DD140817A1 - Sockelhuelse fuer elektrische gluehlampen - Google Patents
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Abstract
Patentanspruch: Sockelhülse für elektrische Glühlampen, insbesondere Kfz-Lampen, bei denen der Quetschfuß des Lampenkolbens in einer Sockelhülse mit kreisförmigem Querschnitt angeordnet ist, gekennzeichnet dadurch, dass die zylindrische Sockelhülse an ihrer offenen Seite zwei aus dem kreisförmigen Rand eingedrückte streifenförmige Laschen (1) besitzt, die elastisch an den Schmalseiten des Quetschfußes (8) des Lampenkolbens (7) anliegen und den Lampenkolben (7) einer fixierten Lage halten.
Description
Titel der Erfindung·
Sockelhülse für elektrische Glühlampen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Sockelhülse für elektrische Glühlampen, insbesondere Kfz—Lampen, bei denen der Quetschfuß des Lampenkolbens in einer Sockelhülse mit kreisförmigem Querschnitt angeordnet ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Der aus Quarz oder einem hochschmelzenden Glas bestehende Lampenkolben, besitzt gewöhnlich einen Außendurchmesser, der kleiner ist als der Innendurchmesser der augehörigen Sockolhülse und endet in einem Quetschfuß, aus dem die Stromzuführungen hervorragen, die im Boden der SockG.lhülse befestigt sind. Für das dadurch vorhandene Problem der Befestigung des mit rechteckigem Querschnitt versehenen Quetschfußes in der Soclcelhülse ,mit rundem Querschnitt } die allgemein nicht koaxial, sondern mit einem seitlichen Versatz erfolgt, sind Lösungen bekannt.
Die meist verwendete Lösung ist, den Zwischenraum zwischen Quetschfuß und Soclcelhülse mit Kitt auszufüllen. Diese in der Glühlampentechnik übliche Lösung hat jedoch erhebliche Nachteile, wie große Kittmenge, lange Ausheizzeiten, hohe Temperaturbelastung des Kittes bei eingeschalteter Lampe, die ein μηβηιτϋηεοΐ-ι-tes Ausdampfen von Kittbestandteilen zur Folge hat und die hohen Anforderungen an die Qualität des Kittes. Auf Grund dieser Nachteile wird nach Lösungen für eine kittlose Befestigung des Lampenkolbens in der Sockelhülse gesucht..
In diesen unterschiedlich ausgeführten Lösungen werden in jedem Fall ein oder mehrere Sockelteile zusätzlich gegenüber der mit Kitt ausgefüllten Soclcelhülse benötigt 9 vergl. DE-OS 2318580 und DE-AS 2527208. Der Quetschfuß wird dabei über seine gesamte Länge oder teilweise von einer zusätzlichen Hülse eingeschlossen. Die Hülsen sind entweder federnd in die runde Soclcelhülse eingepaßt oder an einem runden Deckel befestigt, der wiederum den Abschluß der Soclcelhülse mit rundem Querschnitt bildet. Die aus dem Quetschfuß herausführenden Strom— zuführungsdrähte werden durch entsprechende Löcher im Isolierstein geführt,' der den Boden der Sockelhülse bildet.
Die bekannten kittlosen Sockel haben die erstrebten Vorteile gegenüber den Sockeln mit Kitt. Ihre Herstellung hat aber die Nachteile, daß infolge der Notwendigkeit kompliziert gebogener Metallteile ein hoher Materialaufwand und zusätzlicher Arbeitsaufwand entsteht. Der ,Zusammenbau, das Schweißen oder.Löten der Einzelteile stellt hohe Forderungen an die Technologie bei.der Serienfertigung und ist kostenaufwendig.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Sockelhülse für einen kittlosen Sockel zu schaffen, die ohne zusätzlichen Aufwand an Material und Herstellungskosten eine sichere Aufnahme des Lampenkolbens gewährleistet,
Darlegung des Fesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Sockelhülse zu schaffen, die die Befestigung des Quetschfußes mit den herausragenden Stromzuführungen in einer runden Sockelhülse ohne Verwendung von Kitt oder zusätzlicher Sockeltelle ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die zylindrische Sockelhülse an ihrer offenen Seite zwei aus dem kreisförmigen Rand eingedrückte Laschen besitzt, die elastisch an den Schmalseiten des Quetschfußes des Lampenkolbens anliegen und den Lampenkolben in einer fixierten Lage halten. Die Befestigung des Lampenkolbens erfolgt damit an der Übergangsstelle vom zylindrischen Kolben zum Quetschfuß und gewährleistet eine Sicherung gegen eine seitliche Verschiebung. Eins zusätzliche Halterung des Lampenkolbens ist durch das Anlöten der aus dem Quetsclifuß herausragenden Stromzu— führungen im Isolierstein am Boden der Sockelhülse vorhanden« Dadurch, daß die Formgebung des Randes der Sockelhülse mit relativ großem Kriiminungsx^adius ausgeführt ist und der Form des Quetschfußes nicht angepaßt ist, erfolgt die Abstützung an den Schmalseiten des Quotschfußes und es können größere FertigungstolerEUizen bei der Formung dos Quetschfußes zugelassen werden. Die bei der Lotung einer zum vollständigen Sockel gehörenden Soekolabcleckung und/oder eines Sockeltellers an der Sockelhülse entstehenden Verbindungen, befinden sich in dex1 Nähe des vex^formten Sockelrandes und erstrecken sich ringförmig über den größten Teil seines
-h-
Umfanges. Dadurch wird eine unbeabsichtigte Verformung des Sockeirandes, die zur Verschiebung oder Lockerung des Lampenkolbens in der Sockelhülse führen würde, infolge der großen Formstabilität des kompletten Sockels ausgeschlossen.
