DD130366B1 - Geschossdecke aus vorgefertigten, montagefaehigen stahlbeton- oder spannbetonfertigteilen - Google Patents
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Description
Titel der Erfindung
Geschoßdecke aus vorgefertigten, montagefähigen Stahlbetonoder Spannbetonfertigteilen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Geschoßdecke aus vorgefertigten, •Tontagefähigen Stahlbeton- oder Spannbetonfertigteilen, insbesondere Hohlraumdecken- und Ergänzungsdeckenplatten, für ein- und mehrgeschossige Gebäude im Geselischafts-, Industrie- und Landwirtschaftsbau.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist eine Deckeni<onstruk tion aus vorgefertigten Stahlbetonfertigteilen bekannt, bei der die eingesetzten Deckenplatten geringere Längen als die zugshörigen Achslängen aufweisen. Die Platten liegen auf breiten, seitlich ausgeklinkten Riegeln auf. Sie haben in Abhängigkeit von· der Belastung unterschiedliche Querschnittsdicken und sowohl geschlossene als auch gegliederte Unterflächen. Vorrangig werden Hohlrauradeckenplatten eingesetzt. Sie weisen über die gesamte Länge durchgehend Hohlräume auf. Diese Deckenkonstruktion ist vom zugehörigen Sk elettsystem abhängig und kann nur in Verbindung mit diesera zur Anwendung kommen, Oer Einsatz der Deckenkonstruktion im Stahlbetonwandbau oder im Stahlleichtbau ist ohne Längenverändarung der Deckenplatten nicht möglich. In dieser Abhängigkeit der vorbeschriebenen Deckenkonstruktion sowie in den unterschiedlicnen Qusrschnittsdicken und Unter flächen wird ihr wesentlicher Nachteil gesehen.
Diese technische Lösung ist im Projektierungskatalog der Typensegmentreihen mehrgeschossiger Stahlbetonskelettbautan , in Montagebauweise TSR - PK 67 - 25 vom Sept. 1968 beschrieben. Als Ausgangspunkt für die Erfindung kann aber auch eine Deckenkonstruktion angesehen werden, deren Platten achslang sind und in Abhängigkeit von der Belastung unterschiedliche Querschnittsdicken und sowohl geschlossene als auch gegliederte Unterflächen aufweisen. Die Deckenplatten liegen auf Riegeln auf. Diese Konstruktion benötigt Stützenumschließungsplatten, die als Kassettenplatten ausgebildet sind. Außerhalb der Stützenbereiche sind vorrangig Hohlraumdeckenplatten eingesetzt, deren Hohlräume ebenfalls über die gesamte Länge durchgehen. Der Einsatz dieser achslangen Deckenplatten erfordert im Skelettbau sowohl in Achs- als auch in Randlage eine Verlängerung der Deckenplatten in Form eines Ortbetonstreifens zur Aufnahme von Ringanker- und Außenwandplattenbefestigung.
Diese Maßnahmen erweisen sich als nachteilig, da mit ihnen umfangreiche Naßprozesse verbunden sind, die bedingt durch die Einschalung und die notwendigen Abbindezeiten, den Montagefortschritt behindern und zur Erhöhung des Arbeitszeitaufwandes führen* Ausbau technisch ergeben sich Nachteile durch die unterschiedlichen Querschnittsdicken und Unterflachen. Die Anwendung dieser Deckenkonstruktion im Stahlbetonwandbau bedarf zusätzlicher Maßnahmen, wie Herstellen von Aussparungen, nachträgliches Abschließen und Ausbetonieren der Hohlräume an beiden Plattenenden.
Die vorbeschriebene technische Lösung ist im Projektierungskatalog SKSM 72 von 1975, S. 100 - 102 enthalten.
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, die Nachteile der genannten Deckenkonstruktionen weitestgehend zu vermeiden und eine Geschoßdecke aus vorgefertigten, montagefähigen Deckenplatten aus Stahlbeton oder Spannbeton zu schaffen, die einen zügigen und
ungestörten Montageprczeä und eine Einsparung an Arbeitszeit und Material im Montags- und Ausbauprozeä ermöglicht. Gleichzeitig soll eine Erhöhung das Anteils dar Hchlraumdeckenplatten im Plattensortiment erreicht werden.
Wesen der Erfindung
Zur Erfüllung der Zielstellung dar Erfindung ist es Aufgabe, eine Geschoßdecke aus Hohlraum,- Installations-, Naäraum- und Randdeckenpiattsn zu schaffen, die unabhängig vom Sausystem sowohl im Stahlbetonskelettbau als auch im Stahlbetonwand- und Me'calleichtbau mit gleicher Geometrie einsetzbar ist und dazu aus einem Deckenplattensortiment mit hohem Hohlraumdeckenanteil besteht und beim Einsarz im Skelettbau in Achs- und Randlage die Aufnahme des Ringankers und der AuSenvvandplattenbefestigung auf 3i.r,facm jelse ermöglicht.
Hrfir.dungscemäib wird die Aufgabe dadurch gelöst, daä die Deckenplatten in аслзізпдег Ausbildung in Randlage und in überlanger Ausbildung in Achslage eingesetzt sind. Dabei sine im Bereich der Stützen die Hohlraumdeckenplatten als StützenumschlieSungsplatten ausgebildet. Alle auäeniiegendsn Deckenplatten der Gaschoßdecke sind im Ar.achluSbereicn der AuSenwand mit einer AuskliriKung versehen. Dia Hohlräume der Hohlraumceckenpiatten enden xurz vor den Ausi<linkuncen, so daß aer Ausklinxungsbereich einen Vollbetonquerschnitt aufweist. Die am Rand der Geschow-азске oberseitig umlaufende Ausklinkung enthält Ringanker und AuSenwandplattenbefsstigung. Die Geschcädecke besitzt eine bis zur Außenwand durchgehende geschlossene ebene Unterfläche.
