DD142102A5 - Plattenspieler - Google Patents

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DD142102A5
DD142102A5 DD79210977A DD21097779A DD142102A5 DD 142102 A5 DD142102 A5 DD 142102A5 DD 79210977 A DD79210977 A DD 79210977A DD 21097779 A DD21097779 A DD 21097779A DD 142102 A5 DD142102 A5 DD 142102A5
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DD
German Democratic Republic
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support
turntable
platform
plate
housing
Prior art date
Application number
DD79210977A
Other languages
English (en)
Inventor
James A Allen
Leslie A Torrington
Original Assignee
Rca Corp
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Application filed by Rca Corp filed Critical Rca Corp
Publication of DD142102A5 publication Critical patent/DD142102A5/de

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details
    • G11B17/022Positioning or locking of single discs
    • G11B17/028Positioning or locking of single discs of discs rotating during transducing operation
    • G11B17/032Positioning by moving the door or the cover

Landscapes

  • Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)
  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)
  • Moving Of Heads (AREA)

Description

Plattenspieler Anwendungsgebiet der Erf induing;:
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Plattenspieler gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, insbesondere betrifft die Erfindung einen Plattenspieler, in dem die abzuspielenden Platten in einem Futteral einführbar sind. Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet der Erfindung sind Bildplattenspieler
Charakteristik der bekannten tecjinischen Lösungen;
Es sind Bildplattensysteme bekannt, bei denen die Information in einem plattenförmigen Aufzeichnungsträger in Form von Konfigurationsänderungen im Boden einer kontinuierlichen spiralförmigen Rille in der Oberfläche der Platte aufgezeichnet ist. Zum Abspielen der gespeicherten Information werden Kapazitätsänderungen zwischen einer Elektrode eines in der Rille laufenden Abtaststiftes und einer elektrisch leitenden Schicht an der Plattenoberfläche wahrgenommen. Ein solches kapazitives Bildplattensystem ist beispielsweise aus der US-PS 38 42 194 bekannt.
Bei Plattenspielern für solche und ähnliche Systeme ist es vorteilhaft, den Abtaststift in einer auswechselbaren Patrone unterzubringen. Bei einem bekannten Plattenspieler ist die Aufnehmerpatrone in einem Fach eines Supports angeordnet, der im Plattenspieler durch Schienen längs eines bestimmten Weges verschiebbar geführt ist. Der Support wird während eines AbspielVorganges mit einer Geschwindigkeit, die mit der Bewegung des Abtaststiftes korreliert ist, längs der Führungsschienen bewegt. Eine Vor-
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Schubvorrichtung für einen derartigen Plattenspieler ist beispielsweise aus der US-PS 3~870 320 bekannt."
Es ist insbesondere bei Bildplatten zweckmäßig, die Platten jeweils in ein dünnes Plattenfutteral aus Kunststoff einzuschließen. Bei bestimmten Plattenspielern wird die abzuspielende Platte im Futteral in einem Einführungsschlitz des Plattenspielers eingeschoben. Der Plattenspieler hat einen weiteren Satz von Schienen,, der das eingeführte Plattenfutteral längs eines weiteren Weges führt. Die Platte wird beim anschließenden Herausziehen des Futterals durch einen im Plattenspieler vorgesehenen Plattenentnahmemechanismus aus dem Futteral entfernt und im Plattenspieler zurückgehalten. Der Plattenspieler enthält eine Plattform, die wenn sie sich in einer angehobenen Stellung befindet, die zurückgehaltene Platte haltert. Die zurückgehaltene Platte wird dann durch Bewegen der Plattform in eine heruntergedrückte Stellung auf den Plattenteller des Plattenspielers übergeführt, so daß sie abgespielt werden kann. Zum Entnehmen der Platte wird die Plattform angehoben, so daß sie die Platte wieder übernimmt und ein leeres Futteral wird in den Plattenspieler eingeführt, um die Platte wieder in das Futteral zurückzubringen. Beim anschließenden Herausziehen des Futterals wird die Platte dann mit aus dem Plattenspieler entfernt. Plattenspieler, die sich für die Verwendung für Platten, die in einem Futteral untergebracht sind, eignen, sind z.B. aus der US-PS 4 098 511 und den DE-OSen 27 54 294 und 27 56 841 bekannt.
Bei Plattenspielern dieser Art ist der Support gewöhnlich für eine Querbewegung im Plattenspieler, d.h. eine Bewegung von der einen Seite zur anderen hin gelagert, während das Plattenfutteral von vorne nach hinten eingeführt wird, d.h. in einer Richtung, die senkrecht zum Weg des Supports verläuft. Eine solche Konfiguration bringt jedoch gewisse Einschränkungen hinsichtlich des Entwurfes und der Konstruktion des Plattenspielers mit sich: Es ist z.B. erforderlich,daß sich die Anfangsstellung des Supports außerhalb der Peripherie der Platte befindet; eine der Schienen zur Führung des Plattenfutterals muß am Support montiert sein, damit sie die Bewegung des Supports zur Plattenmitte hin nicht stört; es wird ein getrennter Mechanismus
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benötigt, um den Support nach dem Abspielen der Platte in die Ausgangsoder Anfangsstellung zurückzuführen, und es ist eine Vorrichtung zum Steuern des Aufsetzens des Abtaststiftes nötig, um zu gewährleisten, daß der Abtaststift genau auf den Anfang des aufgezeichneten Bandes aufgesetzt wird, wenn der Suppport von einer außerhalb der Plattenperipherie gelegenen .Anfangsstellung in eine Stellung über der Platte verschoben wird.
