DD142923A1 - Anordnung zur pruefung von elektromagnetischen tonabnehmern fuer musikinstrumente - Google Patents

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DD142923A1
DD142923A1 DD21213579A DD21213579A DD142923A1 DD 142923 A1 DD142923 A1 DD 142923A1 DD 21213579 A DD21213579 A DD 21213579A DD 21213579 A DD21213579 A DD 21213579A DD 142923 A1 DD142923 A1 DD 142923A1
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Eberhard Meinel
Ulrich Mueller
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Eberhard Meinel
Ulrich Mueller
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Meßanordnung zur Prüfung von elektromagnetischen Tonabnehmern für Musikinstrumente, mit der die Funktionstüchtigkeit und wichtige, die Qualität bestimmende Eigenschaften quantitativ erfaßt werden,können. Erfindungsgemäß wird eine Meßanordnung vorgeschlagen, bei der ein kleiner ferromagnetischer Körper über dem zu prüfenden Tonabnehmer angebracht ist und durch ein Anregesystem in Schwingung versetzt wird. Für die Abnahme dieser Schwingung ist ein entsprechender Aufnehmer vorgesehen. Die durch die Schwingung des ferromagnetischen Körpers im Tonabnehmer induzierte Spannung bzw. der daraus resultierende Strom wird gleichzeitig mit üblichen elektrischen Meßmitteln gemessen oder registriert.

Description

212135
a) Titel der Erfindung .
Anordnung zur Prüfung von elektromagnetischen Tonabnehmern für Musikinstrumente
b) Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Meßanordnung zur Prüfung von elektromagnetischen Tonabnehmern für Musikinstrumente, mit der die Punktionstüchtigkeit und wichtige, die Qualität bestimmende Eigenschaften quantitativ erfaßt werden können.
c) Charakteristik der bekannten technischen Lösung
Meßanordnungen zur Prüfung von elektromagnetischen Tonabnehmern für Musikinstrumente sind nicht bekannt. Praktisch wird die Beurteilung der Qualität von Tonabnehmern subjektiv am Musikinstrument durchgeführt. Dabei werden natürlich nur qualitative Aussagen gewonnen. Die Prüfung der Punktionstüchtigkeit wird häufig nur durch Anklopfen mit einem ferromagnetischen Gegenstand vorgenommen. Auch damit lassen sich nur rein" qualitative Aussagen treffen.
212135
d) Ziel der Erfindung
Zweck der Erfindung ist es, eine Meßanordnung zu schaffen, die es gestattet, die Punktionstüchtigkeit und Qualität von elektromagnetischen Tonabnehmern für Musikinstrumente objektiv zu beurteilen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einer geeigneten Meßanordnung die wichtigsten objektiven Qualitätskriterien von elektromagnetischen Tonabnehmern für Musikinstrumente, wie den Frequenzgang und die Empfindlichkeit, quantitativ erfaßbar zumachen.
e) Darlegung des Wesens der Erfindung
Erfindungsgemäß wird eine Meßanordnung vorgeschlagen, bei der ein kleiner ferromagnetischer Körper über dem zu prüfenden Tonabnehmer angebracht ist und durch ein Anregesystem in Schwingung versetzt wird. Pur die Abnahme der Amplitude, Schnelle oder Beschleunigung dieser Schwingung ist ein entsprechender Aufnehmer vorgesehen. Die durch die Schwingung des ferromagnetischen Körpers im Tonabnehmer induzierte Spannung bzw. der daraus resultierende Strom oder die Ausgangsspannung bzw. der Ausgangsstrom einer mit dem Tonabnehmer verbundenen Klangbeeinflussungsschaltung wird gleichzeitig mit üblichen elektrischen Meß--:i# mitteln gemessen oder registriert.
Aus dem Verhältnis der Ausgangsgröße des Tonabnehmers und der Schwingungsgröße können die objektiven Qualitätskriterien abgeleitet werden.
.- -, η ...riu-t W j (I
212135
f) Ausführungsbeispiel
Die erfindungsgemäße Meßanordnung wird im folgenden anhand des Prinzipschaltbildes (Pig. 1) in einem Ausführungsbeispiel erläutert. Von einem Tongenerator (1) wird ein sinusförmiges Wechselspannungssignal erzeugt und einem Regelverstärker'(2) zugeführt· Der Ausgang des Regelverstärkers (2) ist mit einem Piezoschwinger (3) verbunden, der durch diese Spannung erzwungene Schwingungen ausführt. An der Unterseite des- Piezoschwingers (3) ist ein Weicheisenplättchen (5) befestigt. An der Oberseite des Piezoschwingers (3) ist ein Beschleunigungsaufnehiner befestigt. Das Ausgangssignal des Beschleunigungsaufnehmers (4) wird einem • Integrierverstärker (7) zugeführt, der ein der Schnel-Ie der Schwingungen proportionales Signal bildet. Dieses Ausgangssignal des Integrierverstärkers (7) wird zurückgeführt auf den Regelverstärker (2) und dient . dort als Regelgröße. In der Nähe des mit dem Piezo-. schwinger .(3) schwingenden Weicheisenplättchens (5) ist der zu prüfende (Eonabnehmer (6) angebracht. Die dabei entstehende Ausgangsspannung des Tonabnehmers (6) wird mit einem Pegelschreiber (9) registriert. Vom ·; Pegelschreiber (9) aus wird mittels einer biegsamen Welle (8) die Frequenz des Tongenerators (1) kontinuierlieh verändert. Die Ausgangsspannung des Tonabnehmers
bezogen auf die durch den Regelverstärker (2) auf einen konstanten Wert gehaltene Schnelle des Weicheisenplätt- \ chens (5) ist die Empfindlichkeit des Tonabnehmers (6) bei definiertem Abstand zwischen Tonabnehmer (6) und Weicheisenplättchen (5).
-A-
212135
Durch die Registrierung der Empfindlichlceit mit dem Pegelschreiber (9) bei kontinuierlicher Veränderung der Frequenz des Tongenerators (1) wird der Frequenzgang des Tonabnehmers (6) gemessen.

Claims (7)

  1. s- 21 2 135
    Srfindungsanspruch .
    1. Anordnung zur Prüfung von elektromagnetischen Tonabnehmern für Musikinstrumente, dadurch gekennzeichnet, daß ein kleiner ferromagnetischer Körper vor der Aufnahmefläche des Tonabnehmers au erzwungenen Schwingungen angeregt wird und das Ausgangssignal des Tonabnehmers gemessen wird,
  2. 2. Anordnung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ferromagnetische Körper vorzugsweise ein Weicheisenplättchen ist.
  3. 3. Anordnung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ferromagnetische Körper vorzugsweise durch einen Piezoschwinger in Schwingung versetzt wird.
  4. 4. Anordnung nach-Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise die Ausgangsspannung des Tonabnehmers gemessen wird.
  5. 5. Anordnung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ferromagnetische Körper vorzugsweise mit gleitender Frequenz angeregt wird.
  6. 6. Anordnung nach Punkt 5, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise die Ausgangsspannung des Tonabnehmers mit einem Pegelschreiber, registriert wird,
  7. 7. Anordnung nach Punkt 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitude, Schnelle oder Beschleunigung des ferromagnetischen Körpers vorzugsweise auf einen konstanten Wert ausgeregelt wird.
    Hierzu 1 Seite Zeichnungen
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