DD141736A1 - Klemmenanordnung an zweipoligen steckdosen - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Klemmenordnung, insbesondere fuer den loesbaren Anschluss von Aluminium-Leitern an zweipoligen Steckdosen. Es wird die Aufgabe gestellt, ohne zusaetzliche Bauteile, wie Druck- und Zwischenstuecke eine Klemmenanordung zu schaffen, die auch bei permanenter Beanspuchung durch Steckvorgaenge festliegt und eine zuverlaessige, definierte Klemmverbindung unvorbehandelter Al-Leiter gewaehrleistet. Erfindungsgemaess ist die einstueckige Klemmfeder anschlussseitig auf den Boerdelrand einer im Steckdosensockel eingerollten Nietmutter mittels einer Kopfkontakt-Anschlussschraube, die mit der Nietmutter zusammenwirkt, ueber einen oder mehrere zu klemmende Leiter aufschraubt, wobei die Anschlusslasche der Klemmfeder senkrecht zu den Drahteinfuehrungsrichtungen sich konzentrisch in Breite und Hoehe verjuengende Rippen besitzt.
Description
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Titel der Erfindung -
Klemmenanordnung an zweipoligen Steckdosen ^
-'"" Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Klemmenanordnung, insbesondere für den lösbaren Anschluß eines oder mehrerer unvorbereiteter Aluminiumleiter an zweipoligen Steckdosen mit oder ohne Schutzkontakt»
Klemmenanordnungen für das genannte Anwendungsgebiet sind in vielfältiger Ausführung bekannte
Durch die DD - PS 21 980 ist es bekannt, die Kontaktfedern in einen werkzeugmäßig seitenschieberlos hergestellten Iso- ^ liersockel lose einzulegen, durch eine schaltfeuersichere Brücke abzudekcen.und damit gleichzeitig gegen Herausfallen zu sichern. Eine andere lose Anordnung der Klemmen erfolgt durch Einrasten mittels auffedernder Zungen hinter Anschlägen im Isoliersockel„
Beide Lösungsvarianten tragen aber die akute Gefahr, daß sich bei Steckvorgängen die gesamte Klemme bewegt und damit auch die Klemmverbindung an der Anschlußklemme dynamisch beansprucht wird. Dies kann zur Lockerung der Klemmverbindung führen, zumal ein solcher Vorgang durch die nega^- tiven Eigenschaften des Aluminiums noch unterstützt wird. Infolge der Fließeigenschaften des Aluminiums, das unter mechanischem Druck steht, kommt es bereits an statisch ruhenden Schraubenverbindungen zu Lockerungen, wozu auch
die Verschlechterung des Übergangswiderstandes durch die an der Oberfläche des Aluminiums sehr fest haftende Oxydschicht kommt«,
Diese Verhältnisse fallen noch ungünstiger aus, wenn . mehrere Al- Leiter je Anschluß geklemmt werden sollen«, Schlechte Kontaktstellen führen zu unzulässiger Erwärmung und sind damit Ursache für Zerstörung der Installationsge- "-'.-.; rate» mitunter sogar-von-Bränden mit erheblichen Schaden»
.. Um diese Nachteile einzuschränken, werden Al- Leiter vorbehandelt j doh0 anschlußseitig vor dem.Klemmen gebürstet, geschabt und danach sofort eingefettete Zur Verbesserung der Kontaktverhältnisse zwischen Al-rLeiter und der Anschlußklemme wurde durch die DD- PS Nr. 122 157vorgeschlagen 9 zwischen Anschlußstück und Al- Leiter ein verzinntes, mit scharfkantigen Durchzügen versehenes Zwischenstück anzuordnen« Abgesehen' davon., daß das Aufbrechen der Oberfläche des Leiters auf die Dauer nicht ausreicht, eine erneute Oxydation zu verhindern, erfordert eine solche Lösung ein zusätzliches Bauteil und damit erhöhten
Aufwand. .