In einer gleichrangigen Anmeldung, für die die Priorität aus der US-PA 964 531 vom 29.11.1978 beansprucht wird, ist eine neuartige Konstruktion für einen Plattenspieler, insbesondere Bildplattenspieler beschrieben, bei der die obigen Probleme vermieden werden. Bei diesem Plattenspieler ist der Support längs eines Weges verschiebbar gelagert, der parallel zum Einführungsweg für das Plattenfutteral verläuft. Ein weiteres Merkmal dieses Plattenspielers besteht darin, daß die Richtung der Verschiebung des Supports während eines AbspielVorganges der Einführungsrichtung des Plattenfutterals entgegengesetzt ist. Der Weg des Plattenfutterals ist bezüglich des Weges des Supports so angeordnet, daß das Plattenfutteral bei seiner Einführung am Support angreift, wenn sich dieser in einer anderen Stellung als einer Anfangs- oder Ausgangsstellung befindet und dadurch den Support in seine Ausgangsstellung zurückbringt.
Ziel der Erfindung:
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders zweckmäßige Konstruktion für einen Plattenspieler anzugeben. Darlegung des Wesens de3? Erfindung:
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den im Patentanspruch 1 gekennzeichneten Plattenspieler gelöst.
Die Unteransprüche betreffen Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen des Plattenspielers gemäß der Erfindung.
Bei der bevorzugten Ausführungsform des Plattenspielers gemäß der Erfindung sind sowohl die Führungsschienen für das Plattenfutteral als auch die parallelen Führungsschienen für den Support integral auf einer
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Plattenhalterungs-Plattform angeordnet.
Durch die Erfindung wird eine genaue Ausrichtung des Plattenfutterals bezüglich des Supports sowie des Supports bezüglich des Plattentellers im ganzen Betriebsbereich gewährleistet.
!spiele; .
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Bildplattenspieler gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine perspektivische Seitenansicht des Bildplattenspiäers gemäß Fig. 1, in der eine absenkbare Plattform in ihrer angehobenen Stellung dargestellt ist;
Fig. 3 eine perspektivische Seitenansicht des Plattenspielers gemäß Fig. 1 und 2, in der die Plattform in ihrer abgesenkten Stellung dargestellt ist;
Fig. 4 und 5 ein Plattenfutteral mit einer Hülle und einem Plattenrückhalteteil, das bei dem Plattenspieler gemäß Fig. 1 bis 3 verwendbar ist;
Fig.. 6 einen Plattenentnahmemechanismus des Plattenspielers gemäß Fig.-1 bis 3;
Fig. 7 und 8 die Arbeitsweise des Plattenentnahmemechanismus gemäß Fig. 6;
Fig. 9 und 10 Darstellungen zur Erläuterung des überführens;.·· . einer auf der absenkbaren Plattform ruhenden Platte auf den Plattenteller
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des Plattenspielers gemäß Fig. 1 bis 3;
Fig. 11 bis 13 einen mechanischen "Kippschalter, der für die Signalaufnehmer-Support-Vorschubvorrichtung des Plattenspielers gemäß Fig. 1 bis 3 verwendet werden kann;
Fig. 14 eine Anordnung zur Betätigung des Kippschalters gemäß Fig. 11 bis 13 durch Steuerelemente, die an einem Eingangsende des Plattenspielers angeordnet sind;
Fig. 15 eine andere Ausführungsform eines Supportvorschubmechanismus, die bei dem Plattenspieler gemäß Flg. 1 bis 3 verwendet werden kann, und
Fig. 16 eine Vorrichtung zum Anheben und Absenken eines Abtaststiftes, die sich für den Plattenspieler gemäß Fig. 1 bis 3 eignet.
In den Figuren 1, 2 und 3 ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Bildplattenspieler 20 mit einem Gehäuse 22 dargestellt, das an seinem vorderen Ende einen Einführungsschlitz 24 aufweist, durch den ein Plattenfutteral eingeschoben wird, um eine in ihm enthaltene Platte in den Plattenspieler einzuführen. Der Plattenspieler enthält einen Plattenteller 26 mit einer Zentrierspindel 28 und einem weichen, ringförmigen Kissen 30 zum Auflegen einer Platte. Der Durchmesser.des Plattentellers ist kleiner als der Plattendurchmesser und das weiche ringförmige Kissen unterstützt die Platte, in ihrem Rillenbereich.
Der Plattenteller 26 ist durch einen Motor 32 (Fig. 1) mit einer Drehzahl antreibbar, die innerhalb vorgegebener Grenzen gehalten wird, z.B. 450 U/min * 0,01 %. Ein anderer geeigneter Plattentellerantrieb ist in der US-PS 39 12 283 beschrieben.
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Das'Gehäuse 22 enthält ferner eine Plattform 34, die auf einer Welle 36 am Nichteingangsende (hinteren Ende ) des Gehäuses 22 montiert und zwischen einer angehobenen Stellung (Fig. 2 ) und einer heruntergedrückten Stellung (Fig. 3) beweglich ist. Auf der Plattform 34 befinden sich zwei Schienen 38 und 40. Die Schienen haben Nuten 42 bzw. 44, die ein in das Gehäuse eingeführtes Plattenfutteral längs eines vorgegebenen Weges führen. Die vorderen Enden der das Plattenfutteral führenden Nuten fluchten mit dem Einführungsschlitz 24, wenn sich die Plattform in ihrer angehobenen Stellung befindet, so daß dann ein Plattenfutteral in den Plattenspieler eingeführt werden kann.
