DD138084B1 - Vorrichtung zum falten von waeschestuecken - Google Patents

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Gotthard Schaedlich
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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description

207U4 -
Λ-
Titel der Erfindung
Vorrichtung zum Falten von Wäschestücken
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Palten von Wäsche stucken, bei der das auf einem Zuführforderer aufliegende und zu faltende Wäschestück: mittels einer Einschiebeeinrichtung und in Abhängigkeit von mindestens einem Xantenabtaster unter Faltung durch die Förderebene des Zuführförderers durchschiebbar i3t, wobei die Einschiebeeinrichtung mindestens zwei, vorzugsweise gesteuert antreibbare Einschiebefaltwalzen besitzt,
Charakteristik der bekannten technischen Lösung
Es ist bereits eine Einschiebefaltvorrichtung bekannt (DE-Patentschrift 1 535 382, Int. Cl.: D 06 f, 89/00), bei der die Einschiebeeinrichtung aus zwei im Abstand zueinander angeordneten und in Abhängigkeit von einer Kantenabtasteinrichtung angetriebenen Einschiebefaltwalzen besteht, denen zusätzlich je eine Druckwalze zugeordnet ist. Diese Druckwalzen sind parallel zu den Einschiebefaltwalzen angeordnet und in senkrechter Richtung gesteuert bewegbar. Die Bewegung erfolgt dabei in den Wirkungsbereich ausschließlich durch das Eigengewicht der Druckwalzen, während das Abheben von einem dafür angeordneten Arbeitszylinder durchgeführt wird.
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Diese Druckwalzen besitzen jedoch den Nachteil, daß die Bewegung in den Wirkungsbereich durch das Eigengewicht der Druckwalzen selbst erfolgt. Dabei treffen dieselben auf dem Wäschestück auf, wobei, da eine reibschlüssige Verbindung von den Einschiebefaltwalzen zu den Druckwalzen über das Wäschestück erforderlich ist, die durch das Eigengewicht der Druckwalze erzielt wird, die Einschiebefaltwalzen die durch das Abfallen der Druckwalzen entstehenden relativ hohen Kräfte abfangen müssen. Zum anderen ist es erforderlich, die Druckwalzen innerhalb von kürzester Zeit außer Wirkung zu nehmen, um somit das nächste zu faltende Wäschestück der Faltstelle zuführen zu können. Bedingt durch das relativ hohe Eigengewicht der Druckwalzen sind relativ große Kräfte erforderlich, insbesondere in der Beschleunigungsphase des Abhebens. Dieses bedingt zwangsläufig eine entsprechend große Auslegung des Hubmotors bzw. -Zylinders.
Weiterhin ist bei Wäsche, die mit Nähten versehen ist, zum Beispiel Bettbezüge, eine unterschiedliche Stärke des Faltgutes vorhanden, so daß die durch das Eigengewicht der Druckwalzen erreichte Andrückkraft nicht gleichmäßig auf der gesamten 3reite auf das zu faltende V/äschestück und damit nicht gleichmäßig auf die Einschiebefaltwalze wirkt. Ein ungleichmäßiges Einziehen des Wäschestückes in die Einschiebefaltvorrichtung und damit ein ungleichmäßiges Falten ist dabei nicht umgänglich, зо daß ein Kreuzversatz des gefalteten Wäschestükkes eintritt. Besonders durch die unterschiedlich zu bearbeitende Wäsche, beispielsweise glatte Wäsche, liegt ein unterschiedliches Gleitverhalten über der gesamten Breite vor, wodurch ein Kreuzversatz und damit eine nicht qualitätsgerechte Faltung verstärkt auftreten kann.
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Ziel der Erfindung;
Ziel der Erfindung ist es, die Vorrichtung zum Palten so auszubilden, daß ein gleichmäßiges Anliegen der Druckwalzen auf dem jeweiligen auf den Einschiebefalt-.valzen liegenden Wäschestück: über der gesamten Breite erreicht wird und damit eine hohe Faltgenauigkeit unter Ausschaltung eines Kreuzversatzes möglich ist. Ziel der Erfindung ist es ferner, eine Beschleunigung und Bewegung der Druckwalzen innerhalb kürzester Zeit zu erreichen.
