DD142770A5 - Elektrische gasentladungslampe - Google Patents

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DD142770A5
DD142770A5 DD79212095A DD21209579A DD142770A5 DD 142770 A5 DD142770 A5 DD 142770A5 DD 79212095 A DD79212095 A DD 79212095A DD 21209579 A DD21209579 A DD 21209579A DD 142770 A5 DD142770 A5 DD 142770A5
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DD
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current
discharge lamp
lamp
gas discharge
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DD79212095A
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Herck Andre J B M Van
Gerardus A P M Cornelissen
Original Assignee
Philips Nv
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    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00—Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02—Details
    • H01J61/36—Seals between parts of vessels; Seals for leading-in conductors; Leading-in conductors

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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

212 095 -i-
Berlin, den 29. β. 1979 GZ 55 206 17
Elektrische Gasentladungslampe
.Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine elektrische Gasentladungslampe mit einem zylindrischen keramischen Entladungsgefäß, in dessen Y/and ein Stromdurchführungsorgan einer Elektrode aufgenommen ist, das außerhalb des Entladungsgefäßes ein Mittel zum direkten oder indirekten Abstützen auf dem Entladungsgefäß besitzt. .
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Eine derartige Lampe ist aus der GB-PS 1 205 871 bekannt. Das Entladungsgefäß von Entladungslampen mit einer hohen Betriebstemperatur (beispielsweise 1000 0C oder darüber) besteht gewöhnlich aus keramischem Material, z. B. aus polykristallinen! Material (beispielsweise durchscheinendem gasdichtem Aluminiumoxyd) oder monokristallinem Material (beispielsweise Saphir), Das Entladungsgefäß ist normalerweise mit keramischen AbschlüßOrganen abgeschlossen, die mit Hilfe von Schmelzverbindungsglas oder in einem Sinterverfahren vakuumdicht mit der Gefäßwand verbunden werden. Im Abschlußorgan ist beispielsweise mit Schmelzverbindungsglas das Stromdurchfülirungsorgan der Elektrode aufgenommen. Ein derartiges StromdurchfLihrungsorgan ist im allgemeinen stab- oder rohrförmig und besteht aus einem Metall mit einem linearen Aus-
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dehnungskoeffizienten, der ungefähr gleich dem des keramischen Materials ist oder nur wenig davon abweicht, wie Niob oder Tantal. Die Elektrode ist beispielsweise durch eine Lötoder Schweißverbindung am Stromdurchführungsorgan befestigt.
Eine wichtige Bedingung für den guten Betrieb der Lampe ist die genaue Position der Elektrode im Entladungsgefäß. Das Maß, wie weit Elektrode in das Entladungsgefäß hineinragt, ist wesentlich für die Brennspannung der Lampe. Zur Vermeidung von Schwankungen in der Brennspannung für verschiedene Lampen an sich gleicher Bauart ist es notwendig, daß Abweichungen im Abstand zwischen Elektrode und Entladungsgefäß auf ein Minimum gehalten werden.
In der DE-OS 2 747 258 wird eine elektrische Gasentladungslampe mit einem keramischen Entladungsgefäß vorgeschlagen, bei dem das Stromdurchführungsorgan an seinem herausragenden Teil mit einem Abstützmittel auf dem Abschlußorgan versehen ist. Dieses Mittel kann eine Spirale oder eine Querverbindung sein; es kann aber auch aus einem in Richtung auf das Entladungsgefäß umgebogenen Ende des Stromdurchführungsorgans gebildet sein. Hierbei wird zwar eine gute Abstützung des Stromdurchführungsorgans ohne zusätzliche Hilfsmittel erreicht, aber bei diesem Aufbau ist während der Herstellung eine Biegebearbeitung notwendig, wobei der richtige Abstand von der Elektrode zum Abschlußorgan (dieser Abstand ist für die Brennspannung der Lampe bestimmend) schwer einstellbar ist. Außerdem besteht die Gefahr, daß dabei die Lage des Stromdurchführungsorgans gestört wird.