Wie aus den Figuren 4 und 5 ersichtlich ist, enthält ein Plattenfutteral 50 eine äußere Hülle 52 und eine Plattenrückhaltevorrichtung 54, die in die Hülle einsteckbar ist. Die Pla.ttenrückhaltevorrichtung 54 enthält erstens einen ringförmigen Teil 56, der die umhüllte Platte 58 umgibt und zweitens einen Rückenteil 60, der als Verschluß für die Hülle dient und verhindert, daß Staub und Schmutz in den die Platte enthaltenden Raum eindringen. Der Rückenteil 60 hat eine "Öffnung 62, in die'Klinkenhebel 70 und 72 eines Plattenentnahmemechanismus 74 (Fig. 1) reichen, wenn sich das Plattenfutteral in der voll eingeführten Stellung im Plattenspieler befindet, so daß die Platte beim anschließenden Herausziehen des Futterals aus diesem entnommen wi rd.
Der Plattenentnahmemechanismus 74 ist auf der Plattform 34 angeordnet. Wie Fig. 6 zeigt, sind die Klinkenhebel 70 und 72 des Plattenentnahmemechanismus 74 schwenkbar an einem auf der Plattform montierten Bügel gelagert. Die Klinkenhebel können zwischen einer geöffneten Stellung (Fig. 6 und 7) und einer geschlossenen Stellung (Fig. 8) umgeschaltet werden, was durch das Eintreffen eines Futterals in der voll eingesetzten Stellung im Plattenspieler bewirkt wird. Die diesbezügliche Steuervorrichtung des Plattenentnahmemechanismus enthält einen im Wege des Plattenfutterals angeordneten, schwenkbar gelagerten Betätigungshebel 78. Der Betätigungshebel 78 dreht ein Klinkenrad 80, das einen im wesentlichen quadratischen Nocken 82 trägt, jedesmal dann um 45° weiter,'wenn ein Plattenfutteral die vo^ll eingeführte Stellung im Plattenspieler erreicht. Bei jedem Weiterschalten des quadratischen Nockens
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82 ändert sich die Stellung der Klinkenhebel gegenüber der Stellung, die sie vor der Einführung des Futterals bzw. der Hülle hatten. Durch nichtdargestellte Federn werden der Betätigungshebel 78 in seine Ruhelage gedrückt und die Klinkenhebel 70, 72 am quadratischen Nocken gehalten. Durch eine nichtdargestellte Kralle wird verhindert, daß sich das Klinkenrad rückwärts dreht, wenn der Betätigungshebel in seine Ruhelage zurückfährt. Ein geeigneter, durch ein Plattenfutteral betätigbarer Plattenentnahmemechanismus ist aus der US-PS 4 109919 bekannt. '
Beim Einführen einer Platte in den Plattenspieler befinden sich die Klinkenhebel 70 und 72 in der in Fig. 8 dargestellten geschlossenen Stellung, die Plattform 34 nimmt ihre in Fig. 2-dargestellte angehobene Stellung ein, und ein volles Plattenfutteral wird durch den Einführungsschlitz 24 entlang den das Plattenfutteral führenden Nuten 42 und 44 eingeschoben . Die Klinkeftebel 70 und 72 treten schließlich in die öffnung 62 des Rückenteils 60 des Plattenfutterals ein, wenn dieses die voll eingesetzte Stellung im Plattenspieler erreicht. Das Futteral greift dabei am Betätigungshebel 78 an und schaltet die Klinkenhebel 70 und 72 in die in Fig. 7 dargestellte gespreizte Stellung, in der die Plattenrückhaltevorrichtung 54 mit der zugehörigen Platte mit der Plattform verriegelt sind. Beim schließenden Herausziehen der Hülle 52 wird die Platte aus dieser herausgezogen und bleibt dementsprechend auf der angehobenen Plattform 34 im Plattenspieler liegen (Fig. 9). Die Platte wird dann durch Absenken der Plattform in die in Fig. 10 dargestellte heruntergedrückte Stellung auf den Plattenteller übergeführt.
Bei der Entnahme der Platte verlaufen die oben geschilderten Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge. Die Plattform 34 und damit die Platte 58 werden angehoben (Fig. 9).-Die Plattform 34 hat eine Öffnung 90, deren Innendurchmesser um soviel kleiner als der Plattendurchmesser ist, daß ein positives Anheben der aufgelegten Platte während der Aufwärtsbewegung der Plattform gewährleistet ist. Die Plattform ist mit einem Satz herunterdrückbarer Anhubpolster 92, 93, 94, 95 und 96 (Fig. 1) versehen, die die darauf ruhende Platte bezüglich der das Futteral führenden Nuten 42 und 44 ausrichten, so daß
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die Platte in eine leere Hülle eintritt, wenn diese in den Plattenspieler eingeschoben wird. Der vordere Rand der Hülle drückt dabei die Anhubpolster nach unten, so daß sie sich nach vorne bewegen kann. Durch das Angreifen der Hülle am Betätigungshebel 78 werden die Klinkenhebel 70 und 72 in die in Fig. 8 dargestellte geschlossene Stellung geschaltet und die Platte bzw. die Plattenrückhaltevorrichtung dadurch freigegeben. Beim anschließenden Herausziehen des Futterals wird die in ihm enthaltene Platte mit entfernt.
