DD140893A1 - Vorrichtung und verfahren zum steuern der beschickungsgeschwindigkeit eines erdoelproduktes fuer ein verkokungstrommelsystem - Google Patents

Vorrichtung und verfahren zum steuern der beschickungsgeschwindigkeit eines erdoelproduktes fuer ein verkokungstrommelsystem Download PDF

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DD140893A1
DD140893A1 DD78210066A DD21006678A DD140893A1 DD 140893 A1 DD140893 A1 DD 140893A1 DD 78210066 A DD78210066 A DD 78210066A DD 21006678 A DD21006678 A DD 21006678A DD 140893 A1 DD140893 A1 DD 140893A1
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coking drum
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Charles R Brunce
Irvin D Johnson
Lawrence H Mcgrievy
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Marathon Oil Co
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Description

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Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Steuern der Beschickungsgeschwindigkeit eines Erdölproduktes für ein Verkokungstrommelsystem.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Das Verfahren zum Herstellen eines Koksproduktes ausgehend von schweren Erdölkohlenwasserstoffen wie Teer, Asphalt oder dgl. ist allgemein bekannt. Allgemein wird ein schweres Erdölkohlenwasserstoffprodukt, das eine relativ größere Konzentration an Kohlenstoff als an Wasserstoff aufweist, auf eine geeignete Temperatur erhitzt und in eine Verkokungstrommel eingeführt, in der schließlich das Koksprodukt gebildet wird. Der praktisch feste Koks wird sodann abgekühlt und aus der Verkokungstrommel mechanisch entfernt.
Nach der US-PS 2 929 765 wird ein Verkokungsgefäß in der flüssigen Phase der Verkokung von schweren Kohlenwasserstoffölen beschrieben. In der US-PS 3 194 753 wird eine Vor-
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richtung und Verfahren für das kontinuierliche Herstellen von Koks beschrieben. Die US-PS 3 936 358 lehrt ein Verfahren zum Optimieren des Abküblens des Kokses vor dessen Entfernung aus der Verkokungstrommel.
Dieser Stand der Technik und bekannte Verkokungsvorrichtungen behandeln jedoch nicht und lösen nicht das weiter unten beschriebene Problem. Bisher wurde das übliche Verfahren zum Steuern der Materialbeschickung für eine Verkokungstrommel manuell durch eine Bedienungsperson ausgeführt. Die Bedienungsperson schätzt hiefbei die erforderliche Menge an Beschickungsmaterial für das Füllen der Trommel mit Koks nach Beendigung des Verkokungsvorganges. Die Beschickungsgeschwindigkeit in die Trommel wird sodann demgemäß eingestellt. Das genaue Schätzen der richtigen Fließgeschwindigkeit in die Trommel durch die Bedienungsperson ist jedoch extrem schwierig, da die Bedienungsperson keine geeignete oder praktische Möglichkeit besitzt, um festzustellen, wo sich die Koksböhe in der Trommel zu einem . speziellen Zeitpunkt befindet. Die optische Inspektion ist nicht möglich, da die Verkokungstrommel aus einem schweren dicken Material gefertigt werden muß, das in der Lage ist, hohen Temperaturen zu widerstehen. Weiterhin verändern sich die koksbildenden .Eigenschaften der verschiedenen in die Trommel eingeführten Erdölprodukte erheblich in Abhängigkeit von.einer Anzahl Faktoren einschließlich der Arten der Erdölprodukte, aus denen dieselben abgeleitet sind. Aufgrund der breiten Schwankungen der koksbildenden Eigenschaften der Beschickungsmaterialien änderte sich die anband einer gegebenen Erdölmenge herstellbare Koksmenge für jeden Verkokungsvorgang» Somit ist diese manuelle Arbeitsweise oft ungenau und führt zu einer unzweckmäßigen
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und verschwenderischen Koksherstellung, da die Bedienungsperson oftmals schätzt, daß die Beschickungsgeschwindigkeit zu hoch ist und die Zuführungsgeschwindigkeit des Materials in die Trommel verringert. Somit wird zum Abschluß des Füllvorgangs die Trommel nicht mit der gewünschten Kapazität gefüllt sein. Da der Verkokungsvorgang eine erhebliche Zeitspanne von etwa 22 bis 24 Stunden erfordert, ergibt sich ein Verlust an Verkokungsprodukten. Es versteht sich, daß Verluste der Koksproduktion über eine längere Zeitspanne hin einen erheblichen kumulierenden Effekt haben, und deshalb macht das Erfordernis nach erhöhter Koksproduktion die manuelle Steuerung der Bescbickungsgescbwindigkeit unzweckmäßig.
In ähnlicher V/eise wird die Bedienungsperson gelegentlich schätzen, daß die Beschickungsgeschwindigkeit zu niedrig ist und wird somit in nicht richtiger Weise die Beschickungsgescbwindigkeit des Materials in die. Trommel erhöhen. Dieser Fehler führt oftmals dazu, daß ein ebenfalls in der Verkokungstrommel gebildeter*viskoser Koksschaum aus der Trommel heraus in die Dampfleitungen überführt wird, die mit dem oberen Teil der Trommel verbunden sind, und somit wird dieser Schaum einer Fraktioniervorrichtung zugeführt, die das schwerere Erdölprodukt von dem leichteren Erdölprodukt trennt. Dieses unerwünschte Vorkommnis erforderte ein nicht vorgesehenes Außerbetriebsetzen, um die Ausrüstung zu reinigen, 'ι
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung und ein Verfahren der'genannten Art zu schaffen, um die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden.
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Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Steuern der Beschickungsgeschwindigkeit eines Erdölproduktes für ein Verkokungstrommelsystem zu entwickeln, um eine ökonomisch optimale Koksgewinnung zu erreichen.
Erfindungsgemäß wird somit eine Vorrichtung und ein Verfahren für das automatische Vorhersagen und Steuern der Beschickungsgeschwindigkeit eines schweren Erdölproduktes in ein Verkokungssystem geschaffen, so daß die Verkokungstrommel bis zu einem angestrebten und vorherbestimmten Höhenwert gefüllt wird. Somit wird für jeden Verkokungsvorgang die gebildete Koksmenge optimal gestaltet.
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Erfindungsgemäß wird ein Beschickungsmaterial mit einer gesteuerten Geschwindigkeit einer Fraktioniervorrichtung zugeführt, die das schwerere Material von dem leichteren Material trennt. Das schwerere Material wird sodann einer Erhitzungsvorrichtung zugeführt, die dasselbe auf eine bestimmte Temperatur bringt. Das erhitzte Material wird sodann in eine Trommel überführt, in der ein Koksprodukt gebildet wird. Sobald der in der Trommel gebildete Koks eine vorherbestimmte Höhe in der Trommel erreicht, wird ein Signal angegeben, das besagt, daß diese Höhe erreicht worden ist. Dieses Signal wird sodann durch eine Steuereinheit empfangen und löst darin die Vorhersage einer neuen Beschickungsgeschwindigkeit für das Material aus. Diese neue vorhergesagte Beschickungsgeschwindigkeit wird sodann zurückgesandt unter Steuern der Beschickungsgeschwindigkeit für das in die Fraktmonierungsvorrichtung eingeführte Material, so daß die Verkokungstrommel nach Abschluß eines vorgewählten Verkokungsvorganges mit ihrem vollen Fassungsvermögen gefüllt ist.
