DD132937B1 - Einrichtung zur selbsttaetigen kompensation des abrichtbetrages an schleifmaschinen - Google Patents

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DD132937B1 DD19965477A DD19965477A DD132937B1 DD 132937 B1 DD132937 B1 DD 132937B1 DD 19965477 A DD19965477 A DD 19965477A DD 19965477 A DD19965477 A DD 19965477A DD 132937 B1 DD132937 B1 DD 132937B1
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Manfred Haustein
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Description

Anwendungsgebiete der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zu selbattätigen Kompensation des Abrichtbetragea an Schleifmaschinen, insb. an automatisch gesteuerten Außonrundschleifmaschinen. Durch derartige Einrichtungen wird der am Abrichtgerät fest eingestellte Abrichtbetrag ausgeglichen, indem der Schleifspindelstock um den gleichen Betrag zugestellt wird. Eine weitere Anwendung iat auch an Maschinen mit hydraulischer Werkzeugzustellung möglich, bei denen z. B. durch Abnutzung von Werkzeugen entstehende Maßabweichungen kompensiert werden müssen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Ea sind Klinkcnsehaltvjerke bekannt, bei done η die Zustellung am Abrichtgerät und an der Kompensationoeinrichtung über gleichwertige Klinkenschaltwerke erfolgt. Mit diesen Einrichtungen wird der Schleifscheibenschwund bei jedem Abrichtvorgang selbsttätig kompensiert, indem der durch das Abrichtgerät gegebene Zustellbetrag durch ein gleichwertiges auf die Zustellspindel wirkendes Klinkenschaltwerk ausgeglichen wird. Beide Schaltwerke sind hierbei auf gleiche Teilwege eingestellt.
Der Nachteil der Klinkenschaltwerke besteht darin, daß sie von Natur aus gestuft arbeiten und somit Zeitverluste durch nicht optimal angepaßte Zustellwege auftreten. Y/eitere Nachteile treten dadurch auf, daß eine atufenlose Korrektur des
Eompenoationsbötrages nicht möglich ist. Eine Korrektur des eingestellten Konponsationsbetragos ergibt sich z.B. aus der von vornherein nicht f estlegbaron Abnutzung des Abrichtvjerkzeuges. Weiterhin ist eine Kompensationseinrichtung bekannt, deren hydraulischer Zu3tellzylinder Liber eine Hydraulikleitung mit parallel dazu angeordnetem Rückschlagventil und einer Dosiereinrichtung, bestehend aus Dosierzylinder und Dosierkolben mit Kolbenstange, in Verbindung steht. Die Kolbenstange greift in eine der verschieden tiefen Ausnehmungen des Wählschalter ein. Das Volumen, das die Größe des Rücksteir.iegQs des V/erkzeugschlittens bestimmt, ist mittels des Weges des Dosierkolbens festlegbar. In einer weiteren Ausbildung besitzt der Dosierkolben eine Mittelbohrung mit Schraubtrieb zur stufenlosen Verstellung der Hubbegrenzung.
Der Kachteil dieser Kompensiereinrichtung besteht darin, daß sie für passive Iloßsteuerungen nicht anwendbar ist, da unbedingt das Abschaltinaß einer aktiven Meßsteuerung benötigt wird. Durch die hydraulische Kopplung beider Kolben tritt eine Kompression in der Hydraulikleitung auf, die zu Voiumen-Terlu3ten und somit zu Maßabweichungen im Kompensationsprozeß führt. Diese Kompensiereinrichtung ist außerdem relativ aufwendig, da sich der Dosierkolben jeweils um den gleichen Zuatellbetrag bewegen muß,
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, mit einfachen Mitteln eine funktionssichere Kompensiereinrichtung zu schaffen, mit der die genannten Mängel beseitigt werden und die durch die Möglichkeit einer optimalen Einstellung einen hohen Gebrauchswert aufweist.
Darlegung des V/es en a der Erfindung
Aufgabe der Erfindung i3t es, eine hydraulische Kompensiereinrichtung mit stufenloser Trendkorrektur für aktive und passive Meßaystemo zu schaffen, die eine Abnutzung des Abrichtwerkzeuge a erfaßbar macht·
Merkaal der Erfindung
