DD142684A5 - Einfaerbevorrichtung zum einfaerben der druckenden teile von druckpressen - Google Patents

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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/02Ducts, containers, supply or metering devices
    • B41F31/04Ducts, containers, supply or metering devices with duct-blades or like metering devices

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Description

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25.7.1979 APB41F/212 075 - 55 321 27
Einfärbvorrichtung zum Einfärben der druckenden Teile von Druckpressen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Druckereitechnik und kann beim Einfärben von Druckpressen für Buchdruck, Offsetdruck, Flexodruck oder anderer Druckverfahren angewendet werden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Die Farbwerke, mit denen nahezu alle Drückpressen ausgerüstet sind, haben eine gleiche Ähnlichkeit und erlauben es, eine einzige Druckfarbe je Druck zu verwenden.
Sie bestehen aus folgenden Teilen und arbeiten auf folgende Weise:
Ein Farbkasten dient als Vorrat und als Spender für Druckfarbe, deren Abgabe unter der Verformung eines biegsamen Stahlplättchens erfolgt, das sich auf einem Metallzylinder abstützt, der "Übertragungswalze" genannt wird. Die Druckfarbe gelangt zwischen das Plättchen und die "Übertragungswalze" und bildet auf ihrer Oberfläche einen mehr oder weniger dicken Film je nach dem Druck, der auf der Rückseite des Plättchens durch Stellschrauben ausgeübt wird.
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Ein Satz weicher Walzen, die mit Metallzylindern abwechseln, übertragen und modifizieren den Farbfilm, um ihn für das Einfärben geeignet abzugeben. Je nach ihren Konstrukteuren, der angestrebten Mächtigkeit und Qualität des Farbauftrages sind die Zahl, der Durchmesser und die Anordnung der Walzen und Zylinder sehr verschieden.
Bei diesem Einfärbeprinzip erlaubt der Farbkasten nur eine annähernde Regulierung der Farbfilmdicke in Bereichen mit einer Breite von annähernd 20 bis 40 mm. Die "Übertragungswalze" hat im allgemeinen einen veränderlichen und regelbaren Vorschub.
Der Film, der am Auslauf des Farbkastens abgegeben wird, ist relativ grob und für eine gute Einfärbung ungeeignet· Seine Verfeinerung wird durch jede Verteilungswalze erreicht, die ihn streckt, laminiert, durchknetet und homogenisiert. Die Farben-Reibzylinder beteiligen sich daran und vervollständigen diese Aktion; sie werden ihrer drehenden und axialen Bewegung wegen "Verreibwalzen" genannt. Sie regulieren je Zone den Film in seiner Dicke und verhindern die kreisförmigen Wülste, die von Oberflächenspannungen der Druckfarbe herrühren.
Der Film, der die druckenden Teile der Pressen einfärbt, muß in einer bestimmten Zone eine vollkommen regelmäßige und konstante Dicke aufweisen. Die zulässige Toleranz, in einem Mehr oder in einem Weniger, liegt in der Größenordnung von 2 bis 3 Mikron.
Die Farbe, die den Film bildet, muß in Abhängigkeit vom Träger, der Druckart und von verschiedenen Faktoren eine bestimmte Fließfähigkeit haben, die durch ihre Bestandteile,
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ihre eventuellen Zusätze und durch die mechanische Wirkung des Farbwerkes bestimmt wird. Die Qualität des Farbauftrages bestimmt in einem großen Maße diejenige des Druckes.
Die gewöhnlich verwendeten Farbwerke erlauben es, in einem großen Maße diesen Erfordernissen zu genügen. Sie haben indessen zusätzlich zu ihrem bedeutenden Platzbedarf eine gewisse Zahl von Nachteilen:
Ungenauigkeit der Regelung in der Dicke des Farbfilmes bei schmalen Zonen, die das Nebeneinandersetzen mit magerer Schrift im Flachdruck schwierig macht.
Ungerechtfertigter Verbrauch von Druckfarbe, wenn die zu bedruckende Fläche vernachlässigbar ist gegenüber der Gesamtdruckfläche der Maschine. Dieser Verbrauch wird sehr hoch bei kleinen, aufeinanderfolgenden Abzügen, die in verschiedenen Farbtönen ^ bedruckt werden.
Am Anfang eines Abzuges ist das Farbgleichgewicht nur nach dem Abdruck einer bestimmten Anzahl von Exemplaren vorhanden, was einen Abfall an Papier zur Folge hat.
