DD138501B1 - Ablegevorrichtung fuer teigstuecke - Google Patents

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Description

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Titel der Erfindung Ablegevorrichtung für Teigstücke Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Ablegevorrichtung für Teigstücke von einem kontinuierlich bewegten Abziehband zum Ablegen der Teigstücke auf darunter befindliche feste oder bewegliche Teigstückträger, wie beispielsweise Backbretter und -bleche, Abzieh- und Kipprahmen, Gehänge, Förderbänder u.dgl. innerhalb von Teillinien und Yerarbeiuungslinien.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen-
Es sind eine Vielzahl von Ablegevorrichtungen bekannt, wie z.B· in der DD - PS 4-5 335 beschrieben, indem zum Ablegen der Teigstücke auf Backunterlagen ein kontinuierlich bewegtes, über Bandumlenkwalzen geleitetes endloses Abziehband angeordnet ist. Das Abziehband umschlingt ferner zwei zwischengeordnete Antriebswalzen, die Bandumlenkwalze eines unterhalb im Maschinengestell mittels Kettentrieb zwangsges-ceuertjen, bandlängenausgleichenden Schlittens und oberhalb eine durch Kettenzug geführte, höhenkonstante Ablegewalze· Es ist au^h aus der DT - PS 1 199 713 eine Ablegevorrichtung bekannt, die die vorstehende Art dahingehend verbessern soll, indem die Fallhöhe der Teigstücke beim Absetzen auf ein darunter angeordnetes Transportmittel auf ein Minimum reduziert wird, zur Erhaltung einer annähernd gleichen Position·
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Dies will man dadurch erreichen, daß anstelle der Ablegewalze eine Zunge an dem zu ihrer Torwarts- und Rückwärtsbewegung erforderlichen Antriebsmittel nach Art einer Wippe um eine horizontale Querachse begrenzt auf und ab schwingbar vorgesehen ist· Die Zunge besitzt am hinteren Ende ein so ausgewogenes Gegengewicht, daß sich ihr vorderes Ende leicht übergewichtig erweist· Das Begrenzen der Auf- und Abbeweglichkeit der Zunge wird mittels einer zwischen zwei Anschlagschienen pendelnden Rolle erzielt ·-
Der gemeinsame Uachteil der bekannten Ablegevorrichtungen besteht insbesondere darin, daß die Zuführung der teigstücke immer in einer Förderrichtung festliegt und somit der Ablegevorgang nur einseitig erfolgen kann, so daß ζ·Β· jedes Teillinie, grundsätzlich bestehend aus einer Teigteil- und Wirkmaschine, einem Spreizband und einer Verformungsvorrichtung, eine Ablegevorrichtung zum Absetzen der Teigstücke zweckgebunden zugeordnet werden muß.
Abgesehen von der großen Flächenkapazität erhöht sich der technische und ökonomische Aufwand sprunghaft bei Anwendung der bekannten Ablegevorrichtungen in leistungsgesteigerten Yerarbeitungslinien, insbesondere für die Herstellung von Brötchen u.dgl., indem in der Praxis zwei annähernd parallel nebeneinander stehende Teigteil- und Wirkmaschinen angeordnet sind mit je einem drei- bis sechsreihigen Teigstückausssoß.
