DD142103A5 - Plattenspieler in modulbauweise - Google Patents
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Description
e
Plattenspieler in Modul bauweise
Anwendungsgebiet der Erfindung: '
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Plattenspieler gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Insbesondere betrifft die Erfindung einen Plattenspieler in Modul bauweise. Die Erfindung eignet sich besonders für Bildplattenspieler
Charakteristik'der bekannten technischen Lösungen;
Es sind Bildplattensysteme bekannt, bei denen die Information auf einem plattenförmigen Aufzeichnungsträger in Form von Konfigurationsänderungen am Boden einer fortlaufenden spiralförmigen Rille in einer Oberfläche der Platte gespeichert ist. Ein Bildplattenspieler zum Abspielen solcher Platten enthält typischerweise einen Plattenteller zum Zentrieren und drehbaren Haltern einer abzuspielenden Platte. 1BeIm Abspielen der Platte werden Kapazitätsänderungen zwischen einer Elektrode eines in der Rille der-;-.·· Platte laufenden Abtaststiftes und einer elektrisch leitfähigen Schicht auf der Plattenoberfläche wahrgenommen. Ein solches kapazitives Bildplattensystem ist beispielsweise in der US-PS 38 42 194 beschrieben.
Bei Plattenspielern für solche Systeme ist es vorteilhaft, den Abtaststift in einer auswechselbaren Patrone anzuordnen. Die Patrone ist ihrerseits in einem Fach eines verschiebbaren Supports montiert, der beim Abspielen einer Platte in Korrelation mit der Relativbewegung des in der Plattenrille laufenden Abtaststiftes längs Führungsschienen bewegt wird. Eine
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derartige Vorschubvorrichtung für einen Signalaufnehmer - Support ist aus der ' US-PS 3870 320 bekannt. ·
Es ist zweckmäßig, die Bildplatten jeweils in einem dünnen Futteral aus Kunststoff unterzubringen. Es sind Plattenspieler bekannt, bei denen die abzuspielende Platte im Futteral in einen Einführungsschlitz des Plattenspielers eingeführt wird. Der Plattenspieler enthält einen weiteren Satz von Schienen, die das eingeführte Plattenfutteral längs eines bestimmten Weges führt. Im Plattenspieler ist eine Piattenentnahmevorrichtung vorgesehen, die die Platte beim anschließenden Herausziehen des Futterals aus diesem entfernt und sie im Plattenspieler zurückhält. Die zurückgehaltene Platte wird von einer Plattform, die im Plattenspieler vorgesehen ist, gehaltert, während sich die Plattform in einer angehobenen Stellung befindet. Durch Herunterdrücken der Plattform in eine abgesenkte Stellung wird die zurückgehaltene Platte dann zum Abspielen auf den Plattenteller übergeführt. Beim späteren Entnehmen der Platte wird die Plattform wieder angehoben, wobei sich die Platte vom Plattenteller abhebt, und ein leeres Plattenfutteral wird dann in den Plattenspieler eingeführt, wobei die Platte in das Futteral eintritt. Beim Herausziehen des Futterals wird dann die Platte mit diesem aus dem Plattenspieler entfernt. Plattenspieler, in die die Platten mit Futteral eingesetzt werden, sind beispielsweise aus den DE-OSen 27 54 294 und 27 56 841 bekannt.
An anderer Stelle (Anmeldung gleichen Zeitranges mit Priorität vom 29. November 1978 aus USSN 94,531) ist ein Bildplattenspieler beschrieben, bei dem der Signalaufnehmer - Support längs eines Weges verschiebbar gelagert ist, der im wesentlichen parallel zum Einführungsweg des Plattenfutterals verläuft. Ein weiteres Merkmal dieses Plattenspielers besteht darin, daß die Richtung, in der der Support während des Abspielens einer Platte verschoben wird, der Einführungsrichtung des Plattenfutterals entgegengesetzt ist. Der Weg des Plattenfutterals ist bezüglich des Weges des Supports so angeordnet, daß das Plattenfutteral am Support angreift, wenn sich dieser beim Einführen des Plattenfutterals an einer anderen Stellung als seiner Anfangsoder Ausgangsstellung befindet, so daß der Support dann in die Ausgangsstellung
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zurückgebracht wird
Ziel der Erfindung;
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Plattenspieler, insbesondere Bildplattenspieler der oben genannten Art so aufzubauen, daß eine größere Flexibilität, eine einfachere Montage und ein bequemeres Prüfen und Warten erreicht werden
Darlegimg des Wesens der Erfindung;
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den im Patentanspruch 1 gekennzeichneten Plattenspieler gelöst.
Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen des Plattenspielers gemäß der Erfindung sind Gegenstand dßr Unteransprüche.
Der Plattenspieler gemäß der Erfindung ist in Modul bauweise aufgebaut, was eine größere Flexibilität ergibt und Vorteile bezüglich der Montage, der Prüfung und der Wartung nach dem Verkauf des Plattenspielers hat.
Der Plattenspieler gemäß der Erfindung hat ein Deckelteil, das eine dekorativ ausgebildete obere Wand haben kann, ein getrenntes Trogteil mit längs des Umfangs verlaufenden Seitenwänden und ein getrenntes Basisteil mit einer Bodenwand. Im Trogteil sind typischerweise der Plattenteller, der Plattentellerantriebsmechanismus, der Signalaufnehmer, der Aufnehmersupport, der Supportvorschubmechanismus und die Bedienungselemente oder Steuervorrichtungen angeordnet. Das Basisteil enthält typischerweise Halterungen für Signalverarbeitungsschaltungen und äußere Anschlüsse für den Plattenspieler. Die Gehäuseteile si'nd so ausgestaltet und zusammensetzbar, daß die obere Wand des Deckelteiles, die umfänglichen Seitenwände des Wannenteils und die Bodenwand des Basisteils die obere Wand, die Seitenwände bzw. den Boden des Plattenspielergehäuses bilden.
Das Wannenteil ist mit dem Basisteil vorteilhafterweise durch ein flexibles Kabel verbunden, das so lang ist, daß der Plattenspieler auch
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dann betrieben werden kann, wenn die Teile voneinander getrennt sind. Das Deckelteil hat öffnungen, durch die der Plattenteller, der Signalaufnehmer und die Bedienungseieniente zugänglich bzw. bedienbar sind, wenn die drei Gehäuseteile zusammengesetzt· sind
Aasfü&ciingsbe ispiele;
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Bildplattenspieler in Modul bauweise gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht des Bildplattenspielers gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer mechanischen Teileinheit und einer elektronischen Teileinheit des Plattenspielers gemäß Fig. t und 2, diese Einheiten sind dabei in einer betriebsbereiten Lage nebeneinander dargestellt;
Fig. 4 ein Plattenfut'teral für den Plattenspieler gemäß Fig. 1, und
Fig. 5 und 6 Teilansichten zur Erläuterung· eines Plattenentnahmemechanismus des Plattenspielers gemäß Fig. 1.
-In den Figuren 1, 2 und 3 ist ein Bildplattenspieler 10 dargestellt, der gemäß der Erfindung in Modulbauweise aufgebaut ist. Der.Bildplattenspieler 10 enthält ein dekoratives Deckelteil 12 mit einer oberen Wand 14, ein Wannenteil 16 mit längs des Umfanges verlaufenden Seitenwänden 18 und ein Basisteil 20 mit einer Bodenwand 22. Der Plattenspieler weist ferner einen Einführungsschiitz 24 auf, der sich im Deckelteil 12 befindet und durch den ein Plattenfutteral 25, das eine abzuspielende Platte enthält,
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in den Plattenspieler einführbar ist.
Wie Fig. 4 zeigt, enthält das Plattenfutteral 25 eine äußere Hülle 26 und ein Plattenrückhalteteil 28, das in die Hülle einsteckbar und aus dieser herausziehbar ist. Das Plattenrückhalteteil 28 enthält erstens einen Ring 30, der eine im Plattenfutteral befindliche Platte 32 umfaßt und zweitens einen Rücken 34, der als Deckel oder Venschluß dient, um zu verhindern, daß Staub und Schmutz in das Innere der Plattenhülle eindringen. Der Rücken 34 hat eine öffnung 36, in die Klinkenhebel 38 und 40 eines Plattenentnahmemechanismus 42 (Figuren 5 und 6) eingreifen, wenn das Plattenfütteral seine eingeschobene Endstellung im Plattenspieler einnimmt.
