DD142035A5 - Elektronisches steuersystem fuer eine bestimmte sektion einer glasformungsmaschine - Google Patents
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Abstract
Ziel und Aufgabe der Erfindung bestehen darin, ein elektronisches Steuersystem der obengenannten Art zu schaffen, das die für einen sicheren Betrieb einer Glasformungsmaschine notwendigen Zeitsteuerimpulse liefert und zur Erhöhung der Effektivität und Genauigkeit von Glasformungsmaschinen beiträgt. Die erfindungsgemäße Steuervorrichtung enthält eine Vorrichtung zur Speicherung eines Steuerprogramms, das die Reihe der festgelegten Formungsschritte definiert, und zur Speicherung von Sektionszeitsteuerdaten für die Formungsschritte jeder einzelnen Sektion; eine Vielzahl von Sektionssteuervorrichtungen für jede der einzelnen Sektionen zur Erzeugung der Steuersignale für die Glas'formungsvorrichtung in Übereinstimmung mit dem Steuerprogramm und den Sektionssteuerdaten und
Description
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Elektronisches Steuersystem für eine bestimmte Sektion einer
Glasformung; smaschine = ,____ '
Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektronisches Steuer« system für eine bestimmte Sekti.on einer Glasformungsmaschine·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen -
Die Glasformungsmaschine mit einzelnen Sektionen oder IS« Glasformungsmaschine ist allgemein bekannt und besteht aus einer Vielzahl von Sektionen, die jeweils mit einer Vorrichtung sum Formen von Glaserzeugnissen in einer zeitlich ge« steuerten, festgelegten Folge von Schritten versehen sind. Im typischen Pail werden die Sektionen aus einer einzigen Glasflußquelle gespeist, die Glasflußkörper bildet, welche in einer geordneten Folge auf die einzelnen Sektionen verteilt werden« Die Sektionen werden synchron mit einem relativen Phasenunterschied betrieben, so daß eine Sektion einen Glasflußkörper erhält, während eine andere Sektion ein fertiges Glaserzeugnis an einen Förderer abgibt und eine oder mehrere Sektionen verschiedene der dazwischenliegenden Formungs~ schritte ausführen«
Die Formungsvorrichtungon in jeder Sektion werden im typischen Fall durch Druckluftmotoren oder -kraftschalter betätigt» Bei
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früheren Maschinen werden die Druckluftmotoren durch einen Ventilblock gesteuert, der wiederum durch eine Steuertrommel für jede Sektion gesteuert wird, die von einer Transmissionswelle angetrieben wird, welche alle Teile der Maschine synchronisiert» Eine der Grenzen der Steuertrommel war durch die Schwierigkeiten der Einstellung der Zeitsteuerung während der Arbeit der Maschine gesetzte" Eine Lösung dieses Problems besteht darin, alle Steuertrommeln durch eine elektronische Steuerung zu ersetzen» Zur elektronischen Steuerung gehört eine Haupteinheit, die auf einen Taktgeber und einen Rück« Stellimpulsgenerator anspricht, die von der Transmissionswelle angetrieben wird«. Die Haupteinheit erzeugt Rückstellimpulse für einen einzelnen Steuerkreis für jede der einzelnen Sektionen, um die Arbeit der jeweiligen Kreise zu syn« chronisieren0 Zu jedem einzelnen Kreis gehört ein Impulszähler, der auf die Taktimpulse und die von der Haupteinheit erzeugten Rückstellimpulse anspricht, um die Grade des Sektionszyklusses zu zählen,, Zu jedem einzelnen Kreis gehören achtundvierzig Drei-Zehnergruppen-Wählschalter zur Einstellung der Rotationsgrade der Maschine, Auf diese Weise wird jede spezielle Punktion des Zyklusses der Glasfomung durch einen der Schalter gesteuert» Ein solches Steuersystem wird in der US-PS 3 762 907 beschrieben·
Das oben beschriebene elektronische Steuersystem arbeitet mit verschiedenen Komponenten in den Zähl- und Torschaltungene Bei einem später entwickelten Steuerapparat wird ein Digitalrechner mit einem Speicher und einer dazugehörenden Programmspeicherung verwendet· Diese Steuerschaltung ermöglicht nicht nur die automatische Änderung der Zeitsteuerwerte der Punktionen ohne manuelle Rückstellung der Schalter, sondern sie stellt auch die Möglichkeit zur Programmierung von Ereignissen, Gruppen von aufeinander bezogenen Punktionen in
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Übereinstimmung mit bestimmten Grenzereigniszeiteinstellun« gen dar. Der Rechner erzeugt durch eine Grenzflächenschaltung Steuersignale, um elektromagnetisch gesteuerte Ventilblocke zu betätigen. Ein solches Steuersystem wird in der US^PS 3 905 793 beschrieben*
Ziel der Erfindung
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, die Effektivität und Genauigkeit von Glasformungsmaschinen mit einzelnen Sektionen zu steigern und die Umstellung von Aufgabe zu Aufgabe bei einer Glasformungsmaschine mit individuellen Sektionen zu erleichtern«
•Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein elektronisches Steuersystem für eine bestimmte Sektion einer Glasformungs« maschine zu schaffen, das die für einen sicheren Betrieb der Glasformungsmaschine notwendigen Zeitsteuerimpulse liefert»
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Steuervorrichtung sich wie folgt zusammensetzt:
- eine Vorrichtung zur Speicherung eines Steuerprogramms, das die Reihe der festgelegten Pormungsschritte definiert, und zur Speicherung von Sektionsseitsteuerdaten für die For-* mungsschritte jeder einzelnen Sektion;
- eine Vielzahl, von Sektionssteuervorrichtungen für jede der einzelnen Sektionen zur Erzeugung der Steuersignale für die Glasforimingsvorrichtung in Übereinstimmung mit dem Steuer»· programm und den Sektionszeitsteuerdaten; und
~ eine Maschinenüberwachungssteuervorrichtung, die zwischen die Speichervorrichtung und jede der Sektionssteuervorricn-*
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tungen geschaltet ist, um das Steuerprogramm und die Sektionszeltsteuerdaten in die Sektionssteuervorrichtung einzugeben und um den gegenwärtigen Wert der Sektionszeitsteuerdaten aus der Sektionssteuervorrichtung in festgelegten Abständen abzulesen und die gegenwärtigen Zeitsteuerdaten der Sektion in die Speichervorrichtung einzuspeichern* Zu der Speichervorrichtung gehört eine Ploppy-Scheibe zur Speicherung des Steuerprogramms und der Sektionszeitsteuerdaten» Die Maschinenüberwachungssteuervorrichtung und jede der Sektionssteuervorrichtungen sind Dig-italrechner«
Jede der Sektionssteuervorrichtungen speichert die gegenwärtigen Werte der Sektionszeitsteuerdaten für die einzelne Glasformungssektion, die von der Sektionssteuervorrichtung gesteuert wird, wobei die Maschinenüberwachungs« steuervorrichtung Befehlssignale für jede der Sektionssteuervorrichtungen in festgelegten Zeitabständen erzeugt und jede der Sektionssteuervorrichtungen der gegenwärtigen Sektionszeitsteuerdaten für die genannte Maschinenüberwachungssteuervorrichtung in Reaktion auf die .genannten Befehlssignale erzeugt*
Die festgelegten Zeitabstände sind etwa fünf Minuten voneinander getrennt·
Die Steuervorrichtung enthält einsetzten zur Energieerzeugung für wenigstens eine der Sektionssteuervorrichtungen, wobei die Maschinenüberwachungssteuervorrichtung auf die Y/iederherstellung der Stromversorgung nach einem Ausfall des Netzteils anspricht, um das Steuerprogramm und die laufenden Sektionszeitsteuerdaten in die Sektionssteuervorrichtung einzugeben·
Zu der Glasformungsmaschine gehört eine Verrichtung zur Erzeugung einer Kette von Zeitsteuerimpulsen mit einer
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Frequenz, die der Geschwindigkeit der Formung der Glaserzeugnisse .proportional ist, so daß eine festgelegte Anzahl der Zeitsteuerimpulse einen Glasformungszyklus der Maschine darstellt, und wobei jede der Sektionssteuervorrichtungen auf die Kette von ZeitSteuerimpulsen anspricht, um eine Gesamtzählung der Zeitsteuerimpulse zusammenzustellen, welche die Momentanposition der einzelnen Sektion im Maschinenzyklus darstellt» Die Sektionssteueryorrichtung ermöglicht die Gesamtzählung der Zeitsteuerimpulse mit den Zeitsteuerdaten für den nächsten Formungsschritt in der Reihe und erzeugt ein Steuersignal, wenn die Gesamtzählung der Zeitsteuerimpulse mit den Zeitsteuerdaten übereinstimmt.
Die Vorrichtung zur Erzeugung der Zeitsteuerimpulse liefert nach der Erzeugung der festgelegten Anzahl von Zeitsteuerimpulsen einen Rückstellimpuls. Jede der Sektionssteuervorrichtungen spricht auf den Rückstellimpuls an, um die Gesamtzählung der ZeitSteuerimpulse abzustimmen und den Maschinenzyklus mit der Erzeugung.des Rückstellimpulses zu synchroni·* sieren.
