DD142301A1 - Zerkleinerungseinrichtung fuer auf dem bunkerrost liegende stueckige rohbraunkohle - Google Patents

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DD142301A1
DD142301A1 DD21162279A DD21162279A DD142301A1 DD 142301 A1 DD142301 A1 DD 142301A1 DD 21162279 A DD21162279 A DD 21162279A DD 21162279 A DD21162279 A DD 21162279A DD 142301 A1 DD142301 A1 DD 142301A1
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bunker
raw coal
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DD21162279A
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Erhardt Beier
Rudolf Ditscher
Juergen Seidemann
Martin Lange
Original Assignee
Erhardt Beier
Rudolf Ditscher
Juergen Seidemann
Martin Lange
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf Zerkleinarungseinrichtungen zum Zerkleinern stückiger Rohbraunkohle auf Rohkohlebunkerrosten. Es soll durch die erfinderische Lösung erreicht v/erden, daß die auf Rohkohlebunkerrosten liegende stückige Rohkohle zerkleinert wird und in den Bunker fallen kann. Dazu soll eine entsprechende Einrichtung entwickelt werden. An einem Fahrgestell ist ein Tragwerk angebracht, an welchem beiderseits eine horizontal hängende höhenverstellbare, zweifach gelagerte Fräserwelle angeordnet ist. Die auf die Fräserwellen aufgeschobenen Fräserscheiben können in einem Bereich von 20 bis 500 mm. über dem Bunkerrost in Arbeitsstellung gebracht werden. Der Abstand der Fräserscheiben ist so gewählt, daß ein gleichmäßiges Zerkleinern der Rohkohle über die gesamte Bunkerrostbreite erreicht wird. Die Anwendung der Erfindung kann auf allen Rohkohlebunkern mit Fahrgleis erfolgen.