Insbesondere wird ein schweres Erdölprodukt oder Beschickung mit einer relativ größeren Konzentration an Kohlenstoff als an Wasserstoff mit einer vorherbestimmten Geschwindigkeit durch eine Überwachungsvorrichtung für die Fließgeschwindigkeit hindurch in einen Fraktionierungsturm geführt, der ein schwereres Erdölprodukt wie Teer oder Aslphalt von dem leichteren Erdöldestillat abtrennt. Das schwerere Erdölprodukt wird sodann einer Erhitzungsvorrichtung zugeführt, in der dasselbe auf eine geeignete Temperatur gebracht wird. Eine Thermoelementvorrichtung überwacht die Temperatur des schweren Erdölproduktes an einer Stelle vor dessen Eintritt in eine erste Verkokungstrommel. Nachdem festgestellt ist, daß das schwere Erdölprodukt eine vorherbestimmte Temperatur erreicht hat, zeichnet eine Steuereinheit die Tageszeit auf, zu der die Beschickung der ersten Verkokungstrommel begann. Diese Steuereinheit weist einen inneren Uhrzähler auf. Sobald dieser Zähler einen Wert entsprechend 60 Sekunden erreicht.integriert . der programmgesteuerte Prozessor die Fließgeschwindigkeit des Erdölproduktes zwecks Feststellen des bisher in die Verkokungstrommel abgegegebenen Volumens an Erdölprodukt. Der Prozessor
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ist zuvor mit einer binären Information versehen worden, die der Gesamtzeit des Verkokungsvorganges entspricht. V7ährend des vorangegangenen Verkokungsvorganges wird durch den Prozessor eine abgemessene Menge an Erdölprodukt aufgezeichnet, die auf eine vorherbestimmte Bezugshöhe abgegeben worden ist. Wenn der vorangegangene Verkokungsvorgang nicht durch die Verarbeitungseinheit überwacht und gesteuert worden ist, stellt die binäre Information eine vorhergesagte Menge an Erdölprodukt dar, die an die vorherbestimmte Bezugshöhe abgegeben wird. Diese Vorhersage beruht auf den Ergebnissen vorangegangener Verkokungsvorgänge. Die Bezugshöhe ist ebenfalls definiert durch den Prozentsatz der Verkokungstrommel gefüllt bei dieser Höhe. Der Prozessor bestimmt ebenfalls die Zeitspanne, die seit Beginn des Verkokungsvorganges verstrichen ist. Auf der Grundlage dieser Information sagt der Prozessor sodann die erforderliche Beschickungsgeschwindigkeit für das Erdölprodukt voraus, die erforderlich ist, um die Trommel optimal mit Koks in der Zeitspanne zu füllen, die in dem Verkokungsvorgang verbleibt. DieseTIntegrations- und Berechungsprozess setzt sich mit 60 minütigen Intervallen fort.
Die Verkokungstrommel wird weiterhin mit Koks gefüllt. Schließlich erreicht der Koks die vorherbestimmte Höhe in der Trommel und eine radioaktive Quelle gibt einen Hinweis darauf, daßdiese Höhe erreicht worden ist und löst einen Schalter aus, der an die Steuereinheit ein Bezugssignal abgibt. Nach Empfang dieses Bezugssignals stellt die Steuereinheit die binären Daten ein, die die gesamte integrierte Fließgeschwindigkeit bei der Bezugshöhe während dieses speziellen Verkokungsvorganges wiedergeben. Da die Bezugshöhe ein konstanter Prozentsatz des Volumens der Verkokungstrommel ist und insoweit als die Verarbeitungseinheit die verbleibende Zeitspanne des Verkokungsvorganges überwacht, kann durch den Prozessor eine neue Fließgeschwindigkeit des Erdölproduktes oder Beschickungsgeschwindigkeit vorhergesagt werden. Im Anschluß hieran wird ein die vorhergesagte Beschickungsgeschwindigkeit wiedergebendes Signal rückgekoppelt unter Einstellen der Geschwindigkeit, mit der das Erdölprodukt in den Fraktionierungsturm eingeführt wird, um so mit dieser vorhergesagten Geschwindigkeit übereinzustimmen.
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Nach Abschluß des vorgewählten Füllvorganges und auf der Grundlage der vorbergesagten Fließgeschwindigkeit gibt die Verarbeitungseinheit ein Signal ab, das einen Alarm in Funktion setzt, der anzeigt, daß die Trommel auf ihr Fassungsvermögen gefüllt ist. Der Fluß des schweren Erdölproduktes zu der ersten Verkokungstrommel wird sodann unterbrochen. Das Erdölprodukt kann sodann einer anderen oder zweiten Verkokungstrommel zugeführt werden. Während der in der ersten Trommel gebildete Koks mechanisch entfernt wird, beginnt das oben beschriebene Verfahren wiederum unter Anwenden der zweiten Verkokungstrommel.
Zusätzlich zu dem zentralen Prozessor weist die Steuereinheit einen Ablesescbirm auf, der spezielle Eingangs- und Ausgangsdaten bei manueller Auswahl dieser Parameter über einen Kanalwählerschalter anzeigt. Das Betätigen eines speziellen Kanalwählerschalters ermöglicht ebenfalls das Einführen von Daten in einen entsprechenden Kanalspeicher, sobald ein entsprechender Dateneingabeschalter ebenfalls betätigt wird. Die Steuereinheit weist weiterhin eine Stromquelle auf, die mit 110 bzw. 220 V betrieben wird unter Ausbilden einer einregulierten Gleichstromspannung für den Betrieb der Festkörperkreise der Steuereinheit.
Demgemäß führt die erfindungsgemäße Steuereinheit in Kombination mit einem herkömmlichen Doppeltrommelverkokungssystem zu einer wesentlichen Optimierung der Koksherstellung in jeder Trommel, da die entsprechenden Variablen des Verkokungsverfahrens kontinuierlich und automatisch überwacht und gesteuert werden. Weiterhin braucht die Bedienungsperson nur geringfügig einzugreifen, so daß nicht beabsichtigte Betriebsstillegungen bei dem Verkokungsverfahren, bedingt
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durch einen Fehler der Bedienungsperson, ebenfalls hintenangehalten werden.
Ausführungsbeispiel '
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1: eine diagrammförmige Darstellung des erfindungsge- - mäßen Verkokungssystems und Steuereinheit;
Fig. 2: eine graphische Darstellung und eine Aufzeichnung des Kokstrommelausstoßes gegen die Verkokungszeit für drei unterschiedliche Trommelfüllungsgeschwindigkeiten.
