DD138127B1 - Steueranordnung fuer den betrieb zweier antiparalleler thyristorstromrichtergruppen in drehstrombrueckenschaltung - Google Patents

Steueranordnung fuer den betrieb zweier antiparalleler thyristorstromrichtergruppen in drehstrombrueckenschaltung Download PDF

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Heinz Graef
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Frank Emmerling
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/03Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for controlling the direction of rotation of DC motors
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Description

-/f—
a) Titel der Erfindung
Steuerungsanordnung für den Betrieb zweier antiparalleler Thyristorstromrichtergruppen in Brückenschaltung·
b) Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Elektrotechnik und ihre Anwendung ist in Einrichtungen zum Regeln der Drehzahl von schnellen, induktivitätaarmen Gleichstrommotoren in beiden Richtungen möglich und zweckmäßig.
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In Einrichtungen zur Regelung der Drehzahl von Gleichstrom-, motoren in beiden Richtungen mit einer kreisstromfreien Schaltung erfolgt die Versorgung des Gleichstromraotores aua dem Wechselspannungsnetz über zwei Stromrichtergruppen, die in Gegenparallel- oder Kreuzschaltung angeordnet und mit Thyristoren ausgerüstet aind# Zur Verwirklichung der Regelung ist es dabei notwendig, jeweils eine Stromrichtergruppe mit Steuerimpulsen zu beaufschlagen und in Abhängigkeit von der geforderten Momentenrichtung in möglichst kurzer Zeit die Stromrichtergruppe umzuschalten.
Diese Schaltvorgänge der Stromrichtergruppen werden über eine besondere Anordnung in den Regeleinrichtungen gesteuert. Dazu iat aua der DT-PS 20 42 107, H 02 m 7/20 die Löaung einer Umachaltlogik für Umkehratrorarichter in kreiaatromfreier Schaltung, insbesondere in kreisstromfreier Gegenparallelachaltung, bekannt. Die Schaltungsanordnung für diese Umschaltlogik besteht im wesentlichen aua fünf zusammenwirkenden Operationsverstärkern. Am Eingang eines ersten Operationsverstärker liegt der Stromsollwert an und in Abhängigkeit von der Größe dea Stromistwertes, der über einen zweiten Operationsverstärker auf einen Schalttransistor einwirkt, kann der erste Operationsverstärker entweder auf Speicher- oder auf Kotaparatorbetrieb geschaltet werden. Ein am,Ausgang §ea ersten Operationsverstärkers austretendes Signal bestimmt mit seiner Polarität, welche der über einen dritten und vierten Operationsverstärker an den ersten Operotionaveratärkerausgang angeschloaaenen Stromrichtergruppen Zündimpulae erhält. Von den beiden Signalen am Ausgang dea dritten und vierten Operationsverstärker wird außerdem ein Signal zur Sperre bzw. Freigabe des Stromreglera abgeleitet. Weiterhin gelangen daa Stromsollwertsignal und <3аз Ausgangssignal des ersten Operationsverstärkers über Schalttransistoren, zu den Eingängen eines fünften Operationsverstärkers, der ein dem Stromregler als Stromaollwert zugeführtea Signal mit konstantem definierten Vorzeichen erzeugt. Nachteilig bei dieser Umschaltlogik iat die Unempfindlichkeit gegenüber kleinen Stromsollwerten, weil zur Vermeidung von Fehlern durch Oberwellen der erste Operationsverstärker mit einer eingestellten Hysterese betrieben werden muß. So iat bei dieser Umachaltlogik ein toter Bereich vorhanden, in den der Stromregler nicht geführt ist. Weiterhin wird nur die Polarität des Stromaollwertea erfaßt, ao daß der Bereich der Unempfindlichkeit betragamäßig nicht ermittelt wird. Außerdem ist es notwendig, durch ein zusätzliches Signal bei einem Stromiatwert 0 und bei der gleichzeitigen Sperrung beider Stromrichtergruppen auch den Stromregler
zu sperren, um Stromspitzen durch Interpolation des Stromreglers zu verhindern.
d) Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, bei einer Verbesserung der Zuverlässigkeit während des Betriebes der beiden Stromrichtergruppen in einer Brückenschaltung die Effektivität der Steueranordnung zu erhöhen, den Bauelementeaufwand zu verringern und das Anwendungsgebiet auf einen größeren Bereich von Antriebseinrichtungen mit Gleichstrommotoren zu erweitern·
e) Darlegung des Wesens der Erfindung
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Steueranordnung zum kreiaatrorafreien Betrieb zweier antiparalleler Thyristorstromrichtergruppen in einer Brückenschaltung ohne zusätzliche Totzeiten bei der Übernahme eines geforderten Stromsollwertes, mit einem guten dynamischen Verhalten bei kleinen Drehzahlen und einer höheren Grenzfrequenz in diesem Bereich zu schaffen.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß ein Fensterdiskriminator zu dessen Eingängen zwei Referenzspannungen und der Strom3oilwert geführt sind, an eine bistabile Kippstufe und an eine Takteinheit angeschlossen ist. Die Ausgänge der bistabilen Kippstufe sind direkt und über eine Schalteinheit für das Sperren der Zündimpulszufuhr mit den beiden Stromrichtergruppen sowie mit dem Polaritätsumachalter verbunden, während der Ausgang der Takteinheit an die bistabile Kippstufe angeschlossen ist. Der Eingang der T-akteinheit ist mit einer Eingabeeinheit verbunden, die ausgangsseitig an einen Eingang der Schalteinheit für das Sperren der Zündimpul3zufuhr angeschlossen ist. Weitere Eingänge der Schalteinheit für das Sperren der Zündimpulszufuhr sind mit den Ausgängen des Pensterdiskriminators verbunden, der zweckmäßig aus zwei Operatisnsver-
atärkern beateht. Dabei iat an einen Eingang des eraten Operationaveratärkera und an einen Eingang dea zweiten Operationaveratärkera der Drehzahlregler angeachloaaen, während die übrigen Eingänge mit einer Einheit zum Erzeugen einer poaitiven und' negativen Referentapannung verbunden aind. Die Auagänge der beiden Operationaveratärker, die im Schaltbetrieb mit einer Hysterese behaftet arbeiten, aind gemeinaam auf ein NAND-Glied geführt.
Vorteilhaft iat ea, in der Takteinheit zwei Impulageber zur Erzeugung der Taktimpulae anzuordnen, wobei der erate Impulageber eingangaaeitig am NAND-Glied dea Fenaterdiakriminatora liegt und über ein era tea NOR-Glied, daa durch einen weiteren Eingang mit der zweckmäßig aua einer logiachen Verknüpfung bestehenden Eingabeachaltung verbunden iat, und ein eratea ODER-Glied, mit deaaen zweiten Eingang über den zweiten Impulsgeber der Au3gang der Eingabeeinheit verbunden iat, zum Takteingang der biatabilen Kippatufe geführt iat.
Weiterhin aind die Auagänge dea eraten und zweiten Operationsvera tärkera mit dem J- bzw. dem K-Eingang der biatabilen Kippatufe verbunden. An den wahren und den negierten Ausgang der biatabilen Kippatufe aind die beiden Stromrichtergruppen und ein zweitea und drittea NOR-Glied zum Vergleichen der Signale am J-Eingang und wahren Ausgang bzw. am K-Eingang und negierten Ausgang angeachloaaen. Zum Verknüpfen der vom zweiten und dritten NOR-Glied erzeugten Ausgangaaignale und der über ein fünftea, mit der Eingabeeinheit verbundenen NOR-Glied vom Ausgang dea NAND-Gliedes ankommenden Signale dient ein viertea NOR-Glied, an deaaen Ausgang über ein Verzögerungsglied die Schalteinheit für die Impulasperre angeschlossen iat. Der PoIaritätaumachalter wird von einem Ausgang der bistabilen Kippatufe aus bestätigt.
f) Ausführungabeiapiel
Die Erfindung aoll nachstehend an einem Auaführungabeiapiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Pig. 1: ein Funktionsschema der Steueranordnung für zwei Stromrichtergruppen,
Pig. 2·: ein Blockachaltbild der einzelnen Baugruppen der Steueranordnung und deren Verbindungen untereinander,
Pig. 3: eine Zuaammenatellung von in der Steueranordnung auftretenden Signalverläufen.
