DD141780A6 - Ruehrgeraet mit zugehoeriger strangpresse zur herstellung von teigen - Google Patents
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Description
Rührgerät mit zugehöriger Strangpresse zur Herstellung von Teigen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Rührgerät mit zugehöriger Strangpresse zur Herstellung von Teigen aus frisch bereiteten Nahrungsmitteln, insbesondere für den Haushalt. ·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
In der vorhergehenden Patentanmeldung wird im Namen desselben Antragstellers ein Gerät für die Herstellung und Auspressung von Produkten aus frisch bereiteten Nahrungsmitteln beschrieben, wie etwa im allgemeinen von Teigen. Dieses Gerät setzt sich aus einem Element für die Gewinnung eines Teiggemisches und aus einer Strangpresse zum Auspressen des Teiges zusammen, ohne dabei irgendeine Zwischenhandbearbeitungsstufe vorzusehen· Die Teige werden in den gewünschten. Formen und Größen hergestellt. Die besagten Elemente für die mechanische Her- ' stellung der Teige sind in einer solchen Art und Weise angeordnet, wodurch zusätzlich zu dem Rühren und Mischen der besagten Bestandteile und Zutaten eine Schubwirkung auf die fertigen Teige in Richtung der besagten Strangpreßelemente für das Auspressen der Teige in den gewünschten Formen und Größen ausgeübt wird.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist es, ein Rührgerät zu schaffen, das ein einfaches Reinigen der Elemente ermöglicht, desis-Verlust von Mehl oder teigartigen Massen vermeidet, einen geringen Energiebedarf hat und die Herstellungszeit der Teige verkürzt»
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Rührgerät zu schaffen, das eine automatische Herstellung der Teige in gewünschter Form ermöglicht und dessen einzelne:?, Elemente einfach montiert und demontiert werden können«
Erfindungsgemäß besitzt das Rührgerät für die mechanische Herstellung der Teige eine Schaufel oder mehrere Schaufeln, die sich innerhalb einer zylindrischen Schüssel um eine vertikale Achse drehen und dabei unter einem vorgewählten Winkel relativ zu dem Boden der Schüssel geneigt sind« Der Winkel ist spitzwinklig in Richtung der Drehung der Schaufeln, Die Elemente stehen mit einer Öffnung für die einstellbare Verbindung zwischen der Schüssel und der Auspreßfläche in Verbindung, Die Elemente für das Auspressen der Teige setzen sich aus einer drehbaren Schnecke zusammen, die sich innerhalb eines Hohlzylinders befindet und gegen die Elemente an der Austrittsseite der Strangpresse anstößt» Diese können ersetzt werden und weisen entsprechende Formen auf, um die vorgewählten Formen der Löcher zu erhalten, die in den Austrittsstücken vorgesehen sind.
Gemäß einer Weiteren Eigenschaft der vorliegenden Erfindung ist die Verbindungsöffnung der Schüssel mit dem Strangpreßzylinder mit einem entfernbaren Gleitelement ausgestattet, um die beiden.Räume während der Rührstufen zu trennen. Des weiterenist darüber hinaus ein Element vorgesehen, zum Beispiel eine
kleine Profilschaufel, und zwar in einer integralen Anordnung mit dem Rand der besagten Öffnung entgegengesetzt zu der Drehrichtung des Rühr~ und Schubelements * Dieses Element dient dem Transport der Teige durch die Öffnung.
Gemäß einer anderen Verkörperung-der vorliegenden Erfindung wird die Weiterbeförderung des innerhalb der Schüssel gebildeten Gemisches zu der Strangpresse weiterhin erleichtert und somit eine weitere Herabsetzung der aufgenommenen Energie und eine höhere Produktionsleistung erzielt. Dieser Vorteil wird im wesentlichen dadurch erreicht, indem innerhalb des Rühr- und Schubelements die Funktion des Vermisehens der Bestandteile von der Funktion des Transportes des gebildeten Gemisches in Richtung zu der Strangpresse und durch die entsprechende zugehörige Öffnung getrennt wird.
