DD134506B1 - Werkstuecktransport-und werkstueckpositioniereinrichtung ohne werkstuecktraeger - Google Patents
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Description
Das Anwendungsgebiet der Erfindung bezieht sich auf die spanenden Werkzeugmaschinen. Als spezielles Anwendungsgebiet kommen Fertigungsstraßen mit linear angeordneten Bearbeitungsstationen insbesondere für die Lagerschildbearbeitung von Elektromotoren in Betracht.
Aus DL - PS 97 583, B 23 q, 7/04- ist es bekannt, Transportwagen für Takteinrichtung mit gradliniger Führung zu verwenden. Пег Transportwagen besteht aus einem Unterteil, auf dem quer zur Transporteinrichtung ein Oberteil in Rundführun— gen verschiebbar angeordnet ist» Auf dem Oberteil des Transportwagens befinden sich Haltevorrichtungenι in denen die Werkstücke aufgenommen und bis zur Übergabe an den Werkstückträger transportiert werden. Nachteilig ist bei dieser Einrichtung, daß die Werkstücke zwar transportiert» aber пил? bedingt lagebestimmt an die Werkstückaufnahme übergeben werden können. Der Grund dafür ist der Werkstückgreifer, der mit den Spannbacken beim Spannen bzw. Entspannen eine
Wiederholbarkeit der genauen. Werkstücklage nicht gewährleistet und das Schwenken vom Greiferarm eine zusätzliche. Abweichung ermöglicht.
Als Ziel der Erfindung soll erreicht werden, daß die Werkstücke ohne Werkstückträger von einer Bearbeitungsstation zur anderen in einer genauen Lage transportiert und an die Werkstückspanneinrichtung übergeben werden.
Die in der Charakteristik der bekannten technischen Lösung beschriebenen Mängel haben ihre Ursachen in der fehlenden Genauigkeit der Werkstücklage beim Transport ohne Werkstückträger von einer Bearbeitungsstation zur anderen und bei der Übergabe an die Werkstückaufnahme.
Um die Ursachen zu beseitigen, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Werkstücktransport- und Werkstückpositioniereinrichtung zu schaffen mit der es möglich ist, Werkstücke ohne Werkstückträger lagegenau zu transportieren und zu übergeben.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß die Transportwagen in der Werkstückübergabestellung von der Lage einer Transportbahn unabhängig, durch ein Federsystem mit einer Transportstange verbunden und zueinander verschiebbar sind, wobei den Transportwagen zugeordnete Pestanschläge und Po— sitionierelemente einstellbar und in den beiden Endstellungen sowie in der Mittelstellung Bremseinrichtungen angebracht sind, Der Antrieb besteht wahlweise-aus zwei oder auch einem Schubkolbentrieb
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und ist direkt oder indirekt über eine hilfsvorrichtung mit der Einrichtung verbunden. Die ünole besitzt eine Druckfeder und ein Führungsstück mit zwei federbelasteten Stiften und eine Spanneinrichtung mit Radien an den Spannflächen. Die Transportbahn besteht aus Positionier- und Zwischenabschnitten, die miteinander nicht starr verbunden sind, während die Transportstange aus einzelnen Abschnitten besteht, die durch räumlich ausgleichende Kupplungen verbunden sind.
In der Zeichnung sind dargestellt:
Fig* 1: Die Vorderansicht der Einrichtung Fig, 2: Die Einrichtung nach Schnitt A-A der Fig. Fig» 3 ϊ Die Pinole mit der Ausgleichseinrichtung nach Ansicht χ der Fig. 2
An einem Werkstückträger 1 ist in horizontaler Richtung eine Transportbahn 2 hochkant angeordnet. Diese Transportbahn 2 ist abwechselnd in Position nierabschnitte 3 ииД Zwischenabschnitte 4- unterteilt, die durch Nutensteine 5 i& der gleichen Lage gehalten werden.