Weitere bekannte Lösungen, z„Be in DT- AS 2 549 869 oder DT- OS 25 16 309, sehen gerundete' Rippen an den Kontaktstellen vor mit dem Ziel, den Kontaktdruck zu lokalisieren und zu erhöhenο
Alle diese Maßnahmen verlieren an Wirksamkeit, wenn der Leiter unter dem Druck der Kontaktschraube unkontrolliert ausweicht und wenn die Klemme in oben beschriebener Weise lose.angeordnet ist und sich bei Steckvorgängen bewegen kann0 . .
Aus diesem Grunde ist es auch bekannt,.Klemmen mittels Nietverbindung im Sockel zu befestigen« Eine solche Lösung zeigen beispielsweise die DT- AS 1 233 043 und die DT- PS 852 7070
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Mittels eines umgebördelten Randes einer mit Innengewinde versehenen Hülse (Metmutter) erfolgt die Befestigung der Kontaktteile auf einem Kontaktträgerβ Nachteiligerweise liegt der Bördelrand0im Klemmbereich der Leiter zwischen Kontaktschraube und Kontaktteil, so daß eine Verdrängung des Leiters nach außen, mindestens aber eine undefinierbare Beeinflussung der Klemmung stattfindet sowie eine Zerstörung der o,g» Rippen eintritt.
) 10 Ziel der Erfindung ;
Ziel der Erfindung ist die Beseitigung der beschriebenen Mängel bei Verbesserung der Anschlußbedingungen, insbesondere von Al- Leitern an zweipoligen"Steckdosen.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ohne zusätzliche Bauteile, wie Druck- oder Zwischenstücke, eine Klemmenanordnung, insbesondere für den lösbaren Anschluß eines oder mehrerer unvorbehandelter Al— Leiter an zweipoligen Steckdosen zu schaffen, die auch bei permanenter Beanspruchung durch Steckvorgänge festliegt und eine zu-) verlässige, definierte Klemmverbindung mit stabiler Drahtanlage gewährleistete Erfindungsgemäß wird diese Klemmenanordnung für den lösbaren Anschluß eines oder mehrerer unvorbehandelter Al-Leiter an zweipoligen Steckdosen mit und .ohne Schutzkontakt mittels 'einer Anschlußklemme für Kopfkontakt- Schraubenanschluß an einer einstückigen Klemmfeder dadurch erreicht, daß die Klemmfeder anschlußseitig auf den Bördelrand einer im Steckdosensockel eingerollten Nietmutter mit Hilfe einer Kopfkontakt- Anschlußschraube, die mit der Uietmutter zusammenwirkt, aufgeschraubt ist»
Dabei besitzt die Anschlußlasche der Klemmfeder senkrecht zur Drahteinführungsrichtung.sich konzentrisch in Breite und Höhe verjüngende Rippen<> Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind Rippen zu-den Mittellinien der Bohrung in der Anschlußlasche für die Kopfkontakt" Anschlußschraube seitlich versetzt angeordnete
^O Ausführungsbeispiel
An einem Ausführungsbeispiel soll die Erfindung näher erläutert werdenβ -
In der zugehörigen Zeichnung zeigen die
. -· · Figo 1 einen Teilschnitt durch eine· .Klemmenanordnung . .- · in einer Steckdose und
Figo 2 die perspektivische Darstellung einer einstückigen Klemmfeder.
