DD135175B1 - Vorrichtung zum automatischen niveaugesteuerten fuellen von behaeltern - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen niveaugesteuerten fuellen von behaeltern Download PDF

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DD135175B1
DD135175B1 DD20466378A DD20466378A DD135175B1 DD 135175 B1 DD135175 B1 DD 135175B1 DD 20466378 A DD20466378 A DD 20466378A DD 20466378 A DD20466378 A DD 20466378A DD 135175 B1 DD135175 B1 DD 135175B1
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Dietrich Ferchland
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Dietrich Ferchland
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  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Das Hauptpatent 9o 986 betrifft eine Vorrichtung sum automatischen niveaugesteuerten Pullen von Behältern, beispielsweise Glasdosen, ins besondere mit Flüssigkeiten, vorzugsweise für Lebensmittel, beispielsweise Obst-, Gemüse-, Fleisch- und Fischkonserven oder Präserven, wobei die Füllhöhe stufenlos einstellbar ist.
Durch die Erfindung wird das Hauptpatent dahingehend verbessert, daß nunmehr auch Behälter mit kleinen Einfüllöffnungen, geringem Eigengewicht und geringer Standsicherheit, beispielsweise Flaschen unterschiedlicher Formen füllbar sind.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die vorteilhafte Anwendung des Hauptpatentes 9o 986 ist gebunden an Behälter mit relativ großen Einfüllöffnungen und hohem Eigengewicht verbunden mit hoher Standsicherheit. Weiterhin ist erforderlich, daß die eingefüllten Stückgüter tiefer als das beabsichtigte Fdllniveau liegen. Aus den dargestellten Bedingungen sind Einschränkungen der weitgehend universellen Anwendung erkennbar, die insoweit als gewisse Nachteile anzusehen sind. Weiterhin sind technische Lösungen bekannt, bei der eine Fixierung des Standes einer Flüssigkeit in einem Behälter im Bereich eines Maximums und eines Minimums vorgesehen ist. Diese technischen Lösungen, die in den Wirtschaftspatenten 24 647 und 25 672 beschrieben sind, werden als Überwachungsund Regelgerät an Dampferzeugungsanlagen angewendet und sind mit dem Wesen und Ziel der in Rede stehenden Erfindung nicht vergleichbar· Die gleiche technische Lösung wird in der Qffenlegungsschrift 2 ol6 235 beschrieben, wobei lediglich ein Unterschied in der Anwendung, nämlich für nichtleitende Medien mit relativ hohen Temperaturen besteht»
Ziel der Erfindung
Beim automatischen niveaugesteuerten Füllen von verschiedenen Behältern bestellt nun das Ziel mit möglichst geringem Aufwand
die Vorrichtung во au modifizieren,, daß die die Benutzung einschränkenden Bedingungen entfallen.
Somit- sind danach Behälter füll bar, die eine enge linfüllöffnung sowie eine geringe Standsicherheit aufweisen, beispielsweise Flaschen und Behälter» bei denen Stückgüter zum Beispiel Früchte, Fleisch- oder Fischwaren über den oberen Rand hinaus» ragen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Ziel der Erfindung war, die im Fauptpatent beschriebene Vorrichtung zu verbessern. Die technischen Ursachen der ?:ängel der bekannten Lösungen, insbesondere im Hauptpatent öind darin begründet, daß das Magnetventil nur so konzipiert ist, daß es großen EinfülüÖffnungen genügt und außerdem Raum für den Elektrodenhalter und die Elektroden vorhanden ist, um das gewünschte Niveau Dzw. die bestimmte Füllhöhe zu ersielen»
Merkmale der Erfindung
Das Ziel der Erfindung wird dadurch erreicht, daß die Vorrichtung mit einem Niederhalter ausgeführt ist, an dem sich zv/eckmäßige Anbauten entsprechend der au füllenden Behälterart befinden, die deren geometrischen oder hydraulischen Eigenarten Beatmung tragen, sowie durch ei'ae Steuerung des tCotcj?- laufep der Transporteinrichtung, wobei noch eine Verriegelung «wischen dem Niederhalter und dem Antriebsmotor der Transporteinrichtung angeordnet ist.