Gemäß der erwähnten britischen Patentschrift wird zur Positionierung und Abstützung des Stromdurchführungsorgans ein
B ta
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schmaler Streifen oder Draht, beispielsweise aus Molybdän, "an jenem Teil des Stromdurchführungsorgans befestigt, der aus dem Entladungsgefäß herausragt, Die Verwendung einzelner Teile, wie schmaler Streifen, Ringe u. dgl., bei der Herstellung der Lampe ist zeitraubend und bedingt Sonderwerkzeuge zur Befestigung dieser Teile am Stromdurchführungsorgan, Außerdem besteht dabei die Gefahr der Beschädigung des Stromdurchführungsorgans.
Ziel der Erfindxxng
Ziel der Erfindung ist es, Zeit und Spezialwerkzeuge einzusparen und Beschädigungen des Stromdurchführungsorgans zu vermeiden,
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lampe zu schaffen, bei der die entsprechende Position der Elektrode im Entladungsgefäß mit Hilfe eines Abstützmittels gewährleistet ist, das auf einfache Weise auf dem Stromdurchführungsorgan angebracht werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einer elektrischen Gasentladungslampe eingangs erwähnter Art dadurch gelöst, daß das Abstütsmittel mindestens eine aus der Oberfläche des Stromzuführungsorgans herausgebogene Zunge ist. "Π
- . . ' ι
Ein Abstützmittel nach der Erfindung kann bei der Herstellung der Lampe auf einfache Weise am Stromdurchführungsorgan angebracht werden· Das Stromdurchführungsorgan, das beispielsweise aus einem Rohr oder einem Stift eines geeigneten Metals, Yiie Hiob, besteht» braucht nämlich nur für eine kurze
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Zeit eingeklemmt zu werden, wonach eine oder mehrere Zungen, beispielsweise durch Abkratzen einer dünnen Oberflächenschicht, aus der Außenwand des Stromdurchführungsorgans als hochstehende Ränder gebildet Werden, Weiter ist es möglich, die Zungen durch teilweises Einschneiden und anschließendes· Ausbiegen der Oberfläche der Wand zu bilden. Bei einem derartigen Vorgang werden keine einzelnen Teile und zusätzliche Hilfsmittel benötigt. Die Montage des Durchführungsaufbaus kann daher leicht mechanisiert werden.
In einer bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Lampe sind mehrere Zungen vorgesehen, die in einer Querschnittsebene senkrecht zur Längsachse des Stromdurchführungsorgans liegen und über den Umfang verteilt sind.
Bei dieser Ausführungsform wird eine gleichmäßige Abstützung des Stromdurchführungsorgans auf dem Abschlußorgan und dem Entladungsgefäß erhalten. Dies ist insbesondere wichtig, wenn ein Äbschlußorgan verwendet wird, das das Stromdurchführungsorgan mit etwas Spielraum umgibt. Bei der Herstellung der Lampe wird vermieden, daß beim Anbringen des Schmelzverbindungsglases zwischen dem StromdurchfUhrungsorgan und dem' Ab— schlußorgan die Lage des Stromdurchführungsorgans in Richtung der Längsachse des Entladungsgefäßes gestört wird.
Im allgemeinen befindet sich das Abstützmittel an der Außenseite des Entladungsgefäßes. Es ist jedoch denkbar, daß in einer Ausführungsform sich das Mittel auf der der Elektrode 2i?-igewandtai Seite des Abschlußorgans abstützt.
2 f Z
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Ausführungsbeispiel
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Pig. 1: eine elektrische Gasentladungslampe nach der Erfindung;
Pig, 2: einen Längsschnitt durch ein Ende des Entladungsgefäßes der Lampe nach Fig. 1 u. η ά
Pig. 3 eine Querschnitt durch das rohrförmige Stromdurchführungsorgan in der Ebene III-III der Pig. 2.
