DD142840A5 - Verfahren zur herstellung und danach hergestellte doppelgewebe-kleidungsstuecke - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung und danach hergestellte Doppelgewebe-Kleidungsstücke, insbesondere Schärpen und Krawatten. Ziel der Erfindung ist die einfache, rationelle Herstellung preiswerter Kleidungsstücke aus Doppelgeweben mit langer Lebensdauer, geschmackvollen Äußeren, unsichtbaren Verbindungen der Ränder. Ihre Aufgabe ist die Verbindung der Doppelgewebe im Bereich ihrer Ränder bzw. in den einzelnen Verbindungsbereichen zu verbessern. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß man zumindest eine erste Naht zwischen den übereinanderliegenden Geweben ausführt, die im wesentlichen mit dem äußeren Umfang des fertigen Gegenstandes gleichläuft, zur Bildung von längs des Randes des genannten Gegenstandes aufeinanderliegenden Lappen vorteilhafter Breite, daß man die übereinanderliegenden Lappen so faltet, daß ihre längsseitigen Ränder gleichlaufen und an die genannte Naht, die zur Verbindung der zwei Gewebe dient anschließen, daß mittels Faltens der Lappen, zwei gekrümmte übereinanderliegende Ränder hergestellt werden, längs welcher man zumindest eine weitere Naht zur Befestigung und gegenseitigen Annäherung der gekrümmten Ränder ss ausführt. -- Fig. 5 - л . _ . .
Description
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Verfahren zur Herstellung und danach hergestellte Doppelgewebe-Kleidungsstücke
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung und da- ' nach hergestellte Doppelgewebe-Kleidungsstücke, wie insbesondere Schärpen und Krawatten, wobei die beiden voneinander abweichende Merkmale aufweisenden Gewebe übereinandergelegt und Außenfläche mit Außenfläche verbunden werden.
Charakteristik:. ...der.. be kennt en technischen Lösungen
Die bekannten Verfahren zur Herstellung von Kleidungsstücken aus zwei Geweben mit voneinander abweichenden Außenflächen, die übereinandergelegt und mit einer Naht miteinander verbunden v/erden, v/erden in ihrer Wirtschaftlichkeit im wesentlichen von den genannten Verfahrensschritten, als auch vom Einsatz der zwei unterschiedlichen Gewebe bestimmt.
Dementsprechend ist bei der Verwendung von Doppelgeweben die Fertigung der Ränder der Kleidungsstücke sehr zeit-.raubend und führt zu einer unschönen Wirkung dieser Ränder.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Herstellung von preiswerten Kleidungsstücken aus Doppelgeweben in einfacher und rationeller V/eise, die nicht nur eine lange Lebensdauer haben, sondern auch geschmackvolle Effekte zulassen und die
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insbesondere eine effektvolle und unsichtbare Verbindung im Bereich ihrer Ränder haben.
Darlegung ,de^sjesensri ider Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Verbindung der Doppelgewebe im Bereich ihrer Ränder bzw. in den einzelnen Verbindungsbereichen zu verbessern.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß man zumindest eine erste Haht zwischen den übereinanderliegenden Geweben ausführt, die im wesentlichen mit dem äußeren Umfang des fertigen Gegenstandes gleichläuft, zur Bildung von längs des Randes des genannten Gegenstandes aufeinanderliegendeη Lappen von vorteilhafter Breite, daß man die übereinanderliegenden Lappen in solcher Weise faltet, daß die längsseitigen Ränder dieser Lappen gleichlaufend und an die genannte Naht, die zur Verbindung der zwei Gewebe dient anschließen, daß mittels der genannten Lappen zwei gekrümmte übereinanderliegende Ränder hergestellt werden, längs welcher man zumindest eine v/eitere Naht zur Befestigung und gegenseitigen Annäherung der genannten gekrümmten Ränder ausführt.
