DD140104A1 - Unifizierte maschine zum roden und reinigen von verschiedenen hackfruechten - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine unifizierte Maschine zum Roden und Reinigen von verschiedenen Hackfrüchten mit großer Arbeitsbreite und geringer Grundbreite der Erntemaschine. Ziel und Aufgabe der Erfindung ist es, eine universelle selbstfahrende Hackfruchterntemaschine zu schaffen, die eine hohe jährliche Auslastung aufweist, geringe Kosten verursacht, günstig sich den natürlichen Bedingungen anpaßt und eine große Arbeitsbreite gestattet. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Maschine aus einer Grundmaschine, die im wesentlichen Arbeitsbaugruppen zum Fördern, Reinigen (einschließlich Krautabscheidung, Putzen und ähnliches) und Verladen enthält, und fruchtspezifischen Vorsätzen zur Ernte von Kartoffeln, Futter» und Zuckerrüben und ausgewählten Gemüsekulturen, in denen Arbeitsbaugruppen zum Roden, Vorreinigen und Zusammenführen enthalten sind, besteht.
Description
a) Titel der Erfindung
Unifizierte Maschine zum Roden und Reinigen von verschiedenen Hackfrüchten
b) Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine unifizierte Maschine zum Roden und Reinigen von verschiedenen Hackfrüchten mit großer Arbeitsbreite und geringer Grundbreite der Erntemaschine·
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind Spezialmaschinen für die Ernte von Kartoffeln, Zuckerund Futterrüben und Gemüsekulturen bekannt* Vereinzelt werden Kartoffelerntemaschinen durch Austausch der Rodeorgane zur Ge~ müseernte umgerüstet, z. B· die Rodelader
zur Möhrenernte.
Beim Übergang zu selbstfahrenden Erntemaschinen ergeben sich bei den Spezialmaschinen erhebliche Nachteile, Die kurzen jährlichen Einsatzzeiten führen zu einer geringen jährlichen Auslastung der Antriebs-, Fahrwerks- und Rahmenbaugruppen« Durch die selbstfahrenden Spezialmaschinen sind hohe nicht ausgelastete Investitionen bedingt· Ein Umrüsten der bestehenden Spezialmaschinen für den Einsatz in der anderen Hauptkultur (Kartoffel oder Zuckerrüben) ist wegen der dichten Aufeinanderfolge bzw* Überschneidung der Erntekampagnen auf Grund des hohen technischen, körperlichen und zeitlichen Aufwandes nicht zweck«* mäßig«. Da die Arbeitselemente im technologischen Fluß für die andere zu erntende Fruchtart nicht optimal ausgebildet und angeordnet sein können, wäre damit eine schlechtere Arbeitsqualität verbunden«
Die bekannten Hackfruchterntemaschinen weisen weiterhin nur eine geringe Arbeitsbreite, die innerhalb der für den Straßenverkehr zugelassenen CDransportbreite liegt, aufo
d) Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist ess.eine universelle selbstfahrende Hackfruchterntemaschine su schaffen, die eine hohe jährliche Auslastung aufweist, geringe Kosten verursacht, einen geringen körperlichen und zeitlichen Aufwand -zur Umrüstung der Ernte-
maschine zur Ernte der untersch.iedlich.ea Kulturen erfordert und sich durch eine große Arbeitsbreite bei einer geringen Grundbreite der Erntemaschine auszeichnete
e) Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine unifizierte Hackrruchterntemaschine zu schaffen, die eine günstige Anpassung der Rodeorgane an natürliche Bodenunebenheiten -gewährleistet, ein optimales Fahrverhalten besitzt und durch eia schnelles, wenig arbeitsaufwendiges Umrüsten für die jeweilige Funktionsaul'gabe und Fruchtart eine.optimale Funktions erfüllung und damit eine hohe Arbeitsqualität bei Verwendung der Antriebs·»j Fahrwerks- und Rahmenbaugruppen garantiert gestattet; und das Roden mit einer Arbeitsbreite zuläßt, die über der für den Straßentransport zulässigen Maschinenbreite hinausgeht ©·
- Merkmale der Erfindung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die unifizierte Hackfruchterntemaschine aus einer Grundmaschine, die im wesentlichen Arbeitsbaugruppen zum Fördern, Reinigen (einschließlich Krautabscheidung, Putzen ue aö) und Verladen enthält, und fruchtspezifischen Vorsätzen zur Ernte von Kar~ toffein, Futter- und Zuckerrüben und ausgewählten Gemüse*- fculturen., in denen Arbeitsbaugruppen zum Roden, Vorreinigen und Zusammenführen, enthalten sind, bestehtβ In der G-rundmaschine ist ein Annahmeförderer angeordnet, der das Rodegut den nachfolgenden Sieb- und Reinigungsbaugruppen zuführte Zur Anpassung an die unterschiedlichen zu erntenden Fruchtarten können seine Mitnehmer bzw«, der gesamte Förderer ausgetauscht werdene ;
Zur günstigen Übergabe des Rodegutes vom jeweiligen Rodevorsatz auf den Annahmeförderer ist vor der unteren Umlenkung des Förderers eine mit den Mitnehmern des Annahmeförderers kämmende Ännahmewalze (,Siebscheibenwalze) angeordnet. An die obere Umlenkung des Förderers schließt sich eine Siebkette an, der eine oder mehrere weitere folgen können o
9 ί 02
Hinter den Siebketten sind Baugruppen zur Grob- und Peinkrauttrennung angeordnet« Zum Verladen des gereinigten Erntegutes auf nebenherfahrende Transportmittel dient ein sich unterhalb der Grobkrauttrennbaugruppe befindlicher, quer zur Fahrtrichtung liegender Austrageförderer mit Zwischenbunker zur kurzzeitigen Aufnahme des Erntegutes bei Transportmittelwechsel« Die Mitnehmer des Austrageförderers bzw» der gesamte Förderer können ebenfalls ausgetauscht werden« Die Rahmen sämtlicher Arbeitsbaugruppen sind über Sehne11kupplungen mit dem Rahmen der Grundmaschine verbunden. Für die Ernte von Rüben und ausgewählten Gemüsekulturen können die Siebketten wahlweise durch reinigungsintensivere Arbeitsbaugruppen, wie Schneckenreiniger, Siebscheibenroste, Walzenroste usw. bzw« durch andere fruchtspezifische Arbeitsbaugruppen ohne großen körperlichen Aufwand in kürzester Zeit ersetzt werden«, Ebenfalls ist über Sehne11kupplungen der Austausch der Krauttrenneinrichtung gegen einen größeren Zwischenbunker mögliche Die Vorsätze, welehe generell in Sektionen unterteilt sind, werden für die Arbeit über eine Schnellkupplung an die Grundmaschine angekoppelt. Der Vorsatz zur Ernte von Kartoffeln besteht vorzugsweise aus Rodescharen und Annahmesiebketten und sich an die Außensektionen anschließenden querliegenden Siebketten zur Zusammenführung sowie einer sich an die mittleren Sektionen anschließenden Längsförderkette$ welche das gesamte Rodegut an die Grundmaschine zur weiteren Verarbeitung übergibt* Für die Ernte ausgewählter Gemüsekulturen (Mohren, Zwiebeln, Sellerie, Rote Beete, Stoppelrüben, Radieschen, Rettich Uc ä«) wird der gleiche Vorsatz wie für die Ernte von Kartoffeln verwendet, lediglich die Kartoffelrodeschare werden durch fruchtspezifischö Rodeorgane ausgetauschte Für die Ernte von Zuckerund Futterrüben, sind je nach Einsatzbedingungen ein Siebradvorsatz und ein Reinigungsschneckenvorsatz vorgesehen,, Der Siebradvorsatz besteht vorzugsweise aus Rodescharen und Annahmesiebrädern, deren Baugruppenrahmen sektionsweise am Rahmen des Vorsatzes angelenkt sind, und Zusammenführsiebrädern nach den äußeren Sektionen und einem Siebrost nach der mittleren Sektion, welcher das gesamte Rodegut an die Grundmaschine übergibt«
