DD141216A1 - Drehschleuse - Google Patents

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DD141216A1
DD141216A1 DD21111379A DD21111379A DD141216A1 DD 141216 A1 DD141216 A1 DD 141216A1 DD 21111379 A DD21111379 A DD 21111379A DD 21111379 A DD21111379 A DD 21111379A DD 141216 A1 DD141216 A1 DD 141216A1
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DD
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rotary
rotary lock
lock
closure
seals
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DD21111379A
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Inventor
Gerhard Fischer
Eberhard Ziebuhr
Wladimir I Besbokow
Gennadij P Martinowskich
Grigorij W Filippow
Original Assignee
Gerhard Fischer
Eberhard Ziebuhr
Wladimir I Besbokow
Gennadij P Martinowskich
Grigorij W Filippow
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Drehschleuse zum Schleusen von Gegenstaenden in sowie aus heissen Zellen kerntechnischer Anlagen. Ziel und Aufgabe der Erfindung ist es, die Maengel bekannter Drehschleusen kerntechnischer Anlagen zu befestigen, die Dichtheit zu verbessern, die Zuverlaessigkeit und Lebensdauer derartiger Drehschleusen zu erhoehen und anfallende Reparaturen zu verkuerzen und zu vereinfachen. Die Drehschleuse besteht im wesentlichen aus einem Gehaeuse mit Kanal und einem gelagerten Drehverschluss mit Bohrung und mit auf Achszapfen angeordneten Exzentern, an denen Pleuelstangen angelenkt sind, die mit einer bogenfoermigen Klappe mit daran befestigten Dichtungen verbunden sind. Die Drehschleuse ist mit einem abnehmbaren, mit mehreren Dichtungen versehenen Ring ausgestattet, der mittels der auf den Achszapfen angeordneten Exzenter und ueber Stangen laengsbewegbar ist. Zum Stillsetzen des sich bewegbwren Drehverschlusses nach dem Abschalten des Antriebes sind Puffer angebracht. Die gesamte Drehschleuse ist als kompletter, leicht auswechselbarer Block ausgefuehrt. -Figur-

