DD141458A2 - Trenn-und leiteinrichtung fuer kolonnen,vorzugsweise fuer regenerationskolonnen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung der Trenn- und Leiteinrichtung nach Patentanmeldung WP 136 105 zum Trennen von Gasen aus Flüssigkeits-Gas-Gemischen in Kolonnen zur Zwangsführung des durch die Trennung frei werdenden Gases in den oberen Kolonnenteil. Das wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Leitkegel haubenartig auf das zylindrische Innenteil aufgesetzt wird und das obere Ende des Leitkegels fest rait dem Zentralrohr des darüberliegenden Kaminbodens verbunden ist. Dabei können die Öffnungen in dem Leitkegel einzeln mit Leit- oder Verschlußhauben oder in ihrer Gesamtheit durch einen Führungskegel versehen sein«
Description
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Titel der Erfindung
Trenn- und Leiteinrichtung für Kolonnen, vorzugsweise für Kegenerationskolonnen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Trenn- und Leiteinrichtung zum Trennen von Gasen aus Fiüssigkeits-Gas-Gemischen in Kolonnen, vorzugsweise in Regenerationskolonnen der chemischen Industrie«
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es sind bereits Trenneinrichtungen in Kolonnen bekannt, bei denen das Flüssigkeits-Gas-Gemisch durch einen einfachen Überlauf getrennt wird. Das erfolgt derart, daß das Flüssigkeits-Gas-Gemisch über ein zylindrisches Innenrohr der Entgasungsblase zugeführt wird. Am freien oberen Ende des Innenrohres tritt das Gemisch frei in die Entgasungsblase aus. Dabei wird ein großer Teil des im Gemisch enthaltenen Gases frei und nimmt den gesamten Raum oberhalb des zylindrischen Innenrohres ein»
Daraus ergibt sich der Nachteil, daß das so entweichende Gas noch einen sehr hohen Flüssigkeitsanteil aufweist. Dieses Gasgemisch mit dem hohen Flüssigkeitsanteil ist äußerst aggressiv und erfordert deshalb einen erhöhten Korrosionsschutz für die Entgasungsblase· Zum anderen strömt dieses Gasgemisch mit dem hohen Flüssigkeitsanteil in den oberen Kolonnenteil ein. Eine konstruktive Verbindung des unteren und des oberen Kolonnenteils erfolgt nur durch die dazwischen angeordnete Entgasungsblase, Eine spezielle Leiteinrichtung für das freiwerdende Gas ist nicht vorgesehen*
Nach" der Hauptpatentanmeldung wurde bereits vorgeschlagen, das zylindrische Innenteil der Kolonne an seinem oberen Ende innerhalb der Entgasungsblase mit einer Anzahl von Überlauföffnungen zu versehen und um die Höhe der Überlauföffnungen zu verlängern« Durch einen Leitkegel' wird das obere Ende des zylindrischen Innenteils der Kolonne fest mit dem Mantel des oberen Kolonnenteils verbunden. Zusätzlich sind in dem Leitkegel Öffnungen vorgesehen*
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, bei Flüssigkeits-Gas«Ge~ mischen eine einwandfreie Trennung des Gases von der Flüssigkeit und eine gute !Führung des freiwerdenden Gases' zu erreichen, um die Arbeitsweise der Kolonne zu verbessern und den Materialeinsatz für die Entgasungsblase ökonomischer zu gestalten«. In Weiterentwicklung der nach der Hauptpatentanmeldung vorgeschlagenen Erfindung besteht das Ziel dieser Erfindung darin, vor allem für nicht lade-* maßüberschreitende Kolonnen eine Trenn- und Leiteinrichtung zum optimalen brennen von Gasen aus einem Flüssigkeits~Gasgemisch zu schaffe^ die eine anschließende Zwangsführung des Gases mit verkleinertem Einströmwiderstand in den oberen Kolonnenteil ermöglicht und einen ökonomischeren Materialeinsatz für den darüberliegenden Kaminboden garantiert«
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, durch eine Trenn- und Leiteinrichtung für Kolonnen zur Trennung eines Flüssigkeits-Gas-Gemisches eine Zwangsführung für das frei werdende 'Gas zu schaffen, die einen verkleinerten Einströmwidersband in den oberen Kolonnenteil gewährleistet«
Brfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst$ daß'auf das zylindrische Innenteil der Kolonne, das mit einer Anzahl von Überlauföffnungen versehen ist, ein Leitkegel haubenartig aufgesetzt ist, dessen oberes Ende direkt mit dem
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Zentralrolir des Kaminbodens verbunden ist.
In einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die im Leitkegel vorgesehenen öffnungen zur Überleitung von Restgasen entweder einzeln mit Leit- oder Ver— schlußhauben oder alle gemeinsam mit einem Führungskegel versehen sind·
Der Vor beil der Erfindung ist darin zu sehen, daß durch die haubenartige Ausführung des Leifckegels und dessen Anschluß an das Zentralrohr des Kaminbodens eine verbesserte und direkte Gasführung in den Oberteil erreicht wird» Zusätzlich ergibt sich, daß der durch die hauben— artige Ausführung entstehende und über das zylindrische Innenteil überstehende untere Rand den hauptsächlichsten Anteil des in der Entgasungsblase frei werdenden Gases auffängt und im Leitkegel dem Zentralrohr zum Überströmen in den oberen Kolonnenteil zuführt·
Durch die Anordnung von Leit- oder Verschlußhauben über jjeder einzelnen öffnung im Leitkegel oder die Anbringung eines gemeinsamen Führungskegels wird einerseits die Führung der aus der Entgasungsblase aufsteigenden Restgase verbessert und andererseits wird ein unkontrolliertes Austreten von im Leitkegel geführtem Gas verhindert.
