DD135181B1 - Anlaufring,insbesondere an aufspulmaschinen fuer synthetische faeden - Google Patents

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Klaus Boehme
Fery Heilmann
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Klaus Boehme
Fery Heilmann
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Description

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Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung bezieht sieb, auf einen Anlaufring, bestehend aus einem elastischen Grundkörper, der in Abständen von Stahlringbandagen umschlossen ist, zur Mitnahme der Spulenhülsen bei sehr hohen Aufspulgeschwindigkeiten, insbesondere an Aufspulmaschinen·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen;
Bekanntlich werden beim Aufspulbeginn die Spulenhülsen nicht sofort in Verbindung mit der Treibwalze gebracht, sondern ein Anlaufring überniranrt deren Mitnahme, bis die Fadenlagen die Höhe des Anlaufringes erreicht haben. Erst dann kommt die gesamte Spulenkörperbreite voll auf der Treibwalze zu liegen. Einer der bekannten Anlaufringe für hohe Aufspulgeschwindigkeiten besteht 1» wechselnder Folge aus einer elastischen Schicht und einer oder mehreren unelastischen Schichten im lagenförmigen Verbundaufbau. Dieser Aufbau geht aus von einem über die vorgesehene Belagbreite geriffelten bzw. gebahnten Grundkörper. Die elastischen Schichten bestehen dabei aus Gummi bzw· Polyurethan und die unelastischen aus textilem Material bavr. aus metallischem Werkstoff. Ein solcher Anlaufring ist für hohe Aufspulgeschwindigkeiten dahingehend von Kachteil,
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weil sich, infolge der Fliehkraft und der beim Aufsetzen auf die Treibwalze eintretenden V/alkarbeiten im Laufe der Zeit die Verbindung zwiscb-ѳп Belag und Eiffeiung bzw· Verzahnung zu lösen beginnt.
Ein weiterer bekanntgewordener Anlaufring wird von einem elastischen Grundkörper gebildet, welcher auf der Spulenhaiterwelle sitzt. Dieser elastische Grundkörper ist in Abständen von Stahlringbandagen umschlossen. Der elastische Grundkörper besitzt zwischen den Stahlringbandagen bundartig überstehende Erhöhungen. Die Stahlringbandagen sollen den elastischen Grundkörper gegen die !Fliehkraftwirkung schützen, während die bundartig überstehenden Erhöhungen des elastischen Grundkörpers die Reibungskräfte zur Mitnahme der Spulenhalterwelle durch die Treibwalze übertragen.
Der Mangel dieser Ausführung besteht darin, daß die bundartig überstehenden Erhöhungen des elastischen Grundkörpers unter der doppelten Kraftwirkung von Reibungs- und Fliehkräften bei den extrem hohen Aufspulgeschwindigkeiten verhältnismäßig schnell zerstört werden.
Ziel der Erfindung:
Gegenüber diesen bekannten Lösungen wird mit der Erfindung die Lebensdauer derartiger Anlaufringe erhöht und somit der anfallende Zeitaufwand für den Austausch derselben stark herabgesetzt.
des Wesens der Erfindung;
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Geometrie des Aufbaues des Anlaufringes so zu verbessern, daß dadurch eine exakte Drehmomentenübertragung bei äußerst hohen Aufspulgeschwindigkeiten für Friktions- und auch Direktantrieb gewähr leistet ist·
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Dies wird erreicht, indem die maximale Höhe des zwischen jeweils zwei Stahlringbandagen befindlichen Teiles des elastischen Grundkörpers gleich dem Außendurchmesser der Stahlringbandagen ist, wobei die Planseiten der Stahlringbandagen konisch gestaltet sind·
Ausführungsbeispiel;
In Verbindung mit der Zeichnung wird die Erfindung näher beschrieben·
Fig. 1 zeigt eine Spulspindel mit Anlaufring in Betriebsstellung an der Treibwalze
uod
Fig. 2 einen auf der Spulspindel sitzenden Anlaufring mit geraden Planseiten, geschnitten dargestellt.
