DD136879B1 - Kegelradantrieb,insbesondere fuer rundtischautomaten - Google Patents

Kegelradantrieb,insbesondere fuer rundtischautomaten Download PDF

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DD136879B1 DD20574978A DD20574978A DD136879B1 DD 136879 B1 DD136879 B1 DD 136879B1 DD 20574978 A DD20574978 A DD 20574978A DD 20574978 A DD20574978 A DD 20574978A DD 136879 B1 DD136879 B1 DD 136879B1
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Gisbert Krause
Original Assignee
Gisbert Krause
Fischer Juergen
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Description

Titel der Erfindung
Kegelradantrieb, insbesondere für Rundtischautomaten
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Kegelradantrieb, insbesondere für Rundtischautomaten, mit einem zentralen Antriebskegelrad und mehreren von diesem gleichzeitig angetriebenen, strahlenförmig angeordneten Abtriebskegelrädern. Die Erfindung ist für den Antrieb mehrerer, um einen Rundtisch angeordneten Arbeitestationen anwendbar.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt ist ein Kegelradantrieb (DR-PS 320 349)t bei dem von einem zentralen Kegelrad mehrere Kegeltriebe betrieben werden. Bei diesem, insbesondere für den Antrieb der Steuerwelle eines Plugmotors verwendeten Kegelradtrieb, kommt es darauf an, den Versetzungswinkel der verschiedenen Wellen so klein als möglich zu halten, um die seitlichen Zylinderreihen möglichst nahe an die mittleren heranzubringen. Bei diesem Antrieb geht nur ein Teil der Mittelachsen der angetriebenen Kegelräder durch die Mitte des Antriebskegelrades. Bei dem anderen Teil der angetriebenen Kegelräder gehen die Mittelachsen an der Mitte des Antriebsrades vorbei. Nachteilig ist dabei, daß Antriebskegelräder mit zwei unterschiedlichen Verzahnungen benötigt werden. So haben das Antriebskegelrad und die Abtriebskegelrädor deren Mittelachsen durch die Mitte des Antriebskegelrades hindurchgehen, eine normale Verzahnung
und die Abtriebskegelräder deren Mittelachsen an der Mitte des Antriebskegelradea vorbeigehen eine schräg geschnittene, entsprechend angepaßte Verzahnung. Dadurch wird die Her-B.tellung aufwendiger, es erhöhen sich die Lagerkosten infolge der erhöhten Anzahl unterschiedlicher Teile und es kommt infolge erhöhter Belastung der Achslager der Abtriebskegelräder mit schräger Verzahnung zu unterschiedlichen Verschleißerscheinungen im Kegelradantrieb· Der Platzbedarf dieser Lösung ist groß, die Anzahl der Abtriebe verhältnis« mäßig gering.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung bezweckt den Aufwand bei den bisherigen Kegelradantrieben mit mehreren Abtriebseinheiten zu senken.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, auf einem zentralen Antriebskegelrad möglichst viele Abtriebskegelräder anzuordnen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß mindestens zwei benachbarte Abtriebskegelräder auf dem Zahnkranz des Antriebskegelrades in dessen UmIaufrichtung und in ihrem Abstand zu der Achse des Antriebskegelrades so zueinander versetzt sind, daß sich die Kopfkegelwinkel «Γ dieser benachbarten Abtriebskegelräder teilweise überschneiden.
Die Erfindung ermöglicht so die Anzahl der Abtriebe bei gleichzeitiger Senkung des bisherigen Aufwandes wesentlich zu erhöhen.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung sind die Abtriebskegelräder gruppenweise angeordnet, wobei die Summe der Zahnbreiten der Abtriebskegelräder einer Gruppe, der Zahnbreite des Antriebskegelrades entspricht.
In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausbildung ist die Summe aller Achswinkel o£ = 360° und die Summe aller Kopfkegelwinkel <f größer als 360°,
Ausführungsbeiapiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der dazugehörigen Zeichnung zeigen: Pig. 1: eine teilweise Ansicht des Kegelradantriebes im
Querschnitt, Pig. 2: eine teilweise Draufsicht auf den Kegelradantrieb.
Der für den Antrieb eines Rundtischautomaten für die Nadelfertigung verwendete Kegelradantrieb besteht aus einem zentralen Antriebskegelrad 1 von dem mehrere Abtriebskegelräder 2 bis 4 angetrieben werden. Diese Abtriebskegelräder 2 bis 4 sind strahlenförmig auf dem Antriebskegelrad 1 angeordnet und über die gesamte Flache des Zahnkranzes 5 des Antriebskegelrades 1 gruppenweise angeordnet. Jeweils drei versetzt zueinander angeordnete Abtriebskegelräder bis 4 bilden eine Gruppe. Jedes Abtriebskegelrad 2 bis treibt über eine Welle 6 die rund um ein Antriebs kegelrad angeordneten nicht dargestellten Arbeitseinheiten für die Nadelfertigung an. Die Abtriebskegelräder 2 bis 4 einer Gruppe sind auf dem Zahnkranz 5 des Antriebskegelrades zueinander versetzt. Dabei sind sie in Umlauf richtung des Antriebskegelrades 1 um den Achswinkel zueinander versetzt. Der Versatz ist so gewährt, daß sich die Kopfkegelwinkel cT der benachbarten Abtriebskegelräder 2;3 bzw· 3;4 teilweise überschneiden. Bei Anordnung der maximalen möglichen Abtriebe auf dem Antriebs kegelrad 1 ist die Summe aller Achswinkel οέ = 360° und die Summe aller Kopfkegelwinkel *T ist größer als 360°. Weiterhin sind die Abtriebskegelräder 2 bis 4 einer Gruppe durch ihren unterschiedlichen Abstand zu der Achse des Antriebskegelrades 1 zueinander versetzt· so daß sie in unterschiedlichen Spuren mit dem Zahnkranz 5
kämmen. Die Summe der Zahnbreiten b-j; b2; bo der Abtriebskegelräder 2 bis 4 einer Gruppe entspricht der Zahnbreite des Zahnkranzes 5· Durch den Versatz der Abtriebskegelräder 2 bis 4 zueinander, können sich die benachbarten Abtriebskegelräder überschneiden ohne sich zu berühren. Die Anzahl der Abtriebe kann dadurch größer gewählt werden.

