DD140849A1 - Verfahren zum hochtemperaturloeten von eisen-kohlenstoff-legierungen - Google Patents

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DD140849A1
DD140849A1 DD21003578A DD21003578A DD140849A1 DD 140849 A1 DD140849 A1 DD 140849A1 DD 21003578 A DD21003578 A DD 21003578A DD 21003578 A DD21003578 A DD 21003578A DD 140849 A1 DD140849 A1 DD 140849A1
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Marianne Gertig
Volker Grosser
Klaus Wittke
Klaus Renner
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Marianne Gertig
Volker Grosser
Klaus Wittke
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Hochtemperaturloeten von Eisen-Kohlenstoff-Legierungen unter Verwendung von kupferhaltigen Loten oder reinen Kupferloten, vorzugsweise mittels Schutzgasofenloeten im Durchlaufverfahren. Ziel der Erfindung ist es, die Festigkeit von hochtemperaturgeloeteten Eisen-Kohlenstoff-Metallseilen wesentlich zu erhoehen. Die Aufgabe wird unter Verwendung kupferhaltiger oder reiner Kupferlote und eines bekannten Hochtemperaturloetverfahrens dadurch geloest, dass die Loetteile einen Kohlenstoffgehaltsunterschied von mindestens 0,15%, zumindest an ihrem zu loetenden Oberflaechen, aufweisen und die Loetspaltbreite 0,01 mm liegt.

Description

10 035 -4*
Verfahren- zum Fochtemperaturlöten von Eisen-Kohlenstofflegierungen
Anwendungsgebiet der/ Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Hochtemperaturlöten von Eisen-Kohlenstoff-Legierungen, insbesondere von Stählen, untere Verwendung von kupferhaltigen Loten oder reinen Kupferloten, vorzugsweise mittels; Schutzgasofenlöten im. Durchlaufverfähren. .
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es. ist; bekannt, daß Metallegierungen mittels kupferhaltigen oder reinen Kupferloten unter- Verwendung bekannter Verfahren zum Hochtemperaturlö'ten ('Flammlöten, Ofenlöten, Induktionslöten)':' gelötet werden können ('Neumann, A., Richter, E.: "Tabellenbuch Schweiß- und Löttechnik", VEB Verlag Tfechnik Berlin 1976', Seite 348-357)1. Gemäß DD-WP 991157 ist bekannt, daß Metallegierungen unter Verwendung von. kupferhaltigen oder reinen Kupferloten und unter Wirkung von reduzierenden Schutzgasen gelötet, werden können.
Die Festigkeit, die bei den genannten Verfahren erreicht werden kann, ist vor allem von der Festigkeit, des verwendeten Lotes abhängig. Die erreichbaren Festigkeiten der Lötverbindung von Eisen-Kohlenstoff-Legierungen liegen in der Regel weit: unter der Festigkeit des Grundwerkstoffes und höchstens nur geringfügig über der Festigkeit des verwendeten Lotes.
- 2 - 2 f O 03.5
der: Erfindung
der^ Erfindung ist" es, die Festigkeit; von hocirtempera— turge löstet en Eisen-Kohlenstoff-Metallteilen wesentlich zu erhöhen, das· heißt; mindestens 90% der; Festigkeit; des Gmmdwerkstoffes i'n deir Lötverbindung zu erreichen, wodurch, sich so·- wohl der:1 Gebrauchswert; der· Lötteile erhöht, als auch der spezifische Materialverbrauch erniedrigt.
Darlegung des Wesens der: Erfindung
Dear Erfindung; liegt; die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Eöchtemper.aturlöten! von aus mindestens zwei !Eeilen bestehenden Eisen-Kohlenstoff-Legierungen, insbesondere von Stählen·, zu· entwickeln, in welchen zwecks Erreichung einer; Festigkeit, die annähernd der; des Grundwerkstoffes gleichkommt, durch Paarung.von Lö/fcteilen mit definitiv unterschiedlichem Kohlen-
15^ stoffgehalt unter Verwendung bekannter Lötverfahren und kupferhaltiger oder reiner Kupferlote ein Verbundgefüge zwischen den beiden Lö:tteilen erzielt wird.
Diese Aufgabe wird gemäß Erfindung unter Verwendung kupferhalti'ger oder reiner Kupferlote und eines bekannten Hochtempe- »aturlötverfahrens, vorzugsweise des Schutzgasofenlötens im Durchlaufverfähren und kleiner: Lötspalte dadurch gelöst, daß die Lotteile einen Kohlenstoffgehaltsunterschied von mindestens. 0,15%, zumindest an~ ihren zu lötenden Oberflächen aufweisen und die Lötspaltbreite unter 0,01 mm liegt, wobei die unterschiedlichen Kohlenstoffgehalt« in den Lötteilen ein verstärktes Anlö'sen der. Grundwerkstückoberflächen bewirken, wodurch bei der Erstarrung des Lötgutes die gelösten Grundwerkstoffteile über die. gesamte^ Lö"tnahtbreite in dem. Lötspalt verteilt sind und dadurch der' Lötverbindung die hohe Festigkeit geben.
Die unterschiedlichen Kohlenstoffgehalte, zumindest in den zu lötenden Oberflächen der Lotteile, können durch Verwendung unterschiedlicher Grundwerkstoffmaterialien, sowie bei gleichen Grundwerkstoffen durch Aufkohlen der Lötoberfläche eines Tei» Xes durch bekannte Verfahren, zum Beispiel Aufkohlen in Gra-
pMt, oder· durch Entkohlen der lötoberflache eines Teiles durch bekannte Verfahren, zum Beispiel durch Glühen in reduzierender Atmosphäre, erzielt werden.
Ausführungsbeispiel
5> Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert; werden:
Es ist die Aufgabe" gegeben, einen Bolzen in die Bohrung^ einer Platte einzulöten. Der Werkstoff des Bolzens ist ein Werkzeugstahl mit 0,9% Kohlenstoff und der' Plattenwerkstoff ein unlegierter: Baustahl mit 0,1% Kohlenstoff.
Der^Unterschied der"Kohlenstoffkonzentration beträgt hier 0,8$· Die Bauteile werden vormontiert, wobei die verbleibende Lötspaltbreite unter 0,01 mm liegen muß. Auf. die. Platte wird konzentrisch zur Bohrung ein lotring aus Elektrolytkupfer
15; mit 99,99 Masseprozent Kupfer gelegt. Anschließend werden die Bauteile auf dem Förderband eines Schutzgasofens mit Durchlaufverfahren·1 positioniert und bei einer Löttemperatur von 1423 K C115O°C) gelobtet. Die Durchlauf zeit beträgt zirka 20 Minuten. Das gelötete Bauteil wird nach vollzogener" lötung am.Ende der Abkühlstrecke des Schutzgasofens dem Förderband entnommen.