Fig. el zeigt in der Transportbahn 2 im Bereich von einem Positionierabschnitt 3 zwei Hydraulikzylinder 6 und 7» aie іи. einem Abstand übereinander angeordnet sind. Neben dem Hydraulikzylinder 6 befindet sich eine hakenförmige, starre Halterung 8, während neben dem Hydraulikzylinder 7 ein beweglicher Anschlag 9 in. Form einer Wippe angeordnet ist. Von der Transportbahn 2 werden entsprechend der Anzahl der Positionierabschnitte 3 Transportwagen 10 durch seitlich angebrachte Rollen 11 hängend aufgenommen. An der gleichen Seite an der die Rollen 11 am Transportwagen 10 angebracht sind, befinden sich weitere hakenförmige Halterungen 12 und 13. Dabei ist die Halterung 12 so angeordnet, daß ihre Spannfläche der der Halterung 8 gegenübersteht, während die Halterung 13 mit der Spannfläche um den Anschlag 9 greift» In den Positionierabschnitten 3 weist die Transportbahn 2 zwei Positionierschienen 14 auf, die die Positionierstellung vom Transportwagen -10 darstellt. Der Abstand von der Lauffläche 15- der Positionierschiene 10 zur Lauffläche 16 der Transportbahn 2 ist geringer als die halbe Differenz vom äußeren zum inneren Durchmesser der Laufrollen 11»
Der mittlere Abstand der Laufrollen 11 bestimmt dabei den Abstand der Positionierschiene 1'4. In einem Winkel von 90° zur Bewegungsrichtung des Transportwagens 10 wird von diesem eine Hubeinrichtung 17 durch Hundführungen 18 verschiebbar aufgenommen. Ein Hydraulikzylinder I9 am Transportwagen steht mit der Hubeinrichtung 17 in Verbindung, Von der Hubeinrichtung 17 wird eine Pinole 20 aufgenommen, an der einerseits ein Hydraulikzylinder 21 und andererseits eine Spanneinrichtung 22 angebracht sind. Auf aer Seite der Spanneinrichtung 22, Fig.3, hat die РіпоЛе 20 ein Führungsstück 23» an dem rechts und links ein federbelasteter Stift 24- anliegt. Die Stifte 24· v/erden von einem Gehäuse 25 aufgenommen, das an der Hubeinrichtung I7 befestigt ist. In der Hubeinrichtung 17 ist eine vorgespannte Druckfeser aur Pinole 20 angeordnet. Eine weitere Spanneinrichtung 27 befindet sich am Werkstückträger zur Aufnahme eines Werkstückes 28, Die Transportwagen 10, Fig, 1, sind aurch sine Transportstange 29 verbunden, die sich aus Stücken zusammense"czt, die wiederum Kupplungen 30 verbinden, während jeaer Transportwagen dazu eine Mitnahme 3"T besitzt. In der .vlitnahme 3Ί ist die Transportstange 29 gegen Federn 32 verschiebbar gelagert. Einstellbare Festanschläge 33 in den Positionierabschnitten 3 dienen der Lagebestimmung. An beiden Enden der Transportbahn 2 befinden sich Endschalter 34- und eine der Transportstange 29 entgegenwirkende hydraulische Bremseinrichtung 35· An einer Stelle zwischen zwei Transportwagen 10 wird die Transportstange 29 mit einer Hilfseinrichtung 36 starr verbunden, die durch einen am Werkstückträger Ί befestigten Hydraulikzylinder 37 in Verbindung steht.
Nach Beendigung eines Arbeitsganges werden aie Hydraulikzylinder 19 mit Druck beaufschlagt und verschieben die Hubeinrichtungen 17 an die in den Werkstückträgern 1 gespannten Werkstücke d.8 heran. Dabei wird die vorgespannte Druckfeder 26 un einen weiteren Betrag vorgespannt und das Werkstück 28 erfaßt. Es folgt nun das Spannen durch die Spanneinrichtung 22 und das Lösen der Spanneinrichtung 27, Der Hydraulikzylinder 19 bringt daraufhin die Hubeinrichtung 17 in die Ausgangsstellung zurück. Der Hydraulikzylinder b und 7 werden entspannt und geben damit die Transportwagen 10 frei« Die Transportwagen 10 werden durch Betätigen des Hydraulikzylinders 37 über die Hilfseinrichtung 36 und die Transportstange 29 in die nächsten Sin~abes^eHungen gebracht, uabei fahren die Transportwagen 10 mit den oben angeordneten Kollen ί1 auf die Positionierschienen Ί4- und gegen die Festanschläge 33. Das Abbremsen erfolgt in den End- bzw. Zwischensteliungen, indem gegen die einstellbare Bremseinrichtung 35 gefahren wird. In den irOsitioniersteliungen stehen sich die Spannflächen uer Halterungen 8 und Ί2 sowie die Halterung 13 шш Anschlag 9 der Transporrbahn d. und des Transpoircwagens 10 gegenüber, die beim Betätigen der Hydraulikzylinder ь und 7 gegeneinander verspannt und so die £rd.nsp ore wagen 10 fixieren.. Damit ist die genaue Lage der gespannten 7/erkstücke 28 gegenüber dem Werkstückträger 1 gegeben. Nun v/erden die Hydraulikzylinder 19 beaufschlagt, die die Hubeinrichtungen. 17 mit den Werkstücken 28 zu dem Werkstückträger 1 bringen und durch die Druckfedern 26 in die Spann_ einrichtungen 27 eingeben. In der Spanneinrichtung werden die Werkstücke 28, gestattet durch die Führungsstücke 23 u.nd die federbelasteten Stifte 24- radial ausgerichtet und ansenließend gespannt.