Jede der Sektionssteuervorrichtungen spricht auf die Erzeugung des genannten Rückstellimpulses außerhalb eines festgelegten Bereiches der Gesamtzählung der Zeitsteuerimpulse mit dem Stoppen der Erzeugung der Steuersignale und auf den Wichtempfang einer festgelegten Anzahl der Rückstellimpulse mit dem Stoppen der Erzeugung der Steuersignale an. Die „Steuervorrichtung enthält eine Quelle für Wechselstromenergie für die Steuervorrichtung, bei welcher jede der Sektionssteuervorrichtungen auf die Frequenz der Energiequelle anspricht, um periodisch die Gesamtzählung der Zeitsteuerimpulse zu überprüfen und um die Erzeugung der Steuersignale zu stoppen, wenn sich die Gesamtzahl der Zeitsteuerimpulse über
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eine festgelegte Anzahl der Überprüfungen nicht geändert hat· Die Glasfonnungszyklen der einzelnen Sektionen sind gegeneinander versetzt» Jede der Sektionssteuervorrichtungen subtrahiert eine unterschiedliche, festgelegte Versetzungszählung von der Gesamtzählung der Zeitsteuerimpulse, um die Zählung zu erhalten, welche die Momentanposition der jeweiligen Sektion im Glasformungszyklus darstellt, wobei die Sektionssteuervorrichtung die Momentanpositionszählung mit den Zeitsteuerdaten für den nächsten Pormungsschritt in der Reihe vergleicht, um ein Steuersignal zu erzeugen» Zu jeder der Sektionssteuervorrichtungen gehört eine Vorrichtung zur Veränderung der Werte jedes der Sektionszeitsteuerdaten« Die Steuervorrichtung besteht aus einer Maschinenüberwa- . chungsvorrichtung, die auf die Kette der Zeitsteuerimpulse anspricht, um eine Gesamtzählung'der Zeitsteuerimpulse zusammenzustellen, welche die Momentanposition der Maschine im Maschinenzyklus darstellt· Die Maschinenüberwachungssteuereinheit vergleicht die Gesamtzählung der Zeitsteuerimpulse mit einem gespeicherten Ausschußsynchronisationswert, welcher die Position im Maschinenzyklus darstellt, wobei die ausgev/ählten Glaserzeugnisse auszusondern sind und das Zurückweisungssignal für die Ausschußvorrichtung erzeugt, wenn die Gesamtzählung der Zeitsteuerimpulse und der Ausschußsynchronisationswert übereinstimmen. Die Steuervorrichtung besteht aus einer Vielzahl von Sektionssteuervorrichtungen für jede der einzelnen Sektionen zur Erzeugung der Steuersignale für die Glasformungsvorrichtungen und zur Speicherung eines Ausschußsynchronisationowertes für die dazugehörende einzelne · Sektion, wobei die Maschinenüberwachungssteuervorrichtung den Ausschußsynchronisationswert in festgelegten Zeitabständen zum Vergleich mit der Gesamtzählung der Zeitsteuerimpulse liest und speichert« Die Maschinenüberwachungssteuervorrichtung vergleicht die Ausschußsynchronsationswerte mit der
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Gesamtzählung der Zeitsteuerimpulse nach jeder Zuordnung eines Zeitsteuerimpulses»
Das Steuersystem ist gekennzeichnet durch
- eine Vorrichtung zur Speicherung eines Steuerprogramms, das die Reihe der festgelegten Schritte definiert und die Zeitsteuerdaten für diese Schritte speichert;
- eine erste und zweite Steuervorrichtung jeweils für jede erste und zweite Station zur Erzeugung der Steuersignale für die Schritte, die von der entsprechenden ersten und zweiten Station in Übereinstimmung mit dem Steuerprogramm und den Zeitsteuerdaten auszuführen sind, und
- eine Maschiiienüberwachungssteuervorrichtungs die zwischen die genannte Speichervorrichtung und jede der ersten und zweiten Steuervorrichtung geschaltet ist, um das Steuerprogramm und die Zeitsteuerdaten in die genannte erste und zweite Steuervorrichtung einzugeben.
Das Steuersystem enthält weiterhin eine Vorrichtung zur Erzeugung eines festgelegten Abrufesignals, wobei zu der ersten und zweiten Steuervorrichtung eine Vorrichtung zur Änderung des Wertes der Zeitsteuerdaten gehört und wobei die Maschinenüberwachungssteuervorrichtung auf das festgelegte Abrufesignal anspricht, um den gegenwärtigen Wert der Zeitsteuerdaten aus einer der ersten und zweiten Steuervorrichtungen abzulesen« Die Vorrichtung zur Erzeugung eines festgelegten Abrufesignals ist eine Taktvorriclitung, die mit einer festgelegten Geschwindigkeit arbeitet. Zu der Maschinenüberwachungs steuervorrichtung gehört eine Vorrichtung zur Speicherung des abgerufenen gegenwärtigen Wertes der Zeltsteuerdaten.
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Zu der Speichervorrichtung für das Steuerprogramm und die Zeitsteuerdaten gehört eine Vorrichtung zur Speicherung des abgerufenen Momentanwertes der Zeitsteuerdaten. Die Maschinenüberwachungssteuervorrichtung spricht auf das Abrufesignal an, um den abgerufenen Momentanwert der Zeitsteuerdaten in die Speichervorrichtung für das Steuerprogramm und die Zeitsteuerdaten einzugeben«
Das Steuersystem enthält ferner eine Vorrichtung zur Erzeugung eines Erhaltungssignals und bei dem die Maschinenüberwachung svorrichtung auf das Erhaltungssignal anspricht, um die Zeitsteuerdaten in der Speichervorrichtung für das Steuerprogramm und die Zeitsteuerdaten durch den Momentanwert der Zeitsteuerdaten zu ersetzen.
"Ausführungsbeispiel
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Darin zeigen:
Pig, 1: ein Blockdiagramm eines bisherigen elektronischen Steuersystems mit einzelnen Komponenten und der dazugehörigen Glasformungsmaschine mit einzelnen Sektionen;
Pig« 2: ein Blockdiagramm einer bisherigen rechnergesteuerten Glasformungsmaschine mit individuellen Sektionen;
"Fig. 3ί ein vereinfachtes Blockdiagramm einer Glasformungsmaschine mit einzelnen Sektionen und eines dazugehörenden Steuersystems nach der vorliegenden Erfindung;
Pig« 4ä ein detaillierteres Blockdiagramm des Steuersystems und einer der einzelnen Sektionen der Abb. 3·
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Die Piguren 5 bis einschließlich 10 sind vereinfachte Ablaufdiagramme,„die repräsentativ für einen Abschnitt der Programme sind, die auf dem Hauptrechner der Pig. 4 laufen.
Die Piguren 11 bis einschließlich 13 sind vereinfachte Ablaufdigramme, die repräsentativ für einen Abschnitt der Programme sind, die von den Rechnern der einzelnen Sektionen der Pig. 4 durchgeführt werden.
In der Pig. 1 wird eine bisherige Glasformungsmaschine und das dazugehörende elektronische Steuersystem gezeigt, die ausführlicher in der US-PS 3 762 907 beschrieben wird* Zur Formmaschine gehört eine Vielzahl einzelner Sektionen 11, die von eins bis einschließlich Ή nummeriert sind, wobei diese Sektionen identisch sind. Ein mechanischer Antrieb 12 wird repräsentativ für einen oder mehrere dieser Antriebe gezeigt, die zur Betätigung der Vorrichtung (nicht gezeigt) zur Pormung von Glasflußkörpern, zur Verteilung der Körper auf die einzelnen Sektionen und zur Weiterleitung der geformten Glaserzeugnisse von der Maschine weg, mit festgelegten, synchronisierten Geschwindigkeiten, genutzt werden. Der mechanische Antrieb 12 ist mechanisch mit einem Taktgeber 13 gekoppelt, der einen Impulsgenerator zur Erzeugung eines Zeitsteuerimpulses für jeden Umdrehungsgrad der Antriebswelle des mechanischen An- . triebs 12 und einen Rückstellimpulsgenerator zur Erzeugung eines Impulses für jede Umdrehung der Antriebswelle des mechanischen Antriebs darstellt.
Die Zeitsteuerimpulse und die Rückstellimpulse, die vom Taktgeber 13 erzeugt werden, werden einer Hauptsteuereinheit 14 zugeführt. Zur HauptSteuereinheit 14 gehört ein Hauptzähler (nicht gezeigt) zum Zählen der ZeitSteuerimpulse zur Erzeugung eines Gesamtzählwertes, der die Rotationsposition der Maschine im 36O°-Maschinenzyklus darstellte Zur Hauptsteuer-
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einheit gehört· auch eine Hauptsynchronisationsschaltung, die auf die Rückstellimpulse anspricht, um den Hauptzahler zurückzustellen, nachdem 360 Impulse gezählt wurden, was einen vollen Maschinenzyklus darstellt« Die vom Hauptzähler ermittelten Impulse werden einer Torschaltung zugeführt, die ausgewählte Zählsignale für eine Vielzahl von Schrittfolgekontrollschaltern der Sektionen erzeugt. Beispielsweise würde bei einer Maschine mit sechs Sektionen die Torschaltung so Toreingestellt, daß ausgewählte Zählsignale erzeugt werden, die 60°, 120°, 180°, 240° und 300° für jeden Schrittfolgekontrollschalter einer Sektion darstellen. Jeder Schrittfolgekontrollschalter einer Sektion empfängt außerdem den Rück-· stellimpulsjder bei 360° erzeugt wird, und jeder Schalter wird im voraus so eingestellt, daß er auf eines der ausgewählten Zählsignale oder das Rückstellsignal anspricht, um ein Rückstellzählersignal für eine zugeordnete einzelne Steuereinheit 15 zu erzeugen·
Zu jeder einzelnen Steuereinheit 15 gehört eine Synchronisationstafel, die auf das Rückstellzählersignal anspricht, das vom entsprechenden Schrittfolgekontrollschalter der Sektion erzeugt wird, um ein Sektionsrückstellsignal zu erzeugen. Ein Sektionszähler zählt die ZeitSteuerimpulse, die vom Taktgeber 13 erzeugt werden und wird nach jeweils 360 Impulsen durch das Sektionsrückstellsignal zurückgestellt. Der Sektionszähler erzeugt einen Zählgesamtwert, der die Rotationsposition der einzelnen Sektion im Maschinenzyklus darstellt, 'wobei die Sektionszählerergebnisse bis auf eine gegenüber der Gesamtzählung des Hauptzählers versetzt sind. Zu jeder einzelnen Sektion gehören achtundvierzig Druckschalter, die parallel zum Ausgang des Sektionszählers geschaltet sind. Jeder Druckschalter erzeugt ein Torsignal, wenn die Gesamtzählung des Sektionszählers die Zahl erreicht, auf die der
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einzelne Schalter eingestellt ist« Das Tonsignal von jedem Druckschalter wird einer Punktionssteuertafel zugeführt, die durch Erzeugen eines Ausgangssignals anspricht, um die Wicklung eines Elektromagneten zu betätigen, der ein dazugehörendes Ventil in einem Ventilblock betätigt.