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Fig. 3 ein Blockdiagramm, der Teile der Steuereinheit;
Fig. 4 ein Diagramm eines Analog-Multiplexers;
Fig. 5 ein Diagramm eines Analog-Digital-Konverters;
Fig. 6 ein Diagramm des Digital-Multiplexers;
Fig. 7 ein Diagramm der Decoderlogik;
Fig. 8 ein Diagramm der Adressensperre;
Fig. 9 ein Diagramm des Datensperreausgangs;
Fig. 10 ein Diagramm des Digital-Analog-Konverters;
Fig. 11 ein Fließdiagramm, das die Aufeinanderfolge der Arbeitsgänge für das Vorhersagen der richtigen Beschickungsgeschwindigkeit wiedergibt;
Fig. 12 ein Fließdiagramm des Zustandes der Verokungstrommel, wie in dem Fließdiagramm nach der Figur 11 angegeben.
Unter Bezugnahme auf die Figur 1 ist dort ein Beschickungsmaterial wiedergegeben, das durch einen Fließmesser 22 abgegeben wird, der eine herkömmliche Vorrichtung für das Messen der Fließgeschwindigkeit oder der Beschickung einer Substanz ist, die dufch dieselbe bewegt wird. Das Beschickungsmaterial stellt vorzugsweise ein schweres Erdölprodukt dar, das eine relativ größere Konzentration an Kohlenstoff als an Wasserstoff im Vergleich zu anderen leichteren Erdölprodukten aufweist, die in Gas und leichtere öle umgewandelt werden. In typischer Weise stellt das Beschickungsmaterial den Rest dar, der verbleibt nachdem der größte Teil des Roherdöls in Gas und öl in anderen Teilen der Ölraffinerie umgewandelt worden ist. Das Beschickungsmaterial kann jedoch auch Kohlenteer, Pyrolyseteer, Material gewonnen aus Kerogen, öl aus Teersänden und dgl. sein.
Nach dem Hindurchtritt durch den Fließmesser 22 tritt das Erdölprodukt in einen Fraktionierungsturm 24 ein zwecks Abtrennen der schwereren !Materialien von den leichteren Materialien. Zweckmäßigerweise werden die leichteren Produkte zu dem oberen Teil des Turms 24 geführt und werden durch eine öffnung zu einer anderen Stelle der Raffinerie zwecks weiterer Produktumwandlung geführt. Das schwerere Erdölprodukt, das eine ähnliche Zusammensetzung wie Asphalt oder Teer aufweist, wird von dem unteren Teil
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der Fraktionierungsvorrichtung 24 aus durch einen Erhitzer 26 geführt. Der Erhitzer 26 erhöht die Temperatur dieses schweren Erdölproduktes auf etwa 51O°C. Beiifortgesetztem Fluß des Erdölproduktes stellt eine herkömmliche Thermoelementvorrichtung 28 die Temperatur A an dem Einlaß der ersten Verkokungstrommel 30 fest. Wie in den Figuren 11 und 12 gezeigt, überwacht eine Steuereinheit 32 kontinuierlich die Temperatur A selbst wenn das schwere Erdölprodukt nicht in die Verkokungstrommel 30 eingeführt wird. Das Thermoelement 28 gibt sodann einen Hinweis an die Steuereinheit 32 ab, daß nunmehr eine Temperatur über 400GC festgestellt wird.
Wie insbesondere in der Figur 3 gezeigt, weist die Steuereinheit 32 eine zentrale Verarbeitungseinheit 34 der Type 4040 der Firma Intel Incorporated auf. Herkömmliche PROM (programmierbare Speicher, die lediglich herauslesen) 36 und RAM (Speicher mit wahllosem Zugriff) 38 stellen Speicher für die programmierte Sequenzfe der Arbeits- und Verkokungssystemparameter und Konstanten dar, die für die überwachung, das Vorhersagen und das Steuern der Arbeitsgänge erforderlich sind, wie weiter unten im einzelnen erläutert.
Die Steuereinheit 32 weist weiterhin eine Adressensperre 40 auf, dem der Mikroprozessor 34 binäre Informationen zusendet, die anzeigen, daß eine von drei VerkokungsSystemparametern überprüft werden soll. Die Adressensperre 40, wie in der Figur 8 gezeigt, ist ein allgemein bekannter Schaltkreis für das Halten oder Sperren binärer Informationen an dessen Ausgang, wenn das Eingangssignal nicht mehr vorliegt. Die drei Verkokungssystemparameter, die nacheinander überwacht werden, sind die Temperatur A der Verkokungstrommel 30, die Temperatur B der zweiten Verkokungstrommel 42 und die Beschickungsgeschwindigkeit des der Fraktionierungsvorrichtung 24 zugeführten Erdölproduktes (CCR). Somit sendet der programmierte Prozessor 34 seinerseits binäre Informationen an die Adressensperre 40 mit einem Hinweis darauf, daß die Temperatur A der Verkokungstrommel überprüft werden soll. Diese Information wird in der Adressensperre 40 gehalten bis ein Steuersignal (S4) von dem-Dekodierer 44 vorliegt. Der Dekodierer
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44 ist ebenfalls ein herkömmlicher Schaltkreis wie in der Figur 7 erläutert, dem vier Bits binärer Information von dem Prozessor 34 zugeführt werden und der diese Information dekodiert unter Ausbilden eines von fünfzehn möglichen Steuersignalen. Die programmierte Verarbeitungseinheit 34 sendet sodann zum geeigneten Zeitpunkt eine binäre Information die anzeigt, daß ein ausgewähltes der fünfzehn möglichen Steuersignale für die Abtastadressensperre 40 angewandt werden soll. Sobald dieses Dekodierersignal die Adressensperre 40 steuert, wird eine binäre Information, die anzeigt, daß einer der drei VerkokungsSystemparameter überwacht werden soll, dem Analog-Multiplexer 46 zugeführt. Der Analog-Multiplexer 46 ist ein herkömmlicher Schaltkreis, bei dem typische Halbleiter angewandt werden und allgemein bekannt für das Auswählen und Verstärken eines einer Anzahl zugeführter Analogsignale, die einem Wert eines speziellen Systemparameters entsprechen. Bei einer speziellen erfindungsgemäßen Ausführungsform, die Figur 4 zeigt eine Schaltanordnung für das Multiplexen von Analogsignalen, ist ein Nullanalogbezugswert vorgesehen, so daß die Verarbeitungseinheit 34 nicht die binäre Information so anpassen muß, daß dieselbe ein gegenüber einem Nullbezug versetztes Analogsignal wiedergibt.
Sobald die binäre Information, dieanzeigt, daß die Temperatur A überprüft werden soll, in dem Analog-Multiplexer 46 eingeführt wird, wird das in dem Analog-Multiplexer 46 vorliegende Relais in Arbeitsverbindung mit dieser binären Information erregt, wodurch der entsprechende Eingangsschalter geschlossen wird. Das Signal des Thermoelementes wird sodann dem Analog-Multiplexer' 46 zugeführt und darin verstärkt. Das Analogsignal der Temperatur A wird dem Eingang eines Analog-Digital-Konverters 48 (A/D) zugeführt. Der A/D-Konverter stellt ebenfalls eine herkömmliche und allgemein bekannte Schaltung für das Umwandlung von Analogsignalen in Digitalsignale dar. Die Figur 5 zeigt eine bevorzugte Schaltungsanordnung für das Umwandeln von Analog- in Digitalsignale, bei der das Analogsignal von der entsprechenden Digitalinformation vermittels eines optoelektrischen Isolationskopplers getrennt wird, so daß die Verarbeitungseinheit 34 nicht unzweckmäßigen elektrischen Signalen unterworfen wird.