Ausführuncsbeispiel
Nachstehend seil die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen: '=~3· Ii eine Draufsicht auf die e"finduncsgemäSe Deckenkonstruktion ,
Fig. 2: aie Querschnitts A-A bio £--c durch die einzelnen Deckenplatten ,
Fig. 3: den Längsschnitt einer achslangen Deckenplatte in
Randlage, Fig. 4: den Längsschnitt einer überlangen Deckenplatte in Achslage, Fig. 5: den Längsschnitt einer Deckenplatte bei Anwendung im Stahlbetonwandbau.
Die erfindungsgemäße Deckenkonstrukticn besteht aus Hohlraumdackenplatten 1, mit Hohlräumen versehenen Stützenumschließungspiattan 2, Wandplatten 3, Installationsplatten 4 und Naßraumplatten 5. In Fig. 3 ist der Einsatz achslanger Platten in Randlage dargestellt. Alle Platten weisen an ihrer äußeren Stirnseite Ausklinkungen 6 auf. Die Hohlräume 7 der Hohlraumdeckenplatten 1 und Stützsnumschließungspiatten 2 enden ;<urz vor den Ausklinkungen 5, so daß am Stirnsnde ein Vollbetonquerschnitt entsteht. Dia Ausklinkungen о nehmen den .Ringanker 9 und die iVandplattenbefestigung 10 auf. Außerdem sind Aussparungen 11 zur Steckgeländerbefestigung vorgesehen. Alle Deckenplatten besitzen eine geschlossene ebene Unterfläche 12 und mit Ausnahme aer Naßraumpiatte 5 eine einheitliche Querschnittsdicke. Die Naßrauraplatten 5 sind zur Ausbildung größerer Fußbodenhohen im Naßraumbereich bei Einhaltung eines einheitlichen Fußbodenniveaus im Geschoß niedriger ausgebildet.
Dia Sandplatter. 3 weisen an ihren beiderseitigen Längsseiten Ausklinkungen 13 auf, die an der Außenseite zur Aufnahme der 'iVandplattenbefestigung und auf der Innenseite zur Aufnahme des .4ingankers dienen.
In Fig. 4 ist der einsatz der Deckenplatten mit auskragender überlange in Achslage dargestellt
Die Fig. 5 zeigt als Beispiel die Anwendung der erfindungsgemäßen Deckenkonstruktion im Stahibetonwandbau.
Die Vorteile der Erfindung werden insbesondere darin gesehen, daß sich die Deckenkonstruktion gleichermaßen im Stahlbetcnskelettbau, im Stahlbetonwandbau und im Metalleichtbau anwenden läßt. Anpassungen in Form und in den Abmessungen der Oeckenplatten oder aufwendige Naßprozesse 'während der Montage entfallen dabei.
Alle Deckenplatten ordnen sich sowohl in Geometrie als auch i.-n Verwendungszweck dieser einheitlichen Geschoßdecke unter. Sis besitzt eine geschlossene eber.-э Unterfläche und mit Ausnahme eier Naäraumpiatte eine einheitliche Querschnittsdicke. Dadurch ergeben sich Vorteils für den bautechnischen Ausbau. Durch die Ausbildung der StützenurnschlieSungsplattan air Hohlräumen wird der Anteil dar Hohlraumdeckenpiatten erhöht, wodurch die Nachteile der bisher verwendeten Xcssettsnplott:n vermieden werden. 0iss3 vorteilhafte Lösung wurda möglich euren dia verkürzten, vor cen Ausklinkungen endenden Hohiräu-іэ, dia aus konstruktiven und technologischen Gründen bei den Stützar,-ü-ischiieäungsplatten bisher nicht zur Anwendung кз.тіэп. Jie erf iräduncscemaSen Ausklinkungsn steilen die geschilderten Vorteile besonders deutlich dar, wsil die scrsst übiicnen Maänah.nan, .7іэ Ѵегізлдегилс озг Dac.'-сзпріа11зг, in .~ог"п eines ^"toitcnst,*;:.-гзлэ zur Aufnahme von ?.ingani<er und ..'ancpiat t enoef estigung, . "licit лзлг эг forderlich sind. Dis '.Vandpia ctsnbe restigun ~ ist als einfache AufІасзгилс und auch
Claims (2)
- ErfindungsanspruchGeschoßdecke aus vorgefertigten, montagefähigsn Hohlraum,-Installations-, Naßraum- und Randdeckenplatten aus Stahlbeton oaer Spannbeton für ein- und mehrgeschossige Gebäude^Jyg«Ge,-sellschafts,-Industrie- und Landwirtschaftsbau, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckenplatten (1, 2, 3, 4, 5) in achslanger Ausbildung in Randlage und in überlanger Ausbildung in Achslage eingesetzt sind, die Geschoßdecke eine bis zur Außenwand (14) durchgehend geschlossene eoene Unterfläche (12) aufweist, im Randbereich oberseitig umlaufend Ausklinkungen (δ, 13) besitzt, in denen Ringanker (9) und Außenwandplattenbefestigungen (10) angeordnet sind und daß die Hohlraumdeckenplattan (1), deren Hohlräume (7) kurz vor den Ausklinkungen (δ) enden, im Bereich aer Stützen als StützenumschlieSungspiatten (2) ausgebildet sind.Hierzu
- 2 Seiten Zeichnuncen
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1976
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Also Published As
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