DD139932A3 - Schaltungsanordnung zur kopplung von tastenrelaiskontrollschaltungen in gleisbildstellwerken - Google Patents

Schaltungsanordnung zur kopplung von tastenrelaiskontrollschaltungen in gleisbildstellwerken Download PDF

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DD139932A3
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DD19864577A
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Inventor
Erich Fischer
Burkhard Hoffmann
Helmut Richter
Original Assignee
Erich Fischer
Burkhard Hoffmann
Helmut Richter
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Abstract

Schaltungsanordnung zur Kopplung von Tastenrelaiskontrollschaltungen in Gleisbildstellwerken der Eisenbahn, das mehrere Bedienbezirke umfaßt. Es soll ein fern- oder zentralgesteuerter Betrieb möglich sein, bei dem mehrere Bedienungsbezirke zentral von einem Bediener gesteuert werden, wobei die Tastenrelaiskontrollschaltungen der einzelnen Bezirke so miteinander gekoppelt sind, daß sie gemeinsam wirken. Dazu ist eine Relaisschaltung mit Prüf- und Überwachungsrelais sowie Wiederholungssperre aufgebaut, deren Kontakte die Grundstellung der Tasten überwachen und Ringleitungen anschalten.

Description

Titel der Erfindung
Schaltungsanordnung zur Kopplung von Tastenrelaiskontrollschaltungen in Gleisbildstellwerken
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Kopplung von Tastenrelaiskontrollschaltungen in Gleisbildstellwerken, insbesondere Spurplanstellwerken der Eisenbahn, das mehrere Bedienungsbezirke umfaßt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In Gleisbildstellwerken, insbesondere Spurplanstellwerken, ist es üblich, die Grundstellung der Tastenrelais zu kontrollieren.
Es sind Schaltungsanordnungen bekannt,'die mit Hilfe symmetrischer Schaltungen der Tastenrelaiskontakte zentral kontrollieren, daß für eine Gruppentastenbedienung zusammen mit Einzeltasten immer nur dann eine Wirkung auftritt, wenn nur eine Gruppentaste und nur eine Einzeltaste bedient wird und alle anderen kontrollierten Gruppentastenrelais und Einzeltastenrelais sich in Grundstellung befinden (Lit.: Fischer, E.
Die zentrale Steuerung und die dezentrale Nahbedienung im WSSB-Spurplansteilwerk der Bauform GS II Sp 64 Signal und Schiene 14 (1970)9, S. 360 - 363)·
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Dazu werden je Kontrollkette für die Gruppen- und Einzeltastenrelais ein ständig die Grundstellung aller Tastenrelais überwachendes Relais und ein bei Bedienung nur einer Taste anziehendes Relais verwendet. · Mit einer Wiederholungssperre wird sichergestellt, daß von jeder Bedienung nur einmal Gebrauch gemacht werden kann.
Eine Ringleitung kann nur dann unter Spannung gesetzt werden, wenn
- das überwachende Relais abgefallen und
- das anziehende Relais angezogen und '— die Wiederholungssperre wirksam
geschaltet ist.
Diese Kontrollschaltung ist für jeden Bedienungsbezirk getrennt erforderlich, da jeder Bediener eigene Gruppentasten besitzt.
Zeitweise, beispielsweise für ferngesteuerte Stellwerke oder Nahbedienungsbezirke, kann es notwendig werden, bestimmte Bedienungsbezirke einem anderen Bediener, z. B. einem zentralen Fahrdienstleiter direkt zuzuordnen. Hierzu sind die bekannten Schaltungsanordnungen-nicht geeignet.
Ziel der Erfindung
Die Erfindung soll einen fern- oder zentralgesteuerten Betrieb ermöglichen·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Schaltungsanordnung zur Tastenrelaiskontrolle so auszubilden, daß bei der zentralen Bedienung mehrerer Bezirke eine gemeinsame Gruppentaste für alle zentral bedienten Bezirke verwendet werden kann und daß die Tastenrelaiskontrollschaltungen der Bedienungsbezirke so miteinander gekoppelt sind, daß sie wie eine gemeinsame Kontrollschaltung wirken.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in jedem Bedienungsbezirk ein Kontrollrelais vorgesehen ist, das ständig durch seinen erregten Zustand die Grundstellung der Einzeltastenrelais im anderen Bedienungsbezirk über einen Schließer von deren Überwachungsrelais kontrolliert und dieses Kontrollrelais kann nach Bedienung einer Einzeltaste im anderen Bezirk über einen Kontakt der Wiederholungssperre erst dann wieder anziehen, wenn auch eine etwa dazu bediente Gruppentaste wieder in Grundstellung ist; in jedem Bezirk ist ein Prüfrelais vorgesehen, das bei Bedienung einer Einzeltaste im eigenen Bezirk über einen Kontakt des dann abfallenden Überwachungsrelais angeschaltet und im anderen Bezirk über einen Öffner des abfallenden Kontrollrelais dessen Abfall prüft; in der mit einer Gruppentastenbedieiiung wirksam zu schaltenden Eingleitung liegt ein Schließer des Kontrollrelais in Reihe mit einem Schließer des Prüfrelais. Die Grundstellung des Prüfrelais wird durch seinen Öffner im Rückstellstromkreis der Wiederholungssperre kontrolliert.
Ausführungsbeispiel .
Anhand der Zeichnung soll die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung beispielsweise erläutert werden. In der Zeichnung ist der Zustand dargestellt, in.dem beide Bedienungsbezirke (I; II) von einem Bediener betätigt werden. Diesem Bediener sind auch alle Einzeltasten zugeordnet, die jedoch über ihre Tastenrelais auf die Kontrollschaltungen ihrer Bezirke wirken.
Die bezirksweisen Kingleitungen (R) werden über die Reihenschaltung der Schließer (31 und 41) nur dann wirksam geschaltet, wenn das Kontrollrelais (30)'und das Prüfrelais (40) angezogen sind.
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Das ist aber nur dann der Pail, wenn ein Einzeltastenrelais erregt ist, das in bekannter Weise das Überwachungsrelais (10) abfallen läßt und den Stromweg für" das Prüf relais (40) mit"seinem öffner (12) vorbereitet hat· In diesem Fall sorgt die Unterbrechung des Schließers (11) vom Überwachungsrelais (10) für das Abfallen des Eontrollrelais (30) im anderen Bezirk. Dessen Öffner (32) schließt nun den Stromkreis für das Prüfrelais (40).
Das Kontrollrelais (30) bleibt solange angezogen, wie im anderen Bezirk kein Einzeltastenrelais erregt ist, also das Überwachungsrelais (10) angezogen ist. Bei gleichzeitiger Bedienung von Einzeltastenrelais in beiden Bezirken werden durch die Überwachungsrelais (10) mit ihren Kontakten (11) die Kontaktrelais (30) des anderen Bezirks abgeworfen' und sperren mit ihrem Schließer (31) die Ringleitungen (R).
Der Wiederholungssperrkontakt (21) sorgt dafür, daß erst nach Rückschalten der Wiederholungssperre (20), d. h. Grundstellung sowohl der Einzel- als auch Gruppentastenrelais das Kontrollrelais (30) im anderen Bezirk wieder anziehen kann. Im Rückstellstromkreis der Wiederholungssperre (20) wird mit dem Öffner (42) die Grundstellung des Prüfrelais (40) kontrolliert.