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Nachdem das Signal der Temperatur A den Eingang des A/D Konverters 48 erreicht und eine ausreichende Zeitspanne verstrichen ist, so daß ein Übergangssignal vorliegt, snedet der Mikroprozessor 34 zum geeigneten Zeitpunkt eine binäre Information zu dem Dekodierer 44, der die Information dekodiert und sendet einen Abtastimpuls (S1) zu dem A/D Konverter 48, so daß das Einführen des Analogsignals der Temperatur A ermöglicht wird. Das Analog-Signal wird digitalisiert und verbleibt in dem A/D Konverter 48 bis die Verarbeitungseinheit 34 zum geeigneten Zeitpunkt mehr binäre Information zu dem Dekoder 44 sendet, der diese INformation als ein Steuersignal (S10) dekodiert, das in den A/D Konverter eingeführt wird, so daß diese neu umgewandelten digitalisierten Daten, die acht Bits der binären Information enthalten, der Verarbeitungseinheit 34 zugeführt werden. Sobald erhitztes Erdölprodukt in die Verkokungstrommel 30 eingeführt, überprüft der programmierte Mikroprozessor 34 diese Digitaldaten und zeigt an, daßdie Temperatur A größer als 400°C ist. Wie anhand der Darstellung nach der Figur 12 gezeigt, bestimmt somit der Mikroprozessor 34, daß die Temperatur A heiß und höher als 4000C ist. Wenn die vorangehende überprüfung durch die programmierte Verarbeitungseinheit angezeigt hat, daß die Temperatur A kalt ist und sich auf 400°C oder weniger beläuft, sendet der Mikroprozessor 34 ein Signal, das in einem Speicher, hier angegeben als Kanal 1 die binäre Information speichert, die die letzte Schaltzeit oder die Tageszeit wiedergibt, zu der das Erdölprodukt zum ersten Mal in die Verkokungstrommel 30 eingeführt worden ist. Z1U diesem Zeitpunkt löscht der Mikroprozessor 34 einen Speicher in dem Kanal 7, der in binärer Form das Gesamtvolumen des Erdölproduktes wiedergibt, das während des letzten Verkokungsvorganges abggeben worden ist, wenn dieser Vorgang durch die Steuereinheit überwacht worden ist.
Der Mikroprozessor 34 ist so programmiert, daß der Zustand der Temperatur A mit sechzig Sekundenintervallen überwacht wird, wenn auch natürlich nach entsprechender Programmierung andere Zeitintervalle angewandt werdenkönnen. Das kleinste Überprüfungsintervall wird begrenzt durch die Fähigkeit des Mikroprozessors 34 zum richtigen Zeitpunkt seine anderen Aufgaben zu erfüllen.
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Der Kristalloszillator 50 ergibt den erforderlichen Takt, so daß die Verarbeitungseinheit 34 die Impulse zählt, die durch den Kristalloszillator 50 abgegeben werden unter Bestimmen wann 60 Sekunden verstrichen sind. Der Kristalloszillator 50 ist ein herkömmlicher kristallgesteuerter Osizllatorkreis unter Anwenden eines Quarzkristalls, der einmal pro Sekunde einen Impuls abgibt. Dieser Impuls wird einem Digitalmultiplexer 52, siehe die Figur 5, zugeführt, der eine allgemein bekannte herkömmliche Schaltung darstellt für das Beaufschlagen eines einer Anzahl, an Bytes der Digitalinformation nachdem ein entsprechendes Steuersignal empfangen worden ist. Der Mikroprozessor 34 sendet zum geeigneten Zeitpunkt eine binäre Information zu dem Dekodierer 44, der diese Inforation als ein Steuersignal (S13) interpretiert, das dann für das Einblenden der acht Bit-Bytes der binären Information, entsprechend dem Ausgangssignal des Kristalloszillators 50, für den Eingang des Mikroprozessors 34 angewandt wird. Zusätzlich zu dem überwachen des Verstreichens der 60 Sekunden, benutzt der Prozessor 34 ebenfalls das Ausgangssignal des Kristalloszillators 50 um eine Tageszeit in dem Speicher, hier wiedergegeben als Kanal 0, auf den letzten Stand zu bringen, und dies stellt in binärer Form die laufende Tageszeit dar.
iihnlich zu dem Verfahren vermittels dessen die Temperatur A überwacht wird, setzt ,die programmierte Verarbeitungseinheit 34 ebenfalls zum geeigneten Zeitpunkt über den Dekoder 44 und Adressensperre 40 das Analogsignal in Funktion, das die Beschickungs- oder Fließgeschwindigkeit des an die Verkokungstrommel 30 abgegebenen Erdölproduktes wiedergibt, wobei das Analogsignal in den Analog-Multiplexer eingeführt wird. Das Digitalausgangssignal des A/D Konverters 48, das in binärer Form die Fließgeschwindigkeifc des Erdölproduktes wiedergibt, wird sodann durch den Mikroprozessor 34 empfangen. Diese digitalisierten Daten v/erden durch den Mikroporzessor 34 in einem Speicher in Form des Kanals 5 gespeichert, der jeweils bei überwachen der Beschickungsgeschwindigkeit auf den letzten Stand gebfacht wird und die laufende Beschickungsgeschwindigkeit
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des Verkokers wiedergibt. Wenn eine Zählung von 60 Impulsen von dem Oszillator 50 vorliegt, integriert der Mikroprozessor 34 ebenfalls die eingeführte Beschickungsgeschwindigkeit, so daß die Menge oder das Volumen des an die Verkokungstrommel 30 während der vorangegangenen 60 Sekunden abgegebenen Erdölproduktes bestimmt wird. Dieser berechnete Wert wird sodann in einem Speicher gespeichert, der hier als Kanal 7 wiedergegeben ist. Dieses Integrationsverfahren setzt sich alle 60 Sekunden fort während die Verkokungstrommel 30 mit dem schweren Erdölprodukt gefüllt wird.Der Speicher in Form des Kanals 7 wird ebenfalls jeweils verändert, um die gesamte angesammelte Menge an Erdölprodukt oder Beschickung wiederzugeben, die an die Verkokungstrommel 30 abgegeben worden ist.
