DD142031A1 - Ansammel-und abhebevorrichtung fuer fadenfoermiges gut - Google Patents
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Description
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Titel der Erfindung
Ansammel- und Abhebevorrichtung für fadenförmiges Gut
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Ansammel- und Abhebevorrichtung für fadenförmiges Gut, insbesondere von Draht, wie er in der metallurgischen Industrie erzeugt wird, beispielsweise in Drahtziehereien«
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Zum Ansammeln, Abheben, Transportieren und Ablegen von Draht in Bundform sind eine Vielzahl von Vorrichtungen bekannt, bei denen der Draht in horizontaler oder vertikaler Richtung aufgenommen wird.
Im wesentlichen bestehen diese Vorrichtungen aus mehreren Tragarmen, die durch Streben und Gelenke miteinander verbunden sind. Die Tragarme sind dabei kreuzförmig angeordnet und an ihrem oberen Ende schwenkbar gelagert. Dabei verjüngt sich der Außendurchmesser kontinuierlich von unten nach oben« Diese Vorrichtungen stellen in ihrer Funktionsweise einen Klappkorb dar.
Nachteilig wirkt sich bei dieser Verfahrensweise aus, daß die zum Einsatz kommenden Vorrichtungen in ihrer Konstruktion labil sind und die Arbeitsweise zeitaufwendig ist» Im engen Zusammenhang damit steht auch die relativ hohe Gefährdung des Bedienenden·
Bekannt ist auch, das Ansammeln von Draht auf starren Transportgestellen "bzw. Spulen durchzuführen«, Der Draht wird dabei mit Hilfe entsprechender zusätzlicher Wickel-, einrichtungen auf diesen Vorrichtungen angesammelt·
Obwohl diese Vorrichtungen sehr stabile Konstruktionen aufweisen, ist gerade darin der Nachteil dieser Geräte zu sehen, denn sie erfordern dementsprechende aufwendige Anlagen, die bei auftretenden Havarien mit großem Reparaturaufwand und längerem Ausfall der Anlagen verbunden sind, ' .
Ziel der Erfindung
Es ist das Ziel der Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der es möglich ist, eine mehrfache als bisher übliche zu einem Bund gewickelte bzw« gespulte Menge fadenförmigen Gutes ohne weitere Hilfseinrichtungen in einem Arbeitsgang anzusammeln und somit eine wesentliche Verringerung der technologisch bedingten Maschinenstillstandszeiten und des Materialverlustes zu erreichen·
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die zu schaffende Vorrichtung so zu gestalten, daß der gesamte Ansammelvorgang nach seiner Auslösung in einfacher Weise ohne zusätzliche Arbeitsgänge erfolgt. Die Vorrichtung soll weiterhin so geschaffen sein, daß während des Ansammeins eine größtmögliche Stabilität gewährleistet ist und die angesammelte Menge fadenförmigen Gutes ohne Mühe von der Vorrichtung abgelegt werden kann»
Erfindungsgemäß besteht die Ansammel- und Abhebevorrichtung aus einer biegesteifen, aus kreuzförmig zueinander angeordneten Streben gebildeten Ansammelkrone, die dem bekannten instabilen Teil der Ansammel- und Abhebevorrichtung zugeordnet und mit diesem fest verbunden wird.
Die Streben der Ansamme1krone schließen mit einer nach außen gerichteten oberen Begrenzung ab.
Im oberen Bereich der Ansammelkrone ist eine Pührungsstange zur Aufnahme der bekannten Drahtklemmeinrichtung, die den Drahtanfang aufnimmt, mittels Verbindungsglied mit den Streben verbunden«
Die Pührungsstange steht mit einer zur Ziehmaschine gehörenden Halterung in Verbindung·
Die Pührungsstange ist nach oben zu eingezogen. Im unteren Bereich der Pührungsstange ist eine Sperrklinke angeordnet, die ein Abgleiten der Drahtklemmeinrichtung verhindert.
