DD138689B1 - Verankerung von spundwaenden aus spundbohlen system larssen - Google Patents

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DD138689B1 DD20762878A DD20762878A DD138689B1 DD 138689 B1 DD138689 B1 DD 138689B1 DD 20762878 A DD20762878 A DD 20762878A DD 20762878 A DD20762878 A DD 20762878A DD 138689 B1 DD138689 B1 DD 138689B1
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Hans-Joachim Piehler
Klaus Borges
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Piehler Hans Joachim
Klaus Borges
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Description

Titel der Erfindung
Verankerung von Spundwänden aus Spundbohlen System Larssen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Verankerung von Spundwänden rait Spundwandankern, die an geschlossenen oder aufgelösten Ankerwänden aus Spundbohlen System Larssen, deren Schloßverbindungen in der Ankerwandachse liegen, verankert sind, bei denen bei geschlossenen Ankerwänden an jeder Doppelbohle ein Spuod-Y/andanker oder bei aufgelösten Ankerwänden mit Gruppen von höchstens drei Spundbohlen ein oder zwei Spundwandanker vorgesehen sind.
Charakteristik der bekannten technischen Lösung
Bekannt sind insbesondere Verankerung von Spundwänden mit Spundwandankern, bei denen die Spundwandanker an einem hinter der Ankerwand angeordneten Druckgurt befestigt sind. Der Druckgurt soll die Ankerkraft in die Ankerwand übertragen, diese aussteifen, das Ausrichten der Spundbohlen erleichtern und eventuell auftretende Horizontalkräfte in Längsrichtung der Ankerwand aufnehmen. Nachteilig an dieser in der Praxis häufig angewendeten Verankerung ist der hohe Materialaufwand, der durch die Anordnung des Gurtes und dessen Lagerung an der Ankerwand erforderlich ist.
Es sind auch bereits Verankerungen zur Anwendung gekommen, wo die Anker einzeln wit runden Ankerplatten io bereits vorhandenem Mauerwerk, beispielsweise Schleusenwänden (siehe: Zeidler, Uefcerschär, Kresohel "Konstruktive und. technologische Probleme beim Bau der Schleuse in Brandenburg", Bauplanung-Bautechnik,
Berlin 25 (1971) 3, Seite 135-137) befestigt wurden. Diese Verankerung ist Dur in Einzelfällen bei' geeigneten, vorhandenen Widerlagern anwendbar.
Für die .Befestigung von Spundwandankern unter Wasser wurden spezielle Verankerungskörper entwickelt, die sich gegen einspringende Schloßteile (DR-PS 580 415), Stegverlängerungen (DR-PS 579 543) und zusätzliche Ansätze (DR-PS 604 250) der Spundbohlen abstützen. Diese Verankerungen sind nur an spesiell geformten Sonderprofilen der Spundbohlen realisierbar.
V/eiterhin wurde bereits eine punktweise Verankerung einer Spundbohle (DE-Gm 68 06 810) vorgeschlagen, die für einen Ankeranschluß von Erdankern einen Verankerungskörper aus Stahlbeton oder Stahlblech vorsieht, welcher an den Steg der wellenförmigen Spundbohle angepaßt ist und die Kraft des Erdankers auf den Steg bzw. die Knickpunkte zwischen dem Steg und den Flanschen überträgt. Diese Verankerung ist nur bei geschlossenen Spundwänden anwendbar, da bei aufgelösten Ankerwänden die nichtverankerten Spundbohlen ausweichen können. Die Übertragung von Horizontalkräften in Richtung der Spundwand ist nicht möglich. Weiterhin ist die komplizierte Herstellung der Verankerungskörper und ihre Anpassung an die verschiedenen Profile von Spundbohlen nachteilig.
Ziel der Erfindung:
Ziel der Erfindung ist es, einen unkomplizierten Ankeranschluß an geschlossenen oder aufgelösten Ankerwänden aus Spundbohlen System Larssen bei Verankerungen von Spundwänden zu schaffen, der einen geringen Materialaufwand erfordert.
Darlegung des Y/esens der Erfindung:
Der Erfindung liegt die Aufgabe augxuude, eine Veraokerung von Spundwänden zu entwickeln, die einen punktweisen Ankeranschluß direkt an der Spundbohle erlaubt) die Übertragung von
HorisoDtalkräften in Längsrichtung der Ankerwand ermöglicht Uüd die Richtungsstabilität gewährleistet.
Erfindungsgeraäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß der Ankeranschluß direkt an jeweils einer Spundbohle einer geschlossenen oder aufgelösten Ankerv/anä aus Spundbohlen Stetem Larssen befestigt ist und die Stege der Spundbohlen unmittelbar über oder unter der Ankerbefestigung mit einem Zugband kraftschlüssig verbunden, vorzugsweise verschweißt, sind.
Die Befestigung des Spundwandankers erfolgt auf der Ankerdruckseite der Spundbohle, indem dieser durch eine Bohrung im Steg hindurchgeführt ist und bekannte Verankerungsteile, wie Unterlagsplatte, Kalotte, Kippgelenke und Mutter am Spundwandanker angeordnet sind.
Ausführungsbeispiel:
Die Erfindung soll anhand der Verankerung einer Spundwand an einer aufgelösten Ankerwand aus Spundbohlen System Larssen Daher erläutert werden.
Die dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 die Draufsicht auf einen funktionell selbständigen Teil der aufgelösten Anke'rwand
Pig. 2 den Schnitt A-A nach Fig. 1
Die aufgelöste Ankerwand zur Verankerung einer Spundv/and besteht aus funktionell selbständigen Gruppen von jeweils drei Spundbohlen 1 System Larssen,wobei an jeder Gruppe zwei Spundwandanker 2 angeschlossen werden.
Der Spundwandanker 2 wird durch eine Bohrung im Steg 3 der Spundbohle 1 hindurchgeführt und mit bekannten Veraоке-xungste ilen j wie Unterlagsplatte 4, Kalotte 5, Kippgelenk 6 und Mutter 7 auf der Ankerdruckseite der Spundbohle Ί befestigt.
Oberhalb der Ankeranschlüsse ist ein Zugband 8 aus einem Rundstahl an daß Stegen 3 der Spundbohlen 1 angeordnet und mit diesen verschweißt.
Die erfindungsgcmäße Verankerung von Spundwänden ermöglicht einen puoktweisen Ankeranschluß direkt an der Spundbohle 1, Y/obei die Befestigung des Spundwa.ndankers 2 auf der Ankerdruckseite der Spundbohle 1 komplizierte Verankerungskörper vermeidet.
Die Anordnung des Zugbandes 8 gewährleistet eine materialsparende Übertragung von Horizontalkräften in Längsrichtung der Ankerwand und sichert insbesondere bei dem beschriebenen AusführuDgsbeispiel die Richtungsstabilität der Spundbohlen