So hat jede einzelne Sektion 11 -.eine Zykluszeit, die gleich der Zykluszeit der Maschine ist, aber die Zykluszeiten der einzelnen Sektionen sind gleichmäßig über den Maschinenzyklus verteilte Die Zeitfolge und die Reihenfolge der Funktionen für jede einzelne Sektion werden auf achtundvierzig Druckschaltern eingestellt, die auf eine Gesamtzählung ansprechen, die durch einen Sektionszähler ermittelt wird, der von der Hauptsteuereinheit am Ende des Zyklusses jeder einzelnen Sektion zurückgestellt wird. Die -Hauptsteuereinheit setzt die Sektionszähler in festgelegten Abständen zurück, um die einzelnen Sektionszyklen im Verhältnis zueinander zu versetzen.
In der Pig« 2 wird eine bisherige Glasformungsmaschine mit dem dazugehörenden elektronischen Steuersystem gezeigt, die ausführlicher in der US-PS 4 007 028 beschrieben wird. Zur Formmaschine gehört eine Vielzahl von einzelnen Sektionen 16, die von eins bis IT durchnummeriert sind, wobei die Sektionen identisch sinde Ein mechanischer -Antrieb 17 wird repräsentativ für einen oder mehrere dieser Antriebe gezeigt, die zur Betätigung einer Vorrichtung (nicht gezeigt) zur Formung von Glasflußkörpems zur Verteilung der Körper auf die einzelnen Sektionen und zur Weiterleitung der geformten Glaserzeugnisse weg von der Maschine, alles mit festgelegten, synchronisierten Geschwindigkeiten, genutzt werdene Der mechanische Antrieb 17 ist mechanisch mit einem Positionswandler 18 zur Erzeugung eines Ausgangssignals gekoppelt, welches die Position des mechanischen Antriebs und damit die Rota-
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tionsposition der Maschine darstellt«. Beispielsweise können der mechanische Antrieb 17 "und der Positionswandler 18 der Körperfoimungsvorrichtung oder der Körperverteilungsvorrichtung (beide nicht gezeigt) zugeordnet werden.
Ein Rechner 19 ist so programmiert, daß er Steuersignale über eine Grenzfläche 21 an die einzelnen Sektionen gibt, um elektromagnetische Ventile in Ventilblöcken (nicht gezeigt) zu betätigen. Der Rechner 19 speichert ein Programm, das die Zeitfolge und die Reihenfolge der Ausführung der verschiedenen Punktionen in jeder einzelnen Sektion bestimmt« Der Rechner vergleicht dann die Signale des Positionswandlers mit dem Positioniert für die nächste auszuführende Punktion in der Reihenfolge, um das entsprechende Steuersignal zu erzeugen» Eine Schalttafel für den Anlagenfahrer (nicht gezeigt) ist vorgesehen, um die Werte jeder der Punktionen für jede der einzelnen Sektionen darstellen. Die Schalttafel ist auch mit einer Schaltvorrichtung versehen, um gegebenenfalls jeden der Punktionswerte durch einen anderen, neuen zu ersetzen^
Beide oben beschriebene Steuersysteme arbeiten mit einem Hauptrechner oder einer -steuerung, um die Zeitfolge der einzelnen Sektionen und die Verschiebung zwischen den Sektionen zu bestimmen. In der Pig» 3 wird ein Blockdiagramm einer Glasformungsmaschine mit einzelnen Sektionen und der dazugehörigen Steuerung gemäß der vorliegenden Erfindung ge- * zeigt. Ein Maschinenüberwachungs- oder -hauptrechner 22 empfängt eine Kette von Zeitsteuerimpulsen von einem Taktgeber 23, um die Zeitfolge des Maschinenzyklusses festzulegen. Bei dem Taktgeber 23 kann es sich im typischen Pail um einen Wellenwerter oder Impulsgeber des Typs handeln«
Der Maschinenüberwachungsrechner 22 ist mit einer Vielzahl
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von Rechnern 24 der einzelnen Sektionen, eins bis einschließlich U, verbunden, der jeweils mit einer dazugehörenden einer Vielzahl von einzelnen Sektionen 25, eins bis einschließlich U, der Glasformungsmaschine verbunden ist» Am Anfang speist der Maschinenüberwachungsrechner 22 ein Steuerprogramm und :. Zeitsteuerdaten zur Steuerung der dazugehörenden einzelnen Sektion in jeden der Rechner 24 der einzelnen Sektionen ein*
Anschließend erzeugt jeder einzelne Sektionsrechner 24 Steuersignale in Reaktion auf das Steuerprogramm und Zeitsteuerimpulse vom Taktgeber?23 an einen Ventilblock (nicht gezeigt) in der dazugehörenden einzelnen Sektion 25, um den Glasfcrmungszyklus -zu steuern. Der Maschinenüberwachungsrechner 22 erhält in regelmäßigen Abständen die laufenden Zeitsteuerdaten von jedem der einzelnen Sektionsrechner 24, und diese Daten v/erden für die Anwendung bei der nächsten Formung dieses speziellen Typs von Glaserzeugnissen oder für den Pail gespeichert, daß eine der einzelnen Sektionen aus irgendeinem Grunde ausfällt,
Figo 4 zeigt ein detaillierteres Blockdiagramm des Steuersystems und eine der einzelnen Sektionen der Fig, 3· Der Talctgeber 23 erzeugt eine Kette von Zeitsteuerimpulsen für den Maschinenüberwachungsrechner (MSC) 22 und den Rechner 24 der einzelnen Sektion (ISC), Durch ein Paar Zweirichtungsleitungen sind eine Eingabe-/Ausgabevorrichtung 26 und eine Datenspeichervorrichtung 27 mit dem Maschinenüberwachungsrechner 22 verbunden. Der Maschinenüberwachungsrechner 22 und der einzelne Sektionsrechner 24 können im typischen Fall LSI-11-Rechner sein, die Eingabe-= /Ausgabevorrichtung 26 kann im typischen Fall ein Teledrucker 1A36 DEC Writer, und die Datenspeichervorrichtung 27 kann im typischen Fall ein Floppy Disk Drive EXV 11 sein*
Der Taktgeber 23 erzeugt ein Zeitsignal für den MSC 22 und
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die ISC 24 und dieses Signal stellt eine. Bezugszeit für die Zeitsteuerung des Maschinenzyklusses und die Folge der Schritte, die von den ISC 24 auszuführen sind, dar. Im typischen Pail wird die Maschinenzeitsteuerung in Grad ausgedrückt, und ein Maschinenzyklus hat eine Länge von 36O · Auch der Zyklus für jede einzelne Sektion "beträgt 360°, aber die Zyklen aller Sektionen können gegenüber dem Beginn des Maschinezyklus um eine unterschiedliche Gradzahl versetzt sein, um den Unterschied in der Lieferzeit .des Glasflußkörpers an die einzelnen Sektionen auszugleichen* Der Taktgeber erzeugt- nach 3^0° Zeitimpulsen atich ein Rückstellsignal, welches vom MSC und den ISC dazu genutzt wird, das Ende und den Beginn von aufeinanderfolgenden Maschinenzyklen zu definieren»
Der MSC 22- dient dazu, die Steuerprogramme und die Zeitsteuerdaten aus der Datenspeichervorrichtung 27 in die ISC 24 einzuspeisen. Der Anlagenfahrer nutzt die Eingabe-/Ausgabevorrichtung 26, um die speziellen ZeitSteuerdaten auszuwählen, die in den ISC eingespeist werden sollen. Es ist zu beachten, daß jeder ISC über eine gesonderte Gruppe von Zeitsteuerdaten für die spezielle einzelne Sektion, die er steuert, verfügt.
Der ISC 24 erzeugt Steuersignale für einen Ventilblock 28 über ein Schaltpult für den Sektionsanlagenfahrer, das unten behandelt wird. Der Ventilblock 28 ist mit einer Vielzahl von Glasforraungsmechanismen 29 verbunden, um die Formungsmechanismen in einer festgelegten zeitlichen Folge von Schritten zu betätigen und Erzeugnisse aus Glas herzustellen« Die Ventile im Ventilblock 28 werden -durch Solenoiden (nicht gezeigt) betätigt, die durch Signale gesteuert werden, die vom ISC 24 in Übereinstimmung mit den Steuerprogram-
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men und den Zeitsteuerdaten, die zu diesem Zeitpunkt im ISC gespeichert sind, erzeugt werden. Der Ventilblock 28 und die Glasformungsmechanismen 29 bilden zusammen die einzelne Sektion 25.
In der Pig. 4 wird ein Meßfühler 31 für einen Rohling gezeigt, der beim Peststellen eines Glasflußkörpers an der Porm in einer einzelnen Sektion ein Signal erzeugt. Zum Rohlingsmeßfühler 31 gehört eine Rohlingdetektorschaltung (nicht gezeigt) zur Erzeugung des Signals zum ISC 24» wobei dieses Signal dazu genutzt wird, die Zeitsteuerung dieser einzelnen Sektion auf das Vorhandensein des Glasflußkörpers abzustimmen, nicht auf eine positionsbezogene Verteilerzeit, wie das bei den bisherigen Anlagen der Pail war. Der Meßfühler 31 für den Rohling und die Rohlingdetektorschaltung sind Gegenstand einer US-Patentanmeldung.
Ein Sektionsbedienungspult (SOC) 32 ist mit dem ISC 24 und dem Ventilblock 28 .verbunden und wird vom Anlagenfahrer dazu benutzt, die Einstellungen der Mechanismuszeitsteuerung vorzunehmen. Die Betätigung eines bestimmten Ventils kann vom Anlagenfahrer unter Benutzung des SOC 32 entweder vorverlegt oder verzögert werden. Das SOC 32 kann auch dazu benutzt v/erden, den Wert der Verschiebung der zeitlichen Ablauffolge der Sektion zu variieren und den Synchronisationswert zurückzuweisen, was noch behandelt werden wird, Das-Sektionsbedienungspult 32 kann mit einer Anzeige (nicht gezeigt) versehen werdens die es dem Anlagenfahrer ermöglicht, den momentanen Zeitablaufwert für eine spezielle Maschinenfunktion zu kontrollieren.