Nach jedem 60 Sekundenintervall initiiert die Verarbeitungseinheit 34 ebenfalls ihre Steuerfunktion. Um die Koksherstellung in der Verkokungstrommel 30 optimal zu gestalten, wird die Beschickungsgeschwindigkeit oftmals an dem Eingang des Fraktionierungsturms 24 eingestellt. Die neue oder eingestellte Beschickungsgeschwindigkeit wird durch den Mikroprozessor 34 anhan d der zuvor berechneten und überwachten Parameter vorhergesagt. Die neue vorhergesagte Beschickungsgeschwindigkeit wird durch eine Reihe Mikroprozessorberechnungen bestimmt. Die letzte Schaltzeit der Verkokungstrommel in dem Speicher in dem Kanal 1 wird von der laufenden binären Zeitwiedergabe in dem Speicher in dem Kanal 0 subtrahiert. Dieses Ergebnis gibt den akkumulierten Betrag der Zeit, bei dem die Kokstrommel 30 begann das Erdölprodukt zu erhalten. Ein Speicher in dem Kanal 3 enthält eine binäre Wiedergabe einer vorgewählten Zeitspanne des Verkokungsvorgangs. Nach Abschluß des Verkokungsvorgangs wird die Verkokungstrommel 30 auf eine vorherbestimmte Höhe mit Koks gefüllt. Somit subtrahiert die programmierte Verarbeitungseinheit 34 das Ergebnis, das durch Subtrahieren der Daten in dem Kanal 1 von den Daten in dem Kanal 0, von den Daten in dem Kanal 3 erhalten worden ist, um so die Zeitspanne festzustellen, die in dem Verkokungsvorgang verbleibt. Die in dem Kanal 3 vorliegende binäre Information kann zunächst darin vermittels
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manueller"Betätigung empfangen werden, wie dies weiter unten im einzelnen erläutert ist. Die Zeitspanne des Verokungsvorganges hängt im wesentlichen von der Fähigkeit des Erhitzers 26 ab in der richtigen Weise das schwere Erdölprodukt zu erhitzen. Der Verkokungsvorgang beläuft sich vorzugsweise auf 20 bis 24 Stunden um so eine volle Verkokungstrommel sicherzustellen, wobei weitere Variablen vorliegen, wie die Art des Beschickungsmaerials und die Begrenzungen bezüglich der Wärmezuführung und der Arbeitsplanung.
Die Verarbeitungseinheit 34 hat ebenfalls Zugang zu einem Speicher in Form des Kanals 8. Der Kanal 8 enthält Daten, die die akkumulierte Beschickung oder die Menge des einer Verkokungstrommel zugeführten Menge an Erdölprodukt wiedergeben, sobald der gebildete Koks eine Bezugshöhe in der Verkokungstrommel erreicht hat. Bei einer Ausführungsform wird diese Bezugshöhe zuvor festgelegt dergestalt, daß diese Höhe erreicht wird nachdem etwa 82% des Verkokungsvorganges abgeschlossen sind oder nachdem 82% der Verkokungstrommel mit Koks gefüllt sind. Wie bei dem Kanal 3 kann die in dem Kanal 8 vorliegende Information manuell in dieselbe eingegeben werden. Die Daten des Kanals geben die akkumulierte Beschickung"bei 82% Kokstrommelhöhe gegenüber dem vorherigen Verkokungsvorgang wieder. Unter normalen Arbeitsbedingungen wird die dokumentierte Beschickung durch den Prozessor 34 in den Kanal 8 eingegeben, sobald die Bezugshöhe erreicht ist.
Der Mikroprozessor 34 bestimmt sodann die Gesamtmenge des an die Verkokungstrommel 30 abzugebenden schweren Erdölproduktes, und zwar auf der Grundlageder Daten in dem Kanal 8, so daß die Trommel mit Koks zu Ende des Verkokungsvorganges gefüllt ist. Der Prozessor 34 hat ebenfalls Zugang zu dem Speicher in dem Kaal 7, so daß in dem Kanal 7 vorliegende binäre Information von der gesamten Menge des Erdölproduktes subtrahiert werden kann, die an die Verkokungstrommel 30 abgegeben werden soll. Dieses Ergebnis führt zu einer vorhergesagten Menge oder Be-
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Schickung an Erdölprodukt, die noch in die Verkokungstrommel eingeführt werden soll. Sodann teilt der Mikropcozessor 34 diese vorherbestimmte Menge durch die verbleibende Zeit des Verkokung svorgangs , um so eine Beschickungsgeschwindigkeit festzustellen, die notwendig ist um die vorherbestimmte Beschickung zu erreichen.
Die Verarbeitungseinheit 34 sendet sodann zum geeigneten Zeitpunkt acht binäre Bits, die digital die neue Beschickungsgeschwindigkeit wiedergeben zu dem Eingang des D/A Konverters 54. Der D/A Konverter 54 ist allgemein bekannt und weist eine Schaltung 56 mit ähnlicher Funktion wie derjenigen des Dekodierers 44 auf, auf die der Mikroprozessor 34 nacheinander die binäre Information beaufschlagt. Einer der gesendeten Bytes der binären Information zeigt an, daß die die neue Beschickungsgeschwindigkeit wiedergebenden Digitaldaten nunmehr in ein Analogsignal umgewandelt werden sollen. Diese Umwandlung beginnt nachdem der Mikroprozessor 34 ebenfalls ein Abtastsignal durch den Dekodierer 44 gesendet hat, wodurch die sodann an dem Eingang des D/A Konverters 54 vorliegende Digitalinformation in Funktion gesetzt wird. Das sich ergebende Analogsignal kann sodann zu dem Verkokungssystem zurückgeführt werden zwecks Steuern in herkömmlicher Weise des öffnens und Schließens des Steuerventils 58, wodurch die Fließgeschwindigkeit des Erdölproduktes in den Fraktionierungsturm 24 gemäß der vorhergesagten Beschickungsgeschwindigkeit erhöht oder verringert wird.
Die progammierte Verarbeitungseinheit 34 gibt ebenfalls nacheinander binäre Daten ab, die anzeigen ob der in der Verkokungstrommel 30 ausgebildete Koks über die zuvor festgelegte Bezugshöhe hinaus angestiegen ist, und zwar auf der Grundlage der vorhergesagten Menge an Erdölprodukt, das zu diesem Zeitpunkt abgegeben worden ist. Diese Daten werden der Ausgangsdatensperre 60 zugeührt. Der Mikroprozessor 34 ermöglicht ebenfalls zum geeigneten Zeitpunkt ein Infunktionsetzen der Datensperre 60, wodurch die an dem Eingang vorliegende binäre Information eingeblendet wird. Wenn der in der Verkokungszone 30 gebildete Koks unter der Bezugshöhe liegt, wird ein Hinweis hierauf durch eine erste Licht aussendende Diode (LED) gegeben.
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.--*.- 2 100
Wenn andererseits die Kokstrommel 30 mit Koks über der Bezugshöhe gefüllt ist, wird ein Hinweis hierauf durch eine zweite lichtaussendende Diode )LED) gegeben. Die Ausgangsdatensparre 60, wie in derFigur 9 gezeigt, ist eine herkömmliche und allgemein bekannte Schaltung.