Ausführungsbeispiel .
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen
Fig· 1 : einen Längsschnitt durch das Oberteil einer Regenerationskolonne mit Entgasungsblase
Fig· 2: eine Einzelheit am Leitkegel
In der Entgasungsblase 1 enden mehrere konzentrisch angeordnete Innenrohre des unteren Kolonnenteils· Das zylindrische Innenteil 2 der Kolonne ist entsprechender Haupt_ Patentanmeldung an seinem oberen Ende mit einer Anzahl von · Überlauföffnungen 3 versehen und um die Höhe der Überlauf-
Öffnungen 2 verlängert. Auf das obere Ende des zylindri_ sehen Innenteils 2 ist haubenartig ein Leitkegel 4 aufgesetzt· «Dabei stehü. der untere Rand des Leitkegels 4 über das zylindrische Innenteil 2 über* Das obere Ende des Leitkegels 4 ist fest mit dem Zentralrohr 5 verbunden,"5 das beispielsweise axial im Kaminboden 6 angeordnet ist.
In dem Leitkegel 4 sind, wie Fige 2 zeigt, zur Rückführung der Restgase aus der Entgasungsblase 1 öffnungen 7 vorgesehen, die entweder einzeln mit einer Leit- oder Verschliißhaube 'g versehen sind oder über denen gemeinsam außen auf dem Leitkegel 4 ein Suhrungskegel angeordnet ist«
Die WirkungsY/eise der Erfindung ist folgendes
Durch die haubenartige Ausführung des Leitkegels 4 und die direkte Verbindung seines oberen Endes mit dem Zentralrohr 5 im Kaminboden 6 ist, vor allem bei Kolonnen, die nicht lademaßüberschreitende Abmessungen haben, eine erhebliche Verkleinerung des Einströmwiderstandes für das Gas.beim Übertritt in den oberen Kolonnenteil zu verzeichnen» Durch die direkte Zuführung des frei werdenden Gases in das Zentralrohr 5 wird die Bildung eines Gas^aus unterhalb des Kaminbodens 6 vermieden« Der am unteren Ende des Leitkegels 4 über das zylindrische"Innenteil 2 überstehende Rand des Leitkegels 4 bringt zusätzlich den Yorteily daß durch ihn die Gase, die beim Überströmen des i'lüssigkeits-Gas^emisches aus dem zylindrischen Innenteil 2 in die Entgasungsblase 1 frei werden^ ebenfalls mit in. den Leitkegel 4 strömen und so mit geringstem Widerstand in den oberen Kolonnenteil gelangen
Die Restgase, die im äußeren Teil der Entgasungsblase 1 noch aus dem £1lüssigkeits--GaS'~Gemisch austreten, strömen in den oberen Teil der Entgasungsblase 1 und treten hier, geleitet von den Leit- oder Verschliißhauben. 8 durch die Öffnungen 7 in das Innere des Leitkegels 4 ein«, Die Leit-
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oder Vers chliißhaub en 8 haben andererseits aber auch noch die Aufgabe, ein unkontrolliertes Austreten von im Leitkegel 4- strömendem Gas in die Entgasungsblase 1 zu verhindern·
Claims (1)
- ·» 6 —Erfindungsansprach1, Trenn- und Leiteinrichtung zum Trennen von Gasen aus Flüssigkeits-Gas-Gemischen in Kolonnens vorzugsweise Regenerationskolonnen, die aus einem unteren und einem oberen Kolonnenteil bestehen und bei denen das zylindrische Innenteil der Kolonne an seinem oberen Ende mit einer Anzahl von Überlauföffnungen versehen und um die Höhe der Überlauföffnungen verlängert, sowie das obere Ende durch einen Leitkegel fest mit dem oberen Kolonnenteil verbunden ist, wobei in dem Leitkegel Öffnungen vorgesehen sind, nach Patent«WP 136105 ι dadurch gekennzeichnet, daßder Leitkegel (4) haubenartig auf das zylindrische Innenteil (2) aufgesetzt und mit seinem oberen Ende fest mit dem. Zentralrohr (5) des Kaminbodens (6) verbunden ist»2e Trenn.- und Leiteinrichtung nach Punkt 1S dadurch gekennzeichnet, daß jeder Öffnung (7) des Leitkegels (4) auf der Außenseite eine Le it-· oder Verschlußhaube (8) zugeoM-» net$9 Trenn»' und Leiteinrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Außenseite des Leitkegels (4)? oberhalb der Öffnungen (?) ein Führungskegel (8) fest mit dem Leitkegel (4) verbunden, angeordnet isteHierzu /! Seite . Zeichnung
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21059079A DD141458A2 (de) | 1979-01-23 | 1979-01-23 | Trenn-und leiteinrichtung fuer kolonnen,vorzugsweise fuer regenerationskolonnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21059079A DD141458A2 (de) | 1979-01-23 | 1979-01-23 | Trenn-und leiteinrichtung fuer kolonnen,vorzugsweise fuer regenerationskolonnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD141458A2 true DD141458A2 (de) | 1980-05-07 |
Family
ID=5516457
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD21059079A DD141458A2 (de) | 1979-01-23 | 1979-01-23 | Trenn-und leiteinrichtung fuer kolonnen,vorzugsweise fuer regenerationskolonnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD141458A2 (de) |
-
1979
- 1979-01-23 DD DD21059079A patent/DD141458A2/de not_active IP Right Cessation
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