DD134506B1 - Werkstuecktransport-und werkstueckpositioniereinrichtung ohne werkstuecktraeger - Google Patents

Werkstuecktransport-und werkstueckpositioniereinrichtung ohne werkstuecktraeger Download PDF

Info

Publication number
DD134506B1
DD134506B1 DD20287977A DD20287977A DD134506B1 DD 134506 B1 DD134506 B1 DD 134506B1 DD 20287977 A DD20287977 A DD 20287977A DD 20287977 A DD20287977 A DD 20287977A DD 134506 B1 DD134506 B1 DD 134506B1
Authority
DD
German Democratic Republic
Prior art keywords
workpiece
transport
positioning
trolley
workpieces
Prior art date
Application number
DD20287977A
Other languages
English (en)
Other versions
DD134506A1 (de
Inventor
Josef Zermann
Original Assignee
Josef Zermann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Josef Zermann filed Critical Josef Zermann
Priority to DD20287977A priority Critical patent/DD134506B1/de
Publication of DD134506A1 publication Critical patent/DD134506A1/de
Publication of DD134506B1 publication Critical patent/DD134506B1/de

Links

Landscapes

  • Chain Conveyers (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Das Anwendungsgebiet der Erfindung bezieht sich auf die spanenden Werkzeugmaschinen. Als spezielles Anwendungsgebiet kommen Fertigungsstraßen mit linear angeordneten Bearbeitungsstationen insbesondere für die Lagerschildbearbeitung von Elektromotoren in Betracht.
Charakteristik der bekannten technischen Lösung
Aus DL - PS 97 583, B 23 q, 7/04- ist es bekannt, Transportwagen für Takteinrichtung mit gradliniger Führung zu verwenden. Пег Transportwagen besteht aus einem Unterteil, auf dem quer zur Transporteinrichtung ein Oberteil in Rundführun— gen verschiebbar angeordnet ist» Auf dem Oberteil des Transportwagens befinden sich Haltevorrichtungenι in denen die Werkstücke aufgenommen und bis zur Übergabe an den Werkstückträger transportiert werden. Nachteilig ist bei dieser Einrichtung, daß die Werkstücke zwar transportiert» aber пил? bedingt lagebestimmt an die Werkstückaufnahme übergeben werden können. Der Grund dafür ist der Werkstückgreifer, der mit den Spannbacken beim Spannen bzw. Entspannen eine
Wiederholbarkeit der genauen. Werkstücklage nicht gewährleistet und das Schwenken vom Greiferarm eine zusätzliche. Abweichung ermöglicht.
Ziel der Erfindung
Als Ziel der Erfindung soll erreicht werden, daß die Werkstücke ohne Werkstückträger von einer Bearbeitungsstation zur anderen in einer genauen Lage transportiert und an die Werkstückspanneinrichtung übergeben werden.
Darlegung des'Wesens der Erfindung
Die in der Charakteristik der bekannten technischen Lösung beschriebenen Mängel haben ihre Ursachen in der fehlenden Genauigkeit der Werkstücklage beim Transport ohne Werkstückträger von einer Bearbeitungsstation zur anderen und bei der Übergabe an die Werkstückaufnahme.
Um die Ursachen zu beseitigen, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Werkstücktransport- und Werkstückpositioniereinrichtung zu schaffen mit der es möglich ist, Werkstücke ohne Werkstückträger lagegenau zu transportieren und zu übergeben.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß die Transportwagen in der Werkstückübergabestellung von der Lage einer Transportbahn unabhängig, durch ein Federsystem mit einer Transportstange verbunden und zueinander verschiebbar sind, wobei den Transportwagen zugeordnete Pestanschläge und Po— sitionierelemente einstellbar und in den beiden Endstellungen sowie in der Mittelstellung Bremseinrichtungen angebracht sind, Der Antrieb besteht wahlweise-aus zwei oder auch einem Schubkolbentrieb
202 879
und ist direkt oder indirekt über eine hilfsvorrichtung mit der Einrichtung verbunden. Die ünole besitzt eine Druckfeder und ein Führungsstück mit zwei federbelasteten Stiften und eine Spanneinrichtung mit Radien an den Spannflächen. Die Transportbahn besteht aus Positionier- und Zwischenabschnitten, die miteinander nicht starr verbunden sind, während die Transportstange aus einzelnen Abschnitten besteht, die durch räumlich ausgleichende Kupplungen verbunden sind.
Ausführungsbeispiel
In der Zeichnung sind dargestellt:
Fig* 1: Die Vorderansicht der Einrichtung Fig, 2: Die Einrichtung nach Schnitt A-A der Fig. Fig» 3 ϊ Die Pinole mit der Ausgleichseinrichtung nach Ansicht χ der Fig. 2
An einem Werkstückträger 1 ist in horizontaler Richtung eine Transportbahn 2 hochkant angeordnet. Diese Transportbahn 2 ist abwechselnd in Position nierabschnitte 3 ииД Zwischenabschnitte 4- unterteilt, die durch Nutensteine 5 i& der gleichen Lage gehalten werden.