Diesem Ausstoß angepaßt ist das jeweilig nachgeschaltete Spreizband und die Yerformungsvorrichtung, deren einzelne Transportbänder abgabeseitig als Stufenbänder ausgebildet sind, deren Umlenkwalzen über jeweils einer der zwei zur Pörderricht-ung der Yerarbeitungslinie quer und hintereinander angeordneten Ablegevorrichtung erfolgt, die die Teigstücke vereinigend intervallmäßig synchronisiert auf feste oder bewegliche Unterlagen der nachgeordneten Gärvorrichtung in vorgewählter Reihenfolge ablegen· Unter Berücksichtigung des kontinuierlichen Antriebes aller Linienvorrichtungen von einer Hauptwelle aus und der Zuführung
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der Teigstücke durch, die vorgeschalteten Maschinen von Links und Rechts, werden zwei gleiche Ablegevorrichtungen zwangsweise nebeneinander entweder entgegengesetzt fördernd und abziehend angeordnet, wobei die Hauptwelle eine der Yorrichtungen direkt und die andere über ein aufwendiges Umkehrgetriebe antreibt, oder sie werden in gleicher Förder- und Abziehrichtung aufgestellt, so daß zwar die Hauptwelle beide Ablegevorrichtungen direkt antreibt, jedoch entsprechend der nur einseitig möglichen Zuführrichtung über eine der Ablege-Vorrichtungen ein zusätzliches einfaches Förderband angeordnet werden muß* Dies ist technisch nicht nur aufwendig, sondern durch ;jede zusätzlich geschaffene Fallhöhe geraten die Teigstücke unerwünscht außer Position. Mn weiterer Nachteil liegt begründet in der grundsätzlichen Verwendung eines polumschaltbaren Elektromotors für den Abzieh- und Rückführungsvorgang der Ablegewalze, wie dies ζ·3· aus der DT - AS 1 2PA- 085 hervorgeht, dessen motorische Drehrichtungsänderung Zeit- und Energieverluste bedingen, die durch die erforderliche Stillsetzung des Motors, zur Sndlagenfixierung der Ablegewalze» noch erhöht werden.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung hat das Ziel, eine Ablegevorrichtung für Teigstücke zu schaffen, die als Einzelvorrichtung zwischen zwei
Teillinien mit unterschiedlichen Gebäcksorten zwischengeschaltet werden kann, oder nebeneinander in einer 7erarbeitungslinie ohne ein zusätzliches Umkehrgetriebe bzw. Transportband einsetzbar ist* 30
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ablegevorrichtung zu schaffen, die mit geringem Aufwand wahlweise von der einen oder anderen Seite eine kontinuierliche Zuführung und
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positionierte Ablage der Teigstücke auf die darunter befindlichen Teigstückträger ermöglicht, was durch nachstehende Merkmale erreicht wird· Dazu umschlingen die sich gegenüberliegenden, zungenbildenden Sndschlaufen eines Abziehbandes je eine Ablegewalze, die in einem schienengeführten Ablegeschlitten lagern. Je eine beiderseits am Ablegeschlitten arretierte endlose Steuerkette umschlingt die Kettenräder je einer entgegengesetzt und außerhalb des Ablegebereiches angeordneten Welle zweier separater Antriebe« Die jeweils er— forderlich werdende kraftschlüssige Verbindung für den Abzieh- und Mckführungsvorgang des Ablegewagens wird über einen zugeordneten Schaltmechanismus steuerbar gekuppelt« Das Abziehband weist entsprechend seiner Förderrichtungen je eine produktionstypische Teillinie in beliebig vorgeordneter Stellung auf.
Zum Zwecke der Bandlaufkorrektur ist eine der beiden Ablegewalzen in der Förderebene verschiebbar im Ablegeschlitten gelagert. Jeder separate Antrieb besteht aus je einem Elektromotor, der über einen Kettentrieb mit einer zugeordneten Slektrolamellenkupplung verbunden ist und eine gleichbleibende Drehrichtung besitzt.
Der Schaltmechanismus besteht insbesondere aus einer Schaltwelle mit in Winkelstellung zueinander verstellbaren, den Ablegebereich bestimmbaren Schaltzungen und diesen zugeordnet die im Maschinengestell stationär angeordneten Induktionsschalter· Der Winkel, der durch die Schaltzungen gebildet wird, sollte vorteilhaft bei 270° liegen, damit der Abiegebereich im Bedarfsfall noch ausreichend vergrößert werden kann. Für die Funktion der Schätzungen könnte auch eine entsprechend verstellbare Schlitzscheibe Verwendung finden.
Die fixierte Endlagenstellung des Ablegeschlittens ist elektromechanisch veränderbar im Ablegebereich angeordnet. Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht insbesondere den Einsatz als verbindende Einzelvorrichtung zwischen zwei vorgeordneten Teillinien, die der Forderung zur Leistungserhohung durch
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Steigerung der Schalthäufigkeit, der Lebensdauer, bei gleichzeitiger Senkung des Energiebedarfes nachkommt,
Ausführungsbeispiel 5
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden· In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Pig, 1: eine schematisch dargestellte Seitenansicht der Ablegevorrichtung in gebremster Endlagenstellung
mit der angedeuteten Teigstückzuführung von rechts, Fig. 2 j eine Draufsicht der Ablegevorrichtung, Pig· 3ί eine schematisch dargestellte Ablegevorrichtung als 3indeglied zweier vorgeordneter Teillinien in der Draufsicht.