Darlegung des Y/esens der Erfindung
3ei der bekannten technischen Lösung tritt die ungleichmäßige Anpressung des Wäsche Stückes über die gesamte Breite der Einschiebefaltwalzen durch die konstruktive Ausgestaltung der Druckwalzen als jeweils ein in sich stabiles Element auf. Zum anderen erfordert, bedingt durch die Nutzung des Eigengewichtes der Druckwalze zum Zweck des Andrückens des Wäschestückes an die Einschiebefaltwalzen, eine relativ große Kraft bei der Beschleunigung beziehungsweise Bewegung derselben von der Wirkungs- in die Ausgangsstellung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch eine relativ leichte Bauweise und durch zusätzliche das Abheben begünstigende Kräfte eine kurzfristige Beschleunigung und damit eine Bewegung von der V/irkungsstellung in die Ausgangslage der Druckwalze in kürzester Zeit zu ermöglichen und durch mehrere Wirkungsbereiche jeder Druckwalze eine relativ hohe Anpaßbarkeit der Druckwalzen an das zu faltende Wäsche stück über dessen gesamte 3reite und damit eine hohe Reibschlüssigkeit zwischen dem zu faltenden Wäschestück und den Einschiebefaltwalzen zu ermöglichen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei der Vorrichtung nach dem Oberbegriff des ersten Punktes der Erfindungsanspruches
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dadurch gelöst, daß jeder Einschiebefaltwalze mehrere, unabhängig voneinander an Hebel gelagerte, von einer Ausgangslage in eine Wirkungsstellung und von derselben in die Ausgangslage gesteuert bewegbare sowie unabhängig voneinander frei drehbare Druckrollen zugeordnet sind. Dabei ist jede Druckrolle an einem Hebel gelagert. Ferner sind die Hebel, auf denen die einer Binschiebefaltwalze zugeordneten Druckrollen angeordnet sind, auf einer gemeinsamen V/elle gelagert. Ferner ist jeder Hebel federbelastet, wobei die durch die Feder erzielte Kraft in der Ausgangslage des Hebels von einem Anschlag aufgenommen wird und in der Wirkungsstellung der Anschlag abgeschwenkt ist und damit diese Federkraft über den Hebel auf die DrucLcrollen wirkt und damit das auf den Einschiebef altwalzen liegende Wäschestück an diese Walzen fest andrückt. Die Vorspannung der Federn ist dabei veränderbar und einstellbar. Die Federn sind an auf der jeweiligen Welle befindlichen Aufnahmeringen angeordnet. Die Aufnahmeringe sowie die an der V/elle befindlichen Stellringe, die zur Aufnahme der Anschläge dienen, sind in ihrer Lage auf der Welle einstellbar und feststellbar.
Erfindungsgemäß ist ferner die gesteuerte 3ewegung der Druckrollen in Abhängigkeit von der Betätigung von Kantenabtastelementen durchführbar, wobei diese Bewegung in die IVirkungsstellung durch einen auf einen zweiarmigen Hebel wirkenden Arbeitszylinder durchführbar ist und an jedem Arm des zweiseitigen Hebels eine Koppelstange angelenkt ist, wobei eine Koppelstange tiber einen Hebel an einer V/elle und die zweite Koppelstange über einen Hebel an einer weiteren V/elle angelenkt und kraftschlüssig gekoppelt sind. Ferner ist in Wirkungsstellung der Druckrollen die durch die Federn auf die Hebel und damit über die Druckrollen auf das auf den Einschiebefaltwalzen liegende und zu faltende V/äschestück wirkende Kraft durch eine vorgegebene Drehbewegung der Wellen variierbar.
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Zum anderen besitzen die Federn in der Wirkungsstellung der Druckrollen bis zum Aufliegen der Hebel auf die Anschläge eine das schnelle Abheben der Druckrollen aus der Wirkungsstellung in die Ausgangslage begünstigende Vorspannung.
Ferner ist in Abhängigkeit von der gesteuerten Bewegung der Druckrollen in die Wirkungsstellung und in Abhängigkeit von einer vorgewählten auf das auf den Einschiebefaltwalzen liegende und durch die Druckrollen belastete Wäschestück wirkende Kraft der Antrieb der Einschiebefaltwalzen zuschaltbar. Vorzugsweise ist das Schaltelement an einer Koppelstange angeordnet.
