DD142156A1 - Ziehbank - Google Patents
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C1/00—Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
- B21C1/16—Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by means other than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, rods or tubes
- B21C1/32—Feeding or discharging the material or mandrels
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Description
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Ziehbank
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ziehbank für Stangen und Rohre. Charakteristik der bekannten technischen Lösungent
Beim Ziehen von Stangen und Rohren entsteht pro Rohr zweimal ein hohes Geräuschniveau. Da ist zum einen der Entlastungsknall und zum andern der Knall, wenn das Werkstück in die Mulde fällt.
Zur Vermeidung des Knalls, wenn ein Rohr vom Niveau der Ziehdüse in die Mulde fällt, ist bereits vorgeschlagen worden, unter dem Ziehbett eine Quertransportvorrichtung vorgesehen, auf die die gezogenen Werkstücke einzeln fallen, um dann aus dem Bereich der Ziehbank bewegt zu werden. Damit wurde die Fallhöhe der gezogenen Werkstücke verringert, das Geräuschniveau gesenkt und Beschädigungen an den Rohren vermieden. Diese Quertransportvorrichtung war jedoch kostspeilig. Die quertransportierten Rohre wurden anschließend in einer Rinne axial weitertransportiert (DT-GM 1 995 985). ,
Durch die Erfindung wird an einer Ziehbank einfachen Aufbaus das Ge-
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räuschniveau nach jedem Zug gesenkt und Beschädigungen am Ziehgut vermieden. .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, an Stelle der bisher verwendeten Quertransportvorrichtungen, eine verbesserte Aufnahme für die fertiggezogene, aus der Ziehbank kommenden Werkstücke, zu entwickeln, .
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß eine aus dem Bereich der Ziehbank herausfahrbare Ablagemulde innerhalb des Ziehbettständers unterhalb des Ziehbettes angeordnet ist. Durch das Einbringen der Mulde in den Bereich der Ziehbettständer entfällt die Quertransportvorrichtung, durch den nicht mehr erforderlichen Quertransport und weil, die Werkstücke innerhalb der Ziehbank abgelegt werden, wird die Fallhöhe der Werkstücke verringert und damit das Geräuschniveau herabgesetzt sowie Beschädigungen am Ziehgut vermieden. K
Zur Vereinfachung des Entladens der Mulde haben das Fundament der Maschine und die Umgebung ein einheitliches Niveau, so daß die Mulde quer zur Längserstreckung von Ziehbank und Werkstücken aus den Ziehbettständern herausgefahren werden kann. Dadurch, daß der Komplex Ziehbank und Mulde durch die erfindungsgemäße Maßnahme kleiner geworden ist, ist zur weiteren Senkung des Geräuschniveaus eine, die Mulde und die Ziehbank übergreifende Haube vorgesehen, die mit dem Fundament eine geschlossene Kabine bildet.
Um bei der Entleerung der Mulde nicht die ganze Haube abnehmen zu müssen, besitzt in weiterer Ausbildung der Erfindung die Haube eine abnehmbare Verschlußplatte, die auf der Seite der Öffnung der Ziehbank-
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Ständer angeordnet ist. Aus Raumgründen und zur Erleichterung von Wartung und Reparatur ist die Schalldämmhaube in mehrere Längsabochnitte unterteilt, die jeweils zwischen dem Matrizenhalter, den Ziehbankständern und dem Getriebegehäuse angeordnet sind· Dadurch ergibt sich eine Mehrzahl von Platten oder Haubenteilen, für die sich, z#B. bei einer Reparatur, neben der Ziehbank leicht Platz finden läßt, zumal wenn nicht die gesamte Haube entfernt werden muß. Auch wird die aus selbständigen Einzelteilen gebildete Haube leichter, da ein der ganzen Haube die nötige Stabilität verleihenden Gerüst entfällt.
In den Fällen, wo die Mulde mit einem Kran entleert wird, ist die Verschlußplatte über Stege mit der yerfahrbaren Ausnahmemulde verbunden. Diese Lösung hat den Vorteil, daß für die Verschlußplatte der Haube keine besonderen Betätigungsmittel erforderlich sind.
Die Erfindung wird im einzelnen an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1: einen Querschnitt durch die erfindungsgemäß ausgebildete Ziehbank mit Mulde in Arbeitstellung
Fig. 2: die Anordnung von Haube und Mulde zum Entleeren der Mulde, ohne Ziehwagen
Fig. 3» eine Seitenansicht der unverkleideten Ziehbank mit darüber in
Fig. 4·: gezeigter Schalldämraverkleidung,
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Fig. 5: eine Seitenansicht von Fig. 4
Fig. 6: eine besondere Anbringung der Verschlußplatte.