Mit der Erfindung lassen sich die kompliziertesten.Ausführungsformen von Kleidungsstücken aus Doppelgeweben herstellen, ohne die Gefahr eines gegenseitigen Anhaftens der zwei Gewebe aneinander, selbst wenn ihre physischen Merkmale, bzw. ihre Elastizität Flexibilität usw. unterschiedlich sind. Des weiteren lassen sich einzelne Verbindungsbereiche zwischen den Geweben herstellen, die den verschiedenen Beanspruchungen Widerstand leisten und durch die verdeckten IJähte auch den ästhetischen Anforderungen genügen*'
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Wach einer erfindungsgemäßen Ausbildung werden die Gewebe mit zwei äußeren Flächen aneinanderliegend mit Bindungsfäden verbunden, die genannten. Bindungsfäden zumindest entlang eines Teiles des ümfanges des fertigen Gegenstandes über eine Breite die.breiter als die Breite der zwei Lappen ist durchgeschnitten, worauf die erste Naht zur Begrenzung der genannten Lappen zur Ausführung gelangt, die Lappen darauf gefaltet und mit der zweiten Naht versehen.
In einer Ausbildung der Erfindung werden die zwei Lappen der übereinanderliegenden Gewebe, nach der Ausführung der sie verbindenden Naht, zur Herstellung einer den Rand des Kleidungsstückes begrenzenden Umfangsrippe, über die gewünschte Breite mit konstantem Abstand zur Naht durchschnitten.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der. Erfindung wird die erste Naht zur Verbindung der Gewebe verwirklicht, indem man die zwei Lappen der übereinanderliegenden Gewebe in entgegengesetzter Richtung um etwa 90° umschlägt und diese Naht in solcher Weise ausführt, daß sie sich bis zu den nebeneinanderliegenden, von den umgeschlagenen Lappen gebildeten Rippen verlängert.
In einer erfindungsgemäßen Ausgestaltung v/erden die gefalteten Lappen so zusammengedrückt und geglättet, daß ihre gekrümmten Ränder gleichlaufen und aneinander anliegen.
Nach einer anderen erfindungsgemäßen Ausbildung wird die zweite Naht zur Vereinigung der zwei gekrümmten Ränder der Doppellappen ausgeführt, indem man die genannten gekrümmten Ränder leicht auseinanderspreizt, sie einander
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annähert und zusammenschließt, während die genannte Naht fortgesetzt wird.
Gemäß der erfindungsgemäßen Lösung hat das Kleidungsstück, wie insbesondere die Schärpe, Krawatte o.dgl. einen verdickten Rand, der von den Lappen des Doppelgewebes des Kleidungsstückes gebildet ist, wobei die Lappen gefaltet und übereinandergelegt sowie von zumindest einer Naht festgehalten sind.
In einer Ausbildung der Erfindung ist der verdickte Rand von zumindest zwei gleichlaufenden Nähten festgehalten, wovon die erste, bzw. die innere Naht, die Breite des verdickten Randes bestimmt und wovon die zweite, an den zweigekrümmten Rändern des genannten verdickten Randes befindliche Naht, die Verbindung der genannten Ränder miteinander gewährleistet.
Schließlich beträgt nach einer erfindungsgemäßen.Ausgestaltung die Breite der Doppelränder 3 bis 20 mm.
Ajisfjihrungsb eispie 1
Anhand eines Ausführungsbeispiels soll die Erfindung näher erläutert werden. In den dazugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: die Vorderansicht eines Teiles der erfindungsgemäß hergestellten Krawatte;
Fig. 2: einen vergrößerten Querschnitt des Randes der Krawatte? -
Fig. 3: eine Perspektivansicht eines Teiles der Krawatte innerhalb eines Verfahrensschrittes;
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Pig· 4J den Teil der Krawatte nach einem anderen Verfahrensschritt ;
Fig. 5i die Perspektivansicht eines Krawattenteiles nach einem weiteren Verfahrensschritt}
Fig. 6: einen vergrößerten Querschnitt des Randes der Krawatte gemäß einer weiteren.Variante;
Bezugnehmend auf die Figuren der Zeichnung, besteht die dargestellte Krawatte aus zwei übereinanderliegenden Geweben A und B, deren äußere Flächen Al und Bl. von einander verschiedene Muster und/oder Textilstrukturen aufweisen, zur Erzielung der gewünschten Effekte bekannter Art.. Die zwei übereinanderliegenden Gewebe A und B sind in der Art und Weise miteinander verbunden die im Nachstehenden erläutert wird, zur Bildung der arteigenen Doppelgewebe Struktur, die es gestattet sich des Kleidungsstückes beiderseitig zu bedienen, indem man entweder die eine oder die andere Fläche Al oder Bl nach außen umwendet.