In Pig. 1 ist 1 ein zylindrisches Entladungsgefäß, das aus polykristallinem durchscheinendem gasdichtem Aluminiumoxyd besteht. 2 ist der Außenkolben der Entladungslampe, 3 der Lampensockel. Mit 4 und 5 sind Abstützdrähte bezeichnet, die zum Tragen des Entladungsgefäßs 1 im Außenkolben 2 und zum Zuführen von Strom zu den Elektroden dienen.
In Pig. 2 ist 6 die Y/and des zylindrischen Entladungsgefäßes 1 nach Pig. 1. Mit einem keramischen Abschlußring 7, der wie die anderen keramischen Teile des Entladungsgefäßes 1 aus durchscheinendem gasdichtem Aluminiumoxyd besteht, durch eine Schrumpf/Sinterverbindung mit der Wand 6 verbunden, ist ein Teil der EndabSchließung des Entladungsgefäßes verwirklicht. Im Ring 7 befindet sich ein rohrförmiges Stromdurchführungsorgan 8 aus Mob. Mit Hilfe von Titan ist an das Stromdurchführ-ungsorgan 8 eine Elektrode 9 aus Wolfram angelötet. Der Kapillarraum zwischen dem Stromdurchführungsorgan 8 und dem keramischen Ring 7 ist mit einem Schmelzabdichtungematerial
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7a abgeschlossen. Der Teil des Stromdurchführungsorgans 8, der aus dem Entladungsgefäß 1 herausragt, stützt sich auf dem keramischen Ring 7 (und indirekt auf dem Entladungsgefäß) mit Hilfe mehrerer in einer Querschnittsebene senkrecht zur Längsachse des. Stromdurchführungsorgans 8 liegender Zungen 10; 11 und 12 ab (siehe Pig. 3), die gleichmäßig über den Umfang des Stromzuführungsorgans 8 verteilt sind. Diese Ab-Stützungszungen 10; 11; 12 sind durch Abkratzen eines Teils der Außenwand der Uiobbuchse 8 gebildet. Die abgekratzten Teile für die Zungen 11 und 12 sind mit 11a und 12a bezeichnet.
In einem praktischen Ausführungsbeispiel einer Hochdrucknatriumdampf entladungslampe mit einer Leistung von 250 Y/ hat das Entladungsgefäß 1 einen Außendurchmesser von 3,0 mm und einen Innendurchmesser von ungefähr 2,0 mm. Das Entladungsgefäß (Länge etwa 60 mm) ist an beiden Enden mit 1,5 mm dicken Abschlußringen (7) aus durchscheinendem, gasdichtem Aluminiumoxyd abgeschlossen. Die Verbindung zwischen dem Entladungsgefäß und den Ringen wurde in einer Wasserstoffatmoephäre bei 1850 0C verwirklicht, wobei durch Schrumpfen eine feste Sinterverbindung zwischen den erwähnten Teilen entstand. Die Abschlußringe (7) waren für die Montage auf eine höhere Temperatur als das Entladungsgefäß vorgeheizt.
Das rohrförmige Hiobstromdurchführungsorgan (8) hat einen Außendurchmesser von 1,2 mm. Über eine Länge von etwa 2 mm wurde die Außenwand dieser Buchse zu nahezu senkrecht auf der Wand stehenden Zungen mit einer Dicke von ungefähr 0,2 mm und einer Länge von etwa 0,7 mm abgekratzt. Bei der erwähnten Leistung zeigte es sich, daß die Lichtausbeute der Lampe 27 000 Lumen bei einer Netzspannung von 220 Volt betrug.

Claims (2)

  1. Berlin, den 29. 6. 1979 GZ 55 206 17
    Er.f indungsanspruch . "
    1. Elektrische Gasentladungslampe mit einem zylindrischen keramischen Entladungsgefäß, in dessen Y/and ein Stromdurchführungsorgan einer Elektrode aufgenommen ist, das außerhalb des Entladungsgefäßes Mittel zum direkten oder indirekten Abstützen auf dem Entladungsgefäß besitzt, gekennzeichnet dadurch, daß das Mittel zumindest eine aus der Oberfläche des Stromdurchführungsorgans (S) herausgebogene Zunge (10; 11 oder 12) ist.
  2. 2. Gasentladungslampe nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß mehrere in einer Querschnittsebene senkrecht zur Längsachse des Stromdurchführungsorgans (8) liegende Zungen (10; 11; 12) vorgesehen sind, die über den Umfang verteilt sind.
    Kierzu...„.<iLSei!en Zeichnungen
DD79212095A 1978-04-10 1979-04-09 Elektrische gasentladungslampe DD142770A5 (de)

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