DD138561B1 - Garnabschneidevorrichtung - Google Patents

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DD138561B1 DD20755578A DD20755578A DD138561B1 DD 138561 B1 DD138561 B1 DD 138561B1 DD 20755578 A DD20755578 A DD 20755578A DD 20755578 A DD20755578 A DD 20755578A DD 138561 B1 DD138561 B1 DD 138561B1
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garnabschneidevorrichtung
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Hans Walter
Guenter Seidel
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Hans Walter
Guenter Seidel
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Description

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Garnabschneidevorrichtung
Anv.'cn dim г;; σ gebiet äcr^Krfi
Die Garnabschneidevorrichtung ist fuer alle Toxtilmaschinen anwendbar, vorzugsweise jedoch fuer eine Fadenschar endlos er Chemi e fae d en.
Charakteristik: бет bekannten technischen Loesunken
In DD-PS 127 683 (IPK 2 D 01 II 9/1G) wird eine Padcnabtrennvorrichtung an einer Aufspuir/iaschine fuer hochpolyniere Рас den beschrieben. Sie ist in Га denl auf richtung gesehen nach der Spinnducsc und einer Fadenabsauraing angeordnet» Auf einer Grundplatte am Macchinen^octcll iet ein Klcniastuock befestigt, das rc it einem elastischen !.!aterial ucbersoßon ist. Die Faeöen laufen in ITormalbetrieb ohne Beruehrung an der Absaugung und den Kler.^istueck vorbei. Bei Fadenbruch werden die Paedcn durch einen Buegel von rundem oder prismatischem Querschnitt gegen das Klcrarastueck gedrueckt und festgeklemmt. Der Buegel v/ird von Hand oder automatisch durch, einen von einem Padenv/aechter ausgehenden Impuls mittels eines Pneumatikzylinders in Richtung des Klcmmstucckts bewegt. Die ueber der ICLemm-
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stelle weiterhin kontinuierlich aus der Spinndueso ankommenden Га cd on werden von der Fadenabsaugung auf genommen.
Bei praktischen Versucher, mit die-scr* Fadentronnvorrichtung hat eich gezeigt, dass die Paeden haeufig nicht an der Klernms teile, sondern irgendwo zwischen dieser und der Spule reissen, wodurch es zu '.'/ickelbildung auf Galetten und Reibwalzen kommen kann. Auch verringert sich mit zunehiaender Anzahl der Faeden und staerker v/erdendem Titer die Zuverlaessigkeit dieser Trennvorrichtung.
Weiterhin sind auch zahlreiche Garnabschneidevorrichtungen bekannt, die nach dem Prinzip der Schere oder mittels Klinsen die Faeden trennen. Nach DE-AS 2 637 756 ist eine Fadentrennvorrichtung bekannt, die aus einem ortsfesten Trennteil und einem zu diesem bewegbaren, eine Schnittkante umfassenden Schnittkocrper besteht. Der ortsfeste Trennteil enthaelt zwei parallele, im Abstand voneinander angeordnete Padenleitplaettchen mit Fadenleitnut und der Schnittkoerper einen U-profilfoerraigen Fadencpannbuogel mit federnden Klemmschenkeln. Beim Schneidvorgang greifen die Xlenunsoherikel ueber die Fadenloitplaettchen, spannen damit den querliegenden Faden, der im weiteren Bewegungsablauf durch die Schnittkante getrennt ward.
Diese Einrichtung ist sum Schneiden eines Podens vorgesehen. Da der SehnibtVorgang immer an der gleichen Stelle der Klinge erfolgt, unterliegt diese besonders bei synthetischen Paeden einem hohen "verschleiss. Beim mehrfaedigen Spinnen an Aufspulmaschinen tritt als weiterer Nachteil auf, dass nicht alle Paeden von der Padenleitnut sicher aufgenommen und gespannt werden, womit ein einwandfreier Schnitt nicht mehr gewaehrleistet ist. Puer unverstreckte synthetische Paeden ist diese Fadentrennvorrichtung wenig geeignet, da diese Paeden auf das drei- bis
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vierfache ihrer urspruenglichen lo.enge gestreckt v/erden koennen, Ъеѵог sie geschnitten werden.
Ziel der Erfindung 1st es, eine Fadenschar sicher und schnell zu trennen, den Verschleiss der I.Iesserschneiden zu vermindern und. gleichzeitig einen einfachen, oekonomischen und. problemlosen Austausch der· Schneidvorrichtung bei laufendem Faden zu ermoeglichen.
Darlegung des_V.'esens der Er fin dung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch eine erhoehte Fadenspannung und besondere Fadenfuehrung im TJoment des Schnittvorganges einen optimalen Trenneffekt der Faeden zu erzielen.
Erfindungsgemaess wird die Aufgabe gelocst, indem auf einer Grundplatte eine· L'esserauf nähme klemmend arretiert ist-. Die Licsscraufnahme besteht aus zvei Klemmplatte;!, zwischen denen zwei oäcr mehrere Rasierklingen unter einem stopfen V/inkel befestigt sind, und aus einer Deckplatte. An der Grundplatte ist ein Arbeitszylinder befestigt.