Fig. el zeigt in der Transportbahn 2 im Bereich von einem Positionierabschnitt 3 zwei Hydraulikzylinder 6 und 7» aie іи. einem Abstand übereinander angeordnet sind. Neben dem Hydraulikzylinder 6 befindet sich eine hakenförmige, starre Halterung 8, während neben dem Hydraulikzylinder 7 ein beweglicher Anschlag 9 in. Form einer Wippe angeordnet ist. Von der Transportbahn 2 werden entsprechend der Anzahl der Positionierabschnitte 3 Transportwagen 10 durch seitlich angebrachte Rollen 11 hängend aufgenommen. An der gleichen Seite an der die Rollen 11 am Transportwagen 10 angebracht sind, befinden sich weitere hakenförmige Halterungen 12 und 13. Dabei ist die Halterung 12 so angeordnet, daß ihre Spannfläche der der Halterung 8 gegenübersteht, während die Halterung 13 mit der Spannfläche um den Anschlag 9 greift» In den Positionierabschnitten 3 weist die Transportbahn 2 zwei Positionierschienen 14 auf, die die Positionierstellung vom Transportwagen -10 darstellt. Der Abstand von der Lauffläche 15- der Positionierschiene 10 zur Lauffläche 16 der Transportbahn 2 ist geringer als die halbe Differenz vom äußeren zum inneren Durchmesser der Laufrollen 11»
Der mittlere Abstand der Laufrollen 11 bestimmt dabei den Abstand der Positionierschiene 1'4. In einem Winkel von 90° zur Bewegungsrichtung des Transportwagens 10 wird von diesem eine Hubeinrichtung 17 durch Hundführungen 18 verschiebbar aufgenommen. Ein Hydraulikzylinder I9 am Transportwagen steht mit der Hubeinrichtung 17 in Verbindung, Von der Hubeinrichtung 17 wird eine Pinole 20 aufgenommen, an der einerseits ein Hydraulikzylinder 21 und andererseits eine Spanneinrichtung 22 angebracht sind. Auf aer Seite der Spanneinrichtung 22, Fig.3, hat die РіпоЛе 20 ein Führungsstück 23» an dem rechts und links ein federbelasteter Stift 24- anliegt. Die Stifte 24· v/erden von einem Gehäuse 25 aufgenommen, das an der Hubeinrichtung I7 befestigt ist. In der Hubeinrichtung 17 ist eine vorgespannte Druckfeser aur Pinole 20 angeordnet. Eine weitere Spanneinrichtung 27 befindet sich am Werkstückträger zur Aufnahme eines Werkstückes 28, Die Transportwagen 10, Fig, 1, sind aurch sine Transportstange 29 verbunden, die sich aus Stücken zusammense"czt, die wiederum Kupplungen 30 verbinden, während jeaer Transportwagen dazu eine Mitnahme 3"T besitzt. In der .vlitnahme 3Ί ist die Transportstange 29 gegen Federn 32 verschiebbar gelagert. Einstellbare Festanschläge 33 in den Positionierabschnitten 3 dienen der Lagebestimmung. An beiden Enden der Transportbahn 2 befinden sich Endschalter 34- und eine der Transportstange 29 entgegenwirkende hydraulische Bremseinrichtung 35· An einer Stelle zwischen zwei Transportwagen 10 wird die Transportstange 29 mit einer Hilfseinrichtung 36 starr verbunden, die durch einen am Werkstückträger Ί befestigten Hydraulikzylinder 37 in Verbindung steht.
Nach Beendigung eines Arbeitsganges werden aie Hydraulikzylinder 19 mit Druck beaufschlagt und verschieben die Hubeinrichtungen 17 an die in den Werkstückträgern 1 gespannten Werkstücke d.8 heran. Dabei wird die vorgespannte Druckfeder 26 un einen weiteren Betrag vorgespannt und das Werkstück 28 erfaßt. Es folgt nun das Spannen durch die Spanneinrichtung 22 und das Lösen der Spanneinrichtung 27, Der Hydraulikzylinder 19 bringt daraufhin die Hubeinrichtung 17 in die Ausgangsstellung zurück. Der Hydraulikzylinder b und 7 werden entspannt und geben damit die Transportwagen 10 frei« Die Transportwagen 10 werden durch Betätigen des Hydraulikzylinders 37 über die Hilfseinrichtung 36 und die Transportstange 29 in die nächsten Sin~abes^eHungen gebracht, uabei fahren die Transportwagen 10 mit den oben angeordneten Kollen ί1 auf die Positionierschienen Ί4- und gegen die Festanschläge 33. Das Abbremsen erfolgt in den End- bzw. Zwischensteliungen, indem gegen die einstellbare Bremseinrichtung 35 gefahren wird. In den irOsitioniersteliungen stehen sich die Spannflächen uer Halterungen 8 und Ί2 sowie die Halterung 13 шш Anschlag 9 der Transporrbahn d. und des Transpoircwagens 10 gegenüber, die beim Betätigen der Hydraulikzylinder ь und 7 gegeneinander verspannt und so die £rd.nsp ore wagen 10 fixieren.. Damit ist die genaue Lage der gespannten 7/erkstücke 28 gegenüber dem Werkstückträger 1 gegeben. Nun v/erden die Hydraulikzylinder 19 beaufschlagt, die die Hubeinrichtungen. 17 mit den Werkstücken 28 zu dem Werkstückträger 1 bringen und durch die Druckfedern 26 in die Spann_ einrichtungen 27 eingeben. In der Spanneinrichtung werden die Werkstücke 28, gestattet durch die Führungsstücke 23 u.nd die federbelasteten Stifte 24- radial ausgerichtet und ansenließend gespannt.
Die Spanneinrichtungen geben die Werkstücke 28 frei and die Hubeinrichtungen 17 werden von den Hydraulikzylindern 19 zurückgezogen. Danach erfolgt das Entspannen der Hydraulikzylinder 6 und und durch den Hydraulikzylinder 37 clas Zurückfahren der Transportwagen 10 in die Ausgangsstellung, von der aus nach Beendigung des Arbeit sganges der neue Ablauf beginnt.