Das Deckelteil bildet eine Frontplatte 48, die einen Schlitz 46 aufweist, durch den ein Funktionswählhebel nach außen reicht, der drei Stellungen hat, nämlich "AUS" ,"Platteneinführung/Entnahme" und "Spielen".
Im Wannenteil 16 ist eine Plattform 50 beweglich gelagert, die durch den Funktionswählhebel 44 zwischen einer angehobenen Stellung und einer abgesenkten Stellung verstellbar ist. Die Stellung "Platteneinführung/Entnahme bzw. . "Spielen" des Funktionswählhebeis entsprechen der angehobenen bzw. abgesenkten Stellung der Plattform. Auf der Plattform sind Schienen 56 und 58 mit Nuten 52 bzw. 54 angeordnet, die das in den Plattenspieler eingeführte Futteral längs eines Weges führen. Die vorderen Enden der das Plattenfutteral führenden Nuten 52 und 54 fluchten mit dem Einführungsschlitz 24, wenn sich die Plattform in der angehobenen Stellung befindet, so daß dann das Plattenfutteral leicht eingeschoben und herausgezogen werden kann.
'·. Beim Einführen einer Platte in den Plattenspieler befinden sich die Klinkenhebel 38 und 40 in ihrer in Fig. 5 dargestellten geschlossenen Stellung und der Funktionswählhebel 44 steht in der Stellung "Platteneinführung/Entnahme", so daß die Plattform 50 ihre angehobene Stellung einnimmt, so daß ein Plattenfutteral, das eine Platte enthält, durch den Einführungsschlitz 24 eingeführt v/erden kann. Wenn das eingeführte Plattenfutteral die eingeführte Endstellung im Plattenspieler erreicht, treten die Klinkenarme
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38 und 40 in die öffnung 36 des Rückens 34 ein. Das eingeführte Plattenfutteral greift an einem Betätigungshebel an, der die Klinkenhebel in die in Fig. 6 dargestellte gespreizte Stellung umschaltet, so daß das Plattenrückhalteteil mit der zugehörigen Platte (d.h. die Plattenanordnung) mit der Plattform verriegelt werden. Beim anschließenden Herausziehen des Futterals wird die Plattenanordnung aus der Hülle herausgezogen und im Plattenspieler zurückgehalten, wo sie auf der angehobenen Plattform ruht. Zum überführen der zurückgehaltenen Platte auf einen Plattenteller 60, der drehbar im Wannenteil gelagert ist, wird die Plattform in die abgesenkte Stellung gebracht.
Bei der Entnahme der Platte laufen die oben geschilderten Vorgänge in der umgekehrten Reihenfolge ab. Die Plattform 50 wird angehoben und nimmt dabei die Platte vom Plattenteller ab. Die Plattform hat einen Satz von herunterdrückbaren Anhebkissen (nicht dargestellt), die die auf ihr ruhende Plattenanordnung so haltern, daß sie mit den Nuten zur Führung des Plattenf.utterals fluchten, so daß die Plattenanordnung in ein leeres Plattenfutteral eintritt, wenn dieses in den Plattenspieler eingeschoben wird. Das eingeschobene Plattenfutteral greift wieder an dem Betätigungshebel an, der die Klinkenhebel wieder in ihre geschlossene Stellung umschaltet und dadurch die Plattenanordnung freigibt. Beim anschließenden Herausziehen des Futterals wird die in ihm enthaltene Plattenanordnung mitgenommen.
Der Plattenteller 60 wird durch einen Motor 62 (Fig. 2) mit einer vorgegebenen Drehzahl angetrieben, die innerhalb bestimmter Grenzen gehalten wird (z.B. 450 U/min * 0,01 %. Eine typischeAntriebsanordnung für den Plattenteller ist in der US-PS 3 912 233 beschrieben. Der Plattenteller hat eine Nabe 64 zum Zentrieren der aufgelegten Platte.