Diese Art der Einfärbung ist darüberhinaus ihres Grundprinzips wegen für die Verarbeitung von Druckfarben mit verschiedenen Farbtönen bei einem Abdruck vollständig ungeeignet· In der Tat mischen die "Zerreibwalzen" die Druckfarben schnell miteinander und der Farbkasten erlaubt es nicht, Druckfarbenfilme von geringer Breite abzugeben und zu regulieren, die verschiedene Farbtöne haben.
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Um zu versuchen, diese Beschränkung schwächer werden zu lassen, wurden bereits einige Lösungen geschaffen. Sie behalten alle das gleiche Druckprinzip bei und empfehlen bei mehr oder weniger unterschiedlichen Verfahren an der Vereinigungsstelle von Druckfarben mit unterschiedlichen Farbtönen mit Hilfe von ümfangsrillen, die auf den Verreibwalzen oder auf den mit diesen zusammenarbeitenden Y/alzen angeordnet sind, Unstetigkeitszonen zu schaffen oder die zurückbleibende Druckfarbe abzustreifen, die von der Vermischung der Verreibwalzen herrührt. Diese Verfahren sind nur oberflächlich wirksam, schlecht an die aufeinanderfolgenden Abzüge angepaßt, sehr verschieden voneinander und oft sehr unzureichend. Ohne vom Farbkasten zu sprechen, erlegt allein die Tatsache, bei jedem unterschiedlichen Abzug besondere "Verreibwalzen" herstellen zu müssen, dem Drucker einen Zwang auf, der bei der großen Mehrzahl der Fälle mit der verwirklichten Zeitersparnis unvereinbar ist und in der Praxis das Interesse an diesem Verfahren unterdrückt·
In der Tat ist der Drucker, der einem Vielfarbdruck zu erhalten wünscht, gezwungen, nacheinander jede Farbe zu verarbeiten, was so viele Durchgänge durch die Presse erfordert, wie Farben vorhanden sind, dieses mit Ausnahme von Drei- oder Vierfarbendrucken, die Klischees benutzen, von denen das Übereinanderlegen von drei Grundfarben im Prinzip die Verwirklichung irgendeiner Färbung zuläßt." Diese Drucke sind indessen auf bestimmte Drucktypen beschränkt und verlangen mindestens drei oder vier Durchläufe durch die Presse·
Diese Realität ist nachteilig für die Tatsache, Vielfarbdrucke mit.guten Erfolg ausführen zu können.
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Die französischen Patente Kr. 1 275 206 und 1 341 700 und das amerikanische Patent Hr· 7 316 777 haben Lösungen gezeigt in der Absicht, die klassischen Einfärbvorrichtungen zu vereinfachen und hierbei nahezu den gesamten Satz der Zylinder und Verteilungswalzen verschwinden zu lassen.
Bei diesen bekannten Lösungen besteht die Grundidee darin, einen einzigen Farbfilm zu schaffen, der durch Zusammendrücken von zwei Zylindern laminiert und zugemessen wird, von denen der eine metallisch und von denen-der andere mit einem weichen Material derart überzogen ist, um die Offsetplatte direkt einzufärben. Dieses Verfahren gestattet weder eine zonenweise Dickenregelung des Filmes, noch das gelegentliche Abschotten von Druckfarben mit verschiedenen Farbtönen. Dieses System ist vielleicht ausreichend beim Offset, um einen Farbton oder eine Druckfarbenart durch Abdruck zu verarbeiten, wo theoretisch jeder Punkt der Platte die gleiche Farbmenge aufnimmt, immer noch sind aber nahezu alle im Dienst befindlichen Offsetpressen mit Farbwerken ausgerüstet, die je Streifen mit Regulierschrauben ausgerüstet sind, die demjenigen ähnlich sind, die in der Buchdruckerei verwendet werden.
Beim Buchdruck und vornehmlich im Fall einer Druckpresse mit Platine, wo die Druckregulierung nach den Fettdifferenzen in den druckenden Teilen sehr heikel ist und sich in enger Korrelation mit der Einfärbung befindet, ist es unausweichlich, die Dicke des Farbfilms je Zone zu regulieren.
Je nach ihrer Natur oder ihrem Farbton zeigen die Druckfarben verschiedene Dichten und unterschiedliches Fließverhalten und erfordern zum Erreichen einer vorgegebenen
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Farbgebung unterschiedliche Dicken.
