DD140763B1 - Verfahren und vorrichtung zum automatischen anlegen von faeden an ringspinnmaschinen - Google Patents

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Karl-Heinz Knauth
Helmut Beck
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Knauth Karl Heinz
Helmut Beck
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H15/00Piecing arrangements ; Automatic end-finding, e.g. by suction and reverse package rotation; Devices for temporarily storing yarn during piecing

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Description

WP D 01 H/210 093 10. 3· 1981
Titel der Erfindung
Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Anlegen von Fäden an Ringspinnmaschinen
Anwendungsgebiet der Erfindung;
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum automatischen Anlegen von Fäden an Ringspinnmaschinen, bei dem der von der Spule abgezogene Faden mit einer Anlegerolle und einem Fadenführer dem aus dem Ausgangswalzenpaar kommenden Faden vorgelegt wird·
Charakteristik der bekannten tecirnj sehen Lösungen
Bekannt ist durch die DE-AS 2063 94-5 eine Vorrichtung zum Anlegen von Fäden· Bei dieser Vorrichtung ist das von der ßpule abgezogene Fadenende über eine freidrehbare Rolle gelegt, wobei die Oberfläche der Rolle elektrostatisch aufgeladen ist. Bei Annäherung der Rolle an die Lieferwalzen, welche den abgerissenen Faden bereithalten, werden aufgrund der elektrostatischen Aufladung der Oberfläche der Rolle die beiden Fadenenden angezogen und zur Verbindung gebracht· Nachteilig bei dieser Ausführung ist, daß der Versatz der zu verbindenden Fäden zueinander nicht größer als etwa 3 шш. sein darf, da ein Verbinden der Fäden sonst nicht erfolgt·
Eine weitere Vorrichtung zum Anlegen von Fäden ist durch die CH-PS 482 850 bekannt· Bei dieser Vorrichtung wird das von der Spule abgezogene Garn durch die Vorwärtsbewegung des Verschiebehebels über eine Greifrolle gelegt und durch ein Festhalteteil gehalten» Die Greifrolle als Teil des Verschiebehebels wird durch die weitere Vorwärtsbewegung des Verschiebehebels mit der unteren Lieferwalze in Berührung gebracht und das Festhalteteil gibt das Garn frei. Infolge des Reibungseingriffes der Greifrolle wird das vorgelegte Garn zur unteren Lieferwalze überführt und mit dem von den Lieferwalzen zugeführten gerissenen Vorgespinnst verbunden· Bei dieser Ausführung ist von Nachteil, daß bei einem Versatz des vorgelegten Garnes zu dem gerissenen Vorgespinst eine Verbindung miteinander nicht gewährleistet ist·
Durch die JP-Anmeldung 52-50 285 ist eine Vorrichtung zum Anlegen von Fäden an Ringspinnmaschinen bekannt, bei der das von der Spule abgezogene Fadenende mit einer Anlegerolle dem aus dem Ausgangswalzenpaar kommenden Fadenende vorgelegt wirdo Die Oberfläche der Anlegerolle ist mit einer hin- und hergehenden Schraubennut versehen. Bei Kontakt der Anlegerolle mit der Lieferwalze wird der Anlegerolle eine Drehbewegung erteilt, wodurch das in der Schraubennut befindliche von der Spule abgezogene Fadenende hin- und herbewegt wird und mit dem aus dem Ausgangswalzenpaar kommenden Fadenende verbunden wird. Bei dieser Ausführung ist nachteilig, daß ein Verbinden der Fadenenden nicht sicher erfolgt, weil die Dimensionierung der Schraubennut schwierig ist und die Führung des von der Spule abgezogenen Fadenendes im Bereich des Anlegens an das aus dem Ausgangswalzenpaar kommenden Fadenende erfolgte Die Dimensionierung der Schraubennut ist von der Größe des Fadenquerschnitts abhängig. Ist die Schraubennut zu tief, kann der Fall eintreten, daß sich die Fadenenden nicht berühren; ist die Schraubennut Jedoch
nicht tief genug, besteht die Möglichkeit, daß das von der Spule abgezogene Fadenende nicht der Schraubennut folgt. In beiden Fällen kommt es nicht zu einem Verbinden der Fadenenden·
Ziel der Erfindung
Die Anwendung der Erfindung hat zum Ziel, unabhängig vom Versatz der zu verbindenden Fäden zueinander ein Verbinden zu erreichen, wobei der von der Spule abgezogene Faden in jedem Fall der Bewegung des Fadenführers folgt und den aus dem Ausgangswalzenpaar kommenden Faden berührt.
Wesen der Erfindung;
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, mit der auf zuverlässiger Weise ein Verbinden des von der Spule abgezogenen Fadens mit dem aus dem Ausgangswalzenpaar kommenden Fadens erreicht wird·
