DD141499A1 - Schwingvorrichtung zur mechanischen abloesung von anhaftungen in bunkern - Google Patents

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DD141499A1 DD21074779A DD21074779A DD141499A1 DD 141499 A1 DD141499 A1 DD 141499A1 DD 21074779 A DD21074779 A DD 21074779A DD 21074779 A DD21074779 A DD 21074779A DD 141499 A1 DD141499 A1 DD 141499A1
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bunker
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bunkers
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elastic plate
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DD21074779A
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Hans Penkalla
Manfred Kaeppel
Erich Weise
Juergen Rudolph
Kurt Kaminski
Guenter Gollub
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Hans Penkalla
Manfred Kaeppel
Erich Weise
Juergen Rudolph
Kurt Kaminski
Guenter Gollub
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Abstract

Die Erfindung ist in allen Schüttgutbunkern, besonders jedoch in Kohlebunkern der Braunkohlenindustrie, anwendbar. Ziel der Erfindung ist es, den durchgehenden kontinuierlichen Bunkeraustrag zu sichern und die Aufgabe, eine technische Lösung zu finden, nach der die Anhaftungen selbst in mechanische Schwingungen versetzt werden, um deren Ablösung zu bewirken. Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß in die Zone des Bunkers, in der die Anhaftungen vorwiegend auftreten, durch eine Öffnung, die mit einer elastischen Platte verschlossen wird, ein an dieser elastischen Platte befestigtes Resonanzblech mit Seitenauslegern, nach Möglichkeit bis in die Bunkermitte reichend, eingebracht wird, und daß außerhalb des Bunkers, kraftschlüssig mit dem Resonanzblech verbunden, ein Schwingungserreger angeordnet ist.