Die zwei Gewebe A} B werden mittels der vorteilhaften Nähte Cl und C2 miteinander in Verbindung gebracht.
Zur Verwirklichung der dargestellten Krawatte und sonstiger Kleidungsstücke geht man in der nachstehenden oder einer ähnlichen Art und Weise vor.
Die Gewebe A und B oder zv/ei ihrer, eine zweckentsprechende obere Fläche aufweisende Bereiche, werden übereinandergelegt und mittels Nadeln oder Nähten miteinander verbunden. Diese Nähte sind ausschließlich Heftnähte. Hierauf geht man
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zu der Ausführung einer ersten Naht C1 über.(die entweder einfach oder mehrfach sein kann), welche sich in vorteilhafter Weise entsprechend dem Umfang des endgültigen Randes der Krawatte oder des ähnlichen Kleidungsstückes und zwar parallel und.innenseits des genannten Randes erstreckt. Diese Iaht C1 kann in einer beliebigen, bekannten Art ausgeführt werden, vorzugsweise so, daß der Verbindungsfaden zwischen den zwei Geweben A und B maskiert ist. Beispielsweise kann die Naht C1 rationell ausgeführt werden, indem man die Lappen A2 und B2 der Gewebe A; B (siehe Figur 3) um 90° und in entgegengesetzten Stellungen auseinandergespreizt hält und die genannte Naht C1 entlang der von den Paltungen der Lappen A2 und B2 gebildeten Kanten ausführt. In einem solchen Pail erfolgt dies mit der Nähmschine oder mit einem Kettenstich oder dergleichen.
Nach der vollendeten Ausführung der Naht Cl, werden die. Gewebe A und B fest und endgültig miteinander verbunden. Diese behalten ihre gegenseitigen Stellungen während der darauffolgenden Arbeitsschritte die an der Krawatte oder dergleichen Kleidungsstücke durchgeführt werden unverändert bei.' Die Bildung von Bereichen oder Börsen, wo eines der Gewebe schlaff bleibt oder Unregelmäßigkeiten aufweist, tritt dabei nicht auf.
Hierauf wird auf Wunsch, eine nochmalige Umsäumung.der Ränder A3 und B3 der zwei Lappen A2; B2 ausgeführt. Dadurch werden Flügel gleicher Breite hergestellt, die sich parallel zu der gesamten Länge der Naht C1 erstrecken,' Insbesondere, wenn es sich um Krawatten und dergleichen Kleidungsstücke handelt, die eine begrenzte Länge aufweisen, können diese vorbereitet werden, indem man auf dem Doppel-
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bereich der Gewebe A und B, mehrere Nähte ausführt, um daraufhin aus diesem Bereich - mittels einer eigens dazu bestimmten Schere, die von den zwei Lappen A2; B2 begrenzten Krawatten auszuschneiden. Hierauf werden die zwei Lappen A2 und 2 gefaltet und zwar über 180°, um die Ränder A3 und B3 der genannten Flügel (siehe Fig. 4) mit dem mittleren Bereich der Naht C1 in Übereinstimmung.zu bringen oder diesem Bereich der genannten Naht C1 anzunäherno Dadurch werden zwei Flügel gebildet, deren Breite im wesentlichen die Hälfte der Breite der Lappen A2 und B2 beträgt und die doppelte Dicke des Gewebes A bzw. B haben. Die vorgenannten Doppelflügel werden von den gekrümten Rändern A5 und B5 begrenzt.
Die gekrümmten Ränder A5 und B5 der verdickten Flügel werden.dann gegenseitig in übereinanderliegender Lage und gleichlaufend mittels einer Naht C2 festverbunden, um hierdurch den Rand A3; B3 des Kleidungsstückes zu bestimmen und festzulegen.