Beim Reinigungsschneckenvorsatz werden vorzugsweise Rodeschare und Förderräder bzw« Roderäaer in Sektionsrahmen angeordnet, die ebenfalls schwenkbar am Rahmen des Vorsatzes gelagert sind. Die Übernahme 6.er von den Rodescharen gerodeten Rüben durch zinkenrad~
ähnliche Förderräder hat den Vorteil, daß relativ wenig Erde mit aufgenommen wird«, Me Weiterleitung erfolgt durch den äußeren Sektionen nachgeordneten querliegenden Reinigungs- und Förderschneckenkombinationen« Die Reinigungsschnecken sind vorzugsweise so quer zur Fahrtrichtung angeordnet, daß sie entgegen der Fahrtrichtung leicht ansteigen und gleichzeitig nach hinten eine bogenförmige Bordwand bilden. Sie besitzen vorzugsweise alle die gleiche Anstiegsrichtung der Schneckenwendel und haben den gleichen Drehrichtungssinn« Im Bereich über der durch die Reinigungsschnecken' gebildeten bogenförmigen Bordwand ist eine Förderschnecke wesentlich größeren Durchmessers mit entgegengesetztem Anstieg und umgekehrter Drehrichtung angeordnete Sie hat die Aufgabe ^ den i?'örder~ Vorgang der Rüben durch die Reinigungsschnecken zur Maschinenmitte zu unterstützen«. Vorteilhafterweise kann durch Variierung der Drehzahl der Förderschnecke je nach vorliegenden Einsatzbedingungen (Verschmutzung der Rübens Hangeinsatz in Schichtlinie Ue a4) die Verweilzeit der Rüben auf den Reinigungsschnecken und damit die Reinigungsintensität reguliert werden* Im Ernteprozeß werden die zu erntenden Früchte von den einzelnen Vorsätzen gerodets vorgereinigt, der Gutstrom zusammengeführt und über die Siebscheibenwalze dem Annahmeförderer übergeben0 Der Annahmeförderer übergibt das Rodegut an die nachfolgenden Reinigungseinrichtungen (wahlweise Siebketten, Schneckenreinigung, Siebscheibenroste ue äe), die die sich noch im Rodegut befindliche lose Erde absieben und die anhaftenden Verunreinigungen ablösen« Die Krauttrennbaugruppen, die besonders bei der Ernte von Kartoffeln zum Einsatz gelangen, trennen die Krautteile aus dem Erntegut , Der Austrageförderer fördert das Erntegut auf nebenherfahrende Transportmittel bzwo legt es im Schwad abe Bei Transport wird der jeweilige frontseitige Vorsatz, dessen Transportbreite ~ etwa Bautiefe in Arbeitsstellung - der zulässigen Breite von Straßentransportfahrzeugen entspricht, auf einem Transportwagen bekannter Ausführung abgesetzt und als Anhänge- "bzw«, Aufsattelgerät betriebene Gezogen wird der Transportwagen von der Grundmaschine oder einem Transportfahrzeug. (Traktor, LKW o«. ä.)0
f) Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend·an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werderic Die zugehörigen Zeichnungen zeigern
Fig» 1: die Seitenansicht der unifizierten Erntemaschine mit angebautem 6reihigen Vorsatz zur Ernte von Kartoffeln,
Pig· 2: die zugehörige Draufsicht,
Fig. 3» die Seitenansicht der unifizierten Erntemaschine mit angebautem 12reihigen Vorsatz zur Ernte von Zuckerrüben - Siebradvariante j
Fig. 4-s die zugehörige Draufsicht,