Die Schienen 38 und 40 sind außerdem noch mit einem zweiten Satz von Nuten 100 und 102 (Fig. 2 und 3) versehen, die dazu dienen, einen Support 104 längs eines zweiten Weges zu führen, der parallel zum Weg des Futterals (von vorn nach hinten) verläuft. Der Support 104 weist zwei Vorsprünge (nicht dargestellt) auf, die von den ihn führenden Nuten 100 bzw. aufgenommen werden.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, hat der Support ein Fach, in dem eine Signalaufnehmerpatrone 106 angeordnet ist, die einen Abtastarm 108 aufweist, dessen Ende einen Abtaststift 107 zum Abtasten der Rille einer aufgelegten Platte trägt. Während des Abspielens einer Platte wird der Support 104 längs der Schienen 100 und 102 in Richtung auf die Mitte des Plattentellers hin verschoben, also in einer Richtung, die der Bewegungsrichtung des Plattenfutterals beim Einschieben entgegengesetzt ist. Die Verschiebungsgeschwindigkeit des Supports ist mit der Drehzahl des Plattentellers korreliert, worauf unten noch näher eingegangen wird. Der Abtaststift wird beim Abspielen einer Platte durch eine Armstreckvorrichtung 109 in Richtung der Rille nach vorwärts und rückwärts bewegt, um zyklische Fehler der Relativgeschwindigkeit zwischen Abtaststift und Platte zu kompensieren. Eine für «den vorliegenden Plattenspieler geeignete Signalaufnehmerpatrone ist beispielsweise in der US-PS 40 30 124 beschrieben. Eine geeignete Armstreckvorrichtung ist aus der US-PS 39 83 318 bekannt.
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Mit den Schienen 38 und 40 der Plattform 34 sind zwei Zahnstangen 110 bzw. 112 verbunden. Am Support 104 (Fig.1) ist eine Welle 114 drehbar gelagert, die einen Satz Ritzel 116 und 118 trägt. Die Ritzel greifen jeweils in eine entsprechende Zahnstange ein, um zu gewährleisten, daß der Weg des Supports im ganzen Betriebsbereich radial zu der auf den Plattenteller aufgelegten Platte verläuft^
Vor dem Abspielen einer Platte- wird der Support in eine Startoder Ausgangsstellung zurückgestellt. Die Zurückstellung des Supports in die Ausgangsstellung erfolgt selbsttätig, wenn ein Plattenfutteral eingeschoben wird, beispielsweise um aus dem Plattenspieler eine Platte zu entnehmen, die auf der Plattform ruht, während sich diese in ihrer angehobenen Stellung befindet. Die Lage des Weges des Plattenfutterals bezüglich des Weges des Supports ist so gewählt, daß"das Plattenfutteral beim Einschieben in den Plattenspieler am Support angreift. Der Plattenspieler ist so bemessen, daß das Eintreffen des am Support angreifenden Plattenfutterals in der voll eingeschobenen Stellung im Plattenspieler mit der Ankunft des erfaßten Supports in seiner Start- oder Ausgangsstellung zusammenfällt.
Die auf der Plattform ruhende, zurückgehaltene Platte wird dann zum Abspielen durch Absenken der Plattform auf den Plattenteller übergeführt. Der Support wird beim Abspielen längs der Schienen in einer Richtung, die der Einführungsrichtung des Plattenfutterals entgegengesetzt ist, in Korrelation mit der Drehzahl des Plattentellers verschoben. Außer der normalen korrelieren Verschiebung des Supports während des Abspielens einer Platte kann der Support in beliebiger Richtung mit einer von der Drehzahl der Platte unabhängigen Geschwindigkeit verschoben werden, um eine gewünschte Stelle der aufgezeichneten Information aufzusuchen (aktive Suche).
Der Antriebsmechanismus des Supports enthält einen endlosen Abspielriemen 130, einen endlosen Suchlaufriemen 132 und einen am Support angebrachten mechanischen Kippschalter 134 (Fig. 1). Durch den Kippschalter kann wahlweise einer der beiden Riemen mit dem Support verbunden werden, um den Antrieb des Supports durch den gewählten Riemen zu bewirken. Der Ab-
spielriemen Ί30 wird entsprechend der Plattentellerdrehzahl in einer solchen Richtung angetrieben, daß der Support auf die Mitte der Platte hin bewegt wird. Der Suchlaufriemen kann unabhängig von der Plattendrehzahl in beliebiger, wählbarer Richtung angetrieben werden. Der Antrieb der Riemen geschieht folgendermaßen: Der Abspielriemen 130 läuft über zwei Riemenscheiben 136 und 138, der Suchlaufriemen über zwei weitere Riemenscheiben 140 und 142. Die Riemenscheiben 136 und 138 sitzen lose auf der Welle 36 und können sich unabhängig von dieser drehen. Die anderen, nicht angetriebenen Riemenscheiben 138 und 142 sind drehbar auf einem Stift 144 gelagert, der an der Plattform 34 angebracht ist und parallel zu der die Plattform lagernden Welle 36 verläuft. Die Riemenscheiben sind so angeordnet, daß die Riemen parallelzum Weg des Supports verlaufen.'
Die Riemen 130 und 132 werden folgendermaßen angetrieben: Wie Fig. 1 zeigt, sind auf der Welle 36 der Plattform ferner eine mit dem Plattenteller angetriebene Riemenscheibe 150 und eine durch ein Daumenrad 160 angetriebene Riemenscheibe 152 so gelagert, daß sie sich unabhängig von der Welle drehen können. Die den Abspiel riemen 130 antreibende Riemenscheibe 136 und die den Suchlaufriemen 132 antreibende Riemenscheibe 140 sind mit der vom Plattenteller angetriebenen Riemenscheibe 150 bzw. mit der durch das Daumenrad 160 angetriebenen Riemenscheibe 152 verbunden und drehen sich jeweils mit diesen.
Die vom Plattenteller angetriebene Riemenscheibe 150 ist mit einer Riemenscheibe 154 gekoppelt, die ihrerseits über ein Getriebe 15.6 durch den den Plattenteller antreibenden Motor 32 angetrieben wird. Die richtige Verschiebung des Supports entsprechend der Radial bewegung des in der Rille der Platte laufenden Abtaststiftes während des Abspielens einer Platte wird durch ein entsprechend gewähltes Untersetzungsverhältnis des Getriebes gewährleistet.