In Fig. 1 sind die zur Erläuterung der Punktion wichtigaten Einheiten der Steueranordnung dargeatellt. Ein Fensterdiakriminator PD, der Eingänge zur Eingabe einer positiven und einer negativen Referenzspannung +U f; -U , sowie zur Eingabe des Strom3ollwerte3 I ,, besitzt, iat an eine bistabile Kippstufe BK angeschlossen, die wiederum an einen Polaritätsumschalter PUS, an zwei Stromrichtergruppen SG 1; SG 2 und an eine Schalteinheit IS für eine Impulssperre angeschlossen ist, die auagangsseitig mit den beiden Stromrichtergruppen SG 1; SG 2 verbunden ist. Der Fensterdiskriminator PD ist weiterhin an eine Takteinheit TE und direkt an die Schalteinheit IS für die Irapulaaperre angeschlossen. Die Takteinheit TE, an die eine mit der Schalteinheit IS für die Impulssperre verbundene Eingabeeinheit EE angeschlossen ist, liegt ausgangsseitig an der bistabilen Kippstufe BK,
Fig. 2 zeigt ein ausführliches Blockschaltbild der Steueranordnung, wo jede Baugruppe mit ihren Verbindungen zu sehen ist« Als Penaterdiskriminator PD sind zwei Operationsverstärker OV 1, OV 2 und ein NAND-Glied NA angeordnet, wobei der
negative Eingang d-ea eraten Operationaverstärkera OV 1 den ersten Eingang, der positive Eingang des zweiten Operationsverstärkers OV 2 den zweiten Eingang und der mit dem negativen Eingang dea zweiten Operationsverstärker OV verbundene positive Eingang dea eraten Operationavoratärkers OV 1 den dritten Eingang dea Fenaterdiakrirainatora PD bilden. Der Ausgang des NAND-Gliedes NA iat über einen ersten Impulsgeber IG 1 der Takteinheit TE und ein erstes NOR-Glied NO 1 zu einem ersten ODER-Glied OD 1 geführt, an dessen weiteren Eingang ein zweiter Impulsgeber IG 2 liegt. An dem Eingang dieses Impulsgebers IG 2 und an einen weiteren Eingang des eraten NOR-Gliedes NO 1 ist ein zweites ODER-Glied OD 2 der Eingabeeinheit EE angeschloasen. Der Ausgang dea eraten ODER-Gliedes OD 1 ist mit dem Takteingang T eines als bistabile Kippstufe BK angeordneten Flip-Flops FF verbunden, deren wahrer Ausgang Q zu dem Polaritätaumschalter PUS und zu einer ersten Stromrichtergruppe SG 1 ао*ліе deren negierter Ausgang Q zu einer zweiten Stromriohtergruppe SQ 2 geführt i3t. An die Ausgänge Q, Q des Flip-Flops FF 3ind weiterhin ein zweites und ein drittes NOR-Glied IiO 2, W 3 mit deren Eingängen angeschlossen, dessen übrige Eingänge mit den Ausgängen der beiden Operationsverstärker OV 1, OV 2 verbunden 3ind. Der Ausgang des eraten Operationsverstärker OV 1 iat weiterhin an den J-Eingang dea Flip-Flop FF und der Ausgang des zweiten Operationsverstärkers OV 2 an den K-Eingang K angeschlossen. Zu einem vierten NOR-Glied N0 4 sind die Ausgänge des zweiten und dritten NOR-Gliedes N0 2, N0 3 und über ein fünftes NOR-Glied N0 5, das mit dem einen Eingang an das zweite ODER-Glied OD 2 angeachloasen iat, der Ausgang dea NAND-Gliedes NA geführt. Der Ausgang des vierten NOR-Gliedes N0 4 ist über ein Verzögerungsglied VG mit der Schalteinheit IS für die Impulssperre verbunden.