Claims (1)

  1. 202879
    Erfindun^sanspruch
    1» Werkstücktransport- and Werkstückpositioniereinrichtung für linear angeordnete Bearbeitungsstationen und schrittweisen lagegenauen Transport, insbesondere für Fertigungsstraßen mit Transportwagen, gekennzeichnet dadurch, daß die Werkstücke direkt auf Transportwagen angeordnet werden, die in den Werkstückübergabestellungen von der Lage einer Transportbahn unabhängig durch ein Federsystem mit einer Transport stange verbunden und gegen diese verschiebbar sind»
    2« Werkstücktransport- und Yierkstückpositioniereinrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die den Transportwagen zugeordneten Festanschläge und Positionierelemente einstellbar und eine Bremseinrichtung in beiden 2nd- und auch in der Mittelstellung eingebracht sind.
    3· Werkstücktransport- und T/erkstückpositioniereinrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Antrieb aus zwei wahlweise auch einem Schubkolbentrieb besteht, der direkt oder indirekt über eine Hilfseinrichtung mit der Einrichtung in Verbindung steht.
    4. Werkstücktransport- und Werkstückpositioniereinrichtung nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß eine Pinole, eine Druckfeder und ein Führungsstück mit zwei federbelasteten Stiften besitzt und daß die Pinole eine Spanneinrichtung hat, deren Spannflächen mit Radien versehen sind.
    202 079
    Werkstücktransport- und Y/erkstückpositicniereinrichtimg nach Punkt 1 und 4- gekennzeichnet dadurch, daß die Transportbahn aus Positionier, und Zwischcnabsch'nitten besteht, die miteinander nicht starr verbunden sind.
    6, Werkstücktransport- und Werkstückpositioniereinrichtung nach Punkt 1-5 gekennzeichnet dadurch, daß die Transportstange aus einzelnen Abschnitten besteht, die durch räumlich ausgleichende Kupplungen verbunden sind.
    Hierzu c2 „.Seiten Zeichnungen
DD20287977A 1977-12-22 1977-12-22 Werkstuecktransport-und werkstueckpositioniereinrichtung ohne werkstuecktraeger DD134506B1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD20287977A DD134506B1 (de) 1977-12-22 1977-12-22 Werkstuecktransport-und werkstueckpositioniereinrichtung ohne werkstuecktraeger