Das am Umfang gerändelte Daumenrad 160 ist drehbar im Gehäuse
22 gelagert und hat einen Teil, der für den Benutzer durch einen Schlitz
in einer Frontplatte 230 des Plattenspielers zugänglich ist. Das Daumenrad
160 ist mit einer koaxialen Riemenscheibe 162 verbunden, die die Riemenschei-
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be 152 liber Riemen 164 und 166 sowie eine Zwischen-Riemenscheibe 168 antreibt. Der Suchlaufriemen kann also durch das Daumenrad von Hand in beliebiger Richtung und mit einer gewünschten Geschwindigkeit innerhalb eines gewissen Geschwindigkeitsbereiches verstellt werden. Die Riemen und Riemenscheiben sind vorzugsweise gezahnt, so daß ein rutschfreier Antrieb gewährleistet ist.
Im Support 104 ist ferner eine Vorrichtung 170 (Fig. 1 und 16) angeordnet, mit der der Abtaststift zwischen einer abgesenkten Stellung, in der er in die Rille einer auf den Plattenteller aufgelegten Platte eingreifen kann, und einer angehobenen Stellung, in der ein Eingriff des Abtaststiftes in die Platte nicht möglich ist, verstellt werden kann. Der Abtaststift wird während des Abspielens und eirier aktiven Suche zum Eingriff in die auf dem Plattenteller liegende.Platte abgesenkt. Der Abtaststift wird angehoben, wenn sich der Plattenspieler in einer Pausestellung befindet und wenn der Support eine dem Ende eines Abspielvorganges entsprechende Endstellung erreicht.
Die Vorrichtung 170 zum Anheben und Absenken des Abtaststiftes enthält, wie aus Fig. 16 ersichtlich ist, im wesentlichen eine Abtastarmauflage 172, die zwischen einer angehobenen Stellung und einer abgesenkten Stellung verstellbar ist. In der angehobenen Stellung drückt die Abtastarmauflage 172 von unten gegen den Abtastarm 108 (Fig. 1), so daß eine Berührung des Abtaststiftes mit der Platte verhindert wird. In der abgesenkten Stellung gestattet die Abtastarmauflage, daß der Abtaststift eine abgesenkte Stellung einnimmt, in der ein Kontakt zwischen dem Abtaststift und der Platte stattfindet, wenn sich der Support in der Abspielstellung über der Platte befindet. Mit der Abtastarmauflage 172 ist ein Permanentmagnet 176 verbunden, der bei Erregung eines Elektromagneten 174 von diesem abgestoßen wird und dann den Abtastarm in die abgesenkte Stellung bringt. Bei Entregung des Elektromagneten 174 wird der Abtaststift durch eine an der Abtastannauflage 172 befestigte Blattfeder 178 von der Platte abgehoben. Die Abtastarmauflage 172 kann ferner durch eine wahlweise betätigbare Kolbenoder Stellvorrichtung 179 nach unten gedrückt werden. Eine solche Vorrichtung zum Anheben und Absenken des Abtaststiftes ist in der US-PS 4 053 161
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genauer erläutert.
Im Support sind ferner Aufnehmerschaltungen angeordnet, die mit dem Ausgang des die Plattenrille abtastenden Abtaststiftes gekoppelt sind und ein Signal erzeugen, das Information darstellt, die in der auf dem Plattenteller liegenden, abgespielten Platte aufgezeichnet ist. Mit dem Ausgang der Aufnehmerschaltungen sind Signal Verarbeitungsschaltungen gekoppelt, die im Gehäuse untergebracht sind und ein Signal erzeugen, das einem Fernsehempfänger zur akustischen und visuellen Wiedergabe der auf der Platte aufgezeichneten Information zugeführt werden kann. Geeignete Aufnehmerschaltungen sind in der US-PS 4 080 625 beschrieben; typische Signalverarbei-. tungsschaltungen sind in der US-PS 4 097 899 beschrieben.
Zum Erzeugen spezieller Effekte wird der mechanische Kippschalter 134 in die Stellung für den aktiven Suchbetrieb umgelegt, in der der Support mit dem Such!aufriemen 132 gekoppelt ist, der mit veränderbarer Geschwindigkeit und in beiden Richtungen angetrieben werden kann. Der mit konstanter Geschwindigkeit und nur in einer Richtung angetriebene Abspielriemen 130 ist dabei abgekoppelt. Man sieht, daß die Vorrichtung zum Anheben und Absenken des Abtaststiftes sowohl im aktiven Suchbetrieb, als auch im Abspielbetrieb einen Kontakt zwischen Abtaststift und Platte erlaubt. Wenn beispielsweise eine schnelle Vorwärtsbewegung bewirkt werden soll, wird der Support durch Drehen des Daumenrades 60 mit entsprechender Geschwindigkeit in der gewünschten Richtung schnell nach vorwärts bewegt, während man den Abtaststift auf der Platte aufsitzen läßt. Die umgekehrte Bewegung kann dadurch bewirkt werden, daß man den Support in der entgegengesetzten Richtung (also weg von der Mitte des Plattenspielers oder in Richtung auf die Ausgangsstellung) verschiebt. Wenn ein Standbildeffekt erreicht werden soll, läßt man den Support stehen, so daß der in der Rille laufende Abtaststift einen bestimmten Satz von Rillenwindungen wiederholt abtastet.