Zum Abspielen der in der Rille der Platte aufgezeichneten Information dient ein beim Abspielen in der Plattenrille laufender Abtaststift 66, der an einem freien Ende eines Abtastarmes 68 angebracht ist. Der Abtastarm 68 ist seinerseits schwenkbar in einer auswechselbaren Abnehmerpatrone 70 gelagert. Die Abnehmerpatrone 70 ist in einem Fach 72
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eines Supports 74 gehaltert. Die Schienen 56 und 58 der Plattform sind mit zusätzlichen Nuten 76 und 78 zum Führen des Supports längs eines zweiten Weges versehen, der im wesentlichen parallel zum Einführungsweg für die Plattenfutterale verläuft. Der Support wird beim Abspielen einer Platte durch einen Vorschubmechanismus 80, der im Wannenteil vorgesehen ist, in Richtung auf die Nabe des Plattentellers mit einer Geschwindigkeit verschoben, die mit der Drehzahl des Plattentellers korreliert ist, um die Information von einer auf den Plattenteller aufgelegten Platte abspielen zu können. Die Stellung des Supports längs seines Weges wird durch eine Anzeigevorrichtung 82 mit einer Skala angezeigt, die im Wannenteil angeordnet ist und ein Ablesen der Spieldauer gestattet. Das Deckelteil 12 ist mit einem Fenster 84 versehen, durch das die Skala sichtbar ist. Das Deckelteil 12 hat ferner eine Klappe 86, durch die die auswechselbare Abnehmerpatrone 70 zugänglich ist.
Der Plattenspieler hat eine Pausetaste 88 und eine Suchtaste 90, die im Wannenteil gehaltert sind und bei montierten Gehäuseteilen 12, 16, 20 durch öffnungen 92 bzw. 94 im Deckelteil 12 nach außen reichen. Bei Betätigung der Pausetaste 88 wird der Abtaststift von der auf den Plattenteller aufgelegten Platte abgehoben und der Support wird angehalten, um den Wiedergabevorgang zu unterbrechen. Der AbspielVorgang wird fortgesetzt, wenn die Pausetaste freigegeben bzw. entriegelt wird.
Für ein aktives Suchen eines bestimmten Informationsteiles einer auf den Plattenteller aufgelegten Platte wird die Suchtaste 90 gedruckt und der Support 74 wird mittels eines von Hand betätigbaren Daumenrades 96 verschoben., während der Abtaststift im Eingriff mit der .auf dem Plattenteller liegenden Platte bleibt. Der Support kann mittels des Daumenrades 96 in beiden Richtungen mit einer· Geschwindigkeit, die in einem gewissen Bereich wählbar ist, verschoben werden. Die Daumenrad-Antriebsvorrichtung eignet sich auch für spezielle Effekte, wie Wiederholungen und schnelle Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung. Das Deckelteil 12 hat einen Ausschnitt 98, durch den das Daumenrad zugänglich ist. Das Abspielen geht normal weiter, wenn die Suchtaste freigegeber, bzw. entriegelt wird.
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Mit dem Ausgang des Abtaststiftes 66 sind Aufnehmerschaltungen gekoppelt, die im Support 74 angeordnet sind und ein Ausgangssignal liefern, das die Information darstellt, die in der auf dem Plattenteller befindlichen, abgespielten Platte aufgezeichnet ist. Mit den Aufnehmerschaltungen sind Signalverarbeitungsschaltungen 102 gekoppelt, die sich auf einer Schaltungsplatte 104 mit einer gedruckten bzw. geätzten Schaltung befinden und ein Signal erzeugen, das sich für die Zuführung zu einem konventionellen Fernsehempfänger eignet. Die Schaltungsplatte ist im Basisteil 20 gelagert. Geeignete Aufnehmerschaltungen sind beispielsweise in der US-PS 4 080 625 beschrieben. Typische, geeignete Signalverarbeitungsschaltungen sind in der US-PS 4 097 899 beschrieben. Das Wannenteil 16 ist mit dem Basisteil 20 über ein flexibles, mehradriges Kabel 106 verbunden. Wie Fig. 3 zeigt, hat das flexible Kabel 106 eine genügende Länge, um einen Betrieb des Plattensptelers auch dann zu ermöglichen, wenn das Wannenteil 16, das den Plattenspielermechanismus enthält, neben das Basisteil 20, das den HauptteiT der Elektronik des Plattenteilers enthält, gestellt ist. Am Basisteil 20 ist ferner eine Anschlußplatte 108 angebracht, die eine Antenneneingangsbuchse 110, einen Plattenspieler-Ausgangsanschluß 112 und einen Kanalwählschalter 114 enthält. Die Schaltungsplatte 104 kann durch zwei beabstandete Halter 116 und 118 entweder in einer Betriebsstellung (Fig. 2) oder in einer Wartungsstellung (Fig. 3), in der beide Seiten der Schaltungsplatte zugänglich sind, angeordnet werden.
