DD139392A1 - Transportables leichtschaumgeraet - Google Patents

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DD139392A1
DD139392A1 DD20867478A DD20867478A DD139392A1 DD 139392 A1 DD139392 A1 DD 139392A1 DD 20867478 A DD20867478 A DD 20867478A DD 20867478 A DD20867478 A DD 20867478A DD 139392 A1 DD139392 A1 DD 139392A1
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transportable
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DD20867478A
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Eckhard Lemcke
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Eckhard Lemcke
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Abstract

Das transportable Leichtschaumgerät ist vorzugsweise zur Brandbekämpfung in Räumen verschiedenster Art einzüsetzen. Der den Raum ausfüllende Leichtschauin erstickt die Flammen. Durch den- hohen Verschäumungsgräd ist der Wasserschaden sehr gering. Deswegen wird dieses bekannte Prinzip den größten Effekt in Büro- und Wohnräumen zeigen. Das von zwei Personen tragbare Gerät ermöglicht durch seine geringen Abmessungen und Masse den Einsatz auch an Orten, die bisher nur mit Strahlrohren zugänglich waren. Für den notwendigen'Einsatz auch bei recht unterschiedlichen Wasserdrücken wurde als vollkommen neues Element der Zumischsprüher entwickelt. Ebenso machte sich zur möglichst unmittelbaren Wirkung auf den Brandherd ein neues Material und die.entsprechende Konstruktion für die Lutte erforderlich. Hervorzuheben ■ ist auch .d'ie absolute Minimierung der Kräfte für die Bedienung und Brandbekämpfung sowie der geringe Transportraum für das Gc So wie der Leichtschaum zum Ersticken der Flammen in Räumen eingesetzt wird, ist nach dem gleichen Prinzip die Verdrängung unerwünschter' Gase aus Räumen aller Art .{einschließlich Behälter) mittels Schaum oder nur mit Luft möglich. Bei Anschluß der Lutte an der Saugseite des transportablen Leichtschaumgerätes.läßt sich dieses auch zum Absauge.n von Rauchgasen verwenden.