Um ein Offset- oder Buchdruckfarbwerk zu verwirklichen, das unter Umständen mehrere Farben auf einmal verarbeitet, wo jeder Film eine richtige Farbgebung erhalten muß, muß man notwendigerweise diesen Faktor in Erwägung ziehen und sie mit einer Regelung for einen schmalen Bereich ausrüsten, so daß dem Drucker die Möglichkeit gegeben wird, "Farbbänder" geringer Breite von sich zu geben.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Bereitstellung einer wirtschaftlicheren hohe Gebrauchswerteigenschaften aufweisenden Einfärbvorrichtung zum Einfärben der druckenden Teile von Druckpressen.
Darlegung; des Wesens der Erfindung;
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einfärbvorrichtung zum Einfärben der druckenden Teile von Druckpressen zu schaffen, welche einen Druck hoher Genauigkeit ermöglicht und gewährleistet einen oder mehrere Farbfilms von unterschiedlicher Farbe oder unterschiedlicher Beschaffenheit zu homogenisieren und mikrometrisch zuzumessen.
Zur Lösung der Aufgabe ist nunmehr eine Einfärbvorrichtung vorgesehen, welche sich dadurch auszeichnet, daß sie von einer rotierenden Einfärbvorrichtung gebildet ist, die mit sehr großer Genauigkeit einen oder mehrere Filme von Druckfarbe von verschiedenen Farbtönen oder von unterschiedlicher Beschaffenheit laminiert, verarbeitet, homogenisiert und ausgibt, indem sie diese Filme mikrometrisch in schmalen
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Streifen zumißt, wobei die Einfärbvorrichtung in Kombination einen gleichzeitig als Einfärbzylinder und als Farbtisch dienenden Metallzylinder und eine Gesamtheit von fugendichten Plättchen aufweist, die unabhängig voneinander mit Hilfe einer Schraube und eines Hebels betätigbar sind, wobei der Hebel eine Feineinstell-Differentialbewegungs- . wirkung hat, um eine mikronweise Dickenregulierung des Filmes zu erreichen.
Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, daß der Einfärbzylinder, der in gleicher Weise als Farbtisch dient, von mehrfachen Rippen gebildet wird und als thermischer Radiator ausgebildet ist, wobei die Rippen auf der Oberfläche von einem hartverchromten, glattgeschliffenen oder feinmattierten Metallring abgedeckt sind.
Vorteilhaft ist weiterhin, wenn als Einfärblamellen Plättchen vorgesehen sind, welche dicht nebeneinanderliegen und unabhängig voneinander sind·
Auch ist es zweckmäßig, wenn jedes Plättchen eine geri-nge Breite hat (5-10 mm), um die Regulierung der Abgabe von Druckfarbfilmen von geringer Breite und von unterschiedlichen Farbtönen zu gestatten. Als günstig hat sich dabei gezeigt, daß die Gesamtheit der dicht nebeneinanderliegenden Plättchen an Ort und Stelle auf ihren Träger eingeschliffen ist und auf ihrem mit dem Farbtisch zusammenwirkenden Teil feingeschliffen ist, ausgenommen in demjenigen Fall, wo dieser mit einem Elastomer überzogen ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann auch vorgesehen sein, daß die Einfärbplättchen durch eine einzige, nicht verformbare Lamelle ersetzt sind, um einen Farbfilm
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von gleichförmiger Dicke auf der ganzen Breite.der Lamelle zu erhalten, dessen Dicke mikrometrisch regelbar ist.
Erfindungsgemäß ist ebenfalls, daß im Fall des gleichzeitigen Druckes von Farben mit verschiedenem Farbton oder unterschiedlicher Beschaffenheit, die Pigmentdichte der Druckfarben entweder durch Dekonzentrieren (Verdünnen) von Farben mit hohem Pigmentgehalt mit Hilfe eines konventionellen transparenten Additive oder durch Pigmentieren einer Farbe geringer Konzentration mit Pigmenten der gleichen Art reguliert wird»
Im Sinne der Erfindung ist auch, daß der Farbtisch auf seiner Oberfläche mit einem härten Elastomer ummantelt ist, um die druckenden Teile unmittelbar einzufärben.
Zweckmäßig ist in diesem Zusammenhang, wenn der mit einem Elastomer ummantelte Farbtisch vor dem Druck mit Hilfe eines Lacküberzuges an den Stellen geschützt wird, wo die Farbtrennwände arbeiten.
Als günstige Ausbildung hat sich auch gezeigt, wenn ein mit Elastomer ummantelter Zylinder zum Übertragen des Druckfarbfilmes vom metallischen Farbtisch auf die Druckplatte oder das Druckklischee dient und sein Vorbeilauf genau dem Vorbeilauf des Druckplatten- oder Klischeeträgers entspricht.
