DD140155A1 - Schalldaempfer - Google Patents

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DD140155A1
DD140155A1 DD20912378A DD20912378A DD140155A1 DD 140155 A1 DD140155 A1 DD 140155A1 DD 20912378 A DD20912378 A DD 20912378A DD 20912378 A DD20912378 A DD 20912378A DD 140155 A1 DD140155 A1 DD 140155A1
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DD
German Democratic Republic
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tube
housing
diameter
steam
outflow
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DD20912378A
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Inventor
Waldemar Ristau
Manfred Haensel
Original Assignee
Waldemar Ristau
Manfred Haensel
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Schalldämpfer zur Minderung des Ausströmgeräusches von unter Druck stehendem Gas oder Dampf, wie es beim Anfahren von Dampferzeugern oder während des Vorwärme- und Anfahrprozesses von Heißdampfleitungen auftritt. Die bekannten Schalldämpfer enthalten eine Vielzahl von Einbauten, die zu großen Abmaßen und hohem Gewicht führen und eine starke Wirbelbildung verursachen, wodurch keine optimale Schalldämpfung erreicht wird. . Gemäß der Erfindung bilden zwei an ihrem Ende mit einem Klöpperboden verschlossene und als Lochzylinder ausgebildete Rohre und ein Gehäuse drei koaxiale Entspannungskammern, deren Volumen sich von innen nach außen im Verhältnis von 1 : 12 bis 16 : 34 und 40 vergrößert. Der Rohrdurchmesser und die Fläche der Gas- bzw. Dampfaustrittsöffnungen des inneren Rohres verhält sich zum Rohrdurchmesser und der Fläche der Austrittsöffnungen des äußeren Rohres wie 1 : 2,8 bis 3,5. Das einen kreisförmigen Querschnitt aufweisende Gehäuse öffnet sich ausströmseitig mit einem Winkel von α = 12,5° bis 30°. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann für sich allein oder in Kombination mit einem Ausblaseturm angewendet werden.