Figo 5: die Seitenansicht der unifizierten Erntemaschine mit angebautem 12reihigen Vorsatz zur Ernte von Zuckerrüben Reinigungsschneckenvariante,
Fig«, 6ϊ die zugehörige Draufsichte
An den Hauptrahmen 1 der Grundmaschine 2 sind über nicht näher dargestellte Schnellverschlüsse zwei breite Siebstabketten 3t 4· hintereinander angeordnet. Am Übergang von der ersten zur zweiten befinden sich zwei Klutenballone 5» 6. Die Förderung des Rodegutes über das Höhenniveau der Vorderachse 7 der Grundmaschine 2 erfolgt von einem ca« 50° angestellten Annahmeförderer 8, der mit Mitnehmern bestückt ist· Zur Übergabe des Rodegutes vom jeweiligen fruchtspezifischen Vorsatz dient eine mit den Mitnehmern des Annahmeförderers 8 kämmende Siebscheibenwalze 9· Ebenfalls, mit nicht naher dargestellten Schnellverschlüssen mit dein Hauptrahmen 1 verbundeη, sind hinter der Siebstabkette 4 zur Krauttrennung ein Gummifingerband 10 und eine Grobkrauttrennkette 11 angeordnet, die das Gummifingerband 10 umschließt. Unterhalb des Gummifingerbandes 10 befindet sieh ein aus einer Querforderkette 12 und einem Verladeelevator 13 bestehender Austrageförderer«, Die Querförderkette 12 ist vorzugsweise so ausgebildet, daß sie ein kurzzeitiges Zwischenbunkern des Rodegutes bei Transportmittelwechsel gestattet« Bei der Ernte von Rüben sind im Ausführungsbeispiel die Siebstabketten 3, 4- über die Schnellverschlüsse durch einen Schneckenreiniger 14 und einen Siebscheibenrost 15 ersetzt (Fig. 3 bis 6). Anstelle des Gummifingerbandes 10 und Grobkrauttrennkette 11 wurde ein größerer 'Zwischenbunker 16 angeordnete Die fruchtspezifischen Vorsätze sind über ein mittels Hydraulikzylinder 17 schwenkbares Hubgelenk 18 an der Grundmaschine 2 angelenkt. Zur schnellen Ver-
bindung der Vorsätze mit dem Hubgelenk: dient eine nicht dargestellte Schnellkupplung« Der vorzugsweise öreinige Vorsatz zur Ernte von Kartoffeln setzt sich aus dem Vors at ζ rahme η 19, den drei 2reihigen Rodesektionen 20, 21, 22 und aen zwei Querförderketten 23» 24 und der Längsförderkette 25 zusammen (Pig, 1 und 2). Jede Rodesektion 20, 219 22 besteht aus einem Sektionsrahmen 26, zwei Dammdruckwalzen 27» zwei 2teiligen Blattscharen 28, zwei angestellten. Hohlscheiben 29 und einer Annahmesiebkette 30 bzw«, 31 β Sie sind'jeweils schwenkbar am Vorsatzrahmen 19 gelagert und können über Hydraulikzylinder 32 angehoben werden. Bei der Arbeit erfolgt die vertikale Führung der einzelnen Rodesektionen 20, 21, über die Dammdruckwalzen 27* Die angestellten Hohlscheiben 29 dienen zur Zusammenfuhrung des von den Blattscharen 23 aufgenommenen Gutes auf die Breite der Aufnahmesiebkette 30 bzwo 31« Hinter den relativ steil ansteigenden äußeren Annahmesiebketten ist zu ihnen quer jeweils eine Querförderkette 23S 24 angeordnet,-. Zur Realisierung der notwendigen Übergabehöhe des Vorsatzes bei einer geringen Bautiefe des Vorsatzes sind die Querförderketten 23, 24 in Fahrtrichtung in etwa gleich geneigt, wie die sich zwischen ihnen befindliche Längsförderkette 25 ansteigt (ca, 15°)· Oberhalb der Längsförderkette 25 sind im Bereich der Ubergabestellen von den Querförderketten 23» 24 achsparallel zu den Querförderketten 23j 24 nicht dargestellte Walzen als rotierende Bordwände angeordnete Da die Annahmesiebkette y\ der mittleren Sektion direkt das Rodegut auf die Längsförderkette 25 übergibt/ wurde ihr Anstieg geringer als der der äußeren gewählt« An der Übergabestelle von der Annahmesiebkette 31 auf die Längsförderkette 25 ist eine Rückhaltewalze 33 angeordnete