Description

1 M3---I-
Titel der Erfindung
Drehschleuse
IPC: G 21 f, 7/00
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Drehschleuse zum Schleusen von Gegenständen in sowie aus heißen Zellen kerntechnischer Anlagen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Drehschleusen zum Schleusen von Gegenständen in bzw. aus heißen Zellen kerntechnischer Anlagen sind bekannt. So wird beispielsweise in der UdSSR-Patentschrift J49 029 eine Drehschleuse beschrieben, die im wesentlichen aus einem Gehäuse mit Kanal und einem auf Achszapfen gelagerten Drehverschluß mit Bohrung besteht. Auf den beidseitig des Drehverschlusses angebrachten Achszapfen sind Exzenter angeordnet, an denen Pleuelstangen angelenkt sind, die mit einer bogenförmigen Klappe mit daran befestigten Dichtungen verbunden sind. Beim Öffnen dieser bekannten Drehschleuse wird der Drehverschluß mit den beidseitig angebrachten Achszapfen und den darauf angeordneten Exzentern gedreht. An den Exzentern angebrachte Pleuelstangen bewegen sich und verändern die Lage der an ihnen angelenkten bogenförmigen Klappe und befreien damit die daran befestigten Dichtungen von ihrer Anpreßkraft.
Die Stellung der mittels Exzenter und Pleuelstangen bewegbaren Klappe beim Öffnen und Schließen der Drehschleuse wird durch einen im Gehäuse angebrachten festen Anschlag bestimmt.
Bei derartigen Drehschleusen gelangt während des Schleusungsvorganges aus der heißen Zelle bzw. aus dem aufgesetzten Container mit radioaktiven Partikeln durchsetzte Luft in das Innere der Drehschleuse. Nach der
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Beendigung des Schleusungsvorganges und dem Abheften des aufgesetzten Containers von der Drehschleuse gelangt die sich im Innern der Drehschleuse angesammelte, mit radioaktiven Partikeln durchsetzte Luft in den über der Drehschleuse "befindlichen Raum. Die Dichtungen, die auf der Klappe "befestigt sind, sind hohen Strahlenbelastungen ausgesetzt, unterliegen einem erhöhten Verschleiß und haben obshalb im Vergleich zum Reparaturzyklus der Drehschleuse eine geringere Lebensdauer. Der Aufbau der bekannten Drehschleusen gestattet es nicht, dieselben im Ganzen zu demontieren,, Diese können nur in Etappen in einzelne Baugruppen zerlegt werden. Damit ergibt sich eine erschwerte Demontage der Drehschleuse und eine Erhöhung der ReparaturZeiträume«
Das Anhalten des sich bewegenden Drehverschlusses führt, bedingt durch die große Masse desselben und den im Gehäuse der Drehschleuse angeordneten festen Anschlag, zu Stößen und damit zu Überlastungen des Antriebes und zur Verringerung der Lebensdauer und Zuverlässigkeit der Drehschleuse.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, die Mängel des bekannten Standes der Technik zu beseitigen.
Darlegung der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, die Dichtheit, Zuverlässigkeit und Lebensdauer von Drehschleusen zu erhöhen und anfallende Reparaturen zu verkürzen und zu vereinfachen. .
Merkmale der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, daß im oberen Teil der Drehschleuse ein abnehmbarer, mit mehreren Dichtungen versehener Ring angeordnet ist, der mittels der auf den Achszapfen angeordneten Exzenter und über
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Stangen längsbewegbar ist und daß Puffer zum Stillsetzen des sich bewegenden Drehverschlusses nach dem Abschalten des Antriebes angebracht sind und die gesamte Drehschleuse als kompletter, leicht auswechselbarer Block ausgeführt
ist.
Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal ist der Drehverschluß mit stufenförmigen Stirnflächen versehen. Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung ist die im Drehverschluß befindliche Bohrung beiderseits keglig ausgeführt.
Die vorgeschlagene erfinderische Lösung dient der Sicherheit durch verbesserte Dichtwirkung und vermeidet das Eindringen von mit radioaktiven Partikeln angereicherter Luft aus dem Innern der heißen Zelle in den darüber liegenden Raum nach Beendigung des Schleusungsvorganges und Abheben des Transportcontainers. Die stufenförmigen Stirnflächen am Drehverschluß verhindern den direkten Durchgang der Gamma-Strahlung.
Die Gestaltung der Drehschleuse als kompletter Block gestattet ein leichtes Auswechseln der gesamten Schleuse und ermöglicht damit eine Verkürzung und Vereinfachung anfallender Reparaturen.
In diesem Zusammenhang ist auch die leichte Auswechselbarkeit der an der unteren Klappe angebrachten, der
Z1 -Strahlung ausgesetzten und schnell verschleißenden Dichtung gewährleistet, ohne daß dabei die Schleuse in einzelne Baugruppen demontiert oder ausgebaut werden muli*
Die zusätzlich angebrachten Puffer garantieren das ruhige und stoßfreie Anhalten des im Gehäuse bewegten Drehverschlusses nach dem Abschalten des Antriebes und tragen damit zu einer weiteren Erhöhung der .Lebensdauer und Funktionssicherheit der Gesamtanlage bei.
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Da es schwierig ist, den Drehverschluß im Gehäuse mit großer Genauigkeit in der Öffnungslage anzuhalten, wurde die Bohrung im Drehverschluß zum zwangsfreien Durchlaß
der zu schleusenden Gegenstände beiderseits keglig gestaltet.
Aus führung sTd ei spie 1
Die Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Die in der Zeichnung dargestellte Drehschleuse besteht aus einem mehrteiligen Gehäuse 1, in dem ein auf zwei Achszapfen 2 gelagerter, mit -stufenförmigen Stirn- - flächen 17 versehener Drehverschluß angeordnet ist.
Auf jeden Achszapfen 2 sind je 2 Exzenter 5> 6 befestigt. An die beiden inneren Exzenter 5 sind Pleuelstangen 7 angelenkt, an deren Enden eine Klappe 8 mit Dichtung beweglich angebracht ist. Die beiden äußeren Exzenter 6 wirken auf Stangen 9» bjo. deren Enden ein Eing 10 mit mehreren Dichtungen 11 und 12 heb- und senkbar angeordnet ist. Die im Drehverschluß 3 befindliche Bohrung 13 ist beiderseits keglig gestaltet. An dem Ring 10 sind Federn als Puffer 14 angebracht, die einen leichten und stoßfreien Lauf der Drehschleuse nach dem Stillsetzen des E-Motors 4 gewährleisten.
) über den Eing 10 ist' eine Platte 15 mit Basisbohrungen für den Transport-Container angeordnet. Die Platte 15 wird mit einem ^ -Schutzdeckel 16 verschlossen, der mit Ösen zum Anheben und Absenken mittels Kran versehen ist. Im geschlossenen Zustand dichtet der "^1 -Schutzdeckel 16 durch sein Gewicht die Drehschleuse ab und schützt die Paßstellen für den Transport-Container vor mechanische». Beschädigungen und Verschmutzungen und dichtet die heiße Zelle zusätzlich hermetisch ab.
Der Antrieb des Drehverschlusses 3 erfolgt mittels eines E-Motors 4 über eine Zahnkupplung mit Zwischenwelle. Der Antrieb ist in einem gesonderten Raum des Gehäuses 1 untergebracht. Er wird von oben her durch einen Deckel. hermetisch verschlossen. ,
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Der Antrieb ist so ausgeführt, daß beim Versagen des E-Motors 4- eine Bedienung mittels Hand erfolgen kann. Die Punktiοnsweise der Drehschleuse ist folgende: Vor Beginn des eigentlichen Schleusungsvorganges werden die zu schleusenden Gegenstände mittels Fernbedienungseinrichtung in der heißen Zelle an den Schleusenplatz gebracht und zum Herausbringen durch die Dreh-Schleuse vorbereitet.
Mittels eines Kranes wird der Z1 -Schutzdeckel 16 abgenommen. Danach wirdTransportcontainer mit Hilfe eines Kranes auf die Platte 15 mit ihren Basisbohrungen abgesetzt. Der Transportcontainer drückt die in der Platte befindliche Dichtung an und stützt sich auf der Basisfläche der Platte 15 ab. Gleichzeitig wird ein Endschalter betätigt und das elektrische System betriebsbereit gemacht* Der Antrieb wird eingeschaltet und der Drehverschluß 3 um einen Winkel von ca. 90° in die Stellung "Schleuse geöffnet11 gedreht. Mit Beginn der Bewegung des Drehverschlusses 3 heben die auf den Achszapfen 2 angeordneten Exzenter 5» 6 mittels der Stangen 9 und der Pleuelstangen 7 den Eing 10 und die Klappe 8 an. Hierbei bewegt sich der Ring 10 frei nach oben, während sich die Klappe 8 nach Drehung des Drehverschlusses 3 um etwa 16° an die Auskleidung des Drehverschlusses 3 anlegt und mit ihr zusammen als Ganzes dreht. Anschließend wird der untere Deckel des nicht dargestellten Transportcontainers geöffnet. Damit ist die direkte Verbindung zwischen zu schleusendem Raum und Transportcontainer hergestellt. Anschließend erfolgt der Schleusungsvorgang. .
Nach der Beendigung des Schleusungsvorganges wird der E-Motor 4 des Drehverschlusses 3 automatisch abgeschalten. Das Abbremsen des Drehverschlusses 3 erfolgt mittels Puffer 14, während das Anhalten in der abgebremsten Lage
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-e- 2! t 11
durch das selbsthemmende Schneckengetriebe des Antriebes "bewirkt wird.
Danach wird der Transportcontainer mit einem Kran angehoben, und abgestellt. Anschließend wird der ^1 -Schutzdeckel 16 mittels Kran auf die Drehschleuse aufgesetzt und diese verschlossen.