Claims (1)

  1. Erfindungaanopruch:
    1c Tex? anker ung von Spundwänden in.it Spundwandankern, die an geschlossenen oder aufgelösten Ankerwänden aus Spundbohlen Sy.'jte;u Larsscn, deren Schloßverbindungen in der Ankerwaadachse liegen, befeotig-'ΰ sind, bei denon boi geschlossen on Anker wänden an jeder Doppeibohio ein Spund~ wandanker oder bei aufgelösten Ankerwänden. mit Gruppen von höchstens drei Spundbohlen ein oder zwei 8pundwand~ anker vorgesehen sind und der Ankeranschluß direkt an jeweils einer Spundbohle erfolgt, gekennzeichnet dadurch, daß dar Spundwandankcr (2) durch eine Bohrung ini Steg (3) der Spundbohle (1) hinöurchgeiuhrt und auf der Anker« druckseite derselben mit bekannten Yerankerungßteilon, wie .Unterlagsplatte (4), Kaiotto (5), Kippgelenk (6) und Mütter (7) befestigt ist und die Stege (3)' der Spundbohlen (1) unmittelbar über oder unter den Anker anschlüsse» mit einem Zugband (8) kraftschlüssig verbunden, vorzugsweise verschweißt, sind.
DD20762878A 1978-09-04 1978-09-04 Verankerung von spundwaenden aus spundbohlen system larssen DD138689B1 (de)

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DE9420696U1 (de) * 1994-12-24 1995-02-16 Bilfinger + Berger Bauaktiengesellschaft, 68165 Mannheim Gurtung für eine mit Spundbohlen erstellte Spundwand

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