Claims (2)

  1. Erfindungsanspruche
    1. Verfahren zum Hbchtempera-frurlöten von Eisen-Kohlenstoff-Legierungen, insbesondere von Stählen unter Verwendung
    von kupferhaltigen loten oder: reinen Kupferloten und ei-5 > nesv bekannten H'ochtemperaturlötverfahrens, vorzugsweise
    des Schutzgasofenlotens im Durchlaufverfahren, dadurch
    gekennzeichnet, daß die Lotteile einen Kohlenstoffgenaltsunterschied von mindestens 0,15%» zumindest an ihren zu lötenden Oberflächen aufweisen und die Lö'tspaltbreite mrter 0,01: mm liegt.
  2. 1. T. Verfahren nach Punkt 1., dadurch gekennzeichnet;, daß die Lötoberfläche eines· Teiles durch bekannte Verfahren, zum Beispiel durch Aufkohlen in Graphit;, aufgekohlt wird.
    1:.2. Verfahren nach Punkt 1., dadurch gekennzeichnet, daß die 15; Lötoberfläche eines Teiles durch bekannte Verfahren, zum Beispiel durch Glühen in reduzierender Atmosphäre entkohlt wird.
    ~ 5—
DD21003578A 1978-12-21 1978-12-21 Verfahren zum hochtemperaturloeten von eisen-kohlenstoff-legierungen DD140849B1 (de)

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DD140849B1 DD140849B1 (de) 1982-12-29

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0115577A1 (de) * 1983-02-03 1984-08-15 Reaktorwartungsdienst und Apparatebau GmbH Verfahren zum hitzebeständigen Verbinden von Graphitplatten untereinander oder mit metallischen Untergründen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0115577A1 (de) * 1983-02-03 1984-08-15 Reaktorwartungsdienst und Apparatebau GmbH Verfahren zum hitzebeständigen Verbinden von Graphitplatten untereinander oder mit metallischen Untergründen

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DD140849B1 (de) 1982-12-29

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