Die Verbesserungen gemäß der vorliegenden Erfindung beziehen eich auf Betriebsmerkmale3des Gerätes, das in der angeführten Patentanmeldung beschrieben ist. Die Verbesserungen dienen dazu, um eine kompakte Maschine zu bekommen, deren Elemente ohne Schwierigkeiten zusammengebaut und auseinandergenommen v/erden können, um ein einfaches und schnelles Reinigen der Betriebselemente zu ermöglichen, aber unter Vermeidung von Verlusten an Mehl oder teigartigen Massen» Gemäß einer ersten Eigenschaft der vorliegenden Erfindung liegt das Rühr- und Schubelement des verbesserten Gerätes in einer solchen Ausführung vor, um den erforderlichen Energiebedarf herabzusetzen und die Arbeit zu beschleunigen. Das Element besteht aus einem Profilritzel, welches entfernbar auf die vertikale Abnahmewelle des Motorgetriebes aufgesetzt werden kann» Auf ihrer oberen Fläche und dabei in einer entgegengesetzten und gegeneinander versetzten Lage befinden sich zwei geneigte,Rührschaufeln. Auf der unteren Fläche des Elementes befindet sich ein schaufel-
rs ί Il ιι1 «*! - 4 -
artiges Element mit einer gewölbten unteren Oberfläche, angebracht leerlaufend auf einem Stift und sich radial mit Bezug auf das Profilritzel erstreckend und dabei der Einwirkung einer Blattfeder unterworfen, die in der Weise wirkt, um das hintere Profil des Elementes gegen den Boden der Schüssel anzudrücken, wodurch das.getrennte -Schubelement entsteht«
Auf dem Profilritzel ist weiterhin ein radiales Schrägelement vorgesehen, welches sich für die Entfernung des Gemisches vom Boden der Schüssel eignet, das am Ende dort anhaftet«
Einige andere besondere Hilfsmittel, die weiter unten beschrieben werden, sind vorgesehen, um eine Blockierung des schaufelartigen Elementes zu verhindern, hervorgerufen durch das Eindringen des Teiges in die Umlaufwelle und die zugehörige Feder.
Gemäß einer weiteren Kennseichnung der vorliegenden Erfindung ist die Schnecke mit einem v/eiteren Gewinde auf ihrer Endfläche versehen* Eine entsprechende Gewindeform ist zu dem Zweck vorgesehen, um den Teig in homogener Weise gegen die Schnecke zu teilen und zu verteilen, v/o durch, der axiale Schub herabgesetzt wird·
Gemäß der vorliegenden Erfindung sind einige besondere Hilfsmittel vorgesehen, um einen einfachen Zusammenbau und ein einfaches Auseinandernehmen der operativen Gruppen zu ermöglichen, damit die notwendigen Reinigungen vorgenommen' werden können* Daher wird aber ein Eindringen von Mehl oder teigartiger Masse in den Raum verhindert, der das Motorgetriebe aufnimmt«
Im besonderen wird die Schüssel in einer entfernbaren Art und Weise in einen geeigneten Raum des äußeren Gehäuses des Gera-
tes eingesetzt und in bezug auf das Durchgangsloch der vertikalen Abnahmewelle.-des Motorgetriebes mit einer sich vertikal erstreckenden Schutzhülse versehen« Auf dieser Schutzhülse befindet sich das Profilritzel des Rühr- und Schubeleinentes, wobei das Profilritzel in Form einer Kappe ausgebildet ist, um einen doppelten Schutz der vertikalen Abnahmewelle und des Motorgetriebes zu realisieren.
Gemäß einer weiteren Kennzeichnung hat die Strangpresse die Form eines Kastens, in dem die Schnecke umläuft,.
Einige weitere Hilfsmittel, die weiter unten beschrieben werden, sind übernommen, um ein Eindringen von Mehl oder Teig in den Raum, in dem sich das Motorgetriebe befindet, ζ α verhindern, insbesondere da, v/o die. Schüssel und die Schnecke zusammenstoßen.