Das dekorative Deckelteil 12, das Wannenteil 16 und das Basisteil 20 können, wie Fig. 1 zeigt, so zusammengesetzt werden, daß die obere Wand 14 des Deckelteiles 12, die Seitenwände 18 des Wannenteiles 16 und die Bodenwand 22 des Basisteiles.20 die obere Wand, die Seitenwände bzw. den Boden des betriebsbereiten Plattenspielers 10, also dessen Gehäuse,, bilden.
Die drei Teile 12, 16 und 20 werden vorzugsweise aus einem Schaumstoff-Konstmktionsmaterial gespritzt bzw. gepreßt, das eine von zwei glatten äußeren Flächen eingeschlossene Zellstruktur enthält. Zur Herstellung einer solchen Zellstruktur kann z.B. ein thermoplastisches Material, wie Polystyrol, dem ein geeignetes Schäummittel (z.B. das unter dem Handelsnamen "EXPANDEX THT" von der Firma National Polychem, Inc. vertriebene Produkt) verwendet werden. Vorteile der Verwendung einer solchen ausgeschäumten Schicht-
Struktur sind ein hohes Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht, spannungs- und verformungsfr-eie Formteile, ke-in Nacharbeiten erforderlich, integral angeformt* Befestigungs- und Positionierungselemente usw.
Der erfindungsgemäße modulare Aufbau des Plattenspielers ermöglicht eine größere Flexibilität und weist hinsichtlich der Montage, der Prüfung und der späteren Wartung nach dem Verkauf des Plattenspielers wesentliche Vorteile auf. Die drei Untereinheiten können beispielsweise in örtlich getrennten Fabriken hergestellt und zu einem Werk, in dem die Endmontage stattfindet, versandt werden. Der dekorative Deckel teil wird zuletzt angebracht, um die Gefahr von Beschädigungen der ornamentalen Merkmale des Plattenspielers so gering wie möglich zu halten. Der modulare Aufbau erleichtert auch eine· getrennte Inspektion und Prüfung der mechanischen Untereinheit und der elektronischen Untereinheit. ' '
Claims (8)
- 2 fo 9781·. Plattenspieler mit einem Plattenteller zum Zentrieren und Haltern einer Platte, einem Antrieb zum Drehen des Plattentellers, einem Signalaufnehmer zum Abspielen von auf der Platte aufgezeichneten Signalen während eines Abspielvorganges, einem Support zum Haltern des Signalaufnehmers, einer Vorschubvorrichtung zum Verschieben des Supports mit einer Geschwindigkeit, die mit der Drehzahl des Plattentellers korreliert ist, während des Abspielens, weiterhin mit Aufnehmerschaltungen, die im Support angeordnet sowie mit einem Ausgang des Signalaufnehmers gekoppelt sind und an ihrem Ausgang ein Signal liefern, das dem auf der Platte aufgezeichneten Signal entspricht, weiterhin mit Signal Verarbeitungsschaltungen, die mit dem Ausgang der Aufnehmerschal/tungen gekoppelt sind und ein für die Zuführung zu einem Wiedergabegerät geeignetes Signal liefern, und mit Steuervorrichtungen für den Betrieb des Plattenspielers gekennzeichnet durch ein lösbares Deckelteil (12) mit einer oberen Wand,ein lösbares Wannenteil (16), das am Umfang Seitenwände (18) aufweist, eine Anordnung zum drehbaren Lagern des Plattentellers enthält, mit einer Vorrichtung zum Montieren des Antriebes des Plattentellers am Wannenteil210 97versehen ist, eine Anordnung zum Führen des Supports längs eines Laufweges enthält und mit einer Vorrichtung zum Befestigen der Vorschubvorrichtung am Wannenteil sowie mit einer Vorrichtung zum Haltern der Steuervorrichtungen ausgerüstet ist,und durch ein lösbares Basisteil (20), das eine Bodenwand (22) hat und eine Vorrichtung zum Haltern der Signal Verarbeitungsschaltungen am Basisteil aufweist,wobei das Deckelteil (12), das Wannenteil (16) und das Basisteil (20) derart zusammensetzbar sind, daß die obere Wand (14) des Deckelteiles (12), die längs des Umfanges verlaufenden Seitenwände (18) des Wannenteiles (16) und die Bodenwand ( 22) des Basisteiles die obere Wand, die Seitenwände bzw. den Boden des Plattenspielers bilden und wobei das Deckelteil öffnungen (24, 46) aufweist, durch die der Plattenteller (60), der Signalaufnehmer (70) und die Steuervorrichtungen (44, 88, 90, 96) bei zusammengesetztem Deckel-, Wannen- und Basisteil zugänglich sind.