Auch die Naht C2 wird so ausgeführt, daß sie verdeckt wird, indem sie in die zwei Schichten der beiden verdickten und gekrümmten Ränder A5 und B5 der Gewebe A und B einverleibt wird. Die Naht 02 kann in vorteilhafter V/eise mit der Nähmaschine, mit Kettenstichen oder dergleichen ausgeführt werden. Die genannte Naht C2 ist leicht durchführbar, indem man die zwei gekrümmten Ränder A5 und B5 einwenig auseinander hält und sie dann, im Laufe der Ausführung der Naht C2, wieder aneinander annähert (Figur 5)·
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Man erzielt in dieser V/eise einen verdickten Rand A5-B5, der durch die zwei Mhte C1 und C2 begrenzt ist und dessen Breite I etwa der Hälfte der Breite der Lappen A2 und B2 entspricht, die aus den zwei Geweben A und B gebildet sind, · wobei die Dicke dieses Randes gleichmäßig aus den oberen Flächen Al und Bl des doppelten Gewebes herausragte Dadurch werden ansprechende ästhetische Effekte erzielt. Dieser Rand ist gleichzeitig widerstandsfähig gegen die Beanspruchungen denen.das Kleidungsstück während seines Gebrauches unterliegt· In der Praxis kann die Breite des Randes 3 - 20 mm betragen, je nach der Endbestimmung . der einzelnen Kleidungsstücke. Ferner verleiht dieser Rand dem Kleidungsstück eine vorteilhafte Konsistenz und Steife, die trotz der Bewegungen des Trägers unverändert bleiben. In dem spezifischen Fall von Schärpen und Krawatten, gewährleistet der Rand, selbst nach einem langen Gebrauch, die nötige Konsistenz und verhindert die Bildung von Falten und dergleichen, wodurch sie stets vorteilhaft aussehen.
Wie bereits gesagt, lassen sich zwischen den zwei Geweben A und B Futter oder Versteifungselemente, je nach den einzelnen zu erzielenden Zwecken einfügen.
Die in Figur 6 gezeigte Krawatte ist aus einem Gewebe AjB mit einer doppelten äußeren Fläche gefertigt, wobei die zwei elementaren Gewebe durch Bindungsfäden F miteinander verbunden sind, die aus einem oder mehreren Schußfäden bestehen. Die Verwirklichung dieser Krawattenvariante erfolgt in der bereits beschriebenen Art und V/eise, wobei man vor der Ausführung der ITaht 02 eine Anzahl der Verbindungsfäden F durchschneidet. Mit anderen Worten ausgedrückt, nachdem man
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ein mit dem gewünschten Umfangsprofil oder Umfang versehenes Element vorbereitet hat, welches aus dem Doppelgewebe A; B besteht, durchschneidet man die Verbindungsfäden P längs eines Umfangsbereiches in einer zweckentsprechenden Breite, die größer als die Breite der Lappen A2 und B2 ist, um in dieser Weise die zwei Gewebe A und B voneinander zu trennen. Hierauf wird die bereits beschriebene Naht Cl durchgeführt, zur Herstellung der . . genannten Lappen A2 und B2, worauf die Krawatte nach der bereits beschriebenen Art und Y/eise gefertigt wird.
Weitere Abänderungen und Varianten des Kleidungsstückes können je nach dessen EndbsStimmung, sowie nach den ästhetischen Merkmalen die man zu erzielen wünscht, hergestellt werden· Nicht ausgeschlossen ist es daher, daß sich die Verbindung der zwei Gewebe A.und B, mittels zweckentsprechenden Klebern erzielen läßt· Beispielsweise mittels Klebern mit einer thermischen Wirkung die sich oberflächlich festsetzen und so die Verbindung der Gewebe zulassen ohne ihr äußeres Aussehen zu verändern.
Es ist verständlich, daß sich das vorliegende Schutzbegehren desgleichen auf das Kleidungsstück, die Krawatte und ähnliches erstreckt, die.nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt werden, ohne dabei die Schutzgranze der vorliegenden.Erfindung und damit des Erfindungspatents zu überschreiten«
Claims (9)
1·; Verfahren zur Herstellung von Doppelgewebe-Kleidungsstüoken, wie insbesondere Schärpen und Krawatten, wobei die beiden voneinander abweichende Merkmale aufweisenden Gewebe übereinandergelegt und Außenfläche mit Außenfläche verbunden werden, gekennzeichnet dadurch, daß man zumindest eine erste Naht (C1) zwischen den übereinanderliegenden Geweben (AjB) ausführt die im wesentlichen mit dem äußeren Umfang des fertigen Gegenstandes gleichläuft, zur Bildung von längs des Randes des genannten Gegenstandes aufeinanderliegenden Lappen (A2;B2) von vorteilhafter Breite, daß man die übereinanderliegenden Lappen (A2;B2) in solcher Weise faltet, daß die längsseitigen Ränder (A3;B3) dieser Lappen (A2;B2) gleichlaufen und an die genannte Naht (C1) die zur Verbindung der zwei Gewebe (A;B) dient anschließen, daß mittels Paltens der genannten Lappen (A2jB2) zwei gekrümmte und übereinanderliegende Ränder (A5;B5) herge- . stellt werden, längs welcher man zumindest eine weitere Naht (C2) zur Befestigung und gegenseitigen Annäherung der genannten gekrümmten Ränder (A5;B5) ausführt.