Gemäß einer anderen Verkörperung des erfindungsgemäßen Rührgerätes befindet sich auf der Schüssel der Rühreinrichtung ein abnehmbarer Deckel mit einer Beschickungsöffnung« Der Eingang der Beschickungsöffnung wird durch vertikale Wände gebildet, die aus der äußeren Oberfläche des Deckels herausragen. Die Beschickungsöffnung steht in Verbindung mit.einem Kanalförderer, der in Richtung der Umdrehung des Rühr- und Schubelementes orientiert ist. Auf dem Boden des Kanalförderers befindet sich ein Zahn, mit dem die Eier aufgeschlagen werden, um das Eigelb zuzuführen, ·
Ausführungsbeispiel
An Hand eines Ausführungsbeispiels und den zugehörigen Zeichnungen soll die Erfindung näher erläutert werden» In den Zeichnungen zeigen:
P* I *§ — 6 —
Pig» 1: eine perspektivische Ansicht unter Veranschaulichang . einer verbesserten Verkörperung des erfindungsgemäßen Rührgerätes 5
3?ig„ 2: eine Ansicht auf der Linie II-II von Pig. 1j
Figo 3ϊ eine Veranschaulichung des verbesserten Rühr«- und Schubelementes5
Pig« 4: eine detaillierte Veranschaulichung des Zusammenbaues des schaufelartigen Schubelementes auf dem Ritzel des verbesserten Rühr- und Schubelementes von Fig«, 3»
Pig. 5: eine Draufsicht des Körpers; der Strangpresse unter Herausnahme aus dein zugehörigen Gehäuse5
Pig« 6: eine Schnitt ansicht auf der Linie VI-^-VI von Pig. 5>
Fig. 7: eine detaillierte Ansicht der verbesserten Schnecke der Strangpresse; · ' ,
Pig. 8: eine Schnittansicht auf der Linie VIII-VIII von Pig. 7j
Pig, 9t eine Draufsicht einer modifizierten Konstruktion des Deckels des Rührgerätes;
Fdg» 10: eine Schnittansicht auf der Linie X-X von Pig. 9»
In den Figuren 1 bis 8 ist das erfindungsgemäße Rührgerät wiedergegeben* Dieses Rührgerät für die Vorbereitung und das Auspressen im allgemeinen von Teig aus frisch bereiteten Nahrungsmitteln besteht aus einer Rühreinrichtung 1, einer Strangpresse 2 und einem Motorgetriebe 3 mit zwei Abnahmewellen 301; 3025 wobei diese innerhalb eines äußeren Gehäuses 4 gekapselt
das in vorteilhafter Weise aus formgepreßtem Plastmaterial besteht.
Das äußere Gehäuse 4 weist einen offenen oberen Raum 4I zur Aufnahme der entfernbaren Rühreinrichtung 1 auf, einen seitlichen offenen Raum 42, der über-die Verbindungsöffnung 43 mit dem besagten Baum 4I zur Unterbringung der entfernbaren Strangpresse 2 verbunden ist, und schließlich einen Innenraum •44»'welcher im wesentlichen mit Bezug auf die besagten Räume 41 und 42 isoliert ist. In diesem Raum befindet sich das Motorgetriebe 3, dessen vertikale Abnahmewelle 301 senkrecht zentriert in den Raum 4I hineinragt, während sich die andere zweite Abnahmewelle 302, welche innen hohl und geformt ist, in dem Raum 42 befindete
Die Rühreinrichtung 1 besteht aus einer Schüssel 100 mit einer senkrechten Achse und einer im wesentlichen zylindrischen Form« Diese Schüssel 100 ist ebenfalls in vorteilhafter Weise aus formgepreßtem Plastmaterial hergestellt und 'wird am oberen Rande mittels eines geeigneten ringförmigen Elements 101 gelagert, um in den Raum 4I eingesetzt v/erden- zu können.