Die Treibwalze 1 und die Spulspindel 2 sind nach Fig. i unabhängig voneinander mit gleicher Umlaufgeschwindigkeit angetrieben. Auf der Spulspindel 2 sitzt der Anlaufring 3. Die Spulspindel 2 kann mit einer oder mehreren Spulhülsen 4 bestückt werden. Der Anlaufring 3 besteht im einseinen aus dem plastischen Grundkörper 5 aus Gummi, Ib.lyurethan o. ä., den Stahlringbandagen 6 und der Aufnahmebüchse 7 mit Bund 8. Zwei oder mehr der Stahlringbandagen 6 werden im gewünschten Abstand parallel zueinander auf den Grundkörper 5 gesteckt· Mittels einer entsprechenden Vorrichtung wird anschließend in den Innendurchmesser des Grundkörpers 5 die Aufnahmebüchse 7 bis zum Bund 8 eingedrückt· Sämtliche sich berührenden Flächen müssen dabei eine glatte, einwandfreie Oberfläche besitzen, und alle scharfen Kanten sind gratfrei zu runden* Anschließend wird die Aufnahmebüchse 7 mit dem Grundkörper 5 und den Stahlringbandagen 6 auf die Spulspindel 2 geschoben und in bekannter Weise fixiert. Bei der Komplettierung dieser Anlaufringe 3 ist besonders darauf zu achten, daß der Außen-
durchmesser der Stahlringbandagen 6 vom Material des elastischen Grundkörpers 5 nicht überschritten wird, sondern gleich oder auch kleiner als derselbe ist· Die Wirkungsweise ist die, daß bei gleichem Durchmesser der Stahlringbandagen 6 mit dem zwischen denselben befindlichen Teilen 9 des elastischen Grundkörpers 5, diese Teile 9, bedingt durch die sehr hohen Umfangsgeschwindigkeiten beim Lauf, eine gewisse Durchmesservergrößerung erfahren, wodurch bei geringstem Verschleiß eine sichere Mitnahme der Spulspindel 2 auf der Treibwalze 1 garantiert ist. Bei kleinerem Durchmesser der Teile 9 des Grundkörpers 5 gegenüber den Stahlringbandagen 6 laufen die Stahlringbandagen 6 direkt auf der Treibwalze 1· Hierbei ergibt sich bei höchsten Umfangsgeschwindigkeiten, bedingt durch die Elastizität des Grundkörpers 5, ein äußerst geräuscharmer Lauf· Zwischen den beiden hier aufgezeigten Fällen der Abmessungen kann durch eine bestimmte Wahl der Durchmesser der Teile 9 des Grundkörpers 5 ein nahtloser Übergang der Wirkung erzielt werden. Die Durchmesserverhältnisse des plastischen Grundkörpers 5 gegenüber der Stahlringbandagen werden bestimmt von dessen jeweiligen physikalischen Eigenschaften« Vorteilhafterweise können die Planseiten der Stahlringbandagen 6 konisch gestaltet sein bzw· ein Profil aufweisen, welches eine gute Verbindung mit dem elastischen Grundkörper 5 garantiert. Anstelle der Stahlringbandagen ist ebenfalls die Anwendung ähnlicher fester Werkstoffe möglich·
Ein solcher Anlaufring ist gegenüber den bekannten Ausführungen von wesentlich höherer Lebensdauer·

Claims (2)

Erfindungsanepruch:
1· Anlaufring, bestehend aus einem elastischen Grundkörper, der in Abständen von Stahlringbandagen umschlossen ist, zur Mitnahme der Spulenhülsen bei sehr hohen Aufspulgeschwindigkeit en, insbesondere an Aufspulmaschinen, gekennzeichnet dadurch, daß die maximale Höhe des zwischen jeweils zwei Stahlringbandagen (6) befindlichen Teiles (9) des elastischen Grundkörpers (5) gleich dem Außendurchmesser der Stahlringbandagen (6) ist·
2· Anlaufring nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Planseiten der Stahlringbandagen (6) konisch gestaltet sind.
Hierzu rf Seite Zeichnung
DD20467378A 1978-04-10 1978-04-10 Anlaufring,insbesondere an aufspulmaschinen fuer synthetische faeden DD135181B1 (de)

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DD135181A1 DD135181A1 (de) 1979-04-18
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DE3643819A1 (de) * 1986-12-20 1988-06-30 Manfred Langen Konische garnhuelse

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