Description

210747
Titel der Erfindung .
Schwingvorrichtung zur mechanischen Ablösung von Anhaftungen in Bunkern
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur mechanischen Ablösung von Anhaftungen, vorwiegend in Kohlebunkern der Braunkohlenindustrie sowie in anderen produktionstechnischen Anlagen, in denen Schüttgut gebunkert, wird,· das zum Haften und Anbacken an Bunkerwänden neigt.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen Sich nach ihrem Austrag hin verengende Bunker neigen bei entsprechender Struktur des Schüttgutes, wie ze Bo Braunkohle, sehr stark dazu, Anhaftungen des Schüttgutes an den Bunkerwänden, bedingt durch die Belastungskomponenten der Eigenmasse desselben, zu fördern, so daß der gewünschte Mengenaustrag nicht mehr gewährleistet wird bzw. der Mengenfluß gänzlich unterbrochen wird. Zur Gewährleistung der dem Bunker zugedachten technologischen Punktion wurden zur Beseitigung der zeitaufwendigen manuellen Arbeitsaufwendungen für die Bunkerberäumung mehrere Vorrichtungen und Hilfseinrichtungen geschaffen und zum Einsatz gebrachte
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Bekannt ist daher eine Lösung, nach der ein sog» Gummikissen, das an den Bunkerinnenseiten angebracht ist, mittels Druckluft aufgeblasen wird, wodurch die Anhaftungen abgedrückt werden sollen·
Durch den Füllvorgang, sowie durch die Schleißwirkung der rutschenden Massen besteht die Gefahr der Beschädigung oder der Zerstörung des söge Gummikissens, so daß die Lebensdauer einer derartigen Vorrichtung gering sein dürfte β : ··.' · · · - .
Bekannt sind weiter sog. Abschußvorrichtungen, bei denen Preßluft durch in die .Bunkerwand eingebrachte Bohrungen in den Bunker und somit an die Anhaftungen geleitet wird· Hierbei besteht immer die durch den praktischen Einsatz bestätigte Gefahr, daß nur Löcher in bzw* durch die Anhaftungen geschossen werden, wodurch der erhoffte Effekt nur unzureichend eintritt« Es ist auch bereits versucht worden, die Innenseiten von Bunkern mit Auskleidungen, beispielsweise mit sehr glatten Kunststoffbelägen, zu versehen» Ebenso hat man Bunkerinnenwände mit glatter, verschleißfester Spachtelmasse ausgespachteltο . In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, daß auch diese
4-5 Auskleidungen nicht die erhofften Erfolge brachten, da sich die Anhaftungen in Abhängigkeit von der geometrischen Form der Bunker bildeno Weiter-.hat man bereits vorgeschlagen, Rüttelvorrichtungen im Bunkerinneren zu stationieren (z. B. nach DE-AS 2406033 und DE-AS 2502539). DieseVorrichtungen erfassen in erster Linie den Kern des gebunkerten Schüttgutes ο Die an den Bunkerwänden haftenden Schüttgutteile werden von diesen Vorrichtungen nicht vollständig erfaßtα Weiter müssen derartige Einbauten sehr stabil ausgelegt sein, um Beschädigungen durch die Masse des darüber lagernden Schüttgutes auszuschließen. Bekannt sind auch direkt an den Bunkerwänden angeordnete · Rüttelvorrichtungen, die jedoch die Bunkerwände mechanisch stark "beanspruchenβ .
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Es wurde daher in der DE-AS 2203589 eine außerhalb des Bunkers angeordnete Vibrationseinrichtung vorgeschlagen, die über eine elastische Vorrichtung im schrägen Teil .. der Bunkervvandung auf ein innerhalb des Bunkers parallel zu dessen Wandung angeordnetes Schütte!gitter arbeitet» Durch das derartig angeordnete Schüttelgitter ist jedoch zu befürchten, daß sich die Anhaftungen noch mehr verdichten bzwo eine Wirkung nur im unmittelbaren Bereich des Schüttelgitters eintrittβ Weiter ist zu befürchten, daß das Schüttelgitter durch seine Anordnung im unteren schrägen Bunkerteil bei schwerem feuchten Gut durch die anstehende Masse verformt wirdo
Ziel der Erfindung ... .
Das Ziel der Erfindung ist es, eine Lösung zu finden, Anhaftungen von Schüttgütern an Bunkerwänden während eines durchgehenden Betriebes der Bunkeranlage jederzeit durch eine mechanische Vorrichtung abzulösen, um einen kontinuierlichen Betriebsablauf ohne Störungen zu gewährleisten, sowie die vorhandene Bunkerkapazität voll zu nutzen*
Darlegung des Wesens der Erfindung Die Erfindung hat die Aufgabe, eine technische Lösung zu entwickeln, durch die es möglich wird, die Anhaftungen selbst in Schwingungen zu versetzen, wodurch die selbsttragende Wirkung der geometrischen Form des Bunkers aufgehoben wird und das anhaftende Schüttgut an der Bunkerwand durch die Eigenmasse abgelöst wirdo Weiter steht die Aufgabe, die Mangel der bekannten Lösungen zu besei-
. tigen. .
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß in der Zone des Bunkers, in der sich die Anhaftungen vorwiegend bilden, eine öffnung in Form eines senkrecht länglichen Durchbruchs in die Bunkerwand eingebracht wird, welche.durch eine elastische, .mechanisch hoch belastbare Platte, beispielsweise aus Gummigurtförderermaterial guter Qualität mit einer Gesamtstärke von etwa 20. mm dicht verschlossen wird· An der Bunkerinnenseite ist
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auf dieser elastischen Platte ein Fußblech angeordnet, auf dem wiederum ein entsprechend gestaltetes, möglichst kammärtig ausgebildetes, kräftiges Resonanzblech, bis in die Bunkermitte hineinragend, befestigt ist.
Das Fußblech ist mit einem an der Bunkeraußenseite angeordneten ,.Schwingungserreger durch die elastische Platte hindurch kraftschlüssig verbunden»
Bei Inbetriebnahme des Schwingungserregers wird durch die elastische Platte hindurch das Resonanzblech in Schwingung, versetzt, wodurch die eingeleitete Schwingungsenergie direkt auf das am Resonanzblech selbst und an der Bunkerwand anhaftende Schüttgut übertragen wird und damit die Anhaftungen löste Nach Erfordernis können mehrere Schwingungsvorrichtungen sinnvoll zur gegenseitigen Unterstützung in den gefährdeten Bunkerbereichen angebracht werden, wobei sie auch durch entsprechend angeordnete Ketten oder Seile miteinander zur Erhöhung des Gesamteffektes verbunden werden können.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend mit Hilfe einer Zeichnung naher erläutert werden. Die Zeichnung zeigt eine Dreiseitenansicht der erfindungsgemäßen Lösung. ' . In die Bunkerwand 2 wird eine Öffnung eingebracht, die durch eine elastische Platte 3» die wiederum mittels Halteflansch 4- und Befestigungsschrauben 5 befestigt ist, wieder verschlossen wird. Auf der Innenseite des Bunkers, dort wo die Anhaftungen zu erwarten sind, wird auf der elastischen Platte 3 einerseits das Resonanzblech 6, an dem die Seitenausleger 7 angeordnet sind, und andererseits die Grundplatte 8 zur Befestigung des Schwingungserregers 10 mittels der Befestigungsschrauben 9 verschraubt. Der Schwingungserreger 10 wird mittels der Befestigungsschrauben 11 auf der Grundplatte 8 befestigt. -.

Claims (1)

  1. -5- 210747
    Erfinduügsanspruch . .
    1o Schwingvorrichtung zur mechanischen Ablösung von Anhaftungen in Bunkern mit außerhalb des Bunkers angeordnetem Schwingungserreger, gekennzeichnet dadurch, daß die in die Bunkerwand (2) eingebrachte öffnung mit einer elastischen Platte (3) verschlossen wird, an der einerseits nach der Bunkerinnenseite zeigend ein Resonanzblech (6) mit einem Seitenauslege-r (7) und andererseits auf"der Außenseite eine Grundplatte (8) mit dem darauf verschraubten Schwingungserreger (10) angeordnet ist·
    2p Schwingvorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß zur Erhöhung des Effektes mehrere Schwingvorrichtungen angeordnet sein können, die weiter über Ketten und Seile, die am Resonanzblech (6) angeordnet sind, miteinander verbunden sind»
    Hierzu /f Seite Zeichnung
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