Auf dem oberen Flansch 102 der Schüssel 100 kann ein Deckel 103 aufgeschraubt werden, während am Boden der Schüssel 100 eine Öffnung I04 zur Verbindung mit der Strangpresse 2 vorgesehen ist» Diese Öffnung v/eist eine geringfügig erhöhte Form 105 auf, wodurch das Förderelement der Anlage gebildet wird, was sich mit der Beschreibung des Hauptpatentes in Übereinstimmung befindet,. Desgleichen sind die Schüsselwände mit Versteifungsrippen in erhöhter Form 106 versehen, die sich für die Durchführung des Vermischens der Bestandteile und Zutaten eignen. Der Boden der zylindrischen Schüssel 100, der für die Aufnahme der vertikalen Abnahmewelie 301 eine Bohrung aufweist, ist mit einer Hülse 107 versehen, die als Schutz-wirkt
in Zusammenwirkung mit einem Profilritzel 111 gemäß der weiter unten folgenden Beschreibung,, Biese Anordnung dient dem Zweck, den Ausfluß von Mehl oder Teig aus der Schüssel 100 in die Räume 41 und 44 zu verhindern» Die Rühreinrichtung 1 enthält schließlich das Rühr- und Schubelement 11O0 Dieses Konstruktionselement kann entfernbar auf die vertikale Äbnahmewelle 301 des Motorgetriebes 3 aufgesetzt werden* Das erfindungsgemäße Rühr- und Schubelement 110 stellt eine weitere Verbesserung derjenigen Konstruktion dar, die in dem ersten Patent beschrieben wurde. Die vorliegende Verbesserung ist mit gesonderten Elementen zum Rühren und Mischen der Bestandteile und Zutaten und für den Transport des gebildeten Teiges zur Strangpresse 2 ausgestattet«
Das Rühr- und Schubelement 110 besteht aus einem Profilritzel 111 mit zwei überlappten Flächen mit einem unterschiedlichen Durchmesser: die untere Fläche 111' weist ein Mittenloch 112 mit einem derartigen Durchmesser auf, um das Aufsetzen auf die Schutzhülse 107 der Schüssel 1öo zu ermöglichen, während die obere Fläche 111'' ein Mittenloch 113 gufweist, welches für einen abnehmbaren Einsatz auf der vertikalen Abnahmewelle 301 geformt ist, zum Beispiel durch eine Bajonettverbindung«, Daher liegt der erste Vorteil der besagten Verkörperung darin, daß die Möglichkeit gegeben ist, einen vollständigen Schutz des Motors gegen ein wahrscheinliches Eindringen von Mehl oder eines Teiles des Teiges zu erreichen, und zwar auf Grund des doppelten Schutzes der vertikalen Abnahmewelle, gebildet durch;die Hülse 107 und an dem Profilritzel 111.
Das Rühr- und Schubelement 110, bestehend aus einem schaufelartigen Element 114 mit einer gekrümmten unteren Oberfläche 114% ist gemäß der Wiedergabe in Fig« 4 radial und federnd an der unteren Oberfläche 111' des Profilritzels 111 angebracht und weist einen Querschnitt auf« der eine seitliche
-, 9 —
vertikale Ebene bildet« Aus einem Stück mit dem Profilritzel 111 bestehend, ist ein radialer Stift 115 vorgesehen, dessen freies Ende im Innern hohl ist und ein Gewinde aufweist. Auf diesem Stift .115 befindet sich in einer bestimmten neigung eine Blattfeder 116. Das schaufelartige Element 114 weist ein Durchgangsloch 117 sowie einen geformten Schlitz 118 auf. Daher kann das Element 114 auf den Stift'115 und um die Blattfeder 116 herum aufgesteckt werden. Die Befestigung erfolgt dabei durch eine Überwurfmutter 119» Das schaufelartige Konstruktionselement II4 weist daher die Freiheit auf, sich schrägwinklig um den Stift 115 herum zu bewegen, aber gegen die Wirkung der Blattfeder 116. Diese wirkt in der Weise, .daß ihr rückwärtiges Profil gegen den Boden der Schüssel 100 andrückt. Eine solche Anordnung eignet sich dazu, die Schubisri-rkung des Teiggemisches zu bestimmen«, Die spezielle Formgebung des Elementes II4 sowie der Einrichtungen für die Befestigungen an dem Profilritzel 111 bietet die Möglichkeit, das Eindringen des Mehls oder von Teilen des Teiggemisches in das Durchgangsloch 117 und den Schlitz 118 zu verhindern, die sonst das schaufelartige Element II4 blockieren könnten.
An der unteren Oberfläche 111' des Profilritzels 111 befindet sich in vorteilhafter Weise diametral entgegengesetzt mit Bezug auf .das besagte Element II4 ei-ti radiales Schrägelement 120, welches sich für die Entfernung des Teiggemisches vom Boden.der Schüssel '!100 eignet, das dort anhaftet. Auf diese Yieise wird das Rühren und der Schubmechanismus verbessert.
