DD132106B1 - Stanzwerkzeug fuer rotationsstanze - Google Patents
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Description
2003 33
Anwendungsgebiete der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf ein Trennwerkzeug zum kontinuierlichen Trennen von Zuschnitten aus bahnförmigem oder bogenförmigem blaterial.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt sind Vorrichtungen zum Ausstanzen von Zuschnitten aus bahnförmigem Material z, B, nach DT PS 898390, DT PS 9133SO, DT AS 2032145, DT AS 2263697, Hierbei kommen Stanzwerkzeuge mit einem glatten Gegenstanzzylinder zur i/irkung, die eine dreieckförmige, spitze Schneide aufweisen. Die Stanzwerkzeuge berühren die glatte Oberfläche des Gegenstanzzylinders ohne Vorspannung. Unterschiede in der Querschnittsform der bekannten Stanzwerkzeuge resultieren aus der Art der Befestigung der Stanzwerkzeuge auf der Stanzform. Charakteristisch für die genannten Stansv'/erkzauge ist, daß angestrebt wird, grundsätzlich Werkzeuge mit scharfen Schneiden einzusetzen« Ein wesentlicher Nachteil dieser Stanzwerkzeuge, die meist beim rotativen Stanzverfahren zur Anwendung kommen und dabei den glatten Gegenstanzzylinder ohne Vorspannung berühren, ist, daß eine starke Abnutzung an der Werkzeugspitze auftritt und damit nach einer geringen Anzahl von Stanzungen kein sauberes Trennen des Stanzgutes mehr erfolgt.
20 03 33
Ein Ausfall der Werkzeuge ist schon nach wenigen Stanzungen vorhanden, was mit einem Stillstand der Maschine und dem Wechsel der Stanzwerkzeuge verbunden ist.
Ferner i3t nach DL-PS 100423 eine Vorrichtung zum Ausstanzen von Zuschnitten aus Papier u, ä. bekannt, bei der die Stanzmesser eine gezahnte Schneide besitzen» Nachteilig bei der bekannten Lösung ist das Stanzen gegen eine weiche elastische Oberfläche des Gegenstanzzylinders, Das ständige Eindringen dar Spitze des Stanzwerkzeuges in die elastische Hülle hat deren аіы-baldige Zerstörung zur Folge, Damit 13t ein Trennen des Stanzgutes nicht mehr möglich.
Weiterhin ist nach CH PS 452334 eine Vorrichtung zum Ausstanzen von Zuschnitten bekannt, bei der paarweise gegenüberliegende Matritzenteile das Ausstanzen bewirken« Das Abscherprinzip führt zu einen Zerreißen des Faserverbande^ und einer unsauberen Schnittkante, Ebenfalls ist die ,/erkzeugberste] lung aufwendig und unökonomische
Darüber hinaus ist 'nach ΏΤ OS 2400589 eine Einrichtung zum Ausstanzen von Etiketten bekannt, bei denen die Stanzlinien eine runde Schneide besitzen, Nachteilig ist dio komplizierte, unökonomische Herstellung der speziellen Schneidenge ото trie und das Kichtzustandekommeη einer Trennuirkung einer einschichtigen Materialbahn,
Nach GB 1496904 ist eine Idatritze für da& Schneiden von Etiketten bekannt, wobei die Trennung der Papierbahn durch die Keilwirkung des Messers bewirkt wird, die Schneidkante fertigungsbedingl abgeflacht ist und gleichfalls ohne Vorspannung wirkt.
