DD139704A2 - Magnetostatisch erregter kontaktloser impulsgeber - Google Patents

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DD139704A2
DD139704A2 DD20842578A DD20842578A DD139704A2 DD 139704 A2 DD139704 A2 DD 139704A2 DD 20842578 A DD20842578 A DD 20842578A DD 20842578 A DD20842578 A DD 20842578A DD 139704 A2 DD139704 A2 DD 139704A2
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excited
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magnets
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DD20842578A
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Ulf Heinecke
Wolfgang Hofmann
Hanns Puschendorf
Original Assignee
Ulf Heinecke
Wolfgang Hofmann
Hanns Puschendorf
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Abstract

Magnetostatisch erregter kontaktloser Impulsgeber, der bei Annäherung, Durchlauf oder in der Wirkzone zur Ruhe gekommenen magnetisierbaren Gegenständen, insbesondere bei Spurkränzen von Schienenfahrzeugen, infolge magnetischer Induktionsänderung elektrische Signals abgibt. Es soll die Erzeugung schienenstromabhängiger Störimpulse verhindert werden, indem alle Permanentmagnete des Systems vom Feld des Traktionsstromes gleichmäßig beeinflußt v/erden. Dazu ist in einem definierten Abstand von dem der Fahrschiene abgewandten Permanentmagneten eine Metallschiene auf der äußeren Seite des Systems angeordnet, die an beiden Enden über eine elektrisch leitende Verbindung mit der Fahrschiene verbunden ist. Damit wird eine Verzweigung des Schienenstroms erreicht, so daß an beiden Seiten des Systems je ein magnetisches Feld aufgebaut und alle Magnete gleichmäßig beeinflußt werden.