Description

Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Schalldämpfer zur Minderung des Ausströmgeräusches von unter Druck stehendem Gas oder Dampf, wie es beim Anfahren von Dampferzeugern oder während des Yorwärm- und Anfahrproζeßes von Heißdampfleitungen auftritt.
Charakteristik der bekannten technischen lösungen
Es ist bekannt, zur Minderung der Lärmbelästigung beim Entspannen von unter Druck stehendem Gas oder Dampf Schalldämpfer zu verwenden, die nach dem labyrinthprinzip aufgebaut sind· Schalldämpfer dieser Bauart bestehen häufig aus mehreren, als lochzylinder ausgebildeten Rohren, die zueinander koaxial, zentrisch in einem Gehäuse angeordnet sind. Nach einer anderen Ausführungsform werden um ein, in einem aufrechtstehendem zylindrischen Gehäuse zentrisch angeordneten Einströmrohr mit radialen Austrittsbohrungen in geringem Abstand eine Vielzahl von Rundstäben in konzentrischen Ringen vorgesehen» Auch Kombinationen verschiedener Bauformen wurden bereits vorgeschlagen.
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Zum Beispiel besteht gemäß DD-PS 5o o65 der Schalldämpfer aus gelochten zueinander parallelen Drosselscheiben, die in einem sich in Ausstrom.ricn.tung erweiternden Gehäuse zueinander versetzt angeordnet sind und aus einem "Brausekopf, gebildet aus ineinandergesteck-ten, mit gelochten Seitenwänden versehenen Rohren, deren ausströmseitiges Ende mit flachgewölbten Böden verschlossen sind und deren Durchmesser sich von Rohrstufe zu Rohrstufe vergrößern. Bei diesen Schalldämpfern entspannt sich der Dampf durch ständiges Umlenken der Strömung infolge des mechanischen Widerstandes der Einbauten« Aufgrund der dabei entstehenden Wirbelbildung wird ein Optimum an schalldämmender Wirkung nicht erreicht. Deshalb wurde nach DB-Auslegeschrift 1 472 o58 vorgeschlagen, das äußerste Rohr mit einer Vielzahl, in axialer Richtung hintereinander angeordneter, die Strömung in die Ausströmrichtung umlenkender und schusseiförmig ausgebildeter leitringe zu versehen und hinter dem ausströmseitigen Ende der Rohre ein zu diesen koaxialen leitkegel anzuordnen, der mit der Gehäusewandung einen Ausströmquerschnitt bildet, der sich mit einer Kegelwinkeldifferenz von höchstens 12 öffnet.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es eine Vorrichtung zur Minderung des Ausströmgeräusches von unter Druck stehendem Gas oder Dampf zu schaffen, die einen einfachen Aufbau und möglichst kleine Abmaße und geringes Gewicht aufweist, eine optimale schalldämmende Wirkung besitzt und im Zusammenwirken mit weiteren Vorrichtungen eine Rückgewinnung des Kondensates gestattet.
Wesen der Erfindung
Die bekannten nach dem Labyrithprinzip aufgebauten Schalldämpfer .enthalten eine Vielzahl von Einbauten, die zu großen Abmaßen und hohem Gewicht führen und eine starke Wirbelbildung verursachen, wodurch keine optimale Schalldämpfung erreicht wird. Bei allen Schalldämpfern tritt das Gas oder der Dampf in die Atmosphäre, so daß das Kondensat verloren geht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Minderung des Ausströmgeräusches von unter Druck stehendem Gas oder Dampf so auszubilden, daß in wenigen Entspannungskammern; deren Volumina und Austrittsöffnungen in bestimmten Verhältnissen zueinander stehen und deren Aufbau eine Wirbelbildung vermindert, das Gas oder der Dampf geräuscharm entspannt und das gebildete Kondensat gesammelt und kontinuierlich wieder in das Ifetz zurückgeführt wird.
Erfindungsgemäß bilden zwei an ihrem Ende mit einem Klöpperboden verschlossene und als Lochzylinder ausgebildete Rohre und ein Gehäuse drei koaxiale Entspannungskammern, deren Volumen sich von innen nach außen im Verhältnis von 1:12 bis 16 : 34 bis 4o vergrößert. Der Rohrdurchmesser und die fläche der Gas- bzw. Dampfaustrittsoffnungen des inneren Rohres verhält sich zum Rohrdurchmesser und der !Fläche der Austrittsöffnungen des äußeren Rohres wie 1 : 2,8 bis 3»5· Das einen Kreisförmigen Querschnitt aufweisende Gehäuse öffnet sich ausströmseitig mit einem Winkel OC= 1.2,5 ° bis 3o °. Der mittlere Durchmesser des Gehäuses verhält sich zum Durchmesser des inneren Rohres wie 4 bis 8 : 1. In der Ausströmöffnung des Gehäuses sind 2 bis 1o Lagen eines Metallgewebes mit einer Maschenweite von 2 bis 5 ^m. angeordnet.
Di© erfindungsgemäße Vorrichtung wird an die Ausblasebzw. Entspannungsleitung angeschlossen und bewirkt eine ' gute Geräuschdämpfung. Vorteilhafter Weise findet die
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Torrichtung in Kombination mit einem Ausblaseturm Verwendung. Dazu wird die Vorrichtung in einem stehenden, am Boden geschlossenen Rohr mit einem Durchmesser von 6oo bis 1ooo mm und einer Höhe von min. 25oo mm in einen Abstand von 1ooo mm bis 2ooo mm vom Rohr boden, mit der Austrittsöffnung gegen den Boden gerichtet,axial angeordnet. Das während des EntSpannungsvorganges gebildete Kondensat sammelt sich am Boden des Ausblaseturmes und wird mittels.- einer bekannten flüssigkeitsniveaugesteurerten Absaugeinrichtung in das Kondensatnetz gefördert.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Beispieles näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung.
zeigt Pig. 1 die Vorrichtung zur Minderung des Ausströmgeräusches und lig. 2 die Vorrichtung in Kombination mit
einem Ausblaseturm.. : . .
Ein am Ende mit einem Klöpperboden verschlossenes Rohr mit dem Durchmesser d ist koaxial, in einem zweiten Rohr mit dem Durchmesser 3d angeordnet. Der Mantel des Rohres 1 ist mit 1 oo Bohrungen, Durchmesser 7 mm,versehen. Der Mantel des Rohres 2 weist 15o Bohrungen Durchmesser 1o mm auf. Das Rohr 2 ist axial in. einem Gehäuse 3 mit kreisförmigen Querschnitt angeordnet. Das Gehäuse öffnet sich ausströmsei tig mit einem Winkel Oi = 14,5 · Der mittlere Durchmesser des Gehäuses 3 beträgt 5»5 d. In der Ausströmöffnung 4 sind 1o Lagen Metallgewebe mit einer Mäschenweite von 2 bis 5 nan angeordnet» Mittels eines Flansches 5 ist die Vorrichtung mit der Sntspannungs- bzw. Ausblaseleitung verbunden. . .
Die Vorrichtung wurde in einem senkrechtstehenden, am Boden geschlossenen Rohr 6 mit einem Durchmesser 1ooo mm in einer Höhe von 2o'oo mm axial mit der Ausströmöffnung gegen den Boden gerichtet, angeordnet. Die Höhe des Rohres 6 beträgt 8ooo mm. Am Boden des Rohres 6 befindet sich eine flüssigkeitsniveaugesteuerte Kondensatrückspeiseanlage.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist einfach im Aufbau, wartungsarm, weist geringe Abmaße und niedriges Gewicht auf· Es wird eine gute geräuschdämmende Wirkung erzielt« Beispiesweise wurde durch Schallmessungen nachgewiesen, daß der Geräuschpegel von y- 12o dB bei Einsatz der erfindungsgemäßen Vorrichtung auf 80 dB, bei Einsatz der Vorrichtung in Verbindung mit einem Ausblaseturm auf 72 dB gesenkt wurde· Durch die Rückgewinnung des Kondensates arbeitet die Vorrichtung besonders wirtschaftlich.