Fig. 1: Wirkschaltp?en
Fig. 2: Niveaufüller mit Niederhalter
Fig. 3j Wirksehaltplan für Flaschenfüller
Fig* 4: Flaschenfüller
Ausführungsbeispiel
Fin Förderband 1 transportiert den Behälter 2 in біе Vorrichtung, dieser wird dabei von einem Schlepphebel 3 erfaßt·
Wenn der Schlepphebel 3, der nit der Steuerwelle 4 starr verbunden ist, annähernu die Hälfte des Drehwinkels, den die Steuerwelle 4 ausführen kann, surückgelegt und die Schalt— platte 5» die ebenfalls mit der Steuerwelle 4· starr verbunden ist, hat mittels Schaltstück 6 einen Schaltvorgang ausgeführt, wird das Steuerschlitz 7 des Antriebsmotors 8 des Förderbandes 1 vom H/52 getrennt, so daß der Antriebsmotor 8 auslluft« Gleichseitig mit йсуі Abschalten des Steuerschützes 7 erhält das Seitrelais 9 Spannung, zieht jedoch eirst an, nachdem der Nachlauf des Antriebsmotors 8 beendet ist. Durch das Anziehen des Zeitrelais 9 wird das Swischenrelais Io ans Netz geschaltet und sieht an» Dadurch werden lie parallel angeordneten Hubmagnete 11 des Niederhalters 12, die bei Inbetriebnahme der Vorrichtung angesogen hatten und so den Kiede/t*alter 12 in der Stellung oben hielten, von lietz getrennt, у о ciaB der Niederhalter 12 auf die L fhälterniündung abgesenkt wird« Die Tasterelektroden 13 sind dadurch in Ließstellung ( Arbeitsstellung )« Der Niederhalter 12 hat in der Stellung unten den Stromkreis über der Spule des Steuerschützes 7 des Antriebsmotors 8 des Förderbandes 1 mittels eines Schaltstückes 14 geöffnet, so daß der Antriebsmotor 8 bei unten stehendem Niederhalter 12 nicht in Betrieb setzbar ist» Gleichseitig wird das Vagnetventil 15 dadurch geöffnet, daß dessen Hubmagnet 16 ans Netz geschaltet wird und so die Füllung beginnt«
Erreicht die Flüssigkeit die Sollstandshöhe, berührt dieselbe 3ie Tasterelektroden 13» die durch Bohrungen im niederhalter in den Behälter 2 ragen« Dadurch wird über den Ruhekontakt des Peinrelais 17 ein Stromkreis über dessen Spule geschlossen» der mittels Dioden 18 gleichgerichtet ist und von einem Transformator 19 versorgt wird*
Die Spule des Feinrelais 17 hat eine wesentlich niedrigere Nennspannung, als durch den Transfornmtor 19 an diesem Stromkreis anliegt. Das ist erforderlich, damit das Feinrelais 17 sicher anzieht, obwohl durch die notwendigerweise in Reihe zur Spule des Feinrelais 17 liegende Widerstandsstrecke zwischen den Tasterelektroden 13 innerhalb der abzutastenden Flüssigkeit eine Spannimgsteilung erfolgt. Damit das Peinrelais 17 diese eventuell auftretende überspannung erträgt, schaltet
es beim Anziehen die Tasterelektroden 13 über einen seiner Ruhekontakte ab und schaltet in den Versorgungsstromkreis für seine Spule über einen seiner Arbeitskontakte einen Widerstand
20 in Reihe au seiner Spule, der so dimensioniert ist, daß die Nennspannung des Peinrelais 1? nicht überschritten wird* Damit die Spule des Feinrelais IT sicher anzieht, obwohl ihr Versorgungsstromkreis beim Umschalten von ien Tasterelektroden 13 auf den Widerstand 2o kurzzeitig unterbrochen ist, wird parallel zur Spule des Peinrelais 17 ein Elektrolytkondensator
21 geschaltet, der als RC-Glied wirkt und die Unterbrechung des S-fcromflu.'jses überbrückte ^iη zweiter Arbeitskontakt des Feinre?ais 17 bringt ein weiteres Zwischenrelais zum Abfallen, das bei Inbetriebnahme der Vorrichtung angesogen hatte» Dadurch wird der Hubmagnet 16 des Magnetventils 15 vom Net? getrennt und das Magnetventil 15 schließt, gleichseitig werden die Hubmagnete II des Niederhalters 12 ans Netz geschaltet und ziehen den Niederhalter 12 in die Stellung oben. In dieser Stellung des Niederhalters 12 schließt sich das Schaltstück 14 und der Steuerschlitz 7 des Antriebsmotors 8 zieht an, so daß das Förderband 1 anläuft und der gefüllte Behälter 2 aus dem Wirkungobeieich des Schlepphebels 3 transportiert wird.
