DD135355B1 - Emulgiergeraet zur herstellung einer bohremulsion - Google Patents

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DD135355B1
DD135355B1 DD20371178A DD20371178A DD135355B1 DD 135355 B1 DD135355 B1 DD 135355B1 DD 20371178 A DD20371178 A DD 20371178A DD 20371178 A DD20371178 A DD 20371178A DD 135355 B1 DD135355 B1 DD 135355B1
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DD
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emulsifier
mixing chamber
reducing valve
pressure
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DD20371178A
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Inventor
Dietmar Stoehr
Juergen Kaehlig
Original Assignee
Pentacon Dresden Veb
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Description

-Ί-
Anwendungsgebiet der Erfindung:
Die Erfindung betrifft ein Emulgiergerät zur Herstellung einer Bohremulsion, das nach dem Durchlaufverfahren arbeitet, direkt über eine erste Zuleitung an das Wassernetz anschließbar sowie über eine zweite Zuleitung mit einem Vorratsbehälter für das zu mischende Konzentrat verbunden ist. Mit Hilfe dieses Emulgiergerätes können jedoch auch andere Emulsionen bzw« Mischungen in jedem gewünschten Verhältnis hergestellt werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen:
Bekannte Emulgiergeräte arbeiten im allgemeinen nach zwei verschiedenen Verfahren:
nach dem Injektorprinzip oder nach dem Durchlaufverfahren. Die vorliegende Erfindung beinhaltet das zuletzt genannte Verfahren. Emulgiergeräte nach dem Durchlaufverfahren weisen den Nachteil auf, daß die hergestellte Mischung bei unterschiedlicher Entnahmemenge nicht die erforderliche gleichbleibende Konstanz des Mischungsverhältnisses aufweist, wodurch die Qualität der Mischung hinsichtlich ihrer
Haltbarkeit negativ beeinflußt wird. Diese Geräte müssen von Hand nachgestellt werden. Außerdem benötigen sie mindestens zwei Vorratsbehälter, die die zu mischenden Flüssigkeiten enthalten.
Ziel der Erfindung:
Mit der Erfindung ist es möglich, eine höhere Qualität und Haltbarkeit der Emulsion sowie eine erhebliche Leistungssteigerung bei Emulgiergeräten zu erzielen.
Darlegung des Wesens der Erfindung:
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Emulgiergerät zu schaffen, das bei unterschiedlicher Emulsionsentnahmemenge stets ein konstantes Mischungsverhältnis der Emulsion automatisch einstellt.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in jeder der Zuleitungen ein auf gleichen Druck eingestelltes Reduzierventil vorgesehen ist, welches über jeweils eine nachgeschaltete und mit bestimmtem, zur Erreichung des geforderten Mischungsverhältnisses notwendigen Durchlaßquerschnitt versehene Drossel mit der Mischkammer in Verbindung steht. Weiterhin ist vorteilhafterweise die Mischkammer zur intensiven Vermischung der Flüssigkeiten labyrintförmig ausgebildet. Zur Verhinderung einer Vermischung der Flüssigkeiten außerhalb der Mischkammer ist gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung zwischen Reduzierventil und Drossel in der zweiten Zuleitung ein Rückschlagventil angeordnet.
Ausführungsbeispiel:
Anhand eines Ausführungsbeispiels soll die Erfindung erläutert werden. Die dazugehörige Zeichnung stellt das Blockschaltbild des Emulgiergorätes dar.
Im Emulgiergerät sind in seiner ersten Zuleitung zwischen
direktem Wassernetzanschluß und Mischkammer 10 nacheinander ein Rückschlagventil 13, ein Druckschalter 8, ein Magnetventil 7, ein Reduzierventil 6 mit Manometer 4 und Druckschalter 5 sowie eine Drossel 15 vorgesehen. Die zweite Zuleitung verbindet die Mischkammer 10 mit dem Vorratsbehälter des Konzentrats - hier Emultol - und ist als Saugleitung ausgebildet. Die Saugleitung besteht aus nicht näher dargestelltem Saugrohr und der Rücklaufleitung, wobei letztere zur Erleichterung des Ansaugprozesses dient. In dieser zweiten Zuleitung sind außerdem vorgesehen ein Magnetfilter 12 für das Emultol, ein Motor mit Pumpe 1 und ein Reduzierventil 2, zwischen denen ein Druckschalter 3 angeordnet ist, sowie ein Rückschlagventil 9 und eine Drossel 14· Das Rückschlagventil 9 verhindert bei ruhendem Gerät das Eindringen von V/asser in den Emultolvorratsbehälter. Zur Einstellung des gewünschten Mischungsverhältnisses sind die Drosseln 14 und 15 der beiden Zuleitungen in ihren Querschnitten entsprechend eingestellt. Durch Änderung der Durchlaßquerschnitte sind beliebig andere Mischungsverhältnisse einstellbar.
Unmittelbar mit der Mischkammer 10 ist das Ablaufventil 11 verbunden.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Durch Entnahme von Bohremulsion schaltet sich das Gerät automatisch ein. Beim Öffnen des Ablaufventils 11 entsteht ein Unterdruck in der ersten Zuleitung. Dieser Unterdruck bewirkt am Reduzierventil 6, daß dessen Druckschalter 5 über einen nicht näher dargestellten Schütz den Motor mit Pumpe 1 anlaufen läßt. Das Emultol wird angesaugt und über das Reduzierventil 2 und die Drossel 14 in die Mischkammer 10 geleitet. Mit dem steigenden Emultoldruck gibt der Druckschalter 3 Kontakt und das Magnetventil 7 wird geöffnet, wodurch das
Wasser über das Reduzierventil 6 und die Drossel 15 ebenfalls zur Mischkammer 10 fließen kann. Hier erfolgt durch die labyrintförmige Ausbildung der Mischkammer 10 eine intensive Vermischung der beiden Flüssigkeiten.
Fällt jedoch am Druckschalter 8 der Wasserdruck ab, schaltet sich der Motor mit Pumpe 1 automatisch ab. Fällt andererseits der Emultoldruck ab, schaltet sich das Gerät ebenfalls automatisch ab» Vor Inbetriebnahme des Gerätes erfolgt mit Hilfe des Manometers 4 der Druckabgleich der Reduzierventile 2 und 6. Aus dem Dargelegten geht hervor, daß es sich bei diesem Emulgiergerät um ein sicher arbeitendes und einfach zu bedienendes Gerät handelt. Sein komplexer Aufbau erfordert ein Minimum an Platzbedarf. Es ist möglich, eine Rohrleitung anzuschließen, die direkt zum Verbraucher führt und mehrere Ablaufventile haben kann.

