DD130781B1 - Fliessanhydritbinder aus natuerlichem anhydrit - Google Patents

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DD130781B1 DD19686077A DD19686077A DD130781B1 DD 130781 B1 DD130781 B1 DD 130781B1 DD 19686077 A DD19686077 A DD 19686077A DD 19686077 A DD19686077 A DD 19686077A DD 130781 B1 DD130781 B1 DD 130781B1
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Rudolf Guertler
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Rudolf Guertler
Haeker Werner
Ulrich Dieter
Hahnemann Werner
Kloster Wolfgang
Bretnuetz Rudi
Ruprecht Manfred
Dietze Walter
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Description

FlieSanhydritbinder aus natürlichem Anhydrit
Anwendung der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Fließanhydritbinder aus natürlichem Anhydrit zur Herstellung von Fließestrichen im 7/ohnungs-, Gesellschafts- und Industriebaue
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Es ist bekannt, für die Herstellung von Pließestrichen natürlichen oder synthetischen Anhydritbinder zu verwenden. Um eine gute Fließfähigkeit und selbstnivellierende Eigenschaften zu erreichen, müssen diesen I35rteln eine größere Menge Anmachwasser als üblich zugesetzt werden, die einen wesentlichen Abfall der nechsnischen Eigenschaften bis unterhalb der zulässigen Festigkeiten zur FoI^e hoben.
Deshalb wurde bereits vorgeschlagen, synthetischen Anhydritbinder, plastifizierende und festigkeitserhöhcnde Zusätze ohne Sand zu einer fließfähigen !.lasse zu verarbeiten, die auch pumpfähig "ist«
Ein weiterer Vorschlag geht darauf hinaus, synthetischen Anhydritbinder mit sedimentationsverzb'gernden und die Fließfähigkeit und die Festigkeit erhöhenden Substanzen zu einer fließfähigen Ilasse zu verarbeiten. Beide Vorschläge haben jedoch den Ilachteil, daß nur synthetischer Anhydrit verwendet werden kann, der nicht in den erforderlichen Mengen zur Verfügung steht und nur ungemagert eingesetzt werden kann« Schließlich wird noch in einem Verfahren vorgeschlagen, Anhydritbinder und Wasser im Masse-Verhältnis 100 : 62 als Hivelliermasse zur Herstellung eines Estrichs im Fließverfahren zu verwendenα Voraussetzung für die Anwenaung dieses Verfahrene ist jedoch dac Vorbandensсin einer Saugrchicht; aus Anhydrit. Gips, Schaummit-
ѣеі υηά anderen Zusatzmitrteln sov/ie V/asser.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist eine technische Lösung, die es gestattet, den in ausreichenden Mengen vorhandenen natürlichen Anhydrit ökonomisch für die Herstellung von Fließestrichen einzusetzen, ohne daß die bekannte Verschlechterung der mechanischen Eigenschaften oder die Erhöhung des Quellmaßes eintreten und lange Trocknungszeiten erforderlich werden·
Wesen der Erfindung
Es wurde gefunden, daß wenn bei einer bereits bekannten Ausgangszusammensetzung aus natürlichen Anhydrit und den Anregerstoffen Kaliumsulfat und Zinksulfat als weiterer Anregerstoff Natriumhydrogensulfat in Verbindung mit dein Plastifikator Viskomin verwendet wird, wobei die Anteile der Anrogerstoffe vorzugsweise
Kaliumsulfat 0,8 #
Zinksulfat 0,33 #
Xiatriunhydrogensulfat 0,5 #
betragen, durch die Erweiterung der Anregerstoffe in Verbindung nit dem Plastifikator ein Fließanhydritbinder aus natürlichen Anhydrit zur Verfügung steht, der selbst coraagert, in AbhUügi^kcit von der Leicturi^cicLhijli^it der Pur-pcgjrcgctc dqziehung&weise durch gestaffelten Einsatz in jede Geschoßhöhe gepumpt werden kann, sich selbst nivelliert und einen Estrich ergibt, der nach 15 h begehbar ist.
Ausführungsbeicpiele Beispiel 1:
In einen Zwangsmischer wurden 34 Teile Anmachwasser, 100 Teile mit den beiden Anregerstoffen Kaliumsulfat und Zinksulfat bereits fabrikmäßig vermahlener Anhydritbinder, 0,5 Teile Hatriumhydrogensulfat und 1,5 Teile Viskomin eingegeben und etwa 1 min vorgemischt, danach wurden 150 Teile Sand 0 bis 2 rna zugegeben. Das LIischen wurde dann so lange fortgesetzt, bis eine homogene Masse vorhanden war. Dann wurde die !.lasse in den Vorratsbehälter des Pumpaggregates befördert und zum Einbauort gepumpt. Das Herstellen des Estrichs erfolgte nach der für Fließectrjbche bekannten !Technologie·
-ь-
ttach 23 Tagen wurde die Biegezug- und Druckfestigkeit bestimmt.
Dabei ergab sich eine Biegezugfestigkeit von 58 kp/cm und
о eine Druckfestigkeit von 202 kp/cm ·
Beispiel 2:
Es wurde wie in Beispiel 1 beschrieben verfahren, jedoch bestand die Mischung aus 39 Teilen Annachwasser, 100 Teilen mit den beiden Anregerstoffen Kaliumsulfat und Zinksulfat fabrikmäßig vermahlenem Anhydritbinder, 0,5 Teilen ITatriumhydrogensulfat, 1,5 Teilen Viskomin und 200 Teilen Sand 0 bis 2 mm. Nach
28 Sagen ergab sich eine Biegezugfestigkeit von 43 кр/сш und
2 eine Dyuc-kfestlgfceit von 15? kp/cm .

Claims (1)

  1. Srf indimg s ansp ruc h
    Fließ anhydritbind er aus nsturlichea .Anhydrit mit den Anregerstoffen Kaliumsulfat und Zinksulfat und unter Zusatz eines Plastifikator, gekennzeichnet dadurch, daß als weiterer Anregerstoff tlatriumhydrogensulfat in Verbindung mit dem Plastifikator Yiskorain verwendet vrlrd, wobei die Anteile der Anreger— stoffe vorzugsweise
    Kaliumsulfat 0,3 %>
    Zinksulfat 0,33 #
    ITatriunhydrogensulfat 0,5
    betragen.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
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