DD130512B1 - Verfahren zum direkten grenzstromeichen von thermischen ausloesern - Google Patents

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Manfred Abendroth
Lothar Schliesser
Wilhelm Wallmann
Rolf-Dieter Weinreich
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Manfred Abendroth
Lothar Schliesser
Wilhelm Wallmann
Weinreich Rolf Dieter
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Description

Anwendungsgebiet der Erfindung:
Bie Erfindung betrifft ein Verfahren zum direkten Grenzstromeichen von thermischen Auslösern in mehrpoligen elektrischen Schaltgeräten, insbesondere Motorsehutζschaltern*
Thermische Auslöser sind integrierte Bestandteile von Motor,-schutzschaltern oder thermischen Relais. Dabei ist die Einhaltung der geforderten Ansprechwerte für die Ausbildung der Schutzfunktion des Schalters von entscheidender Bedeutung» Der in allen Fällen relativ enge Toleranzbereich, der für die Ansprechwerte zugelassen wird, bedingt deshalb eine Eichung dieser Schutzschalter.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen;
Eine bekannte Eichmethode stellt die direkte Grenzstromeichung dar. Dabei werden alle zu einem Gerät gehörenden Bimetallauslöser durch direkten stromfluß auf eine Temperatur gebracht, die der Endtemper^tur beim Grenzstrom Ig^ 1.12 Je entspricht. Dadurch nehmen die Bimetalle eine Stellung ein, die dem Betriebszustand des Gerätes entspricht, in welchem das Gerät gerade ansprechen soll» Die Stellung des Auslösemechanismus wird in verschiedener Weise auf die Stellung der Bimetalle abgestimmt.
Beispielsweise wird die ^uslöseieiste bzw. Auslösewippe im Auslösepunkt arretiert· Durch Verdrehen der Justierschraube an den Bimetallen werden diese an die Leiste bzw. Wippe gelegt. Mit dieser Methode ist Jedoch nur eine schlechte Eichqualität erzielbar, da der Einfluß der zu überwindenden Auslösekraft nicht berücksichtigt wird. Zudem ist der Eichprozeß durch den Eichenden unmittelbar beeinflußbar. Es können zusätzliche Einstellfehler auftreten«
Bs ist auch bereits bekannt, die Bimetalle einzeln zu beheizen und nach Erreichen der Endt emper at'ur die Justierschraube jeweils so weit zu verstellen, bis der in Einschaltstellung befindliche Schalter gerade auslöst· Dieser Vorgang wird für alle Phasen des Schalters getrennt durchgefüht.
Mit diesem Eichverfahren ist eine recht gute Sichqualität erzielbar· Allerdings wird die gegenseitige thermische Beeinflussung der Auslöser, insbesondere die durch Wärmeübertragung verursachte Mehrausbiegung der mittleren Phase, nicht berücksichtigt. Weiterhin ist ein sehr hoher Zeitaufwand für den ^ichprozeß notwendig*
Ziel der Erfindung;
Mit der Erfindung soll die. zuletzt beschriebene Eichmethode so verbessert werden, daß sowohl die Genauigkeit als auch der Zeitaufwand verbessert werden.
Darlegung des 7/esens der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gegenseitige thermische Beeinflussung der Bimetalle mit einzueichen, ohne auf das Prinzip der Weg-Kraft-Einwirkung der Bimetalle auf dem -Auslösemechanismus im Eichprozeß verzichten zu müssen* Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst, indem die Zustellung der Bimetalle jeweils bis zur Auslösung des Schaltmechanismus erfolgt, wobei durch Anheben der bereits geeichten Bimetalle entgegan ihrer Ausbiegungsriohtung deren Einwirkung ausgeschlossen wird*
Ausf ührungsbeispiel;
Die Erfindung soll anhand der Figur näher erläutert werden» Mit 1 ist eine Auslösebrücke angedeutet· 2, 3 und 4 stellen die Stirnseiten dreier Bimetalle dar, die am Ende je eine Justierschraube tragen· Diese Elemente sind Teile eines nicht näher dargestellten Schutzschalters» Alle Bimetalle sind gleichzeitig vom Gkrenzstrom durchflossen und weisen die ^renzstromtemperatur auf»
Mit dem Schraubendreher 5 wird gerade das Bimetall 2 geeicht· Die Justierschraube wird so weit in- Eichtung auf die Auslösebrücke gedreht, bis es zur Auslösung des nicht gezeichneten Auslösemechanismus kommt· Das Bimetall 3 ist noch nicht geeicht» Die Justierschraube beeinflußt die Auslösebrücke nicht« Das Bimetall 4 ist bereits geeicht· Um eine Einwirkung auf den Eichvorgang für das Bimetall 2 zu unterbinden, wird es durch eine Stütze 6 entgegen der Ausbiegungsrichtung geringfügig angehoben· Nach erneutem Einschalten des Schalters erfolgt die Eichung für das Bimetall 3j wobei nun zusätzlich das Bimetall 2 mit der Stütze 7 angehoben werden muß. Der gesamte Vorgang läßt sich selbstverständlich automatisieren·

Claims (2)

Erfindungsansprueh:
1· Verfahren zum direkten Grenzstromeichen von thermischen Auslösern in mehrpoligen elektrischen Schaltgeräten, insbesondere Motorschutzschalter, wobei die Bimetalle aller Phasen gleichzeitig bis zu einer der Grenztemperatur entsprechenden Stellung aufgeheizt und einzeln über Justier·* schrauben auf den Auslösepunkt zugestellt werden, gekennzeichnet dadurch, daß die Zustellung jeweils bis zur Auslösung des Schaltmechanismus unter Ausschluß der Einwirkung bereits geeichter Bimetalle erfolgt·
2« Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Einwirkung der bereits geeichten Bimetalle durch Anheben entgegen ihrer Ausbiegungsrichtung ausgeschlossen wird·
- Hierzu 1 Blatt Zeichnungen ··
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