DD140660A2 - Verfahren und einrichtung zur herstellung und beschichtung von gegenstaenden - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung besieht sich auf die automatische Verarbeitung faserverstärkter Werkstoffe zu flachen oder räumlichen Gegenständen und Behältern auch hinterschnittener Gestalt. Ziel und Aufgabe der Erfindung ist es, durch mechanische Schwingungen oder Stoßimpulse die naß oder trocken in die Herstellungsform gebrachten Verstärkungsmaterialien mit den Bindemitteln zu tränken und innig zu benetzen, die Werkstoffe konstruktions- und belastungsfallabhängig bei gleichzeitiger Entlüftung zu verdichten und anschließend zu verfestigen. Das Wesen der Erfindung besteht darin, zwischen einem flexiblen flüssigkeitsgefüllten, mit noppenartigen Erhöhungen versehenen Kammersystem und den auf einer Herstellungsform befindlichen trockenen oder getränkten Verstärkungsmaterialien ein Hohlraumverbundsystem zur Ent“ lüftung und/oder Bindemittelspeisung zu erzeugen und bei offener oder gasdicht verschlossener Herstellungsform durch auf die gespannte Flüssigkeit des Kammersystems ausgeübte Schwingungen oder Impulse die vollständige Benetzung und blasenfreie Entlüftung und Verdichtung der Werkstoffe einschließlich Härtung automatisch durchzuführen. Anwendungsgebiete sind Platten, Profile, Hohlkonstruktionen, Bootskörper, Behälter usw. - Fig.8 -
Description
20.3. 1977
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung und Beschichtung von Gegenständen nach Erfindungsanmeldung WP B 29 d/X77#045
Anwendunasqebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Herstellung von Gegenständen aus und/oder zur Beschichtung von Gegenständen mit Werkstoffen unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung und Dichte, insbesondere aus faserverstärkten Werkstoffen» wie zum Beispiel aus glasfaserverstärkten unge~ sättigten Polyestern, Epoxidharzen oder dergleichen, gegebenenfalls mit weiteren Werkstoffen und/oder Schichten gleicher oder anderer Zusammensetzung und Dichte, bei denen die genann« ten Werkstoffe und/oder Schichten auf oder zwischen Oberflächen von Herstellungsformen und/oder Verformungsvorrichtungen, beispielsweise auf oder in eine offene oder gasdicht verschließbare Herstellungsform, einen Kern, zum Beispiel einen Wickelkern oder eine Schleuderform, Profilierungsvorrichtungen, Ziehformen oder dergleichen gleichzeitig oder nacheinander, beispielsweise im Takt- oder Fließverfahren gebracht werden und die Herstellung, insbesondere die Tränkung, Formgebung, Verdichtung und/oder Benetzung der Werkstoffe und/oder der Schichten, insbesondere der Veratärkungsmaterialien mit den Harzen bzw„ Bindemitteln und die blasenfreie Verdichtung der Werkstoffe bzwβ des Laminates, gegebenenfalls auch der weiteren Schichten und die Erzeugung eines innigen Verbundes miteinander durch auf diese Werkstoffe und/oder Schichten in mindestens einer Richtung periodisch übertragene kinetische
Energie, vorzugsweise in Form von Schwingungen und/oder Impulsen und/oder Wellen, wie zum Beispiel mechanischen und/oder Ultraschallschwingungen und/oder Stoßimpulsen und/oder Druckwellen auch unterschiedlicher Frequenz und Amplitude durchgeführt wird, nach Erfindungsschutzrecht DL (WP B 29 d/177.045),
1Im Erfindungsschutzrecht DL . (WP B 2S d/177#045} sind ein Verfahren und eine Einrichtung zur Herstellung von Gegenständen und Schichten aus faserverstärkten und anderen Werkstoffen beschrieben,, bei denen die Entlüftung und Verdichtung der genannten Werkstoffe dadurch erfolgt, daß die.mechanischen Schwingungen bzwe die Druckimpulse in der Wandung eines flexiblen hohlen« gsgebenenfalls aufblasbaren Kerns und/oder einer Herstellungsform und/oder in einem in den Kern oder in die Form gebrachten schüttfähigen, pastenförmigen oder flüssigen Medium erzeugt und mittels der Wandung und/oder des Mediums auf die Werkstoffe übertragen werden, " Die Erzeugung und Übertragung der Schwingungen bzw, Druckiiapulse geschieht hierbei durch von außen auf die Wandung und/oder das Medium mechanisch kontaktfrei ausgeübte periodische magnetische Beeinflussung« Auf diese Weise wird eine Anpassung an ein zu erzeugendes Profil oder einen Form-» oder Hohlkörper oder einen entsprechenden Gegenstand leicht möglich«
Die Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht aus mindestens einer,vorzugsweise einer Anzahl einzeln oder ge- ' meinsam steuerbarer Induktionsspulen, die in die Wandung der Herstellungsform eingebracht odar um die Form oder in der Nähe dieaer und/oder ira Kern oder in dessen Nähe angebracht sind und mit Spannungsquellen, gegebenenfalls zwischengeschalteten Transformatoren und Steuer- oder Regelungsvorrichtungen, beispielsweise einem Programmschaltwerka das auch die Zuführunga·=» und/oder Dosier·« und/oder Behandlungs und/oder Antriebs=« und/odar Transporteinrichtungen steuert, verbunden sind«, Das genannte, insbesondere
flüssige Medium ist vorzugsweise magnetisch oder magnetisierbar und wird durch die genannte periodische magnetische Beeinflussung allein oder mit der genannten Wandung in mechanische Schwingungen versetzt,,
Das vorgenannte Verfahren und die Einrichtung haben dadurch Vorteilet daß mechanische Schädigungen der Werkstoffe, insbesondere der Verstärkungsmaterialieny bei der Entlüftung und Verdichtung weitgehend vermieden werden* Das Verfahren ist aber für die Herstellung großer Gegenstände oder Hohlkörper wegen dem zur Erzeugung und Ausübung der mechanischen Schwingungen oder Druckimpulse erforderlichen Energiebedarf nicht für alle Anvvendungsfälle wirtschaftlich einsetzbar·. Auch steigt der technische Aufwand durch die Vorrichtungen für die Erzeugung der Magnetfelder proportional mit der Oberflächengröße der herzustellenden Gegenstände, Dieser steigende Aufwand wird meist durch die Möglichkeit der örtlichen oder zonenweisen Beeinflussung oder unterschiedlichen Verdichtung des Gegenstandes an Zonen höherer Festigkeit und dadurch möglicher Materialeinsparung kompensiert.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, ein Verfahren und eine Einrichtung zur Herstellung von Gegenständen aus und/ oder zur Beschichtung von Gegenständen mit Werkstoffen unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung und Dichte t insbesondere aus faserverstärkten und/oder anderen Werkstoffen zu schaffen,' mit dem bzwe mit der es möglich ist, die auf oder zwischen Oberflächen von Hsrstellungsforinen oder dergleichen Vorrichtungen gebrachten Werkstoffe, insbesondere die vorzugsweise trockenen Verstärkungsmatsrialien in 'der jeweils erforderlichen Dicke oder Lagenanzahl oder dergleichen auch auf schräge oclsr senkrechte genannte Oberflächen vo.rechädigungafroi und schädigurigsfrei aufzubringen und zu verarbeiten s verrutschungafrei zu fixieren und zu halten und bei Einbringung jeweils erforderlicher,
insbesondere maximaler Verstärkungsmaterial-» und minimaler Bindemittelanteile und hoher Tränkungs- und Benetzungsgeschwindigkeit vollständig zu tränken und/oder zu benetzen und dabei den Verbund zwischen den Veratärkungsmaterialien und den Bindemitteln zu erhöhene ©in Verrutschen und/odor einen Transport der Verstärkungsmaterialien auf don Oberflächen, in sich und/oder im Bindemittel durch dieses infolge hoher Tränkungsgeschwindigkeit zu verhindern und dadurch den Tränkungs-, Benetzungs- und Verdichtungsvorgang wesentlich zu verkürzen» ein Wiederaufrichten bereits verdichteter Verstärkungsmaterialien oder Einzelfasern und ein Ablaufen oder eine unerwünschte Bewegung des insbesondere flüssigen Bindemittels von schrägen oder senkrechten genannten Oberflächen und das Entstehen von gesundheitsschädlicher) Lösungsmitteldämpfen von vornherein auszuschalten -und in Abhängigkeit der einstellbaren oder gesteuerten Verdichtung blasenfreie Gegenstände und/oder Beschichtungen, unabhängig von ihrer Gestalt, Größe und Oberflächenform, also auch hinterschnittene Gegenstände, Hohlkörper, Behälter oder dergleichen mit optimalen bzw, im voraus bestimmbaren bzw„ während der Herstellung vorzugsweise programmabhängig beeinflußbaren Eigenschaften mit minimalem gerätetechnischem Aufwand zu erzeugen,,
Darlegung des Wesens der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, das Anwendungsgebiet des Haupterfindungsschutzrechteö zu erweitern,- die Herstellung wesentlich zu vereinfachen und dabei span» nungs- und blasen- und lunkerfreie Gegenstände und/oder Beschichtungen hoher Verdichtung unter Wegfall von Hochleistungspressen einschließlich ihrer Fundamente in einem Arbeitsgang bei nacheinander ablaufenden Verfahrensachritten mechanisch oder automatisch zu erzeugen^ die Fierstellungezeit wesentlich zu verkürzen und auch Gegenstände und/oder Beschichtungen mit Zonen unterschiedlicher Dicke und/oder unterschiedlicher insbesondere Festigkeitseigenschaften zwecks Anpassung an den jeweiligen Verwendungszweck oder Belastungefali zu-erzeugen und dan Energiebedarf insbe-
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sondere für. die Tränkungs«, Benetzungs- und insbesondere für die Verdichtungsarbeit optimal herabzusetzen und ohne die genannten Hochleistungspressen eine Großserienproduktion bei kleinen Zykluszeiten zu gowährleistsn,
Di© vorgenannte Aufgabe wird b©i den? Verfahren erfindungsg'tmsß dadurch gelöst, daß die Werkstoff© und/oder Schichten, insbesondere di© Verstärkungstaaterialienv vorzugsweise:'.trockene Verstärkungsmaterialien, nach Kontakt mit den genannten Ober» flachen oder mit auf den Oberflächen befindlichen Trennfolien, Trennmittel·» und/oder Gelcoat- oder Bindemittelschichten in bekannter Wals© oder vorzugsweise durch elektrische» bsispiels** weise elektrostatische und/oder Magnetfelder behandelt und/ oder durchdrungen und mit magnetisch beeinflußbaren Werkstoffen und/oder Gegenständen in Kontakt gebracht werden oder sind und somit auf den genannten Oberflächen fixiert, gehalten und gegen Abrutschen gesichert werdene daß danach auf die Werkstoffs und/oder Schichten raindostens Bin flexibles oder flexibol gestaltetes1^ vorzugsweise kommunizierendes Kamaiersystefii gebracht und dabei oder später'mit bekannten Mittein wie Deckplatten^ Deckeln der Hers tellursgef ore, Gegenflächen oder dergleichen je naeh Erfordernis gleichmäßig oder ungleichmäßig belastet und/oder abgedeckt wird, daß dabei und dadurch zwischen d@s Karnraarsystem bzw* seinen hochstehenden oder noppensrtigsn Druckflächen und/oder entsprechenden Druckflächen eines dort ©ingebrachten raster- oder netzartigen . Gebildes und den Werkstoffen und/oder Schichten üln je nach Ausführung dsa Ksmssrsyatesns und/oder des Gebildes offeness gasdicht verochlieSbarea oder geschlossenes HöhXrau®verbund·» system erzeugt wirdv daß danach mit Hilfe dor-Mittel oder dergleichen und des Karsfiisrsystesrss und mindestens ©ines in dieses eingebrachten und unter Druck gesetzten bzw«, gespannten' vorzugsweise flüssigen 'FüllmediuBi auf die Werkstoffe · und/oder'Schichten mindestens eirse ständig wirkend© und rain» .deatens ©ine weiter© periodisch wirkende Kraft ausgeübt wirdy-daS davor und/odar dabei durch die Kraft® und/oder durch Einbringen von unter Unteres Normal«· oder Überdruck
stehendem Härter und/oder Beschleuniger und/oder Sensibilisatoren und/oder Thixotropiermittel^ und/oder weiteren bekannten Füllstoffen enthaltendem oder von diesen oder einigen dieser Reagenzien und/oder Füllstoffen freiem Bindemittel in das und/oder durch Absaugung bzw«, Evakuierung von gasförmigen Medien aus dem Hohlrauraverbundsystem dieses und die Werkstoff© und/oder Schichten bissenfrei entlüftet un3/ oder getränkt und diese oder die bereits getränkten Werkstoffe und/oder Schichten innig benetzt« hoch verdichtet und verfestigt bzw« gehartet werden und daß während der oder nach der Verfestigung bzw«, Härtung der entsprechenden Werkstoffe und/oder Schichten d@s Kammersystem und bei Verwendung des genannten Gebildes auch dieses entfernt und der fertige Gegenstand und/oder die entsprechende Beschichtung ©ntforsnt bzw«, entsprechend- verwendet wird*
Das Verfahren ist erfindungsgemaß weiterhin dadurch gekennzeichnet γ daß zuerst durch Kontakt zwischen den auf Oberflächen von Herstellungsforroen oder Gagenständen befindlichen Werkstoffen una/οάΘΓ Schichten und den Druckflächen mindestens eines auf diese Werkstoffe und/oder Schichten gebrachten Kammersystems ein Hohlraumverbundsystera erzeugt und durch auf seinen Hohlraum oder seine Hohlräume ausgeübte Saugkräfte und/oder auf das Hohlraum-Verbundsystem ausgeübte Druckkräfte zusammengehalten und/ oder belastet wird", daß dadurch und/od©r danach d®r Hohl=, raum-oder die Hohlräum© und die Werkstoffe und/oder Schien« ten;j insbesondere die vorzugsweise trockenen Verstärkungsmaterialien entlüftet oder entgast bzw«, evakuiert werdörty daß gleichzeitig^anschließend oder später Werkstoffe und/ oder Medien1;-1 insbesondere Bindemittel In das HohlrausaverbundsystQfö vorzugsweise unter hohe® Druck bzw-« hoher Geschwindigkeit eingebracht werden und der Kontakt zwischen den Werkstoffen und/oder Schichten und den genannten Druck« flachen während der Ausübung mindestens einer auf die Werkstoff© und/oder Schichten überfragsten ständig wirkenden und/oder raindestens einer solchen periodisch wirkenden Kraft,
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vprzugswelse bie zur möglichen Entfernung des Kammersystems infolge des Verfestigungs- bzw, Härtungsprozesses,' pausenlos aufrecht erhalten wird.
Die weiter© Ausgestaltung des Verfahrens geschieht erflndungagemäß dadurch'*' daß die Werkstoffe und/odsr Schichten; insbesondere die Verstärkungsmaterislien, vorzugsweise flächen« förraige Ver3tärkungsK!aterialien, z, B0 Verstärkungsraaterialzuschnitte oder dergleichen vor und/oder nach dem Aufbringen auf die genannte Oberfläche zuerst magnetisch fixiert, gehalten und gegen Abrutschen gesicherte gegebenenfalls danach miteinander vorzugsweise an ÜberXappungskanten, beispielsweise durch einen insbesondere Ultraschallnäh«· oder spleißvorgeng"e durch puhktförmige oder insbesondere durch Rollnaht«» epleißung vernäht und/oder verspleißt« gegebenenfalls anschließend oder später mit Bindemitteln getränkt werden#- ze B0 durch Aufspritzen, Aufsprühenf Injektion, Auflegen einer mit . Bindemittel getränkten offenzelligen Weichschaummatte oder dergleichen und in diesem oder vorzugsweise in trockenem Zustand mit dem Katnmersystera insbesondere gasdicht, abgedeckt werden t insbesondere dadurch, daß der umfanggeschlossene Rand des flexiblen Ktrasrsersystems dichtend mit dem utfifanggeachlos-δθηβη Rand der Herstellungsforra oder seiner insbesondere einzigen oder der entsprechenden öffnung verbunden wird, daß da« nach das Kamraersystem durch die ständig wirkende Kraft und/ oder sein Füllmedium und/oder durch weitere ständig wirkende Kräfte und/oder Gegenstände und/oder Mittel, wie ze B6 Deckplatten1*' Deckeln der Heratellungsfprm, Gegan flächen ,Kraft« speichern oder dergleichen belastet und dabei und/oder danach durch die periodisch wirkende Kraft bzw* die genannten Schwin« gungen,, StoBimpulse, Druckwellen oder dergleichen beaufschlagt wird und dabei die Werkstoffe und/oder Schichten^ ζ» Β die trockenen oder bereits getränkten Verstärkungsmaterialien verdichtet tverdenv daß dabei und/oder danach nach Anschließen .das zwischen άβη Druck flächen«, insbesondere des Karnmersystems und d©n Werkstoffen und/oder Schichten erzeugten HohXrautnver« 'buhdeyetems an Vakuumpumpen und/oder an Werkstoff- insbeson« UQVQ ßindemittelzuföhrungs- und Dosierungsvorrichtungen
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-pumpen die Evakuierung der Werkstoff© und/oder Schichten und d©s Hohlraumverbundsystems und/odor nacheinander oder gleichzeitig die Zuführung oder weitere Zuführung genannter Werkstoffe und/oder Bindemittel und die kräfteabhängige blasenfreie Entlüftung und Verdichtung mit anschließender Verfestigung bzw«, Härtung und Entformung durchgeführt wird«
Erfindungsgemäß ist ©s beim Verfahren von Vorteil, daß ein Teil oder die gesamte freie Oberfläche der trockenen oder bereits mit Bindemittel getränkten Verstärkungstnaterialien bzw* der Werkstoffe oder des Laminates und/oder mindestens einer Schicht teilweise oder vollständig mit dem Kammersystem oder mit einer Anzahl vorzugsweise regelmäßig bzw0 mosaik·= artig anzuordnenden und als Energie- bzw« Impulserzeuger und/oder «Crbertrager und/oder -auslöser dienenden Kammern des Kammeraystems versehen vvird^ daß danach diese vorzugsweise gasdicht verschließbaren oder verschlossenen Kammern %oder das entsprechende Kammersystem durch bekannte Mittel und/oder durch die ständig wirkende Kraft belastet werden bzw* wird und/odar an Gegenflächen anliegen bzw, anliegt und/oder sich an diesen abstützen oder abstützt, daß gleichzeitig oder anschließend jeweils mindestens ein festes und/ oder flüssiges und/odor gasförmiges Medium und/oder min-» destens ein aus einem solchen Medium oder einer solchen •Substanz hergestellter Körper den Kammern zugeführt wird oder ist und daß im Anschluß daran die periodisch oder im besonderen Fall nur einmalig wirkende Kraft bzw» die kinetisch© Energie bzw* das oder ein jeweils erforderliehe(s) Energiequantum UBn Kammern von außen zugeführt und/oder in diesen erzeugt und/oder freigesetzt und dabei auf die Werkstoffs und/oder Schichten in einer vorher bestimmten, eingestellten oder erforderlichen Anzahl pro Zeiteinheit oder nur einmalig übertragen wirdj.z« ß« durch Bewegung und/oder Volumenvergrößerung und/oder Erwärmung, der Kammern, hervor» gerufeny beispielsweise durch mechanische^ pneumatische«:' vorzugsweise hydraulische oder elektrohydraulische Impulse* Schockwellen,' Explosionen oder dergleichen*
Insbesondere zur Erzeugung von Hohlkörpern oder Behältern oder hinterschnittonen Gegenständen oder Beschichtungen ist as vorteilhaft, daß das an einem Teil der Herstellungsform, ihrem Deckel oder an mindestens einer Gegenflache angeordnete oder damit befestigte Kamraereystem im ungefüllten, gegebenenfalls im zusammengelegten oder ifa teilweise oder vollständig gefüllten Zustand auf die bereits mit trockenen oder auch getränkten Verstärkungsmsterialien und/oder weiteren Werkstoffen beschichtete Oberfläche der Herstellungsform od^r des Gegenstandes gebracht':,* dort mit seinem Einfüllstutzen an Ansaug« und/oder Rückführleitungen von Medienvorratsbehältern und/oder fiedientransport«» und/oder -»druckpum« pen und/oder weiteren Mediennachföll» und/oder«»nachd rück vorrichtungen angeschlossen, mit dam genannten Füllmedium gefüllt und/oder unter Druck gesetzt und davor« dabei und/oder danach'an/-Schwingery Impulsgeber oder dergleichen bzw«, die euf'stoßweisen oder Inipulsbetrieb umschaltbaren Motorpumpen -angeschlossen wirdj gegebenenfalls vor oder nach der Füllung zwischen den genannten Teil der Herstellungsform, ihren Deckel oder mindestens ein© Gegenfläche und das auch räum« lieh oder eis Behälter gestaltete Kammersystem genanntes Fülliaedium, vorzugsweise mindestens ein Preßbehalter ge~ bracht und mit dem Medium gefüllt/vorzugsweise gasdicht verschlossen, das Medium unter Druck gesetzt und/oder an genannte Schwinger, Impulsgeber oder dergleichen oder die genannten stoßweis© arbeitenden .Motorpumpen angeschlossen . wird*
Die vorgenannte Aufgabe wird bei der Einrichtung erfindungsgemäß dadurch gelöste ! daß das als flexible oder flexibel gestaltete flache oder räumlich geformte Matte oder Schicht ausgebildet© und an seiner Oberfläch© mit Druckflächen (14) von vorzugsweise regelmäßigen Erhöhungen 12 und/oder Vertiefungen 13 und/oder längs« und/oder querrillenartigen Vertiefungen versehene verschließbare oder verschlossene Kammersystem 9 aus einer Anzahl über kommunizierende Vorbindungen Ii kommunizierend miteinander verbundenen, Vorzugs·»
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weise in mindestens einer Ebene angeordneten Kammern oder Räumen 10 besteht und mit mindestens einem flüssigen und/ oder gasförmigen Füllmediura 15 und/oder mindestens einer Suspension oder dergleichen fullbar oder gefüllt ist und über mindestens einen Einfüllstutzen 16 und/oder Irapulsübertragungsleitungen 17 cnit Schwingern oder Impulsgebern oder ImpuXsarzeugern und/oder Irapulsüber tragern 18 mechanischer^ pneumatischerv hydraulischere elektrobydraulischery elektrischer oder dergleichen Ausführung oder mit Schwingern oder Impulsgeneratoren 60, insbesondere elektrischer oder elektronischer Ausführung oder mit Iropulswandlern oder Impulskammern 65S insbesondere elektrchydraulischer Ausfüh« rung oder mit Explosions-» oder Brennkammern 77 oder dergleichen für das Zuführen und/oder Obertragen und/oder Freisetzen von einmalig/ insbesondere periodisch wirkenden Kräften auf das Füllmedium 15 und/oder das Kammersystem 9 seine Kammern oder Räume 10 verbunden ist»
Die Einrichtung ist erfindungsgemäß weiterhin dadurch gekennzeichnet, daß das in <$qv Größe und Form bzwe Gestalt der Oberfläche 2 der Herstellungsform 1 angepaßte und mindestens einen verschließbaren Raum oder eine Kammer 10 aufweisende Kammersystetn 9 mit mindestens einem Rand 49e zum Beispiel einem wulstartigonv vorzugsweise umfanggeschlossenen Rand 49 und ein- oder beidseitig mit Erhöhungen 12 und/oder Vertiefungen 13S beispielsweise in Gestalt von Noppen von kreisförfiiigarv quadratischer« ©llipsenförmiger oder anderer geometrischer oder davon abgewandelter Form versehen ist und der Rand 49 und/oder die kommunizierenden Zwischenräume 13 a zwischen den Erhöhungen 12 und/oder Vertiefungen 13 mit Entlüftungen oder Vakuurnanschlüssen 32 für das Entlüften und/ oder Evakuieren und/oder mit.Werkstoff-I insbesondere Binde« mitteleinfüllöffnungen 33 for das Einbringen von Werkstoffen 5 oder Bindemitteln 8 und/Quer weiteren genennten Füllmadien 15 und/oder Werkstoffen 5 verbunden und an entsprechende Vorrichtungen wie Entlüftungs- oder Vakuumpumpen und/ oder Dosier- und/oder Bindemittel- und/oder Hedion« odor Vi/erkstoffzuführungsvorrichtungen anschlieSbar ist, Vorzugs»
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weise der Rand 49 des Karamersysteras 9 den Rand oder dio Öffnung 50 dar Herstellungaforrn 1 dichtend umspannt oder umschließt»
Di© weitere Ausgestaltung der Einrichtung geschieht erflndungsgeraaß dadurch^ daß das Katnmersystem 9 aus einer Anzahl einzelner^ vorzugsweise gleichgroßer, insbesondere miteinender kommunizierender Kammern oder Räume 10 besteht, die hinter« und/oder nebeneinander, auch versetzt zueinander (ähnlich einem Mosaik) in mindestens einer Ebene und in einem flexiblen Material vorhanden oder angeordnet und/oder flexibel miteinander durch geeignete flexibel gestaltete Verbindungsstücke verbunden sind, vorzugsweise die Kammern oder Räume 10 zueinander gleichgroße Abstände aufweisen.
