DD136380B1 - Vorrichtung zum wenden von profilen - Google Patents

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DD136380B1
DD136380B1 DD20520078A DD20520078A DD136380B1 DD 136380 B1 DD136380 B1 DD 136380B1 DD 20520078 A DD20520078 A DD 20520078A DD 20520078 A DD20520078 A DD 20520078A DD 136380 B1 DD136380 B1 DD 136380B1
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DD
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turning
lever
profile
roller conveyor
pliers
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DD20520078A
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DD136380A1 (de
Inventor
Walter Langer
Original Assignee
Schiffbau Veb K
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Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung findet dort Anwendung, wo aufgrund technologischer Erfordernisse ein Wenden von Profilen notwendig ist, z. B. bei Profilbiegemaschinen, Profilschweißanlagen u.ä.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Wendevorrichtungen bekannt, die ein Wenden von Stablagen, Brammen u. ä. ermöglichen. Diese Vorrichtungen bestehen in ihrem wesentlichen Merkmal aus zangenförmig angeordneten Schwenkarmen. Diese nehmen das zu wendende Werkstück zwischen sich auf, verschwenken um einen gemeinsamen Drehpunkt um 180° und geben das gewendete Werkstück in der Ausgangsposition frei. Der Klemm- und Schwenkvorgang wird bei diesen genannten Vorrichtungen durch Arbeitszylinder durch geführt.
Die beschriebene technischen Lösungen haben einen gemeinsamen Nachteil. Sie sind beim Wenden der Werkstücke innerhalb einer durch die Werkstückbreite vorgegebenen Rollengangbreite nicht einsetzbar. Das Werkstück wird z. B. von einem Rollengang durch eine zu diesem seitlich angeordnete Vorrichtung entnommen und in eine, jenseits des Drehpunktes liegende Position, die außerhalb des Rollenganges liegt, verschwenkt. Eine Rückführung des gewendeten Werkstückes ist nur durch zusätzliche Querverschiebung möglich. Darüber hinaus sind die bekannten Wendevorrichtungen für ein Wenden innerhalb der Rollengangbreite nicht geeignet, da verschiedene Bauteile über die Oberkante der Rolle hinausragen und damit einen kontinuierlichen Materialfluß auf dem Rollengang behindern.
Ziel der Erfindung
Der nützliche Effekt, der bei Anwendung der Erfindung entsteht, äußert sich in der weiteren Produktivitätssteigerung durch direkte Einbeziehung des Wendevorganges.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die ein Wenden von Profilen um ihre Längsachse im Bereich der Rollgangbreite ermöglicht und diesen nach Beendigung des Wendevorganges zum ungehinderten Werkstücktransport freigibt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Viergelenkkettengetriebe gelöst, das unterhalb des Rollenganges angeordnet ist. Es wird aus zwei doppelarmigen Wendehebeln, die zangenartig miteinander verbunden sind, gebildet, von denen der freie Schenkel des einen Wendehebeis überein Gelenk und der freie Schenkel des anderen Wendehebels übereine durch einen Arbeitszylinder angetriebene Schwinge am Rahmen angelenkt ist.
Durch Beaufschlagung des Arbeitszylinders und der damit verbundenen Wirkungsweise der Viergelenkkette schließt sich die Zange, hebt sich über die Oberkante des Rollenganges hinaus und richtet mit dem freien Schenkel des einen Wendehebels das zu wendende Profil auf. Die Zange schließt so weit, bis das Profil auf den freien Schenkel des anderen Wendehebels fällt. Der Wendevorgang wird durch Zurückfahren der Zange in die Ausgangsposition beendet, wobei das Profil auf dem Rollengang abgelegt und für den Weitertransport freigegeben wird.
Ausführungsbeispiel
Anhand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Die dazugehörige zeigt in
Fig. 1: die Wendevorrichtung in Ausgangsstellung
Fig. 2: die Wendevorrichtung im Moment des Wendens
Fig. 3: die Endstellung der Wendevorrichtung
Die Wendevorrichtung besteht aus bekannten Elementen einer Viergelenkkette.
Die Wendehebel 5 und der Wendehebel 6 bilden mit dem Gelenk 4 und den Elementenpaaren 2, 3 eine vollsymmetrische, unter der Oberkante der Rolle 10 liegende Zange, die mit dem Wendehebel 5 am Rahmen 8 und mit dem Wendehebel 6 an der Schwinge 7 angelenkt ist. Bei Beaufschlagung des Arbeitszylinders 13 hebt sich die Zange über die Oberkante der Rolle 10, der freie Schenkel des Wendehebels 6 erfaßt das Profil 9, richtet es auf und legt es nach Durchfallen des Winkels 14 auf dem freien Schenkel des Wendehebeis 5 mit der Auflage 12 und der geräuschdämmenden Gummiunterlage 11 ab. Die Zange mit dem Wendehebel 5 und dem au*'h; abgelegten Profil 9 und der Wendehebel 6 senken sich bei abermaliger Beaufschlagung des Arbeitszylinders 13 unter die Oberkante der Rolle 10. Dabei wird das Profil 9 gewendet auf dem Rollengang geräuschlos abgelegt.

