DD140857A1 - Vorrichtung zur herstellung der werkzeugschneide an einschneidigen werkzeugen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung der Werkzeugschneide an einschneidigen Werkzeugen mittels Schleifen der definierten Flächen, Winkel und des Eckenradius. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß unter Verwendung von Normteilen und den an Anschleifeinrichtungen üblichen Kipp- und Drehelementen sowie Längs- und Quersupporten in Verbindung mit austauschbaren Werkzeugträgern ein universeller Anschliff verschiedenartiger Werkzeuge möglich ist. Zur Lagefixierung des Werkzeuges dient ein aufsteckbares Einbaumikroskop. Mittels der gleichen optischen Einrichtung erfolgt nach dem Schleifvorgang das Messen der durch das Anschleifen erzeugten Geometrie des Werkzeuges. Vor Beginn der Schleifarbeiten wird das Mikroskop einschließlich der Halterung aus dem Arbeitsraum herausgeschwenkt oder von der Vorrichtung abgehoben. Die Erfindung ist besonders zum Schleifen von Dreh-, Hobel- und Fräswerkzeugen geeignet.
Description
94 ~
Vorrichtung zur Herstellung der Werkzeugschneide an einschneidigen Werkzeugen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung der Werkzeugschneide an einschneidigen Werkzeugen durch Schleifen der definierten Plächen, Winkel und des Sckenradius.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt sind Lösungen zum Schleifen von speziellen Formen an Werkzeugen. Diese Vorrichtungen sind oftmals nur in Verbindung mit bestimmten Schleifmaschinen verwendbar. Durch die Auslegung für ausgewählte Schleifaufgaben sind diese Vorrichtungen darüber hinaus nicht universell einsetzbar.
Das Liessen der erreichten Geometrie erfolgt bei den bekannten Lösungen vorrangig von der Maschine getrennt, so daß ein erhöhter Arbeitsaufwand und zusätzliche Meßunsicherheiten nicht vermeidbar sind.
In DE OS 2061857 wird eine Variante· vorgestellt, in der die komplexe Schleifbearbeitung dadurch gewährleistet werden soll, daß eine Kombination von Plan- und Axialverstellung in Verbindung mit einem Schwenkbock oder einem schwenkbaren Werkzeughalter erfolgt. Diese Lösung hat den Ilachteil, daß ein Schleifen des Eckenradius nicht möglich ist. Das Liessen der gefundenen Geometrie muß in gesonderten Meßeinrichtungen erfolgen.
Im DD WP 50451 wird eine Liöglichkeit genannt, den Eckenradius sowie Haupt- und Hebenfreiwinkel in einer Einspannung an Werkzeugen zu schleifen. Dieses Prinzip erlaubt im Gegensatz zu der Mehrzahl anderer Varianten ein definiertes Schleifen des Eckenradius. Nachteilig ist, daß die Art der Werkzeugeinstellung ein exaktes Arbeiten außerordentlich erschwert. Span- und Neigungswinkel sind nach dieser Anordnung nicht schleifbar
Sine optische Fixierung des Werkzeugträgers sieht das DD WP 109197 vor. Über optische Strahlen, Strahlen ablenkende Glieder und lichtelektrische Smpfänger kann während der Bearbeitung ein ständiges Messen des Werkstückes erfolgen. Diese vorrangig auf die Längenmessung orientierte Vorrichtung eignet sich auf Grund der Anordnung der Werkzeugaufnähme nicht zum komplexen Anschliff von Werkzeugen und 13t auch nicht zum Messen des Eckenradius bzw. bestimmter Winkel der Werkzeuggeometrie geeignet.
Die Nachteile der bekannten Lösungen haben zur Folge, daß ein komplexer Anschliff einschneidiger Werkzeuge nicht möglieh ist. Das betrifft vorrangig das Schleifen des Eckenradius.
Besonders die Entwicklung der Verfahrenstechnik im Bereich der Endbearbeitung erfordert aber oftmals die Herstellung definierter Eckenradien sowie deren genaue meßtechnische Erfassung.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, den Anschliff sämtlicher an einsc lineidigen Werkzeugen vorkommenden Flächen, Winkel und des Eckenradius reproduzierbar zu erzielen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Ss ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, die den komplexen Anschliff einschneidiger werkzeuge ermöglicht und eine schnelle meßtechnische Erfassung der wichtigsten geometrischen Größen in der gleichen Aufspannung gewährleistet.