Erfindungsgemäß ist es bei der Einrichtung von Vorteil, daß aas Karsmersyetem 9 aus insbesondere flexiblen Materialien besteht und insbesondere regelmäßig verteilte Kammern oder Räume 10 enthalte die kommunizierend miteinander verbunden ©ind und von denen mindestens eine Kammer bzw* ein Raum 10 mit mindestens einer Impulsübsrtragungsleitung 17 und/oder gegebenenfalls über Ventile oder Regelventile 19 und Druckmesser bzw. Manometer 20 mit Druck-, und/oder Saugleitüngen 21 für das Füllmedium -15 in Verbindung steht und die Irapulsübertragungsleitung 17'an Schwinger, Impulsgeber 18 oder dergleichen oder an Schwinger oder Impuls« .generatoren 60 oder dergleichen oder an Impulswandler oder ImpuXskstnmern 65 oder dergleichen oder an Explosions- oder Brennkammern 77 oder dergleichen'«- beispielsweise an Stoßimpuls-* ond/oder DruckweXlenerzeuger wie zP B9 stoßweise arbeitende PumpenB ; Preßlufthämmer 18; 27 mit starrer Vsrbindung 25. Druckpulsar oder hydraulische Pulsatoren* Ultraschallschwinger mit seinen Stößeln oder Kolben 26 oder seinen Wirk-;,; StoS« od-sr Abstrahflachen 28 anschließbar bzw,1 angeschlossen ist, vorzugsweise alle Kammern oder Räum© 1O„ Leitungen 171. 21j 23 und zugehörige Vorrichtungen 19j' 20; 22j 24 mindestens.ein inkompressible^ insbesondere flüssiges und/ oder riesel- oder schüttfähiges festesFüllmedium oder ©nt-
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sprechende Suspensionen 15;" auch magnetische oder magnetisch beeinflußbare Medien bzw* Suspensionen 15 .enthält«1 ggf, mindestens eine Kammer oder ein Raum IO oder die Leitung 21 mit mindestens einem Mediumvorratsbehälter 24 für d©s FGIlmedium 15 mit angeschlossener Motorpumpe bzw, Mediumtransport- und/oder Druckpumpe 22 und/oder Drucksteuer- und/oder Regelungsvorrichtungen und/oder mit Ventilen 19 kommunizierend verbunden ist«
Insbesondere zur Erzeugung von Hohlkörpern7 Behältern, hinterschnittenen Gegenständen oder Beschichtungen ist es vorteilhaft/ daß das Kammersys tem 9 zur Erzeugung von räumlichen Gegenständen oder Behältern dem Hohlraum der Herstellungsforra 1 und/oder dor entsprechenden Oberfläche 2 in Größe und Gestalt angepaßt bzw* selbst als vorzugsweise gasdicht ver~ schließbarer Behälter oder Hohlkörper mit mindestens einer öffnung-53 ausgestaltet ist, daß dieser Hohlraum mit ge~ nannten gasförmigen und/oder insbesondere flüssigen und/ oder riesel- oder schüttfähigen festen Füllmedien 3.5 gefüllt, vorzugsweise gasdicht verschlossen und das Füllmedium 15 unter Druck gesetzt, gegebenenfalls an genannte Schwinger 18T 6Of 65 Ί 77 oder dergleichen^ gegebenenfalls an Mediutnnachfüll- . oder -nachdrückvorrichtungen 38 angeschlossen ist.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung ist folgender:
Nach Beschichtung dar Herstellungsforni 17 insbesondere ihrer Oberfläche 2 mit den Werkstoffen 5 oder Werkstoffschichten bzw, dem Laminat oder entsprechenden Madien, insbesondere mit bereits mit Bindemittel 8 getränkton Veratärkungsmatöria« lien 77 beispielsweise im Faser/Harz-Spritzverfahren oder dergleichen^ wird auf die Oberfläche 6 dar Werkstoffe 5.das Kammersystem 9 aufgebrachte Dadurch wird ein unmittelbarer Kontakt zwischen der Oberfläche 6 der Werkstoffe 5 und den Druckflächen 14 der Erhöhungen 12 des Kammereystems 9 herge« stellt« Daraufhin werden die Kammern oder Räumo 10 des Kommersystems 9 mit dem. FGllmed'ium bzw« mit entsprechenden .Suspensionen 15 über den Einfüllstutzen 16 des Ksmmersyateros 9S
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das geöffnet© Ventil 19, die Druck- und/oder Saugleitung 21 und die Ansaug™ und/oder Rückführleitung 23 aus dem daa Füllmedium 15 enthaltenden Vorratsbehälter 24 mit Hilfe einer zwischen der Leitung 23 und der Leitung 21 angeordneten Motorpumpe bzw« einer Füllmediumtranspcrt» und/oder -druckpumpe 22 teilweise oder vollständig, vorzugsweise soweit gefüllt, daß ein geringer Überdruck in den Kammern oder Räumen IO des Kammersystems 9 entsteht*
Vorher odor jetzt wird um das Kammersystem 9 ein vorzugsweise umfanggeschlossener Rahmen 3 a gebracht» Danach wird dieser Rahmen 3 a und/oder das Kammersystem 9 mit einer ständig wirkenden Kraft belastet, die beispielsF/eise als Deckel 3 der Herstellungsforra 1', als Gegenfläche, Kraft« speicher,, Preßbehälter 29 oder dergleichen ausgebildet ist*
Nunmehrwird der Einfüllstutzen 16 über eine Impulsübertrag gungsleitung 17 mit einem Schwinger oder Impulsgeber und/oder -erzeuger und/oder -übertrager mechanischer, pneurnatischer, hydraulischer t elektrohydraulischer, elektrischer oder dergleichen Ausführung derart verbunden, daß auf das Füllmedium 15 eine periodisch wirkende Kraft ausübbar ist, beisplels» weise mit Hilfe von Stößeln* Kolben, Schallgebern oder Schall« Übertragern 26 eines Schwingers 18, beispielsweise eines Schlag-©rkzeuges oder Ultras chaXlschwingers,1 insbesondere eines Preßlufthammars 27-, die mit ihren Wirk-, Stoß» oder Abstrahlflächen auf das spannbare oder gespannte bzw,, unter Druck stehende Füllmedium 15 wirken 0
3et2t wird in Abhängigkeit des erforderlichen Verdichtungsgrades der Werkstoffe 5 oder der Werkstoff schichten bzw«, des Laminates bz\tia ver^endungszwack·» und/oder belastungsfsllabhängig dia standig wirkende Kraft und/oder der Druck auf das Föllraedium 15 nsifc Hilfe der Motorpumpe 22 vor und/oder während der periodisch wirkenden Kraft nach und nach erhöhte
Zwischenzeitlich wird der Schwinger 18 oder dergleichen/ ins« besondere der Preßluf thaminer 27 zur Erzeugung und/oder Ober» tragung der periodisch wirkenden Kraft eingeschaltete
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Auf diose Weiss übertragen die Stößel 26 oder dergleichen ihre Kräfte bzw* Schwingungen auf d@s Füllmediura 15 und über dieses und das Kamosersystem 9 auf die Werkstoffe 5 oder der** gleichen, verdichten oder entlüften über das zwischen der Oberfläche 6 der Werkstoffe 5 und den Druckflächen 14 der Erhöhungen 12 des Kammersystems 9 gebildete und mit dsr freien Atmosphäre in Verbindung stehende oder offene Hohlraumverbundsystem 51 die Werkstoffe S9 erzielen einen innigen Verbund und benetzen die Verstärkungsmaterialien 7 mit den Bindemitteln 8 vollständig»
Von Vorteil ist es* wenn in diesem Fall der umfanggeschlossene Rahmen 3 a fest mit dem Deckel 3 der Herstellungsform 1 verbunden ist und der Rahmen 3 a entweder einen erforderlichen Abstand zur Oberfläche 2 der Herstellungsform 1 aufweist oder sich auf der genannten Oberfläche 6 abstützt, jedoch in diesem Falle zwecks Entlüftung der Werkstoffe 5 und des Kohlrauraverbundsystems 51 seitliche Durchgangslöcher aufweist» Die periodisch wirkende Kraft muß hierbei größer als die ständig wirkende Kraft (jeweils pro Flächeneinheit) seiny um die erforderlichen periodisch wirkenden Kräfte aus» üben zu können« Nach Erreichen des erforderlichen Verdien« tungsgrados wird das in der Druck- und/oder Saugleitung 21 angeordnete Ventil oder Druckminderventil oder Überdruckventil 19 geschlossen» die Motorpumpe 22 abgeschaltet,und die Werkstoffe 5 und dergleichen werden verfestigt bzw, ge~ härtet* Das geschieht beispielsweise durch Zuführung von Wärme» und/oder Strahlungsenergie*
Die periodisch wirkende Kraft kann nach Schließen des Ventils 19 oder auch später durch Abschaltung dea Schwingers 18 oder dergleichen ihre Tätigkeit einstellen«, Nach teilweiser oder vollständiger Verfestigung oder Härtung wird das Kammersystem 9 nach öffnung des Ventils 19 und Betätigung der Motorpumpe 22 in umgekehrter Richtung durch Rückpurnpon deo Füllmediums 15 in den Vorratsbehälter 24 entspannt und mit dem Rahmen 3a und dem Deckel 3 entfernt und der fertige Gegenstand
- is - ZO-C
Das in der Leitung 21 angeordnete Manometer 20 dient zur Einstellung und/oder Kontrolle dos Verdichtungsgrades«, Danach kann der beschriebene Herstellungsprozeß beliebig oft wiederholt werden*
Von Vorteil ist es* wenn eine gasdicht verschließbare oder verschlossene Herstellungsform 1 verwendet und/oder ein gasdicht verschließbares oder verschlossenes Höh!raumVerbundsystem 51 erzeugt wird und die Herstellungsformloder das Hahlraumverbundsystem 51 mit Entlüftung«- oder Vakuumanschlüseen 32 und damit verbundenen Entlüftungs- oder Vakuum» pumpen und mit Werkstoff-, insbesondere Bindemitteleinfüllöffnungen 33 und damit verbundenen Werkstoff« bzw* Bindemittelzuführungsund/oder Dosiervorrichtungen oder «pumpen versehen ist, ·
Auf diese Weise werden zuerst die Werkstoffe 5, insbesondere die Verstärkungsmaterialien 7 und das Hohlraumverbundsystem 51 vollständig entlüftet bzw« evakuiert, und danach können di© Werkstoffe * insbesondere die flüssigen Bindemittel 8 vorzugsweise unter Druck durch die Einfüllöffnung 33 gefüllt bzw«, gepreßt werdena Sooiit werden die Verstärkungsmateria«· Ilen 7 und/oder andere Werkstoffe 5 sehr rasch mit Bindemittel getränkt* die Verstärkungsmaterialien 7 bzw, jode Einzelfaser vollständig und schnell benetzt und die Durchführung genannter Verfahrensechritte b2Vi/ö dia Herstellung des Gegenstandes oder der Beschichtung wird bei gleichzeitiger Vermeidung gesundheitsschädlicher Lösungsmitteldämpfe unter Erhöhung des Arbexts-' und Gesundheitsschutzes wesentlich beschleunigt« Auch kann auf diese Weise der Herstellungsprozeß, insbesondere der Verdichtungs- und Verfestlgungs« bzw, Härtungsprozeß we» sentlich besser gesteuert und kontrolliert werden. Die Verfestigung oder Härtung kann in bekannter Weise oder vorzugsweise Kit Hilfe von in der Nähe der Oberfläche 6 der Werkstoffe 5 und/oder dor Oberfläche 2 der Hersfellungsform 1 angeordneter oder eingebrachter Heizrohrsysteme 52 oder vorzugsweise anstelle diesor odsr zusätzlich zu diesen durch
- 16 - ä^U 1 /3 · Wärmetransformator- oder Wärmeloitrohrsysteme 35 erfolgen*
Auch kann zur Steuerung oder Regelung des Verdichtungsgrades der Einfüllstutzen 16 oder die Leitung 21 mit einer zusätzlichen Nachdrückleitung 44 und einer Mediumnachfülloder «nachdrückvorrichtung 38 zum Nachdrücken von Nachdrückmedium 43 oder \on Füllmedium 15 während der Verdichtung versehen werden,, wobei die Steuerung oder Regelung insbesondere druckabhängig über Meßfühler 45 und einen Nachdrückregler 47 zur Drehzahlsteuerung oder Regelung eines die Vorrichtung 33 antreibenden Motors 39 durchgeführt wird.
Die periodisch wirkende Kraft wird mit Hilf© von Schwingern und/oder Impulsgeneratoren 60 und/oder von Impulswandler!! oder Impulskammern 65, insbesondere zur Erzeugung von elektrohyd'raulischen Impulsen und/oder mit Hilfe von Explosions» oder Bpenηkammsrn 77 erzeugt und auf die Werkstoffe 5 übertragen wobei in besonderen Fällen, insbesondere bei Verwendung von Explosions- oder Brennkammern die ansonsten periodisch wirkende Kraft nur einmalig oder schlagartig die zur Herstellung« insbesondere zur Entlüftungs Tränkung* Benetzung urtd Verdichtung der Werkstoffe 5 bzwe der Verstärkungematerialien 7 und/oder der Bindemittel 8: erforderliche Energie überträgt* die gegebenenfalls gleichzeitig zur Verfestigung oder Härtung verwendet werden kßnne Hierbei sind entweder sehr stabile Herstellungsforraen 1 mit zugehörigen Vorrichtungen gleicher Festigkeit erforderlich oder die Herstellungsform 1 oder dergleichen wird in Abhängigkeit der Explosion oder Verbrennung ähnlich einem reaktiven Ge-= schütz unmittelbar nach Explos5.on oder Verbrennung automatisch geöffnet und/oder der Druck des Füllmediums 15 oder des Nachdrückmediuras 43 oder dergleichen wird schlagartig verringert* so daß der Rückstoß oder Rückschlags der sonst zum Bersten oder zur Zerstörung der Herstellungsform 1 oder der erfindungsgemäßen Einrichtung führen würde, möglichst vollständig abgefangen wird*
Bei der Haratellung von Hohlkörpern oder Behältern wird das Kammefaystem 9 in die bereits mit den trockenen oder ge-
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tränkten Verstärkungsina terialien 7 versehene Herstellungsform 1 gebracht* Hierbei kann die Herstellungsform 1 noch geöffnet sein oder das Kammersystom 9 wird ohne Füllmediura 15 durch die öffnung der Herstellungsform 1 geschoben und erst dann mit detn Füllraedium 15 gefüllt, so daß es sich gleichmäßig an diö Oberfläche 6 der Werkstoffs 5 anlegt. In einem solchen Fall kann die zur Entlüftung» Tränkungä Benetzung und Verdichtung der Werkstoffe 5 erforderliche Energie im Füllmediura 15 des Kammersystems 9 erzeugt und/ oder freigesetzt werden*
Au sf ü huu η q s be i s ρ ie1
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden«
In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig« I? die erfindungsgemäße Einrichtung rait offener - Herstellungsform?
Fige 2: άνη Schnitt A - B u&r Figur Ij
Fig„ 3": den Schnitt C-D der Figur 1;
Fige 4i den Schnitt E-F der Figur Ij :
Fig# 5? eine Teildraufsieht der Figur 1%
Fige 6i die erfindungsgemäße Einrichtung mit geschlossener Herstellung©?orrai
Fige 7% eine Seitenansicht der Figur 6j
FiQp 8;s die erfindungsgomäß© Einrichtung mit geschlossener Herstellungaform für die Herstellung von offenen oder schalenförmigen Gegenständen;
Fig# 9s die erfindungsgemäße Einrichtung mit geschlossener - - Herstellungsform für die Herstellung von hinterechnittenen Gegenständen-*·'-von Hohlkörpern oder Bs~ hältern.i · . .
Fig,jLO'i den Schnitt G - H der Figur 9j
Fig* 11: eine Draufsicht auf das Unterteil der geöffneten
- Herstellungsform mit darin befindlichem hinterschnittenen fertigen Gegenstand;
Fig«, 12,: das erfindungsgemäße Kamme rays tem mit elektrisch . in Reihe geschalteten Impulswandlern j
.Fig* 13: eine untere Draufsicht der Figur 12 mit kreisförmig ausgebildeten Erhöhungen?
Fige 14: das erfindungsgemäße Kammersystem gemäß Figur 12
- mit elektrisch parallel geschalteten Impuls^and» lern;
Fig«, 15: die erfindungsgemäße Einrichtung zur Herstellung eines Behälters mit in dar Herstellungsform befindlichem Formkern, Impulswandler und Blockschaltbild des Impulsgenerators j
Fig« 16: die erfindungsgemäße Einrichtung gemäß Figur 6 mit durch das Kammersystem und den Deckel der " Herstellungsform geführten Entlüftungs« oder Vakuumansehiüssen und Werkstoff-, insbesondere Bindemitteleinfüllöffnungen j
Fig* 17: den Schnitt I - O der Figur 16;
Fig* 18: eine mit flüssigem Medium gefüllte Explosions-
- oder Brennkammer mit Explosiv·» odsr Brennstoff*
Gemäß Figur 1 besteht die erfindungsgemäße Einrichtung aus einer Herstellungsform IV deren Oberfläche 2 als ebene Unterlage ausgebildet ist* Die Herstellungsforra 1 besitzt weiterhin einen Deckel 3 und einen umfsnggeechlos« senen Raum 3 ay der am Dackel 3 gemäß Figur 1 oder an der Oberfläche 2 der Herstellungsform I oder an einem Kämmersystem 9 angeordnet oder fest damit verbunden sein kann*
Der aus festen Materialien oder starr ausgebildete Rahmen 3 a umschließt vorzugsweise den äußeren Mantel oder Rand des Kammersysteme S vollständig,, Die Herstellungsform 1 besitzt ein Gestell 4* das als FuS, Armierung oder
gleichen ausgebildet sein kann und auf dem die Herstellungsform 1 abgestellt oder fest mit verbunden ist* Auf dar Oberfläche 2 der Herstellungsform 1-befinden sich Werkstoffe oder Werkstoffschichten oder das Laminat oder entsprechende Medien 5, insbesondere Verstärkungsmaterialien 7 und Bindemittel 8.
Die Verstärkungsmaterialien 7 sind in bekannter Weise manuell, mechanisch oder automatisch aufgelegt oder aufgebracht und werden oder sind während odsr nach dem Auftragsprozeß der Verstärkungsmaterialien 7 mit den Bindemitteln 8 getränkt, beispielsweise nach dem Faser/Harz-Spritzverfahren oder durch Aufsprühen, Aufspritzen oder dergleichen von Bindemittel 8 auf die trockenen Verstärkungsmaterialien 7«, Auf der Oberfläche 2 der Herstellungsforra 1 können vor dem Aufbringen der Verstärkungsmaterialien .7 und der Bindemittel 8 in der Figur nicht dargestellte Trennmittel»{ Färb- bzw* Gelcoat» oder dergleichen Werkstoffschichten oder Trenn» und/oder Transportfolien aufgebracht sein»
Auf dor Oberfläche 6 der Werkstoffe 5 befindet sich ein flexibles oder flexibel gestaltetes, insbesondere aus flsxiblen Werkstoffen, wie z« B- Elasten» flexiblen Plasten oder dergleichen bestehendes Kammersystem 9, dessen Kammern oder Räume 10 Ober kommunizierende Verbindungen oder Öffnungen 11 kommunizierend miteinander verbunden sind«, Das Kammer sys tem 9 weist an seiner unteren Seite oder Fläche Erhöhungen 12 und/oder Vertiefungen 13 und dazwischen Zwischenräume 13 a auf,. Die Erhöhungen 12 des Kamraersystems 9 sind an ihrem Ende als flache Druckflächen 14 ausgebildet«, Die Druckflächen 14 drucken auf die Oberfläche 6 der Werkstoffe 5* Das Kammersystem 9 ist hierbei etwas größer als die Oberfläche 6 der Werkstoffs 5 ausgebildet« · In den Kammern oder Räumen 10 dss Kammersystems 9 befindet sich ein Füllmedium oder eine entsprechende Suspension 15, das oder die vorder nach dem Aufbringen des Kammersystems auf die Oberfläche 6 der Werkstoffe 5 in die Kammern oder
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Räume 10 eingebracht wird* Dies geschieht über mindestens einen mit den Kammern oder Räumen 10 des Kammersystems 9 kommunizierend verbundenen Einfüllstutzen 16, der durch den Deckel 3 a der Herstellungsform 1 ragt« Der Einfüllstutzen 16 ist einerseits mit einer Impulsübertragungsleitung 17 mit angeschlossenem und vorzugsweise auf das Füllmedium 15 wirkenden Schwinger oder Impulsgeber oder Impulserzeuger und/oder Impulsübertrager mechanischer, pneumatischer* hydraulischer* elektrohydraulisch©^ elektrischer oder dergleichen Ausführung mechanisch verbunden« Der Einfüllstutzen 16 ist andererseits über ein Ventil oder Druckminderventil oder Überdruckventil 19 und ein Manometer oder Druckmesser 20 mit einer Druck- und/oder Sauglsitung 21 für das Füllmedium 15 verbunden*. Das Manometer oder der Druckmesser 20 dient zuF Anzei'ge des in der Leitung 21 bzw«, Füllmedium 15 herrschenden Druckes, gegebenenfalls im Verein mit Regelungsmechanismen und/oder dem ebenfalls auf das Füllmedium 15 wirkenden Ventil 19 zur Regelung des Druckes des Füll« mediums 15,
Die Leitung 21 ist mit einer Motorpumpe bzw, Mediumtransport» und/oder Druckpumpe 22 zum Transport des Füllmediuras 15 verbundene Diese Motorpumpe transportiert das Füllmedium 15 über die Ansaug·» ond/oder Rückführleitung 23 aus einem Vorratsbehälter 24 über die Leitung 21 und durch den Einfüllstutzen 16 in die Kammern oder Räume 10 des Kammersystems 9 und erzeugt einen bestimmten Druck bzw* eine ständig wirkende Kraft als Energie d&r Lage oder potentielle Energie im Füllmedium 15 und somit im Kammersystem 9 und überträgt diese über die Wandung des Kämmersystems und die Erhöhungen 12 und die Druckflächen 14 auf die Werkstoffe 5 b2We deren Oberfläche 6„ Auf diese Waise werden die Werkstoffe 5 gering verdichtet und ein Teil der in diesen vorhandenen Luft entweicht aus diesen über die Vertiefungen 13 bzw* die Zwischenräume 13 6, die mit der freien Atmosphäre in Verbindung stehen bzw* an dieeer Atmosphäre liegen* Vorher oder jetzt wird der Schwinger 18 oder
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dergleichen in Tätigkeit gesetzt und erzeugt und/oder überträgt auf das Füllmedium vorzugsweise nach Schließen des Ventils 19 eine periodisch wirkende Kraft als Energie der Bewegung oder kinetische Energie«,
Diese periodisch wirkende Kraft, die sich als Schwingungen, Stoßimpulse, Druckwellen oder dergleichen im vorgespannten oder gespannten Füllraedium 15 nach sllsn Richtungen gleich» mäßig fortpflanzt und jeweils senkrecht auf die inere Wandung des Füllraumes, insbesondere der Kammern oder Räume IO des karamersysteros 9 und über die Wandungen dieses Kammersystems wnd die Erhöhungen 12 auf die Druckflächen 14 und über diese auf die Werkstoffe 5 bzw«, die Oberfläche 6 der Werkstoffe 5 wirkta'aßaböi werden die Werkstoffe 5 blasenfrei und hochverdichtet und die Verstärkungatiiaterialien 7 und/oder andere Werkstoffe allseitig mit-dan Bindemitteln 8-benetzt und können anschließend verfestigt oder gehärtet werden« Nach Schließung dss Ventils 19 wird die Motorpumpe 22 ausgeschaltet* lat Infoige der Verdichtung ein Nachdrücken oder Nachfüllen von Füllrnediuiü 15 in die Kammern oder Räume 10 erforderlich, wird die Motorpumpe-22 kurzzeitig in Abhängigkeit der erforderlichen Menge des nachzudrückenden Füllmediums 15 eingeschaltet und für diese Zeit das Ventil 19 geöffnet*
Die periodisch wirkende Kraft kann selbstverständlich auch während geöffnetcra Ventil 19 und bei laufender Motorpumpe 22 ausgeübt werden. Hierbei wird jedoch der Motor der Motorpumpe 22 derart gesteuert oder geregelt» beispielsweise durch eine Drehsahlregelung in Abhängigkeit des Füllmediumdruckes, daß stets nur soviel FüXlrö'edium nachgedrückt wird, daß der Füll» Esediumdruck ständig konstant gehalten wird* Nach Erreichen des erforderlichen Verdichtungsgrades wird das Ventil 19 ge» schloss©!"«*1, die Motorpumpe 22 und insbesondere auch der Schwin». ger 18 oder dergleichen abgeschaltet«, Anschließend wird durch über die" Herstellungsform 1 zugofuhrta Wärme oder durch Er-' ivänsung des Füllraediums 15 oder dergleichen oder durch Aus» pumpen des kalten und Einpumpen eines erwärmten Füllmodiums 15 die Verfestigung oder Härtung der Werkstoffe 5 zum Gegen» stand oder -zur Beschichtung durchgeführt,»
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Selbstverständlich können die Kammern oder Räume 10 sofort mit erwärmtem Füllmediura 15 göfüllt werden* Auf diese Weise verkürzt sich der Herstellungsvorgang» Nach teilweiser oder vollständiger Verfestigung oder Härtung wird der fertige Gegenstand entformt* Das geschieht dadurch/ daß die Herstellungsform 1 mit ihrem Gestell 4 und/oder der Deckel 3 mit dem umfanggeschlossenen Rahmen 3 a und dem Kammer sy stern vorn Gegenstand oder voneinander wegbewegt werden,, Falls erforderlich» kann vorher nach öffnung des Ventils 19 und Umschaltung der Motorpumpe 22 auf Rücktransport des Füllmediums 15 in dm Vorratsbehälter 24 (das geschieht zum Beispiel durch Drehrichtungsumkehr des Motors, vorzugsweise durch Umschaltung der Anschlußphssen der Spannungsquelle) umgeschaltet werdene Auf diese Weise werden daa Kammersystem und die entsprechenden Leitungen 23f 21, 17 und 16 entleert. In dar Impulsübertragungsleitung 17 kann selbstverständlich ein weiteres Ventil 19 angeordnet sein»
In Figur 2, die den Schnitt A - B der Figur 1 zeigt, wird die Übertragung der auf das Füllmedium 15 periodisch wirkenden Kraft gezeigt« Die Figur 2 zeigt die Impulsübertragungaleitung 17*r das darin befindliche Föllmediura 15, einen mit seiner Wirk--,' Stoß- oder Abstrahlfläche 28 direkt auf das gespannte Füllmedium 15 wirkenden und mit seinem einen Ende in die Im« pulsübertrsgungXeitung 17 teilweise ragenden Stößel, Kolben ν Schallgeber oder Schallübortrager 26* Das andere Ende des Stößels 26 oder dergleichen ist Teil eines Schwingers 18 oder, dergleichen» der hier beispielsweise als Preßlufthammer 27 ausgebildet ist» Zwischen der Impulsübertragungsleitung 17 und dem Sghwinger 18 bzw* dem Kopf toil das Preßlufthammers ist eine starre Verbindung 25 angebracht© Bai konstantem Füll~ mediutndruck drückt,, klopft oder schlägt der Stößel 26 oder dergleichen mit einer für die Erzeugung des erforderlichen Verdichtungsgrades eingestellten und regelbaren Energie oder Kraft periodisch euf das Füllffledium 15 und entlüftotj, benetzt und verdichtet die Werkstoff© 5 wie bereits beschrieben*
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Der Vorteil "dieser Impulsübertragung bzw. Übertragung der periodisch wirkenden Kraft liegt darin begründet, daß durch die gleichmaßige Druckfortpflanzung in einem flüseigen Medium oder einer entsprechenden Suspension, insbesondere im Füllmedium 15 der Energiebedarf für die Verdichtung uswe unabhängig von der Größe des zu erzeugenden Gegenstandes und . sehr gering ist«
In Figur 3, die den Schnitt C ~ D der Figur 1 zeigt, sind der umfanggeschlossene Rahmen 3 a und das Kammersystem 9 im Schnitt und in der Draufsicht gezeigt* In den Kammern oder Räumen IO und in den diese miteinander verbindenden kommunizierenden Verbindungen oder öffnungen 11 befindet sich das FQllmedlum 15 e
In Figur 4, die den Schnitt E « F der Figur 1 zeigt* ist die untere Draufsicht auf das Kammersyatem 9 bzw« auf die Erhöhungen 12} die Vertiefungen 13 und/oder ihre Zwischenräume 13 a zu sehen«, Die Erhöhungen 12 haben hier quadratische und/ oder rechteckige Form* Die Druckfläche 14 von 2 Erhöhungen des Kammersystems 9 ist durch dunklere Zeichnung gezeigt«, Alle Druckflächen 14dar Erhöhungen 12 liegen auf der Oberfläche 6 der Werkstoffe 5 auf bzw* stehen in der.Zeit vom Aufbringen des Katnmereystems 9 auf die Oberfläche 6 bis zur möglichen Entformung des zu erzeugenden bzw«, erzeugten Gegenstandes oder der Beschichtung in ständigem oder pausenlosem Kontakt mit den Werkstoffen, insbesondere mit der Oberfläche 6 der Werkstoffe-5« '..·..··
Di© Entlüftung geschieht durch die Vertiefungen 13 und/oder die Zwischenräume 13 a zwischen, den Erhöhungen 12* die nach außen offen sind* Diese miteinander kommunizierenden Vertiefungen 13 bzw* die Zwischenräume 13 a bilden ein offenes Hohl« raumverbundsystem 51*
Die Figur 5 zeigt einen Teil der Figur 1 in der Draufsicht/ u'.nd zwar einen geschlossenen Vorratsbehälter 24, teilweise gefüllt mit Füllmedium 15/ in dem sich eine Ansaug- und/oder
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Rückführleitung 23 für das Füllmediurn 15 befindet, Di© Leitung 23 ist mit der Motorpumpe 22 und diese mit der Druck- und/ oder Saugleitung 21 für das Fullmediura 15 verbunden.