Die auf dem Fundament 1 stehende Ziehbank 2 setzt sich zusammen aus einem Getriebegehäuse 3 mit Motor 13 und einer Antriebswelle 26 für die Ziehkette 12, einem Ziehbett 22 mit einem Ziehbettständer 4 und einem Ziehbettständer 4 und einem Matrizenhalter 5. Unterhalb des Ziehbettes 22 innerhalb der Ziehbettständer ist eine Mulde 7 angeordnet. Zwischen dem Getriebegehäuse und dem Ziehbettständer 4 sowie dem Ziehbettständer und dem Matrizenhalter 5 ist jeweils ein das Ziehbett und die Mulde umgreifender Kasten 20 aus schalldämmendem Material angeordnet, der das Ziehbett im Zusammenwirken mit dem Fundament abschließt. Da, wo die Mulde aus dem Bereich der Ziehbank herausbewegt wird, ist eine abnehmbare Verschlußplatte 19 vorgesehen, die sich über die gesarate Länge des Ziehbettes erstreckt. Im gezeigten Beispiel (Fig. 1 bis 5) wird die Verschlußplatte mit Hilfe einer Zahnstange 18 und eines Motors 17 mit Ritzel 27 in vertikaler Richtung verfahren. Der Ziehwagen bewegt sich innerhalb der aus dem Kasten 20 der Verschlußplatte dem Getriebegehäuse 3» dem Ziehbettständer 4, dem Matrizenhalter und dem Fundament 1 gebildeten Kabine 23. Der Ziehwagen 6 wird zwischen den Führungsprofilen 8 bis 11 geführt. Auch die Kette 12 verläuft zwischen den Führungsprofilen. Insbesondere aus der Fig. 1 ist ersichtlich, daß durch die Kabine 23 die Geräuschquellen abgekapselt sind und der von der Ziehbank benötigte Raum durch die Kabine nicht größer geworden ist. Im Gegenteil, dadurch, daß die Mulde 7 in den Bereich des Ziehbankbettes hineingeschoben wurde, wird der Raum neben, der Ziehbank frei. Die Mulde 7 wird von der offenen Seite her in den C-förmigen ausgebildeten Ziehbankständer hineingefahren. Zu diesem Zwecke sind an den Füßen der Mulde Räder 24, 25 angebracht, die eine leichte Verschiebbarkeit der Mulde 7 gewährleisten. In der Darstellung
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von Pig. 2 sind bei aus der Zeichenebene herausbewegten Ziehwagen die Matrizen 14, 15t Λ6 erkennbar.
Bei der in Fig. 6 gezeigten Befestigung der Verschlußplatte 28 an der fahrbaren Mulde werden die in den Fig. 1, 2 gezeigten Hubelemente (Ritzel 27, Zahnstange 18) zur Betätigung der Verschlußplatte überflüssig. Diese ist dort über Stege 29, 30 an einer Mulde befestigt· Diese Ausführungsform eignet sich bei einer Entladung der Mulde mit einem Kran 31.
Der Arbeitsablauf der Ziehbank beginnt damit, daß die Mulde unter der angehobenen Verschlußplatte 18 hinweg in das seitlich geöffnete C-förmige Profil des Ziehbankständers hineingeschoben wird. Dann wird durch den Motor 17 die Verschlußplatte 18 abgesenkt, so daß die Kabine 23 geschlossen ist. Beim sich anschließenden, bekannten und unveränderten Ziehvorgang werden die Rohre durch die Matrize 14 bis 16 in die Kabine 23 hineingezogen. Der Entlastungsknall zum Abschluß des Ziehvorgangs erfolgt innerhalb der Kabine 23. Die fertiggezogenen Rohre 21 werden weiterhin bei geschlossener Kabine 23 in die Mulde 7 abgeworfen. Wenn, wie in Fig.2 dargestellt, die Mulde 7 voll ist, wird die Verschlußplatte 19 mittels Zahnstange 18 und Ritzel 27 wieder hochgefahren. Die Mulde 7 kann jetzt aus dem Ziehbankbereich herausgezogen und entleert werden.
Durch die Erfindung wird ohne zusätzlichen Raumbedarf, ja sogar unter Einsparung von Platz vor der Ziehbank, die Möglichkeit geschaffen, die Geräuschquellen beim Ziehen von
Stangen und Rohren einzuschließen und somit die nach außen dringenden Geräusche entscheidend zu dämmen. Die Fallhöhe der fertigen Werkstücke wird herabgesetzt, weil die Mulde direkt unterhalb des Ziehbettes angeordnet ist· Dadurch werden die auftretenden Geräusche vermindert und Beschädigungen an den Werkstücken vermieden» Die Zugänglichkeit des Ziehbankbettes von der Muldenseite her wird durch die Verlagerung der Mulde in den Bereich der Ziehbankständer Verbessert.
Claims (5)
- -τ- 211 25Erfindungsanspruch t1. Auf einem Fundament stehende Ziehbank für Stangen und Rohre mit einem Ziehbett mit einem oder mehreren Ziehbettständern, die nach einer Seite hin offen, vorzugsweise C-förmig ausgebildet sind, mit einem Antrieb und einem Getriebegehäuse an einer Stirnseite der Ziehbank und weiterhin mit einem stirnseitigen Matrizenhalter sowie einer Mulde zum Ablegen der gezogenen Werkstücke, gekennzeichnet dadurch, daß die Mulde (7) innerhalb der Ziehbettständer (4) unterhalb des Ziehbettes angeordnet ist.
- 2. Ziehbank nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß das Fundament (1) und die Umgebung gleiches Niveau haben und daß die Mulde (7) fahrbar ausgebildet ist und quer zur Längserstreckung von Ziehbank und Werkstücken aus den Ziehbettständern (4) herausbeweglich ist0 νZiehbank nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Mulde (7) auf Rädern (24;25) verfahrbar ist.
- 4. Ziehbank nach Punkt 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß Ziehbank und Mulde unter einer beide übergreifenden Haube (20) angeordnet sind, die mit dem Fundament (1) eine geschlossene Kabine (23) bildet.
- 5. Ziehbank nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Haube eine abnehmbare Verschlußplatte (19) aufweist, die auf der Seite der Öffnung der Ziehbankständer (4) angeordnet isto
- 6. Ziehbank nach Punkt 4 und 5> gekennzeichnet dadurch, daß die Haube in mehrere L-ngsabschnitte unterteilt ist, die„ Q21! 255jeweils zwischen dem Matrizenhalter (5), den Ziehbankständern (4) und dem Getriebegehäuse (3) angeordnet sind.7· Ziehbank nach Punkt 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Verschlußplatte (19) über Stege (29;3O) mit der Mulde (7) verbunden ist.HierziLj2LSeiten Zeichnungen
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