Erfindungsgemäß viird die Aufgabe dadurch gelöst, daß ein mit Hydraulikanschluß versehener Kompansierzylinder einen beweglich angeordneten Kompensierkolben trägt, dessen Kolbenstange
mit einem im Zuatellsylinder angeordneten Zustellkolben in ¥/irk verbindung steht. Dies kann indirekt oder direkt erfolgen. Zur Einatellung des Kompensierbetrages und zur Trendkorrektor ist am Kompensierzylinder zur Hubbegrenzung des Komponaierkolbens ein stufenlos verstellbarer Anschlag angeordnet,
Ausfühningsbeispiel
Die Erfindui)g soll nachstehend an einem Ausfuhrungsbeispiel
näher eriäutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1 Ein Gehäuse mit Zustell- und Kompensationskolben im Schnitt.
Pig, 2 Ein Schema der hydraulischen Steuerung gemäß der Erfindung.
Wie in Fig. 1 dargestellt, befindet sich in einem Gehäuse 1 ein Zustellzylinder 2, in dem ein Zustellkolben 3 mit einer Kolbenstange 4 beweglich angeordnet ist. In Reihe mit dem Zustellkolben 3 ist ein Konpensierkolben 5 in einem Komponsierzyliüder 6 mit einer Kolbenstange 7 angeordnet. Am Gehäuse 1 aind drei Hydraulikanschlliose 81; 02; 83; vorhanden, die - Y?ie in Fig. 2 dargestellt - Über Hydraulikleitungen 91 j 92j 93; mit Steuerventilen 13; 14; verbunden sind. Als Anschläge des Kompensierkolbens 5 sind ein stufenlos einfltellbarar Anschlag 10 und ein fester Anschlag 11 angeordnet.
In Fig. 2 ist die Anordnung des Kompensierzylinders 6 im hydraulischen Steuersystem dargestellt, wobei zwischen einer Druck- und Rücklaufleitung 12 und den Hydraulikanschlüssen 81; 82; die Hydraulikleitungen 91; 92 und ein Wegeventil 13 in Reihe angeordnet sind. Zwischen der Hydraulikleitung 83 und der Druck- und Rücklaufleitung 12 ist eine Hydraulikleitung 93 «nd ein Wegeventil 14 in Reihe angeordnet. Die Kolbenstang« 4 des Zustellkolbens 3 ist mit einer Zustellwelle 15 über eine Kupplung 16 verbunden.
Der Abrieht Vorgang wird eingeleitet, wenn der ZUstellkolben 3 seine iiintera Endstellung erreicht hat. Die Hydraulikleitungen 91; 93; sind zu diesem Zeitpunkt mit Druck beaufschlagt, wie in Fig. 2 dargestellt. Der Zu3tellkolben 3 wird durch eine Kupplung 16 von der Zustellwelle 15 getrennt. Die
Hydraulikleitung 93 wird auf Ablauf geschaltet und da die Hydraulikleitung 91 mit Druck beaufschlagt ist, schiebt der Zustellkolben 3 den Kompensier ко Ib en 5 bis zum stufenlos einstellbaren Anschlag 10 zurück. Dieser Weg entspricht dem Abrichtzustellbetrag. Der Zustellkolben 3 hat sich damit um einen dem Abrichtbetrag entsprechenden Weg verschoben, ohne den Schleifspindelstock um den entsprechenden Betrag vom Werkstück zu entfernen. N80J1 dem Umsteuern des Abrichters wird der Zustellkolben 3 durch die Kupplung 16 wieder mit der Zustellv/elle 15 verbunden und die Hydraulikleitung 93 über das Wegeventil 14 mit Druck beaufschlagt. Der Kompensierkolben 5 schiebt damit den ^ustellkolben 3 und den Schleif spindelstock um den Abrichtkompensationsbetrag nach vorn, so daß der abgerichtete Schleifkörper wieder seine Ausgangsstellung erreicht hat.

Claims (3)

Erf indtingaanaprliche
1. Einrichtung zur selbsttätigen Kompensation des Abrichtbetrages an Schleifmaschinen mit hydraulischer Zustellung des Schleifspindelstockes, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Hydraulikanschluß (83) versehener Kompensierzylinder (6) einen beweglich angeordneten Kompensierkolben (5) trägt, dessen Kolbenstange (7) mit einem im Zustellzylin- der (2) angeordneten Zustellkolben (3) in Wirkverbindung steht·
2· Einrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Kompensierzylinder (6) ein stufenlos einstellbarer Anschlag (10) angeordnet ist.
3. Einrichtung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kolbenstange (7) des Konponsierkolbens (5) mit
dem Zustellkolben direkt oder indirekt in Wirkverbinäung steht.
Hierzu 2 Seiten Zeichnungen
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