Der mechanische Kippschalter 134 mit dem der Support v/ahlweise mit einem der beiden Riemen gekoppelt werden kann, um die Verschiebung des Supports durch aen gewählten Riemen zu bewirken, ist folgendermaßen aufge-
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baut: In den Figuren 11, 12 und 13 sind erstens eine Pausestellung, in der der auf dem Support montierte Kippschalter von beiden Riemen abgekuppelt ist, zweitens eine Spielstellung, in der der Kippschalter mit dem Abspielerriemen 130 gekoppelt ist, bzw. drittens eine Suchstellung, in/der der Kippschalter mit dem Such!aufriemen verbunden ist, dargestellt.
Der Kippschalter 134 enthält einen Block 180, der an dem auf der Plattform gelagerten Support befestigt ist und sich mit diesem bewegt. Der Block 180 hat zwei Flächen 182 und 184, die einen Schlitz 186 begrenzen, durch den der Abspiel riemen und der Such!aufriemen jeweils mit dem oberen Trumm laufen. Der Block 180 hat ferner pine Vertiefung oder Ausnehmung 188, die mit einer oberen Seite 182 in Verbindung steht. In der Ausnehmung 188 ist eine gegabelte Platte 190 montiert, die um einen Stift 192 schwenkbar ist und dadurch eine der drei oben erwähnten Stellungen einnehmen kann. In der Abspielstellung wird das obere Trumm des Abspielriemens 130 zwischen die schwenkbare Platte 190 und die untere Fläche 184 eingeklemmt (Fig. 12). Im Abspielbetrieb wird das obere Trumm des Suchlaufriemens 132 zwischen die schwenkbare Platte 190 und die untere Fläche 184 eingeklemmt (Fig. 13). In der Pausestellung ist der Support mit keinem der beiden Riemen verbunden (Fig. 11).
Der Kippschalter ist durch einen Betätigungsmechanismus betätigbar, der einen Stift 194 enthält, welcher drehbar an dem auf den Support angeordneten Block 180 befestigt ist. Am einen Ende des Stiftes 194 ist ein exzentrischer Vorsprung 196 vorgesehen, der in einen Ausschnitt der schwenkbaren Platte 190 eingreift. Die Lage und.Orientierung des Stiftes 194 bezüglich der Platte 190 sind so gewählt, daß die Platte durch Drehen des Stiftes geschwenkt werden kann. Am Stift 194 ist ein Betriebsartwahlhebel 200 befestigt, mit dem die schwenkbare Platte in die gewünschte Stellung gebracht werden kann.
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Es ist vorteilhaft, den Kippschalter durch ein Steuerglied betätigen zu können, das sich am Eingangsende des Plattenspielers befindet. Eine solche Anordnung ist in Fig. 14 dargestellt.. Wie ersichtlich, ist der Betriebsartwahl hebel 200 am freien Ende nach oben gebogen und bildet da- · durch eine versetzte Nase 212. An der Plattform ist eine Klappe 214 schwenkbar gelagert, die eine bogenförmige Bewegung um eine Achse ausführen kann, die parallel zum Weg des Supports verläuft. Der Betriebsartwahl hebei ist durch eine Torsionsfeder 216 in eine Extremlage bei der Klappe 214 vorgespannt, in der der Support 104 mit dem Abspielriemen 130 gekoppelt ist. Die Klappe 214 ist um einen ersten Betrag (entsprechend der mittleren Stellung der kippbaren Platte 190) und um einen zweiten Betrag (entsprechend der anderen Extremlage.der kippbaren Platte 190) in Uhrzeigerrichtung (vom Eingangsende aus gesehen) schwenkbar, um den Kippschalter in die Pausestellung, in der der Support von beiden Riemen abgekoppelt ist, bzw. die1 Suchstellung, in der der Support durch den Suchlaufriemen 132 steuerbar ist, einstellen zu können.
Die Klappe 214 ist am hinteren Ende des Plattenspielers mit einem Vorsprung 220 versehen, der mit Streben 222 und 224 zusammenwirkt. Die Streben 222 und 224 sind durch eine Pausetaste bzw. eine Suchtaste (Fig. 1) derart betätigbar, daß die Klappe um den ersten bzw. zweiten Betrag geschwenkt wird. Bei Betätigung der Pausetaste bzw. der Suchtaste wird der Kippschalter also in die Pausestellung bzw. Suchstellung gebracht.. Die Tasten zur Wahl der Betriebsart befinden sich an der Frontplatte des Geräts und rasten beim Drücken abwechselnd ein und aus.
Die ebene Klappe 214 hat ferner noch einen zweiten Ansatz '232 am Eingangsende des Plattenspielers, der mit einem stationären, überhängenden Bauteil 234 zusammenwirkt. Das stationäre Bauteil 234 ist so angeordnet, daß es beim Anheben der Plattform in die angehobene Stellung den zweiten Ansatz 232 soweit nach unten drückt, daß der Kippschalter in die Pausestellung gebracht und der Support dadurch von beiden Riemen abgekuppelt wird. Die Einwirkung des stationären Bauteils 234 auf die Klappe beim An-
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heben der PJattform ermöglicht daher eine Rückstellung des Supports in die Ausgangsstellung ohne Behinderung durch den Transportniechanismus des Supports, wenn eine leere Plattenhülle in den Plattenspieler eingeführt wird, um eine in ihm befindliche Platte zu entnehmen.