In dem oberen Bereich 111*« des Profilritzels 111 sind mit einem ähnlichen Durchmesser zwei oder mehrere schräge Rührschaufeln 130 vorgesehen, die in der bekannten Art und Weise arbeiten und sich für das Vermischen der besagten Bestandteile und Zutaten eignen.
- ίο. -
Die Strangpresse 2 besteht aus einem äußeren Körper 200 in einer Spulenausführung, wobei innerhalb dieser Spule die Sohnecke 210 gegen das Endstück 220 umläuft« Die Schnecke 210 eignet sich dabei dazu? um den gebildeten Teig zu transportieren und ihn zu "verdichten.
Der äußere Körper 200 ist in vorteilhafter Weise aus formgepreßtem Plastmaterial hergestellt und weist im wesentlichen eine Parallelepipedform auf« Der äußere Körper 200 kann in den Raum 42 des Gehäuses 4 des Rührgerätes eingesetzt und aus diesem herausgenommen werden* Der äußere Körper 200 v/eist einen inneren zylindrischen Hohlraum 201 auf, offen entsprechend dem Austrittsstück 220 und verriegelbar mit Hilfe eines Gewinderinges 221» Das entgegengesetzte Ende weist eine-Bohrung 202 für die Aufnahme der Welle 211 der Schnecke 210 auf und die zugehörige Verbindung auf der Abnahmewelle 302 des Motorgetriebes 3«
Die äußere obere Oberfläche des äußeren Körpers 200 weist eine erste Ausnehmung 203 auf, gebildet in einer solchen Art und T/eise, um nur teilweise den Boden der. Schüssel 100 aufzunehmen, unter Hindurchtritt durch die Verbindungsöffnung 43 des Raumes 4L Und zusätzlich ist· eine Öffnung 204 entsprechend der Öffnung 104 der Schüssel 100 vorgesehen. Die Öffnung 204 wird mit Hilfe des Gleitelementes 205 eingestellt, wobei letzteres in~ nerhalb eines horizontalen Schlitzes 206 gleitet, der ent«*. sprechend der Dicke der oberen Wand des äußeren Körpers 200 hergestellt wurde.
Zu dem Zweck der Erleichterung der Anbringung und Positionierung des äußeren Körpers 200 innerhalb des Raumes 42 weist seine untere Oberfläche ein Führungsprofilelement in Zusammenwirkung mit einer transversalen Ausnehmung 207 auf der unteren
Oberfläche „des äußeren Körpers 200 auf. Darüber hinaus findet eine Blockierung während des Betriebes des Rührgerätes·durch die Verbindung der Welle 211 der Schnecke auf der Abnahmewelle 302 des Motorgetriebes 3 statt.
Daher bietet die gegenseitige Verkörperung der Verbindung zwischen dem äußeren Körper 200 und der Schüssel 100 die Möglichkeit, zu verhindern, daß Teile des Teiggemisches während ihre3 Durchganges von der Rühreinrichtung 1 zu der Strangpresse 2 ausfließen.
Die in den Figuren 7 und 8 im Detail wiedergegebene Schnecke 210 weist an ihrer Endfläche in der Nähe des Austrittsstückes 220 ein weiteres Gewinde 212 vor dem Hauptgewinde 213 auf; hierdurch ergibt sich die Möglichkeit, gegenüber einer besseren Verteilung des Teiggemisches im Hinblick auf das Endstück 220 zusätzlich eine Herabsetzung des axialen Schubes zu erreichen, um somit die Punktionseigenschaften der Schnecke 210 selbst zu verbessern und im besonderen die aufgenommene Energie und Leistung herabzusetzen.
Diese weitere Kennzeichnung des erfindungsgemäßen Rührgerätes ist in den Pig« 9 und 10 wiedergegeben, wobei 5 dem abnehmba-' ren Deckel entspricht, in vorteilhafter Weise aus einem durchsichtigen Plastmaterial j um die Kontrolle der mechanischen Vorbereitung des Teiges zu ermöglichen»
Der besagte Deckel 5 ist mit einer Beschickungsöffnung 6 veraschen, deren Eintritt durch vertikale Wände 7 gebildet-wird, die aus der äußeren Oberfläche des Deckels 5 herausragen. Die vertikalen Wände 7 sind dafür vorgesehen, um zu vermeiden, daß die einzelnen Bestandteile aus der Beschickungsöffnung 6 herausgelangen könnten.