Pig. 3 enthält eine Zusammenstellung aller wichtigen Signalverläufe an Eingängen und Ausgängen der einzelnen Einheiten in der Steueranordnung für einen ausgewählten Zeitabschnitt.
8 Dabei zeigen die einzelnen Teilfiguren:
3.1: den Verlauf dea Stromaollwertea I ,-.am Eingang 'dea Penaterdiakriminatora PD
3.2; 3,3: die aua den Operationaveratärkern OV 1, OV 2 austretenden Auagangaaignale
3.4: daa Auagangaaignal A^. dea NAND-Gliedea NA
3.5: daa Auagangaaignal A™ . dea ersten Impulagebera IG 1
3.6: den Zündimpulaverlauf ZP am ersten Eingang der Eingabeeinheit EEy
3.7: das Stromflußdauersignal der SPD am zweiten Eingang der Eingabeeinheit EE „
3.8: daa Auagangaaignal Ay der Eingabeeinheit EE 2.
3.9: daa Auagang3signal Aj„ ρ de3 zweiten Irapulsgebera IG 2
3.10: daa Auagangaaignal A,- . des ersten NOR-Gliedes NO 1
3.11: daa Auagangsaignal AqD 1 dea ersten ODER-Gliedea OD
3.12; 3.13 die Ausgangsaignale A ; SQ dea Plip-Plopa PP
3.14; 3.15; 3.16; 3.17
die Auagangsaignale A^0 2, A^0 у A^0 ^, A^0 ^ dea zweiten, dritten, fünften und vierten NOR-Gliedes NO 2, NO 3, NO 5, NO 4
3.18: das Ausgangasignal A^G am Verzögerungsglied VG 3.19: den .durch den Gleichstrommotor fließenden Strom I..
Die Steueranordnung arbeitet auf folgende V/eise:
Durch einen Vergleich von Drehzahlistwert und vorgegebenen Drehzahlsollwert wird im Drehzahlregler ein Stromsollwert I д für den Stromregler im unterlagerten Stromregelkreia erzeugt. Dieser Stromsollwert I ,-. ist eine dem geforderten Moment in Betrag und Richtung proportionale Größe und entscheidet damit über die Auswahl der Stromrichtergruppe SG 1, SG 2.
Bei einem kleinen Stromaollwert I ·,, wird aufgrund der kleinen Ankerzeitkonstante des Gleichstrommotors der Llotorstrom I„, immer lückend sein« Im Stromregler entsteht durch den Vergleich von Stromsollwert I -,-, und Stromistwert !·„.*- eine Regelabweichung, und am Ausgang des Stromreglers tritt eine Steuerspannung für die Steueranordnung der beiden Stromrichtergruppen SG 1, SG 2 aus. Zur Erfassung der Polarität des Stromaollwertеэ ^тт dienen die beiden Operationsverstärker OV 1, OV 2, die in Verbindung mit dem NAND-Glied ΝΛ den Pensterdiskriainator PD bilden.
Vorteilhaft ist ein mit einer kleinen Iiysterea behaftetes Schalten der beiden Operationsverstärker OV 1, OV 2, um ein laufendes Umkippen bei niedrigen Stroraaollwertänderungen im Regelprozeß zu verhindern.