Die Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung bestehen besonders darin, daß jede Druckrolle unabhängig von unterschiedlichen Stärken innerhalb des Wäschestückes selbst auf dem Wäschestück aufliegt. Damit wird eine gleichmäßige Reibschlüssigkeit über die gesamte V/äschestückbreite zwischen den Einschiebefaltwalzen und dem zu faltenden Wäschestück erreicht und eamit ein Schrägverzug des Wäschestückes vermieden und eine gleichmäßige Faltung ermöglicht. Zum anderen gewährleisten die für die Vorspannung der Druckrollen eingesetzten Federn einen gleichmäßigen Andrückeffekt des Wäschestückes an die Einschiebefaltwalzen und gewährleisten eine schnelle Beschleunigung der Druckrollen beim Abheben aus der Wirkungsstellung in die Ausgangslage. Außerdem nehmen die über Hebel auf die Druckrollen wirkenden Federn die durch die Verzögerung des für die Betätigung der Druckrollen vorhandenen Hebelsystems und der Druckrollen selbst entstehenden Kräfte mit ab, se daß eine weitestgehende Schonung der Lager wie auch der Einschiebefaltwalzen selbst auftritt.
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Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der dazugehörigen Zeichnung zeigt
Figur 1: die schematische Darstellung der Vorrichtung zum Palten;
Figur 2: die schematische Darstellung der Vorrichtung zum Palten in der Draufsicht;
Figur 3: die schernatische Darstellung der Druckrollen einschließlich deren Betätigungselemente in Wirkungsatellung;
Figur 4: schematiache Darstellung der Lagerung des Druckrollenhebels auf der Welle.
Wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich ist, besitzt die Vorrichtung zum Falten einen Zufiihrförderer, der innerhalb eines Gestells 1 angeordnet ist. Der ZufUhrförderer, der aus zwei angetriebenen Walzen 2; 3 und mehreren umlaufenden Fördergurten 4 besteht, hat die Aufgabe, das zu faltende Wäschestück, das auch bereits schon ein- oder mehrmals gefaltet sein kann, zur FaItstation zu transportieren. Die zur Faltung dienenden Einschiebefaltwalzen 5j б befinden sich unmittelbar unterhalb des oberen Trums der Fördergurte 4 und sind in Abhängigkeit von der Betätigung der Xantenabtastelemente 8; 9; 10 und des Schaltelementes 23 gesteuert antreibbar, wobei der Antrieb jeder der beiden Einschiebefaltwalzen 5; б zum Zweck der mittigen Faltung gestoppt werden kann.
Zur besseren Erfassung des Wäsche Stückes durch die Einschiebefaltwalzen 5; б sind jeder Einschiebefaltwalze 5» б mehrere Druckrollen 11; 12 zugeordnet. Diese befinden sich in der Aus-
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gangslage oberhalb des oberen Trums des Zuführförderers und im Abstand zu denselben und werden unmittelbar vor Beginn der Durchführung des PaltVorganges durch Beaufschlagung eines Arbeitszylinders 13 und durch ein zugeordnetes und nachfolgend beschriebenes Hebelsystem auf das auf den Einschiebefaltwalzen 5; 6 liegende zu faltende Wäschestück und damit in die V/irkungsstellung abgeschwenkt. Der Abstand der Druckrollen 11; 12 zu dem oberen Trum des ZufUhrforderers ist dabei so groß gewählt, daß jedes Wäschestück vom Zuführfb'rderer innerhalb dieses Zwischenraumes transportiert werden kann. Diese Druckrollen 11; 12 wirken während des Faltvorganges durch die vom Arbeitszylinder 13 ausgehende über ein - wie bereits dargelegt nachstehend beschriebenes Kebelsystera auf die Druckrollen 11; 12 übertragene Kraft und durch eine zusätzliche durch die den Druckrollen 11; 12 zugeordneten Torsionsfedern 13; 19 erzielte Vorspannung auf das Wäschestück, so daß eine hohe Reibschlüssigkeit der V/äschestücke mit den Einschiebefaltwalzen 5; 6 über die gesamte 3reite des WäscheStückes vorliegt und damit ein sicheres Einziehen des zu faltenden Wäschestückes durch die Einschiebefaltwalzen 5; 6 erreicht wird. Zum anderen bewirken die Torsionsfedern 13; 19 eine Verringerung der beim Auftreffen der Druckrollen 11; 12 auf die Eincchiebefaltwalzen 5; 6 wirkende Kräfte, da die Torsionsfedern 18; 19 selbst Kräfte mit abfangen und aufnehmen.