Die Ablegevorrichtung für Teigstücke besteht gemäß ?ig· 1 und 2, wie an sich bekannt, aus einem Maschinengestell 1, in dem ein endloses Abziehband 2 die zwei Antriebswalzen 3i 4· mit einer zwischengeordneten,, durch ein Gewicht 5 belasteten Spannwalze б teilweise umschlingt· Die weiter benötigte Führung des Abziehbandes 2 erfolgt durch mehrere frei drehbare Bandumlenkwalzen 7f wobei jedoch das vordere und hintere sich gegenüberliegende, zungenbildende Schlaufenende der wählbaren Pörderrichtung 2a; 2b je eine frei drehbare Ablegewalze 8; 9 umschlingt· Diese lagern in einem schienengeführten Ablegeschlitten 10 derart, daß die Ablegewalze 8 stationär und die Ablegewalze 9 zum Zwecke der Bandlauf korrektur durch nicht dargestellte Spindeln in der ITörderebene verschiebbar angeordnet sind· Der kontinuierliche Antrieb des Abziehbandes 2 erfolgt jeweils von einer vorgeordneten Teillinie oder einer nicht dargestellten Verarbeitungsiinie über ein Zwischengetriebe 11, das durch Kettentriebe 12; 13 drehschlüssig mit den Antriebswalzen 3; 4 verbunden ist· Unterhalb des Ablege-Schlittens 10 und quer zur Ablegerichtung sind die Teigstück-
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träger in Form von Gehänge 14 angeordnet· Eine beiderseits am Ablegeschlitten 10 arretierte endlose Steuerkette 15; 151 umschlingt teilweise die Kettenräder 16j 16f; 17; 17* zweier separater Antriebe für die Hin- und Herbewegung. Der Antrieb für die Abziehbewegung des Ablegeschlittens 10 besteht aus einem Elektromotor 18, der über einen Kettentrieb 19 und einer Elektrolamellenkupplung 20 mit den auf einer Welle 21 festangeordneten Kettenrädern 16} 16f kraftschlüssig verbunden werden kann« Der Antrieb für die Zurückbewegung in Förderrichtung 2a besteht aus einem zusätzlichen Elektromotor 22, der über einen Kettentrieb 23 und einer Elektrolamellenkupplung 24 mit den auf einer Welle 25 fest angeordneten Kettenrädern 17; 17* kraftschlüssig verbunden werden kann· Weiterhin ist auf der Welle 25 eine zusätzliche Elektrolamellenkupplung 26 zur Sndlagenfixierung angeordnet, indem ihr Kupplungsgehäuse 26' mit dem Maschinengestell 1 eine Einheit bildet. Die Elektrolaaellenkupplung 26 wird durch einen nicht dargestellten Indukuionsschalter in Verbindung mit dem Teigstückträger gesteuert.
Zur Steuerung der Slektrolamellenkupplungen 24; 25 ist die Welle 21 über einen untersetzten Kettentrieb 27 mit einer Schaltwelle 23 drehschlüssig verbunden, auf der radial verstellbare Schaltzungen 29; 30 angeordnet sind, die bei den am Maschinengestell 1 stationierten Induktionsschalter 29*; 30' Schaltimpulse erzeugen. Die Länge des Ablegebereiches 2f wird durch die Winkelstellung der Schaltzungen 29; 30 zueinander bestimmt und sollte aus Gründen der Korrektur des Ablegeb'ereiches 21 ca· 2700 nicht überschreiten. Entsprechend dem Ausführungbeispiel ist ein Zubringerband der vorgeschalteten Anlage für die in Forderrichtung 2a bestimmten Teigstücke 32 angedeutet. GemäB Fig. 3 ist die Ablegevorrichtung zwischen zwei stationierten Teillinien angeordnet, die aus je einer kontinuierlichen Teigteil- und Wirkmaschine mit Spreizband 33» 33' und Verformungsstation 34; 34' bestehen, wobei ihre Zubringerbänder 31; 31* gemeinsam, aber noch
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berührungsfrei an das im Maschinengestell 1 lagernde Abziehband 2 angrenzen· Quer zur Kombination zweier Teillinien sind die Gehänge 14 des Teigstückträgers angeordnet. Diese Kombination zweier Teillinien ist nicht an die dargestellte Ausführungsform gebunden, sondern kann auch aus Platzgründen in der Weise erfolgen, daß die Teillinien quer zum Abziehband 2, d.h· in Förderrichtung der Gehänge 14 nebeneinander angeordnet werden, unter austragseitiger Verwendung von sogenannten Stufenbändern der Verformungsstationen 34? 34f.
