DD137543B1 - Mehrschneidiger ausbohrkopf - Google Patents

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DD137543B1
DD137543B1 DD20655978A DD20655978A DD137543B1 DD 137543 B1 DD137543 B1 DD 137543B1 DD 20655978 A DD20655978 A DD 20655978A DD 20655978 A DD20655978 A DD 20655978A DD 137543 B1 DD137543 B1 DD 137543B1
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Peter Mehlis
Rudolf Petzoldt
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Peter Mehlis
Rudolf Petzoldt
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  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Das Anwendungsgebiet der Erfindung erstreckt sich auf einen mehrschneidigen Ausbohrkopf mit Meißelrückstellung und manueller Meißelfeinverstellung zur Metallbearbeitung. Als spezielles Anwendungsgebiet kommen Ausbohrköpfe für Werkzeugmaschinen in Betracht.
Charakteristik der bekannten technischen Lösung, Es sind Einrichtungen bekannt, bei denen in einem Grundkörper angeordnete Meißelträger über eine zentral eingebaute Schubstange über Schrägen verstellt werden. Dabei wi-rd diese Schubstange mittels Federn in eine über eine Anschlagmutter verstellbare Endlage gedrückt. Bei Verstellung bzw. Abhebung der Meißel muß eine in dem Werkzeughalter angeordnete Druckstange die relativ hohe Federvorspannung überwinden, wodurch die Axiallagerung der Spindel überlastet wird. Ein weiterer Nachteil dieser Einrichtung ist, daß die zentrale Schubstange aufgrund des erforderlichen Führungsspieles keine exakte Lagebestimmung der zu verstellenden Meißel garantiert. Nachteilig ist auch, daß durch die Anschlagmutter nur eine Verstellung aller Meißel gleichzeitig erfolgt und keine Kompensation des stärker verschlissenen Meißels erfolgen kann.
In der BRD - OS 24 05 694 der Klaaae B 23 B, 29-034 wird eine Einrichtung zur Herateilung toleranzgenauer Bohrungen in Werkstücken vorgeschlagen, bei der innerhalb der Bohrstange zur Verstellung des Bohrstahlea ein Übertragungsglied angeordnet ist, das in der Betriebastellung der Bohrstange durch ein meßgesteuertes Verstellglied betätigt wird*
Nachteilig in dieser Einrichtung ist ebenfalls, daß die Verstellung der Meißel nur gemeinsam erfolgen kann und die Zuatellgenauigkeit von der Stellung des Übertragungsgliedes abhängig ist.
Ziel der Erfindung
Als Ziel der Erfindung soll erreicht werden, daß in einem automatischem Arbeitsablauf einer V/erkzeugmaachine mit einem mehrschneidigen Ausbohrkopf Werkstücke bearbeitet und ein oder mehrere Meißel automatisch verstellt werden können.
Darlegung des Wesens der Erfindung Die in der Charakteristik der bekannten technischen Lösung beschriebenen Mangel lassen sich auf folgende Ursachen zurückführen:
- zentrale Schubstange für gleichzeitige Betätigung aller Meißel
- erforderliche hohe Axialkraft zur Überwindung der Federvorspannung
Um diese Ursachen zu beseitigen, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde einen Ausbohrkopf zu schaffen, bei dem die Meißelverateilung über einzelne, dem jeweiligem Werkzeug zugeordnete Keilachieber erfolgt und die Meißel einzeln oder gemeinsam verateilt werden können.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß zur Lagebeetimmung des Koilachiebera eine Stellachraube vorgesehen ist, die über einen Getriebemechanismua mittels eines Stoli-
ringes verstellt werden kann.
Vorzugsweise besteht der mehrschneidige Ausbohrkopf mit Meißelrückstellung in bekannter Weise aus einem auf einer Maschinenspindel befestigtem Grundkörper und in diesem angeordneten Werkzeugträger, der über die bekannten Elemente, wie Druckatüok, einem Keilschieber und einem Schieber mit einer Zentralstange verstellbar ausgeführt ist. Die Zentralatange, ist mit einer Schrägverzahnung versehen, die in eine Schrägverzahnung eines Schiebers eingreift der über eine Kulisse und Aushebenasen mit dem Keilschieber verbunden iat. Bei mehreren Werkzeugträgern ist jedem dieser Werkzeugträger ein Keilschieber und diesen jeweils als EJndlagenbegrenzung eine Stellschraube zugeordnet. Der Getriebemechaniamua besteht aus einer axial verschiebbaren Welle die mit einem Stirnrad versehen iat. Das Stirnrad der verschiebbaren Welle kann je nach Lage mit den auf den Stellschrauben angeordneten Stirnrädern in Eingriff gebracht werden und so eine Verstellung der Stellschrauben bewirken. Am Stellring ist eine Skalierung eingearbeitet, in die eine Rasteinrichtung eingreift und so die manuelle Verstellung erleichtert.
Auaführungabeiapiel
Die Erfindung ist nachatehend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt A-A durch Fig. 2J5 Pig. 2 einen Schnitt B-B durch Pig. 1; Pig, 3 einen Schnitt C-C durch Fig. 4»
Pig, 4 einen Schnitt D-D durch Fig. 3. Wie in Figur 2 ersichtlich, ist an einer Spindel 1 einer nicht dargestellten Bearbeitungsmaschine, ein Grundkörper 2 befestigt. Im Grundkörper 2 sind Einbauklemmhalter 3; 4; 5; 6 fest und weitere Einbauklemmhalter 7; 8 auf mit Schrauben 9 befestigten, abbiegbaren Werkzeugträgern 10; 11 angeord* net. Die Verstellung der werkzeugträger 10; 11 erfolgt über Druckstück, z, B. Werkzeugträger 10 mittels Druckstück 12, der
Schräge 13 am Keilschieber H, der über eine aich am Bundbolzen 15 abstützenden Druckfeder 16 vorgespannt wird. Die Bewegung des Keilschiebers 14 wird von einer, mit Keilwellenprofil 17 versehenen Stellschraube 18 begrenzt, die über ein axial lagebegrenztea Stirnrad 19, dem zentral angeordneten Verstellrad 20 und skaliertem Stellring 22 auf Welle
21 in die gewünschte Lage bewegt wird.
Die in drei Stellungen über Rillen 23 und Kugelrastung 24 fixierbare, axial verschiebbare welle 21 mit ihrem Stellring 22 und Verstellrad 20 ergibt die Möglichkeit, entweder mit beiden Stirnrädern 19 und 25, die Verstellung beider Keilschieber, oder mit jeweils nur einem Stirnrad 19 oder 25» die Verstellung nur eines Keilschiebers zu bewirken, um damit die gewünschte Stellung der werkzeugträger 10; 11 mit ihren Einbauklemmhaltern 7; 8 festzulegen. Eine weitere Rasteinrichtung 26 greift in die Skalierung des Stellringes
22 ein, wodurch die Zustellschritte leicht einstellbar sind und weiterhin eine selbsttätige Verstellung ohne manuellen Zugriff verhindert wird*
Eine in einem Führungsteil 27 geführte axial bewegliche Zentralstange 28 dient der Meißelrückstellung. Zu diesem Zweck ist die Zentralstange 28 mit einer Schrägverzahnung 29 versehen, die in eine Schrägverzahnung 30 eines Schiebers 31 eingreift. Der Schieber 31 ist im Grundkörper 2 quer zur Drehachse angeordnet und im schieber sind Kulissen 32 eingearbeitet, in die die Abhebenaaen 33 des Keilschiebers Η eingreifen und diesen bei einer axialen Bewegung der Zentralstange 28 in Richtung der Bearbeitungsmaschine von seiner Endstellung abheben.