Dadurch schaltet das schaltstück 6 des Auslösesystems in seine Ausgangslage zurück und leitet den Neutralisierungsschaltschritt aller Relais in folgender Reihenfolge ein·
Das Zeitrelais 9 wird vom Netz getrennt und fällt ab. Dadurch fällt das Zwischenrelais Io ebenfalls ab. Gleichzeitig wird der Transformator 19» der das Niveautastsystem versorgt, vom Netz getrennt, dadurch fällt dessen Feinrelais 17 ab und versorgt über einen seiner Ruhekontakte das Zwischenrelais 22, so daß dieses anzieht·
Bei diesem Neutr&iisierungsschaltschritt werden weder die Hubmagnete 11 des Niederhalters 12, der Hubmagnet 16 des Magnetventils 15 noch üer Steuerschütz 7 des Antriebsmotors 8 des Förderbandes 1 angesteuert«
Alle Elemente der vorrichtung sind auf diese Y/eise in Ausgangsstellung ge^rfiP.ltet, so daß ein neuer Füllvorgang einleitbar und belieb.-;; oft wiederholoar ist.

Claims (1)

  1. - 5 ~
    Patentanspruch
    Vorrichtung sum automatischen niveaugesteuerten Füllen von Behältern, bei der eiti elektronisch-elektromeohanisches Tastiraö Auslösesystem, ein !ia£K'->tvent±l nach dem Prinsip der Schlauchklemme und ein Schrittschaltwerk ш einem kybernetischen System ausammensohaltbar sind,» wobei das Auslo'sesystem derart ausgeführt ist, rtaß t \n Sohlepphebel quer sur Bewegungsrichtung der Behälter vor dem Sfcopphebel des Schrittschaltwerk es angeordnet ist und über eine Steuerwelle und eine Schaltplatte mittels Schal tatück über ein Zwischenrelais das Tas t syst ein und Лае !.!agnetv-mtil an die Stromversorgung anschal tbar sind und daß mittels 3wischenrelais das Tastsystem und das Jvagnetventil von der stromversorgung trennbar sind und der ^topphebel des Schrittschaltwerkes su öffnen sowie der Sperrenhebel gleichseitig schließbar sind und der Schlepphebel solange keine Schaltung ausführt, bis der Behälter außerhalb des .i'irkungsbereiches des Stopphebels ist, worauf ein Zurückspringen des lchlepphebels in seine Ausgangsstellung su verseichnen ist, wodurch sowohl der Sperrenhebel als auch der Stopphebel des Schrittsclialtwerkes surücicfiihrbar sind, nach Patent 9o 986, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung mit einem .Niederhalter (12) versehen ist und eine Verriegelung .: ischen dem Kiederhaltor(12)und dem Antriebsmotor (8) angeordnet ist«
    Hierzu.. A .Seiten Zeichnungen
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DD135175A2 DD135175A2 (de) 1979-04-18
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DE19707084A1 (de) * 1997-02-24 1998-08-27 Buehler Optima Maschf Vorrichtung zum gesteuerten Befüllen kleinvolumiger oben offener Behälter mit einer Flüssigkeit

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