Description

Titel der Erfindung;:
Zerkleinerungseinrichtung für auf dem Bunkerrost liegende stückige Rohbraunkohle
Anwendungsgebiet der Erfindung;
Die Erfindung betrifft eine Zerkleinerungseinrichtung für auf dem Bunkerrost liegende stückige Rohbraunkohle. Sie ist anwendbar auf allen Braunkohlebunkern, welche mit Gleiseinrichtung versehen sind.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen;
Die aus dem Grubenbetrieb geförderte Rohbraunkohle wird vor ihrer Weiterverarbeitung einmal wegen der erforderlichen gleichmäßigen Beschickung der Aufbereitungsanlagen und zum anderen wegen des notwendigen Mischungsverhältnisses der Rohbraunkohle in Bunkern gelagert. In vielen Fällen sind die Bunker in ihrem Oberteil beiderseitig des darüberführenden Fahrgleises mit Rosten versehen, auf die die Kohlewagen die Rohbraunkohle entleeren. Bei besonders stückiger Rohbraunkohle fallen die größeren Stücke nicht durch das Rostgitter, so daß in Verbindung mit der nachgeschütteten Rohbraunkohle Anhäufungen auf dem Rost entstehen. Damit diese Rohbraunkohle in den Bunker fallen kann, ist es erforderlich, die großstückige Rohbraunkohle zu zerkleinern. In der Patentschrift 33 503 Internat. Patentklasse B 02 c; 13/24 wird ein -Flügelbreeher zum Zerkleinern stückiger Rohbraunkohle beschrieben, wobei auf einem Fahrgestell ein Ausleger angebracht wurde, an welchem zwei senkrecht stehende Flügelbrecher angeordnet sind und die beliebig über dem rechts bzw. links neben dem Fahrgleis verlaufenden Rost oder über das Fahrgleis gegchvaikt werden kann.
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Dieser PlügeIbreeher hat den Nachteil, daß zum Beräumen der Bunkerroete der Bunker mindestens zwei mal befahren werden muß, da mit dem Flügelbrecher nur eine Bunkerseite beräumt werden kann. Zum anderen muß auf Grund der Bauweise des Flügelbrechers der Ausleger mit den angeordneten, senkrecht hängenden Flügelbrecher während des Befahrens des Bunkers bewegt werden, da nicht die gesamte Breite eines Rostes erreicht wird. Durch die sich notwendig machende Erhöhung der Durchlaufzeit einer Zerkleinerungseinrichtung, erhöhter Kohlebedarf der Brikettfabrik bzw. kürzerer Zugumlauf kann nicht mehrmals der Bunker befahren werden.
Ein weiterer Nachteil der bekannten technischen Lösung besteht darin, daß nicht die gesamte Breite des Rostes erreicht wird, so daß weiterhin noch mit Hacken, Stangen und ähnlichen Werkzeugen die Rostfläche geräumt werden muß.
Als weiterer Nachteil der bekannten technischen lösung ist die hängende Ausführung der Flügelbrecher zu nennen. Da diese Flügelbrecher nur einseitig gelagert sind, werden die Wellen bei grobstückigen und harten sperrigen Gegenständen hohen statischen Belastungen ausgesetzt und zum Teil verbogen und müssen erneuert werden.
Ziel der Erfindung:
Das Ziel der Erfindung besteht darin, die in der Charakteristik der bekannten technischen Lösung aufgezeigten Mängel zu beseitigen. Durch die Erfindung soll erreicht werden, daß die gesamte Rostfläche mit einer Durchfahrt beräumt werden kann, ohne daß sich dabei Nacharbeiten ergeben. Damit soll ein wesentlich höherer Durchsatz der Rohkohle im Bunker erreicht werden.
Darlegung des Wesens der Erfindung·;
- Technische Aufgabe
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zerkleinerungseinrichtung zum Zerkleinern der auf dem Bunkerroste liegenden stückigen Rohbraunkohle zu entwickeln, die es ermöglicht, die gesamte Rostfläche - links und rechts Vom Fahrgleis gleichzeitig in einem Durchlauf vollständig zu beräumen.
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- Merkmale der Erfindung
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe' des Zerkleinerns der auf dem Bunkerrost liegenden großstückigen Rohbraunkohle dadurch gelöst, daß an einem Fahrgestell ein Tragwerk angebracht ist, an welchem beiderseits eine horizontal hängende, höhenverstellbare, zweifach gelagerte Fräserwelle angeordnet ist. Das Heben und Senken der Fräserwelle erfolgt dabei mittels Seilzugvorrichtung über Elektroantrieb mit selbsthemmenden Schneckengetriebe. Die auf die Fräserwelle aufgeschobenen Fräserscheiben können in einem Bereich von 20 bis 500 mm über dem Bunkerrost in Arbeitsstellung gebracht werden. Der Abstand der Fräserscheiben ist so gewählt, daß ein gleichmäßiges Zerkleinern der Rohkohle über die gesamte Bunkerrostbreite erreicht wird. Der Antrieb der Fräserwelle erfolgt über einstellbare Rutschkupplung und Kettentrieb durch einen Getriebemotor.
Beim Verfahren des Zerkleinerungsgerätes auf dem Bunkergleis entlang zum Bunkerrost und die in Arbeitsstellung gebrachten Fräserwellen wird die auf dem Bunkerrost liegende grobstückige Rohkohle durch die gegen den Bunkerrost drehenden Fräserscheiben zerkleinert und fällt durch den Bunkerrost in den Rohkohlebunker. Bei einer Durchfahrt wird der gesamte Bunkerrost geräumt. Die Rückfahrt erfolgt mit erhöhter Fahrgeschwindigkeit. Während der Rückfahrt werden die Fräserwellen in Ruhestellung gebracht. Nachdem das Zerkleinerungsgerät in die Ausgangsstellung gefahren worden ist, kann der Bunker wieder mit Rohkohlezügen befahren v/erden.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Fig. 1: eine Seitenansicht des in Arbeitsstellung befindlichen Zerkleinerungsgerätes
Fig. 2: Draufsicht des Zerkleinerungsgerätes
Auf einem Fahrgestell 1 wurde eine Kabeltrommel 2 zur Stromzuführung, ein schwingunggedämpftes und kippbares Fahrerhaus 4 tnit Schaltpult und elektrischer Verteilung und ein Hubwerk 8 aufgebaut. Das Hubwerk 8 besteht aus einem Trag-
werk, einer kurzen und einer längen Führungswelle, der Seilwinde 5 mit Elektromotor und selbsthemmenden Senneckengetriebe und Seilführungsrollen mit Stahlseil und dient zur Höhenverstellung der Präserwellen 6. Die Präserwellen 6 hängen an dem Stahlseil der Seilwinde 5. Bei Anheben der Präserwellen 6 über den Arbeitsbereich hinaus in die oberste Stelung können die Präserwellen nach innen eingeschwenkt werden« Dadurch wird der Bahntransport ohne Demontage der Fräserwellen 6 ermöglicht.
Die Fräserwelle 6 wird mittels Getriebemotor über eine einstellbare Momentenkupplung und Kettentrieb angetrieben· Die Präserwelle 6 ist zweifach gelagert. Auf der Verlagerung derPräserwelle 6 ist der Antrieb der Präserwelle 6 aufgebaut. An die Präserscheiben 9» die auf die Präserwelle 6 aufgeschoben sind, sind verschleißarme Präserzähne angebracht .
Zum Verfahren des Zerkleinerungsgerätes wird jede Achse durch einen Elektromotor mit Getriebe 3 angetrieben. Der umschaltbare Antrieb ist auf der Achse des Radsatzes tatzengelagert. Durch die eingebaute Tatzenlagerung und die Federung ist ein Befahren von Gleisen mit schlechter ^age möglich.

Claims (2)

  1. Erfindungsansprüche
    1. Zerkleinerungseinrichtung für auf dem Bunkerrost liegende stückige Rohbraunkohle mit auf einem Fahrgestell angebrachtem Tragwerk dadurch gekennzeichnet, daß rechts und links dieses Tragwerkes eine horizontal hängende, höhenverstellbare, zweifach gelagerte Präserwelle (6) mit aufgeschobenen Präserscheiben (9), einem Kettenantrieb und Getriebeinotor (7.) und Momentenkupplung angeordnet sind.
  2. 2. Zerkleinerungseinrichtung nach Punkt 1 dadurch gekennzeichnet, daß die horizontal hängenden, höhenverstellbaren, zweifach gelagerten Fräserwellen (6) in horizontaler Richtung um 90 nach innen schwenkbar angeordnet sind.
    Hierzu ..^...Seiten Zeichnungen
DD21162279A 1979-03-16 1979-03-16 Zerkleinerungseinrichtung fuer auf dem bunkerrost liegende stueckige rohbraunkohle DD142301A1 (de)

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