DD140025A1 - Foerdereinrichtung zwischen fliessgut verarbeitenden aggregaten - Google Patents

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DD140025A1
DD140025A1 DD20931378A DD20931378A DD140025A1 DD 140025 A1 DD140025 A1 DD 140025A1 DD 20931378 A DD20931378 A DD 20931378A DD 20931378 A DD20931378 A DD 20931378A DD 140025 A1 DD140025 A1 DD 140025A1
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pressure
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conveying
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DD20931378A
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Helmuth Mohnke
Franz Mistrik
Original Assignee
Helmuth Mohnke
Franz Mistrik
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Austragen von fließfähigem Gut aus einem Aggregat sowie zum Weiterfördern zum nächsten Aggregat. Die Raumparameter, den Materialeinsatz und den Verschleiß so einer Fördereinrichtung zu minimieren und dessen Funktionssicherheit zu erhöhen, ist das Ziel der Erfindung. Daraus ergibt sich die Aufgabe durch Aufbau und Anordnung einer Fördereinrichtung zu einer kompakten Bauweise eines Anlagenkomplexes zu gelangen. Die Lösung liegt darin, daß am Auslaufbereich eines Aggregates eine Druckfördereinrichtung entweder lösbar verbunden oder als Bestandteil dieses Aggregates angeordnet und unmittelbar mit dem folgenden Aggregat verbunden ist. Bei der Fischmehlanlage z.B. ist die Erfindung zur Verbindung von Sterilisator und Entschiammer anzuwenden. Ähnliche Anwendungsgebiete ergeben sich in der .Fleischmehlindustrie sowie bei allen technologischen Prozessen, wo Fließgut von einem Aggregat zum anderen geleitet werden muß, - Fig.1 -

