DD137004B1 - Elektronisches Zündgerät - Google Patents
Elektronisches ZündgerätInfo
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Description
Titel
Elektronisches Zündgerät
Anwendungsgebiet
Das elektronische Zündgerät dient zur Entzündung von Brenngas-Luft-Geraischen. Es soll vorzugsweise für die Gasarten Stadtgas, Erdgas der verschiedenen Qualitäten und Flüssiggas eingesetzt werden. Insbesondere ist dieses Zündgerät für Hau3haltgasgeräte und -feuerstätten geeignet.
Charakteristik der bekannten technischen Losungen Das aus einem Brenner austretende Gas-Luft-Gemisch wird bei Gasgeräten zum überwiegenden Teil durch eine offen brennende Flamme, z. B. eines Streichholzes oder einer Zündflamme, durch Reibfunkenzünder oder piezoelektrische Zündgeräte entzündet. Auch netz- oder batteriegespeiste elektrische bzw. elektronische Zündgeräte, die einzelne Hochspannungszündfunken oder eine Funkenfolge beliebiger Frequenz erzeugen, finden bereits Anwendung (DE AS 1629907).
Allen bekannten Geräten haftet der Nachteil an, daß sie keine Rückmeldung über den Erfolg eines Zündversuches liefern, das heißt, es wird weder optisch noch akustisch
oder auf andere Art gemeldet, ob nach dem Betätigen des Zündgerätes und Öffnen des zugehörigen Gasabsperrorganes die Flammenbildung erfolgt ist oder nicht· Dieser Nachteil tritt bei offen brennenden Flammen nicht besonders deutlich auf, da eine visuelle Kontrolle meist gegeben ist. Bei Gasgeräten, bei denen die Zündflamme und/ oder die Hauptflamme ohne Flammenüberwachung in einem abgeschlossenen Feuerraum brennen, kann eine derartige Kontrolle jedoch wesentlich erschwert sein, so daß oftmals Zündversuche unternommen werden, wenn das zu entzündende Gas-Luft-Gemisch bereits brennt oder aber die Zündversuche werden eingestellt, ohne daß dieselben erfolgreich waren.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein elektronisches Zündgerät dahingehend zu verbessern, daß der Zündvorgang kontrollierbar auch bei verdeckter Flamme i3t und nach erfolgter Zündung des Brenngas-Luft-Gemisches der Zündvorgang unterbrochen und die erfolgte Zündung angezeigt wird·
Darlegung des Wesens der Erfindung Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektrische Schaltung zu entwickeln, die aus einer vorhandenen Spannungsquelle, das kann das Netz oder auch eine galvanische Zelle sein, durch Zusammenschaltung geeig neter Bauelemente eine Folge von Hochspannungsfunken beliebiger Frequenz zwischen einer isolierten Elektrode und Gerätemassen so erzeugt, daß bei Vorhandensein der Flamme die Funkenfolge abreißt und - soweit die Speisespannung anliegt - sofort nach Wegfall der Flamme wieder beginnt· Gleichzeitig soll mit jedem Funken an einem Anzeigelemont das Vorhandensein der Funken signalisiert werden·
Merkmale der Erfindung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß zur Kontrolle des Zündvorganges eine Glimmentladungsstrecke so angeordnet ist, daß das Vorhandensein des Zündfunkens durch das Aufblitzen der Glimmentladungsstrecke optisch wahrnehmbar ist und daß nach Bildung der Flamme durch diese über eine entsprechende Rückführung zur Glimmentladungsstrecke der Zündvorgang unterbrochen und durch das Erlöschen der Glimmentladungsstrecke angezeigt wird. Erfindung3gemäß besteht die Schaltungsanordnung im wesentlichen aus einem Stromversorgungsteil, einem gesteuerten Gleichrichter, einem als Glimmentladungsstrecke wirkenden Glimmstabilisator, einem Hochfrequenztransformator, einer Diode und weiteren bekannten Bauelementen, die so angeordnet sind, daß parallel zum Ausgang des Stromversorgungsteiles ein Speicherkondensator eine Reihenschaltung aus einem Widerstand und einem Kondensator, eine Diode und die Primärseite eines Hochfrequenztransformators geschaltet sind, ein gesteuerter Gleichrichter zwischen dem Verbindungspunkt des Widerstandes und der Diode angeordnet ist und dessen Steuerelektrode über einen als Glimmentladungsstrecke wirkenden Glimmstabilisator mit dem Verbindungspunkt des mit dem Widerstand in Reiehe liegenden Kondensators so verbunden ist, daß bei genügend hoher Spannung am Verbindungspunkt der Glimmstabilisator den gesteuerten Gleichrichter zündet und dadurch über den Hochfrequenztransformator der Zündfunke zwischen Elektrode und Brennermasse gebildet wird» Das Aufblitzen des Glimmstabilisators ist der sichtbare Ausdruck des Zündfunkes· Die Sekundärseite des Hochfrequenztransformators ist einerseits mit der Elektrode und andererseits mit dem Verbindungspunkt des mit dem Widerstand in
Reihe geschalteten Kondensators und des Glimmstabilisators derart verbunden, daß durch dia gezündete Plamme eine Potentialverschiebung erfolgt und dadurch die nunmehr niedrige Spannung am genannten Verbindungspunkt nicht mehr zum Zünden des Glimmstabilisators ausreicht und dieser als sichtbares Zeichen einer brennenden Plamme verlöscht.