Ähnlich wie bei der sich wiederholenden überprüfung der Temperatur A durch die Verarbeitungseinheit 34 wird alle 60 Sekunden eine Beschcikungsgeschwindigkeit vorhergesagt, und zwar auf der Grundlage der derzeitigen intregrierten akkumulierten Beschickung der Kokstrommel 30. Das oben beschriebene programmierte Verfahren setzt sich fort, bis der in der Kokstrommel 30 gebildete Koks die Bezugshöhe erreicht. Wie weiter oben angegeben, stellt diese Bezugshöhe die Tatsache dar, daß angenähert 83% des Verkokungsvorgangs in der Verkokungstrommel 30 abgeschlossen sind. Die Bezugshöhe ist ebenfalls definiert durch die Entfernung ausgedrückt in 0,3 m von dem oberen Ende der Trommel. Bei der speziellen Ausführungsform mit der Bezugshöhe von 83% bezüglich des Gesamtvorganges der Verkokung·befindet sich der in der Verkokungstrommel 30 gebildete Koks nach 83% des Gesamtvorganges in einer Entfernung von etwa 8,1 m von dem oberen Ende der Trommel. Sobald der Koks die Bezugshöhe von 8,1 m erreicht, wird ein dies angebendes Signal auf die STeuereinheit 32 beaufschlagt.
Das Feststellen, daß der gebildete Koks die Bezugshöhe von 8,1 m erreicht hat, wird durch eine Quelle radioaktiven Kobalts 60 bewerkstelligt, die an der Spitze einer in der Verkokungstrommel 30eingesetzten Sonde angeordnet ist. Sobald der Koks die 8,1 m Marke erreicht, wird das von der radioaktiven Quelle kommende Signal stärker geschwächt. Bei einem bestimmten Schwächungswert weiß man, daß der gebildete die Bezugshöhe erreicht hat. Dieses spezielle geschwächte Detektorsignal wird durch den Höhendetektor und den Verstärker 62 festgestellt, der einen herkömmlichen Spannungskomparatorkreis aufweist für das Feststellen, daß der festgestellte Spannungswert einer Kokshöhe von 8,1 m entspricht und besitzt weiterhin einen Geiger-Mueller Zähler, der die Wirkungen von Störsignalen ausschaltet und starke Hochspannungssignale einem herkömmlichen Impulsempfänger, nicht gezeigt,
zusendet. _ 1 fi
2100 6 6
Dieses Digitalausgangssignal des Impulsempfängers zeigt an, daß die 8,1 m Höhe erreicht worden ist, und dieses Signal wird sodann dem Digital-Multiplexer 52 zugeführt. Wie anhand der Figuren 11 und 12 gezeigt, überwaht der programmierte Prozessor 34 nacheinander ob der Bezugswert erreicht worden ist durch geeignetes Abtasten des Digital-Multiplexers 52. Nach Empfang der binären Information, die anzeigt, daß die 8,1 m Höhe erreicht worden ist, initiiert der Mikroprozessor 34 eine spezielle Reihe programmierter Aufgaben. Ein Speicher in Form des Kanals 2 empfängt die Tageszeit, zu der der Bezugswert erreicht worden ist. Es leuchtet eine zweite LED auf, die anzeigt, daß der Bezugswert überschritten worden ist, und zwar aufgrund eines entsprechenden Ausgangssignals der Datensperre 60, die ein Signal durch den Mikroprozessor 34 empfängt. Die erste LED, die anzeigt, daß der gebildete Koks sich unter der 8,1 m Marke befindet, ist nicht langer erleuchtet. Die in dem Kanal 8 gespeicherte binäre Information verändert sich unter Wiedergabe der neuen akkumulierten Beschickung bei einer Höhe von 8,1 m in der Kokstrommel 30. Ein Speicher in Form des Kanals 4, der die binären Daten enthält, die die Gesamtmenge oder Ausstoß des Kokses wiedergeben, der während des vorangehenden Verltokungsvorganges gebildet worden ist, wird auf den letzten Stand gebracht und zeigt die Koksmenge, die während des derzeitigen Verkokungsvorganges in der Trommel 30 gebildet worden ist. Dieser Ausstoßwert wird sodann alle 60 Sekunden verändert bis der spezielle Verkokungsvorgang abgeschlossenist. Nachdem die 8,1 m Marke für einen speziellen Verkokungsvorgang überschritten worden ist, wird' der programmierte Prozessor 34 sodann die neue akkumulierte Beschickung, die in dem Kanal 8 gespeichert ist, dazu anwenden eine optimale Fließgeschwindigkeit für das Füllen der Verkokungstrommel 30 vorherzusagen.
Es versteht sich, daß die Bezugshöhe auch an anderen Stellen in der Verkokungstrommel 30 als an der 8,1 m Marke angeordnet sein' kann. Weiterhin ist es wenigstens theoretisch möglich radioaktive Detektoren an einer verschiedenen Anzahl an Höhen der Verkokungstrornmel vorzusehen. Dies würde eine Möglichkeit ergeben genauer das Volumen des g-eäildeten Kokses ausgehend von dem Erdöl-
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produkt zu bestimmen, das auf diese Trommelhöhe abgegeben wird. Dies würde jedoch das Einführen weiterer radioaktiver Quellen in die Verkokungstrommel 30 erforderlich machen und hierdurch würde sich ein größeres Gefahrenmoment bezüglich des Bedienungsperonals des Verkokungssystems ergeben.
Wie anhand der Figur 2 erläutert, ergibt sich bei einer Übereinstimmung der vorhergesagten und abzugebenden Menge an Erdölprodukt mit der tatwsächlichen Menge Erdölprodukt, wie sie zum Füllen der Verkokungstrommel 30 mit Koks bei der Bezugshöhe er-^ forderlich ist, daß die Kurve 1 angibt, daß die Beschicicungsgeschwindigkeit gleich bleiben soll bis 100% der Kokstrommel 30 oder angenähert 3 m zusätzlich in die Trommel eingeführt sind. Wenn die vDrhergesagte und abzugebende Menge an Erdölprodukt größer als die tatsächliche Menge an Erdölprodukt ist, die für das Füllen der Trommel 30 erforderlich ist, zeigt die Kurve 2, daß die Beschickungsgeschwindigkeit verringert werden muß um der zuvor festgelegten Kapazitätshöhe zu entsprechen. Tienn die vorhergesagte Menge an abzugebendem Erdölprodukt kleiner als die tatsächlich für das Füllen der Verkokungskammer 30 erforderliche Menge ist, ergibt sich in ähnlicher Weise, daß dann die Kurve 3 anzeigt, daß die Beschickugnsgeschwindigkeit erhöht werden sollte, um der vorgewählten Kapazitätshöhe zu entsprechen.
Nach Abschluß des Verkokungsvorganges, der sich nach einer Ausführungsform auf 24 Stunden nach der letzten Schaltzeit beläuft, sendet der Mikroprozessor 34 zum geeigneten Zeitpunkt ein Signal zu der Datensperre 60 unter Erregen eines Relais, das einen Schalter schließt und einen Alarm aussendet, der anzeigt, daß die Verkokungskammer 30 auf ihr Fassungsvermögen mit Koks gefüllt ist. Sodann schließt die Bedienungsperson manuell einen ersten Auslaß des Ventils 64, wodurch ein Fluß von Erdölprodukt zu der Verkokungstrommel 30 verhindert wird und öffnet einen zweiten Auslaß des Ventils 64, wodurch ein Fluß des schweren Erdölproduktes zu der Verkokungstrommel 42 ermöglicht wird. So wie bei der Verkokungstrommel 30 überwacht die Steuereinheit kontinuierlich den Sustand der Temperatur B selbst dann, wenn das schwere Erdölprodukt nicht eingeführt wird. Es wird sodann das gleiche Verfahren wie weiter eben im Zusammenhang mit der
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Verkokungstrommel 30 nunemehr mit der Verkokungstrommel 42 ausgefühft. Das Anwenden von zwei Verkokungstrommeln ermöglicht das Entfernen des in der ersten Trommel gebildeten Kokses während die zweite Trommel mit dem erhitzten Erdölprodukt gefüllt wird.