Claims (4)

Erfindungsanspruoh
1» Mehrachneidiger Ausbohrkopf zur Metallbearbeitung mit Meißelrückstellung und manueller Meißelfeinverstellung, bestehend aus einem auf einer Maachin'enapindel befestigtem Grundkörper und darin angeordnetem Werkzeugträger, der mittels einer bekannten Verstelleinrichtung, bestehend aus Zentralstange, Schieber, Keilschieber und Druckstück, verstellbar ist, gekennzeichnet dadurch, daß zur Lagebestimmung des Keilschiebers (13) eine Stellschraube (18) vorgesehen ist, die über einen Getriebemechanismus mittels eines Stellringes (21) verstellbar ausgeführt ist.
2» Mehrschneidiger Ausbohrkopf nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß bei mehreren Werkzeugträgern jedem Werkzeugträger ein Keilschieber und jedem Keilschieber als Sndlagenbegrenzung eine Stellschraube zugeordnet ist.
3· Mehrschneidiger Ausbohrkopf nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Getriebemechanismus aus einer axial verschiebbaren Welle (21) und mit einem Stirnrad
(20) besteht das mit den Stirnrädern (19, 25) in Wirkverbindung gebracht werden kann, und das auf der Welle
(21) der Stellring (22) angeordnet ist sowie Rillen (23) vorgesehen sind in die eine Kugelraetung (24) eingreift.
4# Mehrschneidiger Auabohrkopf nach Punkt 1 bia 3» gekennzeichnet dadurch, daß am Stellring (22) eine Skalierung eingearbeitet ist, in die eine Rasteinrichtung (26) eingreift.
Hierzu_i£ Seiten Zeichnungen
DD20655978A 1978-07-06 1978-07-06 Mehrschneidiger ausbohrkopf DD137543B1 (de)

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DD137543A1 DD137543A1 (de) 1979-09-12
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DE102016119957A1 (de) * 2016-10-20 2018-04-26 Schweiher Werkzeugbau Gmbh & Co. Kg Werkzeug zur Bearbeitung von Bohrungen

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