Das Sektionsbedienungspult 32 dient auch dazu, den Betriebszustand der einzelnen Sektion zu prüfen«, Wenn die einzelne
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Sektion eingeschaltet ist, heißt es, sie befindet sich im "Lauf"-Zustand, ist sie dagegen ausgeschaltet, spricht man vom "sicheren" Zustand«, Befindet sich die Sektion im sicheren Zustand, kann der Anlagenfahrer auf -einen manuellen Modus umschaltenj in welchem die Solenoiden des Ventilblocks 28 durch eine Vielzahl von Schaltern (nicht gezeigt), die am SOG 32 vorgesehen sind, einzeln gesteuert werden können*
Obwohl auf dem Sektionsbedienungspult 32 die Start- und Stoppsteuerung angeordnet sind, befindet sich das SOC 32 auf einer Seite der Maschine und ist nur dann leicht für den Anlagenfahrer zugänglich, wenn der Anlagenfahrer auf dieser Seite steht« Es ist eine Fernstart- und -stoppvorrichtung 33 vorhanden, die im typischen Pail auf der dem entsprechenden SOC gegenüberliegenden Seite angebracht ist. Auf diese Weise sind Start- und Stoppsteuerung dem Anlagenfahrer von beiden Seiten der Maschine leicht zugängliche
Zu einer Flaschenausschußschalttafel 34 gehört eine Vielzahl von Schaltern (nicht gezeigt), die jeweils einem speziellen Hohlraum der Form in jeder einzelnen Sektion entsprechen. Wenn der Anlagenfahrer ein bestimmtes Glaserzeugnis aussondern will, betätigt er den entsprechenden Schalter auf der Piaschenausschußtafel 34· Der Maschinenüberwachungsrechner 22 tastet die Flaschenausschußtafel 34 in regelmäßigen Abständen ab, um festzustellen, ob Schalter betätigt wurden. Wenn der MSC 22 einen betätigten Schalter feststellt, vergleicht der MSC 22 den Ausschußsynchronisationswert, der der Sektion des ausgesonderten Glaserzeugnisses entspricht, mit der gegenwärtigen Maschinenposition. Wenn diese beiden Werte gleich sind, wird der Flaschenausschußstation 35 ein Ausschußsteuersignal zugeführt, so daß die entsprechende(n) Flasche(n) ausgesondert werden»
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Wie bereits in Verbindung mit der Ventilsteuerung behandelt Yi/urde, kann der Anlagenfahrer das Sektionsbedienungspult 32 dazu benutzen, den Ausschußsynchronisationswert für die einzelne Sektion zu variieren, so daß ein Glaserzeugnis von einem ausgewählten Hohlraum der Form ausgesondert wird, wenn es an der Flaschenausschußstation 35 ankommt. Der Ausschußsynchronisationswert wird im ISC 24 als eine Position im Maschinenzyklus gespeichert* In- festgelegten Abständen, im typischen Falle jede Minute, liest der Maschinenüberwachungsrechner die Ausschußsynchronisationsv/erte aus den Rechnern der einzelnen Sektionen und speichert sieo Jedesmal, wenn sich die Maschinenposition um ein Grad ändert, vergleicht der MSC 22 die neue Maschinenposition mit den Ausschußsynchronisationswerten und erzeugt das Ausschußsignal bei Übereinstimmung» *
Kommunikation zwischen den Rechnern der einzelnen Sektionen 24 und dem Maschinenüberwachungsrechner 22 und zwischen dem Maschinenüberwachungsrechner 22 und der Eingabe-/Ausgabevorrichtung 25 kann unter Verwendung der Grenzflächentafeln für Reiheneingabe/-ausgabe, Modell DLV11, (nicht gezeigt) erreicht werden. Die Eingabe- und Ausgabesteuerung von den ISC 24 zu den Sektionsbedienungspulten 32 und dem Ventilblock 28 und vom MSC 22 zur Schalttafel 34 und der Flaschenausschußstation 35 kann unter Verwendung der Grenzflächentafeln für parallele Eingabe/Ausgabe, Modell DRV 11, (nicht gezeigt) erreicht werden. Wenn mit einem Floppy-Scheiben-antrieb als Datenspeicher 27 gearbeitet wird, kann ein FloppyantriebDregler (nicht gezeigt) RXV 11 verwendet werden, um die Datenübertragungen zwischen dem MSC und dem Floppy-Scheibenantrieb zu steuern»
Wie bereits erwähnt wurde, können der Maschinenüberwachungsrechner 22 und die Rechner der einzelnen Sektionen 24 Rech-
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ner vom Typ LSI-11 sein. Dieser spezielle Rechnertyp sieht Hardware-Unterbrechungen vor. Wie noch behandelt werden wird, sind andere Merkmale dieses Rechners die automatische Arbeitsv/ie&eraufnahme nach Energieausfall und die Steuerung der Außenaufgabenplanung durch den Nutzer.
In den Pig. 5 bis einschließlich 9 werden vereinfachte Ablaufdiagramme von Programmen gezeigt, die bei der Arbeit des Maschinenüberwachungsrechners MSG 22 "angewendet werden, Wie in der Pig. 4 gezeigt wird, ist der MSC 22 mit einer Eingabe-/Aüsgabevorrichtung 26 verbunden, die ein Fernschreiber mit einer Tasteneingabe und einer Druckausgabe sein kann, und mit einer Datenspeichervorrichtung 27» der ein Ploppy-Scheibenantrieb sein kann. Die Speichervorrichtung speichert auf Ploppy-Scheiben sowohl Systemdaten, wie Steuerprogramme, als .auch Arbeitsabläufe, zu denen die Zeitsteuerdaten für die Pormung jedes Typs von Glaserzeugnissen gehören» In den MSC 22 können verschiedene "Tastenprograrame" aus der Datenbpeichervorrichtung 27 eingegeben werden, wobei es diese Programme dem Anlagenfahrer ermöglichen, im Speicher einen Arbeitsablauf zu installieren, zu ändern, aufzuführen oder zu streichen oder ein Verzeichnis aller gespeicherten Arbeitsabläufe aufzuführen oder einen (mehrere) Arbeitsablauf (Arbeitsabläufe) von einer Ploppy-Scheibe auf eine andere zu übertragen; die Maschinenparameter für.eine neue Aufgabe aufzustellen; einen Arbeitsablauf aus dem Speicher in die ISC 24 einzugeben; einen aktiven Arbeitsablauf durch Eingabe aus einem ISC 24 in. den Speicher zu erhalten; einen ISC 24 mit einem Steuerprogramm und Zeitsteuerdaten von einem anderen ISC 24 oder mit einem Prüfprogramm zu speisen; Rate und Maschinengeschwindigkeit anzuzeigen und die Anzahl der Zyklen, in denen Glaserzeugnisse ausgesondert werden, anzuzeigen oder zu ändern.
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Das Hauptprogramm für den Maschinenübeinwachungsrechner 22 wird im Ablauf diagramm der Figo 5 gezeigt, Das Programm beginnt bei einem-Kreis "START" und gelangt sofort zu einem Entscheidungspunkt "TASTATURPROGRAMMANFORDERUNG", um mögliche Anforderungen, ein Tastaturprogranim durchlaufen zu lassen, das vom Anlagenfahrer eingegeben wurde -, zu überprüfen. Ist eine solche Anforderung vorhanden, verzweigt sich das Programm bei "JA" zu einem Verarbeitungspunkt· Der Verarbeitungspunkt "GEFORDERTES TASTATURPROGRAMM AUSFÜHREN" : stellt eine Reihe von Befehlen dar, der den MSC 22 steuert, das geforderte Programm auszuführen. Dann kehrt das Programm zum Beginn des HauptProgramms zurück. Wird kein Tastaturprogramm angefordert, verzweigt sich das Hauptprogramm am Entscheidungspunkt bei "EEIN" und kehrt zum Beginn des Programms zurücko Es ist zu beachten, daß alle Tastaturprogramme mit der niedrigsten Dringlichkeit laufen und durch jedes der Programme, die in den Figo 6 bis einschließlich 10 gezeigt werden, unterbrochen werden können.