Mittels einer ausrückbaren Haltevorrichtung, die an der Zugstange angebracht ist, werden die beweglichen Tragarme in ihrer äußeren Lage festgelegt.
Die Vorteile dieser Vorrichtung bestehen darin, daß ein Mehrfaches der bisher üblichen Menge Draht angesammelt und abgehoben werden kann. Damit ist die Voraussetzung für eine Verringerung der Maschinenstillstandszeit und des Materialverlustes geschaffen.
Die Vorrichtung ist in ihrem Aufbau unkompliziert und weist eine große Stabilität auf. Die Stabilität wird insbesondere durch die Verlagerung der Gelenkpunkte in den unteren Teil und die starre Ausbildung des größeren Oberteiles erreicht·
Die besondere Art der Konstruktion der Vorrichtung gewährleistet das Ansammeln und Transportieren des Drahtes ohne zusätzliche Hilfseinrichtungen und Unterbrechung des Arbeitsablaufes nach seiner Auslösung. Weiterhin werden dadurch bestehende Gefährdungen beseitigt·
Die besondere Anordnung der Pührungsstange mit Sperrklinke gewährleistet das Klemmen des Drahtanfanges, das Ansammeln und das Abheben der Drahtbunde in einfacher Weise ohne zusätzliche Arbeitsgänge und somit wird die Maschinenlaufzeit wesentlich erhöht.
Die Erfindung wirkt sich auch auf die Verbesserung der Arbeite- und Lebensbedingungen durch leichte Handhabung und Bedienbarkeit aus und die physische Arbeitsbelastung des Be.dienpersonals wird herabgesetzt und die Dauerleistungsgrenze erhöht sich·
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel und der zugehörigen Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen; · ,·
Figur 1 eine schematische Vorderansicht der Vorrichtung mit Ziehtrommel
Figur 2 eine schematische Draufsicht der Vorrichtung
Figur 3 eine schematische Darstellung der Zugstange mit Führungsstange als Ansicht in Richtung Y der Figur 2
Die Ansamme1- und Abhebevorrichtung besteht aus einer Krone, die aus kreuzförmig angeordneten Streben 1 gebildet wird und an deren unteren Enden jeweils ein Tragarm 2 mittels Gelenk 3 schwenkbar gelagert und am oberen Ende jeweils eine Begrenzung 15 angeordnet ist. Eine in der Mitte der Krone geführte Zugstange 4 ist einerseits über Hebel 5 mit Tragarmen 2 verbunden und andererseits durch eine ausrückbare Haltevorrichtung 6 gegen Verr schieben gesichert. Am oberen Ende der Zugstange 4 ist eine Öse 13 für den nicht dargestellten Lasthaken montiert. An der unteren Seite befindet sich eine für die Fixierung der Vorrichtung erforderliche Zentrierbohrung 7». Figo 3, in die ein Zapfen 11 der Antriebswelle der Ziehmaschine hineinragt C
Die Führungsstange 8 ist mit den Streben 1 über ein Verbindungsglied 14 starr verbunden und im unteren Teil mit einer Sperrklinke 9, Pig· 3, und einer Zentrierbohrung 10, Fig. 3j ausgerüstet, um eine Verbindung zwischen der Halterung 12, Pig. 3» für die nicht dargestellte Drahtklemmeinrichtung und der Pührungsstange 8 herzustellen.
Nachfolgend wird die Punktionsweise der Vorrichtung beschrieben. Hierbei werden die verschiedenen Arbeitsstellungen der Tragarme 2 mit den daran gelenkig angeordneten Hebeln 5 und der Zugstange 4 mit A und B bezeichnet.