Ausführungsbeispiel
In der dargestellten Schaltung dient als Energiequelle
(1) eine Batterie oder eine Wechselspannung, welche durch den Schalter (2) an einen Spannungswandler (3), (Transverter mit Gleichrichter oder Netzgleichrichter) gelegt ist. Parallel dazu befindet sich ein Speicherkondensator (4) und eine Reihenschaltung eines Widerstandes (5) und eines Kondensators (7). Zwischen dem Verbindungspunkt des Speicherkondensators (4) und des Widerstandes (5) und der Primärseite eines Hochfrequenztransformators (11) liegt ein gesteuerter Gleichrichter (9). Parallel zur Primärwicklung des Hochfrequenztransformator (11) liegt eine Diode (10). Vom Verbindungspunkt (6) zum gesteuerten Gleichrichter (9) ist ein Glimmstabilisator (8) gelegt. Die eine Seite der Sekundärwicklung des Hochfrequenztransformators (11) ist mit der Zündelektrode (12) verbunden, die andere Seite der Sekundärwicklung ist mit dem Verbindungspunkt (6) des Widerstandes (5) und des Kondensators (7) verbunden. Der Zündfunke (13) entsteht zwischen der Zündelektrode (12) und der Brennermasae (14)· Beim Einschalten mit dem Schalter
(2) wird die Spannungsquelle (1) mit dem Spannungswandler
(3) verbunden. Der Speicherkondensator (4) wird aufgeladen, der Kondensator (7) wird über den V/iderstand (5) aufgeladen.
Wenn die Spannung am Verbindungspunkt (6) genügend groß ist, wird der gesteuerte Gleichrichter (9) über den Glimmstabilisator (8) gezündet. Der über den Glimmstabilisator (8) fließende Stromimpuls bewirkt ein Aufleuchten desselben, welches zur Anzeige der Punktion des Zündgerätes dient. Der Speicherkondensator (4) entlädt sich über den gesteuerten Gleichrichter (9) in die Primärwicklung des Hochfrequenztrafos (11). Dadurch wird in der Sekundärwicklung des Hochfrequenztrafos (11) ein Hochspannung simpuls erzeugt, welcher einen Funkenüberschlag des Zündfunkens (13) bewirkt, der zum Zünden einer Flamme genutzt wird. Die brennende Flamme bewirkt eine Potentialverschiebung am Verbindungspunkt (6), d, h., die Spannung am Verbihdungspunkt (6) wird soweit herabgesetzt, daß die Zündspannung des Glimmstabilisators (8) unterschritten wird. Dadurch entfällt das Aufleuchten des Glimmstabil·isators (8), welches zur Kontrolle der erfolgreichen Zündung und der brennenden Flamme dient.
Claims (1)
- ErfindungsanspruchElektronisches Zündgerät zur Zündung eines Brenngas-Luft-Gemisches unter Verwendung von Bauelementen wie Glimmstabilisator, Hochfrequenztransformator, Widerstand, Kondensator, Gleichrichter und einem Stromversorgungsteil, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Ausgang des Stromversorgungsteiles der Speicherkondensator (4), eine Reihenschaltung aas Widerstand (5) und Kondensator (7), eine Diode (10) und die Primärseite des Hochfrequenztransformators (11) geschaltet sind, ein gesteuerter Gleichrichter (9) zwischen dem Verbindungspunkt des Widerstandes (5) und der Diode (10) angeordnet ist und dessen Steuerelektrode über einen als Glimmentladungsstrecke wirkenden Glimmstabilisator (8) mit dem Verbindungspunkt (6) so verbunden ist, daß bei genügend hoher Spannung am Verbindungspunkt (6) der Glimmstabilisator (8) den gesteuerten Gleichrichter (9) zündet und daß die Sekundärseite des Hochfrequenztransformators (11) mit der Zündelektrode (12) zur Realisierung des Zündfunkens (13) und dem Verbindungspunkt (6) so verknüpft ist, daß durch die gezündete Flamme eine Potentialverschiebung erfolgt und eine zum Erlöschen des Glimmstabilisators (8) führende niedrigere Spannung am Verbindungspunkt (6) anliegt.Hierzu !Seile Zeichnungen
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