Figur 6 zeigt eine gasdicht verschließbare oder verschlossene Herstallungsform 1 für die Herstellung eines ebenen oder flachen Gegenstandes« In der Harstellungaform 1 befinden sich" auf ihre Oberfläche 2 aufgebrachte Werkstoffe 5, insbesondere trockene Verstärkungsraaterialien 7, die anschließend vor der Schließung der Herstellungsform 1 mit ihrem Deckel 3 mit Bindemittel 8 getränkt oder die beispielsweise im Faser/Harz~ Spritzverfahren aufgebracht wurden* Vorzugsweise können jedoch trockene Verstärkungsmaterialien 7 auf die Oberfläche in der erforderlichen Dicke gebracht und nach Schließen dQr Herstellungsform 1 und Herstellung der entsprechenden Anschlüsse in einem Arbeitsgang mit den Bindemitteln 8 getränkt, entlüftet, benetzt und die Werkstoffe 5 insgesamt verdichtet werden«, Die Herstellungsform 1 ist mit ihrem Deckel 3, der hier haubenförmig ausgebildet ist, abgedeckt und gasdicht verschlossen. Die Herstellungsform 1 und/oder ihr Deckel 3 besitzt mindestens einen Entlöftungs- oder Vakuumanschluß 32 zur Entlüftung bzwe Evakuierung der Werkstoffe 5 und des Hohlraumverbundsystems 51 und mindestens eine Werkstoff», insbesondere Bindemitteleinfüllöffnung 33e Der Anschluß 32 und die öffnung 33 bzwe die entsprechenden Aussparungen in der Herstellungsform 1 und/oder im Deckel 3.sind so gestaltet und·angeordnet, daß sie an den Werkstoffen 5 anliegen und daß diese, insbesondere die Verstärkungsmaterialien einerseits einwandfrei entlüftet bzw* evakuiert und/oder andererseits gleichzeitig oder nacheinander mit Bindemittel getrankt und weiter verarbeitet werden können e
Ober den W§rkstoffen 5 befindet sich der genannte Deckel 3, in dem das Kammersystem 9 mit seinen Kammern oder Räumen IO mit eingebrachtem Füllmedium 15 angeordnet ist. Ober dem Kamtaersystam 9 befindet sich im Deckel 3 ein flexibler Preßbehälter 29, gefüllt mit Preßmeüiussi 30 oder Füllmedium 15 und seinem durch den Deckel 3 der Herstellungsform 1 abdichtend ragenden Einfüllrohr 31 für dos Füllen und/oder Ent-
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leeren des Preßbehälters 29« Der Preßbehältsr 29 dient zur Erzeugung und/oder Erhöhung der ständig wirkenden Kraft bzw* der Energie dor Lage« Sein Fülldruck ist mit Hilfe nicht dargestellter Druckpumpen oder dergleichen über bekannte Regelungsvorrichtungen regelbar«
Die Irapulsübertragungaleitung 317 des Kamrnersystems 9 ragt durch den Preßbehälter 29 und den Deckel der Herstellungs-" form 1 und ist im Deckel 3 abgedichtet« Die am Deckel 3 angedeuteten Richtungspfeile 34 zeigen die öffnungs- und/oder Schließrichtung für in der Figur nicht dargestellte Öffnungsoder Schließmechanismen ane Die Herstellungeform 1 besitzt in ihrem Unterteil und/oder ira Deckel 3 mindestens ein Wärme«* transformator- oder Wärmeleitrohrsystem 35, das an seinem die HerstelXungsform JL überragenden Ende oder einem Ende mit einer Heizspirale -oder Heizwicklung oder Wärmequelle 36 und/ oder einer in der Figur nicht dargestsllten Kühlvorrichtung oder einem Kälteerzeuger versehen oder verbunden ist* Die Heiz« spiral©. Heizwicklung, Wärmequelle 36 und/oder die Kühlvorrichtung oder der Kälteerzeuger sind vorzugsweise mit einer Spannungsquelle 37 für die Zuführung der erforderlichen Energie,, insbesondere elektrischer Energie für die Wärme- oder Kälteerzeugung elektrisch verbunden,,
Figur 7 zeigt die recht© Seitenansicht der Figur 6, und zwar die Hersfellungsforra ls den Deckel 3, das Gestell 4 der Herstellungs form Iy das Wärmetransforma tor- oder Wärmeleitrohrsystem 35f die Heizspirale 36 oder dergleichen und die Spannungsquelle 37e Außerdem zeigt diese Figur die über den Deckel 3 der Herstellungsform i ragende Impulsübertragungs« leitung 17 und das ebenfalls den Deckel 3 überragende Einfüllrohr 31 des Preßbehälters 29„ Ober die Impulsübertragungsleitung 17 wird die periodisch wirkende Kraft übertragen.
In Figur-8 ist dia ©rfindisngsgemäße Einrichtung mit geschlossen ausgebildeter Herstellungsform zur Erzeugung von schalenförmigan Gegenständen oder Hohlkörpern gezeigt«, Die .erfindungsgemäBe! Einrichtung besitzt hierbei außerdem sine -Medium-·,-insbesondere Füllmodiumnachfüll= odor «nachdrückvorrichtung 38«,
Die Herstellungsforra 1, ihr Deckel 3 und das Kammersystem 9 sind hierbei für die Herstellung eines schalenförmigen oder hohlen Gegenstandes oder Hohlkörpers, beispielsweise einer Mulde, einer Haube, Maschinenverkleidung, Lichtkuppel oder dergleichen ausgebildet und weisen die entsprechende Gestalt und/oder Oberflächenform auf* Die Herstellungsforra Iy die auch hier auf - j ihrem Gestell 4 ruht, ist auf ihrer Oberfläche 2 mit einem j
Trennmittel, oder einer Trennfolie versehen, auf dem bzw« auf | der die Werkstoffe 5/ insbesondere trockene Verstärkungsmate- 1 rialien 7 oder bereits mit Bindemittel 8 getränkte Verstärkungs« \ materialien 7 aufgebracht sind«, Die Herstellungsart!) 1 bzw, I ihr Unterteil ist mit Entlüftungs- bzw» Vakuumanschlüssen 32 1 und mit Werkstoff-, insbesondere Bindemitteleinfüllöffnungen j 33 versehen,, Die genannten Anschlüsse 32' und Einfüllöffnungen j 33 eind dyrch Ventile 19 absperrbar. Das Unterteil der Herstellungsform 1 besitzt ¥\reiterhin einen R8nd oder eine öffnung, insbesondere einen umfanggeschlossenen Rand 50, Außerdem ist das Unterteil der Herstellungsform 1 mit einem Heizrohrsystem 52 zur Erwärmung der Herstellungsform 1 und/oder der Werkstoffe 5 bzwe zu deren Verfestigung bzw* Härtung versehene Auf den Werkstoffen 5 ist das oben genannte und entsprechend geformte Kammersystem 9 angeordnet und bildet mit seinen Vertiefungen 13 und/oder Zwischenräumen 13 a und der Oberfläche 6 der Werkstoffe 5 das Hohlraumverbundsystem 51, über das Insbesondere die trockenen Verstärkungsmaterialien 7 mit.den flussigen Bindemitteln 8 getränkt und benetzt werden,,
Zur Abdichtung der Herstellungsform 1 besitzt das Kammersysteni 9 einen Rs^d bzwe einen-umfanggeschlossenen Rand 49, der durch seine Flexibilität einerseits mit dem Rand 50 des Unterteils der Herstellungsform 1 und mit dem Deckel 3 der Herstellungsform 1 in Kontakt steht und a®r bei geschlossener Herstellungsform 1 durch die durch die Richtungspfeile 34 angedeuteten öffnungs— und/oder Schließmechanismen die Herstellungsforrr· 1 dichtend verschließt.
Durch den Deckel 3 der Herstellungsform 1 ragt der Einfüll«» stutzen 16 deg Kamme ras ysterae 9, der mit Hilfe einer lsi Deckel 3 angeordneten# jedoch in der Figur nicht dargestellten Dichtung abgedichtet wird. Der Einfüllstutzen 16 ist einerseits mit der
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Druck- und/oder Saugleitung 21 für das Füllraedium 15 und einem Ventil 19 und andererseits mit der Impulsübertragungsleitung 17 mit angeschlossenem Schwinger 18 oder dergleichen verbunden* Der Einfüllstutzen 16 ist weiterhin mit einer Nachdrückleitung
44 und über diese mit einer Mediumnachfüll- oder -nachdrückvorrichtung 38 kommunizierend verbunden. In der Nachdrückleitung ist ein Manometer oder Druckmesser 20 und/oder auch ein Ventil, beispielsweise otn Druckmindar» oder Überdruckventil 19 angeordnet« Die Vorrichtung 38 enthält ein Nachdrückmedium 43 oder das Füllmedium 15 und besteht aus einem Motor 39, einem Getriebe 40, einem Kolben 41y einem Zylinder 42, einem Meßfühler oder Geber 45» einer Meßwertübertragungsleitung 46, einem Nachdrückrogler 47 zur Drehzahlregelung des Motors 39 und einer Reglerloitung 48 zwischen Regler 47 und Motor 39„ Die Wirkungsweise der Nachdrückvorrichtung 38 1st folgendes Nach gasdichtem Verschließen der Herstellungsform 1, Entlüften der Werkstoffs 5 und des Hohlraumverbundsystems 51, Schließen des in der.Leitung 21 befindlichen Ventils 19 und Einschalten des mit einem bestimmten Füllmediumdruck beaufschlagten Stößel 26 oder dergleichen der Schwinger 18 oder dergleichen werden die Werkstoffe 5 durch dio periodisch auf das Füllrcedium 15 wirkende Kraft infolge der Stößelbewegung auf das Füllmedium 15 außer der Entlüftung und Benetzung verdichtete Dabei sinkt der Druck des Füllmediums 159 so daß die erfordorliche oder eine weitere Verdichtung der Werkstoffe 5 nicht möglich wäre« Um die erforderliche Verdichtung jedoch durchzuführen, wird der Druck des Füllmediums 15 mit Hilfe äer Vorrichtung 38 dadurch konstant gehalten, daß der Meßfühler oder Geber
45 laufend den Mediuradruck des Nachdrückmediums 43 oder des Füllrasdiums 15 mißt υηά über die Meßwertübertragungeleitung
46 auf den Nachdrückregler 47 überträgt* Dor Nachdrückregler
47 formt diese Druckwerte in elektrische Werte in bekannter Weise um und überträgt diese übsr die Reglerleitung 48 auf den Motor 39, deseen Drehzahl und/oder Drehvvinkel auf dieee Weise positiv oder negativ geändert wird. Das Getriebe 40 treibt dadurch schenller oder langsamer den Kolben 41 vorwärts
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oder rückwärts- Auf diese W©ise wird entweder Nachdrückmedium 43 oder Füllmedium 15 über die Leitung 44 bis in die Kammern oder Räum© 10 des Kammersystems 9 und gleichzeitig auf die Wirk·»,, Stoß» oder Abstrahlflä.che 28 des Stößels, Kolbens, Sehallgebers oder SchalXübertragers 26 des Schwingers 18 oder 60 oder dergleichen übertragen. Auf diese Weiss werden die Werkstoffe 5 bis zum eingestellten oder erforderlichen Verdichtungsgrad verdichtet«, Selbstverständlich kann auch der Druck des Nachdruck- oder Füllmediums in Abhängigkeit des Verdichtungsgrades der Werkstoffe 5 vorzugsweise kontinuierlich erhöht ode^zu Anfang der Verdichtungsgrad schnell erhöht und zum Ende der Verdichtung hin wieder bis auf Null reduziert. werden*
In Figur 9 ist eine zweiteilige Herstellungsform 1 gezeigt, die wiederum auf ihrem Gestell 4 angeordnet ist» Z&wischeri dem Unterteil dieser Herstellungsform 1 und ihrem Deckel 3 ist eine vorzugsweise, umfanggeschlossene flexible Dichtung 55 zur Abdichtung der geteilten Herstellungsform 1 angeordnet* Diese Herstellungsform 1 dient zur Herstellung von hinterschnit· tenen Gegenständen oder Hohlkörpern oder Behältern, insbesondere gemäß Figur 9 zur Herstellung eines Bootskörpers und ist mit einer Mediumnachfüll- oder -nachdrückvorrichtung 38 und mit einem die periodisch wirkende Kraft erzeugenden Schwinger oder Impulsgenerator 60 elektrischer oder elektronischer Ausführung und einem entsprechenden Impulswandler oder einer Impulskammer 65/ insbesondere elektrohydraulischer Ausführung über entsprechende Leitungen verbunden» Der Deckel 3 ist auch hier mit Richtungspfeilen 34* die den nicht dargestellten öffnungs» und/oder SchlieSmechanismus versinnbildlichen, versehen* Die Hsrstellungsform 1 und ihr Deckel 3 sind in Gas ta Xt, Größe und Oberflächsnform dem zu erzeugenden Gegenstand oder hier im besonderen dem zu erzeugenden Bootskörper angepaßt und besitzen'eine~ öffnung» insbesondere eine hinterschnittene öffnung 53, .insbesondere im Deckel 3e Die Oberfläche 2 der Herstellungsform 1 ist ebenfalls mit den Werkstoffen 5 beschichtet,, Im Deckel 3 der Herstellungsform sind Entlüftungs- bzwe VakuumanschlOsse 32 'und Werkstoff-
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insbesondere Bindeoiitteleinfüllöffnungen 33 angeordnet, die mit dem zwischen der Oberfläche 6 der Werkstoffe ·5 und dem Kammereystem 9 bzw* seinen Zwischenräumen 13 a oder Vertiefungen 13 zwischen den Erhöhungen 12 gebildeten Hohlraumver« bundsystam 51 kommunizierend verbunden sind und den Deckel 3 überragen«, Mit 54 ist aer Hohlraum des Hohlraumverbundsysteras 51 bezeichnet, Di© Anschlüsse 32 und öffnungen.33 sind durch Ventile 19 verschließbar,, Das Kamtnorsystem 9 besitzt hierbei nur eine Kammer oder einen
Raum 1Oy in dem sich das Füllroedium 15 befindet. Selbstverständlich kann auch dieses Kammersystem 9 mehrere Kammern oder Räume 10 aufweisen« Durch den Dackel 3 ist der Einfüllstutzen 16 des Kammsrsyetefns 9 geführt und einerseits über ein Rückschlagventil 58 mit-der Mediumnachfüll- oder -nachdruckvorrichtung 38 und andererseits mit dem Impulswandler oder der Impulskamraer 65," insbesondere elektrohydraulischer Ausführung, hydraulisch und/oder kommunizierend verbunden«, Das Füllmedium 15 und/oder das Nachdrückmedium 43 e insbesondere die im Impulswandler bzw6 in der Impulskämraer 65 enthaltene Flüssigkeit ist vorzugsweise eine nichtstromleitende Flüssigkeit« sie ist inabesondere eo zu wählen,· daß sie bei Funkenbildung nicht entflammte
Der Impulswandler oder die Impulskammer 65 enthält weiterhin 2 Elektroden 66, zwischen denen die Funkenentladung bzw, die elektrohydraulieche Entladung erzeugt wird. Dies geschieht dadurch* daß die Elektroden 66 über elektrische Leiter 61 (hier als Phase ausgebildet) und 62 (hier als Null-Leiter aus» gebildet und an Masse oder Erde 64 angeschlossen) durch in der Wandung das Inipulswandlers oder der Impulskammer 65 befindliche Ourchführungsisolatoren 63 geführt und mit Schwin« gernJ insbesondere Impulsgenerator^ 60 elektrischer oder elektronischer Ausführung elektrisch verbunden sind* Die Schwinger, insbesondere die Impulsgeneratoren 60 werden durch Spannungsquellen 59S insbesondere durch Kondensatorentladungen bzv'ifp durch parallel und/oder hintereinander geschaltete Kon-
. deneatorkaskaden mit dan für die Erzeugung des Funkens bzv;e der Funkonentladung zwischen den genannten Elektroden 65
impulsweise gespeist und übertragen dies© elektrischen Impulse oder Kondensatorentladungen auf den Impulswandler, der die elektrischen Impulse infolge genannter Funkenentladung in einer Flüssigkeit bzw* im Füllmedium 15 in dektrohydraulische Impulse umwandelt* Hierbei entsteht jeweils in der Flüssigkeit ein elektrohydraulischer oder Flüssigkeitsdruckimpuls, der sich in der gespannten Flüssigkeit gleichmäßig fortpflanzt und über das Kammersystem 9 die Werkstoffe 5 hoch verdichtet, selbstverständlich in Zusammenhang mit der bereits beschriebenen Mediumnachfüll"» oder -nachdrückvorrichtung 38„ Die Impulsfolge oder Impulsfrequenz kann auf diese Weise in Abhängigkeit aer Impulsgenerator- oder der KondensatorentXa» düngen gesteuert oder geregelt werden und kann zwischen 1 Hz und 20 kHz und wesentlich höher, also auch im Ultraschallbe·=· reich, liegen«, .
Die in der Herstellungsform 1 und im Deckel 3 in der Nähe der Oberfläche 2 angeordneten Magnetfelder 56 sind hierbei als Induktionsmagnete bzw* als stroragespeiste elektrisch© Wick- . lungen oder Spulen ausgebildet,» Diese Magnetfelder 56 sind an Gleich- oder Wechselepannungsquellen 57 angeschlossen und dienen einerseits zum Fixieren und/oder Festhalten der magnetischen oder magnetisch beeinflußbaren Werkstoffe 5, insbesondere der magnetischen oder magnetisch beeinflußbaren Verstärkungsmaterialien 7, die vorzugsweise trocken auf die Oberfläche 2 der Herstellungsform 1 gebracht werden und auf dieser gehalten und gegen Abrutschen gesichert werden. Die Magnetfelder 56 dienen andererseits zusätzlich zur Erwärmung der Herstellungsform 1 bzw, ihrer Wandung und auf diese Weise zur Erwärmung und Vefestigung bzw. Härtung durch die bei Stromspeisung erzeugte Induktionswärme*
Die Figur 10 zeigt dQn Schnitt G-H der Figur 9 und zeigt die Herstellungsforra Iy ihr Gestell 4f den Deckel 3, die Magnet» felder 56, angeordnet ins Unterteil und im Deckel 3 der Herstellungsform I0 Die Enden der als elektrische Windungen oder Induktionsspulen ausgebildeten Magnetfelder 56 über» ragen die Herstellungaform 1 bswe den Deckel 3 und sind außer·» halb der Form 1 und des Deckels 3 an die genannte Spannungs-
quelle 57 angeschlossen* Mit 16 ist der Einfüllstutzen des Kammersystems 9 und mit 33 die Werkstoff- insbesondere die Birsdemitteleinfüllöffnung bezeichnet*
Figur 11 zeigt eins.Draufsieht auf das Unterteil der geöffneten Herstellungsform 1,; in der sich ein hinterschnittener, jedoch noch nicht entform tor Gegenstand 67y insbesondere ein Bootskörper, befindet* Mit 55 ist die Dichtung, insbesondere die umfanggeschXossene Dichtung, die vorzugsweise flexibel ausgebildet ist, bezeichnet» Diese Dichtung 55 befindet sich zwischen dem Deckel 3 und dem Unterteil der Herstellungsform 1 und verschließt diese gasdicht«,
Figur 3.2 zeigt das erfindungsgemäße Kammersystern 9 mit in den einzelnen Kammern oder Räumen IO angeordneten Impitlswandlern "65f die elektrisch hintereinander bzw, in Reihe mit Hilfe einer Reihenschaltung 68 geschaltet und mit einem Schwinger oder Impulsgenerator 60* insbesondere elektronischer oder elektrischer Ausführung elektrisch verbunden sind« Der Schwinger oder Impulsgenerator 60 wird-durch eine Spannungsquelle 59, beispielsweise eines ein- oder dreiphasigen Wechselstromnetzes·, oder durch Kondensatoren oder Kondensatorkaekaden, die parallel und/oder in Reihe geschaltet sein können, periodisch mit Stromimpulsen bzw«, Kondensatorentladungen beaufschlagt. Diese Stromimpulsa bzw«, Kondensatorentladungen werden durch die Impulswandler 65, hier ausgebildet als elektrohydraulische Impulswandler* in elektrohydraulisch^ Impulse um= gewandelt und erzeugen dadurch im Füllmedium 15, das sich in den Kammern oder Räumen 10 des Karamersystems 9 befindet, elektrohydraulische Impulse oder Schläge, die sich über die Kamme rwendung und die Erhöhungen 3.2 auf die Werkstoffe 5 übertragen und diese, wie beschrieben, bearbeiten. Die Besonderheit dieses Kamme rsystems 9 besteht darin, cjaß die. Kammern oder Räume iO als je ein Impulswandler 65 inabesondere elektr.ohydraulischer Ausführung ausgebildet sinde Die Kammern oder Räume 10 sind gemäß Figur als in sich geschlossen und selbständig füllbar gestaltet«, Sie können aber auch miteinander
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kommunizierend verbunden sein bzw, kommunizierende Verbindungen oder öffnungen 11 aufweisen
Figur 13 zeigt die untere Draufsicht der Figur 12 mit kreisförmig ausgebildeten Erhöhungen 12 bzw«, Druckflächen 14e Zwischen den Erhöhungen 12 befinden sich die Vertiefungen 13*
Figur 14 zeigt das erfindungsgemäße Kammersystem 9 gemäß Figur 12V' jedoch sind hierbei die Impulswandler 65 mit Hilfe einer Parallelschaltung 69 parallel geschaltet und elektrisch miteinem Schwinger oder Impulsgenerator 60 insbesondere elektrischer oder elektronischer Ausführung und mit Spannungsquellen 59 zur Erzeugung von Stromimpulsen, Kondensatorentladungen oder dergleichen verbunden« Oe nach Verwendungszweck oder vorhandener Spannungsquelle und/oder entsprechender Kondensatoren ist die Reihenschaltung 68 oder die Parallelschaltung 69 zu wählen.