Die Garnabschneidevorrichtung ist fuer Fadenscharen anwendbar, deren Finzelfacden parallel oder senkrecht zur LIa-Gchinenfront laufen, Fuer den erstgenannt en Faden lauf ist an der Kolbenstange des Arbeitεζуlinders ein Schieber befestigt, in dem Hebel gefuehrt v/erden, die an der Grundplatte drehbar gelagert sind. Die Hebel sind mit Fangarmen verbunden, die die Faction einschliassen. Der Schieber uebertraegt die Hubbewegung des Zylinders in eine Schwenkbewegung der Fangarmc. Fuer die zweite Lloeglichkelt des Fadenlaufs ist an der Kolbenstange ein Schlitten angeordnet, an dem
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Fangfinger befestigt Bind, Im !'Tormalbetrieb laufen die Faeden beruehrungefrei zwischen den Fangfingern und der Schneidvorrichtung. Wenn die Faeden geschnitten werden sollen, wird die Kolbenstange eingefahren und die Faeden durch die Fangarme beziehungsweise Fangfinger gebuendelt der Schneidvorrichtimg zugefuehrt. Die Innenseiten der Fanganne beziehungsweise Fangfinger entsprechen dem Gegenprofil der Rasierklingenanordmmg.
Die erfindungrjgenaesse Garnabschneidevorrichtung ist sowohl fuer Einzelfaeden als auch fuer Fadenscharen anwendbar.
In der zugehoerigen Zeichnung zeigen
Fig. 1 die Draufsicht auf eine Garnabschneidevorrichtung fuer eine Fadenschar, deren Einselfaeden parallel zur Maschincnfront laufen,
Fig. 2 die Unteransicht zu Fig, 1,
Fig. 3 die Draufsicht auf eine Garnabschneidevorrichtung fuor eine Fadenschar, deren Einselfaeden senkrecht zur Maschinenfront laufen,
Fig..4 die Vorderansicht zu Fig. 3»
Fig. 5 d<*n Fadenlauf innerhalb der Garnabschneidevorrichtung im Moment der Fadentrennung.
Am Maschinengestell 2 ist eine Grundplatte 3 befestigt, auf der eine Messeraufnähme 5 durch eine Blattfeder 9 klemmend arretiert ist. Die Messe.raufnahr.ie bestellt aus zwei Klcmnplatten 7, zwischen denen zwei Rasierklingen б so fi-
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xiert und eingeklemmt sind, dass dig etwa 5 mm vor den Klemrn.pl at ten ueberstehen. Auf der oberen Klemmplatte ißt eine Deckplatte 8 befestigt,, Grundplatte 3 und Deckplatte 8 stehen vor den freistehenden Rasicrklingenschneiden ueber und bilden go einen sicheren Schutz gegen Verletzungen,
Auf der Grundplatte ist weiterhin ein pneumatischer Arbeitszylinder 4 befestigt. An seiner Kolbenstange 16 ist gcniaesD Pie· 2 ein Schieber 10 befestigt, in den zwei symmetrisch angeordnete Hebel 11 eingreifen. Die Hebel sind in der Grundplatte drehbar gelagert und fest verbunden mit den Pangarnen 12« Gemaess Pig, 3 und 4 ist an der Kolbenstange 16 ein Schlitten 14 mit Pangfingern 13 befestigt, die zusammen auf der Fuehrung 15 gefuelirt werden. Die Rasierklingen sind unter einem st impfen Y.'inkel c£ , vorzugsweise 130° zwischen den Klemmplatten befestigt, I.Tit diesem Winkel korrespondieren die Fangarme und Fangfirigcr. Die schraege Anordnung der Rasierklingen zueinander traegt wesentlich zur sicheren Fadentrennung bei, da der Padcn im Augenblick des Trennens eine kurze Strecke in Richtimg der S elin eidkante an dieser gleiten muss«
Im ilormalbetrieb laufen die Faeden 1 ohne Bcruehrung zwischen den Vorderkanten der Grund- und Deckplatte und den Fangarraen beziehungsweise Pongfingorn, Sollen die Paedcn geschnitten werden, wird den Arbeitszylinder am Anschluss Б Druckluft zugefuehrt. Damit faehrt der Kolben ein, und die Fangarme beziehungsweise Fangfinger bewegen sich mit den.Paeden zur Messeraufnahme bis dicht vor die Klemnplatten. Die Faeden laufen im I.lomcnt der Fadentrennung ueber die Vorderkante der Deckplatte zur Vorderkante des ersten eingefahrenen Fangarmos beziehungsweise Fangfingers zurueck zur Schneidkante und von dort ueber die Vorderkante des zweiten eingefahrenen Pangarines beziehungsweise Fangfingers ueber die Vorderkante der Grund-
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platte. Der Fadenlauf ist in Fig. 5 zu erkennen. Durch diese Fadenführung ergibt sich, e.in spitzer Schnittwinkel A sov/ie ein erhoehter Fadenzug, Beide .Faktoren ermoeglichen eine schlagartige Fadentrennung, so.dass die Faeden nur kurz ueber die Schneidkante schleifen. Damit w.ird deren Standzeit wesentlich erhoeht. Wenn nach einer laengeren Laufzeit ein Auswechseln erforderlich wird, kann die komplette Hesseraufηahne leicht und schnell durch Anheben der Blattfeder gegen eine neue ausgewechselt werden. Dabei ist es nicht erforderlich, die Haschine stillzusetzen. Durch die Verwendung von Rasierklingen sind die Trennelomente oekononisch einsetzbar. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, dass alle Faeden gebuendelt den Schnittkanten zugefuehrt werden. Damit wird ausgeschlossen, dass Einzelfaeden nicht erfasst werden beziehungsweise weit erlaufen.
Ist der Schneidprozess beendet, erhaelt der Arbeitszylinder am Anschluss A Druckluft und die Fangarme beziehungsweise Fangfinger werden in ihre Ausgangsstellung zurueckgefuehrt.
Wenn nur ein Faden zu trennen ist, laesst sich vorteilhaft die Schneidvorrichtung gemaess Fig. 3 und 4 verwenden, weil diese den geringsten Aufwand an Bauteilen erfordert.