Neben den Tastaturprograminen, die mit der Eingabe-/Ausgabevorrichtung 26 eingeleitet werden, ist der MSC 22 auch für den Durchlauf anderer Programme verantwortlich, die alle eine höhere Dringlichice it als die Tastaturprogramme haben. Das Taktunterbrechungsprogramm hat die höchste Dringlichkeit und wird im Ablaufdiagramm der Fig„ 6 gezeigt» Eine Taktunterbrechung wird jedesmal dann erzeugt, wenn der MSC 22 einen Zeitsteuerimpuls vom Taktgeber 23 erhält. Läuft der MSC 22 nach einem Tastaturprogramm, wenn die Taktunterbrechung erzeugt wird, wird das Tastaturprogramm unterbrochen und die Taktunterbrechung ausgeführt, bevor das Tastaturprogramm weiterläuft. Das Taktunterbrechungsprogramm beginnt an dem Kreis, der mit "TAKTÜNTERBRECHUNG" bezeichnet ist und gelangt dann zu einem Verarbeitungspunkt "MASCHIlTENPOSIi TIQNSZÄHLUNG ERGÄNZEN", um die Ge samt zählung zu vervollstän-
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digen, welche die Position der Maschine im Maschinenzyklus darstellt» Dann°gelangt das Programm zu einem Verarbeitungspunkt »STATUS DER AUSSCHUSS-STEUERSCHALTER SEKTIOIiSlEISE ÜBERPRÜFEN", zu dem Instruktionen zur Überprüfung des Status der Ausschußsteuerschalter auf der Flaschenausschußschalttafel 34 der Fig. 4 sektionsweise gehören. Das Programm gelangt dann zu einem Ent seheidung.spunkt "MÖGLICHE AUSSCHUSSSCHALTER", um festzustellen, ob Flaschen für die Aussonderung bezeichnet wurden. Wenn einer der Ausschußsteuerschalter betätigt ist, verzweigt sich das Programm bei "JA" zu einem Entscheidungspunkt "MASCHINE = AUSSCHUSS", so daß der MSC 22 die gegenwärtige Gesamtzählung der Maschinenposition mit dem Ausschußsynchronisationswert für jede einzelne Sektion vergleicht. Sind diese gleich, ve'rzweigt sich das Programm bei "JA" zu. einem Verarbeitungspunkt "BEZEICHNETE FLASCHE(H) AUSSOITDERH, wozu Befehle zur Erzeugung eines Ausschußsignals zur Flaschenausschußstation 35 der Fig„ 4 gehören, so daß die bezeichnete Flasche ausgesondert wird* Dann kehrt das Taktunterbrechungsprogramm zum Hauptprogramm an der Stelle zurück, wo das Hauptprogramm unterbrochen wurde, wie das der Fall ist, wenn sich das Programm bei "HEIH" von der Entscheidungsstelle "MÖGLICHE AUSSCHUSSSCHALTER" verzweigt, wenn keine Schalter betätigt wurden, oder wenn sich das Programm bei "HEUT" vom Entscheidungspunkt "MASCHIHE = AUSSCHUSS" verzweigt, wenn die Gesamtzählung der Maschinenposition nicht gleich dem Ausschußsynchronisationswert ist ο
Die zweithöchste Dringlichkeit hat ein Rückstellunterbrechungsprogramm, das in der Fig, 7 gezeigt wird. Immer, wenn vom Taktgeber 23 ein Rückstellimpuls erzeugt wird, wird das Rückstellprogramm eingeleitet, das bei einem Kreis "Rückstellunterbr^chung" beginnt. Das Programm gelangt zu einer Verarbeitungsfunktion "MASCHIHEHPOSITIOHSGESAiMTZAHLUlTG AUF 359 ZURUCICSTELLEH", wozu Instruktionen zur Rückstellung der
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Gesamtzählung des Masciiinenpositionszählers am Ende jedes Maschinenzyklusses gehören. Der nächste Zeitsteuerimpuls stellt dann den Zähler auf Hull, und es werden 359 weitere Zeitsteuerimpulse gezählt, um den· Maschinenzyklus zu vollenden· Wenn der Zähler den letzten Zeitsteuerimpuls aufnimmt, wird wieder der Rückstellimpuls erzeugt, um mögliche Fehler zu korrigieren die in der Gesamtzählung der Maschin nenposition eingetreten sein können.
Wie bereits oben behandelt wurde, kann der Anlagenfahrer die Zeitsteuerdaten der Sektion unter Anwendung des Sektionsbedienungspultes 32 verändern. Etwa alle fünf Minuten führt der MSC 22 ein Speicherprogramm aus, wie es in der Pig« 8 gezeigt wird, um die gegenwärtigen Sektionszeit-Steuerdaten für jede einzelne Sektion auf den neuesten Stand zu bringen, die auf einer Floppy-Scheibe in der Datenspeichervorrichtung 27 gespeichert werden. Wenn also der Anlagenfahrer die Zeitsteuerdaten für eine Sektion durch Vorverlegung oder Verzögerung der Betätigung eines Ventils verändert hat, wird diese Änderung in der Zeitsteuerung spätestens innerhalb von fünf Minuten in der Datenspeichervorrichtung 27 gespeichert. Der Rechner ISI-11 ist mit einer Steuerung der Ablaufplanung der externen Aufgaben versehene Beispielsweise kann der Anlagenfahrer den Ablaufplan so gestaltens daß ein Programm zu einer absoluten Tageszeit, zu einer Delta-Zeit, ausgehend von der Synohronisation der (Dakteinheit, oder zu bestimmten Vielfachen einer Zeit, beispielsweise alle fünf Minuten, läufto So wird alle fünf Minuten'das Speicherprogramm an dem Kreis "DATENERGaNZUNGS-UIiTERBREGHUNG1' eingeleitet und gibt eine Verarbeitungsfunktion "ZEITSTSUERDATEN VON ISO ERMITTELN UND IN DATENSPEÜ CHER.':GEBEN" ein. Nachdem die neuesten Zeitsteuerdaten gespeichert sind, kehrt das Programm zum Hauptprogramm zurück.
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In der Fig, 9 wird ein Zurückweisungsprogramm gezeigt, das etwa jede Minute vom Maschinenüberwachungsrechner ausgeführt wird, um die Ausschußsynchronisationswerte zu ergänzen. Wenn folglich der Anlagenfahrer einen dieser Werte verändert hat, um eine genauere Aussonderung zu erreichen, wird die Änderung spätestens nach einer Minute durch den MSC, 22 gespeichert. Das Zurückweisungsprogramm beginnt an dem Kreis "AUSSCHUSSERGÄNZUNGSUNTERBRECHUNG" und geht in eine Arbeitsfunktion "AUSSCHUSS-SYNCHRONISATIONSWERT VOI ISC ERMITTELN UND SPEICHERH", zu der Befehle zum Lesen und Speichern der laufenden Ausschußsynchronisationswerte für jeden ISC 24 gehöreno Das Zurückweisungsprogramm kehrt dann zum Hauptprogramm zurück. Die gespeicherten Werte werden im Vergleich mit der Maschinenposition verwendet, der am Entscheidungspunkt »MASCHINE = AUSSCHUSS» vorgenommen wird (Fig. 6)e
Tritt ein Energieausfall ein, geht der Inhalt der leistungsabhängigen Register des Maschinenüberwachungsrechners und der Einzelsektionsrechner verloren,. In der Figo 10 wird ein Ab lauf diagramm gezeigt, 7ielch.es die Schritte veranschaulicht, die der MSC 22 nach Beseitigung eines Energieausfalls unternimmt. Wenn der MSC 22 ein LSI-11 ist, kann er so programmiert werden, daß er ein Wiederaufnähmeprogramm ausführt, das an dem mit "START" bezeichneten Kreis beginnt. Anschließend stellt eine Verarbeitungsfunktion "STEUERPROGRAMM UND ARBEITSABLAUP ZU JEDEM ISC HTIEDERHERSTELLEN" den ISC-Speicher mit den Steuerprogrammen und den Zeitsteuerdaten wieder her, die in diesen Speichern vor dem Stromausfall vorhanden waren. An dieser Stelle kehrt das Wiederaufnahmeprogramm zum Hauptprogramm zurück.
In den Pig. 11 bis einschließlich 13 werden Ablaufdiagramme gezeigt, die für die Arbeit eines Rechners einer einzelnen Sektion repräsentativ sind. Das Hauptprogramm wird in der
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Fig. 11 gezeigto Nachdem der ISC-Speicher durch den MSC wiederhergestellt wurde, führt der ISC 24 verschiedene Einleitungsaufgaben für das Steuerprogramm, beispielsweise Einstellung des Maschinenpositionszöhlers auf 359» durch«
Das Hauptprogramm beginnt bei einem Kreis "START" und gibt eine Verarbeitungsfunktion "UNTERBRECHUNGEN' AUSSER KRAPT SETZM UlID SIHLEITUITGSAUFGABM AUSI1UHEM" ein0 Dann gelangt das Programm zu einer Verarbeitungsfunktion "SEKTIOnSBEDIE-* NUNGSPULT AUF ZEITSTEUERDATENÄNDERUNGEN ÜBERPRÜFEN UIiD MÖGLICHE NEUE WERTE SPEICHERN», zu der Befehle zur Überprüfung des SOC 32 gehören, um festzustellen, ob der Anlagenfahrer eine Änderung in den Zeitsteuerdaten eingegeben hat, oder im Verschiebungswert der Sektion oder im Ausschußsynchronisationswert · Alle geforderten Änderungen sind im ISC-Speicher gespeichert, um über den MSC 22 an den Datenspeicher gegeben su werden, wenn das Speicherprogramm der Fig. 8 durch den MSC 22 ausgeführt wirdo
Anschließend gibt das ISC-Hauptprogramm eine Verarbeitungsfunktion "Unterbrechungen wirksam machen" ein, wozu Befehle gehören, damit der ISC 24 auf die Zeitsteuer*· und Rückstellirapulse ansprechen kann, die vom Taktgeber 23 erzeugt werden. Das Programm kommt dann zum Entscheidungspunkt "KOMIUNIKATIONS ANFORDERUNG DURCH LIISC". Wenn der MSC 22 die Übermittlung von Daten an den oder den Empfang von Daten von dem ISC 24 gefordert hat, verzweigt sich das Programm bei "JA" auf eine Verarbeitvragsfunktion "DATM ÜBERTRAGM ODER EIiIPFAlTGElT", zu der die erforderlichen Befehle für die Kommunikation zwischen dem Maschinenüberwachungsrechner und den Rechnern der einzelnen Sektionen gehören. Das Programm kehrt dann zu der Verarbeitungsfunktion "SEKTIOlJSBEDIENUITOSPULT AUF ZEITSTEUERÄNDERUNGEN ÜBERPRÜFET Ul1TD MÖGLICHE NEUE WERTE SPEICHERN" zurück und setzt das Programm fort. Y/enn der MSC