Figur 15 zeigt die erfindungsgemäße Einrichtung zur Herstel« lung eines Behälters mit in den Hohlraum der geschlossen ausgebildeten Herstellungsform 1 eingebrachtem Formkern 76·,· einer Madiumnachfüll- oder -nachdrückvorrichtung 38y einem Impulswandler oder einer Impulskammer 65, beispielsweise elektrohydraulischer Ausführung,, Die Herstellungsform 1 besitzt auch hier ein Gestell 4 und ist mit in der Nähe der Oberfläche
2 eingebrachten Magnetfeldern 56, hier als elektrische· Wicklung oder Spule ausgebildet* versehen,, In der.als Behälter oder becherförmig ausgebildeten Herstel- lungsform 1 befindet sich auf der Oberfläche 2 eine in der Figur nicht dargestellte Trennmittelschicht oder Irennfolie und auf dieser die trockenen Verstärkungsmaterialien 7 bzwe ein trockener bzw«, noch ungetränkter Verstärkungsmaterial-=, vorformling* Auf dieser Verstärkungsmaterialschicht 7 bzwe dem Vorformling befindet sich das Kammersystera 9, das als einkammeriges System ausgebildet ist* Die Herstellungsform 1 ist mit ihrem Deckel 3 gasdicht verschlossen«, In den Deckel
3 ragt das Kammersystem 9 hinein* Der Einfüllstutzen 16 des
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Kamme rsys terns 9 ist durch eine abdichtbare öffnung im Deckel 3 geführt» Der Deckel 3 besitzt mindestens einen Entlüftungs- bzw« Vakuumanechluß 32 und mindestens eine Werkstoff- insbesondere Bindemitteleinfüllöffnung 33, die beide den Deckel 3 der Herstellungsform 1 überragen* Der Formkern 76 und der Deckel 3 sind in Richtung der angedeuteten Richtungspfeile 34 mit Hilfe genannter Mschanismen beweg« bzw* transportierbar, so daß auf diese Weise die Herstellungsform 1 geöffnet werden kann©
Der Formkern 76 formt das flexibel gestaltete Kammersystem 9 und drückt dieses im Verein mit dem Deckel 3 auf die Werkstoffe 5» Der Einfüllstutzen 2.6 des Kamraersysteros 9 ist d.nerseits über ein umsteuerbares Rückschlagventil 58 mit der genannten Nachdrückvorrichtung 38 und andererseits mit dem Impulswandler oder der Impulskamroer 65 kommunizierend verbunden«, Die Spei~ sung'oder Füllung des Kammersystems 9 mit seinen kommunizierenden Verbindungen oder Leitungen bzw«, der Vorrichtung 38 und das Impulswandlers oder der Impulskammer 65 geschieht über das Ventil 19 und die Druck- und/oder'Saugleitung 21 für das Füllmedium 15«, Der Impulswandler oder die Impulskammer 65 ist über elektrische Leiter 61 j 62 mit dem Schwinger oder Impulsgenerator 60 elektrischer, insbesondere elektronischer Ausführung elektrisch verbunden. Der Schwinger oder Impulsgenerator 60 besteht hierbei aus einem Schalter 70 in Form einer Halbleiterdiode, eines Transistors oder auch eines Thyristors* einem Programmkommutator oder Programmschaltwerk 71t einera Energiespeicher bzw« einem Kondensator bzw» aus paral-= IeI und/oder hintereinander geschalteten Kondensatorkaskaden 72v einem Speiseteil 73, einem weiteren Schalter 74 und einem Netz bzw» einer Speissspannungsquelle 75e Der Schwinger oder Impulsgenerator 60 erzeugt insbesondere kurze steile Strom- bzw* Spannungsimpuls©» und zwar in dem jeweils eingestellten Frequenzbereich bzw«, in dem Frequenzbereich, für den er ausgerüstet- oder aufgebaut ist. Der geeignet© Frequenzbereich liegt zwischen etwa 5 Hz und etwa 200 kHz, beispielsweise bei 50 Hz oder bei 20 kHzs also auch im Ultraschallbereichs, Bei Verwendung von Impulsen im ültrsschallberoich treten insbesondere bei Verwendung von thixotropierten Bindemitteln 8 hierbei -&r- unvorhergesehene nvue Effekte vorzugsweise dann
ein, wenn die Bindemittel 8 entgast werden oder sind* Diese Effekte bzw, die Ultraschallschwingungen setzen zuerst die Viskosität des Bindemittels 8 sehr schnell und wesentlich herab, benetzen dabei und danach wesentlich schneller und vollständig als bei Frequenzen unter 16 kHz die Verstärkungs·= materialien 7, erzeugen dadurch an der Grenzschicht Verstärkungsmaterial bzw, Verstärkungsmaterialfaser/Bindemittel einen höheren Verbund, schädigen die Fasern beim Benetzungs» und Verdichtungsvorgang nicht/ tragen zur Verfestigung bzw. Härtung oder Polymerisation oder dergleichen der Bindemittel 8 bei, erzeugen infolge des höheren Verbundes bessere Festigkeitseigenschaften und sparen dadurch Bindemittel 8 und Verstärkungsmaterial 7 einy weil die Wanddicke des Gegenstandes gegenüber bisheriger Herstellung bei gleicher Festigkeit dünner hergestellt werden kann«
Die elektrischen Leiter 61 und/oder 62 sind außer mit dem Impuls· wandler 65 auch mit d©m als elektrische Wicklungen oder Spulen ausgebildeten Magnetfeld 56 elektrisch verbunden» Auf diese Weise kann das vorgenannte induktive Magnetfeld 56, insbesondere bei Frequenzen über 50 Hz durch den Schwinger oder Impulsgenerator 60 bzw«, das Netz oder die Speisespannungsquelle 75 ebenfalls gespeist werden* Die elektrischen Leiter 61 und 62 sind mit in der Figur nicht dargestellten Schaltern zur Unterbrechung der Stromzufuhr ausgerüstet, um entweder nur das vorgenannte induktive Magnetfeld 56 oder nur den Impulswandler oder bei eingeschalteten Schaltern beide Stromkreise gleichzeitig zu speisen* " Durch Regelung der Spannung und/oder der Stromstärke des induktiven Magnetfeldes 56 kann die Herateilungsform 1 erwärmt und die Werkstoffe 5 können auf diese Weise vorzugsweise im Verein mit dem ebenfalls erwärmten Füllraedium 15 verfestigt bzw« ausgehärtet werden«, Auch diese Herstellungsforra 1 kann außer mit dem vorzugsweise induktiven Magnetfeld 66 mit mindestens einem Heizrohrsystera 52 und/oder vorzugsweise mit mindestens einem Wärmetransformator oder Wärme« leitrohrsystem 35 ausgerüstet seine Das Hohlraumverbundsystem
51 wird auch hier durch Zwischenräume 13 a bzw, durch die Vertiefungen 13 und die Oberfläche 6-der Werkstoffe 5 gebildet und ist kommunizierend mit diesen und mit dem Entlüftungs» oder Vakuumanschluß 32 und OQr Werkstoff» insbesondere Bindsmitteleinfüllöffnung 33 verbunden, Die Herstellung des Gegenstandes, insbesondere des Behälters geschieht hior nach Inbetriebsetzung der e'rfindungsgesriäßeri Einrichtung in beschriebener Weise«, Die Verfestigung, Härtung bzw. Polymerisation kann durch dem Bindemittel beigefügte Härter und/ oder Beschleuniger und/oder Sensibilisatoren oder dergleichen oder ohne einige oder alle vorgenannten Reagenzien durch Heißhärtung infolge der raschen Wärmezuführung durch das induktive und entsprechend gespeiste Magnetfeld 56 und/odsr vorzugsweise durch das in der Herstellungsform 1 und/oder im Deckel 3*und/oder im Formkern 76 angeordnete Wärmetransformator» odar Wärmeleitrohrsystem 35 erfolgen» und zwar sehr gleichmäßig und schnell. Auf diese Weise wird die Herstellungszeit eines Gegenstandes und von Gegenstand zu Gegen» stand wesentlich verkürzt, so daß viel mehr Entformungen auch hinterschnittsner Gegenstände oder von Behältern als bisher pro Zeiteinheit durchgeführt werden können, wodurch die Arbeitsproduktivität erheblich steigt«
Figur 16 zeigt eine erfindungsgemäße Einrichtung nach Figur 6 rait durch das Kammersystem 9 und die Herstellungsform 1 bzw„ . ihren Deckel 3 geführten Entlüftungs™ oder' Vakuumanschlüssen 32 und Werkοto ff- insbesondere Bindsmitteleinfüllöffnungen 33, die kommunizierend mit dem Hohlraumverbundsystem 51 verbunden sind« .
Die Herstellungsform 1 bzw* ihr Unterteil besitzt auch hier ein Gestell 4, Zwischen dem Deckel 3 und dem Unterteil der Herstellungsart i ist eine umfanggeschlossene flexible Dich« tung 55 angeordnet« Das Im Deckel 3 angeordnete oder fest mit diesem verbundene Kammersyetem 9 ist auch hier mit seinem Einfüllstutzen 16 durch den Deckel 3 geführt* Der Einfüllstutzen 16 ist über das Ventil IS* eine in der Figur nicht dargestellte
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gasdicht verschließbare und vorzugsweise mit einem Oberdruckventil versehene Öffnung zum Einfüllen des Füllmediums 15 und die Impulsübertragungsleitung 17 mit dem Impulswandler oder der Impulskammer 65 kommunizierend verbunden. Auf diese Weise wurde ein verschließbares bzw« nach Mediumfüllung geschlossenes» insbesondere elektrohydraulisches Impulserzeugungsund -übertragungssystem gebildet, das erforderlichenfalls mit einer in der Figur nicht dargestellten Hediumnachdrückvorrichtung 38 versehen sein kann. Der Impulswandler oder die Impulskammer 65 enthält das Füllmedium 15f Elektroden 66 zur Erzeugung elektrohydraulischer Impulse/die durch Durchführungsisolatoren mit elektrischen Leitern 61 und 62 und dem Schwinger oder Impulsgenerator 60 elektrisch verbunden sind* Das Unterteil der Herstellungsform 1 besitzt ein' Heizrohrsystem 52 für flüssiges oder gasförmiges Heizmedium, das vorzugsweise im Umlauf durch dieses System 52 hindurchbefördert wird., Das Heizrohrsystem ist über ein Ventil 19 verschließbar*
Die Figur 17 zeigt den Schnitt I - 0 der Figur 16, In diesem Schnitt ist das kommunizierende Kamrnersystem 9 mit seinem Füllmedium 35 und dem Deckel 3 der Herstellungsform 1 dargestellt* Außerdem ist gezeigt,· wo und wie die Entlüftungsoder Vakuumanschlüsse 32 und Werkstoff- insbesondere die Bindemitteleinfüllöffnungen 33 durch das Kammersyste.m 9 bzw, ihre V&mdung und/oder ihre kommunizierenden Verbindungen oder Öffnungen 11 ragen« Auch auf diese VVeise sind die Werkstoffe 5j insbesondere die trockenen Verstärkungsmaterialien 7 und das Hohlraumverbundsysteni 51 einwandfrei entlüft- bzw, evakuierbar und die Werkstoffe 5« insbesondere die Verstärkungsmaterialien 7 mit den Bindemitteln 8 tränk« und/oder benetz- und/oder verdichtbar«
In Figur 18 ist eine mit einem flüssigen Mediumy insbesondere dem Füllmedium 15, beispielsweise mit Wasser oder einem Transformatoren- oder ölsehalteröi gefüllte Explosions- oder Brennkammer 77 dargestellt,, in der sich ein Explosiv» bzwe Spreng- oder Brennstoff bzw«, eine entsprechende Substanz oder
Energiesubstans 79e vorzugsweise in einem relativ leichtzerstörbaren Behälter, beispielsweise einer Plastehülle, einer Alurainiumkapael oder dergleichen befindete Dieser Stoff bzw,- diese Substanz 73 steht vorzugsweise mit Elektroden in Kontakt» die mit Hilfe elektrischer Leiter 61 und 62y die durch in der Wandung der Explosions- oder Brennkammer 77 angeordnete Durchführungsisolatoren 63 geführt und mit einer Gleich- oder Wechselspannüngsquelle 57 oder 59 oder elektrisch verbunden sind«, Der elektrische Leiter 61 (stromführende Phase) ist mit einem Zündschalter 78 versehen, der manuell oder auch automatisch bedienbar ist* Die Explosions» oder Brennkammer 77 ist über ein Ventil 19. mit dem Einfüllstutzen 16 des in der Figur nicht dargestellten Kammersyatems 9 kommunizierend verbunden« Diese Explosions- 'oder Brennkammer 77 dient zur Übertragung eines oder'· mehrerer einmalig oder nacheinander mit Hilfe des Zündschaltars 78 ausgelöster Explosionen t Verbrennungen oder Verpuffungen der genannten Stoffe oder Substanzen 79, wodurch entweder einmalig, oder periodisch die zur Herstellung eines Gegenstandes erforderliche Energie bzw* die genannte kinetische Energie auf die Werkstoffe 5 übertragen wird«, Diese Energie kann so dosiert werden, daß gleichzeitig die für die Verfestigung bzwe Härtung erforderlihe Energie auf die Werkstoffe 5 übertragen wird, wodurch die Bindemittel 8 unmittelbar verfestigt werden bzw«, aushärten«
Zur Vermeidung dor Zerstörung des Kammersystems 9, der Herste!- lungaform 1 bzw,, des Deckels 3y der Explosions- oder Brennkammer 77 oder zugehöriger Vorrichtungen bzw, der erfindungsgemäßen Einrichtung werden vorzugsweise in diesem Fall die Herstellungsform 1 und/oder der Deckel 3 und/oder daa Kammersystem 9 und/odßr die zugehörigen Vorrichtungen oder derglei» chen ähnlich einem reaktiven Geschütz, ausgebildet« Dies geschieht beispielsweise dadurch/daß in Abhängigkeit der Zündung mit- Hilfe des Zündschalter 78 und/oder in Abhängigkeit dar durch die Explosion im Fülimedium 15 erzeugte!Druckerhöhung und unmittelbar bei oder nach Übertragung der genannten Energie auf die Werkstoffe 5 entweder die Herstellungsform
mit Hilfe genannter Öffnungsmechanismen 34 oder dergleichen geöffnet wird und/oder daß durch druckabhängige öffnung mindestens eines in der Explosions- oder Brennkammer 77, im Einfüllstutzen 16, im Ka miner sy s tem 9 oder an mindestens einem anderen geeigneten Ort angeordneten und in der Figur nicht dargestellten Oberdruckventils eine schlagartige Druckminderung herbeigeführt und dadurch ein Bersten von Teilen 4&r oder dar erfindungsgemäßen Einrichtung vermieden wird« Der Vorteil einer auf die vorgenannte Weise aufgebauten Herstellungsform 1 oder erfindungsgemäßen Einrichtung besteht darin, daß der bei einer Explosions- oder schlagartigen Energieübertragung auftretende Druck einerseits die Werkstoffe 5. benetzt und hochverdichtet und andererseits den dabei auftretenden Rückstoß,der zur Zerstörung der erfindungsgemäßen Einrichtung führen würde, abfängt bzw«, kompensiert« Auf diese Weise sind Gegenstände, auch hinterschnittene Gegenstände oder Hohlkörper bzwe Behälter mit sehr hoher Verdichtung mit Hilfe von relativ leichten oder dünnwandigen Herstellungsformen 1 und/oder Deckeln 3 mit zugehörigen Vorrichtungen verwendbar.
Ein weiterer Vorteil dieser erfindungsgemäßen Einrichtung besteht darin, daß Gegenstände mit gleicher oder auch höherer Festigkeit oder Verdichtung hergestellt werden können, wozu sonst nur Hochleistungspressen mit Preßkräften von mehr als 30 Mp mit zugehörigen riesigen Fundamenten in der Lage sind, mit denen jedoch keine hinterschnittenen Gegenstände und schon gar keine Behälter, sondern nur sehr flache Gegenstände hersteilbar sind* Da weiterhin die Zeit für die Herstellung eines Gegenstandes mit aer erfindungsgemäßen Einrichtung bei Verwendung von Explosions- oder Brennkammern 77 gegenüber der Herstellungszeit von Gegenständen mit vorgenannten Pressen wesentlich geringer ist, solche Pressen und zugehörige riesige Fundamente nicht mehr erforderlich sind und außerdem die erfindungsgemäß herzustellenden ^Gegenstände weitaus komplizierter sein können, beinhaltet das erfindungsgeroäße Verfahren und die zur Durchführung dieses erforderliche Einrichtung bisher nicht vorhandene Vorteile bai dar Verarbeitung von faser«
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verstärkten Werkstoffen für die Herstellung genannter Gegenstand© und Beschichtungen*
Die zu erzeugenden Gegenstände oder Beschichtungen bestehen aus den genannten Werkstoffen, insbesondere aus den Verstärkungsmaterialien 7 und den Bindemitteln 8 und werden wie beschrieben hergestellt« Bei der Herstellung von Gegenständen sind mit Trennmitteln oder Trennfolien beschichtete Herstellungs^· fortnsn erforderlich; bei der Herstellung von Beschichtungen oder bei der Beschichtung werden die Gegenstände gfavi® Trennmittel oder Trennfolien mit den Werkstoffen 5 beschichtet,, Hierzu wird der zu beschichtende Gegenstand, beispielsweise ein Behälter für chemische Stoffe oder aggressive Medien oder dergleichen, eine Brücke, ein Dach oder Teil© davon oder sonstige Flächen zuerst mit den Werkstoffen 5 in bekannter Weise, beispielsweise im Faser/Harz-Spritzverfahren, beschichtet* Danach wird auf die Oberfläche 6 der Werkstoffe mindestens ein Kammersystem 9 gebracht., und dabei wird ein offenes oder ein geschlossenes Hohlraumverbundsystem 51, genau wie bei der Herstellung der Gegenstände, erzeugt* Das geschieht durch entsprechende Ausbildung des Kammersystems und der Oberfläche 6 der Beschichtung bzw, dem zu beschichtenden Gegenstand angepaßten Gegenflächen, Deckeln, Hauben oder Harstellungsformen«
Di© Bindemittel 8 enthalten entweder Härter und/oder Beschleuniger und/oder Sensibilisatoren und/oder Thixotropiermittel oder jeweils erforderliche genannte oder weitere Reagenzien oder nur einen Teil oder sind gänzlich frei davon und werden nur durch Wärwo. (Haiß'härtung) verfestigt* Die Verstärkungsmaterialien 7 werden entweder in trockenem oder in bereits mit den genannten Bindemitteln 8 getränktem Zustand auf die genannte Oberfläche 2 dor Herstellungsform 1 oder auf die zu beschichtenden Gegenstände gebracht* Werden trokkene Verstärkungsmaterialzuschnitte oder Vorformlinge verwandt, worden diese in bekannter Weise gogen Abrutschen von schrägen oder senkrechten Formwandungen oder dergleichen gesicherte Nach der Erfindung kann das durch auf die Verstärkungsmaterialien 7 gebrachte magnetische oder magnetisch
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beeinflußbare Materialien oder Gegenstände in Zusammenwirken mit in der Nähe der Oberfläche 2 der Herstellungsform 1 angeordnete Magnetfelder geschehen, Soll zum Beispiel ein Boots~ rumpf hergestellt werden, wird die Herstellungsform 1 bzw, ihre Oberfläche 2 zuerst mit einem Trennmittel und danach mit einer Gelcoatschicht versehen, die teilweise oder vollständig verfestigt wird# Auf diese Schicht werden trockene VerstärkungsmaterialHuschnitte gelegt und mit Hilfe von gegenüber UQr Zuschnittfläche wesentlich kleineren genannten magnetisch beeinflußbaren oder magnetischen Gegenständen, beispielsweise aus Stahlgaze an mindestens einer Stelle, Vorzugs« weise an mehreren Stellen belegt» Durch die genannten Hagnetfelder werden die Zuschnitts an der Oberfläche 2 der Harstellungaform 1 gehalten und gegen Abrutschen gesichert* Auf diese Weise wird die gea'smte Oberfläche 2 ein» oder mehrlagig Stoß— auf Stoß" oder überlappt mit den genannten Verstärkungsmaterialzuschnitten oder mit trockenen Verstärkungsmaterialvorformlingen beschichtet«, Danach wird durch Aufbringen des Kammersystems auf die Oberfläche 6 d&r Werkstoffe 5, insbesondere der trok» kenen Verstärkungsmaterialien 7 das Hohlraumverbundsystem 51, vorzugweise nach Verdeckein oder Verschließen der Herstellungs» form 1 ein geschlossenes Hohlraumverbundsystem 5i erzeugte Auf die Werkstoffe 5 bzw« auf die Verstärkungsmaterialion 7 wirkt nun eine aus mehreren Komponenten bestehende ständig wirkend© Kraft als Energie der Lage oder potentielle Energie oder mehrer© ständig wirkende Teilkräfte* Diese ständig wir-=· kende Kraft besteht aus Gewicht des Kammereystems 9, dem FiUlmedium 15 im Kammersystem 9, dem Deckel 3 der Herstellungsform oder der entsprechenden Gegenfläche, der Größe des Vakuums oder Bindemitteldruckes im Hohlraumverbundsystem 51 und/oder dem flexiblen Preßbehälter 29 mit Preßbehältsr« medium 30 oder dergleichen und ist entweder konstant oder beispielsweise mit Hilfe des Preßbehälterniediums 30 in ihrer Größe variierbar«
Wird nun dieser ständig wirkenden Kraft eine periodisch wirkende Kraft als Energie der Bewegung odor kinetische Energie überlagert^ werden dio Werkstoff© 5 in nur einer Richtung belastet t bzw„ auf die Werkstoffe 5 wird periodisch in nur
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einer, jedoch jeweils senkrechter Richtung auf die Oberfläche 2 der Her3tellungeforra 1 gedrückt» Dadurch werden die Verstärkungsmatsrialien 7 innig mit den Bindemitteln 8 benetzt, die Werkstoffe 5 gleichzeitig oder vorher entlüftet und/oder verdichtet, und es wird ein sehr inniger Verbund erzeugt« Auf diese Weise ist die Festigkeit des Gegenstandes durch die Einstellbarkeit der Größe der periodisch wirkenden Kraft Stauer- bzw, baeinflußbarf wodurch für jeden Verwendungszweck oder Belastungsfall erforderliche Eigenschaften, beispielsweise auch an unterschiedlichen Orten durch größere Werkstoffdicken oder durch mehrere unterschiedlich große periodisch wirkende Kräfte mit Hilfe mehrerer Kammersysteme 9 oder.eines mehrere gotrnnt gespeiste Teilsysteme aufweisenden Kammer« systeme 9 erzeugbar sind«, Dadurch wird nicht nur sehr viel Material gespart, 'sondern es können erstmalig Gegenstände von vornherein nach der bekannten Methode der "Konstruktion auf gleichzeitiges Versagen (simultaneous mode design)" di« Eionsicniert und automatisch mit ständig gleichbleibender Qualität hergestellt werden» .
Die periodisch wirkende Kraft wird wie beschrieben erzeugt und Euf die Werkstoffe 5 übertragen j sie ist* bezogen auf die Flächeneinheit, stets größer als die gesamte ständig wirkende Kraft«,
Von besonderem Vorteil ist, daß di© Druckflächen 14 der Erhöhungen 12 dos Kammersystems 9 nach Kontakt mit der Oberfläche der Werkstoffe &t beispielsweise der trockenen Vorstärkungsmaterialien 7 pausenlos und solange diesen Kontakt aufrecht erhalten, bis der erzeugte Gegenstand bzw* die Bqschichtung soweit gehärtet hzwe verfestigt oder auch ausge«. härtet iafv daß bei Entnahme des Kämmersysterns 9 von der Oborfläche 8 der Werkstoffe 5 keinerlei Schädigung eintritt» Weiterhin tritt auch viährend der gesamten Herstellung oder Verdichtung keine Schädigung der Verstärkungsmaterialien und dergleichen ein, weil der Kontakt zwischen don Werkstoffen 5 und dar. Druckflächen 14 pausenlos aufrecht erhalten wird und nur periodisch auf di© Werkstoffe 5 gedruckt wird, was einer sanften-Druckausübung gleichkommt a Bei bekannten Herstellungsverfahren wurden die Werkstoffe 5 durch mechanische Impuls-
gebar bzw. Kufen oder dergleichen ge- oder zerstampft und dadurch sehr geschädigt j insbesondere werden die Verstärkungsmaterialien bei jeder Stoßbewegung durch diese Kufen nach unten durchgebogen und bei jeder Rückbewegung dieser Kuf/en nach oben gerissen (durch Adhäsion des Bindemittels und der Verstärkungsmaterialfasern an den Kufen) und das zürn Beispiel mit einer Frequenz von 50 Hz* Wieviel Einzel-" fasern dadurch vorgeschädigt oder geschädigt werden bzw* brechen oder wieviel Lastwechseln diese Fasern ohne Schädigung standhalten", sollte untersucht werden. Auf diese Weise hergestellte Gegenstände sind für festigkeitsbeanspruchte Konstruktionen aus genannten Gründen nicht geeignet. Mit der Erfindung ist es weiterhin möglich und von Vorteil, daß die periodisch wirkende Kraft über das Füllmedium 15 des Kammersystems 9 auf die Werkstoffe 5 übertragen wird, weil dieses insbesondere als Hydraulikmedium fungierende Medium auf sehr einfache Art mit unterschiedlich hohen Drücken und/oder Impulsen, Schockwellen oder dergleichen auch unterechiedlicher und regelbarer Frequenz und/oder Amplitude und/ oder Wellenlänge beaufschlagt werden kann. Auf dies© Weis© können die genannten Parameter programmabhängig gesteuert oder geregelt und optimiert werden und die genannten, insbesondere belastungsfallabhängigen Gegenstände oder Beschichtungen hergestellt werden«,
Auch können die genannten Parameter in Abhängigkeit der Verfestigung bzw. Härtung mit Hilfe von Meßwerten von Viskosi». meiern oder Thermometern oder dergleichen gesteuert oder geregelt werden. Beispielsweise kann die Amplitude der periodisch wirkenden Kraft in Richtung zum Ende dsr Verdichtung oder der Verfestigung bzw. Härtung bis auf Null reduziert werden«, Auch hat sich herausgestellte daß eine Impulsdämpfung der in die Inspulskammer 65 übertragenen oder dort erzeugten Impulse durch' ein außer dem flüssigen Mediura in die Impulskammer 65" gebrachtes gasförmiges Medium (kompressibel) durchführbar ist« Auf dies© Weise werden gedämpfte Impulse auf die Werkstoffe 5 übertragen«,
Soll beispielsweise mit sensihilisierten Bindemitteln 8 gearbeitet und sollen diese durch elektromagnetisch© Wellen *
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beispielsweise im Gammastrahlen- oder UV-Bereich, gehärtet werden, ist das Kammersystem 9 aus transparenten Materialien herzustellen und ebenfalls ein transparentes Füllmedium 15, beispielsweise Wasser, zu verwenden*
Anstelle oder zusätzlich zum Bindemittel 8 können beispielsweise Schmelzklebstoffe oder durch Wärme erweichbare und/oder fließende Werkstoffe wie Thermoplasten oder Elasten oder dergleichen verwendet werden.