Wie aus der Stellung A zu ersehen ist, sind die Tragarme 2 in ihrer äußeren Lage durch die Hebel 5 und die Zugstange 4 festgelegt. Die Ansammel- und Abhebevorrichtung wird in diesem Zustand zum Beispiel in die Aussparungen der Trommel einer Ziehmaschine eingesetzt. Durch eine nicht zur Vorrichtung gehörende Drahtklemmeinrichtung, die an der -Halterung 12 verschiebbar angeordnet ist, wird der Drahtanfang festgehalten und nach Inbetriebnahme der Ziehmaschine der Draht auf die Trommel gewickelt.' Dabei wird die Ansammel- und Abhebevorrichtung von der Trommel mit gedreht. Durch den von der Trommel erzeugten Scholldruck gleitet der Draht nach oben und wird auf der Vorrichtung angesammelt. Durch die nach außen abgewinkelte Begrenzung 15 wird ein Überlaufen des Drahtes über die Vorrichtung hinaus verhindert. Die Klemmeinrichtung gleitet dabei von der Halterung 12 auf die Pührungsstange 8, wobei die Sperrklinke 9 von Stellung A in Stellung B in die Pührungsstange 8 gedrückt und nach weiterem Hochgleiten der Klemmeinrichtung wieder freigegeben wird und selbständig von Stellung B in Stellung A herausfällt. Die einzelnen Drahtwindungen bauen sich auf Grund der abgestuften Formgebung der Streben, gegeneinander versetzt, rosettenförmig auf, bis der Ansammelvorgang beendet wird. Die auf der Ansammelvorrichtung und auf der Ziehtrommel lose angesammelte Drahtmenge v/ird mittels Hebezeug abgehoben und transportiert·
Beim weiteren Bewegungsablauf wird die Ansamme1- und Abhebevorrichtung angehoben und gibt den angesammelten Draht frei.
Die nicht dargestellte Klemmeinrichtung gleitet dabei auf der Führungsstange 8 nach unten und wird durch die Sperrklinke 9 gehalten.
Danach wird die Ans amine 1- und Abhebevorrichtung für den nächsten Arbeitsvorgang in die Aussparungen der Trommel so eingesetzt, daß die Zentrierbohrung 10 über die Halterung 12 gleitet und gleichzeitig Zentrierbohrung 7 vom Zapfen 11 aufgenommen wird. Durch das Eigengewicht fällt die Zugstange 4 nach unten und schwenkt über Hebel 5 die Tragarme 2 von Stellung B nach Stellung A und die Haltevorrichtung 6 rastet ein.
Wird die Sperrklinke 9 in die Pührungsstange 8 von Stellung A in B gedrückt, kann die Klemmeinrichtung von der Pührungsstange 8 auf Halterung 12 herabgleiten.
Damit ist die Vorrichtung für den nächsten Ansammelvorgang bereit.
Claims (2)
- Erfindungsanspruch1· Ansammel- und Abhebevorrichtung für fadenförmiges Gut mit kreuzförmig angeordneten, schwenkbar gelagerten Tragarmen, die über Hebel mit der Zugstange,' an deren oberen Ende sich die Öse für den Lasthaken und an deren unteren Ende sich die Zentrierbohrung zur Fixierung der Vorrichtung befindet, gelenkig verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß dem bekannten instabilen Teil der Ansammel- und Abhebevorrichtung eine biegesteife, aus kreuzförmig zueinander angeordneten nach oben.zu eingezogenen Streben (1) bestehende Ansammelkrone zugeordnet und mit diesem fest verbunden wird, wobei die Streben (1) der Ansammelkrone mit einer nach außen gerichteten oberen Begrenzung.(15) abschließen und weiterhin eine, die bekannte Drahtklemmeinrichtung aufnehmende, mit einer zur Ziehmaschine gehörenden Halterung (12) verbundene Führungsstange (8) mit den Streben (1) im oberen Bereich der Ansammelkrone mittels Verbindungsglied (14) in Verbindung steht.
- 2. Vorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstange (8) eingezogen und im unteren Bereich eine Sperrklinke (9) aufnimmt sowie "durch eine Zentrierbohrung (10) mit der Halterung (12) verbunden ist.Hierauf—Seiten Zeichnungen
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