Claims (2)

  1. -1- 205 200
    Erfindungsanspruch:
    Vorrichtung zum Wenden von Profilen mit Hilfe von doppelarmigen Wendehebeln, die zangenartig miteinander verbunden und über ein Gestänge an einem Rahmen angelenkt und schwenkbeweglich angetrieben sind, wobei die Profile von Wendehebeln aufgenommen und gewendet abgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Schenkel des Wendehebels (5) über ein Gelenk (4) und der freie Schenkel des Wendehebels (6) über einein bekannter Weise angetriebene Schwinge (7) am Rahmen (8) angelenkt ist.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
    Anwendungsgebiet der Erfindung
    Die Erfindung findet dort Anwendung, wo aufgrund technologischer Erfordernisse ein Wenden von Profilen notwendig ist, z. B. bei Profilbiegemaschinen, Profilschweißanlagen u.a.
    Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
    Es sind Wendevorrichtungen bekannt, die ein Wenden von Stablagen, Brammen u. ä. ermöglichen. Diese Vorrichtungen bestehen in ihrem wesentlichen Merkmal aus zangenförmig angeordneten Schwenkarmen. Diese nehmen das zu wendende Werkstück zwischen sich auf, verschwenken um einen gemeinsamen Drehpunkt um 180° und geben das gewendete Werkstück in der Ausgangsposition frei. Der Klemm- und Schwenkvorgang wird bei diesen genannten Vorrichtungen durch Arbeitszylinder durchgeführt.
    Die beschriebene technischen Lösungen haben einen gemeinsamen Nachteil. Sie sind beim Wenden der Werkstücke innerhalb einer durch die Werkstückbreite vorgegebenen Rollengangbreite nicht einsetzbar. Das Werkstück wird z. B. von einem Rollengang durch eine zu diesem seitlich angeordnete Vorrichtung entnommen und in eine, jenseits des Drehpunktes liegende Position, die außerhalb des Rollenganges liegt, verschwenkt. Eine Rückführung des gewendeten Werkstückes ist nur durch zusätzliche Querverschiebung möglich. Darüber hinaus sind die bekannten Wendevorrichtungen für ein Wenden innerhalb der Rollengangbreite nicht geeignet, da verschiedene Bauteile über die Oberkante der Rolle hinausragen und damit einen kontinuierlichen Materialfluß auf dem Rollengang behindern.
    Ziel der Erfindung
    Der nützliche Effekt, der bei Anwendung der Erfindung entsteht, äußert sich in der weiteren Produktivitätssteigerung durch direkte Einbeziehung des Wendevorganges.
    Darlegung des Wesens der Erfindung
    Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, die ein Wenden von Profilen um ihre Längsachse im Bereich der Rollgangbreite ermöglicht und diesen nach Beendigung des Wendevorganges zum ungehinderten Werkstücktransport freigibt.
    Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Viergelenkkettengetriebe gelöst, das unterhalb des Rollenganges angeordnet ist. Es wird aus zwei doppelarmigen Wendehebeln, die zangenartig miteinander verbunden sind, gebildet, von denen der freie Schenkel des einen Wendehebels über ein Gelenk und der freie Schenkel des anderen Wendehebels über eine durch einen Arbeitszylinder angetriebene Schwinge am Rahmen angelenkt ist.
    Durch Beaufschlagung des Arbeitszylinders und der damit verbundenen Wirkungsweise der Viergelenkkette schließt sich die Zange, hebt sich über die Oberkante des Rollenganges hinaus und richtet mit dem freien Schenkel des einen Wendehebels das zu wendende Profil auf. Die Zange schließt so weit, bis das Profil auf den freien Schenkel des anderen Wendehebels fällt. Der Wendevorgang wird durch Zurückfahren der Zange in die Ausgangsposition beendet, wobei das Profil auf dem Rollengang abgelegt und für den Weitertransport freigegeben wird.
    Ausführungsbeispiel
    Anhand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Die dazugehörige zeigt in Fig. 1: die Wendevorrichtung in Ausgangsstellung
    Fig.
  2. 2: die Wendevorrichtung im Moment des Wendens
    Fig.3: die Endstellung der Wendevorrichtung
    Die Wendevorrichtung besteht aus bekannten Elementen einer Viergelenkkette.
    Die Wendehebel 5 und der Wendehebel 6 bilden mit dem Gelenk 4 und den Elementenpaaren 2, 3 eine vollsymmetrische, unter der Oberkante der Rolle 10 liegende Zange, die mit dem Wendehebel 5 am Rahmen 8 und mit dem Wendehebel 6 an der Schwinge 7 angelenkt ist. Bei Beaufschlagung des Arbeitszylinders 13 hebt sich die Zange über die Oberkante der Rolle 10, der freie Schenkel des Wendehebels 6 erfaßt das Profil 9, richtet es auf und legt es nach Durchfallen des Winkels 14 auf dem freien Schenkel des Wendehebels 5 mn der Auflage 12 und der geräuschdämmenden Gummiunterlage 11 ab. Die Zange mit dem Wendehebel 5 und dem au* <h; abgelegten Profil 9 und der Wendehebel 6 senken sich bei abermaliger Beaufschlagung des Arbeitszylinders 13 unter die Oberkante der Rolle 10. Dabei wird das Profil 9 gewendet auf dem Rollengang geräuschlos abgelegt.
DD20520078A 1978-05-05 1978-05-05 Vorrichtung zum wenden von profilen DD136380B1 (de)

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DD136380A1 DD136380A1 (de) 1979-07-04
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN101716609B (zh) * 2009-12-16 2013-10-30 芜湖新兴铸管有限责任公司 一种热装热送下钢坯装置

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DD136380A1 (de) 1979-07-04

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