DD136122B1 - Faltbarer wohnwagen - Google Patents
Faltbarer wohnwagenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft Zeltgestänge für faltbare Wohnwagen, insbesondere bügeiförmige Gestänge. Während es Ziel der Erfindung ist, den Gebrauchswert bügeiförmiger Gestänge zu erhöhen, besteht die Aufgabe derselben darin, eine Anordnung der Gestängeteile zu schaffen, die die Nachteile bekannter bügeiförmiger Gestänge vermeidet. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Anlenkpunkte der äußeren Gestängebügel am First des Zentralbügels angeordnet werden und beim Ausschwenken derselben Stützstreben, die die äußeren Gestängebügel am Zentralbügel abstützen, in eine Endstellung gebracht werden. Die äußeren Gestängebügel sind teleskopartig ausgebildet und der Lagerpunkt der Stützstrebe am Zentralbügel verschiebbar und mit einer Selbsthaltefunktion ausgestattet.
Description
ausgeschwenkt und stützen sich mittels Stützstreben am Zentralbügel ab. In einer vorteilhaften Ausführung werden die seitlichen Bügel teleskopartig verschiebbar gestaltet, so daß in Verbindung mit den Stützstreben beim Aufrichten der Bügel eine Kraftwirkung längs des Bügels entsteht, die das selbsttätige Ausspannen des Zeltes bewirkt. In einer weiteren vorteilhaften Ausführung ist der Anlenkpunkt der Stützstrebe am Zentralbügel verschiebbar, so daß dieser beim Aufrichten des Gestänges seine Ruhelage selbsttätig findet. Nach Erreichen der Ruhelage verklemmt sich die Stützstrebe am Zentralbügel mittels einer geeigneten Einrichtung.
Es besteht ferner die Möglichkeit, nur einen der beiden äußeren Bügel am Zentralbügel und dem anderen Bügel in der bereits bekannten Art an den Drehpunkten am Wagenkasten anzulenken.
Es ist weiterhin möglich, ein zweites gleichartiges Gestänge an einer ausklappbaren Liegefläche zu befestigen. Dabei können die äußeren Bügel zweckmäßigerweise an ihren inneren Berührungspunkten miteinander verbunden sein, so daß ein über die gesamte Breite des Gestängesystems reichender Bügel entsteht.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel und zugehöriger Zeichnung näher erläutert werden. Das Ausführungsbeispiel gemäß Zeichnung zeigt einen Wohnwagen 1 mit daran an 2 Anlenkpunkten 2 schwenkbar befestigtem bügeiförmigen Zeltgestänge, aus den Teilen 3 und 8 bestehend. Dieses Gestänge liegt samt dem daran befestigten Zelt im Transportzustand auf der Oberseite des Wohnwagens 1.
Im ausgefalteten Zustand steht der Zentralbügel 3 nahezu senkrecht über den Anlenkpunkten 2. Am First desselben befinden sich die Anlenkpunkte 4 für die Einschubrohre 5 der äußeren bügeiförmigen Stangen 6 beidseitig des Firsts. Die äußeren bügeiförmigen Stangen 6 sind gleichfalls ausgeschwenkt und bilden zum Zentralbügel einen Winkel a. Durch Stützstreben 7, deren Anlenkpunkt sich an den äußeren bügeiförmigen Stangen 6 und am Zentralbügel 3 befinden, werden die äußeren bügeiförmigen Stangen 6 in ihrer Lage gehalten. Der Anlenkpunkt 8 der Stützstrebe ist auf dem Zentralbügel 3 beim Ausfalten des Gestänges verschiebbar. Nach Erreichen der Endlage wird der Anlenkpunkt 8 durch ein infolge asymetrischen Kraftangriffs selbsthemmend wirkendes Element fixiert.
Beim Ausfalten des Gestänges wird, nachdem der Wohnwagen 1 an seinen vorgesehenen Aufstellungsort gebracht ist, durch Ziehen am Zefttuch 9 der Zentralbügel 3 samt den daran befestigten äußeren bügeiförmigen Stangen 6 ausgeschwenkt, wobei gleichzeitig die Stützstreben 7 bewegt werden. Da der Anlenkpunkt 8 der Stützstreben 7 in jeder Lage durch Selbsthemmung arretiert wird, wird so ein selbsttätiges Zurückschwenken der äußeren bügeiförmigen Stangen 6 verhindert. Die Stützstreben 7 bilden beim ausgefalteten Zeltgestänge stets einen spitzen Winkel zu den äußeren bügeiförmigen Stangen 6. Dadurch entsteht aus der Stützkraft eine in Längsrichtung der äußeren bügeiförmigen Stangen 6 wirkende Kraftkomponente, die ein Herunterschieben derselben von den Einschubrohren 5 bewirkt. DieserVorgang ist beendet, sobald das Zelttuch 9 aufgrund seiner Eigenspannung eine gleichgroße Gegenkraft erzeugt. Durch diese Wechselwirkung hat das Zeltgestänge selbstspannende Eigenschaften.
Claims (4)
- Erfindungsanspruch:1. Faltbarer Wohnwagen mit bügeiförmigem, an 2 Punkten mit dem Fahrzeug gelenkig verbundenem, im allgemeinen aus 3 bügeiförmigen Stangen bestehendem, Zeltgestänge, gekennzeichnet dadurch, daß an den Firstpunkten 4 des Zentralbügels 3 die äußeren bügeiförmigen Stangen 6 angelenkt sind und durch Stützstreben 7, in ihrer Lage gehalten werden.