Vorteilhaft ist darüber hinaus, daß jede Translationsbewegung der Anfeuchtwalzen in dem Fall verhindert wird, wo Druckfarben von verschiedenem Farbton oder verschiedener Beschaffenheit gleichzeitig verarbeitet werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Trennwände, welche die Farbfilme in Felder unterteilen, aus einem mikroporösen Material hergestellt sind, das
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geeignet ist, mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit oder einem Wachs getränkt zu werden, tun als farbabstoßendes Mittel oder als Schmiermittel für die Trennwand zu wirken·
Zweckmäßigerweise ist auch vorgesehen, daß die Trennwände aus einem Streifen oder halbstreifen Material der Polyurethangattung hergestellt sind und im Betrieb geschmiert werden können, .um die Erwärmung und den Verschleiß einzuschränken.
Vorzugsweise haben·die Trennwände, welche die Farbfile in Felder unterteilen, eine sehr geringe Dicke von einigen Zehntelmillimeter haben, um Druckfarbfilme zu ermöglichen, die sehr nahe beieinanderliegen. . · -
Die Vorteile der Erfindung sind nunmehr darin begründet, daß ein oder mehrere Farbfilme, die geeignet sind für die Einfärbung der druckenden Teile auf einen Metallzylinder, der als Farbtisch dient, unmittelbar gebildet werden können· Die Dicke dieses Filmes oder dieser Filme ist für jeden schmalen Streifen mikrometrisch regelbar. Diese Apparatur erlaubt es, dn "Verteilungsrollenzug" und die "Verreibwalzen" fortzulassen und Druckfarben mit verschiedenem Farbton oder von verschiedener Beschaffenheit unmittelbar in diesem rotierenden Farbwerk von hoher Genauigkeit in Felder einzuteilen.
Außerdem ist es nunmehr möglich, die "Auftragswalzen" fortzulassen und die druckenden Teile unmittelbar mit Hilfe eines Spezialmetallzy linders einzufärben, der wie ein Wärmestrahler wirkt und mit einem festen Elastomer überzogen ist* dessen Weichheit praktisch nicht an der Farbschicht
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teilnimmt. Bei dieser Ausführungsform können die Trenner aus weichen, selbstschmierenden Materialien der Teflongattung verwirklicht sein, wobei der ElastomerÜberzug mit einem Lack so geschützt ist, um ihn nicht an Stellen zu verletzen, wo die Farbtrenner arbeiten.
Auch ist es möglich den metallischen Farbtisch zu konservieren und in der Vorrichtung einen Zylinder einzugliedern, der mit einem Elastomer überzogen ist und dazu dient, die Farbschicht von dem Farbtisch auf die Druckplatte oder das Druckklischee zu übertragen. Der Vorbeilauf dieses Zylinders entspricht sehr genau demjenigen des Platten- oder Klischeeträgers, so daß die Farbgebung bei jeder Umdrehung des Zylinders auf die gleichen Stellen zurücktropft.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der zugehörigen Zeichnung zeigen:
Fig. 1: eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, im Schnitt;
Fig. 2: eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Fig. 1, teilweise und vergrößert dargestellt;
Fig. 3: eine Draufsicht auf die Einfärbplättchen;
Fig* 4: eine Seitenansicht der Verstelleinrichtung für die Einfärbplättchen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung sum Auftragen einer oder
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mehrerer Farben ist in eine Flachdruckpresse (Druckpresse mit Platine) einfügbar. Diese Art des weiter unten beschriebenen Einfärbmechanisinus beruht auf einer äußersten mechanischen Präzision und erfordert auf der Höhe mit den aktiven Teilen, wo diese errichtet werden und die Farbschicht dosieren, Fertigungstoleranzen in der Größenordnung von + 2" bis 3 Mikron.
Die Auswahl und die Feinheit des Schliffes der verwendeten Stähle spielen ebenfalls bei dieser Verwirklichung eine wichtige Rolle·
Der Rahmen der Vorrichtung wird von zwei Flanschen 1 gebildet, die miteinander durch zwei verkeilte Querriegel 3 verbunden und versteift sind. Dieser Rahmen trägt zwei bewegliche Flansche 2, die unter der Wirkung von zwei Exzentern 13 schwenken, die von einem Tragarm des Betätigungshebels 14 gesteuert werden. Diese Funktion unterdrückt das Einfärben von Auftragswalzen durch die Entfernung von dem Farbtisch.