Sollen die Gegenstände oder Beschichtungen aus mehreren Schichten und/oder Zwischenschichten aufgebaut und/oder zu größeren Gegenständen zusammengesetzt werden, können auf und/oder zwischen die Werkstoffe und/oder Schichten Stützkerne, aufschäumbare Werkstoffe, Z0 B,. aus Polyurethan, Armierungen, Befestigungsmittel oder dergleichen oder auch weitere Werkstoffe gebracht werden. Auch ist es von Vorteil, wenn die Verstärkungsmaterialien oder ein Teil dieser mit ferrarnagnetischen Werkstoffen beschichtet oder als solche ausgebildet werden, beispielsweise durch Aufdampfen von ferromagnetischen Werkstoffen oder durch Verwendung von Eiaenwhiskers als oder als Teil d^r Verstärkungsmaterialien, Die Verfestigung oder Härtung kann auch dadurch erfolgen, daß den Bindemitteln aktivierte riesel- oder schüttfähige feste und/oder gasförmige Medien oder Suspensionen oder dergleichen untergemischt werden. Auch kann die zur Verfestigung bzw m Härtung erforderliche Energie über elektrische Leiter und/oder Halbleiter bzw«, solche Werkstoffe bzw«, Partikel aus solchen Werkstoffen durchgeführt werden, die mit den Blndo-.mitteln gemischt sind und/oder die als Verstärkungsmateria» lien fungiaron und an die mindestens eine Spannungsquelle . zur Erwärmung (induktive Erwärmung) angeschlossen werden kann«, Weiterhin kann die zur Verfestigung bzw«, Härtung erforderliche Energie durch physikalische und/oder chemische Entladungen oder Reaktionen bzw, Explosionen erzeugt und auf UIq Werkstoffe 5 übertragen werden. Auch ist es möglich oder sogar günstig, daß die genannte Energie durch Einbringung und/ oder Durchlauf von erwärmten und/oder aktivierten Gasen und/
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oder Flüssigkeiten in oder durch das Kammer- und/oder Hohl*» raumverbundsystem und/oder durch die erwärmbare oder erwärmte Oberfläche 2 der Herstellungsform 1 auf die Werkstoffe 5 übertragen wird, vorzugsweise durch in die Herstellungsform 1 bei ihrer Herstellung eingebrachte Heizrohrsysteme oder insbesondere durch Wärmetransformator- oder Wänneleitrohrsysteme 35* .
Weiterhin kann die zur Erzeugung der periodisch wirkenden Kraft und die zur. Verfestigung bzw» Härtung erforderliche Energie durch in die Kammern oder Räume 10 oder einige dieser oder mindestens eine Kammer 10 (anstelle (br bereits vorhandenen Medien oder zusätzlich zu diesen) eingebrachte feste und/ oder flüssige und/oder gasförmige Explosiv- bzw. Spreng- oder Brennstoffe oder Substanzen bzw, Energiesubstanzen 79 durchgeführt werden« Da-s geschieht entweder durch einmalige oder durch kontinuierliche oder impulswsise Einbringung solcher Substanzen 79 in die Kammern oder Räume 10, wobei die Energieauslösung oder -freisetzung beispielsweise durch Einwirkung von Druck- und/oder Stoßimpulsen und/oder Druckwellen oder dergleichen und/oder durch Wärme und/oder Entzündung vorzugsweise durch elektrisch erzeugte Zündfunken oder dergleichen durchgeführt wird* Die Energiesubstanzen 79 werden auf diese Weis© freigesetzt und erzeugen die kinetische Energie und gleichzeitig die zur Härtung erforderliche Energie, und zwar einerseits als kinetische und andererseits als Wärmeenergie in Form von Wärme oder elektromagnetischen. Wellen, beispielsweise Licht, auch in Form von Lichtblitzan* Die Energie, die durch die genannten Substanzen 79 freigesetzt wird, wird vorzugsweise übor mindestens eine elastisch und/oder plastisch deformierbare, insbesondere flexible Zwischenschicht oder Wandung, beispielsweise aus Elasten* Plasten oder Metallen (z, Be Metallfolien)',· und/oder über mindestens ein einen in Abhängigkeit des erforderlichen Verdichtungsgrades gesteuerten Druck aufweisendes gasförmiges und/oder flüssiges und/oder riesel» oder schüttfähiges festes Medium froigssotzt und auf die Werkstoffe 5 übertragen* Die Freisetzung kann aber auch im Medium erfolgen und übsr mindestens einen mit
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den genannten Medien gefüllten Behälter oder eine entsprechende Explosions- oder Brennkammer 77 übertragen werden,, Die Herstellung des Gegenstandes oder der Beschichtung kann entweder durch mindestens ein Energiequantum oder eine Anzahl insbesondere gleichzeitig pro Flächen« oder Raumeinheit gleichmäßig übertragene Energiequanten durchgeführt werden* Hierbei ist 09 von Vorteil, wenn die Energiemenge und die Freisstzungs« zeit programmabhängig gesteuert und/oder geregelt wird, und zwar'QOY daß die Herstellungszsit zur Herstellung eines Gegenstandes gegenüber allen bisher bekannten Verfahren wesentlich kurzer ist» zum Beispiel durch Freisetzung einer Energiesubstanz 79 in einer Explosionskammer 77 in einer solchen Menge, die ausreicht, die zur Verdichtung, Entlüftungs Benetzung und/ oder Härtung erforderliche Energie zu übertragen. Die genannte flexible Zwischenschicht oder Wandung kann auch, falls diese als Teil des Kammersystems 9 mit oder ohne Erhöhungen 12 gestaltet ist und/oder mit den Werkstoffen 5 bzw« ihrer Oberfläche 6 in Kontakt steht, ohne Trennmittel oder Trennfolie als Plattierung oder als Innen- und/oder Außenfläche des zu erzeugenden oder zu beschichtenden Gegenstandes benutzt werden, weil bei vorgenannter Herstellung ein inniger Verbund zwischen dieser flexiblen Zwischenschicht und der Werkstoffoberfläche 6 erzeugt wird* Die genannt© Zwischenschicht oder Wandung kann aber auch selbst als gasdichter stabiler Raum mit ein- oder beidsoitigen Erhöhungen 12 gestaltet sein und oen Hohlraum des zu erzeugenden Gegenstandes oder Behälters bilden* In diesem Falle wird dieser Raum teilweise oder vollständig vorzugsweise mit dem Füllmedium 15 gefüllt,und in diesen wird daa erforderliche Energiequantum bzw„ die genannte Energiesubstanz 79 gebrachte vorzugsweise verpackt in einer zerstörbaren Hülle mit eingebrachten Elektroden oder Zündelektroden 66, die über Leiter 61 und 62 mit mindestens einer Span·» nungsquelle 59 verbunden sind«, Nach Zündung, vorzugsweise nach elektronisch gesteuerter Zündung und in Abhängigkeit dieser, gegebenenfalls über zviischengeschaltsta Verzögerungsgiieder oder -leitungen, wird der genannte Raum, beispieleweise druckabhängig zur Rückstoßvermeidung oder -reduzierung schlagartig
teilweise oder vollständig ähnlich einem reaktiven Geschütz geöffnet« Das geschieht beispielsweise mit pneumatischen oder hydraulischen Öffnungsmechanismen oder Oberdruckventilen, die auf den im Raum oder Füllraum erzeugten Überdruck ansprechen und/oder in Abhängigkeit der elektronisch gesteuerten Zündung betätigt werden* Die Herstellungsform 1 kann auch als reaktives Geschütz, wie so eben beschrieben, gestaltet sein» Zwar spritzt bei Anschluß von Überdruckventilen an den genannten Raum oder ah den Einfüllstutzen 16 des Kammeraystems 9 das Füllmadium 15 heraus, jedoch kann auf diese Weise der Rückstoß abgefangen und das Füllmedium 15 durch Umleitung wieder in den Vorratsbehälter 24 zurückgeführt werden, .
Als vorgenannte Substanzen 79 können geeignete Explosivstoffe* zum Beispiel Niede'rdruckexplosivstoffe, insbesondere Initialsprengstoffe und/oder rasch verbrenn- oder verpuffbare Brenn« stoffe, wie z. B* Sprengpulver, z„ B0 auf Zellulose- oder Zellulosenitritbasis, verwandt werden« Auch können feste Brenn-' stoffe* die vorzugsweise Sauerstoff, insbesondere in Form von chemischer Bindung enthalten, gegebenenfalls Phosphor, brennbare Gase und/oder Flüssigkeiten wie z„ Be ein Gasgemisch aus Azetylen und Sauerstoff oder ein brennbares öl, wie z, B# Pe~ troleum oder dergleichen in geeigneter Form und Dosierung verwendet werden* . .
Auch können den Bindemitteln und/oder den aufschäumbaren Werkstoffen.bzw,, ihren Füllstoffen oder dergleichen vor und/oder während der Herstellung geeignete genannte Substanzen 79 in Form von Partikeln beigemischt werden* Diese Lösung ist jedoch grundsätzlich nur für die Übertragung der Härtungsenergie anwendbar, wobei die Art der Substanzen und ihre Menge bzw«. Partikelgröße und Vertei3,ung so zu bemessen ist, daß eine Entzündung der Werkstoffe 5 unterbleibt und die zur Härtungsreaktion erforderliche Energiefreisetzung dieser Substanzen entweder durch bei der Härtungsreaktion erzeugte Wärme und/oder durch Energieübertragung von außen, beispielsweise durch genannte elektromagnetisch© Wollen und/oder durch mechanische, elektrische und/oder elektromagnetische Kräfte oder Energien, durchgeführt wird«
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Zur kontinuierlichen Hörstellung oder Beschichtung von Gegenständen oder zur Herstellung oder Beschichtung sehr großer Gegenstände wird mindestens ein Kammersystem 9 verwendet, das kleiner oder wesentlich kleiner als der herzustellende oder zu beschichtende Gegenstand oder die entsprechende Oberfläche ist (2» B, ist die Breite des Gegenstandes dar Größe des Kammersystems angepaßt,' die Länge jedoch wesentlich kleiner). .
Die auf eine Unterlage oder die Herstellungsform aufgebrachten Werkstoffe 5 werden dann nacheinander bzw, pro Flächeneinheit mit dem Kammersystem 9, insbesondere mit den Druckflachen 14 der Erhöhungen 12 in Kontakt gebracht und bearboxtet..
0eweil9 nach möglicher Entfernung des Kammersysterns wird eine weitere Flächeneinheit der Werkstoffe 5 in Kontakt gebracht und bearböitetyund das solange, bis der Gegenstand oder die Beschichtung fertiggestellt ist«, Hierbei kann es von Vorteil sein* wönp.das Kammersystem 9 teilweise oder vollständig mit Hilfe einer Haube oder durch andere geeignete- Arbeitsgogen·» stände vorzugsweise gasdicht abgedeckt wird* Auf vorgenannte Weiee können auch Platten, Profile, Rohre oder dergleichen Querschnittsforrnen oder einseitig offene Gegenstände hergestellt werden, beispielsweise auch dadurch, daß die Werkstoffe 5 unter ein oder zwischen mindestens zwei Kammersysteme 9e die auch teilweis© oder vollständig zueinander versetzt sein können, kontinuierlich oder diskontinuierlich gebracht werden* Hierbei kann die Bewegung der Werkstoffe 5 auf Transportbändern oder -folien durchgeführt werden und auch pilgerschrittartig sein. Die auf den Bändern oder Folien befindlichen Werkstoffe 5 werden dann mit diesen Bändern . oder Folien unter das oder zwischen die Kammersysteme 9 kontinuierlich oder diskontinuierlich transportiert*
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird das Kammersystem 9 auf einer der Gestalt* Größe und Oberflächenform des herzustellenden Gegenstandes odsr der Beschichtung angepaßte Unterlage oder auf der entsprechenden Herstellungsform .1 er« zeugt* Das geschieht dadurch, daß auf die entsprechende Ober-
fläche/ insbesondere der Heretellungsform Iy zuerst eine Trennmittelschicht oder eine Trennfolie und danach ein mit Trennmittel beschichtetes» die Zwischenräume 13 a zwischen den Erhöhungen 12 und/oder Vertiefungen 13 des Kammersystems 9 erzeugendes Gitter oder Netzwerk gebracht, fixiert und gehalten wird* Dieses Gitter oder Netzwerk besitzt Vollprofiley die die späteren Entlüftungs- oder Vakuumanschlüsse 32 und/oder die Werkstoff-, insbesondere die Bindemitteleinfüllöffnungen 33 bilden oder erzeugen* Oetzt wird auf die Oberfläche der Unterlage oder der Herstellungsform 1 und auf das Gitter oder Netzwerk mindestens eine die Oberfläche und das Gitter oder Netzwerk vollständig bedeckende Schicht, insbesondere eines geeigneten thermo- und/oder duroplastischen und/oder elastischen Materials, beispielsweise eines flüssigen oder fließfähigen bzw* spritz- oder gießfähigen oder durch Wärme und/oder Druck erweichbaren Materials, beispielsweise Elasten, Thioplasten oder dergleichen, gebrachte Auf diese vorzugsweise noch unverfestigte bzw* fließfähige oder erweichte Schicht wird anschließend ein die Kammern oder Räume IO und ihre kommunizierenden Verbindungen 11 erzeugendes, mit Trennmittel oder Trennfolie beschichtetes mosaik-, gitter- oder netzartig aufgebautes Kernsystem mit daran befindlichen und den oder die Einfüllstutzen 16 erzeugenden Vollprofilen gebracht und derart vorzugsweise mit den vorgenannten Materialien umschichtet bzwe umgössen oder umspritzt, daß seine oberste Fläche unbeschichtet bleibt. Im Anschluß daran wird dieses Kernsystem nach teilweiser oder vollständiger Verfestigung der genannten Materialien durch die bei der Beschichtung entstehenden oberen Öffnungen an dor genannten obersten Fläche entfernt« Zuletzt wird auf das nunmehr erzeugte Unterteil des Kammersystams 9 das Oberteil oder insbesondere eine das Oberteil dee Kammersystsms 9 bildende Abdeckschicht aufgebracht und mit dem Unterteil fest und gasdicht,' beispielsweise durch Kleben und/oder Schweißen und/oder durch Wärme und/oder Druck oder dergleichen zum Kammersystem 9 verbunden* Davor oder danach wird das Unterteil oder das Kammersystonr 9 von der genannten Unterlage oder der
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Herstellungsform 1 entnommen und aus dem Kammersystem wird das Gitter oder Netzwerk entfernt« Auf diese Weise lassen sich leicht die Kammersysteme S herstellen*
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung und zur Einsparung von Bindemittel 8 insbesondere von ungesättigtem Polyester oder von Zwischenschichtwerkstoffen wird das Bindemittel mit Wasser und/oder Wasserglas (technisches Silikat) vor der Verarbeitung innig gemischt und erst dann mit den anderen Werkstoffen 5 bzw» den Verstärkungsmaterialien 7 in Kontakt gebracht«, Der Anteil des Wassers und/oder des Wasserglases beträgt mindestens 1 Gewichtsprozent und kann bis auf maximal 90 Gewichtsprozent gesteigert werden, und zwar in Abhängigkeit von der Festigkeit oder Porosität des Gegenstandes oder der Beschichtung oder-mindestens einer entsprechenden Außen- und/ oder·Zwischenschicht, Insbesondere werden dem Bindemittel 8, insbesondere dem ungesättigten Polyester oder den Polyurethan» eusgangswQrkstoffen (der Polyol- oder der Isozyanatkomponente) 50 bis 60 Gewichtsprozent Wasser oder Wasserglas beigemischt. Von Vorteil bei der Herstellung von Verbundwerkstoffen oder Gegenständen oder Beschichtungen mit Sandvvichaufbau ist es, wenn mindestens eine Außenschicht 50 bis 60 odor weniger Gewichtsprozemt und mindestens eine Zwischenschicht mehr als 60 bis maximal 90 Gewichtsprozent Wasser öder Wasserglas im Bindemittel 8 enthält* Dem Wässer und/oder Wasserglas und/oder dem Bindemittel 8 können auch weitere Füllstoffe und/oder Verstarkungsmatorialien^ beispielsweise Verstärkungsmaterialkurzfasern beigemischt sein.
Die jeweilige Henge ist vom Anwendungen und/oder Bolastungsfall abhängig«.
Da die Verarbeitung von VerstSrkungsmaterialvorformlingeny insbesondere für die Herstellung von hohlen Gegenständen eder Behältern günstiger ist* werden solche Vorformlinge erfindungsgemäß aus mindestens einer Außen- und/oder Zwischen·» schicht aus Gaze, Geflecht, ein in der Maschengröße der Oberfläche dem zu erzeugenden Gegenstand oder der Beschichtung angepaßter Haschendraht oder gelochte oder perforierte Folien od©r dergleichen,vorzugsweise aus Metall', insbesondere nicht»
rostendem Stahl aus Einzelteilen überlappt oder im ganzen und mindestens einer Außen-» und/oder Zwischenschicht aus weiteren Verstärkungsmaterialien, vorzugsweise aus Glasfasern hergestellt.
Die Herstellung oder Formung der genannten Metallvorformlingsschicht oder Gaze geschieht vorzugsweise auf der Oberfläche der Herstellungsform 1 durch bekannte Mittel wie Andruckkörper oder -rollen oder dergleichen oder insbesondere durch das Kammersystem 9*
Auf diese Metallvorformlingsschichten werden weitere herkömmliche Verstärkungsmaterialien oder entsprechende Zuschnitte schichten- oder lagenweise gebracht. Nun wird der auf diese Weise hergestellte Vorformling entweder zuerst mit einer weiteren Schicht aus genannter Gaze abgedeckt und zum Vorformling geformt oder der bisherige Vorformling wird durch bekannte Verfahren wie Nähen oder Vernadeln, Verschweißen oder Verspleißen, beispielsweise mit Ultraschall oder dergleichen, insbesondere durch Längs- und/oder Quernähte und/oder am Rand oder durch punktweises Verbinden, beispielsweise Verkleben und/oder mit Hilfe von durchsteckbaren steifen und/oder plastisch verformbaren Profilstücken miteinander verbunden. Vorzugsweise kann die unterste Schicht der Gaze mit senkrecht zu ihrer Oberfläche angeordneten und damit befestigten Profilstucken versehen werden oder sein. Durch die Profilstücke werden dann die Verstärkungsmaterialien oder entsprechende Zuschnitte schichten- oder lagenweise geschoben, und zuletzt kann dann ein weiterer Motallgazevorformling aufgebracht und ebenfalls mit den anderen Enden der Profilstücke verbunden werden, Di© Profilstücke können im Querschnitt dünn und am oberen Ende spitz oder widerhakenförmig sein oder auch an ihrer Mantelfläche vorzugsweise widerhakenföraige Erhöhungen aufiveisene Werden die Verstärkungsmaterialzuschnitte durch diese Profilstücke oder Spitzen gedrückt* rutschen diese von schrägen oder senkrechten Formwandungen nicht mehr abe Auch können die Enden der Profilstücko nach Aufbringung der letzten Verstärkungsmaterialschichf oder der Gaze umgebogen oder "breitgedrückt werden, beispielsweise bei Thermoplasten durch Druck und Wärme als Nietkopf oder dergleichen,=
Die Kammern oder Räume 10 oder die Impulskammern 65 oder die Explosions- odor Brennkammern 77 können oder müssen aus stabilen Materialien, beispielsweise aus entsprechend dimensioniertem Stahl bestehen und sind durch feste oder flexible oder flexibel gestaltete Verbindungsleitungen 11 kommunizierend verbunden,, In den Katamern oder Räumen 10 des Kammersystems 9 können auch Metallkammern eingebracht sein, die über flexible oder flexibel gestaltete Verbindungsleitungen 11 kommunizierend miteinander verbunden sind.
Weiterhin können die Erhöhungen 12 und/oder ihre Zwischenräume 13 a bzw«, die untere Fläche des Kammersystems 9 oder einzelne Kammern odor Räume 10 mit einer Vielzahl kleiner Durchgangslöcher versehen oder semipermeabel bzw« halbdurchlässig ausgestaltet sein«. Auch· kann die Größe der Löcher oder die Semipermeabel! tat durch Verwendung flexibler Materialien druckabhängig veränderbar sein«, Die Durchgangslöcher oder die semipermeable untere Fläche des Kammersystems 9 dient dann zur druckabhängigen Zuführung des Bindemittels 8 oder weiterer Modien*
Das Material des Katnraersystems 9 kann Partikel hoher Wichte, beispielsweise» Blei, Kies, magnetische oder magnetisch beeinflußbare Materialien, Stahldrähte oder dergleichen enthalten. Auf diese Weise wird eine Komponente der ständig wirkenden Kraft erhöht.und/oder das Kammersystem kann durch Magnetfelder 56 beeinflußt werden, beispielsweise durch magnetische WechsQlfelder in Schwingungen versetzt werden oder durch magnetische Gleichfelder angezogen und eine weitere Komponente der ständig wirkenden Kraft erzeugt werden. Auch können dia Druckflächen 14 aus Feststoffen oder festen Körpern oder Metallen, z, Be Stahle bestehen. Der Querschnitt der Erhöhungen kann auch so gestaltet werden, beispielsweise schwalbenschwanzförmig oder so flexibel sein, daß entweder nach Erreichen eines vorher bestimmten Verdichtungsgrades die Abstände der Druckflächen 14 bis auf Null reduziert sind und eine geschlossene Oberfläche erzeugt wurde und/oder daß in den Zwischen räumen 13 a aus den Werkstoffen 5 bei dar Verdichtung entwichenes gasförmiges Medium odor Luft gesammelt ist«,
Die Größe oder Höh© der Erhöhungen 12 bzw, der Vertiefungen 13 kann ein Teil bis ca. ein Fünffaches der Dicke der oder vorzugsweise der obersten oder letzten Verstärkungsmaterialschicht betragen oder auch so groß wie die Dicke oder der Durchmesser der einzelnen Verstärkungsmaterialfaser ist, sein. Das Kammersystem 9 kann auch aus zwei aufeinanderliegenden Folien bestehen» von denen mindestens eine rait einem Einfüllstutzen 16 versehen ist und bei dem die Folien rundum und längs und quer miteinander, beispielsweise durch Schweißen verbunden sind, jedoch jede Kammernaht eins Unterbrechung als kommunizierende Verbindung 11 aufweist.
Von Vorteil ist es, wenn das Kammersystem 9 mit seiner glatten Oberfläche mit mindestens einem Teil oder dem Deckel 3 der Herstellungsform Γ oder mit mindestens einer Gegenfläche fest verbunden ist und mit dem Deckel 3 oder einem Teil der Herstellungsform 1 oder dor Gegenfläche mit Hilfe bekannter, beispielsweise pneumatisch oder hydraulisch gesteuerter Mechanismen, wie Hebezeugen, Klapp» oder Transportmechanismen oder dergleichen auf die Oberfläche 6 der Werkstoffe 5 transportierbar^besondere absenk- und wieder entfernbar ist. Das genannte Wärmeiransformator- oder Wärmeleitrohrsystem 35 bzw* die einzelnen Wärme transformatoren oder Leitrohre können einen beliebigen Querschnitt aufweisen, z, Be kreisförmig, also als Rohr, als Hohlprofil, z„ Be quadratisch, rechteckig, als schmaler Schlitz oder dergleichen ausgebildet und d4er Oberfläche der Herstellungsform in der Gestalt, gegebenenfalls auch in der Größs angepaßt sein* Auch kann die Herstellungsform 1 doppelwandig ausgebildet sein, und in diesem Zwischenraum kann das genannte System 35 angeordnet sein oder der Zwischenraum ist als System 35 ausgebildet* Das System 35 ist teilweise mit einer Arbeitsflüssigkeit,: vorzugsweise einer leicht verdampfbaren, auch elektrisch und/oder magnetisch leitenden Flüssigkeit, wie z* B4, lasser, Methanol, Azeton^ Metallschmelzen wie Zäsium, Kalium, Natrium, Blei oder Wismut. oder auch organischen Salzen oder dergleichen gefüllt. Die innere Wandung des Systems 35 oder die innere Wandung der
doppelwandig ausgebildeten Herstellungsfarm 1 weist mindestens ©ine Schicht aus porösen bzw» kapillare Hohlräume aufweisenden Materialien, beispielsweise aus Sinterkeramik, Glasfasergespinst, Dochtgewebe, metallischen Netzen oder dergleichen auf oder enthält diese Materialien, Anstelle dieser Materialien ist es jedoch von Vorteil1,' wenn die innere Wandung vorzugsweise gleichmäßig verteilte bzwc durchgehende feinste Rillen und/od©r Nuten, vorzugsweise in Richtung des Wärmeaustausches bzw, in Leitrichtung enthält«, Di© Enden bzw* die Wärrnezu- oder-Abführungszonen dieses Systems 35 ragen aus der Herstellungsform 1 heraus und sind dort mit in ihren Parametern regelbaren Wärme- oder Kälteerzeugcrn und/oder -Übertragern versehen oder verbunden«, Wird die genannte Zone dieses Systems erwärmt, verdampft die insbesondere in den Kapillarräumen oder -spalten enthaltene «Flüssigkeit am Erwärmungsort und strömt als Dampf unter dem Einfluß der Druckdifferenz sehr rasch zum anderen Ende des Wärmeleitrohrs oder zu den anderen Enden des Wärmeleitrohrsystems 35«, Dort kondensiert der Dampf, führt also Wärm© an die kühlere Wandung ab und überträgt diese Wärme auf die Herstellungsforra 1 und seine Oberfläche 6 und auf die Werkstoffe 5, und zwar vollkommen gleichmäßig,, Auf Grund der Kapillarität gelangt die Flüssigkeit durch die Schicht aus porösen Materialien oder durch die feinsten Rillen oder Nuten wieder zur Erwärmungszone zurück, wird erneut verdampftfund der ganze Vorgang wiederholt·sich solange, wie die Erwärmung andauerte
Sind die Werkstoff© 5 zum Gegenstand odar zur Beschichtung verfestigt, kann entformt werden*
Sollten infolge der zugeführten Wärme und der dadurch ausgelösten Härtungsreaktion Wärmespannungen durch Wärmeüberschuß (Reaktionswärme) auftreten oder der erzeugte Gegenstand oder die Beschichtung schnell abgekühlt werden müssen, wird unmittelbar 'nach durchgeführter Härtung an der genannten Wärme« zuführungszono die Wärmezuführung gestoppt und Kälte solange zugeführt, bis der Gegenstand oder die Beschichtung abgekühlt ist
Durch am genannten System 35 oder an dar Herstellungsform 1
angebrachte Thermometer oder durch Geber, die über Regelungseinrichtungeh mit den Wärme- und/oder Kälteerzeugern zusammengeschaltet sind, kann die jeweils erforderliche Temperatur genau eingestellt bzw, geregelt werden. Die Wärmeerzeuger und/ oder -übertrager können vorteilhafterweise aus elektrischen Heizkörpern, insbesondere elektrischen Heizspiralen 36 bestehen und an in Spannung, Stromstärke und Frequenz oder mindestens eines davon regelbare Spannungsquellen 37 angeschlossen sein.