Über die gesamte Einzugsbreite jeder Einschiebefaltwalze 5> 6 sind mehrere Druckrollen 11; 12 angeordnet, wobei jede Druckrolle 11; 12 in einem gesonderten Hebel 14; 15 frei drehbar gelagert ist. Die zu den Druckrollen 11 gehörenden Hebel I4 befinden sich auf der gemeinsamen Welle 17, während die zu den Druckrollen 12 gehörenden Hebel 15 auf der gemeinsamen V/eile gelagert sind.
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Die Welle 16 ist dabei in den Lagerstellen 30; 31, die sich im/ am Gestell 1 befinden, gelagert, während für die Welle 17 die Lagerstellen 32; 33 vorgesehen sind. Die Hebel 15; 16 sind dabei innerhalb eines vorgegebenen Winkels schwenkbar angeordnet.
Wie aus Figur 4 ersichtlich ist, sind auf der Welle 16 für jeden Hebel 15 Lagerstellen vorgesehen, die aus einem auf der Welle feststellbaren Stellring 20 und einen ebenfalls feststellbaren Aufnahmering 34 für eine Torsionsfeder 18, wobei beide im Abstand zur Aufnahme des Hebels 15 angeordnet sind, besteht. An dem Stellring 20 befindet sich ein Anschlag 36, der unter den Hebel 15 greift und somit eine Auflage für den Hebel 15 in der Ausgangslage der Druckrolle 12 darstellt. Die Torsionsfeder 13 ist an dem sich auf der Welle 16 befindlichen feststellbaren Aufnahmering 34 befestigt und wirkt mit einer entsprechenden Vorspannung auf den Hebel 15· Diese Vorspannung der Torsionsfeder 13 kann in ihrer Größe verändert und eingestellt werden, indem die im Aufnahmering 34 befindliche Schraube 39 gelöst, der Aufnahmering 34 auf der Welle 16 gedreht und anschließend durch die Schraube 39 wieder fixiert wird.
In der Ausgangslage liegt der Hebel 15 auf dem Anschlag auf, während in der Wirkungsstellung durch die Drehbewegung der Welle 16 der Stellring 20 und damit der Anschlag 36 abgeschwenkt wurde und somit die Vorspannung der Torsionsfeder 18 über den Hebel 15 auf die Druckrolle 12 und somit auf das auf der Einschiebefaltwalze 6 liegende Wäschestück wirkt. Durch eine entsprechende weitere Drehbewegung der Welle 16 und damit ein weiteres Abschwenken des Anschlages 36 durch ein echfolgend beschriebenes Hebelsystem wird die auf den Hebel 15 wirkende .{raft der Torsionsfeder 13 weiter vergrößert, so daß sich damit die Anpreßkraft der Druckrolle 12 weiter erhöht. Diese in den beiden vorstehenden Absätzen beschriebene Punktion trifft auf sämtliche Druckrollen 12, auch auf die der Einschiebefaltwalze 5 zugeordneten Druckrollen 11 - die
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hierfür geltenden Bezugszeichen wurden in der Pigur 4 in Klammern geschrieben - zu.
Wie bereits dargelegt und aus Pigur 3 ersichtlich - hier werden das Hebelsystem und die Druckrollen 11; 12 in Wirkungsstellung gezeigt - ist, erfolgt die Bewegung der Druckrollen 11; 12 in die Wirkungsstellung beziehungsweise aus derselben in die Ausgangslage durch einen Arbeitszylinder 13, vorzugsweise einen Pneumatikzylinder. Die Kolbenstange 3B des Pneumatikzylinders 13 wirkt dabei auf einen zweiarmigen Hebel 22, dessen Drehpunkt 29 am Gestell 1 befestigt ist.
Auf jeder Seite des zweiarmigen Hebels 22 ist eine Koppelstange 23; 24 angeordnet. Die Koppelstange 23 überträgt dabei die Bewegung der Kolbenstange 33 über einen Hebel 25 auf die Welle 17, während die Koppelstange 24 die Bewegung über den Hebel 26 auf die Welle 16 überträgt. An der Koppelstange 24 befindet sich eine Anlaufkurve 27, die auf ein Schaltelement 28 so einwirkt, daß erst bei Erreichung einer vorbestimmten Stellung des Kolbens und damit verbunden einer vorbesti-mten, durch die Druckrollen 11; 12 auf das auf den Einschiebefaltwslzen 5; б liegende Wäschestück wirkende Kraft, der Antrieb der Finschiebefaltwalzen 5» б einschaltbar ist.