9 ! ft %ί λ- - 12 -
Die Beschickungsöffnung 6 befindet sich des weiteren in Verbindung mit einem Kanal forderer 8S der in'Richtung der Umdrehung der Rührelemente (Pfeil P von Abbildung 9) orientiertest« Eine derartige Anordnung des Kanals 8 verhindert, daß die einzelnen Bestandteile und Zutaten aus dem Deckel herausspritzen. -
Um die Schalen der Eier bei der Zuführung aufzuschlagen, um das Eigelb zuzuführen, ist der Boden des angeführten Kanalförderers 8 des erfindungsgemäßen Rührgerätes mit einem scharfen Zahn 9 versehen,,
Claims (3)
- Erfindungsanspruch. .1, Rührgerät mit zugehöriger Strangpresse zur Herstellung von Teigen aus frisch bereiteten nahrungsmitteln, insbesondere für den Haushalt, gekennzeichnet dadurch, daß eine Schüssel (100), in der ein Rühr- und Schubelement (110) umläuft, welches über Konstruktionsteile verfügt, um das Vermischen der Bestandteile und Zutaten durchzuführen, in einem Raum (41) angeordnet ist, der eine Öffnung (104) zu einer Strangpresse (2) besitzt, wobei die Rühreinrichtung (1) und die Strangpresse (2) entfernbar mit Bezug auf ein Gehäuse (4) des Rührgerätes angeordnet sind und in einer solchen Art und Weise geformt, um den Ausfluß von Mehl older Teilen des besagten Teiggemisches und -das ^Eindringen von Mehl oder Teilen des besagten Teiggemisches in den Raum, der das Motorgetriebe (3) umgibt, zu verhindern und daß das Rühr- und Src hub element (110) der Rühreinrichtung (1) und die Schnecke der Strangpresse (2) in der vfeise geformt sind, daß die absorbierte Energie reduziert wird.2, Rührgerät gemäß Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Rühr- und Schubelement (110) aus einem Profilritzel (111) besteht, welches abnehmbar auf die vertikale Abnahmewelle (301) des Motorgetriebes (3) aufgesetzt wird und dabei auf seiner oberen'Fläche und auf entgegengesetzten und gegeneinander versetzten Positionen zwei geneigte Rührschaufeln (130) als Rührelemente aufweist und auf seiner unteren Fläche ein schaufelartiges Element (114) mit einer gekrümmten unteren Oberfläche (114')» angebracht leerlaufend an einem Stift (115)» der sich radial mit Bezug auf das Profilritzel (111) erstreckt uad dabei der Wirkung einer Blattfeder (116) unterworfen ist, die in der Weise wirkt, daß das rückwärtige Profil des schaufelartigen Elementes (114) gegen den Boden der Schüssel (100) andrückt«.Iss»3. Rührgerät gemäß Punkt 2, gekennzeichnet dadurch, daß das schaufelartige Element OH) mit einem Durchgangsloch (117) und einem Schlitz (118) zum Aufsetzen auf den Stift (115) und die Blattfeder (116) versehen ist und die Befestigung in der Arbeitsstellung durch eine Überwurfmutter (119) in einer solchen Art und Weise erfolgt, daß das Eindringen von Mehl ocler von Teilen des Teiggemisches in den Bereich des Stiftes (115) und der Blattfeder (116) verhindert wird.4« Rührgerät gemäß Punkt 3$ gekennzeichnet dadurch, daß sich auf der unteren Fläche des Profilritzels (111) wenigstens ein geneigtes radiales Schrägelement (120) befindet, welches sich für die Entfernung von Teig vom Boden der Schüssel (100) eignet, der dort am Ende anhaften kann.
