DD141332A5 - Isolierfluessigkeit zum isolieren von mauerwerk gegen aufsteigende feuchtigkeit - Google Patents

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Bei einer Isolierflüssigkeit zum nachträglichen Isolieren von Mauerwerk gegen aufsteigende Feuchtigkeit ist Diisocyanat in einer Äthylglykolacetat und Toluol enthaltenden Mischung gelöst. Damit ein das Mauerwerk nicht gefährdendes Einsickern dieser Isolierflüssigkeit in das Mauerwerk ohne Druckanwendung möglich ist, enthält sie 20 bis 50 Gew.-% Diisocyanat, wobei die die verbleibenden 80 bis 50 Gew.“? ausmachende Lösungsmischung aus 40 bis 60 Gew.-% Äthylglykolacetat oder Methylisobutylketon und 60 bis 40 Gew.-% Toluol besteht

Description

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Isolierflüssigkeit zum Isolieren von Mauerwerk gegen aufsteigende Feuchtigkeit
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Isolierflüssigkeit zum nachträglichen Isolieren von Mauerwerk gegen aufsteigende Feuchtigkeit, wobei Diisocyanat in einer Äthylglykolacetat und Toluol enthaltenden Mischung gelöst ist.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Nach einem bekannten Vorschlag des Anmelders (AT-PS 259 190) wild ein auch unter Feuchtigkeitseinfluß -härtendes Kunstharz auf der Basis von Dii^ocyanat als Isolierflüssigkeit in gebohrte Mauerwerklöcher eingebracht, wobei das Diisocyanat in einer Mischung von Äthylacetat, Äthylglykolacetat und Toluol gelöst ist. Die sich dabei ergebende Isolierflüssigkeit ist leichter als Wasser, diffundiert daher gut auch im feuchten Mauerwerk und füllt alle Kapillaren aus, so daß nach dem Aushärten, das bis zu vier Wochen dauert, ein weiteres Eindringen oder Aufziehen bzw. ein Zustrom neuer Feuchtigkeit vollkommen unterbunden wird. Diese Isolierflüssigkeit ist außerdem gegen alle in Frage kommenden schwachen Säuren und Laugen beständig, ohne daß das sogenannte Atmen des Mauerwerks beeinträchtigt wird. Es können keine Ausblühungen auftreten und es wird sogar die Wärmedämmfähigkeit des Mauerwerks verbessert. Nachteilig bei dieser sonst sehr vorteilhaften Isolier-
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flüssigkeit ist jedoch, daß sie mit Druck in die Bohrlöcher eingepreßt v/erden muß, was beispielsweise mit Hilfe von Druckluft erfolgt. Dieses Einpressen bedingt dabei nicht nur einen erheblichem Aufwand beim Injizieren des Mauerwerks, sondern gefährdet unter Umständen auch das Mauerwerk selbst, weil bei zu großer Druckanwendung Verputzteile od.dgl. abgesprengt werden können.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es folglich, eine Isolierflüssigkeit zu schaffen, die keinen besonderen, das Mauerwerk gefährdenden Aufwand beim Injizieren des Mauerwerks erfordert.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Isolierflüssigkeit der eingangs geschilderten Art so zu verbessern, daß ein Einsickern dieser Isolierflüssigkeit in das Mauerwerk ohne Druckanwendung ermöglicht wird.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, daß die Isolierflüssigkeit 20 bis 50 Gewichts-^ Diisocyanat enthält und die verbleibenden 80 bis 50 Gewichts-^ ausmachende Lösungsmischung aus 40 bis 60 Gewichts-?o Äthylglykolacetat oder Methylisobutylketon und 60 bis 40' Gewichts-?« Toluol besteht.
Besonders günstige Verhältnisse werden dabei erreicht,, wenn die Isolierflüssigkeit aus 40 Gewichts-?o Diisocyanat, 30 Gewichts-^ Äthylglykolacetat oder Methylisobutylketon und 30 Gewichts-^ Toluol besteht.
Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß bei der Einhaltung dieser Mischungsverhältnisse ein Einpressen der Isolierflüssigkeit unter Druck vollkommen überflüssig ist. Es genügt, die Isolierflüssigkeit mit einer Gieß- od_er Schnabelkanne in die gebohrte Mauerwerkslöcher einzugießen, wobei durch eine Gummimanschette od.dgl. ein Ausschütten in einfacher Weise verhindert werden kann.
Ausführungsbeispiel
Eine Isolierflüssigkeit, bestehend aus 40 Gewichts-% Diisocyanat, 30 Gewichts-% Äthylglykolacetat und 30 Gewichts-% Toluol wurde in entsprechende Bohrlöcher eines Mauerwerkes ohne Druckanwendung eingegossen. Dabei wurde eine ausgezeichnete Kappilardichtung erzielt und gleichzeitig eine Verfestigung des Mauerwerkes (Putz und Ziegel) erreicht.
Da eine solche Isolierflüssigkeit wasserabweisend und unverrottbar ist, müßte im Bereich der Bohrlöcher Haftbrücken vorgesehen werden, um das Anwerfen von Mörtel sicherzustellen. Als Haftbrücke wurde Sand aufgestreut.
Obwohl sowohl Methylxsobutylketon als auch Äthylglykolacetat Verwendung finden kann, wird in vielen Fällen dem Äthylglykolacetat der Vorzug gegeben werden, weil damit eine unangenehme Geruchsbelästigung entfällt.

Claims (2)

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    Erfindungsanspruch
    1. Isolierflüssigkeit zum nachträglichen Isolieren von Mauerwerk gegen aufsteigende Feuchtigkeit, wobei Diisocyanat in einer Äthylglykolacetat und Toluol enthaltenden Mischung gelöst ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierflüssigkeit 20 Ms 50 .Gewichts-% Diisocyanat enthält und die die verbleibenden 80 bis 50 Gewichts-% ausmachende Lösungsmischung aus 40 bis 60 Gewichts-% Äthylglykolacetat oder Methylisobutylketon und 60 bis 40 Gewichts-% Toluol besteht.
  2. 2. Isolierflüssigkeit nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus 40 Gewichts-% Diisocyanat, 30 Gewichts-% Äthylglykolacetat oder Methylisobutylketon und 30 Gewichts-% Toluol besteht.
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