Diese .aufgäbe zur Herstellung der Werkzeugschneide an einschneidigen Werkzeugen mittels Schleifen der definierten Flächen, Winkel und des Eckenradius wird unter Verwendung von ITormteilen sowie den an Anschliffeinrichtungen üblichen Kipp- und Drehelementen sowie Längs- und Quersupporten in Verbindung mit dem Werkzeugträger fur die erforderlichen Längs-, Quer- und Drehbewegungen dadurch gelöst, daß die Vorrichtung im wesentlichen besteht aus einer Grundplatte, zwei Seitenwänden, einem einstell- und fixierbaren Schwenktisch mit entsprechender Skalierung, einer Zwischenscheibe mit daraufsitzendem Drehtisch, der einen Schwenkbereich von 180° in horizontaler Ebene ermöglicht. Auf dem Drehtisch befinden sich zur Erzeugung der Längs- und Querbewegungen rechtwinklig zueinander, aufeinander angeordnet, je ein Quer- und Längssupport, wobei deren Anordnung untereinander austauschbar ist. Die genaue Einstellung der Supporte erfolgt über Peinmeßschrauben. Auf dem oberen Support befindet sich der Werkzeughalter. Dieser Werkzeughalter ist je nach der konkreten Form des Werkzeuges austauschbar.
Ebenfalls auf dem Drehtisch ist die Aufnähme für einen aufzusteckenden Hikroskopständer angeordnet. Dieser Mikroskopständer besitzt eine Vertikalbohrung, in der ein üiinbaumikroskop aufgenommen wird
Das Sinbaumikroskop ist sowohl für die Lagefixierung des Werkzeuges als auch für das Messen der durch das Anschleifen erzeugten Geometrie des Werkzeuges vorgesehen. Diese optische Meßeinrichtung ist abhebbar, um den Arbeite- · raum für die Schleifscheibe freizugeben. Anstelle der Aufnahme zum Aufstecken des I.iikroskopständers ist eine Schwenkeinrichtung für das .Ausschwenken des Mikroskopständers für die Freigabe des Arbeitsraumes anbringbar.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel an Hand einer Zeichnung näher erläutert» Auf einer Grundplatte 1 sind, zwei Seitenwände 2 angeordnet. An diesen ist über eine Schraubverbindung ein Schwenktisch 3
befestigt. Sine entsprechende Skalierung am Schwenktisch 3 und an den Seitenwänden 2 ermöglicht eine genaue Y/inkelein-Stellung. Auf dem Schwenktisch 3. befindet sich über einer Zwischenscheibe 4 ein Drehtisch 5. Mittels eines Handgriffes 8 erfolgt das Drehen des Drehtisches 5 zum Schleifen des Eckenradius. JSine Skalierung am Drehtisch 5 und an einer Skalenscheibe 9 ermöglichen ein definiertes Schwenken des Drehtisches 5. Der genaue Drehweg des Drehtisches 5 wird durch auf der Skalenscheibe 9 angeordnete Anschläge festgelegt. Die Klemmung des Drehtisches 5 erfolgt durch zwischen Zwischenscheibe 4 und Drehtisch 5 angeordneten Nutensteinen (Nutensteine und .Anschläge in der Zeichnung nicht dargestellt)
Ein auf dein Drehtisch 5 angeordneter Quersupport 6 dient zur Fixierung der Y/erkzeuglage bei asymmetrischer Werkzeuggeometrie (Einstellwinkel, Nebeneinstellwinkel). Sin auf dem Quersupport 6 angeordneter Längssupport 7 trägt einen Werkzeughalter 11. Durch Einbau verschiedener Einsätze (in der Zeichnung nicht dargestellt) sind auch Rundmeißel ohne weiteres schleifbar, über eine Klemmschraube 12 erfolgt die Spannung eines Werkzeuges 16.