Zur Erläuterung der Vorrichtung zum Anheben und Absenken der Plattform wird wieder auf die Figuren 1 bis 3 Bezug genommen. Die Frontplatte des Plattenspielers hat einen Schlitz, durch den ein Funktionswahlhebel 250 herausreicht, welcher an einem drehbar gelagerten Rad 252 angebracht ist. Der Funktionswahl hebel wird in die in Fig. 2 bzw. Fig. 3 dargestellte Stellung gebracht, um die Plattform anzuheben bzw. abzusenken. In der angehobenen Stellung der Plattform fluchten die vorderen Enden der das Plattenfutteral führenden Nuten 42 und 43 mit dem Einführungsschlitz, so daß ein Plattenfutteral eingeschoben- bzw. herausgezogen werden kann. Das Herunterdrücken der Plattform mit einer auf ihr ruhenden Platte bewirkt, daß die zurückgehaltene Platte zum Abspielen auf dem Plattenteller aufgelegt wird. Der Funktionswahl hebel kann auch zum elektrischen Abschalten des Plattenspielers dienen, beispielsweise dadurch, daß er über die zum Einschieben bzw. Entnehmen eines Plattenfutterals vorgesehene Stellung (Fig. 2) hinaus bewegbar ist.
Das zur Funktionswahl dienende Rad 252 ist am Umfang mit axialen Nuten 254 und 256 versehen, welche der angehobenen bzw. abgesenkten Stellung der Plattform entsprechen. Das Rad 252 wird in der gewählten Stellung durch einen Zapfen 258 gehalten, der an einem schwenkbar gelagerten Hebel 260 befestigt ist und in jeweils eine der Nuten eingreift. Der Zapfen wird durch eine Feder 262 gegen den Umfang des Rades 252 gedrückt.
Der Funktionswahl hebel und die Plattform sind miteinander über eine Vorrichtung verbunden, die zwei beabstandete, an einer drehbaren Welle 268 angebrachte Hebel 264 und 266 enthält. An den freien Enden der Hebel 264 und 266 ist jeweils eine an der Plattform angreifende Rolle 270 bzw. 272 angebracht. Wie Fig. 1 zeigt, ist auf der Welle 268 eine gezahnte
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Riemenscheibe 276 befestigt, über die Zahnriemen 274 läuft, der außerdem über eine weitere gezahnte Riemenscheibe 278 geführt ist, die koaxial zum Funktionswahl rad angeordnet ist und sich mit diesem dreht. Die relative Winkellage der beabstandeten Hebel 264 und 266 ist so gewählt, daß die Verstellung des Funktionswahl hebels zwischen beiden Stellungen eine entsprechende Bewegung der Plattform zwischen der angehobenen und abgesenkten Stellung bewirkt.
An der Frontplatte des Plattenspielers ist ein Fenster vorgesehen, durch das eine drehbar gelagerte Anzeigescheibe 290 (Fig. 1) sichtbar ist, die eine Skala für die den Weg des Supports von der Ausgangsstellung entsprechende Spieldauer trägt. Der Support 104 ist mit der Anzeigescheibe 290 durch eine Schnur 292 verbunden, die bei einer Verschiebung des Supports längs der Führungsschienen.eine entsprechende synchrone Drehung der Anzeigescheibe 290 bewirkt. Die Drehachse der Anzeigescheibe ist mit einer Torsionsfeder 294 umgeben, die sich bei der Entfernung des Supports von seiner Ausgangsstellung aufwickelt und dabei Energie speichert. Die auf diese Weise gespannte Torsionsfeder übt auf den Support eine Kraft in einer Richtung aus, die den Support in die Ausgangsstellung zurückzubringen strebt. Die einwirkende Kraft hilft bei der Rückstellung des Supports in die Ausgangsstellung mit, wenn der Support sich beim Einschieben eines Plattenfutterals in einer anderen als der Ausgangsstellung befindet. Die Schnur 292 läuft über zwei genutete Rollen 296 und 298. Die Rolle 298 ist koaxial auf der Welle 36 der Plattform angeordnet. Ein Ende der Schnur ist an dem an der Plattform angebrachten Block 180 befestigt und ein Teil des anderen Endes der Schnur ist um einen Nabenteil der Anzeigescheibe gewickelt. Die Steife der Torsionsfeder 294 ist so gewählt, daß sich für den Benutzer des Plattenspielers ein gewünschtes Gefühl ergibt wenn dieser ein Plattenfutteral in den Plattenspieler einschiebt und dabei den Support in die Ausgangsstellung zurückbringt.
In Fig. 15 ist eine alternative Ausführungsform einer Vorrichtung zum Verschieben eines Supports 314 dargestellt. Am Support 314 ist eine Welle 312 drehbar gelagert, deren Umfang eine wendeiförmige Nut
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310 aufweist. In die wendeiförmige Nut ist ein Stück einer Schnur 316 gewickelt. Die Schnur führt ferner über eine mit einer Nut versehene, vom Plattenteller angetriebene Schnurrolle 318 und eine Leerlaufrolle 320. Mit den Enden der Welle 312 sind zwei Ritzel 322 und 324 verbunden, die in Zahnstangen 326 bzw. 328 eingreifen, die an einer nichtdargestellten Plattform des Plattenspielers angebracht sind. Die Schnurrolle 318 wird durch ein Getriebe 330 mit einer solchen.Drehzahl gedreht, daß der Support sich synchron mit einem Abtaststift verschiebt, der in einer Information enthaltenden Spur einer auf einen Plattenteller liegenden Platte läuft, verschiebt. Zum Abspielen von Platten mit einer Rille anderer Steigung wird der Durchmesser der Umfangsnut in der Supportwelle entsprechend geändert, so daß· im ganzen Betriebsbereich eine genaue Verschiebung des Supports gewährleistet ist.