- 2. FaItbarerWohnwagennach !.,gekennzeichnet dadurch, daß die äußeren bügeiförmigen Stangen 6 auf Einschubrohren 5 verschiebbar angeordnet sind.
- 3. Faltbarer Wohnwagen nach 1., gekennzeichnet dadurch, daß der Anlenkpunkt 8 der Stützstreben 7 am Zentralbügel 3 verschiebbar ist.
- 4. Faltbarer Wohnwagen nach 1. und 3., dadurch gekennzeichnet daß am Anlenkpunkt 8 ein mit der Stützstrebe 7 verbundenes, selbstarretierendes Funktionselement angeordnet ist.HierzuISeiteZeichnungAnwendungsgebiet der ErfindungDie Erfindung bezieht sich auf faltbare Wohnwagen mit durch Zeltgestänge abgestützt, zusammenfaltbaren Zeiten, bei denen durch Klappen von Liegeflächen und Gestängen der Aufbau der Zelte erfolgt.Charakteristik der bekannten technischen LösungenEs ist bekannt, Wohnwagen, die sich in Längs- oder Querrichtung zur Fahrzeuglängsachse auffalten lassen, herzustellen. Bei dem Wohnwagen gemäß DE-PS 680214 wird ein bügeiförmiges Gestänge zur Aussteifung des Zeltes verwendet. Es sind Lösungen bekannt, wonach bügeiförmige Gestänge nicht nur am Wagenkasten, sondern auch an zusätzlich ausklappbaren Liegeflächen angeordnet werden.Es ist ferner bekannt, daß bei zwei nebeneinander angeordneten bügeiförmigen Gestängen durch Einbau eines Gelenkes zwei Bügel zu einem über die gesamte Breite des Zeltes reichenden vereint werden, wodurch ein von Gestängeteilen freier Raum, besonders im Vorzeitraum, der zumeist die Zeltfläche außerhalb der Fahrzeuggrundfläche einschließt, geschaffen wird (DE-GM 1712486).Durch die schrägstehenden Bügel werden die Gestaltungsmöglichkeiten für das Zelt stark eingeschränkt. Da die schrägstehenden Gestängerohre in den Seitenwänden unmittelbar am Zelttuch anliegen, befinden sie sich zum Teil innerhalb der Fenster- und Türflächen. Ein weiterer wesentlicher Nachteil besteht darin, daß in den Giebelkanten des Zeltes keine aussteifenden Gestängeteile vorhanden sind. Dadurch erhalten die Zelte ein unschönes Aussehen, da die Giebelkanten verzogen werden und somit eine Pagodenform entsteht. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Dachflächen nicht ausreichend ausgesteift sind und dadurch die Regensicherheit (Wassersackbildung) nicht gesichert ist. Wird diese Aussteifung durch zusätzliche Gestängeelemente realisiert, eliminiert dies den wesentlichen Vorteil bügeiförmiger Gestänge, nämlich deren kurze Aufstellzeit.Ziel der ErfindungDie Erfindung hat das Ziel, faltbare Wohnwagen mit bügeiförmigen Gestängen, die die bekannten Nachteile üblicher bügeiförmiger Gestänge vermeiden, zu schaffen.Wesen der Erfindung
Aufgabe der ErfindungDie Aufgabe der Erfindung besteht darin, durch entsprechende Auslegung bügeiförmiger Gestänge die denselben bislang anhaftenden Nachteile auszuschalten. Dabei ist es unerheblich, ob der Klappmechanismus des Wohnwagens in Fahrtrichtung desselben oder quer dazu angeordnet ist.Merkmale der ErfindungDie Merkmale der Erfindung bestehen darin, daß ein gelenkig gelagertes Gerüst, aus 3 U-förmigen Bügeln bestehend, an 2 Drehpunkten am Wagenkasten bzw. an Liegeflächen so angeordnet wird, daß durch Drehen der Gestängeteile um diesen Punkt ein schnelles Aufrichten des Gestänges und Auseinanderfalten des Wohnwagenzeltes gewährleistet ist. Einem Zentralbügel, der den Zeltfirst aussteift und mit seinen Enden an den Drehpunkten angelenkt ist, ist zu beiden Seiten je ein weiterer Bügel zugeordnet, deren Anlenkpunkte sich an den oberen Enden des Zentralbügels befinden. Die seitlichen Bügel werden nach oben
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD20142177A DD136122B1 (de) | 1977-10-10 | 1977-10-10 | Faltbarer wohnwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD20142177A DD136122B1 (de) | 1977-10-10 | 1977-10-10 | Faltbarer wohnwagen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD136122A1 DD136122A1 (de) | 1979-06-20 |
| DD136122B1 true DD136122B1 (de) | 1989-05-24 |
Family
ID=5510014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD20142177A DD136122B1 (de) | 1977-10-10 | 1977-10-10 | Faltbarer wohnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD136122B1 (de) |
-
1977
- 1977-10-10 DD DD20142177A patent/DD136122B1/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD136122A1 (de) | 1979-06-20 |
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