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Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, ein funktionsfähiges Trennwerkzeug zu schaffen, bei dem die Schnittqualität verbessert, die Standzeit des ϊ/erkzeuges wesentlich erhöht wird und dessen Herstellung ökonomisch ist0
Wesen der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Trennwerkzeug für eine Rotationsstanze zu schaffen, bei dem unter Zugrundelegung einer bestimmten geometrischen Form des Trennwerkzeuges und bestimmter Härtewerte eine Erhöhung der Standzeit und eine ökonomische Herstellung gewährleistet ist. Die Ursachen der Mängel der bereits bekannten Lösungen liegen darin, daß das vorzugsweise zur Anwendung kommende spitze Stanzwerkzeug einer derart hohen Verschleißbeanspruchung unterliegt, daß die Schneidwirkung nach kurzer Seit aufgehoben ist
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das eingesetzte Trennwerkzeug eine Abflachung besitzt, deren Breite vorzugsweise zwischen 0,1 und 0,3 mm liegt und unter Vorspannung mit dem Gegenzylinder zur Wirkung kommt. Der Flankenwinkel des Trennv/erkzeuges beträgt dabei vorzugsweise 45° bis 6o° « Die Herstellung des erfindungsgemäßen Trennwerkzeuges kann in an sich bekannter V/eise durch mechanische oder chemische Bearbeitung erfolgen.»
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung bestehen darin, daß sich die Standzeit des Trennwerkzeuges erheblich erhöht, die Produktivität in der Anwendung wesentlich gesteigert wird und deren vorteilhafte, ökonomische Herstellung gewährleistet ist.
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Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen;
Fig» 1: eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Trennen von Zuschnitten
Big. 2: ein Trennv/erkzcug für eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Trennen von Zuschnitten
Das Trennwerkzeug 2 ist homogen oder inhomogen mit einem Zylinder 1 verbunden. Die Abflachung 4 des Trennwerkzeuges 2 wirkt unter Vorspannung gegen einen glatten, gehärteten Gegenzylinder 3, dessen Oberfläche eine geringfügig geringere liurxe als des Trennwerkzeug 2 berdtzt« Durch die Vorspannung wird die zulässige Druckspannung des Verarbeitungsgutes üb?r3chritton und das Verarbeitungsgut zerplatzt auf Grand der entstehenden Schubspannungene Eine Keilwirkung, wie beim genannten Stand der Technik, tritt hierbei nicht ein. Das Trennwerkzeug 2 hat eine Abflachung 4, deren Breite 0,1 bis 0,3 nnn. vorzugsweise 0,2 mm, beträgt und dessen Flankonwinkel 5 vorzugsweise 45° bis 60° ist. Die Härte des Trennwerkzeuges 2 beträgt 64 IIRC und die Harte des G3genz3rlind?rs 3 62 HRC,
Claims (1)
- 20 03 33Erfindungsanspruch.1« Werkzeug für Rotationsstanze zum kontinuierlichen Trennen von Zuschnitten aus bahnförmigem oder bogenförmigem Material, welches auf einem mit einem glatten Gegenzylinder in V/irkverbindung stehenden Zylinder angeordnet ist und eine abgeflachte keilförmige Schneide besitzt, gekennzeichnet dadurch, daß die Abflachung (4) des Trennv/erkzeuges (2) eine Breite von 0,1 bis 0,3 mm besitzt und während des Trennvorganges mit dem Gegenzylinder (3) unter Vorspannung in .Yirkverbindung stehtöWerkzeug für Rotationsstanze nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Flanke ην/ink el (5) des Trennwerkzeuges (2) vorzugsweise 45° bis 60° be trägtβHierzu 1 Seite Zeichnung
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD20033377A DD132106B1 (de) | 1977-07-29 | 1977-07-29 | Stanzwerkzeug fuer rotationsstanze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD20033377A DD132106B1 (de) | 1977-07-29 | 1977-07-29 | Stanzwerkzeug fuer rotationsstanze |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD132106A1 DD132106A1 (de) | 1978-08-30 |
| DD132106B1 true DD132106B1 (de) | 1982-05-26 |
Family
ID=5509304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD20033377A DD132106B1 (de) | 1977-07-29 | 1977-07-29 | Stanzwerkzeug fuer rotationsstanze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD132106B1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9304571U1 (de) * | 1993-03-26 | 1993-05-27 | Naumann Spezialwerkzeugfabrik GmbH, 51381 Leverkusen | Werkzeuganordnung zum Bandstahlschneiden |
-
1977
- 1977-07-29 DD DD20033377A patent/DD132106B1/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD132106A1 (de) | 1978-08-30 |
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