Ein Farbtisch 4, der die beiden beweglichen Flansche 2 verbindet, empfängt die Druckfarbschicht. Er ist mit zwei Achsen versehen, die sich in zwei Lagern 28 mit doppelten Wälzlagern drehen, deren Spielnachstellung automatisch erfolgt. Der Färbtisch 4 wird im Inneren von Rippen 30 gebildet, die als thermischer Radiator dienen, um die Kalorien abzuführen, die durch die Oberflächenerwärmung beim Auswalzen der Farben und durch die Reibung der Trennwände 15 erzeugt worden sind, welche im Falle von Vielfarbdrucken die Farbschichten trennen. Ein auf einigen Zehntel-Millimetern hartverchromter, zur Verbesserung der Haftung und der Auflage des Farbfilms feinmattierter Ring 29 bedeckt
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diese Rippen 30. Der Farbtisch. 4 ist vor dem Mattieren sorgfältig geschliffen worden. Ein Satz Zahnräder 12 leitet seine Bewegung auf sich von der Platine ab und treibt den Farbtisch 4 an. Die Auftragswalzen 11 tragen die Druckfarbe unmittelbar auf den Parbtisch 4 auf, wo die Farbschicht bei jeder Umdrehung wieder hergestellt wird.
Bin Träger 24A für die Gesamtheit der als Plättchen 25 ausgebildeten Trennwände 25A zur Regulierung des Farbkastens und ihrer Befestigungsschrauben 2βΑ ist mit Hilfe von zwei Schrauben 7 auf den beweglichen Flanschen 2 befestigt und ruht auf zwei vergüteten und geschliffenen Stahlschuhen 6. Dieser Träger 24A ist abnehmbar, um die Reinigung des Farbkastens zu ermöglichen.
Ein Spindelträger 20 und eine Regulierungsschraube 18 ist mit einer hochfesten Schraube an dem Träger 24 dicht befestigt. Die Schraube 18A wirkt auf den Feineinstellhebel ' 19A, der das Plättchen 25 verschiebt und seine Regulierung ermöglicht. Jedes Plättchen 25 wird unabhängig betätigt. Der Träger 24 und der Spindelträger 20 sind aus einem hochfesten, vergüteten und geschliffenem Stahl hergestellt.
Jedes Plättchen 25 besteht aus einem vergüteten Stahl, einer Art Federstahl, der Härte mit Elastizität verbindet. Die 35 Plättchen 25, welche diese Vorrichtung bilden, sind auf allen ihren Flächen vergütet und geschliffen.
Ein in gleicher Weise aus vergütetem Stahl hergestelltes Teil 31 dient den Plättchen 25 als Anschlagwinkel. Es ist auf dem Träger 24 solide befestigt und an Ort und Stelle rechtwinklig geschliffen.
Die Montage der Plättchen 25 auf ihrem Träger verlangt die
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größte Sorgfalt· Vor der Montage wird die Gesamtheit der Elemente in ein Lösungsmittel getaucht und mit Druckluft getrocknet. Das erste Plättchen 25 ruht auf dem als Anschlagwinkel dienenden Teil 31 und wird mit einem Kraftmeßschlüssel befestigt. Das folgende Plättchen 25 stützt sich vor seiner Befestigung auf dem ersten ab und sofort bis zum letzten Plättchen 25, das dann selbst durch ein Verriegelungsteil 32 festgehalten wird, das auf der ganzen Höhe die Gesamtheit der Plättchen 25 zusammenhalt und jede Verformung verhindert. Eine Hauptgelenkdichtung 21 ist in Stellung gebracht und schützt die gesamte mechanische Reguliereinrichtung vor Verunreinigungen. Die Plättchen 25 stoßen lückenlos aneinander und können sich in einer Relativbewegung gegeneinander "verschieben, ohne ihre jeweilige Einstellung zu verändern. Sie sind farbdicht und liegen in nullstellung an einem Anschlag 23 an, der eine für jedes Plättchen 25 gleiche Grundeinsteilung bildet. Die Gesamtheit dieser Grundplättchen 25 stellt eine einzige Lamelle dar, die an ihren auf dem Farbtisch 4 wirksamen und mit diesem zusammenarbeitenden Teil abgerichtet und fein eingeschliffen ist. Die von dem Färbtisch 4 mitgenommene Druckfarbe verteilt und homogenisiert sich und bildet einen für den Druck geeigneten Film, der regelmäßig dem Farbvorrat 27 ' entnommen wird, der sich zwischen dem Farbtisch 4 und dem . Plättchen 25 befindet. Die Dickenregulierung des Farbfilmes ist variabel von Mikron zu Mikron, eine Schraubenumdrehung entspricht etwa 10 Mikron. Ein Exzenter 9 und sein Betätigungshebel 8 reguliert den allgemeinen Farbauftrag und wirkt durch elastische Verformung der beiden beweglichen Flansche, die den Farbkasten tragen.