Weiterhin kann der Wärmetransforma tor bzw, das Wärmeleitrohr™ oder das entsprechende System 35 mit einer elektrischen Isolation versehen sein und mit einer elektrisch leitenden Flüssigkeit, beispielsweise einer Suspension aus einer Flüssigkeit mit Alupartxkeln oder dergleichen teilweise gefüllt sein und durch mindestens ein in der Nähe angeordnetes Magnetfeld beeinflußt werden. Das kann durch mindestens eine um die Isolation bzw, um das Wärmeleitrohr oder dergleichen gewickelte elektrische Windung, Wicklung oder Spul© oder dergleichen.sein, die mit einer Spannungsquelle verbunden ist. Die Spannungsquelle ist vorteilhafterweise in Spannung, Stromstärke oder Frequenz regelbar und dient zur Stromerzeugung in der Flüssigkeit bzw, zur induktiven Erwärmung und Regelung der magnetischen Feldstärke für die Durchführung, insbesondere für die Verzögerung oder Beschleunigung des Wärmeaustausches, Dieses Magnetfeld kann gleichzeitig als Magnetfeld 56 zum Fixieren und Halten insbesondere der Verstarkungsmaterialien 7 oder eines Teiles davon ausgebildet sein. Auch kann das gesamte System 35 aus elektrisch leitenden oder auch aus elektrisch nichtleitenden Materialien hergestellt sein, je nach Erfordernis,
Insbesondere zur Herstellung oder Beschichtung von Gegenständen aus im Fas©r/Harz-Spritzverfahren oder im Handauflegeverfahren aufgebrachten Werkstoffen 5 auf die genannten Oberflächen der Herstellungsform 1 oder dor zu beschichtenden G-Qgenstände ist es von Vorteil, wenn bei offener Herstellungsform 1 der Deckel 3 oder entsprechende Gegenflächen oder dargleichen perforiert sind und das Kammersystem 9 mit Durchgangs- bzwe Entlüftungslöchern insbesondere zwischen den Erhöhungen derart versahen ist, daß dies© Löcher das Kammer-
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system 9, insbesondere die kommunizierenden Verbindungen 11 gasdicht durchdringen\ beispielsweise wie das in den Figuren 16 und 17 mit den Entlüftungs- oder Vakuumanschlüssen 32 und den Werkstoff- bzw* Bindemitteleinfüllöffnungen 33 gezeigt ist, Vor.teilhaftenvexso enthalten alle Zwischenräume 13 a zwischen den Erhöhungen 12 diese Durchgangs- oder Entlüftungslöcher, um die bei der Verdichtung usw, in den Werkstoffen 5 enthaltenen gasförmigen Medien/ insbesondere die Luft aus den Werkstoffen 5 auch nach oben abzuführen«
Sollte der umfanggeschlossene Rahmen 3 a auf den Werkstoffen aufliegen und somit eine seitliche Entlüftung nicht möglich seinf oder sollte bei geschlossener Herstellungsform 1 keine Evakuierung der in den Werkstoffen 5 enthaltenen Luft durchgeführt werden, kann die Entlüftung über die im Kammersystem S befindlichen genannten Durchgangs- oder Entlüftungslöcher in mindestens einen über dem Kammersystem 9, im Deckel oder .in der Gegenfläche angeordneten Sammelraum für gasförmige Medien durchgeführt werden.
Die bei der Verdichtung aus den Werkstoffen 5 austretende Luft tritt dann durch die genannten Entlüftungslöcher im Kammersystem 9 hindurch und beispielsweise über eine perforierte, am Kammersystem 9 anliegende feste Wand oder Fläche in den darüber befindlichen Sammelraum ein, Sollen Gegenstände oder Beschichtungen mit Zonen unterschiedlich hohor Verdichtung oder Verfestigung entsprechend der Methode der "Konstruktion auf gleichzeitiges Versagen" hergestellt werden, kann das weiterhin durch unterschiedlich lange Erhöhungen 12 geschehen, die entsprechend der Zonen verteilt sind und die entsprechend angepaßte Höhen aufweisen.
Claims (4)
- Erfindungsanspruch:1, Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus und/oder zur Beschichtung von Gegenständen mit Werkstoffen unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung und Dichte, insbesondere aus faserverstärkten Werkstoffen, wie z, B, aus glasfaserverstärkten ungesättigten Polyestern, Epoxidharzen, Polyurethanen oder dergleichen, gegebenenfalls mit weiteren Werkstoffen und/oder Schichten gleicher oder anderer Zusammensetzung und Dichte, bei denen die genannten Werkstoffe und/oder Schichten auf oder zwischen Oberflächen von Herstellungsformen und/oder Verformungsvorrichtungen, beispielsweise auf oder in eine offene oder gasdicht verschließbare Herstellungsform, einen Kern, z, B# einen VVikkelkern oder eine Schleuderform oder auf oder zwischen Profilierungsvorrichtungon, z, B„ Ziehformen oder dergleichen gleichzeitig oder nacheinander, beispielsweise im Takt- oder Fließverfahren gebracht werden und die Herstellung, insbesondere Tränkung, Formgebung, Benetzung und/oder Verdichtung der Werkstoffe und/oder Schichten, insbesondere der Verstärkungsmaterialien mit den Harzen bzw* den Bindemitteln und die blasenfreie Verdichtung der Werkstoffe bzw* des Laminates, gegebenenfalls auch äer weiteren Schichten und die Erzeugung eines innigen Verbundes miteinander durch auf diese Werkstoffe und/oder Schichten in .mindestens einer Richtung periodisch übertragene kinetische Energie, Vorzugs= . weise in. Form von Schwingungen und/oder Impulsen und/oder Wellen, wie ze Be mechanischen und/oder liltraschaliachwirä·» gungen und/oder Stoßimpulsen und/oder Druckwellen auchunterschiedlicher Frequenz, Amplitude und Richtung durchgeführt wird* wobei die genannten Werkstoffe und/oder Schichten, insbesondere die Verstärkungsmaterialien, wie Kurzfasern, Whiskers-, Stapelbindematten, Gewebe, auch Rovinggewebe oder Rovingstränge, Gewirke oder dergleichen und/oder auch Vorformlinge aus Verstärkungsmaterialien und/oder den genannten weiteren Werkstoffen in trockerfem oder bereits mit Bindemittel getränktem Zustand, beispielsweise als trockener oder getränkter flächenförmiger oder mattenartiger Zuschnitt und/oder nach dem Faser/Harz-Spritzverfahren auf oder zwischen die genannten inneren und/oder äußeren Oberflächen gebracht werden, nach Erfindungsschutzrecht DL (WP B 29 d/177,045), gekennzeichnet dadurch/ daß die Werkstoffe und/oder Schichten, insbesondere die Verstärkungsmaterialien, vorzugsweise trockene Verstär« kungsmaterialien, nach Kontakt mit den genannten Oberflächen oder mit auf den Oberflächen befindlichen Trennfolien, Trennmittel« und/oder Gelcoat- oder Bindemittelschichten in bekannter Weise oder vorzugsweise durch elektrische, beispielsweise elektrostatische und/oder Magnetfelder behandelt und/oder durchdrungen und mit magnetisch beeinflußbaren Werkstoffen und/oder Gegenständen in Kontakt gebracht werden oder sind und somit auf den genannten Oberflächen fixiert, gehalten und gegen Abrutschen gesichert werden, daß danach auf die Werkstoffe und/oder Schichten mindestens ein flexibles oder flexibel gestaltetes, vorzugsweise korn-* munizierendes Kammersystem gebracht und dabei oder später mit bekannten Mitteln wie Deckplatten, Deckeln der Herstellungsform, Gegenflachen oder dergleichen je nach Erfordernis gleichmäßig oder ungleichmäßig belastet und/oder abgedeckt wird, daß dabei und dadurch zwischen dem Kammer« system bzw,, seinen hochstehenden oder noppenartigen Druckflächen und/oder entsprechenden Druckflächen eines dort eingebrachten raster- oder netzartigen Gebildes und den Werkstoffen und/oder Schichten ein je nach Ausführung des Kammersystems und/oder des Gebildes offenes, gasdicht verschließbares oder geschlossenes Hohlraumvorbundsystem erzeugt wird, daß danach mit Hilfe der Mittel oder derglei--a- 2 0 01chen und des Kammersystems und mindestens eines in dieses eingebrachten und unter Druck gesetzten bzw«, gespannten vorzugsweise flüssigen Füllmediums auf die Werkstoffe und/ oder Schichten mindestens eine ständig wirkende und mindestens eine weitere periodisch wirkende Kraft ausgeübt wird, daß davor und/oder dabei durch die Kräfte und/oder . durch Hinbringen von unter Unter», Normal- oder Überdruck stehendem Härter und/oder Beschleuniger und/oder Sensibilisatoren und/oder Thixotropiermitteln und/oder weiteren bekannten Füllstoffen enthaltendem oder von diesen oder einigen dieser Reagenzien und/oder Füllstoffen freiem Bindemittel in das und/oder durch Absaugung bzw, Evakuierung von gasförmigen Medien aus dem Hohlraumverbundsystem dieses und die Werkstoffe und/oder Schichten blasenfrei entlüftet und/oder getränkt und diese oder die bereits getränkten Werkstoffe und/oder Schichten innig benetzt, hoch verdich tet und verfestigt bzw«, gehärtet werden und daß während der oder nach der Verfestigung bzw. Härtung der entsprechenden Werkstoffe und/oder Schichten das Kammersystem und bei Verwendung des genannten Gebildes auch dieses entfernt und der fertige Gegenstand und/oder die entsprechende Beschichtung entformt bzw«, entsprechend verwendet wird,„ Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß zuerst durch Kontakt zwischen den auf Oberflächen von Herstellungsformen oder Gegenständen befindlichen Werkstoffen und/oder Schichten und den Druckflächen mindestens eines auf diese Werkstoffe und/oder Schichten gebrachten Kammersystems ein Hohlraumverbundsystera erzeugt und durch auf seinen Hohlraum oder seine Hohlräume ausgeübte Saugkräfte und/oder auf das Hohlraumverbundsystem ausgeübte Druckkräfte zusammengehalten und/oder belastet wird, daß dadurch und/oder danach der Hohlraum oder die Hohlräume und die Werkstoffe und/oder Schichten, insbesondere die vorzugsweise trockenen Veratärkungsmaterialien entlüftet oder entgast bzw, evakuiert werden, daß gleichzeitig, anschließend oder später Werkstoffe und/oder Medien, insbesondere Bindemittel in das Hohlraumverbundsystemvorzugsweise unter hohem Druck bzw* hoher Geschwindigkeit eingebracht werden und der Kontakt zwischen den Werkstoffen und/oder Schichten und den genannten Druckflächen während der Ausübung mindestens einer auf die Werkstoffe und/oder Schichten übertragenen ständig wirkenden und/oder mindestens einer solchen periodisch wirkenden Kraft, vorzugsweise bis zur möglichen Entfernung des Kanimersystems infolge des Verfestigungsbzw* Härtungsprozesses, pausenlos aufrecht erhalten wird» ··· .3» Verfahren nach Punkt 1 bund 2,gekennzeichnet dadurch, daß die Werkstoffe und/oder Schichten, insbesondere die Verstärkungsmaterialien, vorzugsweise flächenförmige Verstär~ kungsmaterialien, z« B4. Verstärkungsmaterialzuschnitte oder dergleichen vor und/oder nach dem .Aufbringen auf die/ge- . nannte Oberfläche zuerst magnetisch fixiert, gehalten υπό gegen Abrutschen gesichert, gegebenenfalls danach miteinander vorzugsweise an Überlappungskanten, beispielsweise durch'einen insbesondere Ultraschallnäh-» oder -spleißvorgang, durch punktförmige oder insbesondere durch Rollnaht» spieißung vernäht und/oder verspleißt,- gegebenenfalls an~ schließend oder später mit Bindemitteln getränkt werden, Zf Be durch Aufspritzen, Aufsprühen, Injektion, Auflegen einer mit Bindemittel getränkten offenzelligen Weichschaummatte oder dergleichen und in diesem oder vorzugsweise in trockenem Zustand mit dem Kammersystem insbesondere gas~ dicht abgedeckt werden, insbesondere dadurch, daß der umfanggeschlossene Rand des flexiblen Kammersystems dichtend mit dem umfanggeschlossenen Rand der Herstellungsform oder :. seiner insbesondere einzigen oder der entsprechenden öffnung verbunden wird, daß danach das Kammersystem durch die ständig wirkende Kraft und/oder sein Füllmedium und/oder durch weitere ständig wirkende Kräfte und/oder Gegenstände und/oder Mittel, wie ze Be Deckplatten, Deckeln der Hersteilungsform, Gegenflächen£ Kraftspeichern oder dergleichen belastet und dabei und/oder danach durch die periodisch wirkende Kraft bzw, die genannten Schwingungen, Stoßimpulse, Druckwellen oder dergleichen beaufschlagt wird und dabei die Werkstoffe und/oder Schichten, z, B„die trockenen oder bereits getränkten Verstärkungsmaterialien verdichtet werden, daß dabei und/oder danach nach Anschließen de9 zwischen den Druckflächen, insbesondere des Kammersysteras und den Werkstoffen und/oder Schichten erzeugten Hohlrauraverbundsystems an Vakuumpumpen und/oder an Werkstoff- insbesondere Bindemittelzuführungs- und Dosierungsvorrichtungen bzw, -pumpen die Evakuierung der Werkstoffe und/oder Schichten und des Hohlraumverbundsystems und/oder nacheinander oder gleichzeitig die Zuführung oder weitere Zuführung genannter Werkstoffe und/ oder Bindemittel und die kräfteabhängige blasenfreie Entlüftung und Verdichtung mit anschließender Verfestigung bzw, Härtung und Entformung durchgeführt wird.4, Verfahren nach Punkt 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß ein Teil oder die gesamte freie Oberfläche der trockenen oder bereits mit Bindemittel getränkten Verstärkungsmaterialien bzw, dar Werkstoffe oder des Laminates und/odermindestens einer Schicht teilweise oder vollständig mit dem Kammersystem oder mit einer Anzahl vorzugsweise regelmäßig bzw, mosaikartig anzuordnenden und als Energiebzw, Impulserzeuger und/oder -Übertrager und/oder -auslöser dienenden Kammern des Kammersystems versehen wird, daß danach diese vorzugsweise gasdicht verschließbaren oder verschlossenen Kammern oder das entsprechende Kammersystem durch bekannte Mittel und/oder durch die ständig wirkende Kraft belastet werden bzw, wird und/oder an Gegenflächen anliegen bzw* anliegt und/oder sich an diesen abstützen oder abstützt, daß gleichzeitig oder anschließend jeweils mindestens ein festes und/oder flüssiges und/oder gasförmiges Medium und/oder mindestens ein aus einem solchen Medium oder einer solchen Substanz hergestellter Körper den Kammern zugeführt wird oder ist und daß im Anschluß daran^periodisch oder im besonderen Fall nur einmalig wirkende Kraft bzw* die kinetische Energie bzw, das oder ein jeweils erforderliche(s) Energiequantum den .Kammern von außen zugeführt und/oder in diesen erzeugt und/oder freigesetzt und dabei auf die Werkstoffe und/oderSchichten in einer vorher bestimmten, eingestellten oder erforderlichen Anzahl pro Zeiteinheit oder nur einmalig übertragen wird, z0 B«, durch Bewegung und/oder Volumenvergrößerung und/oder Erwärmung der Kammern, hervorgerufen, beispielsweise durch mechanische, pneumatische, vorzugsweise hydraulische oder elektrohydraulisch^ Impulse, Schockwellen, Explosionen oder dergleichen,5« Verfahren nach Punkt 1 bis '4, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen das Kammersystem und die Mittel, wie Deckplatten, Kraftspeicher, Gegenflächen oder einen Teil der Herstellungsform bzw, ihren Deckel mindestens ein . flexibler und mit mindestens einem vorzugsweise flüssigem Medium gefüllter Preßbehälter eingebracht und zur Einstellung, Steuerung oder Regelung dor Größe der ständig wirkenden Kraft bzw, der potentiellen Energie, Zc B4. mit Hilfe von Druckpumpen für das Mediurn/ verwendet wird„6« Verfahren nach Punkt 1 bis 5, gekennzeichnet dadurch, daß der Preßbehälter mit flüssigen und/oder schüttfähigen festen Medien hoher Wichte, z„ Be Sand, Wasser, öl, flüssigen Kaltmetallen, Bleischrot, ferromagnetischen Flüssigkeiten oder Suspensionen oder dergleichen gefüllt wird,7# Verfahren nach Punkt 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß das an einem Teil der Herstellungsform, ihrem Deckel oder an mindestens einer Gegenxläche angeordnete oder damit befestigte Kammersystem im ungefüllten, gegebenenfalls im zusammengelegten oder im teilweise oder vollständig gefüllten Zustand auf die bereits mit trockenen oder auch getränkten Verstärkungsmaterialien und/odor weiteren Werkstoffen beschichtete Oberfläche der Herstellungsform oder des Gegenstandes gebracht, dort mit seinen Einfüllstutzen an Ansaug- und/oder Rückführleitungen von Medienvorrats« behältern und/oder Medientransport- und/oder -druckpumpen und/oder weiteren Msdiennachfüll- und/oder -nachdrückvor» richtungen angeschlossen, mit dom genannten Füllmedium oefüllt und/oder unter Druck gesetzt und davor, dabeiund/oder danach an Schwinger, Impulsgeber oder dergleichen bzw, die·auf stoßweisen oder Impulsbetrieb umschaltbaren Motorpumpen angeschlossen wirdj gegebenenfalls vor oder nach der Füllung zwischen den genannten Teil der Herstellungsform, ihren Deckel oder mindestens eine Gegenfläche und das auch räumlich oder als Behälter gestaltete Kammersystem genanntes Füllmedium, vorzugsweise mindestens ejin Preßbehälter gebracht und mit dem Medium gefüllt, vorzugsweise gasdicht verschlossen, das Medium unter Druck gesetzt und/oder an genannte Schwinger, Impulsgeber oder dergleichen oder die genannten stoßweise arbeitenden Motorpumpen angeschlossen wird,8, Verfahren nach Punkt 1 bis 7,gekennzeichnet dadurch, daß die Größe der ständig wirkenden Kraft (Energie der Lage oder potentielle Energie) und/oder die Größe der periodisch wirkenden Kraft (Energie der Bewegung oder kinetische Energie) und/oder weitere Parameter dieser Kräfte oder ausübenden Mittel durch Steuer- oder Regelmechanismen, vorzugsweise stufenlos, insbesondere in Abhängigkeit der genannten Zuführung der Bindemittel bzw, der entsprechenden Werkstoffe und/oder der anderen Medien und/oder die Zuführungsgeschwindigkeit und/oder -menge Steuer- oder regelbar gestaltet wird,9, Verfahren nach Punkt 1 bis 8, gekennzeichnet dadurch, daß die beiden genannten Kräfte in ihrer Größe in Abhängigkeit der erforderlichen Verdichtung der Werkstoffe und/oder Schichten variiert, werden, wobei die periodisch wirkende Kraft bzw# Energie pro Flächeneinheit ins&besondere stets größer als die ständig wirkende Kraft bzw* Energie einge-» stellt bzw, gesteuert oder geregelt wird, gegebenenfalls während der Verdichtung in Abhängigkeit von der Verdichtung und/oder der Größe des zu erzeugenden Gegenstandes Füllmedium in das Kammersystem bzw« die Kammern nachgedrückt und/oder die ständig wirkende Kraft erhöht wirde10, Verfahren nach Punkt 1 bis 9, gekennzeichnet dadurch, daß mindestens einige Kammern und/oder die darin befindlichen Füllmedien des Kamraersysterns mit unterschiedlich hohen Drücken und/oder mit Impulsen und/oder Stoßimpulsen oder Druck- oder Schockwellen unterschiedlicher und regelbarer Frequenz und/oder Amplitude und/oder Wellenlänge oder durch mindestens eine Explosion beaufschlagt werden, insbesondere mit kurzen Impulsen hoher Steilheit; gegebenenfalls genannte Parameter über Meßwertgeber und mindestens einen entsprechenden Steuer- und/oder Regelungsmechanismus gemessen und die Paramäer programmabhängig optimiert werden,· gegebenenfalls die Steuerung und/oder Regelung in Abhängigkeit unterschiedlicher Drücke und/ oder zu erzeugender Festigkeit der Werkstoffe bzw, des Laminates oder der Werkstoffschichten durchgeführt wirdt11, Verfahren nach Punkt 1 bis 10, gekennzeichnet dadurch, daß der Druck des Bindemittels und/oder vorzugsweise mindestens eines der genannten Medien in Abhängigkeit der zum Verdichten der Werkstoffe bzw, des Laminates oder dergleichen erforderlichen nachgepumpten Binderaittel- und/oder Mediunimenge und/oder des erforderlichen Verdichtungsgrades durchgeführt wird,12, Verfahren nach Punkt 1 bis 11» gekennzeichnet dadurch, daß die Frequenz und/oder Amplitude und/oder Wellenlänge der Stoßimpulse und/oder Druckwellen oder dergleichen in Abhängigkeit der Verfestigung bzw, Härtung beispielsweise mit Hilfe von durch Viskosimetern oder Thermometern oder dergleichen Meßgeräten gemessenen Parametern gesteuert oder geregelt wird, vorzugsweise in Richtung zum Ende der Verfestigung bzw, Härtung bis auf Null reduziert wird,13, Verfahren nach Punkt 1 bis 12, gekennzeichnet dadurch, daß zur Übertragung weicher Stoßimpulse und/oder Druckwellen oder dergleichen in das Kammereystem, vorzugsweise In eine dem Kammersystom vorgeschaltete Impuiskammer-6·»- 2 0 0195(odor in den Innenraum des Impulswandlers oder die Explosionsoder Brennkammer)^ in der die Stoßimpulse oder Druckwellen oder dergleichen und/oder Explosionen erzeugt und/oder übertragen werden, außer dem flüssigen und/oder riesel- und/oder schüttfähigen festen Medium bzw, einer entsprechenden Suspension (inkompressibles Medium) ein gasförmiges Medium (kompressibles Medium)-in vorzugsweise geringer Menge eingebracht wird,14, Verfahren nach Punkt 1 bis 13, gekennzeichnet dadurch, daß die ständig wirkende Kraft, vorzugsweise die periodisch wirkende Kraft an allen Orten stets senkrecht auf die Oberfläche der Werkstoffe und/oder Schichten ausgeübt wird.15, Verfahren nach Punkt 1 bis 14, gekennzeichnet dadurch, daß das Kammersystem mit transparentem Medium, vorzugsweise mit Wasser gefüllt wird.16, Verfahren nach Punkt 1 bis 15, gekennzeichnet dadurch, daß die Zuführung der Bindemittel und/oder der genannten anderen Werkstoffe durch Injektion, insbesondere vom tiefsten oder höchsten Ort der Herstellungsform, auch mit Hilfe von Injektionskanülen oder -spritzen; gegebenenfalls auch durch die Herstellung3form und/oder durch bereits auf die Oberfläche gebrachte Außen- und/ oder Gelcoat- oder weitere Schichten durchgeführt wird«17, Verfahren nach Punkt 1 bis 16, gekennzeichnet dadurch, daß als oder zusätzlich zum Bindemittel im riesel- oder schütt- oder fließfähigen oder flüssigen Zustand befindliche Schmelzklebstoffe und/oder Haftvermittler und/oder durch Wärme und/oder Druck erweichbare und/oder fließende und dadurch formbare Werkstoffe, beispielsweise Thermoplasten und/oder Elasten oder ihre Ausgangswe.rkstoffe wie z, B, Kaprolaktam oder Rohgummi oder dergleichen in das Hohlraumsystem gebracht und dort welter verarbeitet werden«,18, Verfahren nach Punkt 1 bis 17, gekennzeichnet dadurch, daß auf und/oder zwischen die Werkstoffe und/oder Schichten bzw, das Laminat Stützkerne, aufschäumbare Werkstoffe, Armierungen, Befestigungsmittel und dergleichen, auch Liner, Schaumstoffe, Schaumstofformlinge, Elastomere und/oder deren Ausgangswerkstoffe und/oder Halbzeuge und/£oder riesel- und/oder schüttfahige fests Werkstoffe und/oder Partikel und/oder Suspensionen aus genannten flüssigen und festen Werkstoffen gebracht werden,19, Verfahren nach Punkt 1 bis 18, gekennzeichnet dadurch, daß die Verstärkungsmaterialien teilweise odor vollständig mit ferromagnetischen Werkstoffen beschichtet oder als solche ausgebildet werden und/oder daß auf die. vorzugsweise trockenen Verstärkungsmaterialien an verschiedenen, vorzugsweise gleichmäßig verteilten Orten magnetisch beeinflußbare oder ferromagnetisfte Gegenstande gebracht und durch die genannten Magnetfelder angezogen und somit die Verstärkungsmateriallen gegen Abrutschen gesichert werden,20» Verfahren nach Punkt 1 bis 19, gekennzeichnet dadurch, daß als magnetisch beeinflußbare oder ferromagnetische Gegenstände solche verwendet v/erden, die ein Entlüften der Werkstoffe und/oder Schichten, insbesondere der Verstärkungsmaterialien zulassen, vorzugsweise Metallfasern, Fäden, Dünndrähte, Gitter, Geflechte, Gewebe, Gewirke oder dergleichen, beispielsweise Gaze oder Siebfolien, Lochscheiben oder dergleichen, vorzugsweise aus Stahl oder nichtrostendem Stahl92I0 Verfahren nach Punkt 1 bis 20, gekennzeichnet dadurch, daß-als Magnetfelder Permanentmagnetfelder oder induktiv erzeugte Magnetfelder oder auch elektrische, beispielsweise elektrostatische Felder angewendet werden, die durch mindestens eine in der Frewquenz und/oderStromstärke und/oder Spannung regelbare Spannung9quelle und/oder in ihren Parametern Steuer- oder regelbare Kondensatoren tladungen gespeist werden,22, Verfahren nach Punkt 1 bis 21, gekennzeichnet dadurch, daß das Bindemittel zwecks Verfestigung bzw. Härtung vor und/oder während und/oder nach der Verarbeitung durch geeignete und in ihrer Größe und/oder Dosisleistung regelbare elektromagnetische Wellen, beispielsweise durch UV- oder Gammastrahlungv vorzugsweise eine Kobalt Strahlungsquelle aktiviert wird, gegebenenfalls dem Bindemittel aktivierte riesel- und/oder schüttfähige feste und/oder flössige und/oder gasförmige Medien oder Suspensionen oder dergleichen aus genannten festen und flüssigen Medien untergemischt werden,23, Verfahren nach Punkt 1 bis 22, gekennzeichnet dadurch, daß dem Bindemittel die zur Verfestigung bzw. Härtung erforderliche Energie über elektrische Leiter und/oder Halbleiter bzw, solche Werkstoffe bzw. Partikel aus solchen Werkstoffen zugeführt wird, die mit dem Bindemittel und/oder seinen inaktiven oder aktiven Füllstoffen oder genannten Medien gemischt$*und/oder die *$ind als Verstärkungsmaterialien fungieren, insbesondere die als elektrisch leitende und/oder halbleitende Partikel in das flüssige Medium gebracht und/oder die ale elektrische Leiter und/oder Halbleiter das oder einen Teil des Verstärkungsmaterials bilden und/oder dieses Verstärkungsmaterial beschichten und die mit mindestens einer Energiequelle, vorzugsweise einer in der Stromstärke, Spannung und Frequenz regelbare^Spannungoquelle oder auch einerImpulsenergiaquelle, wie z«, B, Kondensatoren oder parallel oder hintereinander geschaltete Kondensatorkasksden,elektrisch verbunden sind,24, Verfahren nach Punkt 1 bis 23, gekennzeichnet dadurch, daß die zur Verfestigung bzw«, Härtung erforderlicheEnergie durch bei physikalischen und/oder chemischen Entladungen oder Reaktionen bzw, Explosionen erzeugte Energie bzw* Wärme und/oder durch Lichtblitze oder dabei erzeugte Lichtbiitze auf die Bindemittel, vorzugsweise durch ein aus transparenten Werkstoffen bestehendes Kammersystemγ übertragen wird, vorzugsweise erzeugt durch elektrohydraulische Entladungen und/oder schnell ablaofende chemische Reaktionen, ζ, Ββ mit Hilfe von Niederdruckexplosivstoffen oder Explosionsstoffen*25«. Verfahren nach Punkt 1 bis 24, gekennzeichnet dadurch, daß die zur Verfestigung bzw* Härtung erforderliche Energie durch Einbringung und/oder Durchlauf oder Transport von erwärmten und/oder aktivierten Gasen, insbesondere solchen oder anderen Flüssigkeiten durch das Kammer- und/oder Hohlraumverbundsystem und/oder durch die erwärmbare oder erwärmte Oberfläche der Herstellungsform oder dergleichen, vorzugsweise durch eingebrachte Heizröhrensysteme odor insbesondere durch Wärmetransformator- oder VVärmeleitroh'rsysteme durchgeführt wird«26* Verfahren nach Punkt 1 bis 25, gekennzeichnet dadurch, daß die Kammern oder einige dieser oder