DD139981A3 - Kettengelenk fuer transport-und foerderketten,insbesondere fuer eimerketten - Google Patents

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DD139981A3 DD20295277A DD20295277A DD139981A3 DD 139981 A3 DD139981 A3 DD 139981A3 DD 20295277 A DD20295277 A DD 20295277A DD 20295277 A DD20295277 A DD 20295277A DD 139981 A3 DD139981 A3 DD 139981A3
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Dieter Jahn
Guenter Kunad
Ruediger Kluge
Arno Wetzel
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Horst Buge
Dieter Jahn
Guenter Kunad
Ruediger Kluge
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    • F16G13/00Chains
    • F16G13/02Driving-chains
    • F16G13/06Driving-chains with links connected by parallel driving-pins with or without rollers so-called open links
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    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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    • B65G17/30Details; Auxiliary devices
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Description

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Anwendungsgebiet ·
Die Erfindung betrifft ein Gelenk für Transport- und Förderketten, insbesondere für Eimerketten von Eimerkettenbaggern mit verminderter Reibung und damit vermindertem Verschleiß,
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen .
Bei den bisher bekannten Eimerketten wird die Verbindung von zwei benachbarten Kettenschaken durch Bolzengelenke realisiert, bei denen die beiden relativ zueinander bewegten Gelenkelemente (Bolzen und Buchse) aufeinander gleiten. Die Zylinderflächen von Bolzen und Buchse dienen dabei zur gegenseitigen Führung der im Gelenk verbundenen Kettenschaken und zur Übertragung der Kettenlängskraft. Gleichzeitig verspannt und verschließt der Bolzen zusammen mit weiteren Elementen das Gelenk in axiale Richtung, Infolge der großen Kräfte, die in Eimerketten von Eimerkettenbaggern wirken, und infolge des unvermeidbaren Eindringens von Mineralien in das Kettengelenk, unterliegen die Gelenkelemente einem hohen Gleitverschleiß, der die Grenznut zungs dauer der Eimerketten bestimmte
Zur Verminderung des Gelenkverschleißes in Eimerkettengelenken sind Lösungen bekannt, bei denen die Drehbewegung des Kettenbolzens in den Nasenschaken durch eine Formpaarung zwischen dem Bolzenkopf und der äußeren Nasenschake weitgehend verhindert wird. Die Gleitbewegung und damit der Gleitverschleiß zwischen Bolzen und Buchse oder der Kettenschake selbst (bei buchsenlosen Kettenschaken) wird damit auf den Bereich der Dick- bzw, Eimerschake begrenzt« .
Es sind ferner gemäß DD-PS 85 031 Kettengelenke bekannt, bei denen die Drehbewegung des Bolzens in den Hasenschaken durch die Ausbildung von einer oder mehreren Flächen auf der belasteten Bolzenseite und dazu passender
Ausbildung in den ITasenschaken weitgehend unterbunden wird* Zwischen dem Gelenkbolzen und der Buchse in der Dickschake tritt dabei ebenfalls eine Gleitbewegung und damit Gleitreibung auf. Einen wesentlichen Einfluß auf den Verschleiß der Gelenkelemente hat die Abdichtung des Kettengelenkes gegen das Eindringen von' Mineralien und anderen Verschmutzungen« Bekanntermaßen wird das Kettengelenk über den Kettenbolzen mittels eines keilförmigen Splintes verspannt« Eine verbesserte und dauerhaftere Abdichtung wird durch ein verschraubtes. Kettengelenk erreicht, das in DD-ES'105 280 beschrieben wird· Bei diesem ist der Kettenbolzen als Gewindebolzen ausgeführt.
Im Maschinenbau ist außerdem die Anwendung von Ketten mit Wälzgelenken bekannt. Derartige Wälzgelenkketten sind bisher für kraftschlüssige Kettenantriebe oder als Zahnketten zumeist als Lamellenketten für relativ kleine Kettenlängskräfte und kleine Auslenkwinkel ausgebildet. Die bei der Auslenkung der Kettenglieder die Wälzkörperlängsachse auftretenden Momente werden durch Formschlußelemente wie in DE-PS 942 725 oder formgleiche Ausnehmungen zwischen Wälzkörpern und Kettengliedern wie in DE-IS 2233 789 aufgenommen. Die axiale Verbindung der.Gelenke erfolgt durch geeignete Ausbildung der äußeren Glieder oder durch nutförmige Einstiche in den Wälzkörpern·, . .