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fortgesetzt wird·
.2· Verfahren nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß die Gewebe (A ;B) mit zwei äußeren Flächen aneinanderliegend mit Bindungsfäden (P) verbunden werden, daß man die genannten Bindungsfäden (P) zumindest entlang eines Teiles des Umfanges des fertigen Gegenstandes über eine Breite die breiter als die Breite der zwei Lappen (A2;B2) ist durchschneidet, daß danach die erste Naht (C1) zur Begrenzung der genannten Lappen (A2;B2) zur Ausführung ge-
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langt, die Lappen (A2;B2) darauf gefaltet und mit der zweiten Mäht (C2) versehen werden·
3. Verfahren nach den Punkten 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die zwei Lappen (A2;B2) der übereinanderliegenden Gewebe (AfB) nach der Ausführung der sie verbindenden Naht (C1), zur Herstellung einer den Rand des Kleidungsstückes begrenzenden Umfangsrippe, über die gewünschte Breite mit konstanten Abstand zur Naht (C1) durchschnitten werden·
4. Verfahren nach den Punkten 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß die erste Naht (C1) zur Verbindung der Gewebe (AjB) verwirklicht wird, indem man die zwei Lappen (A2;B2) der übereinanderliegenden Gewebe (AjB) in entgegengesetzter Richtung um etwa 90° umschlägt und diese Naht (C1) in solcher Weise ausführt, daß sie sich bis zu den nebeneinanderliegenden, von den umgeschlagenen Lappen (A2;B2) gebildeten Rippen, verlängert.
5. Verfahren nach den Punkten 1 bis 4» gekennzeichnet dadurch, daß die gefalteten Lappen (A2;B2) so zusammengedrückt und geglättet werden, daß ihre gekrümmten Ränder
• (A5;B5) gleichlaufen und aneinander anliegen.1
6. Verfahren nach den Punkten 1 bis 5» gekennzeichnet dadurch, daß die zweite Naht (C2) zur Vereinigung der zwei gekrümmten Ränder (A5»B5) der Doppellappen ausgeführt wird, indem man die genannten gekrümmten Ränder (A5;B5) leicht auseinanderspreizt, sie einander annähert urid zusammenschließt, während die genannte Naht (C2)
7· Kleidungsstück hergestellt nach den in den Punkten 1 bis 6 genannten Verfahren insbesondere Schärpe, Krawatte oder dergleichen, gekennzeichnet dadurch, daß es einen verdickten Rand aufweist, der von den Lappen (A2;B2) des Doppelgewebes" des Kleidungsstückes gebildet ist, die gefaltet und übereinandergelegt sind sowie von zumindest einer Naht festgehalten sind.'
8. Kleidungsstück nach Punkt 7, gekennzeichnet dadurch, daß der verdickte Rand von zumindest zwei gleichlaufenden Fähten (C1;C2) festgehalten ist, wovon die erste, bzw. die innere Naht (01), die Breite des verdickten Randes bestimmt und wovon die zweite, an den zwei gekrümmten Rändern (A5;B5) des genannten-verdickten Randes befindliche Uaht (C2), die Verbindung der genannten Ränder (A5»B5) miteinander gewährleistet.
9. Kleidungsstück nach den Punkten 7 und 8, gekennzeichnet dadurch, daß die Breite der Doppelränder 3 bis 20 mm beträgt.1 · .
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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- 1984-05-24 HK HK453/84A patent/HK45384A/xx not_active IP Right Cessation
Also Published As
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