Description

a) Titel der Erfindung
Fördereinrichtung zwischen Fließgut verarbeitenden Aggregaten
b) Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Austragen von fließfähigem Gut aus einem Aggregat sowie zum Weiterfördern zum nächsten Aggregat, beispielsweise zum Austragen der sterilisierten Bohware aus dem Aufschlußgerät beim Fischmehlherstellungsprozeß. Anwendbar ist die Erfindung ebenfalls in der Fleischmehlindustrie sowie bei allen technischen Prozessen, wo eine Übergabe von fließendem Fördergut zwischen zwei oder mehreren Aggregaten erfolgen muß*
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In den bekannten Anlagen zur Bearbeitung von fließfähigem Gut sind die einzelnen Aggregate durch Bohrleitungen verbunden. Das Gut gelangt von der einen zur anderen Verarbeitungsstufe entweder durch Schwerkraftförderung (freier Fall) oder mittels Pumpen« So geschieht das auch beispielsweise in der Fischmehlindustrie, Das Kochgut wird nach dem Aufsohlußgerät auf diese Weise zwecks Trennung der flüssigen .und festen Phase entweder einer Schneckenpresse oder einem Entsehlammer in Form einer Horizontalzentrifuge zugeführt, line Anlage, in der das Eochgut durch freien-Fall in die Schneckenpresse gelangt, wird in dsm Prospekt der Fa. Atlas Stord, Fischmehl-Kompaktanlagen, Nr. '1444· t beschriebene Me Variante unter'Einsatz von Pumpen ist bekannt nach dem Prospekt der Fa* Alfa-Laval, Gentrifish, Kr* 2614G T. Während bei der Förderung durch freien Fall dia'
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nachfolgenden Aggregate nicht kontinuierlich mit gleicher Fördermenge beschickt werden, ist beim Einsatz der Dickstoffpumpen ein unökonomischer Mehraufwand zu verzeichnen. Dieser ergibt sich daraus, daß die Kosten für diese Pumpen relativ hoch sind, daß sie mit hohem Verschleiß und großem Wartungsaufwand behaftet sind und weil auch der aus der Pumpenanordnung mit den zugehörigen Rohrleitungen und Absperrorganen sich ergebende Raumbedarf sehr groß ist. Außerdem ist bei Rohrleitungen stets die Gefahr der Verstopfung gegeben. Aus diesem Grunde' begnügt man sich häufig der Schwerkraftförderung, muß dann aber die o. g. Nachteile in Kauf nehmen.
d) Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, sowohl· die Raumparameter als auch den Materialeinsatz und den Verschleiß des Transportsystems zwischen Aggregaten einer Anlage zu minimieren und gleichzeitig dessen Funktionssieherheit auf ein Maximum zu erhöhen.
e) Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Fördereinrichtung, die durch ihren Aufbau und ihre Anordnung keinen Raum für die oben beschriebenen Nachteile läßt. Ss soll dadurch zu einer kompakten Bauweise eines Anlagenkomplexes aus mindestens zwei Aggregaten führen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß am Auslaufbereich des einen Aggregates unterhalb eines evtl. vorhandenen Rühr- und Transportwerkes eine Druckfordereinrichtung, vorzugsweise eine Druckschnecke, angeordnet und mit dem folgenden Aggregat unmittelbar verbunden ist.
Nach einem anderen Merkmal ist die Drückfördereinrichtung Bestandteil eines Aggregates.
Nach einem weiteren Merkmal ist die Druckfördereinrichtung mit dem Auslaufquerschnitt eines Aggregates lösbar verbunden.
Nach noch einem weiteren Merkmal ist die Druckfördereinrich-
tung mit einer konisch, und/oder zylindrisch verlaufenden, fliegend gelagerten Schneckenwelle ausgerüstet. Wird diese Druckfördereinrichtung in der erfindungsgemäßen Anordnung durch, einen Antrieb in Drehung versetzt, dann wird das fließfähige Gut aus dem ersten Aggregat ausgetragen und kontinuierlich unmittelbar in das nächste Anlagenteil gefördert. Diese Anlagenverdichtung verwirklicht das gestellte Ziel.
f) Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll anschließend an Hand eines Ausführungsbeispieles mit mehreren Varianten naher beschrieben werden* Da ein vorzugsweises Anwendungsgebiet die Fischmehlindustrie darstellt, ist das Beispiel diesem Bereich entnommen· Speziell in der Pischmehlindustrie kommt die Druckfördereinrichtung am Auslauf des Sterilisators zur Verbindung mit dem Entschlämmer zur Anwendung. So zeigen
Fig. 1 den Anlagenkomplex Sterilisator-Druckschnecke-Bntschlammer j
Pig. 2 die Druckschnecke am Sterilisatorauslauf angeflanscht, Fig. 3 die Druckschnecke mit konischer und
Fj.g. 4- die Druckschnecke mit konischer und zylindrischer Schnekkenwelle.
Ein Sterilisator 1 ist so ausgebildet, daß in seinem Auslaufbereich 4- unterhalb des Eühr- und Transportwerkes 5 eine Druckschnecke 2 angeordnet ist, die unmittelbar mit dem technologisch nachgeordneten Sntschlammer 3 verbunden ist. Dabei kann das Gehäuse der Druckschnecke 2 eine Einheit mit dem Gehäuse des Sterilisators 1 bilden (Pig, 1). Ist die Anlage in Betrieb, dann ist auch zentral der Antrieb 6 der Druckschnecke 2 eingeschaltet und das fließende Kochgut, d. h. die aufgeschlossene Fisch-Wasser-Masss wird kontinuierlich unmittelbar in den Entschlammer 3 gedrückt zur Trennung in die feste und flüssige Phase» Je nach der Differenz der Durchmesser des Auslaufes aus dem Schneckentrog des Sterilisators 1 und des Einlaufes in den Intschlammer 3 ist die Druckschnecke 2 mit zylindrischer (Pig. I), mit konischer (Pig. 3) oder kombiniert mit konisch - zylindrischer (Fig.. 4) Schneckenwelle ausgeführt.
Durch, diese kompakte Anordnung kann dieser Anlagenteil auf relativ kleinem Raum untergebracht werden. Außerdem ist der Verschleiß minimal.

Claims (4)

Έ r f i η dun g s a η s ρ r u c h
1, Fördereinrichtung zwischen Fließgut verarbeitenden Aggregaten mit kontinuierlich fördernden Elementen, gekennzeichnet dadurch, daß am Auslauf· bereich des einen Aggregates unterhalb eines evtl. vorhandenen Rühr- und Transportwerkes (5) eine Druckfördereinrichtung, vorzugsweise eine Druckschnecke (2), angeordnet und mit dem folgenden Aggregat unmittelbar verbunden ist.
2· Fördereinrichtung nach Punkt 1, . gekennzeichnet dadurch, daß die Druckfördereinrichtung Bestandteil eines, vorzugsweise in Förderrichtung des ersten, Aggregates ist.
3. Fördereinrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Drückfördereinrichtung mit dem Auslaufquerschnitt eines Aggregates lösbar verbunden ist.
4. Fördereinrichtung nach den Punkten 1 und 2 oder 3, gekennzeichnet dadurch, daß die Druckfördereinrichtung mit einer konisch und/oder zylindrisch verlaufenden, fliegend gelagerten Schneckenwelle ausgerüstet ist»
Hierzu. .//.Seite Zeichnung
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