DD131716B1 - Einrichtung zur behandlung von landwirtschaftlichen nutztieren - Google Patents

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DD131716B1 DD19218675A DD19218675A DD131716B1 DD 131716 B1 DD131716 B1 DD 131716B1 DD 19218675 A DD19218675 A DD 19218675A DD 19218675 A DD19218675 A DD 19218675A DD 131716 B1 DD131716 B1 DD 131716B1
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Dieter Steinbach
Dietrich Krueger
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Dieter Steinbach
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Description

Einrichtung zur Behandlung von landwirtschaftlichen Nutztieren
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Behandlung von landwirtschaftlichen Nutztieren,
Es sind Einrichtungen zur Behandlung von landwirtschaftlichen Nutztieren bekannt, bei denen das Tier nur am Hals festgelegt ist. Es ist auch bekannt, daß das Tier beim Eintritt in den Behandlungsstand einen sogenannten Afterbügel aus einer Halterung ausklinkt, wobei das Herunterklappen des Afterbügels eine Rückwärtsbewegung des Tieres verhindert. Des weiteren ist eine andere Art von Behandlungsständen zu kompakt ausgeführt.
Nachteilig bei diesen bekannten Behandlungsständen wirkt sich aus, daß zum Fixieren der Tiere ein großer manueller Arbeitsaufwand erforderlich ist, die Tiere über eine große Bewegungsfreiheit im Stand verfügen, obwohl durch den Afterbügel ein selbsttätiges Pestlegen der Tiere erfolgt und daß bei kompakten Behandlungsständen der allseitige Zugang zum festgelegten Tier unzulänglich ist und somit keine ordnungsgemäße Behandlung zuläßt.
Es ist deshalb das Ziel der Erfindung, den hohen Handarbeitsaufwand bei manueller Fixierung zu senken, die Bewegungsfreiheit der sich im Behandlungsstand befindlichen Tiere einzuschränken und den allseitigen Zugang zum Tier zu gewährleisten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Senkung des Handarbeitsaufwandes durch ein selbsttätiges Festlegen der Tiere im Behandlungsstand zu sichern, die Einschränkung der Bewegungsfreiheit durch selbsttätige Anpassung des Afterbügels an die Tierkörperlänge zu ermöglichen und den allseitigen Zugang zum Tier durch entsprechende Seitenwandgestaltung</· zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine halbautomatische Ver- und Entriegelung des Behandlungsstandes im vorderen Bereich durch Buggelenktore vorgenommen wird, die durch Einsetzen eines Torarretierungsgestänges in eine Führungsschiene das Tier festlegen; den hinteren Bereich des Standes schließt ein in der Höhe verstellbarer Afterriegel ab. Das selbsttätige Einstellen der Fang-, Behandlungs- und Entlastungsstellung der Buggelenktore wird durch Rückzugfedern ermöglicht.
Der Schnellbehandlungsstand ist so ausgelegt, daß die gesarate Behandlung unter optimalen Bedingungen erfolgt, da der Zugang zum festgelegten Tier von allen Seiten möglich ist· Die Erfindung soll nachstehend am Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert werden.
Es zeigen
- Pig, 1: Vorderansicht mit Hauptbauteilen
- Pig, 2: Seitenansicht mit Hauptbauteilen
- Pig, 3: Draufsicht mit Hauptbauteilen
Der Rinderbehandlungsstand ist eine Rohrkonstruktion, dessen Grundgestell 1 aus dem Grundrahmen 2 , zwei Seitenteilen und der Winkelführung 4 besteht.
Durch die beiden in den Seitenteilen 3 befindlichen Längsholme sowie durch die daran seitlich einhängbaren Gummischürzen 5 wird ein seitliches Heraustreten der zu behandelnden Rinder verhindert.
Vorn wird der Rinderbehandlungsstand durch ein zweiflügliges Buggelenktor 6; 7 begrenzt, das bei Betreten des Standes durch das Rind bei Fangstellung des Tores selbständig durch Druck des Tieres mit dem Buggelenk geschlossen wird.
Die Arretierung des zweiflügligen Buggelenktoren 6; 7 geschieht durch das Einrasten des Schlepphakens 8 der oberen Führung in die Winkelführung 4 .
Nachdem der Handhebel 9 des Bedienungsgestänges 10 durch das Bedienungspersonal betätigt und damit die Arretierung 11 des Schlepphakens 8 in der oberen Führung in der Winkelführung 4 freigegeben wurde, erfolgt das Öffnen des zweiflügligen Buggelenktores 6; 7 bei der Ausschleusung des Tieres durch Druck des Tieres mit dem Buggelenk gegen das Buggelenktor 6; 7.
Nach dem Ausschleusen des behandelten Tieres wird das zweiflüglige Buggelenktor 6; 7 durch eine Rückzugfeder 12 selbständig in Fangstellung gebracht.
Die hintere Begrenzung des Behandlungsstandes erfolgt durch einen der Tierkörpergröße entsprechend arretierbaren Afterbügel 13 dadurch, daß die sägezahnförmig ausgebildete Afterbüge !arretierung 14 den Afterbügel 13 in Richtung Tier pendeln läßt und beim Versuch des Tieres nach hinten zu treten, den Afterbügel 13 in Richtung nach hinten sperrt.
Vor dem Betreten des Behandlungsstandes durch Tiere wird der Afterbügel 13 mit dem Handhebel der Afterbügelarretierung nach oben geschwenkt und in Fangstellung durch den Kipphebel arretiert.
Während des Betretens klinkt der Afterbügel 13 beim Schließen des Buggelenktores 6; 7 selbständig durch Betätigen des Kipphebels 15 mittels Schlepphaken 8 aus und arretiert in einer der Tierkörperlänge entsprechenden Stellung dadurch, daß die Afterbügelbefestigung 14 in eine am Grundrahmen befestigte Halterung 16 einrastet.

Claims (1)

  1. -h-
    Erfindungsanspruch
    Einrichtung zur Behandlung von landwirtschaftlichen ITutztieren, insbesondere von Rindern, bei der die Tiere im Behandlungsstand durch einen Afterbügel selbsttätig festgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß Buggelenktore (6; 7) durch Rückzugsfedern (12) und ein zwischen Führungsschienen (4) geführtes Gestänge (8) in Pang-, Behandlungs- und Entlassungsstellung sowie der in der Höhe verstellbare After bügel (13) durch eine sägezahnfb'rmige Arretierung (14) selbsttätig fixierbar sind.
    Hierzu .„d Seiten Zeichnungen
DD19218675A 1975-12-10 1975-12-10 Einrichtung zur behandlung von landwirtschaftlichen nutztieren DD131716B1 (de)

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DD131716A1 DD131716A1 (de) 1978-07-19
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