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der von der Spule abgezogene Faden vom Fadenführer seitlich vorgelegt und in Richtung des aus dem Ausgangswalzenpaar kommenden Fadens bewegt wird· Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenführer auf einem Hebel, dessen Schwenkbewegung beim Andrücken der Anlegerolle an die Unterwalze des Ausgangswalzenpaares beginnt, angeordnet ist·
w 4 -
Ausführung sb ei spi e1
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Figur 1: die Draufsicht eines Teiles einer Vorrichtung zum automatischen inlegen von Fäden in der Ausgangsstellung
Figur 2: den Schnitt A-A nach Figur 1
Figur 3ί cLLe Draufsicht eines Teiles einer Vorrichtung zum automatischen Anlegen von Fäden in der Arbeitsstellung
Figur 4: den Schnitt B-B nach Figur 3
Das aus der Unterwalze 1 und der Oberwalze 2 bestehende Ausgangswalzenpaar 1} 2 eines nicht näher dargestellten Streckwerkes einer Ringspinnmaschine liefert die Fäden 3 (Fig. 1). Unterhalb der Unterwalze 1 befindet sich das Absaugrohr 4 (Fig. 2) einer Absaugvorrichtung, das für jeden Faden 3 siit einer Absaugöffnung 5 versehen iste Zur Behebung von Fadenbrüchen ist eine längs der Ringspinnmaschine verfahrbare automatische Wartungsvorrichtung vorgesehen, die die nachfolgend in ihrem Aufbau beschriebene Vorrichtung zum automatischen Anlegen von Fäden enthält» Diese Vorrichtung weist das Gehäuse 6 auf, das die Anlegerolle 7 und den Fadenführer 8 und das Messer 9 aufnimmt· Das Gehäuse 6 ist zum besseren Verständnis in den Figuren 1 und 3 ohne sein Verdeck dargestellt· Die Anlegerolle 7 ist in eier Gabel 10 freidrehbar angeordnet. An der Gabel 10 sind die Führungsstangen 11; 12 befestigt, die in nichtdargestellten Bohrungen des Gehäuses β geführt werden. Auf den Führungsstangen 11; 12 ist der
Anschlag 13 befestigt und sind zv/ischen der Gabel 10 und dem Gehäuse 6 die Druckfedern 14} 15 angeordnet. Unterhalb der Anlegerolle 7 ist eine Ansaugdüse 16 angebracht· Der aus zwei Gleitplatten bestehende Fadenführer 8 ist auf einem Hebel 17 angeordnet, der mit einem Sicherungsring 18 und einer Gewindeverbindung 19 versehen ist· Zwischen dem Sicherungsring 18 und der einen Gleitplatte des Fadenführers 8 und der Gewindeverbindung 19 und der anderen Gleitplatte des Fadenführers 8 ist jeweils eine Druckfeder 20} 21 angeordnet· Der Hebel 17 ist auf dem Bolzen 22 drehbar gelagert und steht mit seinem Führungsschlitz 23 mit dem auf dem Anschlag 13 befestigten Führungsbolzen 24- in Verbindung. Das Messer 9 wird im Gehäuse 6 geführt. In der Aussparung 25 des Messers 9 greift der Hebel 26 ein, der auf dem Bolzen 27 drehbar gelagert ist und ebenfalls mit seinem Führungsschlitz 28 mit dem auf dem Anschlag 13 befestigten Führungsbolzen 24 in Verbindung steht.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Beim Auftreten eines Fadenbruches wird der zwischen der Unterwalze 1 und der Oberwalze 2 austretende Faden 3 durch die Absaugöffnung 5 in d-as Absaugrohr 4 abgesaugt. Nachdem die automatische Wartungsvorrichtung einen Fadenbruch erkannt hat, hält diese an der betreffenden Arbeitsstelle an, danach wird das auf der Spule befindliche Fadenende gesucht, eine definierte Fadenlänge von der Spule abgezogen, der Faden 29 in den Läufer eingefädelt, in Höhe der Anlegerolle 7 gebracht, über die Anlegerolle 7 und zwischen die Gleitplatten des Fadenführers 8 gelegt und im Gehäuse 6 am Messer 9 vorbeigeführt. Danach werden der Faden 29 und der Faden 3 aneinander angelegt. Der Fadenführer 8 ist so angeordnet, daß
der von der Spule abgezogene Faden 29 dem Faden 3 seitlich vorgelegt wird. Die Vorrichtung zum automatischen Anlegen wird in Richtung auf das Ausgangswalzenpaar 1; 2 bewegt, wobei die Anlegerolle 7 mit der Unterwalze 1 in Berührung gebracht wird (Fig. 3)e Bei der weiteren Bewegung der Vorrichtung zum automatischen Anlegen in Richtung auf das Ausgangswalzenpaar 1; 2 beginnt beim Andrücken der Anlegerolle 7 an die Unterwalze 1 die Schwenkbewegung des Hebels 17» wodurch der im Fadenführer 8 gehaltene Faden 29 in Richtung des aus dem Ausgangswalzenpaar 1 j 2 kommenden Fadens 3 bewegt wird. Im Rahmen dieses Bewegungsablaufes wird gleichzeitig das Messer 9 betätigt und der Faden 29 auf die vorbestimmte Länge abgeschnitten. Während des Zusammentreffens des Fadens 29 und des Fadens 3 erfolgt das Anlegen· Die unter der Anlegerolle 7 angeordnete Ausgangsdüse 16 unterstützt durch das Ansaugen des in die Absaugöffnung 5 abgesaugten Fadens 3 das Anlegen (Fig. 4). Nach erfolgter Schwenkbewegung des Hebels 17 geht die Vorrichtung zum automatischen Anlegen in ihre Ausgangsstellung (Fig. 1) zurück.