Der kontinuierliche Antrieb des Abziehbandes 2 wird erzielt, indem die Hauptantriebswelle 35» 35' deder Teillinie mit je einer Elektrolamellenkupplung 36j 36* ausgerüstet ist, wobei ein Kupplungsteil auf dem entsprechenden Wellenstumpf des Zwischengetriebes 11 lagert. Schalttechnisch wurde abgesichert, daß jeweils nur eine der Elektrolamellenkupplung 36; 36' die kraftschlüssige Verbindung herstellen kann«
Die Wirkungsweise ist folgende: iemäß der Fig· 1 and 2 erfolgt der kontinuierliche Antrieb des Abziehbandes 2 in Förderrichtung 2a durch die Hauptantriebswelle 35 einer Teillinie über das Zwischengetriebe 11, mittels der Kettentriebe 12; 13 auf die Antriebswalzen 3» 4· Dabei befindet sich der mit den. Ablegewalzen 8; 9 ausgerüstete Ablegeschlitten 10 infolge der zugeschalteten Elektrolamellenkupplung 26 in gebremster Endlagenstellung,. während die kraftschlüssige Verbindung der zwei separaten Antriebe mittels der Elektrolamallenkupplüngen 20; 24 unterbrochen ist· unabhängig davon rotieren die Elektromotoren 18 i 22 mit ihren zugeordneten Kettentrieben 19; 23 in der dargestellten gleichbleibenden Drehrichtung im Leerlauf· Ober ein angedeutetes Zubringerband 31 werden die Teigstücke dem Abziehband 2 zugeführt und gelangen in den Ablegebereich 2f, Haben die Teigstücke 32 die Ablegewalze 9 erreicht, so löst ein nicht dargestellter Induktionsschalter in Übereinstimmung mit dem Gehänge 14 selbsttätig den Abziehvorgang aus, indem die Elektrolamellenkupplung 26 ausgeschaltet und die Elektro-
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lamellenkupplung 20 eingeschaltet wird. Dadurch erfolgt mittels der Welle 21 der kraftschlüssige Antrieb einmal über die Kettenräder 16; 16· und Steuerketten 15; 15* auf den Ablegeschlitten 10, so daß dieser im vorbestimmten Ablegebereich 2* zurückgezogen wird und die Teigstücke 32 in die darunter befindlichen Gehänge 14 abgelegt werden. Zum anderen wird die Drehbewegung der Welle 21 über den Kettentrieb 27, die Schaltwelle 28 auf die Schaltzungen 29; 30 übertragen. Erreiche die Schaltzunge 30 den Induktionsschalter 30', so ist der Abziehvorgang beendet und der erzeugte Schaltimpuls wird gleichzeitig auf die llektrolamellenkupplung 20 ausschaltend und die Elektrolamellenkupplung 24- einschaltend übertragen. Somit ist die kraftschlüssige Verbindung des Elektromotors 18 mit der Welle 21 unterbrochen und der Elektromotor 22 überträgt seine entgegengesetzte Drehrichtung auf die pfeile 25, die über die Kettenräder 17; 17* und Steuerkstten 15; 15' einmal den Ablegeschlitten 10 in lörderrichtung 2a vorzieht, zum anderen über die Welle 21, den Kettentrieb 27, die Schallwelle 28 zurück verdreht. Erreicht die Schaltzunge 29 den Induktionsschalter 29·, so ist gleichzeitig der Ablegeschlitten 10 wieder in seiner Sndlagenst ell .ing angelangt und der erzeugte Schalt impuls wird sofort auf die Elektrolamellenkupplung 2^ ausschaltend und die Slekcrolamelienkupplung 26 einschaltend übertragen. Somit ist die jcraftschlüssige "Verbindung des Elektromotors 22 mit der Welle 25 ebenfalls unterbrochen un4 der Ablegeschlitten 10 wird durch die Slektrolamellenkupplung 26 im gebremsten Zustand gehalten. Dies erfolgt solange, bis die auf dem Abziehband 2 zugeführten Teigstücke 32 die Ablegewaize 9 erreicht haben und der nicht dargestellte Induktionsschalter wiederum den Abziehvorgang auslöst.