Zusätzlich zu den oben beschriebenen Einheiten weist die Steuereinheit 32 weiterhin einen Kanalauswahlschalter 68 auf. Dies ist eine herkömmliche Schaltung, die einen Druckschalter aufweist, der in Arbeitsverbindung mit jedem der genannten Kanalspeicher steht. Die manuelle BEtätigung des speziellen Kanalschalters ' blendet die diesem Kanal zugeordnete binäre Information in einen Ableseschirm 70 unter Anwenden von drei getrennten Steuersignalen ein, und ein Steuersignal blendet acht Bytes der binären Information ein. Die binären Daten werden auf eine dezimale Digitalwiedergabe in herkömmlicher Weise umgewandelt. Der Wiedergabeschirm 70 weist ebenfalls die dezimale Wiedergabe der speziellen Kanalnummer auf, die manuell ausgewählt worden ist.
Die Steuereinheit 32 weist ebenfalls ein Eingangsdatenschalter 72 und einen Eingangssteuerschalter 74 auf. Der Eingangsdatenschalter 72 weist vier herkömmliche Drehschalter auf, die für die Einstellung eines einzuführenden Dezimalwertes individuell ausgewählkt werden können. Der Datenschalter 72 weist eine herkömmliche Schaltung auf für das Umwandeln jedes der eingegebenen Dezimalwerte in einen Binär kodierten Dezimalwert (BCD), der in einem Paar von acht Bitbytes auf den Eingang des Digital-Multiplexers beaufschlagt wird. Bei Auswahl einer der neun Kanäle durch den Kanalauswahlschalter 68 und das Betätigen des Steuerschalters 74 gibt der Digital-Multiplexer seine Digitaldaten an den Mikroprozessor 34 unter Beaufschlagen der geeigneten Steuersignale ab. Die Verarbeitungseinheit 34 speichert .. dieieingeführten Daten in dem Kanalspeicher entsprechend dem ausgewählten Kanalschalter. Diese Speicherfähigkeit ermöglicht die Einführung von Parametern, die der Prozessor für das Vorhersagen der Beschickungsgeschwindigkeit benötigt. So kann z.B. der Kanal 3, der die Arbeitszeit für eine Veriackungstrommel wiedergibt, manuell auf die angestrebte Zeitspanne vermittels des oben beschriebenen Verfahrens eingestellt werden.
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Eine Energiequelle 76 für die STeuereinheit 32 weist einen Eingang für die Aufnahme von 110 bzw. 220 Volt WEchselstrom mit 60 Hz auf. Geeignete Gleichstromspannungen werden unter Anwenden üblicher Diodenbrücken und Feststoffregulatoren ausgebildet.
Erfindungsgemäß ist eine STeuereinheit in Kombination mit einem Verkokungssystem entwickelt worden, durch das die Herstellung des ineiner herkömmlichen Verkokungstrommel während jedes Verkokung svorgnges ausgebildeten Kokses optimiert wird. Fehler durch die Bedienungsperson werden im wesentlichen unterdrückt, wodurch erheblich die Möglichkeit einer nicht beabsichtigten Produktionsstillegung verringert wird.
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Claims (13)

  1. ~w- 2 10066
    Erf indungsans-pruoh
    1. Vorrichtung zum Steuern der Beschickungsgeschwindigkeit eines Erdölproduktes fUr ein Verkokungstrommelsystem zum Herstellen eines Koksproduktes für die automatische Vorhersage einer optimalen Fließgeschwindigkeit des Erdölproduktes in das System, gekennzeichnet durch die Kombination der nachfolgenden Merkmale:
    a) eine Verkokungstrommel für das Ausbilden eines Verkokungsproduktes aus dem Erdölprodukt, die eine vorherbestimmte Verkokungshöhe aufweist;
    b) eine Meßanordnung für das Ausbilden eines ersten Signals, das kennzeichnend für das Messen der Fließgeschwindigkeit des Erdölproduktes bei einem Einfließen desselben in die Verkokungstrommel ist;
    c) einen Analog-Digital-Konverter für das Ausbilden einer binären Signalinformation, die dem ersten Signal entspricht ;
    d) eine Integrationsanordnung für das Berechnen einer Inkrementmenge des an die Verkokungstrommel abgegebenen Erdölproduktes, ausgehend von der die Fließgeschwindigkeit wiedergebenden binären Signalinformation;
    e) eine Speicheranordnung für die Aufnahme jeder Inkrementmenge des abgegebenen Erdölproduktes und für das Speichern einer totalisierten Menge derselben;
    n η ο r r '. η ί η .... ο -! O Γ, ; . '·.
    .210066
    f) eine Speicheranordnung für die Aufnahme vorherbestimmter Verkokungssystemparameter;
    g) eine Anordnung für das Vorhersagen einer optimalen Fließgeschwindigkeit des Erdölproduktes unter Anwenden der in der Speicheranordnung gespeicherten totalisierten Menge und der vorherbestimmten Verkokungssystemparameter dergestalt, daß eine optimale Koksmenge in der Verkokungstrommel ausgebildet wird;
    h) eine erste Ausgangsanordnung, die auf die Vorhersageanordnung anspricht unter Ausbilden eines Datenausgangssignals, das kennzeichnend für die optimale Fließgeschwindigkeit des Erdölproduktes ist;
    i) einen Digital-Analog-Konverter für das Ausbilden eines ersten Analogsignals, das der optimalen Fließgeschwindigkeit entspricht;
    und
    j) eine Fließgeschwindigkeitssteuerung, die auf den Digital-Analog-Konverter anspricht zwecks Einstellen der Fließgeschwindigkeit des Erdölproduktes dergestalt, daß das an die Verkokungstrommel abgegebene Erdölprodukt sich bei einer optimalen Fließgeschwindigkeit befindet.
  2. 2. System nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß eine Fühlanordnung für die Abgabe eines zweiten Signals, das kennzeichnend für die Temperatur des Erdölproduktes während des Hereinfließens desselben in die Verkokungstrommel ist, eine Anordnung für das überwachen des zweiten Signals und eine zweite Ausgangsanordnung für ein Ansprechen auf das Feststellen einer zuvor festgelegten Temperatur des Erdölproduktes vermittels Rückstellen der Speicheranordnung auf null vorliegt.