Claims (2)

Erfindungsanspruch
1· Verfahren zum automatischen Anlegen von Fäden an Ringspinnmaschinen, bei dem der von der Spule abgezogene Faden mit einer Anlegerolle und einem Fadenführer dem aus dem Ausgangswalzenpaar kommenden Faden vorgelegt wird, gekennzeichnet dadurch, daß der von der Spule abgezogene Faden (29) vom Fadenführer (8) seitlich vorgelegt und in Richtung des aus dem Ausgangswalzenpaar (1; 2) kommenden Fadens (3) bewegt wird.
2· Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Fadenführer (8) auf einem Hebel (17), dessen Schwenkbewegung beim Andrücken der Anlegerolle (7) an die Unterwalze (1) des Ausgangswalzenpaares (1j 2) beginnt, angeordnet ist.
Hierzu % Seilen
In Betracht gezogene Druckschriften:
IA-Anmeldung 52-50285, D 01 H, 15/00 DD-PS 139 245, B 65 H, B 65 H, 54/00
DD21009378A 1978-12-22 1978-12-22 Verfahren und vorrichtung zum automatischen anlegen von faeden an ringspinnmaschinen DD140763B1 (de)

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DE19792948030 DE2948030A1 (de) 1978-12-22 1979-11-29 Verfahren und vorrichtung zum automatischen anlegen von faeden an ringspinnmaschinen
SU797770945A SU1224302A1 (ru) 1978-12-22 1979-11-30 Устройство дл автоматического присучивани нитей на кольцевых пр дильных машинах
CS798293A CS228715B1 (en) 1978-12-22 1979-11-30 Automatic thread piecing process in ring spinning machines
IT7951078A IT1164783B (it) 1978-12-22 1979-12-13 Procedimento e dispositivo per l'applicazione automatica di fili a telai continui ad anelli
CH1142779A CH645680A5 (en) 1978-12-22 1979-12-21 Method for the automatic elimination of a thread break on a spinning station of a ring spinning machine and device for carrying out the method

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DE3208683A1 (de) * 1982-03-10 1983-09-22 Zinser Textilmaschinen Gmbh, 7333 Ebersbach Fadenansetzvorrichtung

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IT7951078A0 (it) 1979-12-13
IT1164783B (it) 1987-04-15
CS228715B1 (en) 1984-05-14
DD140763A1 (de) 1980-03-26
SU1224302A1 (ru) 1986-04-15
DE2948030A1 (de) 1980-06-26

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