Der Einführungsschlitz hat eine Verschlußklappe, die verhindert, daß Staub und Schmutz in die Plattenkammer des Plattenspielers eintreten. Wenn der Plattenspieler durch den Funktionswahlhebel in den Betriebszustand eingestellt ist, in dem ein Plattenfutteral eingeführt bzw. herausgenommen werden kann, gibt die Klappe den Einführungsschlitz frei, so daß das Plattenfutteral eingeführt bzw. herausgezogen werden kann. Bei anderen Betriebsstellungen des Plattenspielers bleibt die Klappe geschlossen.
Die Nuten zur Führung des Plattenfutterals und die Nuten zur Führung des Supports sind vorteilhafterweise einstückig mit der Plattform gebildet (z.B. durch Spritzguß), so daß sich eine Konstruktion mit einem einzigen Hauptrahmen ergibt. Dies gewährleistet sowohl eine genaue Positionierung des Plattenfutterals bezüglich des Supports als auch eine genaue Positionierung des Supports bezüglich des Plattentellers im ganzen Betriebsbereich.
Die Anordnung der angetriebenen Riemenscheibe 136 des Abspielriemens, der angetriebenen Riemenscheibe 140 des Suchlaufriemens, der mit
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dem Plattenteller angetriebenen Riemenscheibe 150, der durch das Daumenrad angetriebenen Riemenscheibe 152 und der genuteten Schnurrolle 298 auf der Welle 36 der Plattform ermöglicht, letztere ohne Störung des übrigen Plattenspielermechanismus zu bewegen.

Claims (6)

1. Plattenspieler für Platten, die in einem schützenden Plattenfutteral entnehmbar angeordnet sind, gekennzei chnet durch
ein Gehäuse (32) mit einem Einführungsschiitz (24) zum Einführen eines Plattenfutterals;
eine Führungsvorrichtung (38, 40) zum Führen eines eingeführten Plattenfutterals längs eines Weges im Gehäuse;
einem Plattenteller (36) zum Zentrieren und drehbaren Haltern einer Platte (58);
einer Entnahmevorrichtung (74) zum Entnehmen einer Platte aus einem Futteral beim Herausziehen des Futterals, nachdem dieses eine ganz eingeführte Stellung im Gehäuse erreicht hatte, wobei die Platte nach dem Herausziehen des Futterals im Gehäuse verbleibt;
-ao-
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eine Plattform (34), die im Gehäuse derart zwischen einer angehobenen und einer heruntergedrückten Stellung beweglich gelagert ist, daß sie in der angehobenen Stellung eine zurückgehaltene Platte trägt und beim Absenken . in die heruntergedrückte Stellung die zurückgehaltene Platte auf den Plattenteller (36) überführt;
einen Signalaufnehmer (109) zum Abspielen von Information von einer auf den Plattenteller aufgelegten Platten während eines Abspielvorganges;
einem Support (104) zur Halterung des Signa laufnehmers (107);
einer Führungsvorrichtung (100, 102) zum Führen des Supports im Gehäuse längs eines zweiten Weges, der parallel zum Einführungsweg des Plattenfutterals verläuft;
eine mit dem Support gekoppelte Vorschubvorrichtung (130) zum wahl weisen Verschieben des Supports während eines Absp.ielVorganges längs der Führungsanordnung von einer Ausgangsstellung weg in Korrelation mit der Drehung des Plattentellers und
eine Anordnung zur festen Halterung der Plattenfutteral-Führungsvorrichtung (38, 40) und der Support-Führungsvorrichtung (100, 102) auf der beweglichen Plattform (34).
2. Plattenspieler nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenfutteral-Führungsvorrichtung (38, 49} und die Support-Führungsvorrichtung (100, 102) eine integrale Struktur bilden.
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Ejfindungsanspjgch:
3. Plattenspieler nach Punkt 1» dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenfutteral-Führungsvorrichtung (38, 40), die Support-Führungsvorrichtung (100, 102) und die Plattform (104) eine integrale Struktur bilden.
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4.. Plattenspieler nach Punkt 1, 2 oder 3, dadurch " gekennzeichnet, daß die Plattform (34) an einer Welle (36), die sich bei einem dem Einführungsschlitz (24) entgegengesetzten Ende des Gehäuses (22) befindet, zwischen der angehobenen und der heruntergedrückten Stellung schwenkbar gelagert ist; daß die Vorschubvorrichtung für den Support (104) einen endlosen Riemen enthält, der über zwei im Abstand voneinander angeordnete Riemenscheiben läuft, von denen die"«ine koaxial zur Welle der "Plattform drehbar gelagert ist, während die andere an der Plattform angebracht und um eine zweite Welle drehbar ist, die parallel zur Welle der Plattform verläuft; daß die Riemenscheiben bezüglich der Plattform so angeordnet sind, daß der endlose Riemen parallel zu den erwähnten Wegen verläuft, und daß die Vorschubvorrichtung für den Support ferner eine Vorrichtung zum Verbinden des Riemens mit dem Support enthält.
5. Plattenspieler nach einem der Punkte 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er als Bildplattenspieler ausgebildet ist.
Hierzu
6 Seiten Zeichnungen
DD79210977A 1978-02-13 1979-02-12 Plattenspieler DD142102A5 (de)

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US05/964,537 US4191380A (en) 1978-02-13 1978-11-29 Video disc player having unitary record handling platform construction

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DD142102A5 true DD142102A5 (de) 1980-06-04

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AT (1) AT365798B (de)
AU (1) AU4393179A (de)
CA (1) CA1135414A (de)
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DE (1) DE2905324A1 (de)
DK (1) DK58179A (de)
ES (1) ES477662A1 (de)
FI (1) FI790385A7 (de)
FR (1) FR2417160A1 (de)
IT (1) IT1112164B (de)
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