- 5. Rührgerät gemäß Punkt 1 sowie einem oder mehreren der nachfolgenden Punkte , gekennzeichnet dadurch, daß die Schnecke (210) mit einem weiteren Gewinde (212) auf ihrer Endfläche in der Sähe des Endstückes (220) versehen ist, wobei die Formgebung au dem Zweck einer homogenen Teilung und Verteil lung des Teiggemisches gegenüber dem besagten Endstück (220) erfolgt und gleichzeitig der axiale Schub herabgesetzt wird."6« Rührgerät gemäß Punkt 1 sowie einem oder mehreren der nachfolgenden Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß das äußere Gehäuse (4) einen oberen offenen Raum (4I) für den entfernbaren Einsatz der Rühreinrichtung (1), einen offenen seitlichen Raum (42) für die Aufnahme der Strangpresse (2) in der Art und V/eise einer Spulenkonstruktion und eine Verbindung mit dem Raum (4I) durch eine Verbindungsöffnung (43) und darüber hinaus einen Innenr.aum! (44) zur isolierten. Aufnahme des Motorgetriebes (3) aufweist* 'I - 15 -7« Rührgerät gemäß Punkt 1 und 4 sowie einem oder mehreren der übrigen Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß zur Rühreinrichtung (1) eine Schüssel (100) gehört, die eine im wesentlichen zylindrische Form mit einer vertikalen Achse aufweist, wobei sich am oberen Rand der Schüssel ein ringartiges Element (101) befindet, welches sich dazu eignet5 daß die Schüssel (100) in den Raum (41) eingesetzt v/erden kann, wobei der Boden der Schüssel .(100) beim Einsetzen teilweise in die Profilöffnung (42) des Raumes (41) eingesetzt wird und ein Mittenloch für die Aufnahme der vertikalen Abnahmewelle (301) aufweist, durch die die Bewegung de3 Rühr- und Schubelementes (110) hervorgerufen wird, dabei ist eine vertikal angeordnete Hülse"(107) zu Kapselungszwecken vorgesehen. .
- 8. Rühr gerät gemäß Punkt 7;> gekennzeichnet dadurch, daß das Profilritzel (111) des Rühr- und Schucelernontes (110) mit einer Mittenbohrung mit zwei Bereichen unterschiedlicher Durchmesser versehen ist, von denen der untere Bereich frei drehbar auf die Hülse (107) der Schüssel (100) aufgesetzt wird und der obere Bereich in Form einer Bajonettverbindung mit der vertikal-en Abnahmewelle (301) verbunden ist.9e Rührgerät gemäß Punkt 1 und β sowie einem oder mehreren der übrigen Punkte, gekennzeichnet dadurch, daß die Strangpresse (2) aus einem äußeren Körper (200) besteht,,in welchem eine Schnecke (210) frei umläuft, wobei der äußere Körper (200) im wesentlichen eine Parallelepipedform aufweist und in der Art einer Spule in den offenen seitlichen Raum (42) des Gehäuses (4) eingesetzt wird, dazu dient ein Führungsprofilelement, das sich in dem Raum (42) befindet und mit einer transversalen Ausnehmung (207) an dem äußeren Körper (200) zusammenwirkt.10« Rührgerät gemäß Punkt 9» gekennzeichnet dadurch, daß die äußere obere Oberfläche des äußeren Körpers (200) mit einer ersten Aussparung (203) und mit einer Öffnung (204) entsprechend der Öffnung (104) der Schüssel (100) versehen ist» wobei diese Öffnung (104) mit Hilfe eines Gleitelemenfes (205) eingestellt wird, das in einem horizontalen Schlitz (206) gleitet, der entsprechend der Dicke der oberen Wand des in der Art einer Spule vorliegenden äußeren Körpers (200) ausgearbeitet ist»11s Rührgerät gemäß Punkt 1? gekennzeichnet dadurch, daß sich auf der Schüssel (100) der Rühreinrichtung (1) ein abnehmbarer Deckel (5) befindet, der eine Beschickungsöffnung (6) aufweist,, die durch vertikale Wände. (7) gebildet wird, die über den Deckel (5) herausragen, wobei die Beschickungs~ öffnung (6) in Verbindung mit einem Kanalförderer (8) steht, der in Drehrichtung der Rührelemente orientiert ist und auf dem Boden des Kanalförderers (8) sich ein scharfer Zelin (9) befindet, mit dessen Hilfe die Eier aufgeschlagen werden, um das Eigelb in die Rührschüssel gelangen zu lassen.
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