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keine Kommunikation angefordert hat, verzweigt sich das Programm vom Entscheidungspunkt "KOHMnriKATKMSANIORDERUETG. DURCH MSQ" bei "HEIN", um zur Verarbeitungsfunktion "SEK~ TIONSBEDIENUNGSPULT AUP ..." zurückzukehren«
In der Pig· 12 wird ein Ablauf diagramm des Taktunterbre~ chungsprogrammes für den ISC 24.gezeigt. Jedesmal, wenn ein Zeitsteuerimpuls vom Taktgeber 23 empfangen wird und das Hauptprogramm Takt« und Rückstellunterbrechungen zuläßt, leitet der ISC eine Taktunterbrechung ein, da das Taktunterbrechung sprogramm eine höhere Dringlichkeit hat. Das Taktunterbrechung sprogramm beginnt bei einem mit "TAKTUN TERBRE-CHUHG-*? bezeichneten Kreis und gelangt zu einem Entscheidungspunkt ~ "UNTERBRECHUNG IGNORIEREN", wobei überprüft wird, ob eine Anweisung zur Ignorierung der Taktunterbrechung vorhanden ist« Wie unten noch behandelt wird, verlangt ein spät erfolgender Rückstellimpuls, daß zumindest eine Taktunterbrechung ignoriert wird, so daß sich das Programm bei "JA" verzweigt und zum Hauptprogramm zurückkehrt· Soll die Taktunterbrechung nicht ignoriert werden, verzweigt sich das Programm bei "NEIN" und kommt zu einer Verarbeitungsfunktion "l^SCHINENPOSITIONSZÄHLUNG ERGANZEN", zu der Befehle gehören, die Gesamtzählung, welche die Position der Maschine im Maschinenzyklus darstellt, zu ergänzen. Y/ie bereits oben behandelt wurde, beträgt diese Gesamtzählung in der Regel UuIl bis 359» was 360 Grad in einem Maschinensyklus darstellt. Das entspricht einer Umdrehung der Zeitsteuertrommel der bisherigen Technik, die mit Nocken arbeitet, um die Ventile zu betätigen, Vielehe die Glasformungsvorrichtungen betätigen, wobei die Position der Nocken in Grad definiert ist· Dann kommt das Programm zu einer Verarbeitungsfunktion »SEKTIONSVERSCHIEBUITG ABZIEHElT", zu der Befehle gehören, um die Verschiebung der Sektion als V/ert, soweit
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vorhanden, gegenüber der Gesamtaählung der Maschinenposition abzuziehen, um die Gesamtzählung zu ermitteln, welche die Moraentansteilung der einzelnen Sektion im Maschinenzyklus darstellt, wobei diese Gesamtzählung gespeichert wird»
Dann kommt das Programm zu einer Verarbeitungsfunktion «STATUS DER ÄNDERUNGSSCHALTER DES SEKTIONSBEDIENUNGSPULTES ÜBERPRÜFEN", wozu Befehle zur Überprüfung des Status von Start- und Stoppschalter auf dem SOC 32 und der Fernsteuerung 33 gehören, um festzustellen, ob der Anlagenfahrer eine Änderung im Maschinenstatus gefordert hat. Das Programm kommt zu einem Entscheidungspunkt "LAUFEN", um festzustellen, ob sich die Sektion im Arbeitszustand zur Formung von Glaserzeugnissen befindet» Wenn.die Sektion nicht arbeitet, verzweigt sich das Programm bei "NEIN" zu einem Entscheidungspunkt "START BETÄTIGT", um zu überprüfen, ob einer der Startschalter betätigt wurde, was durch die Verarbeitungsfunktion "STATUS DER ÄNDERUNGSSCHALTER DES SEKTIONSBEDIE^ HUNGSPULTES ÜBERPRÜFEN" bestimmt wird. Wenn kein Startschalter betätigt wurde, verzweigt sich das Taktunterbrechungsprogramm bei "NEIN" zu einem Entscheidungspunkt "TAKTUNTERBRECHUNG YZIEDERHOLEI)Po Wie unten behandelt werden Yiird, verlangt ein früh eintretender Rückstellimpuls, daß zumindest eine zusätzliche Taktunterbrechung erfolgt, so daß sich das Programm bei "JA" wieder zur Verarbeitungsfunktion "MASCHINENPOSITIOITSZÄHLUNG ERGÄNZEN" verzweigte Wird die Taktunterbrechung nicht wiederholt, verzweigt sich das Programm bei "JETSIU", urn zum Hauptprogramm zurückzukehren und den nächsten Zeitsteuerimpuls ab zuwart en 0 ΈβΤχΏ. einer der Startschalter betätigt wurde, verzweigt sich das Programm bei "JA" wieder zum "START"-Kreis des Hauptprogramms, um die Sektion zu starten»
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Wenn die Sektion läuft, verzweigt sich das Programm von «LAUS1» be~i "JA" zu einem Entscheidungspunkt "STOPP BETÄTIGT", um zu überprüfen, ob einer der Stoppschalter betätigt wurde, was durch die Verarbeitungsfunktion "STATUS DER Ä1TDERU2TGS-SCHALTER DES SEKTIOHSBEDIEHUHGSPULTES ÜBERPRÜFEN" bestimmt wird, Y/enn einer der Stoppschalter betätigt wurde, verzweigt sich das Programm bei "JA" zu einer Verarbeitungsfunktion "Sektion stoppen", wozu Befehle zum Anhalten des Betriebs der Sektion gehören« Das Taktunterbrechungsprogramm gelangt dann zum Entscheidungspunkt "TAKTUiTiDERBRECHUlTG Y7IEDERHOLEN'1· Wenn keiner der Stoppschalter betätigt wurde, verzweigt sich das Programm bei "HEIN" zu einer Verarbeitungsfunktion· "GRADWERT DER NÄCHSTEN U1UIiKTIOIT AUS TABELLE ERIvOITTELIf", wozu Befehle zum Aufsuchen des Gradwertes der nächsten Punktion bei der Formung von Gaserzeugnissen gehören, die in einer Tabelle enthalten sind, in der die Formungsfunktionen in der Reihenfolge aufgeführt sind, in welcher sie im Formungszyklus ausgeführt werden müssen» Das Programm gelangt dann zu einem Entscheidungspunkt "POSITIOlT = GRAD", in welcher die Momentanpositionsgesamtzählung der Sektion mit dem Gradwert der nächsten auszuführenden Funktion verglichen wird. Sind die Werte nicht gleich, verzweigt sich das Programm bei "HEUT" und gelangt zu einem Entscheidungspunkt "TAKTUiITERBRECHUHG WIEDERHOLEN". Sind die Werte gleich, verzweigt sich das Programm bei "JA" und gelangt zu einer Ver«- arbeitungsfunktion "FUlTKTIOH AUSFÜHREN11, zu der Befehle zur Erzeugung eines Steuersignals an den Solenoiden gehören, um das entsprechende Ventil im Ventilblock 28 zu betätigen. Dann gelangt das Programm zu einer Verarbeitungsfunktion "AUF NÄCHSTE FUITKTIOH IN DER TABELLE AUSRICHTEN ", wozu Befehle zur Verlagerung auf die nächste in der Tabelle aufgeführte Funktion gehören, so daß der Gradwert für diese Funktion ermittelt wird, wenn das Programm zur Verarbeitungs-
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funktion «GRADIER! DSR NÄCHSTEN PUNKTION AUS DER TABELLE ERMITTELN" zurückkehrt. Auf diese Weise führt das Programm alle Punktionen aus, die denselben Gradwert haben, bevor es zum Hauptprogramm zurückkehrt.
In der Pig· 13 wird ein Rückstellunterbrechungsprogramm gezeigt· Jedesmal, wenn der Taktgeber 23 einen Rucks telliinpuls erzeugt und Takt- und Rückstellunterbrechungen auf Gj-und des Hauptprogramms möglich sind, leitet der ISC ein Rückstellunterbrechungsprogramm ein, das bei einem Kreis mit der Bezeichnung "RUCKSTELLUUTERBRECHUNG" beginnt. Das Programm gelangt dann zu einer Verarbeitungsfunktion "AUTOSYETCHRONI-SATIOlI", zu der Befehle zur Überprüfung gehören, um festzustellen, ob der Rüekstelliinpuls zwischen 359° und 0° des Sektionszyklusses erfolgte, und wenn das der Pail ist, ist keine weitere Maßnahme erforderlich0 Wenn der Rückstellimpuls in einem Bereich beispielsweise von 357° bis einschließlich 2° erfolgte, werden Befehle ausgeführt, um die Zählung der Taktimpulse zu modifizieren. Erfolgte der Rückstellimpuls zu früh, läuft bei der nächsten Taktunterbrechung das Taktunterbrechungsprogramm so viele Male ab, wie das erforderlich ist, um die Gesamtzählung der Taktimpulse zu ergänzen, damit die Sektion wieder synchron ist. Erfolgte der Rückstellimpuls zu spät, wird die Taktunterbrechung so oft ignoriert, wie das erforderlich ist, um die Gesamtzählung der Taktimpulse zu erhalten, damit die Sektion wieder synchron ist. In jedem dieser Fälle kehrt das Rückstellunterbrechung sprograinm dann auf das Hauptprogramm zurück e Erfolgt der Rückstellimpuls außerhalb dieses Bereiches, wird ein Alarm-Stopp eingeleitet. Die Rückstellunterbrechung hat eine niedrigere Dringlichkeit als die Taktunterbrechung.
Es gibt außerdem ein Leitungsfrequensunterbrechungsprograjiim, das dem Rückstellunterbrechungsprogramm der Pig« 13 gleich ist«. Ss wird eine Unterbrechung durch ^eden Zyklus der Wech-
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sels.tromenergiequelle für den Rechner der einzelnen Sektion erzeugt« Nach jeder festgelegten Anzahl von Zyklen überprüft das Leitungsfrequenzunterbrechungsprogramm die Gesamtzählung der Taktimpulse, um festzustellen, ob diese seit der letzten Überprüfung größer geworden ist, Hat sich die Gesamtzählung der Taktimpulse bei einer festgelegten Anzahl von Überprüfungen nicht vergrößert, -wird ein Alarm-Stopp eingeleitet» . .