In der Beschreibung der Wirkungsweise der Vorrichtung zum Palten wurden insbesondere in der Pigur 3 das Wäschestück, die Walzen 2; 3, die Pördergurte 4 und das Gestell 1 aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Bei gleichzeitiger Betätigung der Abtastelemente S; 9» Ю wird dar Zufährförderer und damit der Transport des Wäschestückes zur Paltstation gestoppt. Gleichzeitig erfolgt die Beaufвсhlasung des Arbeitszylindera 13 mit Druckluft.
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Über einen zweiarmigen Hebel 22, der im Drehpunkt 29 gelagert ist, wird die Bewegung des Kolbens und damit der Kolbenstange 28 des Arbeitszylinders 13 auf den zweiarmigen Hebel 22 übertragen. Die Koppelstange 23 und ferner der der Koppelstange 23 zugeordnete Hebel 25 übertragen diese Bewegung auf die Welle 17, während die Koppelstange 24 und der Hebel 26 die Bewegung auf die Welle 16 tibertragen. Damit wird die Hubbewegung des Arbeitszylinders 13 in eine Drehbewegung umgesetzt.
Mit der Drehbewegung der Wellen 16; 17 werden die daran gelagerten Hebel 14; 15 und damit die Druckrollen 11; 12 in die Wirkungsstellung bewegt. Sobald sich die Druckrollen 11; 12 in der Wirkungsstellung befinden, das heißt auf dem zu faltenden Wäschestück aufliegen, wird, bedingt durch die noch vorhandene Drehbewegung der Wellen 16; 17 und dem damit verbundenen weiteren Abschwenken der Anschläge 36; 37t die durch die Torsionsfedern 18; 19 vorliegende Vorspannung wirksam. Durch die weitere Drehbewegung der Wellen 16; 17 erhöht sich die Vorspannung der Torsionsfedern 18; 19» so daß die Anpreßkraft der Druckrollen 11; 12 weiter vergrößert wird.
Da die Hebel 14; 15 nunmehr frei auf den Wellen 16; 17 bewegbar sind, passen sich die einzelnen Druckrollen 11; 12 den im zu faltenden Wäsehestück teilweise vorhandenen unterschiedlichen Dicken an. Damit liegt eine vollständige Anpressung des Wäschestückes über die gesamte Breite der Einschiebefaltwalzen 5; 6 durch die Druckrollen 11; 12 vor.
Nachdem die Koppelstange 24 einen vorbestimmten Weg zurückgelegt hat und damit die Druckrollen 11; 12 mit einer vorbestimmten Kraft auf das Wäschestück wirken, betätigt die an der Koppelstange 24 angeordnete Auflaufkurve 27 das Schaltelement 28. Dadurch wird der Antrieb der Einschiebefaltwalzen 5; 6 zugeschaltet und damit das Wäschestück zwischen die Einschiebefaltwalzen eingezogen und gefaltet. Zur mittigen Faltung können die Einschiebefaltwalzen 5; S in
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Abhängigkeit von den Kantenabtastelementen Sj 10 getrennt gestoppt beziehungsweise angetrieben werden.
Beim Abheben der Druckrollen 11; 12 und damit beim Bewegen derselben in die Ausgangslage - dieses erfolgt durch einen Impuls, den das Wäsche stück in einer bestimmten Ablauffolge innerhalb der PaLtvorrichtung erreicht - wird der Arbeitszylinder 13 gegenläufig mit Druckluft beaufschlagt. Dadurch wird über den zweiarmigen Hebel 22, den Xoppeletangen 23; 24 und den Hebeln 25; 26 die Wellen 16; 17 in eine gegenläufige Drehbewegung versetzt und damit die Torsionsfedern 18; 19 zu einer vorbestimmten Größe entspannt. Damit wird die durch das teilweise Entspannen der Torsionsfedern 18; 19 freiwerdende Energie gleichfalls auf das schnelle und kurzfristige Beschleunigen des Druckrollensystems genutzt und ermöglicht somit eine relativ kleine Dimensionierung des Arbeitszylinders 13. In der weiteren Portführung der Drehbewegung der Wellen 16; 17 liegen die Hebel 14; 15, so daß die Druckrollen 11 ; 12 von den Einzugswalzen 5; 6 abgehoben und damit außer V/irkung gebracht werden und sich in die Ausgangslage bewegen. Damit kann ein weiteres zu faltendes Wäschestück der Paltstation zugeführt werden.