Die Gesamtheit der Positionierschrauben 5 erlaubt das genaue Instellungbringen des Farbkastens in bezug auf den
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Farbtisch 4· Die Gesamtheit der Plättchen 25 ist unter kleinstem Druck mit einem Abstand von ungefähr 5 Mikron gegenüber dem Farbtisch 4 eingestellt und darf diesen nicht berühren, um einen abnormen Verschleiß der Plättchen 25 und eine nachteilige Erwärmung der Vorrichtung zu vermeiden«
Ein Trennwandträger 16 und bewegliche Trennwände 15 sowie ihre Stützschraube T7 gewährleisten die Abschottung von verschiedenen Druckfarben. Eine Anpreßwalze 10, die aus. Kautschuk mit einer Härte von ungefähr 70 Shore besteht, vergleichmäßigt den Farbfilm in demjenigen Teil, wo die Farbe Verunreinigungen enthält.
Die Trennwände 15 bestehen entweder aus einem harten oder halbfesten Material, wie Polyurethan, Polyäthylen mit hohem Molekulargewicht etc., die während des Druckvorganges vermittels einer Lunte oder nach einem anderen bekannten Verfahren geschmiert werden, um die Erwärmung und den Verschleiß einzuschränken, oder sie sind aus einem mikroporösen .Material hergestellt. Dieses Material wird dann vor der Ingebrauchnahme mit Wachs imprägniert oder mit einer Schmierflüssigkeit und evtl. mit einem farbabstoßenden Mittel wie Silikon, getränkt. Das Wasser, das auf einer verchromten Oberfläche arbeitet, ist gleichermaßen ein gutes farbabstoßendes Mittel.
Als nicht beschränkendes Beispiel wird im Folgenden die Herstellung einer Trennwand beschrieben, die eine sehr geringe Erwärmung verursacht.
Eine Filzpappe von ungefähr 500 Gramm pro Quadratmeter mit einer Dicke von einem Millimeter wird mit einer LöOung von ungefähr 15 % Trockenauszug eines verschlossenen Polyurethans
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oder Epoxydharzes zum Fixieren der Faser imprägniert und dann nochmals mit Hilfe eines Wachses imprägniert, das einen Erweichungspunkt von ungefähr 90 0C hat· Nach dem Abkühlen wird die Trennwand beschnitten und einer Fertigbearbeitung unterworfen· Dann wird die Trennwand an ihren mit den Plättchen und dem Tisch in Berührung befindlichen Teilen -durch Eintauchen mit hartem Mastix überzogen, der dem Druck der laminierten Druckfarbe widersteht und ihr eine vollständige Dichtheit sichert. Dieser Mastix wird auf der Basis von Wachs und Kunstharz hergestellt. Nach der Beschaffenheit der Papiere und nach dem verwendeten Farbtypen kann der Druckfarbe vor dem Druck ein Strukturgel zugesetzt werden.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung bezieht sich auf eine Vereinfachung bei der Herstellung des Farbwerkes und ist besonders gut geeignet für die Konstruktion von halbberufsmäßigen Offsetmaschinen. Bei dieser Ausführungsform wird die Regulierung der Farbabgabe in schmalen Streifen weggelassen und die Gesamtheit der Farbauftragsplättchen 25A durch eine einzige, nicht verformbare und feingeschliffene Lamelle ersetzt, deren allgemeine Regulierung auf die gleiche Weise erhalten wird, wie iri dem Falle der dicht nebeneinanderliegenden Plättchen.