Claims (2)

  1. Erfindungsanspruch
    1· Schaltungsanordnung ssur Kopplung von Tastenrelaiskontrollsehaltungen in Gleisbildstellwerken, die je Bedienungsbezirk vorgesehen sind und mit denen sichergestellt wird, daß die Bedienung nur einer Gruppentaste und nur einer Einseltaste gleichzeitig eine Gruppentestenwirkung über ein© Ringleitung hervorruft und eine Wiederholungssperre vorhanden ist, die bewirkt, daß von einer Bedienung nur einmal Gebrauch gemacht werden kann, und daß die Bedienung mehrerer Bezirke zeitweise von einem Bediener mit einer für alle Bezirke gemeinsamen Gruppentaste ausgeführt wird, gekennzeichnet dadurch, daß in jedem Bezirk (I; II) ein Kontrollrelais (30) angeordnet ist, das eine leitung zum anderen Bezirk abschließt, daß jeweils im anderen Bezirk in diesem Stromkreis ein Schließer(11) des in Grundstellung erregten Überwachungsrelais (10) und ein in Grundstellung geschlossener Kontakt (21) der Wiederholungssperre (20) liegen, daß in jedem Bezirk (I; II) ein Prüf relais (4-0) vorgesehen ist, das über einen in Grundstellung geöffneten Kontakt (12) des Überwachungsrelais (10) vom selben Bezirk (I bzw. II) eine Leitung zum anderen Bezirk (I bzw. II) abschließt und daß in dieser Leitung jeweils im anderen Bezirk (I bzw. II) ein in Grundstellung geöffneter Kontakt (32) des Kontrollrelais (30) liegt, und daß in der mit einer Gruppentastenbedienung wirksam zu schaltenden Ringleitung (R) ein Schließer (31) des Kontrollrelais (30) in Reihe mit einem Schließer (41) des Prüfrelais (40) liegt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß ein in Grundstellung geschlossener Kontakt (42) des Prüfrelais (40) im Rucks teils tronskreis der Wiederholungssperre (20) liegt.
    Hieizu // Seite Zeichnung .
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