Description

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Transportables Leicht schaumgerät . .
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Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein transportables Leichtschaumgerät zur Bekämpfung von Bränden in natürlichen oder umbauten Räumen. Darüberhinaus ist die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Verdrängung von schädlichen oder explosiblen Gasen aus Behältern und Apparaten zwecks Reparaturvorbereitung und -durchführung sowie als Rauchabzugsgerät geeignet.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannte Löscheinrichtungen bzw. -fahrzeuge wie z. B. das Hochverschaumungslöschfahrzeug nach τΛΤ 91769 oder die Schaumlöschvorrichtung gemäß WP 63977 sowie der Leichtschaumgenerator nach DS-OS 2422131 sind aufgrund ihrer Konstruktion nur bedingt ortsveränderlich und in der Regel auch nur für spezielle Aufgaben der Brandbekämpfung einsetzbar. Standortveränderungen über Kindernisse, Treppen usw. und damit schnellster Einsatz vor Ort sind mit; ihnen nicht gegeben.
Andererseits sind aus der Zeitschrift "brandschutz" (z. B. Heft 10/66 und 1/6.9) auch leichte, ortsveränderliche Leichtschaumgeräte bekannt,, die nach dem Injektorprinzip arbeiten. '%'
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Bekannt sind auch die Grundprinzipien der Schaumerzeugung durch Mischen von Wasser mit einem Schaumbildner in speziellen Einrichtungen'unter Zusatz von Luft über eine z. T. sekundäre Energiequelle und Beginn der Schaumausbildung an durchbrochenen Wand— elementen (Siebe u. dgl.), wie beispielsweise in dem WP 79934 sowie in dem DE-AS 1434963 und 2332793 beschrieben. Die danach beschriebenen Aggregate benötigen durchweg Wasser mit einem recht eng tolerierten Druckbereich zur Erzielung der Injektorwirkung, oder es sind aufwendige Regeleinrichtungen zur Einhaltung eines aus den Anforderungen des Schaumbildners resultierenden, optimalen Mischungsverhältnisses notwendig. Siehe dazu auch DS-OS 2331626 oder 2556245. In dem WP 59.476 oder in der DE-OS 2238971 werden Konstruktionen beschrieben, die den Aufwand für die Punkt ions tüchtigke it der genannten Vorrichtungen erhöhen, um die· Schaumbildung optimal beeinflussen zu können.
Ziel der Erfindung . . .
Mit dem Einsatz des transportablen Leichtschaumgerätes ist die Bekämpfung von lokalen Bränden in Räumen durch die tragbare, kompakte und leichte Ausführung in kürzester Zeit möglich. Der in der Regel.große, sekundäre Wasserschaden in betroffenen und in den angrenzenden Räumen, bei Anwendung von Strahlrohren in der Brandbekämpfung IaSt sich unter ,Verwendung des transportablen Leichtschaumgerätes vermeiden.
Mit. der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird auch die Brandbekämpfung - außer bei einem Großbrand - in. Hochhäusern möglich. Die Funktionstüchtigkeit des Gerätes ist bei allen in der Hauswas-, serversorgung anstehenden Wasserdrücken ohne Zusatzeinrichtung zu gewährleisten. Als Einsatzfahrzeuge für das Leicht schaumgerät mit seinen Zubehörteilen sollen.mindestens entsprechend eingerichtete Personenkraftwagen verwendet und eine CptimalbeSatzung v/on nur drei Feuerwehrleuten realisiert werden'können.
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Darlegung des V/esens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein trafisportables Leichtschaumgerät unter Verwendung von bekannten Funktionselementen bzw. durch deren Anpassung und durch Ergänzung mit neuen Elementen zu entwickeln. Dabei war eine robuste Bauweise bei minimalen Abmessungen und schneller Einsatzbereitschaft zu vereinen.
Zur Beherrschung der unterschiedlichen Wasserdruckverhältnisse ist statt der Zumischung mittels Injektor ein neues Aggregat einzusetzen. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch einen neu entwickelten Zumischsprüher gelöst, der gleichzeitig das Schaumbildner-Wassergemisch zu versprühen hat. Damit wurden auch die Druckverluste im gesamten System minimiert.
Im folgenden soll das erfindungsgemäße Leichtschaumgerät näher erläutert werden.
Auf einem Gestell ist ein motorgetriebener Axiallüfter montiert. Der Diffusor des Lüfters wird beidseitig durch Je einen konischen Mantel verlängert. Im Zentrum der Druckseite ist ein erfindungsgemäßer Zumischsprüher angeordnet. Den Abschluß des konischen Mantels auf der Druckseite bildet eine Siebkombination. Zur Schaumfortleitung werden über Schnellverschlüsse die als Zubehör mitzuführende, flexible Lutte aus nichtbrennbarem Material mit dem Mantel verbunden oder in einer anderen Variante als gliederförmige, mehrteilige Lutte vom Konus in Richtung Brandherd ausgezogen.
Der Zumischsprüher wird über getrennte Rohrleitungen von der Hauswasserversorgung und einem Schaumbildner-Vorratsbehälter gespeist. Zur- Funktionstüchtigkeit des transportablen Leicht — schaumgerätes gehören. Energieanschlüsse, Motorschalter, Kon— trollinstrumente und diverse Armaturen.
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Als Zubehör sind mit.zuführenr .
Eine Lutte C aus krelsformstabilen, aber in der Winkelabweichung flexiblen Material), Energiezuleitungen (für Motor und Wasser) und Kupplungsanschlüsse .verschiedener Dimensionen mit dazugehörigem Werkzeug zur Gewährleistung der Wasserversorgung aus dem Hauswasser- oder Hydrantennetz, oder durch Fremdeinspeisung von einem Pumpaggregat. .
Im Falle eines lokalen Brandes, Insbesondere in Büro- und Wohnräumen, wird das transportable Leichtschaumgerät mit einem Fahrzeug zum Einsatzort gefahren und von dort — auch über Hindernisse — in die Nähe des Brandherdes getragen.
Die Betriebsbereitschaft wird wie folgt hergestellt:
- Herstellung der Wasserversorgung mittels mitgeführter Schläuche und Anschlußärmaturen. :
- Einspeisung des Schaumbildners aus dem mitgeführten Behälter
- Verlegung der Lutte bis'in unmittelbare Nähe des Brandherdes (am vorteilhaftesten durch eine vorhandene oder zu schaffende Öffnung In den Raum., in dem es brennt)
- Inbetriebnahme des.Axiallüfters durch Starten.des Motors. Für den Einsatz in Büro- und Wohnräumen ist es am vorteil- . haftesten, einen Sinphasen-E-Motor über Schuko-Anschluß von der nächstgelegenen Elektro-Energiequelle .anzuwenden.
Das dem Zumischsprüher zufließende Wasser überträgt seine Bewegungsenergie auf die Förderung des Schaumbildners in den Zumisch— sprüher, wo beide Komponenten gemischt werden und diesen Im kegelförmigen Sprühstrahl verlassen. Dieser Sprühstrahl trifft auf die Siebkombination auf. Der Luftstrom aus dem Axiallüfter bewirkt die weitere Verteilung des Sprühstrahles und die Ausbildung des. Schaumes am und hinter dem ersten Sieb durch Mitnahme des sich stets erneuernden Flüssigkeltsfilmes, Der so entstandene Schaum gelangt durch die Lutte in den brennenden Raum und füllt ihn aus. Damit wird dem Feuer der Sauerstoff, entzogen und es tritt außerdem ein Kühleffekt ein. . ;
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Durch die Anwendung des Leichtschaumes ist der Wasserschaden im betroffenen Raum äußerst gering. Für die Gewährleistung eines schnellen Schaumaufbaues im Brandraum ist zweckmäßigerweise für ein Entweichen, der verdrängten Luft ,.zu sorgen.
Ausführungsbeispiel ' .
Die Erfindung soll an folgendem Ausführungsbeispiel· näher erläutert werden:
Figur 1 zeigt das Leichtschaumgerät im Schnitt Figur 2 zeigt das Leichtschaumgerät in der Vorderansicht Figur 3 zeigt den Zumischsprüher im Schnitt '
Das transportable Leichtschaumgerät kann je nach Einsatzzweck in verschiedenen BaugröJBen hergestellt werden. Unabhängig von den. nachfolgend genannten technischen Daten des Gerätes bis beispielsweise ca. 1OG m Raumvolumen ist der Grundaufbau für alle Geräte gleich.
Auf einem Gestell 1 ist das Schaumerzeugungsaggregat mit den funktionsbedingten Zubehörteilen montiert. Am Einsatzort wird eine Verbindung zwischen Hauswasseranschlüssen, Hydranten oder Pumpen mittels D-Schläuchen, welche griffbereit in entsprechenden Halterungen 2 lagern, hergestellt. Für die Schlauchverbindung dienen in einem Behälter 3 mitgeführte Übergangskupplungen. Das einströmende Wasser gelangt über die vorgenannten Verbindungen in den Zumischsprüher 4 .
Im Zumischsprüher treibt der tangential eintretende Wasserstrahl ein Flügelrad 12, die den Schaumbildner dosierende Schnecke und den druckerhöhenden Rotor 14 an. In der Mischkammer 15 vermischen sich das'Wasser und der Schaumbildner, welcher am Mundstück 16 in die Mischkammer 15 eintritt. Das Wasser-Schaumbildner-Geraisch wird durch die Druckenergie und Rotationsbewegung durch die Blende 17 versprüh
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Der Zumischsprüher 4 vereinigt als eigenständiges, neuartiges Prinzip durch konstruktive Vorgabe die mengenmäßig definierte Vermischung des Schaumbildners (vorzugsweise<10 % des Wassers) mit dem Wasser und die gleichmäßige Versprühung auf die Siebkombination 5 . Die Siebe sind als Abschluß des druckseitigen, konischen Mantels angeordnet.
Die Lutte 6 besteht vorzugsweise aus AI um i. ni um-Flexr ohr oder wahlweise aus ausziehbaren, zylindrischen Dünnblech-Schüssen für längen- und richtungsvariablen Einsatz wie auch aus beschichtetem textlien Material. Sie dient zur Fortleitung des mittels eines vom Elektro— oder Verbrennungsmotor 7 mit Axiallüfter 8 am. Sieb bzw. an der Siebkombination 5 erzeugten Leichtschaumes mit. einer Verschäumungszahl>400. Damit ist es möglich, einen Haum von 50 m Inhalt je nach Wasserdruck in ca. 3 Minuten auszuschäumen.
Der zur Zumischung erforderliche Schaumbildner wird in einem Behälter 9 von vorzugsweise^ 20 1 Inhalt mitgeführt.
In der Zeichnung bedeuten 10 diverse Schalt-, Absperr— und Kontrolleinrichtungen sowie 11. Schnellverschlüsse zur Verbindung der Lutte mit dem konischen Teil des Axiallüfters 8 .