Claims (3)

  1. Erfindungsansprüche
    1. Drehschleuse zum Schleusen von Gegenständen in sowie aus heißen Zellen kerntechnischer Anlagen, im wesentlichen bestehend aus einem Gehäuse mit Kanal und einem gelagerten Drehverschluß mit Bohrung und mit auf Achszapfen angeordneten Exzentern, an denen Pleuelstangen angelenkt sind, die mit einer bogenförmigen Klappe mit daran, befestigten Dichtungen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Teil der Drehschleuse ein abnehmbarer, mit mehreren Dichtungen versehener Ring (10) angeordnet ist, der mittels der auf den Achszapfen (2) angeordneten Exzenter (5» 6) und über Stangen (9) längsbewegbar ist und daß Puffer (14) zum Stillsetzen des sich bewegenden Drehverschlusses (3) nach Abschalten des Antriebes angebracht sind und die gesamte Drehschleuse als kompletter, leicht auswechselbarer Block ausgeführt ist.
  2. 2. Drehschleuse nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Drehverschluß (3) mit stufenförmigen Stirnflächen (17) versehen ist,
  3. 3. Drehschleuse nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Drehverschluß (3) befindliche Bohrung (13) beiderseits keglig ausgeführt ist.
    Hierzu /I Seite Zeichnung
DD21111379A 1979-02-20 1979-02-20 Drehschleuse DD141216A1 (de)

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RU168166U1 (ru) * 2016-03-17 2017-01-23 Общество с ограниченной ответственностью "Полесье" (ООО "Полесье") Гидравлическая система управления шлюзом
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