Ausführungs~bei spiel
An Hand eines Ausführungsbeispiels und den zugehörigen Zeichnungen soll die Erfindung näher erläutert werden. In den Zeichnungen zeigen: Fig« 1 die Draufsicht der Sockelhülse
Fig, 2 die Seitenansicht der Sockelhülse mit dem darin befestigten Lampenkolben
Die in der Fig« 1 und Fig. 2 dargestellten Ansichten zeigen die zylinderförmige Sockelhülse, die mit dem Isolierstein und den Kontaktfahnen 3 versehen ist. Im Isolierstein befinden sich die Löcher h für die Stromzuführungen 6, die aus dem Quetschfuß 8 des. Lampenkolbens 7 herausragen. Im Mantel der Sockelhülse sind mindestens 2 mm unterhalb des oberen Randes zwei sich gegenüberliegende Segmente horizontal eingeschnitten« Die durch Eindrücken ;der Segmente geformten Laschen 1 liegen elastisch an den Schmalseiten des Quetschfußes 8 des Lampenkolbens 7 an. Die Stabilität der Halterung wird durch die wellenförmig geschwungene Form
der Laschen 1 geiiährleistet. Zur weiteren Stabilisierung können z, Ba die Schmalseiten des Quetschfußes 8 mit Vorsprüngen versehen werden, die an den Laschen 1 anliegen. Zum Zusammenbau der Teile werden Sockelhülse und Lampenkolben in axialer Richtung gegeneinander gedrückt, so daß die .Schmalseiten des Quetschfußes 8 an dem Übergang zum zylindrischen Teil des Lampenkolben^ 7 fest an den Laschen 1 anliegen«, Danach werden die Kontaktfahnen 3 mit den Stromzuführungen 6 verlötet«
Im anschließenden Justierarbeitsgang- \tfird zur Komplettierung des Sockels die Sockelabdeckung· und der Sockelteller an die Sockelhülse angelötet. Die beschriebene Sockelanordnung· wird speziell für. Zweifaden-Kfz-Lampen verwendet.
Claims (1)
- ErfindungsanspimcliSockelhülse für elektrische Glühlampen, insbesondere Kfz-Lampen, bei denen der Quetschfuß des Lampenlcolbens in einer Sockelhülse mit kreisförmigein. Querschnitt angeordnet ist, gekennzeichnet dadurch, daß die zylindrische Sockelhülse an ihrer offenen Seite zwei aus dem kreisförmigen Rand eingedrückte streifenförmige Laschen (i) besitzt, die elastisch an den Schmalseiten des Quetschfußes (8) des Lampenkolbens (7) anliegen und den Lampenkolben (7) einer fixierten Lage halten.HleraLJLSeiten Zeichnungen
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| DE19797934879U DE7934879U1 (de) | 1979-01-11 | 1979-12-12 | Sockelhuelse fuer elektrische gluehlampen |
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Publications (2)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3221290A1 (de) * | 1982-06-05 | 1983-12-08 | Philips Patentverwaltung Gmbh, 2000 Hamburg | Elektrische lampe mit einem huelsenfoermigen sockel |
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| JPS55114163U (de) | 1980-08-12 |
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| JPS6114131Y2 (de) | 1986-05-01 |
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