Diese vorstehende Wirkungsweise ist vollinhaltlich auf den in Förderrichtung 2a dargestellten Produktionsfluß der Fig. zu übertragen, bis ein programmabhängiger Sortimentswechsel ohne Zeitverlust in Förderrichtung 2b erforderlich wird.
Das bedingt eine Umkehrung der einzelnen Arbeitsabläufe und
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somit die selbsttätige Veränderung der Endlagenstellung des AblegeSchlittens 10 in entgegengesetzter Richtung innerhalb des Ablegebereiches 2f
Dies wird durch einen nicht dargestellten Umschalter erreicht, der ζ·Β· am zentralen Schaltschrank beider Teillinien angeordnet iste Der Umschalter vertauscht die Impulsfunktion der Induktionsschalter 29'; 30' und bewirkt gleichzeitig das kraftschlüssige Lösen der Elektrolamellenkupplung 36 und das Zuschalten der Elektrolamellenkupplung 36'· STun werden über das Zubringerband 31' die Teigstücke 32. dem Abziehband 2 zugeführt und gelangen in den Ablegebereich 2'. Haben diese die Ablegewalze S erreicht» so wird die Elektrolamellenkupplung 26 ausgeschaltet und nun die Slektrolamellenkupplung 24 für den Abziehvorgang eingeschaltet· Dadurch wird der Ablegeschlitten zurückgezogen und die Teigstücke 32 werden in die Gehänge 14 abgelegt· Gleichzeitig wird die Drehbewegung auf die Schaltwelle 28 übertragen· Erreicht nun die Schaltzunge 29 den Induktionsschalter 29', so ist der Abziehvorgang beendet und der erzeugte Schaltimpuls wird gleichzeitig auf die Elektrolamellenkupplung 24 ausschaltend und die Elektrolamellenkupplung 20 einschaltend übertragen· Der Ablege schütten 10 kehrt in Förderrichtung 2b in seine Endlagenstellung zurück, wird abgebremst, wenn nun die Schaltzunge 30 den Induktionsschalter 30' erreicht und der erzeugte Schaltimpuls die Elektrolamellenkupplung 20 ausgeschaltet und die Elektrolamellenkupplung 26 zur Endlagenfixierung eingeschaltet hat·

Claims (4)

  1. 207557
    Patentansprüche :
    1. Ablegevorrichtung für Teigstücke zum Ablegen derselben von einem kontinuierlich bewegten endlosen Abziehband auf darunter befindliche Teigstückträgerj insbesondere auf umlaufende Gehänge nachgeordneter Vorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß das Abziehband (2) zwei sich gegenüberliegende, zungenbildende Endschlaufen aufweist, die je eine Ablegewalze (8; 9) umschlingen, die in eines schienengeführtsn Ablegeschlitten (10) lagern, dessen ansich bekannte endlose Steuerketten (15; 15') teilweise die Kettenräder (16; 16") einer Welle (21) und die Kettenräder (17; 17*) einer Welle (25) zweier separater Antriebe umschlingen, deren kraftschlüssige Verbindungen über einen zugeordneten Schaltmechanismus steuerbar gekuppelt sind und das Abziehband (2) entsprechend seiner Förderrichtung (2a; 2b) je eine produktionstypische Teillinia in beliebig vorgeordneter Stellung aufweist.
  2. 2. Ablegevorrichtung nach Punkt 1, dadurch
    gekennzeichnet, daß eine der Ablegewalzen (8; 9) in der Förderebene verschiebbar im Ablegeschlitten (10) lagert.
  3. 3. Ablegevorrichtung nach Punkt 1 und 2, dadurch
    gekennzeichnet, daß jeder separate Antrieb aus je einem Elektromotor (18; 22), der über einen Kettentrieb (19; 23) mit einer zugeordneten Elektrolaraellenkupplung (20; 24) verbunden ist, besteht und eine gleichbleibende Drehrichtung besitzt.
  4. 4. Ablegevorrichtung nach Punkt 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Schaltmechanismus insbesondere aus einer Schaltwalze (28) mit in Winkelstellung zueinander verstellbaren, den Ablegebereich (2') bestimmbaren Schaltzungen (29; 30) und den im Maschinengestell (1) stationär zugeordneten Induktionsschaltern (29' ; 30') besteht.
    Hierzu _b5„_.Seiten Zeichnungen
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