Mit dieser Art des Verfahrens und in dem Falle, wo man gleichzeitig mit Druckfarben von verschiedener Farbtönung oder verschiedener Eigenschaften arbeitet, ist es unerläßlich, die Pigmentdichte der Druckfarben in Abhängigkeit von der Intensität des zu erreichenden Farbtones modifizieren zu können, um die Farbabgaberegulierung durch Streifen zu ersetzen. In der Tat ist bei einem gleichen Farbton die Intensität auch in direkter Korrelation mit der Pigmentdichte der Farben veränderlich. Ein einfaches Verfahren, das
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es erlaubt, die Pigmentintensität einer Druckfarbe nach Belieben zu verändern, wird im Folgenden an einem nicht beschränkenden Beispiel angegeben·
Alle verwendeten Druckfarben haben einen hohen Gehalt an Pigmentierung und werden ggfs. mit Hilfe eines konventionellen, transparenten Additivs je nach der gewünschten Intensität dekonzentriert. Die Regulierung der Grundeinfärbung wird auf den dichtesten Farbton abgestellt und die anderen Farbtöne werden von diesem Letzteren ausgehend moduliert. Der umgekehrte Vorgang kann in gleicher Weise durch Zugabe von Pigmenten der gleichen Art zu Druckfarben praktiziert werden, die diese Zugabe benötigen. Ein Dichtemesser erlaubt die Durchführung dieser Regulierung mit Präzision und Leichtigkeit*
Die Vorrichtungen, die dazu dienen, die Offsetpressen mit-Wasser zu versorgen, sind von verschiedener Art. Einige Vorrichtungen, wie hauptsächlich halbberufsmäßige Maschinen ausrüsten, setzen das Wasser unmittelbar der Druckfarbe zu. Der größte Teil der gewerblichen Maschinen jedoch besitzt eine oder mehrere ?7alzen, die "Anfeuchtwalzen" genannt werden, die das erforderliche Wasser der Platte zusetzen. Einigen dieser Walzen wird eine drehende und eine Translationsbewegung erteilt.
In der Mehrheit der Fälle und je nach der Natur der Farben ist es 3ehr schwierig, das Wasser daran zu hindern, sich . leicht in die Farbe zu mischen. Auch wenn man gleichzeitig mit Druckfarben arbeiten will, die verschiedene Farbtöne oder -eigenschaften aufweisen, ist es unerläßlich, jede· Translationsbewegung der "Anfeuchtwalzen" zu verhindern, um zu vermeiden, daß das Wasser, das mit einer Druckfarbe eines
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Farbtones arbeitet, mit der Druckfarbe mit einem anderen Farbton in Berührung kommt.
Verschiedene besonders interessante Anwendungen ergeben sich aus diesem Verfahren und können dadurch erhalten werden, daß man in vorhandene Buchdruck- oder Offsetpressen weniger voluminöse Farbwerke einbaut, die genauer und praktischer verwendbar sind als die ursprünglich vorhandenen und die es ebenfalls erlauben, gleichzeitig mit mehreren Druckfarben zu arbeiten, die eine unterschiedliche Beschaffenheit oder unterschiedliche Farbtönung haben.
Außer den großen Möglichkeiten, die das Verfahren in allen herkömmlichen Druckereien bietet,: ist ihm ein weites Gebiet für den Druck von Etiketten, Papier, Verpackungskarten etc. vorbehalten. Die Tatsache, nur an bestimmten Stellen das Druckwerk einfärben zu müssen, ohne gezwungen zu sein, die ganze Maschine einzufärben, ermöglicht große, sehr nennenswerte Einsparungen an Druckfarbe, besonders wenn es sich um kurze, aufeinanderfolgende Abzüge in verschiedenen Farbtönen handelt und wo die Druckfläche klein ist im Vergleich zum Gesamtformat der Maschine.

Claims (15)

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    Erfindungsanspruch
    ^♦Einfärbvorrichtung zum Einfärben der druckenden "Teile von Buchdruck-, Offsetdruck-, Flexodruckpressen u. dgl·, gekennzeichnet dadurch, daß sie von einer rotierenden Einfärbvorrichtung gebildet ist, die mit sehr großer Genauigkeit einen oder mehrere Filme von Druckfarbe von verschiedenen Farbtönen oder von unterschiedlicher Beschaffenheit laminiert, verarbeitet, homogenisiert und ausgibt, indem sie diese Pilme mikrometrisch in schmalen Streifen sumiß, wobei die Einfärbvorrichtung in Kombination einen gleichzeitig als Einfärbzylinder und als "Farbtisch (4) dienenden Metallzylinder und eine Gesamtheit von fugendichten Plättchen (25) aufweist, die unabhängig voneinander mit Hilfe einer Schraube (18A) und eines Hebels (19A) betätigbar sind, wobei der Hebel (19A) eine Feineinstel1-Differentialbewegungswirkung hat, um eine mikronweise Dickenregulierung des Filmes zu erreichen·
  2. 2· Einfärbvorrichtung nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß der Einfärbzylinder, der in gleicher Weise als Farbtisch (4) dient, von mehrfachen Rippen (30) gebildet wird und als thermischer Radiator ausgebildet ist, wobei die Rippen (30) auf der Oberfläche von einem hartverchromten, glattgeschliffenen oder feinmattierten Metall-. ring (29) abgedeckt sind.
  3. 3· Vorrichtung nach den Punkten 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß als Einfärblamellen Plättchen (25) vorgesehen sind, welche dicht nebeneinanderliegen und unabhängig voneinander sind.