- 2. Plattenspieler nach Punkt ^ m-j^ einer Plattform, die in einer angehobenen Stellung eine in den Plattenspieler eingeführte Platte haltert und die die eingeführte Platte beim Absenken in eine heruntergedrückte Stellung auf den Plattenteller auflegt, dadurch gekennzeichnet, daß das Wannenteil (16) eine Vorrichtung zum beweglichen Haltern der Plattform (50) aufweist und daß die Führung (76, 78) für den Support (74) auf der Plattform angeordnet ist.
- 3. Plattenspieler nach Punkt 2, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung (24) im Deckelteil (12), durch die der Plattenteller (60) zugänglich ist, einen Einführungsschlitz ent-, hält, der so angeordnet ist, daß er mit der Plattform (50) fluchtet, wenn sich diese in der angehobenen Stellung befindet und die Teile (12, 16, 20) zusammengesetzt sind.210 97 8
- 4. Plattenspieler nach Punkt 1, 2 oder 3 mit einer Vorrichtung zum Anzeigen der radialen Stellung des Supports bezüglich des Plattentellers, dadurch gekennzeichnet*, daß das Wannenteil (16) eine Anordnung zum Haltern der Anzeigevorrichtung (82) am Wannenteil aufweist und daß das Deckelteil (12) eine weitere öffnung (84) hat, durch die die Anzeigevorrichtung bei zusammengesetzten Teilen (12, 16, 20) sichtbar ist. .
- 5. Plattenspieler nach1 Punkt 1, 2, 3 oder 4, dadurch ge k e η η ζ e i c h η e t, daß das Basisteil (20) eine Anschlußvorrichtung aufweist, mit der der Ausgang der Signalverarbeitungsschaltung (102 ) gekoppelt ist. .
- 6. Plattenspieler nach einem der Punkte \ ^f5 5, d a durch gekennzeichne· t, daß die Aufnehmerschaltungen mit den Signal verarbeitungsschaltungen über ein flexibles Kabel (106) solcher Länge gekoppelt sind, daß das Wannenteil (16) und das Basisteil (20) getrennt und nebeneinander gestellt werden können.
- 7. Plattenspieler nach Punkt 1, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Signalverarbeitungsschaltungen eine gedruckte Leiterplatte enthält und daß die Vorrichtung zum Haltern der Signalverarbeitungsschaltungen am Basisteil eine Einrichtung enthält, mit der die Leiterplatte alternativ in einer Betriebsstellung oder in einer Wartungsstellung, in der die gedruckte Schaltung zugänglich ist, angeordnet werden kann.
- 8. Plattenspieler nach einem der vorhergehenden Punkte , dadurch gekennzeichnet, daß er als Bildplattenspieler ausgebildet ist und daß die Signal Verarbeitungsschaltungen ein Ausgangssignal liefern, das einem Fernsehempfänger zur Wiedergabe der abgespielten Signale zuführbar ist.Hierzu 3 Seiten Zeichnungen
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| IT7920133A0 (it) | 1979-02-12 |
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