Wie" aus Dig. 1 hervorgeht, ist die einstückige.Klemrnfeder 1 anschlußseitig auf den Bördelrand 2O1 einer im Steckdosensockel 3 eingerollten Nietmutter 2 mittels der Kopfkontakt-Anschlußschraube 4» die mit der Nietmutter 2 'zusammenwirkt, über einen oder mehrere in der Zeichnung ;. nicht dargestellten Leiter aufgeschraubt0 Nach Pig« 2 ist die Anschlußlasche 1C1 der Klemmf ed.er 1 senkrecht zu den Drahteinführungsrichtungen mit.sich konzentrisch in Breite und Höhe verjüngenden Rippen Te2 ausgestattete . Nach Anziehen der Kopfkontakt- Anschlußschrauben 4 werden Leiter und Klemmfeaer 1 im Sockel 3 ohne'Beeinträchtigung der Klemmstelle durch einen Bördelrand so festgelegt, daß auch bei häufigen Steckvorgängen keine dynamische Bean-, spruchung der Klemmst eile mit Lockerungsgefahr auftritt,»
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Die Lockerungsgefahr aufgrund der Leitereigenschaften . ist außerdem durch die erfindungsgemäße Ausführung der Klemmstelle selbst mit den sich konzentrisch in Höhe und Breite verjüngenden Rippen beseitigt. Jeder Leiter ist einzeln und senkrecht zum anderen anzuschließenden Leiter in Eindrehrichtung der Kopfkontakt- Anschlußschraube 4 zu klemmen, so daß jedem Leiter eine Rippe 1.2 zugeordnet ist« Die zu klemmenden Leiter werden durch die geneigte Form der Rippen 1.2 eindeutig zum Schraubenschaft hingedrängt und hier in definierter Lage geklemmt. Die Rippenform führt zur Lokalisierung des Kontaktdruckes auf einen begrenzten Klemmbereich, so daß die Fließeigenschaft des Aluminiums nicht im Bereich der gesamten Klemmfläche wirkt. Gleichzeitig wirkt die in sich versteifte Rippenform als stabile Drahtanlage, tso daß auf im Sockel angeformte Rippen o.a. als Drahtanlage verzichtet werden kann. Aus der einstückigen Klemme herausgebogene Drahtanlagen haben erfahrungsgemäß den Uachteil, daß sie sich ohne Hinterstützung deformieren.?* oder für mehrdrähtigen An-Schluß im Wege sind. :
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die längs der Klemmfederachse angeordnete Rippe 1.2 zu der. Mittellinie M der Bohrung 1.3 in der Anschlußlasche 1.1 für die Kopfkontakt-Anschlußschraube 4 seitlich versetzt angeordnete Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß die Klemmstelle zwischen Rippe 1.2 und Leiter infolge Platzmangel unter dem Kopf der Kopfkontakt-Anschlußschraube 4 bei zwei oder drei in· Eindrehrichtung untergelegten Leitern nicht zu nahe am Leiterende liegt und damit unwirksam wird. Erprobungen haben bestätigt, daß die erfindungsgemäße Klemmung mehrerer unvorbehandelter Al-Leiter gewährleistet.
Claims (2)
1. Klemme nanordnung,* insbesondere für den lösbaren Anschluß eines oder mehrerer unvorbehandelter Al-Leiter an zweipoligen Steckdosen mit und ohne Schutzkontakt, bestehend aus jsiner einstückigen Klemmfeder mit einer mit Rippenprofil ausgestatteten Anschlußklemme für Kopfkontakt^Schraubenanschluß und in sich zurückgebogenen Kontaktschenkein dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmfeder 1 anschlußseitig auf den Bördelrand 2.1 einer im Steckdosensockel 3 eingerollten Nietmutter 2 mittels einer Kopfkontakt-Anschlußschraube 4, die mit der Nietmutter zusammenwirkt,' über einen oder mehrere zu klemmende Leiter aufgeschraubt ist, wobei die An- schlußlasche 1.1 der Klemmfeder 1 senkrecht zu den Drahteinführungsrichtungen sich konzentrisch in Breite ° und Höhe verjüngende Rippen 1.2 besitzt«,
2. Klemmenanordnung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß Eippen 1.2 zu den Mittellinien M der Boh· rung 1.3 in der Anschlußlasche 1.1 für die Kopfkontakt· Anschlußschraube 4 seitlich versetzt angeordnet sind.
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