Diese vorstehend beschriebenen Andruckrollen 11; 12 und deren zur Betätigung eingesetzten Elemente lassen sich sowohl bei Faltmaschinen mit einer wie auch bei solchen mit mehreren Paltstationen einsetzen, ohne dabei vom Erfindungsgedanken abzuweichen.

Claims (11)

-12- 207164 Erfindungsanspräche
1. Vorrichtung zum Palten von Wasehestücken, bei der das auf einem Zuführfö'rderer aufliegende und zu faltende Wäsche stück mittels einer Einschiebeeinrichtung und in Abhängigkeit von mindestens einem.Kantenabtastelement unter Faltung durch die Förderebene des Zuführförderers durchschiebbar ist, wobei die Einschiebeeinrichtung mindestens zwei, vorzugsweise gesteuert antreibbare Einschiebefaltwalzen besitzt, gekennzeichnet dadurch, daß jeder Einschiebefaltwalze (5; 6) mehrere, unabhängig voneinander an Hebel (14; 15) gelagerte, von einer Ausgangslage in eine 7/irkungsstellung und von derselben in die Ausgangslage gesteuert bewegbare sowie unabhängig voneinander frei drehbare Druckrollen (11; 12) zugeordnet sind.
2« Vorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die denDruckrollen (11) zugeordneten Hebel (14) auf einer gemeinsamen Welle (17) und die den Druckrollen (12) zugeordneten Hebel (15) auf einer weiteren gemeinsamen Welle (16) gelagert sind.
3. Vorrichtung nach den Punkten 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß den Hebeln (14; 15) Federn (18; 19) zugeordnet sind, wobei die Federn (18; 19)auf den Wellen (16; 17) angeordnet sind und das eine Ende der Federn (18; 19) mit den Hebeln (14; 15) und das andere Ende mit den Wellen (16; 17)kraftschlüssig in Verbindung steht.
4. Vorrichtung nach den Punkten 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Federn (18; 19) vorzugsweise als Torsionsfedern ausgebildet sind.
5. Vorrichtung nach den Punkten 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß den Hebeln (14; 15) Anschläge (36; 37) zugeord-
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net sind, die an auf den Wellen (16; 17) befestigten Stellringen (20; 21) angeordnet sind, wobei die Anschläge (36; 37) als Auflagen f'ir die außerhalb der Wirkungsstellung befindlichen mit Druckrollen (11; 12) versehenen Hebeln (14; 15) dienen.
6. Vorrichtung nach den Punkten 3 und 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Feder (13; 19) auf.den auf der Welle (16; 17) angeordneten Aufnahmering (34; 35) befestigt ist.
7. Vorrichtung nach den Punkten 3 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß der Aufnahmering (34; 35) und der Stellring (20; 21) einschließlich der daran befestigte Anschlag (36; 37) auf der Welle (16; 17) einstellbar und feststellbar sind.
8. Vorrichtung nach den Punkten 1 bis 7» gekennzeichnet dadurch, daß die Druckrollen (11; 12) in Abhängigkeit von der Betätigung der Santenabtastelemente (8; 9; 10) gesteuert betätigbar sind,
9. Vorrichtung nach den Punkten 1 und 8, gekennzeichnet dadurch, daß die gesteuerte Bewegung der Druckrollen (11; 12) in die 7/irkungsstellung durch einen auf einen zweiarmigen Hebel (22) wirkenden Arbeitszylinder (13) durchführbar ist und daß an jedem Arm des zweiseitigen Hebels (22) eine Koppelstange (23; 24) angelenkt ist, wobei die Koppelstange (23) über einen Hebel (25) an der Welle (17) und die Koppelstange (24) über einen Hebel (26) an der Welle (16) angelenkt und kraft schlüssig gekoppelt sind,
10. Vorrichtungen nach den Funkten 1 bis 9, gekennzeichnet dadurch, daß die Wellen (16; 17) und die Anschläge (36; 37) über den Drehwinkel der auf den Wellen (16; 17) gelagerten Hebel (14; 15) hinaus schwenkbar engeordnet sind.
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11· Vorrichtung nach den Punkten 1 bis 10, gekennzeichnet dadurch, daß vorzugsweise an einer Koppelstange (24) ein Schaltelement (27; 28), das bei Vorliegen eines Drehwinkels der Wellen (16; 17)» der über den Drehwinkel der Hebel (14; 15) hinausgeht, betätigbar und bei dessen Betätigung der Antrieb der Einschiebefaltwalzen (5; 6) zuschaltbar ist, angeordnet ist.
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