Bei allen beschriebenen Kettengelenken ist der Querschnitt der Wälzkörper über ihre gesamte oder nahezu gesamte Länge konstant. Das erfordert zur Gewährleistung eines einwandfreien Abwälzens beim Auslenken in Abhängigkeit von der Größe des geforderten AuslenkwinkeIs mehr oder weniger große Ausnehmungen-in der Gegenschake.
Unter der Wirkung der* Kettenlängskraft und durch Quer-'
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kräfte, die z.B. durch Schwingungen der Kette' und beim Ein- und Auslaufen am Antriebsturas oder an .Umlenkrollen entstehen, kommt es zu einem unerwünschten Abgleiten der Wälzkörper aneinander. Die mögliche Querbeweglichkeit hängt von der Größe der Ausnehmung in der jeweiligen Gegenschake ab. Dadurch wird die Führungsgenauigkeit gemindert und es kommt zu Verschleißerscheinungen infolge der in den Ausnehmungen gleitenden Kanten6
Die Einfügung spezifischer Zusatzelemente in die Ausnehmungen oder besonderer Formelemente wie in DD-PS 11 84 566.beschrieben ist nur für kleine Auslenkwinkel möglich. '.,'.-
5 Ziel der Erfindung '.
Ziel der Erfindung ist es, unter Anwendung des Prinzips eines Wälzgelenkes ein reibungs- und verschleißarmes Kettengelenk für große Kettenlängskräfte und große Auslenkwinkel,wie sie bei Eimerketten von Eimerkettenbaggern auftreten, zu entwickeln·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kettengelenk mit Wälzreibung zu schaffen, bei dem ein Abgleiten der Wälzkörper aneinander quer zu ihrer Längsachse unter der Wirkung äußerer Kräfte bei der Abwälzbewegung weitgehend unterbunden wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Wälzkörper auf ihrer Rückenseite über ihre Länge in Zonen für die formschlüssige verdrehsichere Auflage in den zugehörigen Schaken und in Zonen für die Führung der Wälzkörper in der jeweiligen Gegenschake untergliedei werden« Letztere werden als Gelenkelemente niederer oder höherer Gelenke ""mit einem Gelenkfreiheitsgrad f = 1 ausgebildet« "Geeignet sind alle bekannten Elementen- " paare wie z,B, Kreisbogen im Kreisbogen, Bogendreieck
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"im Viereck usw.
Der Querschnitt des Wälzkörpers im Bereich der Gegenschake unterscheidet sich damit vom Querschnitt im Bereich der Auflage«
PUr die axiale Sicherung des Gelenkes erhält der zu den Tiasenschaken gehörende V/älzkörper auf der einen Seite einen Setzkopf, der in eine entsprechende Ausnehmung . der ITasenschake eingreift. Auf der gegenüberliegenden Seite trägt der V/älzkörper einen Schaft mit beliebigem Querschnitt und Formelelementen, die unter Zuhilfenahme eines Verschlußdeckels ein form- und/oder k.raftschlüssiges Verspannen und Verschließen des Gelenkes gestattet« ·
Bei großen Abmessungen der Wälzkörper ist es auch mög~ lieh, den zu den Uasenschaken gehörenden Y/älzkörper mit einer Durchgangsbohrung zu versehen und das Gelenk einschließlich der seitlichen Abdeckungen über geeignete durchgehende Verbindungselemente vorzugsweise eine Durchgangsschraube zu verspannen und zu verschließen.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird am Beispiel eines Gelenkes der Eimerkette eines Eimerkettenbaggers näher erläutert«
In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Pig. 1: ein Wälzkörperpaar in räumlicher Darstellung (ohne Elemente für das axiale Verspannen)
Fig. 2: die Ansicht des kompletten Kettengelenkes Pig« 3ί- einen Schnitt durch das Kettengelenk«
Das Kettengelenk wird aus den beiden Wälzkörpern 1; 2,