  3. 3. System nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Speicheranordnung einen ersten Kanal aufweist mit einer binären Information, die der Menge des an die Verkokungstrommel abzugebenden Erdölproduktes entspricht,
    -^- 2 1 0066
    688/13
    so daß der darin gebildete Koks sieb bei der vorher festgelegten Bezugsböbe befindet,
  4. 4. System nach Punkt 3, gekennzeichnet dadurch, daß eine Anordnung für das Peststellen des in der Yerkokungstrommel ausgebildeten Kokses bei der vorher festgelegten Höhe der Verkokungstrommel vorliegt, eine Anordnung zum Ausbilden eines dritten Signals, das einen Hinweis darauf gibt, "daß der in der Verkokungstrommel ausgebildete Koks sich bei der zuvor festgelegten Höhe der Verkokungstrommel befindet, eine Anordnung für das Überprüfen des Vorliegens des dritten Signals und eine dritte Ausgangsanordnung, die auf das dritte Signal anspricht, um die in dem ersten Speicherkanal enthaltene Information auf den letzten Stand zu bringen, so daß diese binäre Information in dem ersten Kanal im wesentlichen durch die Vorhersageanordnung angewandt wird, um die optimale Fließgeschwindigkeit des Erdölproduktes in die Verkokungstrommel zu bestimmen/vorgesehen sind.
  5. 5. System nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß eine Verarbeitungseinheit mit einer programmierten Arbeitssequenz und eine Taktsignalgeberquelle, die Taktsignale mit einer vorherbestimmten Geschwindigkeit an die Verarbeittingseinheit abgibt vorliegen, wodurch die Verarbeitungseinheit die Anzahl der Taktsignale zählt, die empfangen werden und nach dem Zählen einer vorherbestimmten Anzahl an Takten die programmierte Arbeitssequenz in Gang setzten,
  6. 6. System nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Speicheranordnung eine Mehrzahl Speicherkanäle mit einer vierten Ausgangsanordnung aufweist.
    λλ* Ji 11.5.1979 - 2 1 UUOO 54 688/13
  7. 7. System nach Punkt 5» gekennzeichnet dadurch, daß die vierte Ausgangsanordnung einen numerischen Wiedergabeschirm aufweist.
  8. 8.· System nach Punkt 6, gekennzeichnet dadurch, daß eine Kanalschaltanordnung für die selektive Wiedergabe entsprechend einer der Speicherkanäle vorliegt.
    9· System nach Punkt 7» gekennzeichnet dadurch, daß die Schaltanordnung für die eingeführten Daten zwecks Eingeben numerischer Daten in einen vorgewählten Kanalspeicher vorliegt, so daß die Parameter des Verkokungssystems für die spätere Anwendung durch die Verarbeitungseinheit gespeichert werden.
  9. 10. Verfahren zum automatischen Vorhersagen einer optimalen Fließgeschwindigkeit eines Erdölproduktes zu einer Verkokungstrommel während eines Verkokungsvorganges unter Anwenden einer digitalen.Verarbeitungseinheit, gekennzeichnet durch die Kombination der nachfolgenden Arbeitsschritte:
    a) Pestlegen einer Bezugshöhe in der Verkokungstrommel;
    b) Einführen des Erdölproduktes in die Verkokungstrommeiy
    c) Überwachen der Fließgeschwindigkeit des Erdölproduktes in die Verkokungstrommel;
    d) Integrieren der Fließgeschwindigkeit des Erdölproduktes in die Verkokungstrommel unter Feststellen des eingeführten Erdölproduktes;
    e) Feststellen des Vorliegens von Koks der festgelegten Bezugshöhe;
  10. 11.5.1979 -ac> "210066 54- 688/13
    f) automatisches Ableiten der Gesamtmenge des in der Verkokungstrommel bei der festgelegten Bezugshöhe eingeführten Erdölproduktes; und
    g) automatisches Vorhersagen einer Fließgescbwindigkeit / des Erdölproduktes, die in der Lage ist, die Verkokungstrommel auf eine gewünschte kapazität nach Abschluß des Verkokungsvorganges zu füllen.
  11. 11. Verfahren nach Punkt 9, gekennzeichnet dadurch, daß die Fließgeschwindigkeit des Erdölproduktes in die Verkokungstrommel gesteuert wird unter Berücksichtigung der vorbergesagten Fließgeschwindigkeit.
  12. 12. Verfahren zum automatischen Vorhersagen einer optimalen Fließgescbwindigkeit eines Erdölproduktes in eine Verkokungstrommel während eines Verkokungsvorganges unter Anwenden einer.digitalen Verarbeitungseinheit, gekenn-' zeichnet durch die Kombination der nachfolgenden Arbeitsschritte;
    a) Ausbilden einer Bezugshöbe und eines Kapazitätswertes in der Verkokungstrommel;
    b) Zuteilen zu Beginn des Verkokungsvorganges einer Menge des in die Verkokungstrommel einzuführenden Erdölproduktes dergestalt, daß der daraus gebildete Koks sich bei der Bezugshöhe befindet;
    c) Einführen von Erdölprodukt in die Verkokungstrommel;
    d) Überwachen der Fließgeschwindigkeit des Erdölproduktes in die Verkokungstrommel;
    e) Integrieren der Fließgeschwindigkeit des Erdölproduktes in die Verkokungstrommel zwecks Peststellen der Inkrementmenge des abgegebenen Erdöl-
    Λ . . 11.5.1979 — Ä>- 2 1 UO 6 6 54 688/13
    Produktes;
    f) Peststellen der in dem Verkokungsvorgang verbleibenden Ze it;
    g) Ausführerreiner ersten Vorhersage einer optimalen Fließgeschwindigkeit des Erdölproduktes, die die Verrkokungstrommel auf den Kapazitätswert nach Abschluß des Verkokungsvorganges füllt;
    h) Indern der Fließgeschwindigkeit des Erdölproduktes unter Berücksichtigung der ersten vorhergesagten Fließgeschwindigkeit;
    i) Wiederholen der Arbeitsschritte d) bis b), bis die festgelegte Bezugshöhe erreicht ist;
    3) auf den letzten Stand bringen der Menge des in die Verkokungstrommel einzuführenden Erdölproduktes, so daß der daraus gebildete Koks sich bei der Bezugshobe befindet;
    und
    k)Ausführen einer zweiten Vorhersage einer optimalen Fließgeschwindigkeit des Erdölproduktes, die die Verkokungstrommel auf den Kapazitätswert nach Abschluß des Verkokungsvorganges führt,
  13. 13. Verfahren zum Vorhersagen einer optimalen Fließgeschwindigkeit eines Erdölproduktes in einer Verkokungstrommel während eines Verkokungsvorganges unter Anwenden einer digitalen Verarbeitungseinheit, gekennzeichnet dadurch, daß ein Bezugswert in der Verkokungstrommel festgelegt wird, Erdölprodukt in die Verkokung^strommel eingeführt und das Vorliegen von Koks bei der festgelegten Bezugsböhe festgestellt, automatisch die Gesamtmenge des in
    11·5·1979
    -.ata- 2 10066 54688/13
    die V©rkokungstrommel eingeführten Erdölproduktes
    bei der festgelegten Bezugshöhe abgeleitet und automatisch eine i'ließgeschwindigkeit des Erdölproduktes
    für das Füllen der Verkokungstrommel auf die gewünschte Kapazität zu Ende des Verkokungsvorganges vorhergesagt wird.
    Hierzu jj^Seilen Zeichnungen
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