Wenn der Betrag des Stromsollwertes Igoll kleiner als die angelegten Referenzspannungen -u re+Uref І9^' dann haben die Auagangssignale der beiden Operationsverstärker OV 1, OV 2 gemeinsam L-Potential. Überschreitet der positive Stromaollwert +1 ,, den Betrag der Refernzspannung u re:j>» dann hat der erste Operationsverstärker OV 1 ^-Potential und der
zweite Operationsverstärker OV 2 hat L-Potential und überschreitet der negative Stromsollwert -I -,·, den Betrag der Referenzspannung Uf, sind die Potentialverhältnisse an den Verstärkerausgängen umgekehrt. Die Ausgangssignale AQy * Афу 2 der beiden Operationsverstärker OV 1, OV 2 werden auf die J- und K-Eingänge J, K dea Flip-Flops FF gegeben und bei Erscheinen eines Taktimpulses am T-Eingang T auf den wahren und den negierten Ausgang Q, Q geschaltet. Wenn der J- und der K-Eingang gemeinsam L-Potential haben, wirkt ' das Flip-Flop FF als Frequenzteiler, d. h. bei jedem Taktimpuls am T-Eingang T werden die Ausgänge Q, Q umgeschaltet. Die Takt impulse AIG 1, AIG 2 für das Flip-Flop FF werden durch zwei Impulsgeber IG 1, IG 2 in der Takteinheit TE erzeugt. Der erste Impulsgeber IG 1 liefert immer dann einen Taktimpuls AIG 1, wenn einer der beiden Operationsverstärker OV 1, OV 2 ihr Ausgangsaignal AOV 1, AOV 2 ändert. Diese Taktimpulse AIG 1 werden auf ein erstes NOR-Glied N0 1 gegeben und nur weitergeleitet, wenn vom zweiten ODER-Glied OD 2 keine Stromflußdauer SFD oder kein Zündimpula ZP gemeldet wird. Der zweite Impulsgeber IG 2 gibt nur Taktim-" pulseAIG 2 ab, wenn vom ODER-Glied OD 2 Stromnull bzw. Zündimpulsende gemeldet werden. Im ersten ODER-Glied OD 1 werden die Ausgangssignale A„o .,, AIG 2 des ersten NOR-Gliedes N0 1 und des zweiten Impulsgebers IG 2 summiert und zum Takteingang T dea Flip-Flops FF geleitet. Ein zweites und drittes NOR-Glied N0 2, N0 3 dient zum Vergleichen der Signale AOV 1, AOV 2, AQ, AQ am J-Eingang J und am wahren Ausgang Q sowie am K-Eingang K und am negierten Ausgang § des Flip-Flops FF. Wenn der J- und der K-Eingang J, K gemeinsam L-Potential bi /Ig0-I %/ </U f/ haben bzw. das Potential von J-Eingang J und Q-Ausgang Q oder K-Eingang K und Q-Auagang Q unterachiedlich sind, besitzen das zweite und dritte NOR-Glied N0 2, N0 3 am Ausgang gemein- · aam Η-Potential. Am Ausgang des vierten NOR-Gliedes N0 4
tritt L-Potential bei /!доц/^/и ef/ dann auf, wenn ein Strornfluß- bzw. Zündimpulsaignal vorhanden ist, bzw. bei einer Änderung der Polarität von 1Q011 unter der Bedingung /Іао11/>/иге;£,/ und beim gleichzeitigen Vorhandensein еіпез Stromflußdaueraignales SFD in der Eingabeeinheit EE. Die weitere Zufuhr von Zündirapulaen wird gesperrt. Das Verzögerungsglied VG berücksichtigt die Preiwerdezeit der Thyristoren in den Stromrichtergruppen SG 1, SG 2 nach einem Stromfluß. Wenn nun der Betrag des Stromaollwertea I -,,
° зон
unterhalb des Betrages der Referenzspannung Uf liegt, dann ist an'den J-K-Eingängen J, K des Flip-Flops FF immer L-Potential vorhanden. Über die Ausgänge Q, Q des Flip-Flops FF wird eine Stromrichtergruppe SG 1, SG 2 freigegeben und der Polaritätsumschalter PUS für die Steuer3pannung до eingestellt, daß durch einen Zündimpuls ein Strom ausgelöst wird. Danach wird über das Verzögerungsglied VG eine Impulasperre für beide Stromrichtergruppen SG 1, SG 2 eingeleitet, und der Strom klingt ab. Über den zweiten Impulsgeber IG 2 wird nun ein Impuls AIG 2 an den Takteingang T des Flip-Plops FF gegeben und das Flip-Flop FF schaltet um. Dadurch wird eine andere Stromrichtergruppe SG 1, SG 2 ausgewählt, und der Polarität3umachalter PUS wird ebenfalls umgeschaltet. Nach Ablauf der Verzögerungazeit des Verzögerungsgliedes VG wird die Impulssperre aufgehoben und ein Zündimpuls löst einen Strom in der anderen Stromrichtergruppe aus. Auf diese V/eise wird im Bereich kleiner Stromaollwert I -, -, ein Stromsollwert ähnlich wie in einer kreisstrombehafteten Schaltung erreicht und der Gleichstrommotor ständig geführt.