Claims (2)

Erfindungsanspruch
1) Emulgiergerät zur Herstellung einer Bohremulsion, das nach dem Durchlaufverfahren arbeitet, direkt über eine erste Zuleitung an das Wassernetz anschließbar sowie über eine zweite Zuleitung mit einem Vorratsbehälter für das zu mischende Konzentrat verbunden ist und beide Zuleitungen ein auf gleichen Druck eingestelltes Reduzierventil besitzen, gekennzeichnet dadurch, daß das Reduzierventil (6) der ersten Zuleitung mit einem Druckschalter (5) elektrisch verbunden ist, über den bei auftretenden Druckdifferenzen in beiden Zuleitungen ein Motor mit Pumpe (1) sowie den Reduzierventilen (2,6) nachgeschaltete Bauelemente betätigbar sind.
2) Emulgiergerät nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß als nachgeschaltete Bauelemente ein Rückschlagventil (9) mit bestimmtem Durchschlaßquerschnitt versehene Drosseln j 15) und eine Mischkammer (10) vorgesehen sind.
Hierzu 1 Seüe Zeichnungen
DD20371178A 1978-02-15 1978-02-15 Emulgiergeraet zur herstellung einer bohremulsion DD135355B1 (de)

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DD135355A1 DD135355A1 (de) 1979-05-02
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