Zusammenfassend wird ausgesagt; Die vorliegende Erfindung beschreibt eine Glasformungsmaschine mit einer Vorrichtung zur Formung von Glasflußkörpern, einer Vielzahl von einzelnen Sektionen zum Formen von Glaserzerugnissen, einer Vorrichtung zur Einspeisung von Glasflußkörpern in die einzelnen Sektionen, Glasfonaungsvorrichtungen in jeder der einzelnen Sektionen zur Formung von Glaserzeugnissen aus Glasflußkörpern in einer Reihe von festgelegten Formungsschritten in Reaktion auf eine Vielzahl von Steuersignalen und einer Steuervorrichtung zur Erzeugung der Steuersignale* Zur Steuervorrichtung gehört eine Vorrichtung, beispielsweise eine Floppy-Scheibe, zur Speicherung eines Steuerprogramms, das die Reihe der festgelegten Formungsschritte definiert, und von Sektionszeitsteuerdaten für die Formungsschritte jeder einzelnen Sektion; es gehört weiter eine Vielzahl von Sektionssteuervorrichtungen dazu, beispielsweise Digitalrechnern LSI-11, die jeweils speziell zu den einzelnen Sektionen gehören, zur Erzeugung der Steuersignale für die Glasformungsvorrichtung in Übereinstimmung mit dem Steuerprogramm und den Ze'itsteuerdaten« Weiterhin gehört eine Maschinenüberv/achungssteuerung dazu, beispielsweise ein Digitalrechner LSI-11, die zwischen die Speichervorrichtung und jeder der Sektionssteuervorrichtungen geschaltet ist, um die Sektionszeitsteuerdaten und das Steuerprogromm in die
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Sektionssteuervorrichtung einzuspeisen und um den gegenwärtigen Wert der Sektionszeitsteuerdaten aus der Sektionssteuervorrichtung zu festgelegten Zeitpunkten abzulesen und die gegenwärtigen Sektionszeitsteuerdaten in der Speichervorrichtung zu steuern«.
Zur Glasfoirmungsmaschine gehört auch eine Vorrichtung zur Erzeugung einer Kette von ZeitSteuerimpulsen mit einer Frequenz, die der Geschwindigkeit der Formung der Glaserzeugnisse ,proportional ist, so daß eine festgelegte Anzahl von Zeitsteuerimpulsen einen Glasformungszyklus der Maschine darstellt» Jede der Sektionssteuervorrichtungen spricht'auf die Zeitsteuerimpulse an, um eine Gesamtzählung der Zeitsteuerimpulse zu ermitteln, welche die Momentanposition der einzelnen Sektion im Maschinenzyklus darstellt, wobei die Sektionssteuervorrichtung die Gesamtzählung der Zeitsteuerimpulse mit den Zeitsteuerdaten für den nächsten Formungsschritt in der Reihe vergleicht, um eines einer Vielzahl von Steuersignalen zu erzeugen, wenn die Gesamtzählung der ZeitSteuerimpulse und die Zeitsteuerdaten übereinstimmen. Die Glasformungszyklen der einzelnen Sektionen sind gegeneinander versetzt. Jede der Sektionssteuervorrichtungen subtrahiert einen unterschiedlichen, festgelegten Versetzungszählwert von der Gesamtzählung der Zeitsteuerimpulse, um die Zählung zu ermitteln, welche die Momentanposition der einzelnen Sektion im Maschinenzykius darstellt, wobei die . Sektionssteuervorrichtung die Momeiitanpositionszählung mit den Zeitsteuerdaten des nächsten Forraurtgsschritts in der Reihe vergleicht0
Die vorgelegte Erfindung betrifft auch ein Steuersystem für eine zyklisch betriebene Maschine mit wenigstens einer ersten und einer zweiten Station, die jeweils auf Steuersignale ansprechen, um in regelmäßigen Zyklen, einschließlich
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gleicher Reihen festgelegter Schritte, zu arbeiten, und bei dem entsprechende Schritte für die erste und zweite Station zeitlich zueinander versetzt sind. Zur Steuervorrichtung gehören eine Vorrichtung zur Speicherung eines Steuerprogramms, welche die Reihe der festgelegten Schritte definiert, und zur Speicherung von Zeitsteuerdaten für die Schritte, eine erste und zweite einzelne Steuervorrichtung jeweils für die erste und zweite Station zur Erzeugung der Steuersignale für die Schritte, die von der entsprechenden ersten und zweiten Station in Übereinstimmung mit dem Steuerprogramm und den Zeitsteuerdaten ausgeführt werden. Desweiteren gehört eine Mäschinenüberwachungssteuervorrichtung dazu, die zwischen die Steuervorrichtung jeder der ersten und zweiten'Station und die Speichervorrichtung geschaltet ist, um das Steuerprogramm und die Zeitsteuerdaten in die erste und zweite Steuervorrichtung einzuspeisen·
Die Speichervorrichtung kann die Datenspeichervorrichtung 27 sein, die über ein Paar Fioppy-Scheiben verfügt» Die Systein-Floppy-Scheibe speichert Programme für die Maschinenüberwachungssteuervorrichtung oder den Rechner 22, das Steuerprogramm für die erste und zweite Steuervorrichtung oder die Rechner der einzelnen Sektionen und den gegenwärtigen Wert der Zeitsteuerdaten, der alle fünf Minuten auf den neuesten Stand gebracht wird» Die Floppy-Scheibe für den Arbeitsablauf speichert die Zeitsteuerdaten für eine Vielzahl von Arbeiten, Eine festgelegte Abruf- oder Taktvorrichtung in der Maschinenüberwachungssteuervorrichtung leitet das Speicherprogramm der Pig, 8 ein, so daß der gegenwärtige Wert der Zeitsteuerdaten aus der ersten und der zweiten Steuervorrichtung abgelesen und in einen leistungsabhängigen Speicher der Maschinenüberwachungssteuervorrichtung sowie die System-Floppy-Scheibe eingespeichert wird* Der gegenwärtige Wert der Zeitsteuerdaten kann auch in den
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Arbeitsablaufspeicher eingespeist werden, um die Zeitsteuerdaten zu ersetzen, die anfangs in die erste und zweite Steuervorrichtung eingespeichert und eingespeist wurden, wobei dieser Schritt in Reaktion auf ein Erhaltungssignal erfolgt, das ein Tastaturprogramm der Maschinenüberwachungssteuervorrichtung einleitete
In Übereinstimmung mit den Festlegungen der Patentgesetzgebung wurden Prinzip und Betriebsmodus der Erfindung anhand ihrer bevorzugten Ausführung erklärt und veranschaulicht0 Es ist jedoch selbstverständlich, daß die Erfindung auch anders als hier veranschaulicht und beschrieben praktiziert werden kann, ohne von deren Inhalt oder Rahmen abzuweichen.
Claims (3)
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Erfindungsanspruch
1» Elektronisches Steuersystem für eine bestimmte Sektion in einer Glasformungsmaschine mit einer Vorrichtung zur Normung von Glasflußkörpern eine Vielzahl von einzelnen Glasformungssektionen, eine Vorrichtung zur Einspeisung ' der Glasflußkörper in die einzelnen Sektionen, Glasformung svorrichtungen in jeder- der einzelnen Sektionen zur Formung von Glaserzeugnissen aus den Glasflußkörpern in einer Reihe von festgelegten Formungsschritten in Reaktion auf eine Vielzahl von Steuersignalen, und eine
Steuervorrichtung zur Erzeugung von Steuersignalen, wobei die Steuervorrichtung gekennzeichnet ist durch
Steuervorrichtung zur Erzeugung von Steuersignalen, wobei die Steuervorrichtung gekennzeichnet ist durch
- eine Vorrichtung zur Speicherung eines Steuerprogramms, das die Reihe der festgelegten Formungsschritte definiert und zur Speicherung von Sektionszeitsteuerdaten für die Formungsschritte jeder einzelnen Sektion;
- eine Vielzahl von Sektionssteuervorrichtungen für jede der einzelnen Sektionen zur Erzeugung der Steuersignale für die Glasformungsvorrichtung in Übereinstimmung mit dem Steuerprogramm und den Sektionszeitsteuerdaten und
« eine Maschinenüberwachungssteuervorrichtung, die zwischen die Speichervorrichtung und jede der Sektionssteuervorrichtungen geschaltet ist, um das Steuerprogramm und die Sektionszeitsteuerdaten in die Sektionssteuervorrichtung einzugeben und um den gegenwärtigen ¥/ert der Sektionszeitsteuerdaten aus der Sektionssteuervorrichtung in festgelegten Abständen abzulesen, und die laufenden Zeitsteuerdaten der Sektion in die
Speichervorrichtung einzuspeichern.
Speichervorrichtung einzuspeichern.
2· Steuervorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch9 daß zu der Speichervorrichtung eine Floppy~Scheibe zur
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Speicherung"des Steuerprogramms und der Sektionszeitsteuerdaten gehört·
3· Steuervorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Maschinenüberwachungssteuervorrichtung und jede der Sektionssteuervorrichtungen Digitalrechner sind,
4· Steuervorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß jede der Sektionssteuervorrichtungen die laufenden Werte der Sektionszeitsteuerdaten für die einzelne Glasformungssektion, die von der Sektionssteuervorrichtung gesteuert wird, speichert, wobei die Maschinenüberwachungssteuervorrichtung Befehlssignale für jede der Sektionssteuervorrichtungen in festgelegten Zeitabständen erzeugt und jede der Sektionssteuervorrichtungen, die laufenden Sektionszeitsteuerdaten für die Masehinenüberwachungsßteuervorrichtung in Erwiderung auf die Befehlssignale erzeugt.