Wenn der Betrag des Stromsollwertes I3011 den Betrag der Referenzspannung U „ überschreitet, erhalten die J- und K-Eingänge J, K des Flip-Flops FF durch die beiden Operationsverstärker OV 1, OV 2 unterschiedliche Potentiale entsprechend der Polarität des Stromsollwertes Igoll·
Schalten die beiden Operationsverstärker OV 1, OV 2 bei einen entsprechenden Stromsollwert I ,Ί цш, dann wird
soll '
im ersten Impulsgeber IG 1 ein Impuls AIG 1 erzeugt. Bei Stromnull gelangt dieser Impuls AIG 1 an den Takteingang T des Flip-Flops FF und schaltet in Abhängigkeit von J- und K-Eingängen sowie der gewählten Stromrichtergruppe SG 1, SG 2 dieses um. Bei einem noch vorhandenen Stromfluß nach dem Umschalten eines Operationsverstärkers OV 1 bzw. OV 2 entsteht über das zweite, dritte und vierte NOR-Glied N0 2, N0 3, N0 4 sofort eine Impulssperre für beide Stromrichtergruppen SG 1, SG 2 und der durch das Umschalten im ersten Impulsgeber IG 1 erzeugte Ітриіз AIG
1 wird durch das erste NOR-Glied N0 1 gesperrt. Nach dem Abklingen des Stromes entsteht im zweiten Impulsgeber IG
2 ein Stroranullimpuls AIG 2, der an den Takteingang T des' Flip-Flops FF gelangt und dieses entsprechend den vorgewählten J-K-Eingängen J-K umschaltet.
Nach der Verzögerung des Verzögerungsgliedes VG wird die Impulssperre freigegeben und ein Strom kann durch die Stromrichtergruppen SG 1, SG 2 fließen. In dem Bereich, wo der Betrag des Strom3ollwertes I ,, größer als der Betrag der Referenzspannung U - ist, arbeitet jeweils eine Stromrichtergruppe. Im Bereich lückenden Stromes wird zwar ebenfalls im zweiten Impulsgeber XG 2 immer ein Stromnullimpuls erzeugt und zum Takteingang T des Flip-Flops FF geleitet, aber das führt aufgrund einer Wirkungsweise von J-K-Flip-Flops ohne Vorhandensein einer Polaritätaänderung an deren J-K-Eingängen J, K nicht zu einer Umschaltung. Damit bewirkt die Steueranordnung in Verbindung mit der Reglerführung bei Drehrichtungsumkehr keine zusätzlichen Totzeiten und ermöglicht beim Einsatz von induktivitätsarmen Gleichstrommotoren schnelle Antriebsvarianten.

