DD141842A1 - Thermobehandlung von manganhartstahlguss - Google Patents

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DD141842A1
DD141842A1 DD20885578A DD20885578A DD141842A1 DD 141842 A1 DD141842 A1 DD 141842A1 DD 20885578 A DD20885578 A DD 20885578A DD 20885578 A DD20885578 A DD 20885578A DD 141842 A1 DD141842 A1 DD 141842A1
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casting
thermal treatment
mangethane
treatment process
mold
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DD20885578A
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Juergen Siebert
Gert Raabe
Original Assignee
Juergen Siebert
Gert Raabe
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Abstract

Thermobehandlungsverfahren von Manganhartstahlguß der chemischen Zusammensetzung 1,0 bis 1,4% C und 10,0 bis 14,0% Mn, der in Zerkleinerungs- und Aufbereitungsanlagen als Verschleißwerkstofi zum Einsatz kommt. Ziel der Erfindung isrt es, Energie und Arbeitszeit einzusparen. Dies wird dadurch erreicht, daß das Gußstück nach Erreichen einer Temperatur von etwa 650 bis 700 °C aus der Form ausgeleert und unmittelbar danach entsprechend der Wandstärkenabmessungen sofort das diskontinuierliche ThermoschockWärmebehandlungsverfahren angewandt wird. Das Anwendungsgebiet der Erfindung betrifft den Sektor der Metallurgie.

Description

Titel der Erfindung
Thermobehandlung von ManganhartStahlguß
*>,
r~\ Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung liegt im Bereich der Metallurgie und betrifft ein thermisches Behandlungsverfahren für spezielle Manganhartstahlgußteile der chemischen Zusammensetzung 1,0 - 1,4- % C und.10,0 - 14,0 % Mn, die in Zerkleinerungs- und Aufbereitungsanlagen als Yerschleißwerkstoff zum Einsatz kommen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen .
Es ist bekannt, ManganhartStahlguß nach dem Abgießen je naöh Größe des Gußstückes von 100 und größer 1500 kg ca. 8-120 Stunden in der ^orm zu belassen. Nach dieser Verweilzeit hat das Gußstück eine Ausleerungstemperatur von ca. 200° C ange— "^ .nommen. Das Gußstück wird aus der Form ausgeleert, geputzt, wenn nötig vorgebrannt und wärmebehandelt. Die Wärmebehandlung nimmt ebenfalls wie die Abkühlzeit in der Form erhebliche Zeit in Anspruch insofern, da das kalte Gußstück in ei— nen kalten Glühofen kommt und auf Austenitisierungstemperatur • gebracht wird. Diese zeitaufwendigen Verfahrensschritte sind
notwendig, um die Rißgefahr auf ein Minimum zu senken. Der Ar- : beitsprozeß vom Abgießen des Gußstückes bis zum Abschluß der
Wärmebehandlung dauert teileabhängig 1 bis 6 Tage. ; Der ökonomische Nachteil dieses Verfahrens liegt somit in der "; langen Abkühlzeit, der noch erheblichen Putzarbeit, insbeson-. 'dere bei komplizierten Geometrien und der energie- und zeitaufwendigen Aufwärmzeit. Um die letzte Arbeitsstufe, die Aufwärmzeit, zu reduzieren, wurde bereits vorgeschlagen, ein dis—
kontinuierliches Thermo se ho cleverfahren (WP-Annieldung C 21 D/205 228) anzuwenden, d. h«, daß nach den Arbeitsgängen Gießen, Ausleeren, Putzen, Vorbrennen das kalte Gußstück bei einer spezifischen Einsatζtemperatur in einen erwärmten Glühofen (Ofentemperatur ca· 600° G) eingesetzt wird und dort eine Zeit verweilt, dann in einem Glühofen auf ca· 1000° G gebracht und einem- zweiten Thermoschock ausgesetzt ist. Hier wird entsprechend der Axistenitisierungstemperatur eine Haltezeit eingelegt und das Gußstück anschließend abge-.10 kühlt. .
Nachteilig ist bei diesem Verfahren, daß auch in diesem Falle die Gießwärme nicht zum Zwecke der Wärmebehandlung ausgenutzt wird. Trotz einer doch schon beträchtlichen Zeit- und Energieeinsparung dauert der Gesamtprozeß des Abgießens bis zur Fertigstellung des Gußstückes, je nach Masse und Wandstärke desselben, zwischen 12 bis 1'30 Stunden.
Ziel der Erfindung
Es ist Ziel der Erfindung, bei gleichbleibenden physikalischen Eigenschaften des Gußstückes eine Energie— und Arbeitszeiteinsparung zu erreichen.'
Darlegung des Wesens der Erfindung
Aufgabe der Erfindung ist es, unter Ausnutzung der Gießwärme ein optimales Wärmebehandlungsverfahren bei Manganhartstahlguß zu entwickeln.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß das Gußstück nach Erreichen einer Temperatur von ca. 650 - 700° G aus der Form ausgeleert und unmittelbar danach entsprechend der Wandstärkenabmessungen sofort das diskontinuierliche Thermoschock-Wärmebehandlungsverfahren angewandt wird.
Ausführungsbeispiel '
Eine einfache Mahlplatte in den Abmessungen 800 χ 350 χ 25 mm erfährt nach dem Abguß bei ca. 1400° G eine Abkühlung in der : Form bis auf ca, 700 - 650° 0. Bei dieser Temperatur erfolgt das Heißausleeren· Da bei diesen hohen Temperaturen und der gewählten Geometrie des Gußstückes ein starkes Anhaften des
Formsandes nicht gegeben ist,,fällt auch der Eostformsand während des Abkühlvorganges vom Gußstück ab« Das Gußstück ist somit fertig geputzt· Dieser gesamte Arbeitsprozeß dauert ca
30 Min» Die zeibaufwendigen Arbeitsprozesse Putzen, Vorbrennen entfallen<>· Die jetzt vorliegende Gefügestruktur (Witt mannst adt en1 ches Gefüge) wird durch das anschließende diskontinuierliche Wärmeschockverfahren beseitigt und die gewünschte Gefügestruktur erreicht. .

Claims (1)

  1. Brfindungsanspruch
    , Verfahren zur Thermobehandlung von ManganhartStahlguß der chemischen Zusammensetzung 1,0- 1,4 % O und 10,0 - 14,0 % Mn, der in Zerkleinerungs- und Aufbereitungsanlagen zum Einsatz kommt, gekennzeichnet dadurch, daß das Gußstück nach Erreichen einer Temperatur von etwa 650 - 700°.O aus der Form ausgeleert und unmittelbar danach entsprechend, der Wandstärkenunterschiede sofort das diskontinuierliche Thermoschock-Wärmebehandlungsverfahren angewandt wird·'
DD20885578A 1978-11-03 1978-11-03 Thermobehandlung von manganhartstahlguss DD141842A1 (de)

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