5« Steuervorrichtung nach Punkt 4» gekennzeichnet dadurch, daß die festg-elegten Zeitabstände etwa fünf Minuten voneinander getrennt sind,
6· Steuervorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet durch ein Hetzteil zur Energieerzeugung für wenigstens eine der Sektionssteuervorrichtungen und wobei die Maschinenüberwachungssteuervorrichtung auf die Wiederherstellung der Stromversorgung nach einem Ausfall des ZTetzteils anspricht, um das Steuerprogramni und die laufenden Sektionszeitsteuerdaten in die Sektionssteuervorrichtung einzugeben,
7· Steuervorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß zu der Glasfonuung-sriiaschine eine Vorrichtung gehört
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zur Erzeugung einer Kette von Zeitsteuerimpulsen mit einer Frequenz, die der Geschwindigkeit der Formung der Glaserzeugnisse proportional ist, so daß eine festgelegte Anzahl der ZeitSteuerimpulse einen Glasformungszyklus der Maschine darstellt, und wobei jede der SektionsSteuervorrichtungen auf die Kette von ZeitSteuerimpulsen anspricht, um eine Gesamtzählung der ZeitSteuerimpulse zusammenzustellen* welche die Momentanposition der einzelnen Sektion im Maschinenzyklus darstellt, wobei die Sektionssteuervorrichtung die Gesamtzählung der Zeitsteuerimpulse mit den Zeitsteuerdaten für den nächsten Formungsschritt in der Reihe vergleicht und eines einer Vielzahl von Steuersignalen erzeugt, wenn die Gesamtzählung der Zeitsteuerimpulse mit den ZeitSteuerdaten übereinstimmt,
8. Steuervorrichtung nach Punkt 7» gekennzeichnet dadurch, daß die Vorrichtung zur Erzeugung der Zeitsteuerimpulse nach der Erzeugung der festgelegten Anzahl von Zeitsteuerimpulsen einen Rückstellimpuls erzeugt und wobei jede der Sektionssteiervorrichtungen auf den Rückstellimpuls anspricht, um die Gesamtzählung der Zeitsteueriinpulse abzustimmen und den Maschinenzyklus mit der Erzeugung des Rückstellimpulses zu synchronisieren,
9, Steuervorrichtung nach Punkt 8, gekennzeichnet dadurch, daß jede der Sektionssteuervorrichtungen auf die Erzeugung des Rückstellimpulses außerhalb eines festgelegten Bereiches der Gesamtzählung der Zeitsteuerimpulse mit dem Stoppen der Erzeugung der Steuersignale anspricht a
10o Steuervorrichtung nach Punkt 8S gekennzeichnet dadurch, daß jede der Sektionssteuervorrichtungen auf den Uichtempfang einer festgelegten Anzahl der Ruckstellimpulse
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mit dem Stoppen der Erzeugung der Steuersignale anspricht.
11, Steuervorrichtung nach Punkt 7» gekennzeichnet durch eine Quelle für Wechselstromenergie für die Steuervorrichtung, wobei jede eier Sektionssteuervorrichtungen auf die Frequenz der Energiequelle anspricht, um periodisch die Gesamtzählung der Zeitsteueriinpulse zu überprüfen und um die Erzeugung der Steuersignale zu stoppen, wenn sich die Gesamtzahl der Zeitsteueriinpulse über eine festgelegte Anzahl der Überprüfungen nicht geändert hat,
12. Steuervorrichtung nach Punkt 11, gekennzeichnet dadurch, daß die Glasformungszyklen der einzelnen Sektionen gegeneinander versetzt sind und bei welcher jede der Sektionssteuervorrichtungen eine unterschiedliche, festgelegte Versetzungszählung von der Gesamtzählung der Zeitsteuerirapulse subtrahiert, um die Zählung zu erhalten, •welche die Moiaentanposition der jeweiligen Sektion im Glasformungszyklus darstellt, wobei die Sektionssteuervorrichtung die Momentanpositionszählung mit den Zeitsteuerdaten für den nächsten Pormungsschritt in der Reihe vergleicht, um eines einer Vielzahl von Steuersignalen zu erzeugen»
13e Steuervorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß zu jeder der Sektionssiaiervorrichtungen eine Vorrichtung zur Veränderung der Werte jedes der Sektionszeitsteuerdaten gehört,
14* GlasformimgsrnaschinG mit einer Vorrichtung zur Formung von Glasflußkörpern, einer Vielzahl von einzelnen Glasfomiungssektioneii, einer Vorrichtung zur Einspeisung der Glesflußkörper in die einzelnen Sektionen, Glasformungs-
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Vorrichtungen in ^eder der einzelnen Sektionen zur Formung -von Glaserzeugnissen aus Glasflußkörpern in einer Reihe von festgelegten Formungsschritten in Erwiderung auf eine Vielzahl von Steuersignalen, einer Vorrichtung zur Erzeugung einer Kette von Zeitsteuerimpulsen mit einer Frequenz, die der Geschwindigkeit der Formung der Glaserzeugnisse proportional ist, so daß eine festgelegte Anzahl der Zeitsteuerimpulse einen Glasformungszyklus der Maschine darstellt, einer Vorrichtung zum Aussondern von ausgewählten Glaserzeugnissen in Erwiderung auf ein Zurückweisungssignal und einer Steuervorrichtung zur Erzeugung der Steuersignale und des Zurückweisungssignals, wobei die Steuervorrichtung gekennzeichnet ist durch eine Maschinenüberwachungsvorrichtung, die auf die Kette der Zeitsteuerimpulse anspricht, um eine Gesamtzählung der Zeitsteuerimpulse zusammenzustellen, welche die Momentanposition der Maschine im Maschinenzyklus darstellt, wobei die Maschinenüberwachungssteuereinheit die.Gesamtzählung der Zeitsteuerimpulse mit einem gespeicherten Ausschußsynchronisationswert vergleicht, Vv'elcher die Position im Maschinenzyklus darstellt, wobei die ausgewählten Glaserzeugnisse auszusondern sind, und das Zurückweisungssignal für die Ausschußvorrichtung erzeugt, vierm. die Gesamtzählung der Zeitsteuerimpulse und der Ausschußsynchronisationswert übereinstimmen.
15* Steuervorrichtung nach Punkt 14, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Sektionssteuervorrichtungen für jede der einzelnen Sektionen zur Erzeugung der Steuersignale für die Glasformungsvorrichtungen und zur Speicherung eines Ausschußsynchronisationswertes für die dazugehörende einzelne Sektion, wobei die Maschinenüberwachungssteuervorrichtung den Ausschußsynchror-isatioris'yvert in festgelegten Zeitabständen zum Vergleich mit der Gesamtzählung der ZeitSteuerimpulse liest und speichert.
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16, Steuervorrichtung nach Punkt 15» gekennzeichnet dadurch, daß die Maschinenüberwachungssteuervorrichtung die Ausschußsynchronisationswerte mit der Gesamtzählung der Zeitsteuerimpulse nach jeder Zuordnung eines Zeitsteuerimpulses vergleicht.
17· Steuersystem für eine zyklisch betriebene Maschine mit. einer ersten und einer zweiten Station, die jeweils auf Steuersignale ansprechen, um' in regelmäßigen Zyklen einschließlich gleicher Reihen von festgelegten Schritten zu arbeiten, und wobei die entsprechenden Schritte
. für die erste und zweite Station zeitlich zueinander versetzt sind, gekennzeichnet durch
- eine Vorrichtung zur Speicherung eines SteuerProgramms, welches die Reihe der festgelegten Schritte definiert, und zur Speicherung der Zeitsteuerdaten für die Schritte;
- eine erste und zweite Steuervorrichtung jeweils für jede der ersten und zweiten Station zur Erzeugung der Steuersignale für die Schritte, die von der entsprechenden ersten und zweiten Station in Übereinstimmung mit dem Steuerprogramm und den Zeitsteuerdaten auszuführen sind, und
- eine Maschinenüberwachungssteuervorrichtung, die zwischen die Speichervorrichtung und jede der ersten und zweiten Steuervorrichtung geschaltet ist, um das Steuerprogramm und die Zeitsteuerdaten in die erste -. und zweite Steuervorrichtung einzugeben«
18. Steuersystem nach Punkt 17, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Erzeugung eines festgelegten Abrufesignals, wobei zu der ersten und zweiten Steuervorrichtung eine Vorrichtung zur Änderung des Wertes der Zeitsteuer-
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daten gehört und wobei die Maschinenüberwachungs-steuervorrichtung auf das festgelegte Abrufesignal anspricht, um den gegenwärtigen Wert der Zeitsteuerdaten aus einer der ersten und zweiten Steuervorrichtungen abzulesen.
19β Steuersystem nach Punkt 18, gekennzeichnet dadurch, daß die Vorrichtung zur Erzeugung eines festgelegten Abrufesignals eine Taktvorrichtung ist, die mit einer festgelegten Geschwindigkeit arbeitet. ·
Steuersystem nach Punkt 19» gekennzeichnet dadurch, daß zu der Maschinenüberwachungssteuervorrichtung eine Vorrichtung zur Speicherung des abgerufenen gegenwärtigen Wertes der Zeitsteuerdaten gehört«
21« Steuersystem nach Punkt 20, gekennzeichnet dadurch, daß zu der Speichervorrichtung für das Steuerprogramm und die Zeitsteuerdaten eine Vorrichtung zur Speicherung des
: abgerufenen gegenwärtigen Wertes der ZeitSteuerdaten gehört und die Maschinenüberwachungssteuervorrichtung auf das Abrufe signal anspricht, um den abgerufenen Momentanwert der Zeitsteuerdaten in die Speichervorrichtung für das Steuerprogramm und die Zeitsteuerdaten einzugeben.
22· Steuersystem nach Punkt 20, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Erzeugung eines Erhaltungssignals und bei welchem die Maschinenüberwachungsvorrichtung auf das Erhaltungssignal anspricht, um die Zeitsteuerdaten in der Speichervorrichtung für das Steuerprogramm und die Zeitsteuerdaten durch den gegenwärtigen Wert der Zeitsteuerdaten zu ersetzen.
HierziLjLSsiten Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21104879A DD142035A5 (de) | 1979-02-15 | 1979-02-15 | Elektronisches steuersystem fuer eine bestimmte sektion einer glasformungsmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD21104879A DD142035A5 (de) | 1979-02-15 | 1979-02-15 | Elektronisches steuersystem fuer eine bestimmte sektion einer glasformungsmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD142035A5 true DD142035A5 (de) | 1980-06-04 |
Family
ID=5516765
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD21104879A DD142035A5 (de) | 1979-02-15 | 1979-02-15 | Elektronisches steuersystem fuer eine bestimmte sektion einer glasformungsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD142035A5 (de) |
-
1979
- 1979-02-15 DD DD21104879A patent/DD142035A5/de unknown
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