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  4. 4· Einfärbvorrichtung nach Punkt 3» gekennzeichnet dadurch", daß jedes Plättchen (25) eine geringe Breite hat (5-10 mm), um.die Regulierung der Abgabe von Druckfarbfilmen von geringer Breite und von unterschiedlichen Farbtönen zu gestatten. ^
  5. 5· Einfärbvorrichtung nach Punkt 4, gekennzeichnet dadurch, daß die Gesamtheit der dicht nebeneinanderliegenden Plättchen (25) an Ort und Stelle auf - ihren Träger eingeschliffen ist und auf ihrem mit dem Farbtisch (4) zusammenwirkenden Teil feingeschliffen ist, ausgenommen in demjenigen Fall, wo dieser mit einem Elastomer überzogen ist·
  6. 6* Einfärbvorrichtung nach den Punkten 1, 3, 4 und 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Einfärbplättchen (25) mit Hilfe eines Feineinstellhebels (19A), der durch eine Schraube (18A) betätigbar ist, mikrometrisch verstellbar sind.
  7. 7» Einfärbvorrichtung nach den vorhergehenden Punkten 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß die Einfärbplättchen (25) durch-eine einzige, nicht verformbare lamelle ersetzt sind, um einen Farbfilm von gleichförmiger Dicke auf der ganzen Breite der Lamelle zu erhalten, dessen Dicke mikrometrisch regelbar ist·
  8. 8. Einfärbvorrichtung nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß im Fall des gleichzeitigen Druckes von Farben mit verschiedenem Farbton oder unterschiedlicher Beschaffenheit, die Pigmentdichte der Druckfarben entweder durch Dekonzentrieren (Verdünnen) von Farben mit hohem Pigmentgehalt mit Hilfe eines konventionellen transparenten
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    Additivs oder durch Pigmentieren einer Farbe geringer Konzentration mit Pigmenten der gleichen Art reguliert wird.
  9. 9· Einfärbvorrichtung nach einem der vorhergehenden Punkte 1 bis 8, gekennzeichnet dadurch, daß der Farbtisch (4) auf seiner Oberfläche mit einem harten EIastomer ummantelt ist, um die druckenden Teile unmittelbar einzufärben·
  10. 10. Einfärbvorrichtung nach Punkt 9, gekennzeichnet dadurch, daß der mit einem Elastomer ummantelte Farbtisch (4) vor dem Druck mit Hilfe eines Lacküberzuges an den Stellen geschützt wird, wo die Färbtrennwände arbeiten.
  11. 11· Einfärbvorrichtung nach den Punkten 1, 2, 9 und 10, gekennzeichnet dadurch, daß ein mit Elastomer ummantelter Zylinder zum Übertragen des Druckfarbfilmes vom metallischen Färbtisch (4) auf die Druckplatte oder das Druckklischee dient und sein Vorbeilauf genau dem Vorbeilauf des Druckplatten- oder Klischeeträgers . entspricht.
  12. 12. Einfärbvorrichtung nach einem der vorhergehenden Punkte 1 bis 11, gekennzeichnet dadurch, daß jede Translationsbewegung der Anfeuchtwalzen in dem Fall verhindert wird, wo Druckfarben von verschiedenen Farbton oder verschiedener Beschaffenheit gleichmäßig verarbeitet werden. .
  13. 13· Einfärbvorrichtung nach einem der vorhergehenden Punkte 1 bis 12, gekennzeichnet dadurch, daß die Trennwände (15), welche die Farbfilme in Felder unterteilen» aus
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    einem mikroporösen Material hergestellt sind, das geeignet ist, mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit oder einem Wachs getränkt zu werden, um als farbabstoßendes Mittel oder als Schmiermittel für die Trennwand (15) zu wirken·
  14. 14· Einfärbvorrichtung nach einem der vorhergehenden Punkte 1 bis 13", gekennzeichnet dadurch, daß die Trennwände (15) aus einem steifen oder halbsteifen Material der Polyurethangattung hergestellt sind und im Betrieb geschmiert werden können, um die Erwärmung und den Verschleiß einzuschränken.
  15. 15· Einfärbvorrichtung nach den Punkten 13 und 14, gekennzeichnet dadurch, daß die Trennwände (15), welche die Farbfilme in Felder unterteilen, eine sehr geringe Dicke von einigen Zehntelmillimeter an haben, um Druckfarbfilme zu ermöglichen, die sehr nahe beieinanderliegen.
    HierziLJ^LSeiten Zeichnungen
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