mindestens eine Kammer anstelle der bereits vorhandenen Medien und/oder Gegenstände oder zusätzlich zu diesen solche feste und/ oder flüssige und/oder gasförmige Substanzen oder Energiesubstanzen enthält und/oder pro Zeiteinheit erhält, die unter Einwirkung von Druck- und/oder Stoßimpulsen und/oder Druckwellen oder dergleichen und/oder Wärme und/oder durch Entzündung, vorzugsweise mit Hilfe von elektrisch erzeugten Zündfunken oder dergleichen derart miteinander reagieren, daß Energie frei wird, vorzugsweise in Form von kinetischer Energie und/oder Wärme und/oder elektromagnetischen Wellen, beispielsweise Licht, auch in Form von Lichtblitzen*2 0 01?527, Verfahren nach Punkt 1 bis 26, gekennzeichnet dadurch, daß zur Herstellung eines Gegenstandes und/oder einer Schicht oder eines Teiles davon, insbesondere zur Ent« lüftung, Benetzung und Verdichtung, gegebenenfalls auch zur Tränkung und/oder Verfestigung oder Härtung der Werkstoffe die freiwerdende, in mechanische Arbeit umgewandelte und auf die Werkstoffe, Schichten bzw«, das Laminat übertragene kinetische Energie von rasch ablaufenden chemischen Prozessen infolge Entzündung und/oder Verbrennung geeigneter Substanzen, insbesondere von Explosiv- und/oder verbrenn- und/oder verpuffbaren Brennstoffen verwendet wird, daß die Energie über mindestens eine elastisch und/ oder plastisch deformierbare, insbesondere flexible Zwischenschicht oder Wandung und/oder über mindestens ein einen Unter-,' Normal-oder Oberdruck aufweisendes gasförmiges und/oder flüssiges und/oder riesel- oder schüttfähiges festes Medium und/oder mindestens ein offenes oder geschlossenes, vorzugsweise mit dem Medium gefülltes Behältnis oder eine entsprechende Explosions- oder Brennkammer übertragen und/oder im Medium freigesetzt wird, gegebenenfalls die Herstellung eines Gegenstandes oder dergleichen durch mindestens ein Energiequantum oder eine Anzahl insbesondere gleichzeitig freigesetzte, vorzugsweise pro Flächen» oder Raumeinheit gleichmäßig übertragene Energiequanten durchgeführt wird und die Energiemenge und Freisetzungszeit derart' programmabhängig gesteuert und/oder geregelt wird, daß die Herstellungszeit eines genannten Gegenstandes gegenüber allen bisher bekannten vergleichbaren Herstellungsverfahren (auch des Heißpreßverfahrens mit Hilfe von Hochleistungspressen) und Gegenständen kürzer, insbesondere wesentlich kürzer bei mindestens gleichen Qualitätsparametern ist oder daß periodisch nacheinander eine Anzahl oder Vielzahl in Größe und Periode bzwe Zeiteinheit programm» und/oder ortsabhängig gesteuerte und/oder geregelte Energieteilquanten gleichzeitig oder nacheinander freigesetzt und/oder auf die Werkstoffe und/oder Schichten oder eines T8iles davon übertragen werden, ins-besondere die Zwischenschicht oder Wandung ein Toil mindestens einer Kammer oder des Kammersystems, des Preßbehälters, der Herateilungsform bzw, ihrer Oberfläche, dar Explosions- oder Brennkammer oder anderer geeigneter Kammern oder Räume und als Medium das Fullmedium oder ein anderes geeignetes Medium verwendet wird*28, Verfahren nach Punkt i bis 27, gekennzeichnet dadurch, daß die Zwischenschicht oder Wandung als Plattierung oder als Innen- und/oder Außenfläche des zu erzeugenden oder zu beschichtenden Gegenstandes benutzt wird, aus Metallen, Plasten oder Elasten besteht und diesem in Größe und Form angepaßt ist, gegebenenfalls ein- oder beidseitig genannte Erhöhungen und/oder Vertiefungen •aufweist, vorzugsweise zu einem gasdichten stabilen Raum gefügt und/oder in einem solchen angeordnet und dieser Raum teilweise oder vollständig mit mindestens einem genannten Medium gefüllt 1st, mindestens ein Energiequantum bzw* die genannte Substanz vorzugsweise mit ihrer Hülle in dae Medium gebracht wird und in bekannter Weise oder über in die Hülle eingebrachte und mit einer Spannungsquelle über elektrische Leiter verbundene Elektroden gezündet und der Raum unmittelbar nach Energieübertragung über die Werkstoffe und/oder Schichten oder einen Teil davon vorzugsweise in Abhängigkeitder gesteuerten Zündung zwecks Rückstoßvermeidung oder -reduzierung schlagartig teilweise oder vollständig ähnlich einem reaktiven Geschütz: geöffnetwird»29* Verfahren nach Punkt 1 bis 28, gekennzeichnet dadurch, daß als solche Substanzen zum Beispiel ge^eignete Explosivstoffe, zum Beispiel Niederdruckexplosivstoffe, insbesondere Initialsprengstoffe und/oder rasch verbrenn-, oder verpuffbare Brennstoffe, wie zum Beispiel Sprengpulver, Z9 B0 auf Zellulose« oder Zellulosanitritbasis, auch als Folie, andere feste Brennstoffe, die vorzugsweise Sauerstoff, insbesondere in Form von chemischer Bindung enthalten, gegebenenfalls Phosphor,-TO-2 0 01brennbare Gase und/oder Flüssigkeiten wie z, B, ein Gasgemisch aus Azetylen und Sauerstoff oder ein brennbares öl, wie z, B# Petroleum oder dergleichen in geeigneter Form und Dosierung verwendet werden, gegebenenfalls die Substanz in einer vorzugsweise gasdichten Hülle beispielsweise aus einer Plaste oder Elaste, auch in Form einer Folie, enthalten ist und nach Einbringung in das genannte Medium und/oder den genannten Raum oder dergleichen gezündet wird,30« Verfahren nach Punkt 1 bis 29, gekennzeichnet dadurch, daß die Substanzen zur Erzeugung der kinetischen Energie bzw, der Stoßimpulse und/oder Druckwellen oder dergleichen und/oder zur Erzeugung der zur Verfestigung bzw. Härtung erforderlichen Energie benutzt werden,31, Verfahren nach Punkt 1 bis 30, gekennzeichnet dadurch, daß den Bindemitteln und/oder den aufschäumbaren Werkstoffen bzw, ihren Füllstoffen oder dergleichen vor und/ oder während der Verarbeitung geeignete genannte Substanzen als Partikel beigegeben und dabei fein verteilt bzw, dispergiert oder suspendiert werden, insbesondere ihre Art und Menge so bemessen wird, daß eine Entzündung der Werkstoffe unterbleibt und die Reaktion der Substanzen allein oder mit den Bindemitteln oder anderen• geeigneten Reagenzien und/oder Werk- oder Füllstoffen oder dergleichen bzw, die Energiefreisetzung durch die bei der Härtungsreaktion erzeugte Wärme und/oder durch Energieübertragung von außen, beispielsweise durch genannte elektromagnetische Wellen und/oder durch mechanische, elektrische und/oder elektromagnetische Kräfte oder potentielle oder kinetische Energie durchgeführt wird,32, Verfahren nach Punkt 1 bis 31* gekennzeichnet dadurch, daß die Herstellung dsr Dispersion oder Suspension mit Hilfe mechanischer Schwingungen insbesondere im Ultraachallbereich durchgeführt wird, beispielsweise durchAnkoppelung solcher Schwinger an die Herstellungsform und/oder den Kern und/oder durch das Kammersystem j gegebenenfalls die Reaktion der Substanzen oder Mischungen aus diesen allein und/oder mit den Bindemitteln und/oder ihren Füllstoffen oder dergleichen und/oder aufschäumbaren Werkstoffen durch die Reaktionswärme dieser Stoffe und/oder durch Stoßimpulse und/oder Druckwellen oder dergleichen mit gegenüber der feinen Verteilung erhöhter Energie,, insbesondere durch Stoßimpulse oder Druckwellen kurzer D&uer und hoher Steilheit ausgelöst, beschleunigt und/oder durchgeführt wird,33, Verfahren nach Punkt 1 bis 32, gekennzeichnet dadurch, daß der Deckel und/oder ein Teil der mehrteiligen Her-8tellurigsfarm" und/oder mindestens eins Gegenfläche bei 'Erreichen eines vorgegebenen inneren und/oder äußeren gemessenen Druckes mindestens teilweise mit Hilfe von druckabhängig steuernden Mitteln bzw, Ventilen oder dergleichen und diesen zugeordneten vorzugsweise pneumatischen oder hydraulischen Betätigungsmechanismen abhebbar ist und/oder ein Druckausgleich, beispielsweise durch zusätzlich in die Herstellungsform oder den Deckel oder dergleichen gebrachte elastisch und/oder plastisch deformierbare K^örper, beispielsweise Schaumstoffkörper, durchgeführt wird,34«, Verfahren nach Punkt 1 bis 33, gekennzeichnet dadurch, daß mindestens ein Kammersystem verwendet wird, das kleiner oder wesentlich kleiner als die herzustellende oder zu beschichtende Oberfläche de& Gegenstandes bzw, als dieser ist und daß diese Oberfläche nacheinander bzw, pro Flächeneinheit mit mindestens einem oder diesem Kammersystöiii in Kontakt gebrecht und bearbeitet wird und jeweils nach möglicher Entfernung eine weitere Flächeneinheit in Kontakt gebracht und bearbeitet wird und so fort, bis der Gegenstand bzw«, die Schicht fertiggestellt is ti gegebenen faIXq das Kammersystem und/oder die Werkstoffe dabei teilweise oder vollständig mit Hilfe einerHaube oder durch andere geeignete Arbeitsgegenatände vorzugsweise gasdicht abgedeckt wird,3,5# Verfahren nach Punkt 1 bis 34, gekennzeichnet dadurch, daß die Herstellung von kontinuierlich oder schrittweise zu erzeugenden Gegenständen wie Platten, Profilen, Rohren . oder dergleichen Querschnittsformen oder von vorzugsweise einseitig offenen Gegenständen bzw, Formkörpern oder dergleichen auf, unter oder zwischen entsprechend-gestaltete und dem zu erzeugenden Gegenstand in Gestalt, Oberflächenform und Große teilweise oder vollständig angepaßten und/ oder zueinander versetzten Kammersystemen; gegebenenfalls bei Bewegung der zu erzeugenden Gegenstände und/oder mindestens eines Kammersystems, beispielsweise pilgerschrittartig durchgeführt wird,36» Verfahren nach Punkt 1 bis 35, gekennzeichnet dadurch, daß das insbesondere flexible Kammersystem auf einer der Gestalt, Größe und Oberflächenform des herzustellenden Gegenstandes oder der Beschichtung angepaßte Unterlage oder auf der Herstellungsform oder dem zu beschichtenden Gegenstand dadurch erzeugt wird, daß zuerst auf die entsprechende Oberfläche, beispielsweise der Herstellungsform, mindestens ein die Zwischenräume zwischen den Erhöhungen und/oder Vertiefungen des Kammersystems erzeugendes, insbesondere mit Trennmittel beschichtetes Gitter oder Netzwerk, vorzugsweise mit daran befindlichen und die Entlüftungs- oder Vakuumanschlüsse und/oder die Werkstoffinsbesondere die BindemitteleinfDllöffnungen erzeugenden Vollprofilen gebracht, fixiert und gehalten wird, daß danach auf die Oberfläche und das Gitter oder Netzwerk mindestens eine die Oberfläche und das Gitter oder Netzwerk vollständig bedeckende Schicht aines geeigneten thermo- und/oder duroplastischen und/oder elastischen Materials, beispielsweise eines flüssigen oder fließfähigen bzw«, spritz·» oder gießfähigon oder durch Wärme und/oder Druck erweichbaren Materials, beispiels-weise Elaste, Thioplaste oder dergleichen, gebracht wird, daß anschließend auf diese vorzugsweise noch unverfestigte bzw, fließfähige oder erweichte Schicht mindestens ein die Kammern oder Hohlräume und ihre kommunizierenden Verbindungen erzeugendes» mit Trennmittel oder Trennfolie beschichtetes mosaik-, gitter- oder netzartig aufgebautes Kernsystem mit daran befindlichen und den oder die Einfüllstutzen erzeugenden Vollprofilen aufgebracht und derart vorzugsweise mit den vorgenannten Materialien umschichtet bzw, umgössen oder umspritzt wird, daß seine oberste Fläche unbeschichtet bleibt, daß im Anschluß daran dieses Kernsystem nach teilweiser oder vollständiger Verfestigung der genannten Materialien durch die bei der Beschichtung entstandenen oberen Öffnungen an der genannten obersten Fläche entfernt wird und daß zuletzt auf das nunmehr erzeugte Unterteil des Kammersystems das Oberteil oder insbesondere eine das Oberteil des Kammersystems bildende Abdeckschicht aufgebracht und mit dem Unterteil fest und dicht, beispielsweise durch Kleben und/oder Schweißen und/oder durch Wärme und/oder Druck oder dergleichen, zum Kammersystem verbunden und dieses von der genannten Oberfläche und aus diesem das Gitter oder Netzwerk entfernt wird,37* Verfahren zur Herstellung und/oder Beschichtung von Gegenständen aus oder mit faserverstärkten .und/oder anderen insbesondere härtbaren IVerl<stoffen, gegebenenfalls nach mindestens einem der vorgenannten Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß dae Bindemittel, insbesondere ungesättigtes Polyester durch Wasser und/oder Wasserglas (technisches Silikat) gestreckt und dabei die genannten Werkstoffe vor und/oder während der Verarbeitung miteinander innig gemischt, gegebenenfalls der Anteil des Wassers und/oder des Wasserglases mindestens 1 bis maximal 90 Gewichtsprozent, vorzugsweise 50 bis 60 Gewichtsprozent, beträgt; gegebenenfalls mindestens eine Außenschicht 50 bis 60 oder weniger Gewichtsprozent.und mindestens eine Zwischenschicht mehr als 60 bis maximal-90 Gewichtsprozent--rl- -ZOOl 95Wasser und/odor Wasserglas enthält, auch verwendet mit Füllstoffen und/oder Verstärkungsmaterialien«,38. Verfahren nach Punkt 1 bis 37, gekennzeichnet dadurch, daß als mindestens eine Verstärkungsmaterialschicht, vorzugsweise als mindestens eine Außen- und/oder Zwi~ schonschicht eine G8Ze1 ein entsprechendes Geflecht oder ein der Größe der Oberfläche in der Maschengröße angepaßter Maschendraht, eine gelochte Folie oder dergleichen vorzugsweise aus Metall, insbesondere nichtrostendem Stahl aus Einzelteilen überlappt oder im ganzen in der erforderlichen Größe bzw* Oberfläche des Gegenstandes, der Schicht oder der genannten Oberfläche der Herstellungsform hergestellt und zu einem Verstärkungsmaterialvorformling vorzugsweise auf der Oberfläche der Herstellungs-.form oder durch bekannte Mittel, wie Andrückkörper oder -rollen oder dergleichen oder durch das Kammersystem geformt wird, vorzugsweise davor oder danach mit den anderen schichten- oder lagenweise aufgebrachten Verstärkungsmaterialschichten, den -zuschnitten oder mit Verstärkungsmaterialvorformlingen,vorzugsweise aus Glasfasern oder dergleichen durch bekannte Verfahren wie Höhen oder Vernadeln, Verschweißen oder Verspleißen, beispielsweise mit Ultraschall oder dergleichen, insbesondere durch Längs» und/oder Quernähte und/oder am Rande oder durch punktweises Verbinden, beispielsweise Verkleben, mit durchsteckbaren 4*t/eifen oder plastisch verformbaren Profilstücken miteinander verbunden werden, daß vor oder vorzugsweise nach dem Verformen der Gaze oder dergleichen diese mit Profilstücken versehen wird, daß danach durch diese im Querschnitt dünnen oder nadeiförmigen oder je nach Erfordernis stärkeren Profilstücke die weiteren Verstärkungsmaterialschichten durchgedrückt und, somit gegen Abrutschen oder Verrutschen gesichert werden, daß vorzugsweise zuletzt eine weitere, insbesondere bereits zu einem Vorformling geformte Gaze oder dergleichen oder mindestens eine aus den anderen Ve rs tar«'. kungsrnateriaü3n bestehende Schicht oder ein solcher Vorformling durch die Profilstücke gedruckt und deren £ndendanach umgebogen oder je nach Material breitgedrückt worden, beispielsweise bei Thermoplasten durch Druck und Wärme als Nietköpfe oder dergleichen Flachköpfe geformt werden,39, Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1 bis 38» gekennzeichnet dadurch, daß das ale flexible oder flexibel gestaltete flache oder räumlich geformte Matte öder Schicht ausgebildete und an seiner Oberfläche mit Druckflächen (14) von vorzugsweise regelmäßigen Erhöhungen (12) und/oder Vertiefungen (13) und/oder längs- und/oder querrillenartigen Vertiefungen versebene verschließbare oder verschlossene Kammersystem (9) aus einer Anzahl über kommunizierende Verbindungen (11) kommunizierend miteinander verbundenen, vorzugsweise in mindestens einer Ebene angeordneten Kammern oder Räumen (10) besteht und mit mindestens einem flüssigen und/oder gasförmigen Füllraedium (15) und/oder mindestens einer · Suspension oder dergleichen füllbar oder, gefüllt ist und über mindestens einen Einfüllstutzen (16) und/oder Impulsübertragungsleitungon (17) mit Schwingern oder Impulsgebern oder Impulserzeugern und/oder Impulsübertragern (18) mechanischer, pneumatischer, hydraulischer, elektrohydraulischer, elektrischer oder dergleichen Ausführung oder mit Schwingern oder Impulsgeneratoren (60), insbesondere elektrischer oder elektronischer Ausführung oder mit Impulswandlern oder Impulskammern (65), insbesondere elektrohydraulischer Ausführung oder mit Exploeions» oder Brennkammern (77) oder dergleichen für das Zuführen und/oder Übertragen und/oder Freisetzen von einmalig, insbesondere periodisch wirkenden Kräften auf das Füllmedium (15) und/oder das Kammersystem (9) bzw* seine Kammern oder Räume (10) verbunden ist,40* Einrichtung nach Punkt 1 bis 39, gekennzeichnet dadurch, daß das in der Größe und Fann bzw* Gestalt der Oberfläche (2) der Herstellungsform (1) angepaßte und mindestensainen verschließbaren Raum oder eine Kammer (10) aufweisend© Kammersystem (9) mit mindestens einem Rand (49), zum Beispiel einem wulstartigen, vorzugsweise umfangegeschlossenen Rand (49) und ein- oder beidseitig mit Erhöhungen (12) und/oder Vertiefungen (13), beispielsweise in Gestalt von Noppen von kreisförmiger, quadratischer/ ellipsenförmiger oder anderer geometrischer oder davon abgewandelter Form versehen ist und der Rand (49) und/oder die kommunizierenden Zwischenräume (13 a) zwischen den Erhöhungen (12) und/oder Vertiefungen (13) mit Entlüftungs- oder Vakuumanschlüssen (32) für das Entlüften und/oder Evakuieren und/oder mit Werkstoff-, insbesondere Bindemitteleinfüllöffnungen (33) für das Einbringen von Werkstoffen (5) oder Bindemitteln (8) und/oder weiteren genannten Füllmedien (15) und/oder Werkstoffen (5) verbunden und an entsprechende Vorrichtungen wie Entlüftungs- oder Vakuumpumpen und/oder Dosier- und/oder Bindemittel- und/oder Medien- oder Werkstoffzuführungsvorrichtungen anschließbar ist", vorzugsweise der Rand (49) dos Kammersystems (9) den Rand oder die öffnung (50) der Herstellungsform (1) dichtend umspannt oder umschließt,41« Einrichtung nach Punkt 1 bis 40, gekennzeichnet dadurch, daß das Kamrnersystem (9) aus einer Anzahl einzelner, vor-, zugsweise gleichgroßer, insbesondere miteinander kommunizierender Kammern oder Räume (10) besteht, die hinter- und/oder nebeneinander, auch versetzt zueinander (ähnlich einem Mosaik) in mindestens einer Ebene und :in einom flexiblen Material vorhanden oder angeordnet und/oder flexibel miteinander durch geeignete flexibel gestaltete Verbindungsstücke verbunden sind/ vorzugsweise, die Kammern oder Räume (10) zueinander gleichgroße Abstände aufweisen*42, Einrichtung nach Punkt 1 bis 41, gekennzeichnet dadurch, daß das Kammersystem (9) aus insbesondere flexiblen Materialien besteht und insbesondere regelmäßig verteilte Kammern oder Räume (10) enthält, die kommunizierend miteinander verbunden sind und von denen mindestens eine Kammer bzw, ein Raum (10) mit mindestens einer Impulsübertragungsleitung (17) und/oder gegebenenfalls über Ventile oder Regelventile (19) und Druckmesser bzw, Manometer (20) mit Druck-, und/oder Saugleitungen (21) für das Füllmedium (15) in Verbindung steht und die Impulsübertragungsleitung (17) an Schwinger, Impulsgeber (18) oder dergleichen oder an Schwinger oder Impulsgeneratoren (6o) oder dergleichen oder an Impulswandler oder Impulskammern (65) oder dergleichen oder an Explosions- oder Brennkammern '(77) oder dergleichen, beispielsweise an Stoßimpuls- und/oder Druckwellenerzeuger wie z, B, stoßweise arbeitende Pumpen, Preßlufthämmer (18,· 27) mit starrer Verbindung (25), Druckpulser oder hydraulische Pulsatoren, Ultraschallschwinger mit seinen Stößeln oder Kolben (26) oder seinen Wirk-, Stoß- oder Abstrahlflächen (28) anschließbar bzw, angeschlossen ist, vorzugsweise alle Kammern oder Räume (10), Leitungen (17; 21; 23J[ und zugehörigo Vorrichtungen (19; 20; 22; 24) mindestens ein inkornpressibles, insbesondere flüssiges und/ oder riesel- oder schüttfähigos festes Füllmedium oder entsprechende Suspensionen (15), auch'magnetische oder magnetisch beeinflußbare Medien bzw, Suspensionen (15) enthält, gegebenenfalls mindestens eine Kammer oder ein Raum (10) oder die Leitung (21) mit mindestens einem Mediumvorratsbehälter (24) für das Füllmedium (15) mit angeschlossener Motorpumpe bzw, Mediumtransport- und/oder Druckpumpe (22) und/oder Drucksteuer- und/oder Regelungsvorrichtungen und/oder mit Ventilen (19) kommunizierend verbunden ist, .;43* Einrichtung nach Punkt 1 bis 42, gekennzeichnet dadurch, daß das Kamme raystem (9) zur Erzeugung von räumlichen Gegenständen oder Behältern dem Hohlraum der Herstel--is- 2 0 0195lungsform (1) und/oder der entsprechenden Oberfläche (2) in Größe und Gestalt angepaßt bzw, selbst als vorzugsweise gasdicht verschließbarer Behälter oder Hohlkörper mit mindestens einer öffnung (53) ausgestaltet ist, daß dieser Hohlraum mit genannten gasförmigen und/oder insbesondere flüssigen und/oder riesel- oder schüttfähigen festen Füllmedien (15) gefüllt, vorzugsweise gasdicht verschlossen und das Füllmedium (15) unter Druck gesetzt, gegebenenfalls an genannte Schwinger (18; 60; 65; 77) oder dergleichen, gegebenenfalls an Mediumnachfüll- oder -nachdruckvorrichtungen (38) angeschloesen ist,44, Einrichtung nach Punkt 1 bis 43, gekennzeichnet dadurch, daß das vorzugsweise in einem insbesondere umfanggeschlossenen festen Rahmen (3a), im Deckel (3) und/oder in der Herstellungsform (1) angeordnete Kammersystem (9) aus mindestens 2 Deckschichten und mindestens einem dazwischen angeordneten raster- oder netzartigen Gebilde mit kommunizierenden Verbindungen oder öffnungen (11) und mindestens einem Einfüllstutzen (16) oder mindestens e£nc?r genannten Leitung (17) besteht und mindestens eine Deckschicht die genannten nach außen gerichteten Erhöhungen (12) und/oder die Vertiefungen (13) aufweist, gegebenenfalls die Erhöhungen (12) den Rahmen (3a) des Kammersystems (9) oder den Deckel (3) und/oder die Herstellungsform (1) überragen, '45, Einrichtung nach Punkt 1 bis 44, gekennzeichnet dadurch, .. daß zwischen dem kammersystem (9) und dem Schwinger (18;60) oder anstelle dieses mindestens eine mit dem Kammersystem (9) kommunizierende Impulskammer (65) und/oder mindestens eine Explosions- oder Brennkammer (77) angeordnet ist, in der die Impulse erzeugbar und auf das Kammersystem (9) übertragbar sind,46, Einrichtung nach Punkt 1 bis 45, gekennzeichnet dadurch t daß mindestens eine Kammer (10) des Kammersystems (9)und/oder mindestens eine Impulskammer (65) mit Elektroden (66) zur Erzeugung von elektrischen Entladungen und/ oder elektrohydraulischen Impulsen (Funkenentladungen) oder von gesteuerten Explosionen oder dergleichen ausgerüstet ist, gegebenenfalls mit solchen Elektroden (66), die durch elektrische oder thermische Zersetzung schmelzen oderzerstört werden*47# Einrichtung nach Punkt 1 bis 46 e gekennzeichnet dadurch, daß die Kammern oder Räume (10) oder ,die Impulskammern (65) oder die Explosions™ oder Brennkammern (77) aus stabilen Materialien, beispielsweise aus Stahl, bestehen und kommunizierend mit flexibel gestalteten Verbindungsleitungen aus starren Materialien oder mit Verbindungsleitungen aus flexiblen Materialien "und mit Einfüllstutzen (16) und genannten Schwingern (18; 60) und/oder mit Vorratsbehältern (24) und/oder Mediumnachfüll- und/oder •»nachdrückvorrichtungan (38), beispielsweise bestehend 8US einem Motor (39), einem Getriebe (40), einem Kolben (41), einem Zylinder (42), dem Nachdrückmedium (43) und der Nachdrückleitung (44)/verbunden sind,48* Einrichtung nach Punkt 1 bis 47, gekennzeichnet dadurch, daß die Erhöhungen (12) und/oder ihre Zwischenräume (13 a) bzw, die untere Fläche des Kammersystems (9) oder einzeln vorzugsweise mosaikartig verteilte Kammern oder Räume (10) mit einer Vielzahl kleiner Durchgangslöcher versehen öder semipermeabel bzw, halbdurchlässig ausgebildet sind, wobei insbesondere die Größe der Löcher und/oder die Durchlässigkeit oder Semipermeabilität bei Verwendung elastisch deformierbarer oder flexibler Materialien vorzugsweise druckabhängig veränderbar, gegebenenfalls der Viskos!« tat der Bindemittel (8) oder Werkstoffe (5) und/oder der Partikelgröße der oder weiterer Werkstoffe oder genannter Materialien anpaßbar ist, gegebenenfallc durch diese Löchor oder öffnungen das Bindemittel (8), die Werkstoffe und/oder die Medien druckabhängig preßbar sind«,49, Einrichtung nach Punkt 1 bis 48, gekennzeichnet dadurch, daß das Kammersystem (9J^ bzw, seine kommunizierend miteinander verbundenen Zwischenräume (13a) zwischen den Erhöhungen (12) und/oder den Vertiefungen (13) kommunizierend mit Entlüftungs- bzw, Vakuumanschlüssen (32) für die Entlüftung bzw, Evakuierung und/oder mit Werkstoff- insbesondere Bindemitteleinfüllöffnungen (33) V ^ für das Einbringen der Werkstoffe (5) oder von weiteren Werkstoffen oder Medien, insbesondere von Bindemitteln (8) in das erzeugte Hohlraumverbundsystem (51) ausgerüstet ist,50, Einrichtung nach Punkt 1 bis 49, gekennzeichnet dadurch, daß das Kammersystem (9), insbesondere die einzelnen Kammern oder 'Räume (10) gegebenenfalls aus dünnwandigem Metall und/oder einem elastisch deformierbaren Material bestehen und/oder mindestens einseitig bzw, an ihrer Druckfläche (14) membranartig ausgebildet sind,51, Einrichtung nach Punkt 1 bis 50, gekennzeichnet dadurch, daß das Kammersystem (9) oder die Kammern oder Räume (10) und/oder das raster- oder netzartige Gebilde teilweise oder vollständig aus flexiblen, auch transparenten Materialien, insbesondere hochfesten, hochdichten und temperaturstabilen Materialien, beispielsweise aus Metallfolien oder aus Elasten oder Elastomeren oder flexiblen Polimeren (Thermo- und/oder Duroplasten) wie Silikonkautschuk oder Neopren, Thioplaste, PTFE oder dergleichen bestehen oder in solchen Materialien eingebettet sind,52, Einrichtung nach Punkt 1 bis 51, gekennzeichnet dadurch, daß das Material des Kammersystems (9) Partikel oder Gegenstände hoher Wichte, beispielsweise Blei, Kies, magnetische! oder magnetisch beeinflußbaren Materialien oder Gegenständen, wie z, B, Stahl oder Härtferrite, Stahldrähte oder dergleichen enthält und auf diese Weise das Kammersystem (9) bzw* die Kammern oder Räume (10) magnetisch, insbesondere durch Magnetfelder (56) beeinflußbar ist.