Für die Ernte von ausgewählten Gemüsekulturen werden die Dammdruckwalzen 27 und die Blattschare 28 durch nicht dargestellte Tastelemente und fruchtspezifische Rodeorgane ersetzt© Der inFigs 3 und 4 enthaltene Vorsatz- zur Ernte von Zuckerrüben besteht aus einem Vorsatzrahmen 34, vier 2reihigen Rübenrodesektionen 35, 36? 37, 38, einer 4reihigen mittleren Rübenrodesektion 39§ vier Zusammenfuhrsiebrädern 40 g 41, 42. 43 und einem Walzenrost 44· Jede Rübenrodesektion 35S 36? 37? 38 setzt sich aus •einem·-Sektionsrahmen. 45 mit Stützrad 46? zwei sich selbstführenden Plattenscharen 47 und einem sich an die Rodeschare anschließenden Annahme sieb rad 48 zusammen«» Die mittlere Rübenrodesektion 3S) he-
inhaltet vorzugsweise die doppelte Anzahl an Arbeitsbaugruppen. Die einzelnen Rübenrodesektionen 35, 36, 37, 38, 39 sind jeweils am Vorsatzrahtaen 34· schwenkbar gelagert· Die Hydraulikzylinder 49 dienen zum Anheben und Absenken der einzelnen Rübenrodesektionen« Zur Erreichung der notwendigen Ubergabehöhe des Vorsatzes sind die Annahmesiebrader 48 und die Zusammenführsiebräder 40, 41, 42, 43 entgegen der Fahrtrichtung angestellt«
Ein anderes Ausführungsbeispiel für einen Vorsatz zur Ernte von Rüben zeigt Fig. 5 und 6* Dieser Vorsatz setzt sich vorzugsweise aus einem Vorsatzrahmen 50» sechs 2reihigen Rübenrodesektionen 5% 52, 53, 54» 55t 56 und. drei Zusammenfuhr- und Reinigungssektionc 57, 58, 59 zusammen. Die Rübenrodesektionen 51, 52, 53, 54, 55, bestehen jev/eils aus einem Sektionsrahmen 60 mit dem Stützrad 61, zwei sich selbstführenden Plattenscharen 62, zwei Paar zinkenradähnlichen Förderrädern 63 und sind jeweils am Vorsatzrahmen 50 schwenkbar angelenkt und können über Hydraulikzylinder 64 angehoben werden. Hinter den jeweils beiden äußeren Rübenrodesektionen 51, 52 und 55* 56 sind die Zusammenfuhr- und Reinigungssektionen 57 und 58 angeordnet· Sie bestehen aus vorzugsweise zwei Annahmesiebscheibenwalzen 65 und den beiden Glattwalzen 66, den vier Reinigungsschnecken 67 und einer über diesen angeordneten Förderschnecke 68· Die Förderschnecken 68 haben die Aufgabe, die Zusammenführung des Rodegutes durch die Reinigungsschnecken 67 zu unterstützen* Ein nicht dargestellter Begrenzungsrost dient zur Vermeidung von Übergabeverlusten. Die Zusammenführ- und Reinigungssektion 59, die symmetrisch zur Grundmaschine 2 angeordnet ist, setzt sich aus Siebscheibenwalzen 65 und profilierten Walzen 69 zusammen, die das zusammengeführte Rodegut der äußeren Reihen und das Rodegut der mittleren Reihen an den Annahmeförderer 8 übergeben«
Claims (1)
- — g —Punkt 1Unifizierte Maschine zum Roden und Reinigen von verschiedenen Hackfrüchten mit großer Arbeitsbreite und geringer Grundbreite der Erntemaschine, gekennzeichnet dadurch, daß die Maschine aus einer Grundmaschine (2), die im wesentlichen die Arbeitsbaugruppen Annahmeförderer (8), Sieb- und Reinigungsbaugruppen mit Siebstabketten (3) und (4) bzw«, die Schneckenreiniger (14) und/oder Siebscheibenrost (15) s Krauttrennelement mit Gummifingerband (10) und Grobkrauttrennkette (11) bzw« einen Zwischenbunker (16) und Förderei einente von Querförderern (12) und einen