Claims (2)

Erfindungsanspruch
1. Kegelradantrieb, insbesondere für Rundtischautomaten, mit-einem zentralen Antriebskegelrad und mehreren von diesem gleichzeitig angetriebenen strahlenförmig angeordneten Abtriebskegelrädern, gekennzeichnet dadurch, daß mindestens zwei benachbarte Abtriebskegelräder (2;3 bzw. 3;4) auf dem Zahnkranz (5) des Antriebskegelrades (1) in dessen Umlaufrichtung und in ihrem Abstand zu der Achse des Antriebskegelrades (1) so zueinander versetzt sind, daß sich die Kopfkegelwinkel <f dieser benachbarten Abtriebskegelräder (2;3 bzw. 3;4) teilweise überschneiden.
2. Kegelradantrieb nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Abtriebskegelräder (2;3;4) gruppenweise angeordnet sind, wobei die Summe der Zahnbreiten der Abtriebsräder (2;3;4) einer Gruppe, der Zahnbreite des Antriebskegelrades (1) entspricht.
3t Kegelradantrieb nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Summe aller Achswinkel oC* 360° und die Summe aller Kopfkege!winkel <f größer als 360° ist.
Hierzu // Seite Zeichnungen
DD20574978A 1978-06-02 1978-06-02 Kegelradantrieb,insbesondere fuer rundtischautomaten DD136879B1 (de)

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DK164969C (da) * 1990-05-22 1993-02-15 Hh Patent As Spindeldrev
DE202005018966U1 (de) * 2005-12-02 2007-04-12 Ka Antriebstechnik Gmbh Verteilergetriebe

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