Claims (4)

1. Transportables Leichtschaumgerät mit geringen Abmessungen und geringer Masse "zur" Bekämpfung von Bränden vor Grt in : natürlichen oder umbauten Räumen und zum Verdrängen unerwünschter Gase aus Behältern und Apparaten mittels Schaum oder Luft, sowie im Einsatz als Rauchabzugsgerät, zu,transportieren von Kleinfahrzeugen bzw. als Zusatzgerät auf Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr, in der Arbeitsweise eines Schaumerzeugungsaggregates mit motorgetriebenem (7) Axiallüfter (8) auf einem Gestell Cl) gekennzeichnet dadurch, daß zum Betreiben des transportablen Leichtschaumgerätes der zulässige Druckunterschied im Wassernetz
2, Zumischsprüher nach Punkt 1 gekennzeichnet dadurch, daß er aus einem wassergetriebenen Flügelrad (12), einer den. Schaumbildner dosierenden Schnecke (13)> einem Rotor (14), einer Trennplatte mit Leiteinrichtung (18), einer Mischkammer (15), einem Mundstück mit Zuführkanal (16) und einer Blende (17) besteht.
(2 bis 7)-9,81 · 104 Pa beträgt, daß im Zentrum der Druckseite des Leichtschaumgerätes ein selbständig dosierender Zumischsprüher (4) angeordnet ist und die Druckseite im . Einsatz mit einer speziellen Lutte (6) verbunden wird.
-?- 2 0 86 74
Erfindungsanspruch .
3* Transportables Leichtschaumgerät nach Punkt 1 gekennzeichnet dadurch, daß zur vollen Schaumausbildung und -fortleitung eine Lutte aus zumindest schwer entflammbarem Material eingesetzt wird, die je nach Ausführung flexibel in Länge,. Querschnitt und, oder Richtung ist.
4·- Transportables Leichtschaumgerät nach Punkt 1 gekennzeichnet dadurch, daß alle Funktionselemente am tragbaren Gerät an— bzw. untergebracht werden können. .
Hierzu 4 Seite Zeichnungen
DD20867478A 1978-10-26 1978-10-26 Transportables leichtschaumgeraet DD139392A1 (de)

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