Claims (6)

  1. Erfindungsanspruch
    1. Steueranordnung für den Betrieb zweier antiparalleler Thyriatoratrorarichtergruppen in einer Brückenachaltung, die kreiaatromfrei arbeitend in einem Drehzahlregelkreia für einen Gleichstrommotor mit unterlagerter Stromregelung aich befindet, der einen Polaritätaumachalter zur Festlegung der Vorzeichen von Steuerapannung und Stromistwert enthält, gekennzeichnet dadurch, daß ein Fenaterdiakriminator (PD), zu dessen Eingängen zwei Referenzspannungen (+U „; -U „) und der Stromsollwert (Iаотт) geführt sind, an eine bistabile Kippstufe (BK), deren Ausgänge mit den beiden Stromrichtergruppen (SG 1 ; SG 2), dem Polaritätsumachalter (PUS) und einer ausgangsseitig an die Stromrichtergruppen (SG'1; SG 2) Schalteinheit für das Sperren der Zündimpulszufuhr (IS) verbunden sind, und an eine Takteinheit (TE) angeschlossen ist, wobei deren Ausgang mit der bistabilen Kippstufe (BK) und deren Eingang mit einer Eingabeeinheit (EE) verbunden iat, die ausgangsaeitig weiterhin an einen Eingang der Schalteinheit für das Sperren der Zündimpul3zufuhr (IS) angeachloasen iat, deren weitere Eingänge mit Ausgängen dea Fenaterdiskriminators (FD) verbunden sind.
  2. 2. Steueranordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß als Fensterdiskriminator (FD) ein erster Operationsverstärker (OV 1), ein zweiter Operationsverstärker (OV 2) und ein NAND-Glied (NA) angeordnet sind, wobei der Ausgang des NAND-Gliedes (NA) über einen ersten Impulsgeber (IG 1) zur Takterzeugung in der Takteinheit (TE^, ein mit einem zweiten an die Eingabeeinheit (EE) angeschlossenen Eingang versehenes erstes NOR-Glied (N0 1'
    und ein era tea ODER-Glied (OD 1)jmit deaaen zweiten Eingang über einen zweiten Irapulageber (IG 2) zur Takterzeugung der Au3gang der Eingabeeinheit (EE) verbunden ist, zum Takteingang (T) der mit dem J-Eingang (J) am Ausgang des ersten Operationsverstärkers (OV 1) mit dem K-Eingang (K) am Ausgang des zweiten Operationsverstärkers (OV 2) liegenden bistabilen Kippstufe (BK) geführt ist, an deren wahren und negierten Ausgang (Q, Q) die beiden Stromrichtergruppen (SG 1, SG 2) unü über ein zweites und ein drittes NOR-Glied (NO 2, NO 3) zum Vergleichen der Signale am J-Eingang (J) und wahren Ausgang (Q) sowie am K-Eingang und am negierten Ausgang (Q), über ein viertes NOR-Glied (N0 4) zum Verknüpfen der Ausgangssignale des zweiten und dritten NOR-Gliedes (N0*2, NO 3) und der über ein fünftes NOR-Glied (NO 5) mit einer Verbindung zur Eingabeeinheit (EE) ankommenden Ausgangssignale de3 NAND-Gliedes (NA) und ein Verzögerungsglied (VG) an die Schalteinheit für das Sperren der Zündimpul3zufuhr (is) liegen und an deren wahren Ausgang (Q) der Polaritätßumschaltcr (FUS) angeschlossen ist.
  3. 3. Steueranordnung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß am negativen Eingang des ersten Operationsverstärkers (OV 1) eine positive Referenzspannung (+Uref_) und am positiven Eingang des zweiten Operationaveratärkers (OV 2) eine negative Referenzspannung (-Uf) sowie an den übrigen Eingängen der Stromaollwert (I д) anliegt.
  4. 4. Steueranordnung nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß als Operationsverstärker (OV 1, OV 2) im Schaltbetrieb mit einer Hysterese behaftete Verstärker eingesetzt werden.
  5. 5. Steueranordnung nach Punkt 1 bis 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Eingabeeinheit (EE) aus einer logischen Verknüpfung besteht, auf deren Eingänge Signale für die Stromdauer und Zündimpulasignale geführt sind,
  6. 6. Steueranordnung nach Punkt 1 bis 5., gekennzeichnet dadurch, daß die bistabile Kippstufe ein J-K-Plip-Plop
    (PP) ist.
    - Hierzu 4 Blatt Zeichnungen -
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