Verladeelevator (13) enthält und fruchtspezifischen Vorsätzen3 in den Arbeitsbaugruppen zum Roden Blattschare (28) mit Hohlscheiben (29) bzw« Plattenschare (47) Eilt bzw* ohne Förderräder (63) und zum Vorreinigen, und Zusammenführen Annahmesiebketten (39) und (3Ό Querförderketten (23) und (24) und eine Längsförderkette (25) bzwo Annahmesiebräder (40); (41)ϊ (42); (43) und ein Walzenrost (44) bzw* Annahmesiebscheibensalzen (65), Glattwalzen (66) und Reinigungsschnecken (67) mit einer darüberliegenden Förderschnecke (68) enthalten sind9 besteht«Punkt 2Unifizierte Maschine nach Punkt 1S gekennzeichnet dadurch, daß die Rode- und Vorreinigungsbaugruppen in Sektionsrahmen (26) bzw«, (45) bzw© (60) angeordnet sind, welche schwenkbar am jeweiligen Vorsatzrahmen (19) bz¥io (34) bzw«, (50) gelagert und über Danimdruckwalzen (27) bzwo Stützräder (46) bzwe (61) über den Boden geführt werden und die einzelnen Vorsätze für die Arbeit über eine Schnellkupplung an. die Grundmaschine (2) frontseitig angekoppelt sindoPunkt 3Unifizierte Maschine nach Punkt 1S gekennzeichnet dadurch, daß die Annahmesiebkette (31) einen geringeren Neigungswinkel als die Annahmesiebkette (30) aufweist© "Punkt 4Unifizierte Maschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß sich an den äußeren. Sektionen in Fahrtrichtung geneigte Querförderketten (23); (24) und in der mittleren Sektion eine Längsförderkette (25) befindet.Punkt 5Unifizierte Maschine nach Punkt 49 gekennzeichnet dadurch, daß über der vorderen Umlenkung der Längsförderkette (25) eine Rückhaltewalze (33) angeordnet ist.Punkt 6Unifizierte Maschine nach Punkt 1 und 5» gekennzeichnet dadurch, daß oberhalb der Längsförderkette (25) im Bereich der Übergabestellen von den Querförderketten (23); (24) Walzen achsparallel zu den Querförderketten (23)\ (24) angeordnet sind.Punkt 7 ·Unifizierte Maschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Annahmeförderer (8) als Flachriemenkette ausgebildet ist, auf der austauschbare Mitnehmer angeordnet sind.Punkt 8Unifizierte Maschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Rahmen der Arbeitsgruppen in der Grundmaschine (2) über Schnellver™ schlüsse mit dem Hauptrahmen (1) verbunden und die Arbeitsbaugruppen je nach Einsatzbedingungen und zu erntender Fruchtart ausgetauscht werden können und daß zur Ernte von Gemüse die Blattschare' (28) mit Hohlscheiben (29) gegen gemüsespezifische Rode- bzw« Aufnahmewerkzeuge ersetzt werden·HierzuJLSeiien Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD20910278A DD140104A1 (de) | 1978-11-15 | 1978-11-15 | Unifizierte maschine zum roden und reinigen von verschiedenen hackfruechten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD20910278A DD140104A1 (de) | 1978-11-15 | 1978-11-15 | Unifizierte maschine zum roden und reinigen von verschiedenen hackfruechten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD140104A1 true DD140104A1 (de) | 1980-02-13 |
Family
ID=5515339
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD20910278A DD140104A1 (de) | 1978-11-15 | 1978-11-15 | Unifizierte maschine zum roden und reinigen von verschiedenen hackfruechten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD140104A1 (de) |
-
1978
- 1978-11-15 DD DD20910278A patent/DD140104A1/de not_active IP Right Cessation
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