Die Spanneinrichtungen geben die Werkstücke 28 frei and die Hubeinrichtungen 17 werden von den Hydraulikzylindern 19 zurückgezogen. Danach erfolgt das Entspannen der Hydraulikzylinder 6 und und durch den Hydraulikzylinder 37 clas Zurückfahren der Transportwagen 10 in die Ausgangsstellung, von der aus nach Beendigung des Arbeit sganges der neue Ablauf beginnt.
Claims (1)
- 202879Erfindun^sanspruch1» Werkstücktransport- and Werkstückpositioniereinrichtung für linear angeordnete Bearbeitungsstationen und schrittweisen lagegenauen Transport, insbesondere für Fertigungsstraßen mit Transportwagen, gekennzeichnet dadurch, daß die Werkstücke direkt auf Transportwagen angeordnet werden, die in den Werkstückübergabestellungen von der Lage einer Transportbahn unabhängig durch ein Federsystem mit einer Transport stange verbunden und gegen diese verschiebbar sind»2« Werkstücktransport- und Yierkstückpositioniereinrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die den Transportwagen zugeordneten Festanschläge und Positionierelemente einstellbar und eine Bremseinrichtung in beiden 2nd- und auch in der Mittelstellung eingebracht sind.3· Werkstücktransport- und T/erkstückpositioniereinrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Antrieb aus zwei wahlweise auch einem Schubkolbentrieb besteht, der direkt oder indirekt über eine Hilfseinrichtung mit der Einrichtung in Verbindung steht.4. Werkstücktransport- und Werkstückpositioniereinrichtung nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß eine Pinole, eine Druckfeder und ein Führungsstück mit zwei federbelasteten Stiften besitzt und daß die Pinole eine Spanneinrichtung hat, deren Spannflächen mit Radien versehen sind.202 079Werkstücktransport- und Y/erkstückpositicniereinrichtimg nach Punkt 1 und 4- gekennzeichnet dadurch, daß die Transportbahn aus Positionier, und Zwischcnabsch'nitten besteht, die miteinander nicht starr verbunden sind.6, Werkstücktransport- und Werkstückpositioniereinrichtung nach Punkt 1-5 gekennzeichnet dadurch, daß die Transportstange aus einzelnen Abschnitten besteht, die durch räumlich ausgleichende Kupplungen verbunden sind.Hierzu c2 „.Seiten Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD20287977A DD134506B1 (de) | 1977-12-22 | 1977-12-22 | Werkstuecktransport-und werkstueckpositioniereinrichtung ohne werkstuecktraeger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD20287977A DD134506B1 (de) | 1977-12-22 | 1977-12-22 | Werkstuecktransport-und werkstueckpositioniereinrichtung ohne werkstuecktraeger |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD134506A1 DD134506A1 (de) | 1979-03-07 |
| DD134506B1 true DD134506B1 (de) | 1981-08-26 |
Family
ID=5511017
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DD20287977A DD134506B1 (de) | 1977-12-22 | 1977-12-22 | Werkstuecktransport-und werkstueckpositioniereinrichtung ohne werkstuecktraeger |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DD (1) | DD134506B1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3727450A1 (de) * | 1987-08-18 | 1989-03-02 | Schulte Hubert Sondermasch | Verfahren zur ausfuehrung von mehreren bearbeitungsschritten an werkstuecken und bearbeitungsmodulsystem zur durchfuehrung des verfahrens |
-
1977
- 1977-12-22 DD DD20287977A patent/DD134506B1/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD134506A1 (de) | 1979-03-07 |
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