.Sine -Aufnahme 13, ebenfalls auf dem Drehtisch 5 angeordnet, dient zur Aufnahme eines Ilikroskopständers 14. -Aufnahme 13 und Llikroskopst ander 14 sind so gestaltet, daß ein schnelles
25' -Abheben oder Aufsetzen des Mikroskopständers 14 in justierter Lage möglich ist. Die Vertikalbohrung 15 sichert die einwandfreie Lagefixierung eines Einbauraikroskopes (in der Zeichnung nicht dargestellt)
Die Funktion der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:
lach Einspannen des Werkzeuges 16 in den Werkzeughalter 11 erfolgt mittels Schwenktisch 3, Drehtisch 5, Quersupport 6 und Längssupport 7 die genaue Einstellung der gewünschten Werkzeuggeometrie. Dabei ist zu beachten, daß die Werkzeugspitze mit der Drehachse des Drehtisches 5 und der Arbeitsebene der Schleifscheibe übereinstimmen (in der Zeichnung Strich-Punkt-Linie).
Die Einstellung des gewünschten Eckenradius erfolgt über den Längssupport 7. Die optische Fixierung des Werkzeuges 16
wird über das Einbauraikroskop gewährleistet. Nach dem Einrichten des Werkzeuges 16 wird der Liikroskopstander 14 mit Einbauraikroskop abgehoben und somit, der Arbeitsraum für die Schleifscheibe der 'werkzeugmaschine freigegeben. Das Schleifen des iückenradius erfolgt durch Schwenken des Drehtisches 5 mit dem Handgriff 8. Das Schleifen von Prei- und Spanfläche wird über den Maschinenvorschub realisiert. Hach Beendigung des Schleifvorganges kann der Mikroskopständer 14 mit Sinbaumikroskop wieder aufgesetzt und die Geometrie gemessen werden.
Claims (3)
- Erfindungsanspruch1. Vorrichtung zur Herstellung· der Werkzeugschneide an einschneidigen Werkzeugen mittels Schleifen der definierten Flächen, Winkel und des Eckenradius unter Verwendung von Uormt eilen und den an Inschleif einrichtungen üblichen Kipp- und Drehelementen sowie Längs- und Quersupporten zur Erzeugung der erforderlichen Längs-, Quer- und Drehbewegungen in Verbindung mit austauschbaren Werkzeugträgern, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung im wesentlichen aus einer Grundplatte (1), zwei Seitenwänden (2), einem einstell- und fixierbaren Schwenktisch (3) mit. entsprechender Skalierung, einer Zwischenscheibe (4) mit daraufsitzendem Drehtisch (5), einem darauf angeordneten Quersupport (6) zur Fixierung der Werkzeuglage bei asymmetrischer Werkzeuggeometrie, ferner aus einem auf dem Quersupport (6) rechtwinklig dazu angeordneten Längssupport (7) und aus einem auf dem Längssupport (7) befestigten Werkzeughalter (11) sowie aus einem in einer Aufnahme (13) im Drehtisch (5) aufgesteckten Mikroskopständer (14) mit einer Vertikalbohrung (15) für die Auf-• nähme eines Sinbaumikröskopes besteht, wobei der Quersupport (6) und der Längssupport (7) je eine Peinmeßschraube (10) für die genaue Einstellung der Supporte aufweisen "und daß das Binbaumikroskop sowohl der Einstellung eines Werkzeuges (16) als auch der Messung der Geometrie des Werkzeuges dient.
- 1.1. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersupport (6) und der Längssuppor-t (7) übereinander angeordnet und gegeneinander austauschbar sind.
- 1.2. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeughalter (11) austauschbar ist.1*3. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der .aufnahme (13) zum Aufstecken des Mikroskopständers (14) eine Schwenkeinrichtung, zum Ausschwenken des Mikroskopständers (14) anbringbar ist.Hierzu /( Seite Zeichnung
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD20989478A DD140857A1 (de) | 1978-12-19 | 1978-12-19 | Vorrichtung zur herstellung der werkzeugschneide an einschneidigen werkzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DD20989478A DD140857A1 (de) | 1978-12-19 | 1978-12-19 | Vorrichtung zur herstellung der werkzeugschneide an einschneidigen werkzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD140857A1 true DD140857A1 (de) | 1980-04-02 |
Family
ID=5515939
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Country Status (1)
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| DD (1) | DD140857A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3113718A1 (de) * | 1981-04-04 | 1982-11-04 | Ignat Kalistratovič Novosibirsk Guppa | Profilschleifmaschine |
| CN108637802A (zh) * | 2018-06-01 | 2018-10-12 | 杭州电子科技大学 | 一种偏置滑台 |
-
1978
- 1978-12-19 DD DD20989478A patent/DD140857A1/de not_active IP Right Cessation
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