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den beiden Hasenschaken 3» einer Dick- bzw. Eiraerschake 4 und seinen zusätzlichen Elementen 5» 6; 7 für die axiale Verspannung und den Verschleiß gebildet,' Die beiden V/älzkörper 1; 2 berühren sich mit den Wälzflächen C und walzen beim Auslenken auf diesen ab. Über ihre Länge sind sie außerhalb des Bereiches der Wälzfläche absatzweise untergliedert in die Zone A mit .entsprechenden Anflächungen D für die Auflage in den formgleichen Ausnehmungen E der Nasenschaken bzw. der Dickschake, Unter der Wirkung der Kettenlängskraft ist damit eine verdrehsichere formschlüssige Verbindung zwischen dem Wälzkörper 1 und der Dick- bzw. Eimerschake einerseits und dem Wälzkörper 2 und den Nasenschaken andererseits gegeben. Die Lage der Wälzkörper in den Schaken und damit die möglichen Schwenk1// ink el des Ge-. lenkes nach beiden Seiten aus der Strecklage der Schaken heraus kann durch die Lage der Flächen D bzw« E in Bezug auf die Symmetrieachse der Schaken bestimmt werden. Die gegenseitige Führung der Schaken bzw, der Wälzkörper gegenüber der jeweiligen Gegenschake erfolgt durch eine Gleitbewegung der Zone B am Wälzkörper 1 bzw. 2 im jeweiligen unbelasteten Bereich der Ausnehmung der Gegenschake. Im Ausführungsbeispiel ist die Zone B als Zylindermantelabschnitt F gestaltet, der bei geringer Flächenpressung im Zylinderflächenabschnitt G der Gegenschake gleitet« Die Radiendifferenz zwischen den beiden Zylindermänteln ist abhängig vom geforderten Aushubwinkel des Gelenkes und bestimmt die noch mögliche Querbeweglichkeit der Wälzkörper.
Für die axiale Verspa.nnung und den Verschleiß der Ausnehmungen besitzt der mit den Uasenschaken 3 formschlüssig verbundene Wälzkörper 2 auf der einen Seite einen Setzkopf 5, der mit dem Wälzkörper 2 lös- oder unlösbar verbunden ist und der zum Zwecke der besseren Abdeckung in eine entsprechende seitliche Ausnehmung der Hasenschake eingreift» Auf der anderen Seite trägt der Wälzkörper 2 ein Gewindeende 8, auf das eine
.- 6 -
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Mutter 7 aufgeschraubt wird, die einen Verschlußdeckel 6 gegen die lasenschake 3 drückt. Damit ist die Ausnehmung der Nasenschake nach außen hin abgedeckt und das gesamte Kettengelenk verspannt.

Claims (3)

  1. -?- 202952
    ErfindungsanSpruch:
    1. Kettengelenk für'Transport- und Förderketten, insbesondere für Eimerketten für Eimerkettenbagger, bestehend aus den in Schaken geführten, aufeinander abwälzenden Wälzkörpern, die einseitig formschlüssig mit den zugehörigen Kettengliedern verbunden und gegenseitig durch Pormelemente geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Wälzkörper (1;2) auf der Rüc.kseite über ihre Länge absatzweise in Zonen (A) für die formschlüssige verdrehsichere Auflage in den zugehörigen Schaken (3;4) und in Zonen (B) als Gelenkelemente, ausgebildet als Gelenkelemente niederer oder höherer Gelenke mit einem Gelenkfreiheitsgrad f = 1, für die Führung der Wälzkörper in den Gegenschaken untergliedert sind.
  2. 2. Kettengelenk nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß der mit den äußeren Schaken (3) verbundene WaIzkörper (2) einerseits einen, mit diesem lösbar oder unlösbar verbundenen Setzkopf (5) und andererseits Elemente (8) für Keil- oder Schraubverbindungen zum axialen Verspannen und zum Verschluß des Gelenkes aufweist«
  3. 3. Kettengelenk nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß der mit den äußeren Schaken (3) verbundene Wälzkörper (2) eine Durchgangsbohrung für geeignete Verbindungselemente aufweist.
    Rienu .^...Seiten Zeichnungen
    . — Q _
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