- 53. Einrichtung nach Punkt 1 bis 52, gekennzeichnet dadurch, daß die Erhöhungen (12) oder ihre Druckflächen (14) aus Feststoffen oder festen Körpern, beispielsweise aus Metall bestehen, vorzugsweise die Erhöhungen (12) und/oder Vertiefungen (13) konisch ausgebildet sind und/oder eine flache konvexe oder konkave Druckfläche (14) aufweisen, gegebenenfalls im Querschnitt schwalbenschwanzförmig. oder in einer davon abgewandelten oder einer anderen Form ausgebildet sind«54«, Einrichtung nach Punkt 1 bis 53, gekennzeichnet dadurch, daß die Kammern oder Räume (10) vorzugsweise über den Erhöhungen (12) angeordnet sind, gegebenenfalls die Grundfläche der Kammern oder Räume (10) der Grundfläche der Erhöhungen (.12) entspricht oder ein Teil, vorzugsweise ein Vielfaches dieser Fläche ist,55, Einrichtung nach Punkt 1 bi3 54, gekennzeichnet dadurch, daß die Abstände der Kammern oder Räume (10) voneinander oder die Dicke ihrer Zwischenwände nur ein Bruchteil der Länge oder Breite.oder Höhe der Kammern oder Räume (10) beträgt,56« Einrichtung nach Punkt 1 bis 55, gekennzeichnet dadurch, daß die Größe der Erhöhungen (12) bzw, Vertiefungen (13) ein Teil bis cae ein Fünffaches der Wanddicke der oder vorzugsweise der obersten oder letzten Verstärkungsmaterialschicht (7) beträgt, .57« Einrichtung nach Punkt 1 bis 56, gekennzeichnet dadurch, daß das Kammersystem (9) aus einem aus Einzelteilen zu einem Ganzen gefügten oder im flüssigen oder fließ» fähigenf jedoch verfestigbaren, insbesondere flexiblen Material besteht, insbesondere aus einer oberen und einer unteren Deckschicht, einem dazwischen angeordneten raster» oder netzartigen Gebilde, einem umfanggeschlossenen Rand, der zur Verbindung der Deckschichten und des-82- 2 0.01 "95Gebildes dient, einem vorzugsweise die obere Deckschicht überragenden Einfüllstutzen (16) und insbesondere die untere Deckschicht überragenden und vorzugsweise regelmäßig über diese Schicht verteilten Erhöhungen (12) insbesondere noppenartiger Gestalt,58, Einrichtung nach Punkt 1 bis 57, gekennzeichnet dadu-rch, daß das Kammersystem (9) aus zwei aufeinanderliegenden Folien besteht, von denen mindestens eine mit einem Einfüllstutzen (16) versehen und die Folien rundum und durch Längs- und Quernähte miteinander zu Kammern oder Räumen (10) gasdicht verbunden, insbesondere verschweißt sind und bei denen die Verbund- bzw, Schweißnähte jeder Kammernaht mindestens eine kurze Unterbrechung zur Erzeugung einer kommunizierenden Öffnung aufweisen, gegebenenfalls mindestens eine Folie die genannten Erhöhungen (12) besitzt,59, Einrichtung nach Punkt 1 bis 58, gekennzeichnet dadurch, daß das Kammersystem (9) mit mindestens einem Teil einer mehrteiligen Herstellungsform (1), beispielsweise ihrem Deckel (3) oder mit mindestens einer Gegenflache fest und/oder gasdicht verbunden ist und dieser Teil und/oder die Gegenfläche mit Hilfe bekannter, vorzugsweise pneumatisch oder hydraulisch gesteuerter Mechanismen, wie Hebezeugen, Klapp- oder Transportmechanismen oder dergleichen auf die Oberfläche (6) der auf der Oberfläche (2) der Herstellungsform (1) oder dem zu beschichtenden Gegenstand befindlichen Werkstoffe (5) transportierbar, absenkbar oder klappbar und/oder preßbar gestaltet ist,60, Einrichtung nach Punkt 1 bis 59, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen der freien Oberfläche (6) der Werkstoffe (5).und den auf der Oberfläche (6) aufliegenden Druckflächen (14) der Erhöhungen (12) des i^mmersystems (9) durch die Zwischenräume (13 a) der Erhöhungen (12) bzw, durch die Vertiefungen (13)'bzw, längs- und/oder querrillenartigen Vertiefungen (13) mindestens ein kommuni-zierendes Hohlraumverbundsystem (51) erzeugbar bzw«, erzeugt ist, das in seinem Volumen in Abhängigkeit der auf das oder im Kammersystem (9) wirkenden Kräfte und der Flexibilität dee Kammersysteme (9) bzw, seiner Erhöhungen (12) bzw, seiner Druckflächen (14), gegebenenfalls weiterer Kräfte wie Preßbehälter (29) und seine Preßbohältermedien (30) und/oder mindestens einen Formkern (76) infolge elastischer Deformation druck- und/oder temperaturabhängig reversibel bis auf Werte nahe Null veränderbar ist; vorzugsweise die Zwischenräume (13 a) zwischen den Druckflächen (14) der Erhöhungen (12) größer als der Durchmesser bzw, die Dicke der jeweils verwendeten dünnsten Einzelfaser des Verstärkungsmaterials (7) ist, gegebenenfalls das 10- bis 500-fache -beträgt,61* Einrichtung nach Punkt 1 bis 60, gekennzeichnet dadurch, daß das llohlraumverbundsystem (51) mit Druckmessern oder Manometern (20) und/oder mit Steuer- und/oder Regelungsvorrichtungen zwecks Drucksteuerung und/oder Messung des Fülldruckes, insbesondere des Bindemitteldruckes oder dergleichen versehen ist,62, Einrichtung nach Punkt 1 bis 61, gekennzeichnet dadurch, daß als Schwinger bzw* Impulsgeber (18; 27; 60; 65; 77) oder dergleichen Stößel oder Kolben (26) bzw, ein Schlagbolzen oder ein entsprechendes Element eines durch ein gasförmiges und/oder "flüssiges Medium umsteuerbaren und somit schnell hin- und hergehende Bewegungen ausführenden Steuerventils oder dergleichen verwendet wird,63» Einrichtung nach Punkt 1 bis 62, gekennzeichnet dadurch, daß die Kammern oder Räume (10) einzeln oder die geradzahligen und die «ngeradzahligen Kammern oder Räume (10) jeweils einzeln oder gemeinsam oder nacheinander oder die geradzahligen und die ungeradzahligen Kammern odor Räum© (10) jeweils reihenweise einzeln oder gemeinsam oder nacheinander in Längs- und/oder Querrichtung oder die übereinander angeordneten Teilsysteme des Kammer»- w - 2 001systems (9) einzeln bzw, jeweils einzeln über jeweils den Kammern oder Räumen (10) bzw, den geradzahligen und/ oder ungeradzahligen Kammern oder Räumen (10) jeweils zugeordnete Impulsübertragungsleitungen (17) kommunizierend an mindestens einen, vorzugsweise an den Kammern oder Räumen einzeln oder paarweise oder versetzt zugeordnete Schwinger bzw. Impulsgeber (18; 27; 60; 65; 77) oder dergleichen angeschlossen und die Schwinger oder Impulsgeber (18; 27; 60; '65; 77) mit mindestens einer Programmsteuer- oder -regelungsvorrichtung verbunden sind,64, Einrichtung nach Punkt 1 bis 63, gekennzeichnet dadurch, daß die Herstellungsform (1) und/oder das Hohlraumverbundsystem (51) oder auch mehrere Hohlräumverbundsysteme zwecks Entlüftung und/oder Abführung überschüssigen Werkstoffes (5), insbesondere Bindemittels (8) mit Entlüftungsöffnungen bzw, sogenannten Steigern und/oder mit Ein- oder Mehrstufenventilen oder -membranen für Unter-,'Normal- und/oder Oberdruck und/oder mit Entlüftungsoder Vakuumanschlüssen (32) versehen ist,65, Einrichtung nach Punkt 1 bis 64, gekennzeichnet dadurch, daß die Herstellungsform und/oder der Kern (1) vorzugsweise mehrteilig ausgebildet und gasdicht verschließbar ist,66, Einrichtung nach Punkt 1 bis 65, gekennzeichnet dadurch, daß der Deckel (3) der Herstellungsform (1) und/oder mindestens ein Teil der Herstellungsform und/oder des Kerns (1) und/oder die Gegenflächen bzw, der Deckel (3) oder der Formkern (76) oder der flexible Preßbehälter (29) oder dergleichen mit in ihrer Größe einstellbaren Drucksteuer- oder -regelyentilen, Kraftspeichern und/ oder Druckmedien versehen und durch diese oder bei Überdruck mittels dieser offenbar bzw, abhebbar ist oder sind, gegebenenfalls anstelle oder zusätzlich zu den Kraftspeichern oder den Preßbehältern (29) in der Herstellungsform und/oder im Kern (1) auf diesem elastisch und/oder plastisch deformierbare Körper und/oder Schich-ten angebracht sind*
- 67. Einrichtung nach Punkt 1 bis 66, gekennzeichnet dadurch, daß in der Nähe der Oberfläche (2) der Herstellungsform und/oder des Kerns (1) und/oder mindestens eines Kamniersystems (9) und/oder in diesen bzw, im entsprechenden Material kleine Hartferritmagnete, Magnetgummischichten oder magnetische oder magnetisch beeinflußbare bzw, ferromagnetische Teilchen und/oder elektrische Leiter oder Leiterschleifen (Windungen oder Spulen) zur Erzeugung mindestens eines Magnetfeldes (56) oder Permanentmagnetfelder angeordnet sind und die elektrischen Leiter durch mindestens eine infier Stromstärke und/oder Frequenz und/oder Spannung regelbare Spannungsquelle und/oder durch in ihren Parametern Steuer- oder regelbare vorzugsweise periodische Kondensatorentladungen, vorzugsweise durch mehrfach parallel- und/oder hintereinandergeschaltete Kondensatoren oder Kondensatorkaskaden speisbar sind, gegebenenfalls die Schwinger und/oder Impulsgene-. ratoren (60) ebenfalls an die genannten Kondensatoren oder -kaskaden anschließbar sind,68, Einrichtung zur Herstellung von und/oder zur Beschichtung von Gegenständen mit Werkstoffen unterschiedlicher chemischer Zusammensetzung und/oder Dichte, insbesondere aus faserverstärkten und/oder anderen Werkstoffen, gegebenenfalls nach mindestens einem der vorgenannten Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß zur Zu- und/oder Abführung von Wärme für die Verfestigung und/oder Härtung der Werkstoffe (5), insbesondere der Bindemittel (8) und/oder zur Abführung überschüssiger Wärme, beispielsweise von Reaktionswärme aus oder von den Werkstoffen (5) in einem Teil der oder in der Herstellungsform (I)Y in ihrer Wandung (vorzugsweise gleichmäßig über die Oberfläche (2) verteilt), insbesondere in der Nähe ihrer Oberfläche (2) und/oder in der Nähe der Oberfläche eines auf die Werkstoffe (5) gebrachten schichtartigenY gegebenenfalls flexiblen oder flexibel gestalteten Wärmeaustauschers2001 95und/oder im Kammersystem (9) mindestens ein vorzugsweise in sich geschlossener Wärmetransformator oder mindestens ein solches Wärmeleitrohr oder mindestens ein entsprechendes, aus mehreren genannten Transformatoren oder Leitrohren bestehendes Wärmetransformator- oder VVärmeleitrohrsystem (35) angeordnet ist, dessen Wärme- und/oder Kältezuführungszonen oder -enden mit Wärme- und/oder Kälteerzeugern und/oder -Übertragern, beispielsweise Heizspiralen oder Heizwicklungen oder sonstigen Wärmequellen (36) oder mit Kälteerzeugern, verbunden sind oder in Verbindung stehen, vorzugsweise die Heizspiralen oder dergleichen (36) oder die Kälteerzeuger an Spannungsquellen (37) angeschlossen sind,69, Einrichtung nach Punkt 68, gekennzeichnet dadurch, daß der einen beliebigen Querschnitt (z# B, kreisförmig, quadratisch, rechteckig oder dergleichen) aufweisende VVärmetransformator oder das Wärmeleitrohr oder -profil bzw, das entsprechende System (35) teilweise oder vollständig mit einer Arbeitsflüssigkeit,, vorzugsweise einer leicht verdampfbaren, auch elektrisch und/oder magnetisch leitenden Flüssigkeit, wie z, B, Wasser, Methanol, Azeton, Metallschmelzen wie Zäsium, Kalium, Natrium, Blei oder Wismut oder auch aus organischen Salzen oder dergleichen, gefüllt ist und die innere Wandung mindestens eine Schicht aus porösen bzw, kapillare Hohlräume aufweisenden Materialien, beispielsweise aus Sinterkeramik, Glasfasergespinst, Dochtgewebe, metallischen Netzen oder dergleichen, aufweist oder enthält und/oder das die innere Wandung vorzugsweise gleichmäßig verteilte bzw, durchg-ehende feinste Rillen und/oder Nuten, vorzugsweise in Richtung des Wärmeaustausches bzw, in Leitrichtung enthält, vorzugsweise die Wärme- und/oder Kältezu- bzw, -abführungszonen oder Enden außerhalb der Herstellungsform oder des Kerns (1), des Wärmeaustauschers und/oderde3 Kammersystems (9) angeordnet und mit in ihren Parametern regelbaren Wärme- und/oder Kälteerzeugern und/ oder -Übertragern versehen sind*
- 70. Einrichtung nach Punkt 68 und 69, gekennzeichnet dadurch, daß die Wärmeerzeuger und/oder -übertrager aus elektrischen Heizkörpern, insbesondere elektrischen Heizspiralen (36) bestehen und an in Spannung, Stromstärke und Frequenz oder mindestens eines davon regelbare Spannungsquellen (37) angeschlossen sind,71c Einrichtung nach Punkt 68 bis 70, gekennzeichnet dadurch, daß der Wärmetransforma tor bzw, das Wärmeleitrohr oder das entsprechende System (35) mit einer elektrischen Isolation versehen und mit einer elektrisch leitenden Flüssigkeit, beispielsweise einer Suspension aus einer Flüssigkeit mit Aluminiuampartikeln oder dergleichen, gefüllt ist und durch mindestens ein Magnetfeld magnetisch beeinflußt wird, -insbesondere durch mindestens eine um die Isolation gewickelte elektrische Windung, Wicklung, Spule oder dergleichen, die mit mindestens einer Spannungsquelle mit regelbarer Spannung, Stromstärke oder Frequenz zur Stromerzeugung in äer Flüssigkeit bzw« zur induktiven Erwärmung und Regelung der magnetischen Feldstärke für die Durchführung, insbesondere für die Verzögerung oder Beschleunigung des Wärmeaustausches elektrisch verbunden ist; gegebenenfalls das Magnetfeld gleichzeitig als Magnetfeld (56) zum Fixieren und Halten insbesondere der Veretärkungsmaterialien (7) oder eines Teiles davon hierfür ausgebildet ist* .72* Einrichtung nach Punkt 1 bis 71, gekennzeichnet dadurch, daß die Wärme transformatoren bzw* die Wärmeleitrohre bzw, »systeme (35) je nach Erfordernis aus elektrisch leitenden oder elektrisch nicht leitenden Materialien hergestellt sind; gegebenenfalls die Herstellungsform (1) doppelwandig ausgebildet und zwischen diesen Wänden oder Wandungen mindestens ein solches Wärme transforma tor- oder Wärmeleitrohraystem (35) angeordnet ist oder daß die entsprechenden Wände odor Wandungen selbst als ein solches System (35) ausgebildet sind«-β«- 2 0 019573, Anwendung des Kammer- und/oder Hohfraumverbundsystems nach Punkt 1 bis 72, gekennzeichnet dadurch, daß das Kammersystem (9) und/oder das Hohlraumverbundsrystem (51) bzw, mehrere solcher Systeme (9; 51) zur Herstellung und/oder Verformung und/oder Umformung von auf Oberflächen (2) von Herstellungsformen (1) oder zwischen diese (z, B, zwischen Stempel und/oder Matrizen) gebrachten und dort fixierten bzw, gehaltenen, beispielsweise magnetisch beeinflußbar gemachten und magnetisch fixierten und gehaltenen riesel- und/oder schüttfähigen bzw, granulierten und/oder flächenförmigen, auch faserverstärkten, gegebenenfalls magnetische oder magnetisierbare Partikel enthaltenden oder mit solchen Materialien beschichteten Thermo- und/oder Duroplasten und/oder Elasten und/oder entsprechende Preßmassen und/oder Prepregs oder•dergleichen und/oder von Halbzeugen, beispielsweise aus Blech oder dergleichen, gegebenenfalls bei entsprechender Erwärmung oder Abkühlung, z, B, auch unter Einbringung oder Zwischenlage von wärmedämmenden oder feuerhemmenden Schichten oder Zwischenschichten bzw. Folien, verwendet wird,74, Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt bis 73, gekennzeichnet dadurch, daß die Werkstoffe (5), insbesondere die Verstärkungsmaterialien (7) oder die Verstärkungsmaterialvorformlinge ein- oder beidseitig mit Gaze, Geflecht, Maschendraht, gelochten Folien oder dergleichen aus vorzugsweise mit Hilfe von Druck und/oder Wärme plastisch bzw, bleibend verformbaren Materialien, wie z, B, aus Thermoplasten, Metallen, insbesondere Stahl, vorzugsweise nichtrostendem Stahl oder dergleichen versehen sind und die vorzugsweise senkrechte Verbindung dieser im ebenen oder im bereits verformten, insbesondere zum Vorformling verformten Gaze oder dergleichen mit den Werkstoffen (5), insbesondere deren Verstärkungsmaterialien (7) durch Fäden oder Drähte aus bekannten Verstärkungsmaterialien oder den vorgennanten Materialien und/oder durchHbhl- oder Vollprofilstücke aus den genannten oder aus anderen Werkstoffen (5) oder Materia-lien, beispielsweise aus faserverstärkten Werkstoffen zum dreidimensionalen Verbund erfolgt, wobei die Fäden, Drähte oder die Profilstücke senkrecht oder in Winkeln zur Oberfläche der Gaze oder dergleichen angeordnet, vorzugsweise in Richtung zu ihrem Ende konisch ausgebildet sind und gleiche oder unterschiedliche Querschnit.tsformen, z, B, kreisförmige, quadratische oder abgewandelte Querschnittsformen mit vorzugsweise kleiner bzw, dem Anwendungsgebiet angepaßter Querschnittsfläche aufweisen, gegebenenfalls in sich gewellt sind und/oder an ihrer Mantelfläche oder am Ende kleine Stacheln oder widerhakenförmige Stacheln aufweisen, wobei der dreidimensionale Verbund der Gaze oder dergleichen mit den Werkstoffen (5) und/oder den Verstärkungsmaterialien (7) und/oder den Bindemitteln (8) infolge der Durchdringung der Fäden, •Drähte oder Profilstücke durch die Gaze und die Werkstoffe (5) bzw, die Verstärkungsmaterialien (7) und/oder die Bindemittel (8) durch Nähen und/oder durch die Befestigung bzw. Härtung der Bindemittel (8), durch Erzeugung von Nietköpfen mittels Wärme und/oder Ultraschall oder dergleichen bei der Herstellung erfolgt, gegebenenfalls auf die Gaze oder dergleichen oder auf entsprechende Vorformlinge die faserverstärkten Werkstoffe (5) oder die Verstärkungsmaterialien (7) und/oder die Bindemittel (8) manuell, im Faser/Harz-Spritzverfahren oder dergleichen gebracht sind, .75* Einrichtung nach Punkt 1 bis 74, gekennzeichnet dadurch, daß das Kammersystem (9) an unterschiedlichen Orten verschieden lange Erhöhungen (12) und/oder vorzugsweise gleichmäßig verteilte und zwischen den Erhöhungen (12) angeordnete Durchgangs- bzw, Entlüftungslöcher aufweist, und bsi offener Herstellungsform (1) der Deckel (3) oder entsprechende Gegenflächen oder dergleichen perforiert sind oder bei geschlossener Herstellungsform (1) im Deckel (3) oder in entsprechenden Gegenflächen oder dergleichen mindestens ein Sammelraum zur Aufnahme der bei der Verdichtung aus den Werkstoffen (5) entweichenden-«ο- 2 00195gasförmigen Medienν insbesondere Luft, angeordnet ist.4HierziJLJ^LSeiten Zeidinungen
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|---|---|---|---|
| DD20019577A DD140660A2 (de) | 1977-07-20 | 1977-07-20 | Verfahren und einrichtung zur herstellung und beschichtung von gegenstaenden |
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Family Applications (1)
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1977
- 1977-07-20 DD DD20019577A patent/DD140660A2/de unknown
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