Claims (3)

KK Ulm G£ £±ϊ£ 2 i'l·
1. Garnabschneidevorrichtung mittels Klingen, vorzugsweise fuer eine Indene char aus endlosen Chemiefaeden, gekennzeichnet dadurch, dass auf einer Grundplatte (3) eine Messe rauf nslirae (5) klemmeiid arretiert int und an eier Grundplatte ein Arbeitszylinder (4) befestigt und Hebel (11) gelagert sind, die in einem an der Kolbenstange (1G) angeordneten Cchieber (10) gefuehrt werden und mit die Paeden (1) einschliessenden P.-mgarmen (12) verbunden sind, wobei die Pangarme mit der Fadenschar bis hinter die Schneidkanten der unter einem stumpfen Winkel (об ) angeordneten P^sierklingen (6) schwenkbar sind und die Fadenschar ueber die Grundplatte (3) und eine Deckplatte (o) gegen die Schneidkanten spitzwinklig straff anpressbar ist, sowie durch die schracge Anordnung der Rasierklingen und den Padon^ug beim Schneidprozess eine teilweise Gleitbewegung der Рае el en gegeben ist.
2. Garnabschneidevorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, dass an einem гѵ, der Kolbenstange (IG) befestigten Schlitten (14) Pangfinger (13) vor den Faeden (1) angeordnet sind,
3. Gaxaiabschneidevorrichtung nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, dass die !.'essoraufnähme (5) aus ::wei Klcmmplaiten (7), zwischen denen u.ebcrstohend zwei oder mehrere Rasierklingen (G) unter einem stumpfen 'Vinkcl (oC ) arretiert sind, and einer Beckplatte (S) besteht und die den Paedon (1) zugewandte Innenseite der Pangarme (12) beziehungsweise Pangfinger (13) dom Gegenprofil der RasierlclingenanOrdnung entspricht,
Rlerzu„j«LSsiten Zeichnungen
In Betrachi: gezogene Druckschriften: DE-AS 2637750 (B 65 H, 63/00)
DD20755578A 1978-08-30 1978-08-30 Garnabschneidevorrichtung DD138561B1 (de)

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SU797770713A SU1125309A1 (ru) 1978-08-30 1979-07-25 Приспособление дл отрезани нитей,преимущественно пучка химических нитей
BG7944480A BG32943A1 (en) 1978-08-30 1979-07-27 Device for fiber cutting
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YU212579A YU212579A (en) 1978-08-30 1979-08-30 Device for cutting yarns

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DE3241759C2 (de) * 1982-11-11 1985-07-04 Dipl.-Ing. Gerhard Ruckh, Maschinenfabrik, 7320 Göppingen Vorrichtung zum Abschneiden eines Übergangsfadens an Strick- und Wirkwarenstücken

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YU212579A (en) 1983-01-21
RO82731B (ro) 1984-01-30
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RO82731A (ro) 1984-01-14

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