Claims (1)

  1. Erfindungsanspruch
    1 · Schalldämpf er zur Minderung des Ausströmgeräusches von unter Druck stehendem Gas oder Dampf, mit einem Gehäuse, in dem axial mehrere Rohre angeordnet sind,, die zueinander koaxial liegen und deren Wandungen als Iiochzylinder ausgebildet sind, wobei das unter Druck stehende Gas oder der Dampf über einen in das innerste Röhr überleitenden Anschlußstutzen zugeführt wird, die Rohre radial durchströmt und aus dem äußersten Rohr in das Gehäuse gelangt, in dem'die Strömung wieder.in Axialrichtung umgelenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwei an ihrem Ende mit einem Klöpp er boden verschlossene und als Iiochzylinder ausgebildete Rohre (1,
    15- 2) und das Gehäuse (3) drei koaxiale Entspannungskammern bilden, deren Volumen sich von innen nach außen im Verhältnis von 1 : 12 : 34 bis 1 : 16 : 4o vergrößert, wobei der Rohr durchmess er und die Fläche der Austrittsöffnungen des inneren Rohres (1) sich zum Rohr durchmess er und der Fläche der Austrittsöffnungen des äußeren Rohres (2) verhalten wie 1 : 2,8 bis 3,5 und daß das einen kreisförmigen Querschnitt, mit einem mittleren Durchmesser im Verhältnis zum Durchmesser des inneren Rohres (1) von 4 bis 8:1 aufweisende Gehäuse (3) sich ausströmseitig mit einem Winkel OC = 12,5 ° bis 3o ° öffnet und in der Ausströmöffnung (4) des Gehäuses (3) 2 bis 1o lagen eines Metallgewebes mit einer Maschenweite von 2 bis 5 nim angeordnet sind.
    2o Schalldämpfer zur Minderung des Ausströmgeräusches von unter Druck stehendem Gas oder Dampf nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß diese Vorrichtung in einem stehenden, am Boden geschlossenen Rohr (6) mit einem Durchmesser von 6oo bis 1ooo mm und einer Höhe von min.
    25oo mm in einem Abstand vom Rohrboden von I000 bis 2ooo mm und mit der Ausströmöffnung gegen den Boden gerichtet axial angeordnet ist, und daß das Rohr (6) am Boden in bekannter Weise mit einer flüssigkeitsniveaugesteuerten Absaugeinrichtung (7) ausgerüstet ist.
DD20912378A 1978-11-16 1978-11-16 Schalldaempfer DD140155A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9301608U1 (de) * 1993-02-05 1993-03-25 Ernst-Apparatebau GmbH & Co., 5800 Hagen Rußfiltervorrichtung für Dieselmotoren
CN103321724A (zh) * 2013-07-09 2013-09-25 潍柴动力股份有限公司 Scr催化消声器及其混合管装置

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE9301608U1 (de) * 1993-02-05 1993-03-25 Ernst-Apparatebau GmbH & Co., 5800 Hagen Rußfiltervorrichtung für Dieselmotoren
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