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD20287977A DD134506B1 (de) 1977-12-22 1977-12-22 Werkstuecktransport-und werkstueckpositioniereinrichtung ohne werkstuecktraeger

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DD134506A1 DD134506A1 (de) 1979-03-07
DD134506B1 true DD134506B1 (de) 1981-08-26

Family

ID=5511017

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DD20287977A DD134506B1 (de) 1977-12-22 1977-12-22 Werkstuecktransport-und werkstueckpositioniereinrichtung ohne werkstuecktraeger

Country Status (1)

Country Link
DD (1) DD134506B1 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3727450A1 (de) * 1987-08-18 1989-03-02 Schulte Hubert Sondermasch Verfahren zur ausfuehrung von mehreren bearbeitungsschritten an werkstuecken und bearbeitungsmodulsystem zur durchfuehrung des verfahrens

Also Published As

Publication number Publication date
DD134506A1 (de) 1979-03-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0583282B1 (de) Bearbeitungsstation für werkstücke, insbesondere fahrzeugkarosserien in einer transferlinie
DE3727409C2 (de) Schweissanlage
DE4112446A1 (de) Montage- und bearbeitungsvorrichtung
DE4010024A1 (de) Fertigungsanlage mit parallel- und nebenfoerderwegen
EP2847065B1 (de) Bearbeitungsanlage für baueinheiten
DE3823947A1 (de) Vorrichtung zum schweissen lose zusammengefuegter fahrzeugkarosserien
DE102019007763A1 (de) Fertigungszelle mit mindestens zwei Bearbeitungsrobotern
DD284638A5 (de) Foerdereinrichtung fuer montageanlagen
DE102019007762A1 (de) Fertigungszelle mit Werkzeugträger
DE1911354A1 (de) Automatische Werkzeugwechselvorrichtung an Werkzeugmaschinen,insbesondere Fraesmaschinen
DE202014100850U1 (de) Wechselvorrichtung
DE202008010202U1 (de) Transporteinrichtung
DE3219459A1 (de) Automatische foerderanlage zum transportieren von werkstuecken in einer maschinenwerkstatt
DE2760020C2 (de)
DE102019003702A1 (de) Fertigungszelle mit hoher Ausbringungsrate
DE10064523A1 (de) Anlage zur Bearbeitung von Werkstücken
DD134506B1 (de) Werkstuecktransport-und werkstueckpositioniereinrichtung ohne werkstuecktraeger
DE4113295A1 (de) Vorrichtung fuer die herstellung von kraftfahrzeug-karosserien
DE1854784U (de) Uebersetzungsvorrichtung fuer eine anlage zur herstellung von metallkonstruktionen.
DE2062243C3 (de) Tranportvorrichtung für Behälter, insbesondere für Ampullen
DE4107493A1 (de) Greifereinrichtung fuer systembehaelter
DE2711838C3 (de) Schleif aggregat mit Spannvorrichtungen
DE2454086C3 (de) Zuführeinrichtung für Werkstücke
DE102008060316A1 (de) Typenvariable Fertigungsstation
DD278963A1 (de) Greiferleistenwechseleinrichtung fuer den automatischen werkzeugwechsel an pressen