Description

-1- 208 425
Titel der Erfindung
Magnetostatisch erregter kontaktloser Impulsgeber
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen magnetostatisch erregten kontaktlosen Impulsgeber, der bei Annäherung, bei Durchlauf oder bei in der Wirkzope zur Ruhe gekommenen magnetisierbaren Gegenständen, insbesondere bei Spurkränzen von Schienenfahrzeugen, infolge magnetischer Induktionsänderung elektrische Signale abgibt ^nach Patent Ί33 CSC
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei einem Impulsgeber mit zwei auf einer '.Veicheisengrundplatte gleichpolig angeordneten Permanentmagneten und Polschuhen die dem Radspur-r kranz zugewandten', sich nicht auf der Weicheisengrundplatte befindlichen gleichnamigen Pole des Magnetcyoterio von einer Drosselspule oder mehreren Drosselspulen mit geschlossenem hochpenneablem weichmagnetischem Kern zu überbrücken ,
Der Nachteil aller bekannten magnetostatischen Impulsgebor besteht darin, daß der verschiedenartige Abnutzungsgrad des Radreifens und des Spurkranzes sowie die in bestimmten Toleranzen zugelassenen Querbevvenungen der Räder (Sinuslauf) zu unterschiedlichen Beeinflussungen des Arbeitsluftspaltos führen, wodurch die Signale zeitlich derart verkürzt bzw. in ihrer Amplitude verringert werden, dcß sie beispielsweise zur V/ei-
terverarbeitung in Achszählanlagen nicht geeignet sind. Ein weiterer Nachteil ist das Vorhandensein der kontaktschließenden Elemente (Schutzgaskontakte, polarisierte Relais) direkt im VVirkbereich des Spurkranzes am Gleis. Die erhebliche mechanische Belastung und die relativ schnell ablaufenden Schaltvorgänge beeinträchtigen die Funktionstüchtigkeit negativ.
Bei der Anwendung direkt kontaktschließender Elemente wird zum Zweck der Achszählung eine Gleichspannungs-Zählsignalübertragung angewendet, die den Nachteil einer relativ großen Beeinflußbarkeit durch Störsignale besitzt.
Die magnetostatisch erregten Impulsgeber haben den Nachteil, daß die einwirkenden ferromagnetischen Gegenstände ein relativ starkes Magnetfeld zwischen ungleichnamigen Magnetpolen nur in geringen Ausmaß verändern können.
Die magnetostatisch erregten Impulsgeber realisieren darüberhinaus keine kontinuierliche Kontrolle der Betriebsbereitschaft. Bei der Verwendung dieser Impulsgeber besteht deshalb die Gefahr, daß der Bosotztzustand des Gleises nicht gemeldet wird, wenn der Impulsgeber gestört ist bzw. vom Gleis entfernt wurde.
Außerdem beeinflußt das Störfeld des Schienenstromes bei dor Lösung nach der Hauptanmeldung die einzelnen Permanentmagneten in Abhängigkeit von ihrer Entfernung zur Fahrcchiejie ungleichmäßig, so daß die Gefahr der Erzeugung von Störimpulsen besteht.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung bezweckt die Beseitigung der Erzeugung von schienenstromabhängigen Störimpulsen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, schienenstromabhängige Störimpulse dadurch zu verhindern, daß sowohl der der
Fahrschiene zugewandte Permanentmagnet als auch der der Fahrschiene abgeivandte Permanentmagnet- vom Feld dee Traktionsstromes gleichmäßig beeinflußt werden. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in einem definierten Abstand von dem der Fahrschiene abgevvandten Permanentmagneten eine Motallschiene auf der äußeren Seite des Systems angeordnet ist, die an beiden Enden über eine elektrisch leitende Verbindung mit der Fahrschiene verbunden ist. Abstand und Höhe der Metallschiene sind verstellbar und fixierbar.
Durch diese Maßnahme wird eine Verzweigung des Schienenstroms erreicht, so daß durch die Wirkung des Schienenst rorns keine Änderung des auf den Spulenkern einwirkenden magnetischen Feldes erfolgt, da einmal der der Fahrschiene zugewandte Permanentmagnet weiterhin durch das Schienenfeld beeinflußt wird, während gleichzeitig das sich um die Metallschiene bildende Magnetfeld den der Fahrschiene abgewandten Permanentmagneten beeinflußt.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1 die Anordnung des Systems an der Fahrschiene, Fig« 2 die Draufsicht auf das System.
Das Magnetsystem 6 ist unterhalb des Schienenkopfes an der Fahrschiene 1 befestigt. An der der Fahrschiene 1 abgevvandten äußeren Seite des Systems ist eine Metallschiene 2 angeordnet, die an beiden Enden über elektrisch leitende Verbindungen 3 mit der Fahrschiene 1 verbunden ist« Dadurch verzweigt sich der Schienenstrom, so daß zwei Magnetfelder aufgebaut werden. Das erstere besteht um die Fahrschiene 1 und beeinflußt die der Fahrochiene zugewandten Permanentmagneten-4 des Systems. Das zweite Feld bilder sich um die Metallschiene 2 und beeinfluß die äußeren Permanentmagneten 5. Damit entsteht durch
eine Wirkung des Schienenstroms keine Änderung des auf den Spulenkern einwirkenden magnetischen Feldes, die Entstehung von StÖrinpulsen ist nicht möglich.

Claims (2)

208 425 Erfindungsanspruch
1. Magnetoetatisch erregter kontaktlocer Impulsgeber nit zwei auf einer vVeicheisongrundplatte gleichpolig angeordneten Permanentnagneten und Polschuhen, bei dem die den Radspurkranz zugewandten, sich nicht auf der V/eicheisengrundplatte befindlichen gleichnamigen Pole des Mag— notsystems von einer Drosselspule oder mehreren Drosselspulen mit geschlossenem hochpermeablen weichmagnetischem Kern überbrückt sind, nach Patent 433 080 gekennzeichnet dadurch, daß in einem definierten Abstand von den der Fahrschiene (1) abgewandten Permanentmagneten (5) eine Metallschieno (2) auf der äußeren Seite des Systems angeordnet ist, die an beiden Enden über eine elektrisch leitende Verbindung (3) mit der Fahrcchiene (1) verbunden ist.
2, [lagnetostatisch erregter kontaktloser Impulsgeber nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Metallschiene (2) relativ zum System der Magnete (4; 5) in der Höhe und im' Abstand verstellbar und fixierbar ist.
Hierzu /j Seite Zeichnungen
DD20842578A 1978-10-12 1978-10-12 Magnetostatisch erregter kontaktloser impulsgeber DD139704A2 (de)

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